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Night Lords - Murderers first, last, and always


Buffybot

Empfohlene Beiträge

Einmal Blitze kommt sofort ;)

 

Untergrund: Caledor Sky

Erste Linie ziehen mit Temple Guard Blue, dann Baharroth Blue drüber und final White Scar drüber. Dann an den Rändern mit Temple Guard Blue jetzt quasi den neuen Effekt malen, damit das ganze mehr Tiefe bekommt. 

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Gerne :)

 

Nächstes Fluff Update, nach dem großartigen Hyperion.

Kurzreview

The Fall of Hyperion

 

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Autor: Dan Simmons

Format: Audiobook

Sprecher: Victor Bevine

 


Die Fortsetzung zu Hyperion, welche die Geschichten der Pilger zu einem Abschluss bringt und dabei parallel die Galaxisweiten Auswirkungen von Kriegen und den Beziehungen Mensch / Maschine (Künstliche Intelligenz) beleuchtet.

Während noch im ersten Buch Hyperion sehr geordnet, mit einem roten Faden den Pilgern und deren interessanten Geschichten folgend, zerfasert die eigentliche Haupthandlung sofort vom Start weg in sich immer weiter aufteilende Handlungsstränge. Auch das Genre wird hier gefühlt von Strang zu Strang fließend gewechselt. Dermaßen hineingeworfen muss man sich als Leser bzw. Zuhörer erst einmal orientieren. Der sehr dichte Flow aus dem ersten Buch ist damit aber abrupt abgerissen. Zur Mitte hin wird es dann fortlaufend besser und alle weiteren Handlungsstränge fügen sich gefühlt immer harmonisch zusammen.

Die Dramatik wird dabei auch sukzessive erhöht. Immer mehr steht auf dem Spiel und die handelnden, teils sehr tragischen Akteure rutschen von einer Katastrophe gleich in die nächste. Wer glaubt schlimmer könnte es nicht mehr kommen, wird hier definitiv eines Besseren belehrt. Auch die damit einhergehende Härte nimmt sich nie zurück. In planetenweiten Kriegsschauplätzen kommt es zu größtmöglichen Schlachten, wie herben Verlusten. Vor der Zivilbevölkerung wird dabei überhaupt keinerlei Rücksicht genommen, fast schon im Gegenteil. Den umfassenden Vernichtungsorgien im 40K Universum steht das hier jedenfalls in keinem Fall nach. Insbesondere die unausweichliche Gnadenlosigkeit hat mich dabei teils unerwartet getroffen.

Der eigentliche Charakterfokus von den Pilgern wechselt in dem ganzen Chaos hin und her zu Politikern mit der Last der Galaxie auf deren schmalen Schultern. Entscheidungen die getroffen werden müssen unter extremsten Umständen lassen einen den Atem anhalten.

Auch muss man sein Verständnis, wie Verhältnis zu den hochentwickelten künstlichen Intelligenzen neu überdenken, wie verhandeln. Philosophische Abhandlungen gekoppelt an existenzielle Weichenstellungen für alle Lebensformen nehmen immer mehr Platz in einem sich weiter verdichtenden Plot ein.

Nach einigen teils unerwarteten Plot Twists wird die Geschichte rund um die Pilger, den geheimnisvollen, wie tödlichen Shrike, den Krieg mit den Ousters und das mögliche Fortbestehen der Menschen und KIs zu einem doch versöhnlichen Ende gebracht. Wer am Ende Freund oder Feind ist, diese Grenzen sind mittlerweile verwischt. Eher davon abhängig an welchem Punkt der Geschichte man auf der Zeitlinie steht. Was hinter einem und was noch vor einem liegt. Mittlerweile hat man gelernt mehrdimensional zu denken, Dinge zu begreifen und zu fühlen.

Starke 8/10 Punkte

Nicht mehr ganz das Meisterwerk wie der erste, in sich stark abgeschlossene Teil, aber eine mehr als solide Fortsetzung mit einigen sehr vielversprechenden Denkansätzen die immer wieder eigene Existenz betreffend, metaphorisch gesehen. Wer auf anspruchsvolle, wie richtungsweisende Science Fiktion steht, sollte in jedem Fall zugreifen, wenn nicht schon geschehen. Die Qualität des Hörbuchs ist wie schon bei dem ersten Teil auf sehr hohem Niveau.

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Ich kannte Hyperion übrigens vorher gar nicht, aber auf deine Lobhudelei hin hab ich mir das Hörbuch geholt. Noch 1h 44min to go. Bisher finde ich das ziemlich gut, habe aber schon ungefähr bei der Hälfte vermutet, dass da noch ein zweiter Teil kommen müsste. Den werd ich wohl im Anschluss gleich nachsetzen. Danke für die Empfehlung!

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Dann hat sich die Review ja schon gelohnt 😇

 

Zeitnah sollen dann die beiden neuen Termis fertig sein und alle bisherigen Night Lords überarbeitet was die Blitze angeht. Immer was zu tun ;)

 

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Beide Termis fertig und alle bisherigen Night Lords was die Blitze angeht überarbeitet. Puh ;)
Bin damit jetzt deutlich zufriedener, gibt der Armee nochmal etwas mehr Pop.

 

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Und neue Gruppenfotos:

 

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Cool das die Truppe so gut ankommt. :)

 

Weiter geht's dann sogleich mit ... noch mehr Termis 😝

Nr.5 aus dem Bausatz und ein extra Champion in gleicher passender Tartaros Termi Rüstung. 😎

 

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Beide Termis fertig zusammengeschraubt.
 

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Der Legion Praetor war dabei etwas knifflig, mit den ganzen Resin Einzelteilen, z.B. die Kabel am Rücken/Arm. Dafür sind die Details bei dem Modell echt der Hammer, so viele grausige Trophäen mit sogar noch einem abgezogenen Gesicht auf dem rechten Schulterpanzer. Freu mich da ganz besonders auf die Bemalung. Und es zeigt mir einmal mehr was für ein Potential die grausamen Night Lords bieten mit ihren ganzen Trophäen. Ich steh drauf. Das war bereits in den Romanen cool. 😎

 

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bearbeitet von Buffybot
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Unerwartets Fluff Update. Bin bei meinen Recherchen über ein Night Lords Hörspiel gestolpert. Das kam unerwartet. Alles weitere in der folgenden Review. :)

Kurzreview

Titel: Throne of Lies

 

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Autor: Aaron Dembski-Bowden

Format: Audiodrama

Sprecher: John Banks, Beth Chalmers



Basierend auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Aaron Dembski-Bowden angesiedelt zwischen dem ersten und zweiten Romanband aus dessen überlebensgroßer Night Lords Trilogie. Hier nun die Umsetzung als Hörspiel bzw. Audiodrama im vorliegenden englischen Original. Ich hatte mich schon immer gefragt wie es wohl sein würde mit echten Soundeffekten solch eine Geschichte der Night Lords präsentiert zu bekommen. Das Ergebnis ist sagen wir Gemischt.

Storytechnisch wird man so reingeworfen und in der ersten Hälfte fällt es noch schwer einen roten Faden zu erkennen. Ab der zweiten Hälfte wird der Plot dann aber umso klarer und das Pacing zieht stark an. Gegen Ende gibt es sogar eine fast schon melancholisch anmutende, geradezu versöhnliche Auflösung. Night Lord Pathos, aber doch recht gelungen, wenn man mit dieser tragisch zerrissenen Legion und deren Vergangenheit vertraut ist.

Die Charaktere bleiben wohl aufgrund der Natur einer Kurzgeschichte etwas blass, können aber im Großen und Ganzen überzeugen und ja, man erkennt noch gut die entsprechend beliebten Charaktere wieder, wenn auch immer nur sehr kurzgehalten.

Bei dem Gewaltgrad gibt es eine recht heftige Gewaltspitze, was in einer berüchtigten Folterszenen Montage mündet. Nichts für schwache Nerven. Aber ganz klar unverkennbarer Night Lords Style, für alle geifernden Torture Porn Gore Hounds da draußen. Die müssen ja auch ab und an mal gefüttert werden. ;)

Das ganze Sound Design, ein Fokus bei dem Medium Hörspiel, ist auf der einen Seite gelungen was die Stimmen der Charaktere und deren Betonungen angeht. Highlight hier die voxverzerrten Stimmen der Night Lords selber. Das wirkt sehr realistisch, wenn auch gerade noch so an der Grenze des verständlichen. Auf der anderen Seite hat man bisweilen den Eindruck das man bald mehr ein Hörbuch, anstatt einem Hörspiel geboten bekommt. Denn andere Sound Effekte fallen doch arg spärlich aus, wenn z.B. Actionszenen abgehandelt werden. Da wäre ich auf der Basis anderer Hörspiele doch durchaus mehr gewohnt gewesen.

Die Lauflänge von ca. 75 Minuten scheint der eigentlichen Kurzgeschichte angemessen.

Unter dem Strich ein solider Beitrag, aber gerade in dem Bereich Hörspiele ist man eigentlich etwas mehr gewohnt.

6/10 Punkte

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Weiter geht's. Die Night Lords treiben mich doch stetig um muss ich gestehen. 😇

Die beiden Termis frisch grundiert, damit am Wochenende (ergo jetzt!) die Bemalung losgehen kann.

 

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Und gerade von ebay zu mir nach Hause geliefert. Die Night Lords Blaupause, jedenfalls laut niemand geringerem als Aaron Dembski-Bowden. Er hält ein Exemplar in Ehren, was ihn überhaupt erst zu seiner eigenen Night Lords Trilogie inspiriert hat. Ich selber kenne diesen Roman noch gar nicht, ist auch nicht wirklich mehr einfach ranzukommen an einzelne Exemplare. Meins ist im englischen Original eigentlich noch guter Zustand.

 

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bearbeitet von Buffybot
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Vom 40K Fluff im allgemeinen und dem Night Lords Fluff im speziellen bekomme ich ja nie genug. Anbei einmal eine der meiner Meinung nach coolsten, wie grimmigsten Ansagen im 40K Universum allgemein. Natürlich aus der Night Lords Trilogie entliehen, woher sonst ;)

"My sons, the galaxy is burning.
We all bear witness to a final truth -- our way is not the way of the Imperium.
You have never stood in the Emperor's light.
Never worn the Imperial eagle.

And you never will.

You shall stand in midnight clad,
Your claws forever red with the lifeblood of my father's failed empire,
Warring through the centuries as the talons of a murdered god.

Rise, my sons, and take your wrath across the stars,
In my name. In my memory.
Rise, my Night Lords."


- The Primarch Konrad Curze,
at the final gathering of the VIII Legion


Darin liegt so viel, was die Night Lords ausmacht. Diese Verachtung und der Hass auf das Imperium und gleichzeitig der unerschütterliche Wille es mit den eigenen blutigen Händen niederzureißen. Dadurch lebt ihr Vater als Idee weiter. Und eine Idee kann man nicht so leicht töten.
Durch diese Charaktereigenart der Night Lords stehen diese für mich auch stets abseits zu den anderen Verräter Legionen. Machen komplett ihr eigenes Schreckensding. Koste es was es wolle. Und das finde ich doch ziemlich cool. 😎
Und was lernen wir daraus. Verärgere besser nie einen Night Lord. Aus der Nummer kommt man definitiv nicht mehr raus (in einem Stück) 😜

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kleines Bemal Update. Vor Jahresende ist doch nochmal eine ganze Menge zu tun auf der Arbeit, weshalb ich kaum zu was anderem komme, aber die gute Nachricht, nur noch eine Woche bis Urlaub. Das bietet dann wieder ganz andere Möglichkeiten, hobbytechnisch. 🥳

 

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Night Lords sind schon was besonderes. Die einzige Legion, die nicht freiwillig an Chaos verfallen ist, sondern vom Imperium schon verdammt wurde bevor Horus überhaupt rebelliert hat. Dazu braucht es schon einiges. Die Termis werden auf alle fälle echt gut.

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Weil mir Warhammer Fantasy einfach spaß macht!

Meine Abenteuer durch Necromunda

Kreuz und Quer durch die Alte Welt mein Mortheim Projekt

+++ Schüler des Todesstoßkults +++

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Top und quasi passend dazu:

 

Nächster kleiner Fluff Happen. Mit nochmal persönlicher Note für mich.


Kurzreview

Shadow Knight

 

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Autor: Aaron Dembski-Bowden

Format: Short Story



Zurück zu den Anfängen der Night Lords Trilogie. Denn noch bevor wir mit dem ersten Roman Soul Hunter in 2010 beginnen sollten, konnten interessierte Leser bereits einen Einblick in die ambivalente Psyche der First Claw mit Talos und seinen Gefährten bekommen. Ein Jahr vorab, in 2009 als Kurzgeschichte veröffentlicht. Und trotz dem sehr geringen Umfang bereits auf einem sehr hohen Niveau, wie man es seither von dem Autor gewohnt ist.

Die wenigen Seiten (Pi mal Daumen 10 Stück) der Kurzgeschichte brechen sich dabei in zwei Teile runter. Ein erster Teil wo man in fieberigen Versatzstücken den Lebens-Leidensweg von Talos als Junge zum blutbesudelten Night Lord erlebt. Auch wenn der Lesefluss hier bewusst immer wieder unterbrochen wird, verliert man selten den Überblick. So interessante, wie ambivalente Einblicke in die Night Lords werden einem im Stakkato Takt geboten.

Weit aus konkreter wird es dann im zweiten Teil der Kurzgeschichte, wo wir einem kurzen, wie knackigen Einsatz der First Claw um Talos herum beiwohnen dürfen. Wenn auch der Kürze geschuldet, bleiben die einzelnen Charaktere neben Talos zwar etwas karikaturhaft, aber der ich möchte sagen fast schon herzliche Charme der später einmal umso berüchtigten Charaktere kann bereits durchscheinen. Auch der zelebrierte Sadismus der Night Lords, wenn diese mit ihren Opfern spielen, kommt nicht zu kurz.

Für eine Kurzgeschichte ein sehr hohes Niveau und wenn man weiß was dann noch in Form der Night Lords Trilogie folgen sollte, eigentlich noch umso beeindruckender.

8/10 Punkte



Persönliche Note, was sich nicht in Zahlen und objektiven Bewertungen ausdrücken lässt. Bei mir ist doch so einiges von gerade dieser Kurzgeschichte hängen geblieben. Um jetzt nicht noch selber einen Roman drüber zu schreiben picke ich einen Aspekt besonders heraus. Ein für mich so intrinsisches, wie ideelles Element der Night Lords.

Die Night Lords massakrieren einen Planeten, während ihre Brüder von den Imperial Fists von der Landezone aus zuschauen müssen. Der Planet hat sich bereits ergeben, aber für die Night Lords ist das irrelevant, weil die Kapitulation einfach zu spät erfolgt ist. Nachdem die Bolter leer geschossen sind und die Kettenschwerter ihren Dienst einstellen, weil mit zu viel Fleischbrocken verstopfte, gehen die Night Lords dazu über die restlichen Überlebenden mit bloßen Händen zu töten.

Ihre Brüder von den Imperial Fists können das alles nur schwer fassen und fragen über Voxkanal ob ihre Brüder von den Night Lords denn von Sinnen wären. Die Night Lords halten es nicht mal für nötig darauf zu antworten, sondern morden stetig weiter.

Da steckt so viel drin. Nehmen wir es auseinander. Im Exempel statuieren macht den Night Lords niemand etwas vor. Next Level und dabei lassen sich die grimmigen Mörder von nichts und niemanden aufhalten. Die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt sich gar nicht erst. Für ihre eigenen Brüder der anderen Legionen haben die Night Lords dabei nur Verachtung übrig. Es ist deren Fehler das die Night Lords überhaupt erst gerufen werden mussten, um durchzugreifen. Und dann zetern die anderen Legionen auch noch herum, wenn die Night Lords dann wie sie eben sind durchgreifen.

Das zeigt uns sehr eindeutig, dass während alle anderen Legionen mehr oder weniger auf einem Level gespielt haben, waren die Night Lords immer schon auf einem ganz anderen Level unterwegs. Und wo bei den anderen Legionen durchweg blankes Unverständnis demgegenüber vorherrschte, hatten die Night Lords für die anderen Legionen quasi durchweg nur Verachtung übrig.

Das ist ein nicht auflösbarer Konflikt, zwischen auf der einen Seite sagen wir edlen Krieger Mönchen und auf der anderen Seite ruchlosen Mördern. Noch vor Horus Rebellion, waren die Night Lords mehr oder weniger bereits vom Licht des Imperators entrückt. Hätten ohne den „Zufall“ von Horus Rebellion am Ende wohl alleine gegen alle anderen Legionen gestanden. Denn das die Night Lords sich irgendwie einhegen lassen und in Reue das Knie vor dem Imperator beugen, nie im Leben. Schon aus Prinzip nicht.

Und das ist es auch, was die Night Lords für mich immer wieder so herausstechen lässt.

"Murderers first, last, and always"

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Weiter geht es mit Konrad Curze. Ein ambivalenter Charakter mit einer saucoolen Mini. Extrem detailreich (selbst für FW Verhältnisse). Aber bevor ich mich an die Bemalung wagen darf, erstmal zusammenbauen. Und das wird definitiv knifflig, jede Energie Klaue ist ein Einzelteil, also pro Klinge. Und das bei Resin...das wird ein Spaß. 😝

 

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Der Zusammenbau war aber gerade bei den filigranen Einzel Energieklauen eine knifflige Sache. Hat mich so einige zitterige Anläufe gekostet.

 

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Aber dann war auch das vollbracht. So schnell brauche ich so eine Bastelaktion aber definitiv nicht nochmal ;)

Konrad Curze ist als Mini echt eine Wucht. Wie eine böse Version von Batman. Die unzähligen Details werden ein fest bei der Bemalung. Und die Energieklauen sind echt grimmig. Dazu seine Handschuhe, ebenfalls in Krallen/Klauen ausgeführt. Die ganze Mini schreit geradezu "grausame Gewaltorgie". 😎

Mini, Base und Mantel sind für die Bemalung separiert. Mantel im Moment lediglich mit Knete fixiert.

 

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Kleiner kurzer Fluff Einschub für Zwischendruch

Kurzreview

Titel: Endymion

 

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Autor: Dan Simmons

Format: Audiobook

Sprecher: Victor Bevine


Der dritte Roman in der aus insgesamt vier Büchern bestehenden Hyperion Reihe. Während die ersten beiden Hyperion Bücher quasi zusammengehört haben, gibt es jetzt erst einmal einen recht deutlichen, zeitlichen Bruch. Gerade zu Beginn kommt Endymion fast schon mehr wie ein zeitlich entrückter Epilog zu den Ereignissen der Vorgänger daher.

Die Dramatik der neuen Geschichte vermag sich erst langsam zu entfalten, persönliches Charakterdrama steht erst einmal dagegen mehr im Mittelpunkt. Wie Menschen auf die Ereignisse zurückblicken, was bekannt ist und wie es berichtet worden ist. Als Leser bzw. Zuhörer kommt man sich dabei bisweilen wie auf einer so wohligen, wie angestaubten Nostalgie Rundfahrt vor.

Auch wenn die eigentliche Story nach dem ersten Drittel bereits recht konkret geworden ist, so zieht sich doch gerade der Mittelteil bisweilen arg in die Länge, ohne dass es größere Fortschritte oder Einblicke zu gegen scheint. Ein zwar immer wieder im Kleineren spannendes Katz und Maus Spiel, über die Länge ausgewalzt allerdings kaum zielführend. Von vereinzelten, wirklich interessanten Charaktereinblicken und Entwicklungen abgesehen. Die Ambivalenz einiger der handelnden Charaktere ist dabei noch lobenswert zu erwähnen. Und die übergeordnete Geschichte vermag es wie bereits bei den Vorgängerromanen existenzielle Fragestellungen aufzuwerfen, was den Menschen ausmacht und wie Mensch und Maschine zusammen sich weiterentwickeln können.

Gegen Ende gibt es dann nach dem quasi Durchhänger im Mittelteil einen versöhnlichen Höhepunkt, wo einiges an Dramatik auf den Punkt verdichtet zusammenkommt. Kann allerdings dann auch wiederum leicht überstürzt wirken.

Unter dem Strich bleibt eine definitiv solide Fortsetzung, welche aber nur in wenigen Momenten an die überlebensgroßen Vorgänger heranreichen kann. Es beschleicht einen stets das Gefühl, das doch ein bisschen zu viel sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausgeruht worden ist. Und zu wenig wirklich Neues dagegen gewagt wurde.

Kein Must Read, aber für Fans der Reihe solide Kost.

6/10 Punkte

bearbeitet von Buffybot
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