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capt.nuss

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    Mortheim
    Raumflotte Gothic
    Confrontation

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  1. Mit kommen da immer die Innenräume so sinnlos eng zugebaut vor. Also auch wenn das eigentlich ne grosse Karre ist. Kann aber auch an mir liegen.
  2. Klar ist das nötig. Wenn man Bock drauf hat und es geht sich halbwegs aus, dann is das nötig. Der Tag, an dem es dann wirklich nicht mehr geht, der kommt früh genug. Und alte Leute beschweren sich über so ziemlich alles, aber niemals über die kleinen Träumchen die sie sich erfüllt haben. Und wenns selbst n Jahr später schon keinen Spass mehr macht, dann verkauft man wieder, ist auch kein Beinbruch. Leben is kurz, schenken wird dirs garantiert keiner, und in 10 Jahren siehste da drin auch nicht grade geiler aus. Ab und zu mal ne gute Zeit einschieben, den Kontakt zu Freunden nicht aus Bequemlichkeit abreissen lassen, und sich nicht dauernd um anderleuts' Erwartungen kümmern sind Dinge die man rückschauend nie bereut, und da passt n Spasskarren genau ins Bild.
  3. Wenns um Wiederverkaufswert geht, dann Lotus Exige. Also wenn man sich den Ein-und Ausstieg wirklich geben will. Mehr Spass auf der Landstrasse kann man mit 4 Rädern dran bestimmt nich haben, ausser vllt man kriegt beim fahren noch einen genuckelt. Aber da hats wohl auch Targas (?) und praktisch überhaupt keinen Wertverlust, die kosten gelaufen eig immer dasselbe. Zum Kauf freilich teuer, aber die Verschleissteile sind Grossserie, der Unterhalt müsst gehen. Und das Problem, dass an jeder Ecke drei davon rumstehen würden, muss man nicht fürchten. Diverse kleinere zweisitzige Porsche Cabrios kämen da auch in Frage. Also was nicht ganz so Neues, was bei so nem Opa 24/7 in der Garage stand. Ich hab jetzt bei den Vorschlägen nicht sonderlich nach Kohle überlegt, ich mein es ging ja um S5 und was-weiss-ich für Mercedes Klassen. Die Frage is am Ende ja auch, wieviel Stauraum brauch ich? Zackige zweisitzige Cabrios werden halt schon eng, wenn man mal n Kasten Bier holen muss, vom Baumarkt nich zu reden. Oder wer weiss nun ob Nachwuchs geplant ist die nächsten Jahre... Viersitzer haben halt immer nen Vorteil bei der Flexibilität. Ist ungeiler mit Kindersitz oder wenn man die Rückbank umlegen muss um 8 Sack Leichtputz reinzustapeln, aber es geht zumindest. Können wir nun schwer beurteilen was da reinspielt. Oder obs bei dir ne naheliegende niederschwellige Option gibt, für Transportaufgaben mal n Tag an ein andren Kfz zu kommen. Ansonsten gilt wie immer: nimm was du spontan geil findest, man wird nich jünger, geschenkt gibt's nix, Neid schon garnich.
  4. N Miata soll ja vom Fahrspass her ziemlich gut sein und die Qualität stimmt auch. Oder n Alfa 4C, die gibt's ohne Dach auch und sind hübsch und schnell. Aber ist halt alles zweisitzig. Viersitzige Cabrios fahren bei uns hier nur Abteilungsleiterinnen mit viel zu langem Schal und zwei Katzen oder halt die Fraktion die niemals grade im Auto sitzt.
  5. capt.nuss

    Bogenschießen

    Zuchtschafe werden generell nicht mit Gewehren getötet. In aller Regel nimmt man ein Bolzenschussgerät, einen Halsschnitt oder einen Bruststich. (EDIT: Also leise halt) Obwohl mir das bei Schafherden durchaus gleich sein soll, da hat man ja nicht das Hauptproblem: auf knappe Entfernung ans Ziel ranzukommen. Tiere sterben bei Gewehrtreffern, oder sagen wir Treffern durch Schusswaffen generell, entweder durch die direkte Gewebezerstörung (Herz, Lunge, Hirn, Rückenmark), oder aber durch absenken des Blutdrucks, der zu Bewusstlosigkeit und in Folge zum Tod führt. Nicht anders, als Menschen auch. Und da hat man mehr Beispiele für, als man wohl je wollte, und Abertausende von Autopsien. Der Gedanke vom hydrostatischen Schock kam nach WW2 auf, aber die Diskussion, ob und welchen Effekt das hat, und wie verlässlich der Effekt wiederum ist, dauert bis heute. "If I had to pick one of these theories as gospel, I’d still go along with the Hydraulic Reaction of the Body Fluids plus the reactions on the Central Nervous System." (Colonel F. Chamberlin, WWII Chirurg & 'Ballistikwundenforscher') andererseits: Colonel Martin Fackler, Vietnamkriegschirurg & ebenso 'Ballistikwundenforscher' "claimed that hydrostatic shock had been disproved and that the assertion that a pressure wave plays a role in injury or incapacitation is a myth." ( The shock wave myth Studie lässt sich googeln) Das Marine Corps sieht den Effekt als wesentlich, das FBI wiederum nicht. Die Liste kann man noch seitenlang fortsetzen. Ich würde mir nicht anmaßen, da nun zu entscheiden ob oder ob nicht, das tut auch nix zur Sache: Wenn er aber existiert, und wenn er die vordergründige Ursache für einen sofortigen Todeseintritt per ZNS ist, kurz: wenn du deinem Nachbarn Recht gibst, dann ist er (der Tod, nicht der Nachbar) sehr schnell & sicher, damit natürlich zu bevorzugen. Bei einem Lungentreffer tritt der Tod durch Ersticken & Blutverlust ein. Oder auch durch den Lungenkollaps wenn der Brustkorb hinreichend eröffnet ist. Meistens ist es praktisch gesehen alles drei. Ob der von einem Pfeil, Bolzen oder Kugel verursacht ist, ist dabei unerheblich. Kann aber durchaus ein paar Minuten dauern. Sofern man die Lunge sauber erwischt hat. Das hängt davon ab, wie schnell es geht. Denn der Schmerz kommt, wie jeder Püppchenbastler weiss. Die Frage ist, ob die ersten Sekunden reichen, um bewusstlos zu werden oder zu sterben, oder halt nicht. Die Stämme die du meinst, die im Grunde auf Steinzeitniveau leben, jagen mit Bögen, weil sie die selber bauen können, und keinen Zugang zu Gewehren haben. Sobald sie drankommen, benutzen sie die. Ich würde aber, zur Klarstellung nochmal, nicht irgendwelchen Eingeborenenstämmen ihre Traditionelle Jagdmethode verbieten wollen, oder auch nur drüber urteilen. Ich bezieh mich nur auf Deutschland. Das Indianer/Eskimo Beispiel habe ich bemüht, um deutlich zu machen, dass an der Stelle, an der jemand die Wahl hat zwischen Boden und Gewehr zum Jagen, sich eigentlich immer gleich entscheidet. Ohne dass man ihm dafür Moralität, Naturnähe, Verständnis oder sonstwas absprechen müsste, dürfte, oder sollte. Wie die Zerstörung von Regenwald ins Thema passt, weiss ich nicht. Ich sehe auch nicht, welche Arten in Deutschland durch die Überjagung mit Gewehren bedroht wären, eher im Gegenteil. Habitatverlust ist da wohl Grund Nummer 1. Aber sicher. Aber wir sind uns offenbar einig, dass man das so knapp halten sollte, wie es eben möglich ist, und das ein Gewehr sehr viel leichter zu beherrschen ist. Ein Argument PRO Bogenjagd, das allerdings noch nicht zur Sprache kam während mir die andren 'schonend' Punkte nicht wirklich einleuchten: Es schont das Fleisch. Viel weniger Splitter, Zerreißungen usw, man muss lange nicht so viel Schusskanal rausschneiden. Ökonomisch an der Front also ein Gewinn.
  6. Warum sich übers Grundspiel groß aufregen? Es sind genug Kröten drin, aber Spass gemacht hats mir, genderneutrale Mechpilot* gibt's auch. Schwächen beim Missionsdesign und beim Balancing, das ham wir ja vor 10 Seiten schon geklärt. Nun wird halt über DLC zugefüttert, war auch bekannt dass es so kommt, aber da kann jeder für sich entscheiden ob er nun mag oder nicht. Interessantere Missionen und abwechslungsreichere Karten hätte ich zwar als erstes gebracht, aber seis drum. Die Präsentation ist gut, man kriegt ein Mechsammelfieber wie bei Pokemon, Spielfluss geht mittlerweise gut, Stabil ists auch verglichen mit der ersten Version; alles andre ist eh klassisches Modderterrain. Nun kriegt man seit nem Jahr Battletech auf Sterioden, für ohne Geld, sofern man bereit ist sich die Installation reinzutun. Da kann man sich totfrickeln mit sämtlichen Mechs und Ausrüstungen, die findige Geister so dazuimplementieren. Gebalanced haben sie auch (mehr damage für ppc und large lasers fällt mir da ein), aber das entwickelt sich naturgemäß, und mit Features wird man richtiggehend zugeschissen; man hat eher das Problem, das man nich hinterherkommt. Nehmt das Grundspiel als Tutorial, einmal durch die Kamapgne, und dann rüber zu Roguetech und fröhlich weitersammeln, rumprobieren und Zeug kaputtmachen. Im Grunde wie bei XCOM mit LongWar. Gäbs keine Alternative, wie die vielen Jahre vorher ohne schnittiges BT, dann könnt ich mich ereifern. Ham wir ja auch schon zur Genüge getan. Es ist ja nun auch nicht das erste Spiel, das sein Balancing nicht auf die Kette bekommt. Es ist natürlich auch da nicht alles pures Gold, es hat halt auch nicht jeder die gleiche Vorstellung vom idealen BT, aber man bekommt ohne Ende neuen Inhalt, Skills und Perks, und allein schon so schlichte Dinge wie die Möglichkeit, sich seinen Startmech auszuwählen. Und man will die Prototypen zusammensammeln, klar. Es ist aber auch n Zacken schwieriger; Reparaturzeiten und Reparaturkosten hats auch schon wenn nur die Panzerung beschädigt war, und die Piloten brauchen ein bischen Erholungszeit.
  7. capt.nuss

    Bogenschießen

    Ein Schalldämpfer ist schon echt leiser. Nicht ganz so wie das im Film rüberkommt, aber schon einfache Teile dämpfen rund 20 db, das sind grob 90% vom Schalldruck. Gute können auch mehr. Mittlerweile erlauben auch die meisten Bundesländer den Erwerb zum Jagen, muss man aber eintragen lassen und zählt aus unerfindlichen Gründen wie ein Waffenteil. Also extra Erwerbserlaubnis, so als könnte man mit einfach dem Schalldämpfer irgendwas anstellen. Früher musste man dafür wenigstens Stadtjäger sein, oder Berufsjäger - alles andre wurde regelmässig abgelehnt, ohne dafür n Grund zu brauchen. Da hat das Lärmschutzgesetz wirklich was gebracht. Ich hab da irgendwie den Eindruck, dass da naturromantische Vorstellungen vorherrschen. Schuss, Herztreffer, Hirsch fällt um wie der Olifant unter Legolas. Bin da irgendwie skeptisch. Aber vllt liegt das auch an meinen Vorurteilen. Was für einen Zielkreis würde denn ein guter Schütze brauchbar zuverlässig erreichen, sagen wir mal auf 50 oder 100 Meter? Ich hab da keine Vorstellung von abseits von Hollywood. Tödlich ist so eine Jagdspitze ja sicherlich, wenn man sauber Herz oder Lunge trifft. Ja, kann mir das gut vorstellen dass das mehr Spass macht. Is auch gut so, bin ich sehr dafür, ob historisch oder modern oder wie man mag. Es liegt mir nix ferner als Leuten dumm in ihr Hobby & Leidenschaft reinzuquatschen. Solang das Ziel nich unbedingt lebendig sein muss.
  8. capt.nuss

    Bogenschießen

    Mir geht da einfach kein Licht auf, was "schonender" an der Stelle bedeuten soll. Gut, es knallt nicht, das schont die Ohren. Schonend fürs Tier kann doch nur heißen, so schnell und sicher zu töten, wie das zweckmäßig möglich ist. Das Verbot kam damals auch nur aus Tierschutzgründen. Na ein Problem kann man wohl auch im Sinn sehen. Man hat deutlich weniger Reichweite, viel weniger Energie, trifft um Dimensionen schlechter. Steckschüsse im Bauch, Flanken, Rücken; so ein Tier kann damit stundenlang flüchten und tagelang hinsiechen bis es ne Infektion wegrafft. Selbst mit dem Gewehr kommt sowas vor, wenn auch einigermaßen selten, aber braucht man tatsächlich mehr davon? Warum zur Hölle will man Tieren sowas blos antun? Ist das ne Egosache? Nicht, dass man mich falsch versteht: wären Jagdgewehre nie erfunden worden, und Pfeil und Bolzen die besten Methoden die zur Verfügung stünden, dann gut, geht eben nicht anders. Oder auch schon angeklungene Situationen, in denen evtl. Querschläger eine unzumutbare Gefährdung Dritter darstellen (nehmen wir mal Schweine im Stadtpark) versteh ich völlig. Tatsächlich kann es rechtlich gesehen unter solchen Bedingungen auch Ausnahmegenehmigungen geben; ist in der Praxis eben selten der Fall. Und Bogenschießen in der freien Natur? More power to you, was mich angeht. Übrigens, nur um das nochmal klarzustellen: die Gesetzgebung verbietet nicht Bogenjagd per se. Es ist lediglich explizit verboten, mit Pfeilen, Bolzen, Schrot, Posten oder gehacktem Blei auf Schalenwild oder auf Seehunde zu schießen. Geflügel und Hasen bspw. fallen da im Grunde nicht drunter. Klar, die sind nicht fähiger oder unfähiger als der Rest der Welt auch. Da ändert dann aber der Bogen auch nix dran. Wir reden ja hoffentlich nicht grade drüber, das Leute ohne Jagdschein aber mit Bogen anfangen sollen durch den Wald zu ziehen und auf irgendwas zu schießen was ihnen querkommt, oder?
  9. Na probiers halt einfach mal aus. Die Waffen treffen generell schlechter, gegen LRMs gibts Abwehrmöglichkeiten (bringt sich gut im Atlas unter, der hat gern noch Platz frei). Deutlich mehr Möglichkeiten das eigne Team zu buffen. Sehr viel mehr Möglichkeiten den Gegner zu debuffen (die Bewegung, die Genauigkeit, die Möglichkeit Hitze abzuführen, die Panzerung). Alleine bis man alles mal gesehen hat dauerts schon ewig, geschweige denn ausprobiert. Chainsaw? mehrläufige Gauskanonen? -40% visual aktive Camo? LRM, die Minen legen? Mörser mit panzerungszersetzender Säure? Count me in. Das is blos n ranziger Firestarter, der vllt ödeste Kübel im Grundspiel.
  10. Naja ein paar Sachen haben sie doch auch hingekriegt, meiner Ansicht nach. Es hat etliche neue Module & neue Waffen & dazu mittlerweile 15 Mechs mehr. Da ich eigentlich spiele, um mal an alles dranzukommen und zusammenzuklöppeln (die Hauptstory an sich hat mich eigentlich wenig gekratzt), hat man da schon wieder was zu tun. Es gibt ein paar neue Mechaniken, die schon ewig gefehlt haben. Am wichtigsten seit 1.6 oder 1.8 der schlichte Umstand, dass Fehlschüsse weitergerechnet werden, und nen andren treffen können. Das bringt ne ganze neue Dimension ins Tellungsspiel. Am Balancing haben sie n bischen was gemacht (allerdings nicht an den Waffen), das verschiebt sich allerdings durch die Neuen. Dann hats ja seit ner Weile diese Beschleunigungsfunktion was den Leerlauf schon mal um die Hälfte kürzt und dringend nötig war. Also dass sie nix tun, kann man auch nicht sagen. Zumal die Performance besser ist als am Anfang & der Modsupport nun was taugt. 'Rougetech' empfiehlt sich besonders: mehr Mechs (das heisst hier solide vierstellig mit den Versionen und seltenen Einhörnern), verschiedene Sorten von Panzerung, Engine und Struktur, Clanzeugs, ECM ECCM c3 Networking Zeugs, Stealth Zeugs, Haywire, NARC, TAG, n Arsch voll Munitionssorten (in-map umschaltbar), versch. Feuermodi, Upgrades für Arme und Beine, Omnimechs, in der Karriere kann man ganze Planeten für die Fraktion erobern. Alles an Clans und Factions von dem ich je gehört hab. Persistent online map, wenn man will. Komplette inner sphere. Mehr Initiativestufen, modifiziert von Mechzustand und Pilot. Irgendwie alles was du immer wolltest aber nie zu fragen wagtest. Schwierigkeitstechnisch und von der Komplexität her wirkt halt das Grundspiel wies Tutorial, das muss man sich auch klar machen. Für umsonst kann man damit ziemlich happy werden. Der Tisch is gedeckt, essen muss man halt selber.
  11. capt.nuss

    Joker Kritik

    Nee, ich fand den schon gut, keine Frage. Nicht in meinen persönlichen TOP 10 aller Zeiten vielleicht, aber was besseres hab ich diesjahr auch nicht gesehn. Ma sehn was das Weihnachtsgeschäft bringt. In Star Wars will ich jedenfalls noch rein, der Vollständigkeit halber, irgendwann muss ja jede Erwartung mal verkackt sein, und es kann nicht schlimmer werden, hoff ich ma. Batwoman ist da auch ein glänzendes Beispiel für. Kritiker findens supergeil woke, Zuschauer wollens absolut nicht sehen, LGBTQII+ Community liess vernehmen, Batwoman sei 'nicht lesbisch genug'. Man kann sich heut nur noch selbst n Bild machen. Die Zeiten, in denen irgendwas einhellig als gut oder nicht gut befunden wurde, die sind wohl erstmal vorbei.
  12. capt.nuss

    Joker Kritik

    Liegt vielleicht auch n Stück weit an so gewollt superschlauen ZEIT Kritikern, das hat mit jenen, die im Kino sitzen, einfach nix mehr zu tun. Joker hat lt RT bei den professionellen Kritikern 44% positive Fazits, bei den Besuchern 90%. Da muss halt was in die Review rein mit weißen Männern, klar, und was mit Trump und Internettrollen auch, Männlichkeitskrise, selbstverständlich. Auch wenns im ganzen Film nicht um das eine und nicht um das andre überhaupt geht, spielt ja auch '81, was solls, dann wird halt die Abwesenheit der Lieblingsthemen zum Minuspunkt. Das die wesentlichen Darsteller halt weiss sind und blos die (einzigen positiven) Nebenrollen mit schwarzen Frauen besetzt wurden, ja nicht mal Thomas Wayne auch nur eine trans-Seite offenbart, das gehört zum absoluten Standardgejammer die Tage. Irgendwas mit 'toxisch' hätt noch reingehört, der veredelt schliesslich jeden Text. Es geht eben tatsächlich um einen einzelnen Geisteskranken, ein Psychodrama in DC Gotham, die Geschichte wie Arthur Fleck zu Joker wird. Klassenkampf klingt an, aber eben als Background. Also gibt's da auch keine Antworten. 'ökonomische Eiseskälte'? 'sexuelle Frustration'? Ja, alles dabei, der Kern der Sache sind allerdings Flecks soziopathische und schizophrene Probleme und affektiven Störungen und dass die Umwelt damit nicht umzugehen weiss. und wie das wiederum auf Fleck rückwirkt. Joker ist halt nicht als Joker geboren, das Leben hat ihm miese Karten gegeben. Hätte er anders handeln können? Wieviel Gegenwehr ist noch gerechtfertigt? Welches Drama gibt denn überhaupt tatsächlich Antworten auf die Fragen des es stellt? Er zeigt halt, wie Joker drauf antwortet. Nich mehr und nich weniger. Kein Grund, da die großen Fragen der Welt erschöpfend bearbeitet sehen zu wollen. In 'a Beautiful Mind' geht's auch nicht zuerst um kalten Krieg oder Spieltheorie, das ist nur die Bühne für die Beschreibung der Wahrnehmung und Störungen und Fortentwicklung des Hauptcharakters. Welche "Antworten" gibt mir 'The Shining'? Was für ne "Analyse" liefert denn 'American Psycho'? Und was solls mir sagen, wenn der gute Weisbrod, von Todd Phillips, "dem Multimillionär" spricht? Was meint der denn, was Hollywood Regisseure und -Darsteller sonst so verdienen? Geht halt blos drum, ma persönlich zu werden. Verrät mir mehr über Weisbrod als über den Film. "Egoshooter verderben uns die Jugend" Geschrei hats seit es Selbstjustizthriller gibt, heut' mit bischen identity politics und Gefasel welche 'Wünsche des Regisseurs aus jeder Szene sprechen' würden. Der Film ist auch keinesfalls irgendwie herausragend brutal, die ganze Hysterie um den Punkt ist komplett aus der Luft gegriffen. Das ist ein Biopic über einen imaginären, geistig gestörten Charakter. Gibt's viele. Gängiger Stoff. Kein schlechter Film. Das generische nervtötende Gelaber würde auch auf meinetwegen 'Psycho' vom weißen alten Multimillionär Hitchcock passen oder auf 'Death Wish' mit Charles Bronson. Multimillionär. Fuck off.
  13. capt.nuss

    Joker Kritik

    Ich war nun gestern drin. *EDIT* könnte leicht spoilern, aber nicht wild Die Story ist nicht rasend kompliziert, wir folgen im Prinzip einem geistig labilen Einzelgänger so auf dem Weg in Vigilantentum und darüber hinaus. Erinnert sehr stark an Ein Mann sieht rot, Taxi Driver, bischen Shining vielleicht; es sind auch ein paar Szenen zitiert, würde ich sagen. Ganz klar ein Drama, kein Superhelden / Supervillain Film; da hatten sicherlich auch viele der Kinogäste falsche Vorstellungen, das Publikum sah mir eher nach Avengers aus, die das zugegeben nicht grad rasante Erzähltempo nicht gewohnt waren. (Ich mein, man kanns geniessen, nem rappeldürren geschminkten Joaquin Phoenix 3 Minuten beim crazy-man-Dance zu Gary Glitters Rock&Roll II zuzusehen, aber die 17jährigen in der Reihe vor mir fingen dann halt an, schonma das Handy zu checken ob da nix spannenderes passiert.) Handlungsmäßig simmer grundsolide wenngleich auch nix, was man nicht schonmal anderswo gesehen hätte & ohne Löcher. Niemand fällt in Säurekessel, man braucht an keiner Stelle irgendwelche 'is-halt-so' Plotstücke ums plausibel zu halten. Musik (Cream White Room, Gary Glitter, Sinatra, Ray Davies Spanish Flea, Chaplin und immer mal undefinierbare Bratschen-Cello-Geigen-Insanity Songs, passte alles wie der Arsch aufn Eimer) und Ausstattung ( alles schreit so gammlig-späte 70s und frühe 80s) glatte 1A , auch deNiro hatte mal wieder bischen was andres zu tun als n bekopptes Familienoberhaupt zu geben wie die letzten 20 Jahre. Wie sichs für eine Antiheldengeschichte gehört weiss man nie so recht, ob und wie weit man den Motivationen der Hauptfigur folgen soll, ob er einem leid tun soll, ob die Umwelt nicht eigentlich genauso geisteskrank ist. Die schauspielerische Leistung von Phoenix ist auch das herausragendste Merkmal des ganzen Films, runtergehungert (Hallo, Machininst), exaltierte Tänzchen aufführend, dieses fuchtbar traurige Lach-Tourette, teils von guten Absichten motiviert. Wenigstens so gut wie Heath Ledgers Joker, wobei man aber natürlich nicht vergessen darf, dass eine Hauptrolle mit geisteskrankem Loner-Antihelden auch die allerbesten Möglichkeiten bietet, als Schauspieler wirklich zu zeigen was man kann. Bin mir ziehmlich sicher, ich hab den Oscar diesjahr gesehen, bei dem Mann is eh einer fällig. In der Summe gehört der schon zu den guten Filmen; wer ein Psychostudie-Crime-Drama mit top gespielter Mischung aus Travis Bickle, Alex aus Uhrwerk Orange und Ledgers Joker mit gesellschaftskritischer Note sehen will, der is hier sauber bedient. Den Meisterwerk Hype würd ich nicht vollkommen mitgehen, dafür fehlten mir noch ein paar bemerkenswerte Dialoge und ikonische Szenen (die diversen Scorcese Vorbilder haben da einfach mehr 'Wiederschauwert'), und die Zeitanteile die der Arthur Fleck dann als wirklicher 'full blown' Joker im Film hat, sprich die letzten 10 Minuten, sind mir zu knapp. Wie er zur markanten Gesichtsnarbe kommt meinetwegen und paar anarcho-geniale Pläne schmiedet hätt noch mit reingekonnt. Da hats halt einfach Potenzial verschenkt denk ich. Vllt auch gespart für nen zweiten Teil? Wär man böse, könnt man sagen es IST Taxi Driver mit Clown & bischen zeitgeistigem Kill-the-Rich-Kitsch. Genau so gut gemacht, aber doch etwas öde. Meint mans gut, freut man sich dass in der ganzen Comicmassenverwurstung auch mal n klassisches Drama (und fragt sich, wo das sonst noch ginge!) steckt, dass ohne Kraftfelder und die sonstigen üblichen Plotkrüppel auskommt, also mal was andres anbietet als: entdecke-deine-Superkräfte->Selbstzweifel->Bossfight. Bischen recht hätten beide. Wenn das aber ein Vorzeichen für den weitern Weg ist, den -nennen wirs mal 'comicinspirierte Filme'- gehen werden, dann bin ich an Bord.
  14. capt.nuss

    Bogenschießen

    Mir ist das halt einfach n bisschen zu pauschal. Gleiche Personengruppe meint erstmal "Leute mit Jagdschein". Und ob sich die Person nun für das ein oder andre entscheidet, macht sie ja nicht direkt mal besser oder schlechter. Amerikanische native people oder Inuit meinetwegen jagen ja auch in aller Regel mit dem Gewehr, auch wenn Sies mim Bogen wohl noch könnten. Würde man da nun unterstellen wollen, dass die weniger "Ethisch verantwortungsvoll[er] mit der Natur und dem Tieren umgehen", wie das so schön formuliert war? Fänd ich vermessen. Böswillig könnt ich ja auch unterstellen, dass jemand, der ausgerechnet mit einem Bogen jagen gehen mag, das nun tut weil er sich davon noch einen extra Nervenkitzel verspricht. Tu ich nich, is aber genauso logisch.
  15. capt.nuss

    Bogenschießen

    Klingt iwie frei erfunden. Das wären doch idR. sogar die genau gleichen Personengruppen. Von daher kann man das so sehr unterstellen, wie man das gatte Gegenteil unterstellen kann. EDIT: Gut, is auch kein LARP Thema mehr. Zurück zum fröhlichen Bogensport.
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