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Kernspalt

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Über Kernspalt

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    Male

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    Mortheim Skaven, WM Cygnar, Infinity PanO, 40K Orks und Tau
  • Spielsysteme
    Warhammer 40.000
    Blood Bowl
    Mortheim

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  1. So, jetzt habe ich auch endlich mal ein paar Grots, fehlen nur noch 20, dann habe ich die erste Einheit zusammen! ☺️ Wieder mal ein Versuch des "Speedpaintings", ich schätze, alle zusammen haben etwa 5 Stunden gebraucht, wobei es hilft, dass sie so klein sind. Ich denke, jetzt muss ich mir quasi zwangsläufig diese Miniatur dazukaufen: https://www.sciborminiatures.com/en_,shop.php?art=1196
  2. Macht es da vielleicht Sinn, gezielte nach Abkürzungen zu suchen? Da fand ich z.B. die aktuellen Contrast-Farben durchaus charmant, da bekommt man Sachen wie z.B. viele verschiedene kleine Lederbeutelchen, Bandagen oder Schnüre halt in einem Schritt schnell durchgehauen, ohne dass es danach allzu furchtbar ausschaut.
  3. Ich glaube, viele Maler nutzen diese großen runden Standlupen, die auch beim Löten verwendet werden. Die haben den Vorteil, dass der Fokuspunkt fix ist, so dass man die auf seine Handposition einstellen kann, und dann relativ problemlos den Fokus wiederfindet auch wenn man Dinge macht oder den Kopf bewegt. Komisch, dass das bei dir nicht geklappt hat, ich stelle mir das einfacher vor als bei Augenlupen, aber das ist auch sehr übungsabhängig. Ich bin ja immer noch happy, dass ich damals günstig ein Präparationsbinokular abgestaubt habe, aber das ist nicht unbedingt eine Standardlösung.
  4. Das braucht man aber glaube ich nicht nicht extra erwähnen, sind ja keine blutigen Anfänger hier. Hier geht es eher um Fortgeschrittenentipps wie "immer eine Prise Glitter in die Hautfarbe."
  5. Kann gut sein, dass das auch irgendwie mit der persönlichen Maltechnik zu tun hat. Mir ist die Schwarz-auf-Weiß-Methode nie ordentlich geglückt.
  6. Ich experimentiere gerade damit, wie ich Zeit beim Bemalen sparen kann, indem ich bei vielen Schritten mit dem großen Pinsel und "ungerichteten" Techniken arbeite, und am Ende nur bei Details wie Spitzenakzenten, Freehands und Gesicht fein und detailliert vorgehe. Das funktioniert durchaus gut, gerade bei abgeranzten oder organischen Modellen. Den Ork habe ich z.B. jetzt in dunkelgrau grundiert und komplett durch Trockenbürsten und Washes vorschattiert, bevor ich dann die Einzelflächen für Metall, Haut und ähnliches herausgepickt habe. Auch bei den folgenden Schritten habe ich dann oft die gleichen Lasuren sowohl über Grauweißen "Lack", Metall, Haut und Leder gepinselt.
  7. Ich empfehle bei Augen, gerade bei sehr kleinen und kniffligen, die umgekehrte Methode: Längs einen horizontalen schwarzen Strich einmalen. Das geht besser und einfacher, wenn man die Augenhöhle vorher vorschattiert, z.B. mit einer Wash, dann ist der Kontrast nicht zu groß und kleine Unsauberkeiten fallen nicht so auf. Auf diesen Strich setzt man jetzt in einen Augenwinkel einen kleinen weißen Punkt, dieser stellt das Weiß des Augapfels dar. Das Auge schaut bei dieser Methode quasi zur Seite, weg vom weißen Punkt. Beim anderen Auge macht man das auf die gleiche Seite, so dass beide Augen nach rechts oder beide Augen nach links schauen, sonst schielt die Figur. Die Vorteile bei dieser Methode: -Das Auge ist dunkel umrahmt, das wirkt realistischer als wenn es hell ist, da echte Augen von Augenlidern und Wimpeln umrahmt sind. -Während bei der Schwarz-auf-Weiß-Methode ein zu viel an Weiß schnell zu einem panisch aufgerissenen Auge führt, ist dies bei zu viel Schwarz weniger extrem. -Man muss jedes Auge mit dem weißen Fleck nur einmal treffen, und nicht so sehr auf Symmetrie achten. In "Ecken" zu malen ist auch meist einfacher als genau die Mitte zu treffen. -Unterschiede im rechten und linken Auge fallen nicht so sehr auf. Hier ein Beispiel, das (von uns gesehen) linke Auge ist nach der Methode bemalt, das rechte hat noch einen zweiten weißen Punkt rechts. Wenn man möchte, kann man mit der gleichen Methode auch ein bisschen Farbe durch einen farbigen Punkt im rechten Augenwinkel reinbringen: Das ganze ist natürlich eine Vereinfachung: Man kann Augen auch beliebig realistisch mit Augapfel, Iris, Pupille, und kleinem Reflex auf der Pupille malen (und Portrait des Malers, das sich im Reflex spiegelt...), aber gerade wenn man am Anfang steht braucht man sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
  8. @DonCurrywurst hat Recht, du brauchst dich nicht entmutigen lassen. Und auch wenn Leuten wie ich immer was zu meckern finden werden, was du fabrizierst sieht schon gut aus und muss vor allem niemandem außer dir gefallen. Dazu kommt: Die frisch Bekehrten sind ja immer die eifrigsten Prediger. Ich propagiere gerade diesen matschigen Lasurenfarbstil, weil ich den selber erst spät dazugelernt habe, und ich erfreue mich gerade bei meinen Figuren daran, wie viel man auf diese Weise mit einem schnellen, "unsauberen" Malstil erreichen kann, wenn es um natürlich gewachsene oder korrodierte Flächen geht. Inzwischen kloppe ich bei meinen Orks fast überall Lasuren drauf, und teilweise sogar in einem Aufwasch die gleiche auf Haut, Lackierung, Metall, Leder und Stein, die in unterschiedlichen Grundfarben bemalt und grob vorschattiert sind. Als nächstes wollte ich das mal noch ein Stück weitertreiben, und in Ermangelung einer Airbrush mit einer mehrfarbigen Vorschattierung aus der Spraydose starten. Ich will einfach mal gucken, wie weit man es mit solchen "zufallsgesteuerten" Techniken bei dreckigen und zerlumpten Figuren bringen kann, und ob es für einen guten Gesamteindruck ausreicht, wenn man am Schluss noch einige wenige Details sauber mit dem Detailpinsel herauspickt.
  9. Das ist letztendlich persönliche Geschmackssache, aber ich finde, da kann noch viel mehr Variation und viel mehr unterschiedliche Farblasuren rein. Also Lila. Und Rot. und Braun. Und Ocker. Und Rosa. Und Grün. Und Dunkelblau. Du kannst lasieren, oder auch trockenbürsten oder tupfen, all das hilft gut für einen organischen Look. Ich lasse dir mal ein paar Links in der Richtung da, auf denen sieht man vielleicht besser, was ich so meine: https://www.tabletopencounters.com/wp-content/uploads/2015/10/Avatar-of-Gluttony.png https://1.bp.blogspot.com/-8NGKCB6YpNA/WupLg6oq-DI/AAAAAAAADUw/noP1zIK6eaUq99SfmnUgASMwWl0wVGjIwCLcBGAs/s640/Martin1.jpg https://www.artstation.com/artwork/10443 https://geekandsundry.com/wp-content/uploads/2016/08/mini8.jpg Beim letzten Link hier gibt es eine schöne Auswahl, die zeigt, wie man mit Variation der Farben mit einer ähnlichen Technik verschiedene Assoziationen erwecken kann: Mit viel Rottönen wirkt es fleischig und lebendig, mit viel blau und grau eher tot und leichenhaft, und mit Braun und Grün verrottet und mit Gelb eher knochig-chitinartig. https://www.tabletopencounters.com/the-7-sins-miniatures-showcase Man sieht auch, wie an einigen Figuren manche Teile problemlos in unterschiedlichen Farben gehalten sind, die ineinander übergehen, um unterschiedliche Materialien anzudeuten. Ich glaube, ich würde ähnlich wie bei dir mit einem bläulich-kalten Hauptton starten, der hebt sich optimal von orange-braunem Rost ab, und dann ins gräuliche, grünliche und vor allem rötlich-violette variieren.
  10. Hmm, bei dem würde ich schätzen so ca. 4-5 Stunden. Bei normalen Boys ziele ich auf 2 Boys in 2-3 Stunden.
  11. Besten Dank! Obwohl die inzwischen auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, habe ich immer wieder Spaß daran.😀
  12. Ich glaube, die Zuordnung zu "warm" und "kalt" ist zu abgehoben, um sich gut als Diagnoseinstrument zu eignen. Da muss man auch immer aufpassen, dass man nicht zu stark ins Interpretieren gerät, denn irgendwann fällt es auch schwer, den psychologischen Effekt vom sensorischen zu trennen. Zumindest würde ich vermuten, dass bei einer Zuordung zu warm und kalt das Erlernte und Assoziative stark mitspielt.
  13. @Zweiundvierzig : Da formulierst du jetzt eine Antwort auf eine Aussage, die ich gar nicht getroffen habe. Deswegen nochmal knackig verkürzt: Was du zum Malen von Rot geschrieben hast war richtig. Die Begründung »Ist so, weil Physik!« stimmt aber nicht, es müsste heißen »Ist so, weil Sinnesphysiologie!«. 😉 Zur Physik des Rotmalens fiele mir auch noch eine Idee ein, die verfolge ich aber mal nicht weiter, um den Thread nicht zu kapern.
  14. Das Problem bei dieser Argumentation ist, dass der Begriff "Rot" und z.B. die Abgrenzung zu Magenta nicht absolut ist, sondern von erlernten Kategorien abhängt. Es gibt eine spannede Studie darüber, dass Leute, deren Muttersprache Russisch ist, mehr Blautöne unterscheiden können, weil es im Russischen zwei verschiedend Grundwörter für Blau gibt. Vermutlich wäre für viele historische und heutige Menschen Magenta einfach nur Rot... Umgekehrt ist es schon so, dass tendenziell das menschliche Auge in der roten Farbwahrnehmung besonders gut differenzieren kann, die spektrale Auflösung hier also besonders hoch ist. Das heißt, wie von dir beschrieben, der Unterschied zwischen Rot und nicht-mehr-Rot wird stärker und bedeutsamer wahrgenommen als der zwischen Grün und nicht-mehr-Grün. Das ist aber nicht bedingt durch objektive Faktoren wie unterschiedliche Photonenenergien, sondern beruht vor allem darauf, worauf das visuelle System des Menschen evolutionär "getuned" ist. Warum weiß man glaube ich nicht genau, ich habe mal die Erklärung gelesen, dass die Erkennung reifer Früchte mal ein echter Überlebensbonus gewesen sein muss... Wenn man drüber nachdenkt, ist ja auch das Konzept des Violett im Farbkreis ein ziemlich eigenartiges Konzept. 🤪
  15. Ich glaube, das ist ein Trugschluss. Es gibt auch im Rotbereich Abstufungen, und das ganze Konzept des "Rot" ist ja grundsätzlich ein rein physiologisches.
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