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Vermillion

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  1. Stimmt, Zeit Mortarion auszupacken und loszulegen! Danke, ich bin mit dem Schema auch superhappy. Was mich am meisten freut ist dass die Hauptfarben so kraftvoll sind, dass man bei den Details wie Hautfarben und co. beliebig aus dem Schema ausbrechen kann und hinterher wirkt trotzdem alles bündig. Ich glaube wenn ich mich da durch einiges an Infanterie gepinselt habe, wird das richtig gut aussehen. Und auf Mortarion freue ich mich natürlich besonders. Ja, die Armeeliste ist stark. Viel Todeskompanie und Sanguard in veränderlichen Bestandteilen, Dante, der Sanguiniuspriester mit Teeth of Terra und Infiltrators sind ja zur Zeit so die Standardelemente bei Blood Angels. Wenn man wie hier wirklich komplett darauf geht gehört halt dazu, dass Meta sehr gut zu kennen um genau zu wissen, wo man welche Einheiten eintauscht, denn eine solche Armee spielt an der Front ein sehr schnelles und brutales Trade Game. Ist aber geil und stark, wenn man das drauf hat.
  2. So, das Wetter war heute Mittag zum Grundieren endlich mal passabel. Keine Windböen, kein Regen, nicht zu bitterkalt. Ab heute Nachmittag soll es dann wieder durchregnen … für immer, laut Wettervorhersage. Aber nun haben wir ja genug Vorrat: Goooooo Death Guard! Ich hoffe ihr habt Bock auf grünes Chaos, viel anderes werd ich die nächsten Wochen nicht bemalen, denke ich.
  3. Haha, genau so ist es! Ich glaube ich habe die Bande ursprünglich mal irgendwo in der 6. Edition gebaut. Schon ganz schön lange her, und damals waren die 2nd-Edition-Carnifexe bereits echte Klassiker. Nun. Schon ist der erste Monat des Jahres 2023 vorbei. Zeit für das erste Monats-Zusammenfassungsbild des Jahres! Damit liege ich mit 18 fertiggestellten Miniaturen in diesem Jahr.
  4. So: Mal eben die neuen Kniften bemalt. Dann gerade festgestellt, dass die vom mittleren Carnifex oben auf dem Lauf doch recht unordentlich begrünt wurde. Habe ich nun noch nachgebessert. Jetzt können die drei wieder aus dem Ruhestand zurückkehren und ordentlich um sich schießen.
  5. Ja, ich bin mir auch nie so sicher wie viele Leute sich hier tatsächlich für dieses sehr turnierorientierte Fachgesimpel interessieren, aber es lohnt sich auch einfach für mich selbst, das irgendwo aufzuschreiben. Mal wieder ein bisschen Hobbycontent. Zwischen all dem Turniertalk hatte ich vergessen, euch die Fortschritte am Tallyman für meine Death Guard zu zeigen. Da hatte ich Freitag Nachmittag noch ein bisschen was dran geschafft. Die Basics sind jetzt im Prinzip gemacht und es gibt noch "ein bisschen" Detailarbeit zu erledigen. Also eine Menge. Aber so ist das bei Death Guard! In der Pause gerade habe ich zwei Sachen gemacht. Zum einen nochmal ein paar random Chaoten für die Grundierung vorbereitet (also die beiden Zinndudes noch geklebt und dann Sand und so auf die Bases). Angeblich soll demnächst das Wetter schöner werden, vielleicht kann ich dann endlich mal wieder sprühen. Zum anderen, wieder Artverwandt zum Turniertalk weiter oben, habe ich meine alten Stummelarm-Neuralfresser-Dakka-Carnifexe umgerüstet. Die sind über viele Spiele hinweg so rumgelaufen: Dann haben sie sich für einige Jahre zur Ruhe gesetzt, weil die Neuralfresser "out" waren. Aber nun kehren sie nach etwas Bastelei zurück ins Gefecht: Ich hatte nur noch zwei Biozidkanonen in der Bitsbox, also habe ich die dritte etwas improvisiert. Die charakteristische Lauföffnung sollte eindeutig erkennbar machen, was das für eine Waffe ist. Nach meinen Spielerfahrungen vom Wochenende würde ich sagen, dass diese Kollegen genau das sind, was ich auf den aktuellen Tischen, in den aktuellen Missionen, gegen die aktuell gespielten Armeen einsetzen möchte. Jetzt muss nur die Modelliermasse durchtrocknen, dann kann ich die neuen Waffen bemalen und bei der Gelegenheit auch ein paar Farbabplatzer ausbessern. Die Modelle waren immerhin einige Jahre auf einigen Turnieren sehr aktiv. Außerdem hab ich gerade überlegt, dass ich die Armhaltung der Klauen des einen Modells, das sie so gerade hält, vielleicht noch ändere. Das gefiel mir nie so gut und bietet sich dann auch an, wenn man schon dabei ist.
  6. So, wie versprochen nochmal ein bisschen Nachbesprechung zu meinen Einheiten. Schwarmtyrant zu Fuß mit Shardgullet und Adaptive Physiology Performt in jedem Spiel gut. Mit einer Liste, die genug Druck nach vorne macht, kann er prima auch ohne Tyrantenwachen aus zweiter Reihe agieren, weil der Gegner sich meist um unmittelbarere Bedrohungen kümmern muss. Nimmt relativ zuverlässig jede Runde ein Fahrzeug raus oder leistet zumindest die nötige Vorarbeit, damit man die restlichen Lebenspunkte mit anderen Modellen runterklippen kann. 10 Schaden sind eigentlich immer drin, wenn es nicht gerade gegen einen 4+-Rettungswurf geht oder man verkniffelt. Würde ich jederzeit wieder aufstellen. Der Warlord Trait mit 5+ FNP ist eigentlich nicht unbedingt nötig, da werde ich in Zukunft was anderes spielen. Es wird normalerweise aus der Spielsituation ersichtlich, wann der Tyrant ins Visier des Gegners gerät, dann kann man immer noch mit Katalyst nachhelfen. Tervigon mit Maw-Claws & Heightened Senses Die Kombination aus vollen Wiederholungswürfen, Zuerst Kämpfen, mehr Attacken und zwei Nahkampfprofilen zur Wahl hat den Tervigon in jedem Spiel zur Bedrohung gemacht. Hat eigentlich dann auch durch die Bank weg solide performt, wenn er die Gelegenheit bekam, und über das Auffüllen der Termaganten / das Brüten einer neuen Einheit beim Spielen auf die Missionen und beim Halten des Schlachtfeldzentrums geholfen. Würde ihn nicht in jedem Listenkonzept spielen und er kam nicht in jedem Spiel richtig gut zum Zug, aber auch sein Imperativ ist es wert, den Tervigon dabei zu haben, wenn man das Zentrum schnell erobern und halten will. Der Tervigon ist ein teures Modell und die Armeeliste muss rechtfertigen, dass man ihn spielt. Aber dann bietet er ein gutes Paket. Termaganten Da gibt es nicht so viel zu sagen, eh? Man hat halt mit Termaganten immer eine Einheit frei, um irgendeine Aktion für eine Mission auszuführen, man kann gut auf Zielen parken, man kann mit S5 DS-1 ein paar lucky shots verfeuern. Solide Standardauswahl. Hatte allerdings mit den vielen Ganten bei den aktuell präferierten Aufstellungsarten und der Geländeaufteilung auch das Problem, dass ich mir Wege zustellte und bei der Aufstellung eingeschränkt war. Ich habe das Gefühl, dass zur Zeit elitärere Builds gefragt sind, was die Termaganten in größeren Mengen zu Wackelkandidaten macht und damit auch den Tervigon. Tyranidenkrieger Seit sie nicht mehr transhuman sind, sind die Kerle sehr squishy. Ich hatte nur eine kleine Einheit dabei. Die haben ihren Job, hinten zu screenen und gelegentlich mal kleine Einheiten rauszukontern, die sich zwecks Behind Enemy Lines in mein Gebiet verirrt hatten. Ihr Imperativ ist solide, wenn man die passenden Einheiten spielt. Kann man machen, aber ich würde sie aktuell nicht in großen Mengen stellen. Maleceptor Schwierig … ich habe in dieser Liste zwei Maleceptoren gespielt, vorher schon häufig einen einzelnen, und je mehr ich sie spiele, um so unzufriedener bin ich. Ihre Performance ist durchwachsen: man muss erstmal gut in die 12 Zoll für den Fallout kommen, die Psikräfte müssen zünden, dürfen nicht gebannt werden … Schadensoutput gibt es an anderer Stelle glaube ich besser, auch wenn er dann nicht über MoWos passiert. Der Maleceptor muss einfach viele Hürden überwinden, um seinen Schaden ins Ziel zu bringen. Und außerhalb der Psiphase? Er hat eine 4+ Rettung, aber nur 3+ Rüstung im Gegensatz zu vielen anderen 2+-Monstern, sodass er fast jeden Schutzwurf auf die 4 macht, was ihn anfälliger macht, als man denkt. Oft gehen Maleceptoren dann doch mal flott an sowas wie DMG 2 mit hoher Kadenz plus ein, zwei Melter, die durch die Rettung gingen. Hier ist auch einfach ihr Problem, dass sie sehr offensiv stehen müssen, um ihre Fähigkeiten zum Tragen zu bringen. Und im Nahkampf hauen sie mit ihren 3 Attacken ja auch nicht so richtig raus. Klar, man kann wenn man den BP über hat auch noch eine schöne Ramm-Attacke beim Charge machen, aber die macht den Kohl für den Preis von 220 Punkten irgendwie auch nicht so richtig fett. Dazu stellt man Modelle auf die Platte, die je nach Build förmlich dazu einladen, gleichzeitig Bring it Down und Abhor the Witch durchzupunkten. All in all bin ich unzufrieden mit dem Maleceptor. Die beiden Brainbugs werden erstmal in die Vitrine wandern zugunsten anderer Ideen. Zoantrophen Die Zoantrophen haben zuerst unter dem Transhuman-Nerf gelitten und dann noch eine ordentliche Punktkostenerhöhung kassiert. 3 Zoantrophen kosten nun fast dasselbe wie ein Maleceptor und halten noch deutlich weniger aus, wenn der Gegner sie vor die Flinte kriegt, aber sie können mit 18 Zoll Smite-Reichweite eher mal aus zweiter Reihe agieren und wenn man es gut anstellt, kann man so stehen, dass nur ein Zoantroph zum smiten rauslugt und dadurch im Echo nicht gleich die ganze Einheit weggeballert wird, wenn der Gegner sich doch auf sie konzentrieren kann. Man hat relativ gute Chancen auf den großen Smite, der dann auch kaum zu bannen ist, was den Schadensoutput gefühlt verlässlicher einpendelt. Zudem ist natürlich allein wegen des Rettungswurfs-Imperativs auf mindestens eine Einheit nicht zu verzichten. Mit den Zoantrophen bin ich insgesamt zur Zeit zufriedener als mit den Maleceptoren. Werde nochmal etwas mit Neurotroph im Support herumprobieren, denke ich. Kreischer-Killer Kreischer-Killer sind immer noch eine der besten Auswahlen im Tyranidencodex. Hervorragende Nehmerqualitäten, sehr schnell, guter Output, den man je nach Ziel und Notwendigkeit noch per Gefechtsoptionen hochschrauben bzw. akkurater machen kann. Es gab selten ein Spiel, in dem ich das Gefühl hatte, dass die Biester nichts leisten. Ich kann nur wenig über Kreischer-Killer schreiben, einfach weil es wenig zu meckern gibt und sie gleichbleibend solide performen. Würde immer allermindestens einen dabei haben und war auch mit drei sehr zufrieden. Biovoren Die Biovore ist zur Zeit etwas verschrien, weil man keine Sporenminen mehr kostenlos hinstellt, was der Einheit einen Teil ihres Nutzens nimmt (it is what it is). Zufällig haben punktemäßig noch zwei gut in meine Liste gepasst, und was soll ich sagen – ich fand sie sehr gut für insgesamt 90 Punkte. Auf den kurzen Kanten haben sie mit ihren großen Bases hervorragend weite Bereiche meines Backfields gegen Schocktruppen gescreent, dabei immer ein Missionsziel beschützt, ohne dass ich mich anderweitig darum kümmern müsste und mit ihrem indirekten Beschuss dank Leviathan-Reroll eigentlich auch fast jeden Zug noch irgendwo eine oder zwei Mortal Wounds pro Nase verteilt. Die Sache mit den Sporenminen ist sicherlich ärgerlich, dennoch habe ich die Biovoren als grundsolide Wahl empfunden.
  7. Jo, ich sehe es auch so, dass die Tyraniden jetzt Balancingtechnisch an einem guten Punkt sind. Ich konnte gegen die meisten Armeen auf Augenhöhe spielen, ohne ständig alles zu überfahren oder stumpf überfahren zu werden. So sollte es sein. Genau, die Salamanders haben Best Painted gewonnen (verdient, eine sehr schöne Armee). Die Fraktion ist schon spannend zu bespielen. Die Landfestungen sind im wahrsten Sinne des Wortes unverwüstlich und verankern die Schlachtlinie der Votann sehr gut. Und die Armee nimmt halt jede Runde die Einheiten raus, die sie rausnehmen will, wenn der Spieler/die Spielerin die Grollmarkermechanik gut nutzt. Wenn man dagegen spielt, muss man versuchen, ihre Behäbigkeit zu nutzen, schnellere Elemente ausschalten und sie so lange es geht in ihrer Spielfeldhälfte pinnen, damit man selbst ordentlich Punkte sammeln kann. Attrition gewinnt man gegen diese Armee nicht. Sehr gerne, schön dass es gefallen hat. Top 3 waren Aeldari, Chaos Space Marines, Adeptus Mechanicus. Jo, Blood Angels sind in dieser Edition bisher durchweg ziemlich gut gewesen und befinden sich gerade an einem guten Punkt im Meta. Wurden auch drei- oder viermal gespielt (ansonsten gab's an Marines noch 1x Iron Hands, 1x Dark Angels und 1x Deathwatch, glaube ich). Auch wenn sie regeltechnisch so getan haben als wären sie Iron Hands.
  8. Guten Tag miteinander, so, die Würfel sind gefallen, die Tyraniden haben ein äußerst kampfreiches Wochenende am 6. Bembel Clash Grand Tournament hinter sich und ich will meine Eindrücke zu den Spielen mit euch teilen und eventuell auch danach noch ein bisschen Listenfazit ziehen. Je nachdem wieviel ich jetzt am Stück runterschreiben will. Vorab: ich werde wie immer keine genauen Zug-für-Zug-Spielberichte schreiben, sondern einfach nur grob darauf eingehen, wie der Spielverlauf war, ein paar Highlights hervorheben, aufs Ergebnis eingehen und so weiter. Über alle Spiele hinweg wurden Missionen gespielt, deren Aufstellungen über die kurzen Kanten gingen (Hammer und Amboss, Viertel, Diagonalen) und die nur 5 Marker hatten. Meine Secondary-Auswahl richtete sich meist an der gegnerischen Armeeliste aus, plus sowas wie Raise Banners oder Daten Sammeln. Meine Armee habe ich denke ich schon hinreichend weiter oben (oder vor ein paar Seiten) besprochen, im Grunde spielte ich einen Leviathan-Monster-und-Psi-Spam, der ins Zentrum pusht, dort entweder lange genug durchhält dass ich Primär durchpunkten kann oder im besten Fall durchbricht und den Gegner auffrisst. Ich habe am Wochenende sechs Spiele gespielt: Freitag Abend gab's noch ein Übungsspiel daheim, auf dem Turnier dann Samstag drei Spiele und Sonntag nochmal zwei. Also denn: Freitag, vs. Grey Knights. Mein Gegner spielte, was man bei GK eben so spielt: Nemesis-Ritter, einiges an Interceptoren, paar Charaktermodelle, Paladine. Die beiden Listen gingen aggressiv ineinander, die Grey Knights mogelten über Teleports immer wieder Einheiten in meine Zone, um Behind Enemy Lines punkten zu können, waren aber den Tyraniden langfristig nicht gewachsen, weil die Kombination aus Smites und Kreischer-Killern die Nemesis-Ritter nach und nach brach. Am Ende gab's ein 87:77 für die Tyraniden. Alles in allem konnte ich mit den Nemesis-Rittern gut umgehen, die kleineren Trupps konnten zwar für die Grey Knights Punkte sichern, waren aber keine echte Gefahr. Dann ging's Samstag auf das Turnier. In Spiel 1 durfte ich zum allerersten mal gegen die Konglomerate der Votann ran. Mein Gegner spielte die komplette Charaktermodell-Riege, eine Landfestung, 12 Brokhyrs mit Gravkanonen (Hilfe!), 2 Standardtrupps, ein paar Einhyr, ein paar Berserker. Augen zu und durch, ich schob mich mit aller Gewalt in die Mitte, fokussierte meinen Output auf die gefährlichen Brokhyrs und hangelte mich durch die verheerende Feuerkraft der Kyn mit Rettungswürfen (wo erlaubt) und Feel No Pains durch. Am Ende hatten wir uns gegenseitig völlig zerschlagen und es stand kaum noch was auf der Platte. Als wir die Punkte ausrechneten, ergab sich ein 81:79 für mich. Ausschlaggebend waren zwei Würfel-Ereignisse: die Landfestung verwürfelte in den ersten zwei Zügen ihr Hauptgeschütz. Und im letzten Zug konnten meine zwei Biovoren jeweils zwei verbleibende Flammkynkrieger von Missionszielen schießen und meinem Gegner so eine 12er-Runde zu einer 4er reduzieren. Lucky! Insgesamt ein sehr spannendes Spiel. Dann wurde erstmal in der Mittagspause für Best Painted aufgebaut. Habe auch mal wieder dran gedacht, Bilder von den nominierten Armeen zu machen. Gewonnen haben die tollen Salamanders (die regeltechnisch als Iron Hands antraten). Weiter ging es gegen Drukhari in Spiel 2. Es war der mehr oder wenige typische Mix aus Barken, Jetbikes, Grotesken, Folterern, Charaktermodellen und einer endlosen Abfolge kleiner Einheiten, wie man es von der Fraktion halt kennt. Mein Gegner zog im ersten Zug mit einer Barke auf seine Flanke rüber, doch ich schlug dort sofort mit einem weit gerannten Kreischer-Killer ein und verwüstete alles. Statt den Versuch zu unternehmen, die Flanke gegen das Monster zurückzuerobern, schloss sich mein Gegner zunächst mit einem Großteil seiner Streitkräfte verhalten in seiner Ecke ein, um mich kleinzuschießen. Das war sein Fehler. Einzelne Einheiten, die für Behind Enemy Lines in meine Zone kamen, wurden mit Tervigon und Tyranidenkriegern ausgekontert, während ich dank Tervigon-Imperativ schhell in seiner Hauptarmee landete. Binnen einer Runde wurden sämtliche größeren Fahrzeuge zerstört, die noch übrig waren, und die Drukhari-Infanterie war gestrandet und wurde nach und nach aufgemobbt. Drazhar und die Incubi lieferten zentral zwar noch einen Kampf, wurden aber letztlich vernichtet. Das Spiel endete sowas wie 87:54 für mich. Spiel 3 ging gegen Blood Angels. Dante, Sanguiniuspriester, Standartenträger, 2 Todeskompanien, 2 Trupps Sanguard, 2 Trupps Infiltratoren, Sturmterminatoren, Plasma-Inceptoren, ein Whirlwind, ein Land Speeder und als besonderes Highlight: 2 Baal Predators. Fand ich cool. Im Grunde rieben wir uns auch in diesem Matchup zentral aneinander auf und die Verluste stapelten sich auf beiden Seiten, ohne dass jemand so richtig durchbrechen konnte. Am Ende scheiterte das Spiel für mich glaube ich an dem Punkt, an dem drei Sturmterminatoren 7 von 7 Rettungswürfen gegen einen Screamer-Killer standen und mich weiter in der Mitte binden konnten, und an einem missglückten 6-Zoll-Charge meines Schwarmtyranten, sodass es am Ende ein knappes 82:79 für die Blood Angels wurde. Sonntag, Spiel 1: wieder die Konglomerate der Votann! Dieses Mal allerdings eine Liste, die für mich weitaus furchterregender war, mit 2 Landfestungen, 3 mal 3 Bikes, 4 Grav-Brokhyr, ein paar Berserkern, den ganzen Charaktermodellen (aber ohne Psyker, sodass gegen mich gleichzeitig Abhor the Witch und Bring it Down möglich war), zwei Standards … wir waren uns bereits vor dem Spiel einig, dass ich hier nicht viel holen würde. Ich hatte den ersten Zug und hätte fast eine der Landfestungen rausgenommen, indem ich sie in der Psiphase auf 4 LP gedrückt bekam, leider ließ mich der Schwarmtyrant im entscheidenden Moment im Stich und verwundete nur einmal, was der Brokhyr-Oberboss einfach rauscancelte. Aber selbst wenn ich die Festung erwischt hätte, war die Liste auch sonst zu gut gegen mich aufgestellt und mobiler als die letzte Votann-Liste. So konnte meine Monster zu schnell rausnehmen und gleichzeitig besser auf die Missionsziele pushen und Secondaries aus oben genannten Gründen besser durchpunkten. Hier mein einziges echtes Missmatch und meine einzige große Niederlage des Wochenendes, das Spiel endete 95:48 für die Kyn. Das letzte Spiel des Turniers ging gegen die Iron-Hands-Liste. Ihr seht ja weiter oben auf dem Bild bei Best Painted in etwa, wie diese aufgestellt war. Diese Schlacht fand an drei Stellen statt: An einer Flanke blockten zwei Screamer-Killer gegen einen Redemptor, einen Invictor und einige Infiltratoren, im Zentrum rieben sich meine Monster und die Terminatoren der Iron Hands aneinander auf und auf der anderen Flanke marodierte der Tervigon durch die hinteren Reihen der Space Marines. Der Schwarmtyrant duellierte sich derweil mit den Panzern, die seiner Biozidkanone auch mit Iron-Hand-Buffs nicht gewachsen waren. Ich bekam die Invictors und Panzer schnell unter Kontrolle, die Sturmterminatoren hielten in der Mitte jedoch etwas zu solide durch und am Ende des Spiels waren die zwei Redemptors nicht mehr zu managen. Es endete 81:76 für die Iron Hands. Zwei Würfelwürfe haben mich das Spiel gekostet: mein Tervigon hat mit zwei seiner Attacken einen Land Speeder nicht getötet, was vier Punkte wert gewesen wäre (Grind them Down und Bring it Down), und die Tyranidenkrieger verwürfelten am Ende das Daten sammeln, was ebenfalls 4 Punkte gewesen wären. Also letztlich auch sehr sehr knapp und spannend. Am Ende wurde ich zwar nur 24. von 38 Teilnehmenden, aber zusammenfassend würde ich sagen, dass die Tyraniden selbst in ihrem halbwegs klassischen Konzept nicht so tot sind wie man ihnen nachgesagt. Bei 6 Spielen gab es genau ein Matchup, in dem ich von Anfang an wenig Land gesehen habe. Ansonsten hing es am Ende immer an einzelnen Würfelwürfen. Ich werde nochmal ein ausführlicheres Fazit zu den einzelnen Einheiten schreiben, die ich gespielt habe, aber ich habe jetzt gerade keine Zeit mehr dazu. Wahrscheinlich mache ich das morgen. Ich habe mir auf jeden Fall aus den gespielten Missionen, dem Meta auf dem Turnier und den Spielerfahrungen einige Ideen mitgenommen, um für's nächste Turnier in einem Monat vielleicht mal ein ganz alternatives Konzept auszuprobieren. Falls ihr irgendwelche Fragen habt oder ich auf irgendwas bestimmtes genauer eingehen soll, lasst es mich wissen!
  9. Die sehen schön aus. Aber die 5 Minuten für die Augen würd ich mir jetzt schon noch nehmen ... 😙
  10. Ich finde die megageil, habe mir aber schon als ich sie das erste Mal gesehen habe gedacht, dass die geteilte Meinungen hervorrufen werden. Das ganze Flair dieser Modelle ist halt extrem Actionfigurmäßig mit diesen Raketenwerfern. Das kann man mögen, muss man aber nicht. Die machen die unterschiedlichen Designphilosophien zwischen 40k und Horus Heresy meiner Meinung nach so deutlich wie selten ein Modell das vorher getan hat (Stichwort Guilliman 40k vs. Guilliman 30k). Ich habe jedenfalls mega Bock auf die Modelle.
  11. Vielen vielen Dank euch allen für's Lob. Freut mich sehr dass der Drache euch gut gefällt (bis auf @Daniel1993 )! Wie versprochen geht's nun erstmal chaotisch weiter. Gestern gab's einen kleinen Schnapper von Ebay in der Post: Ich hatte ganz früher vor vielen Monden mal die andere Variante des Modells mit Axt und Plasmapistole, die es in der 3. Edition gab. In der vierten Edition kam ja dann noch dieser. Ich wollte ganz gerne noch einen generischen Chaoslord für meine Death Guard und hatte erst überlegt, wieder den alten zu besorgen, aber ich mag einfach inzwischen die Abaddon-Zöpfe so gerne und finde das Loadout von diesem Modell auch ansprechender – und der Kombimelter sieht auch einfach cool aus. Also hab ich bei einem annehmbaren Preis einfach mal zugelangt. Grundieren war die nasskalten Tage immer noch nicht drin, sonst würde ich jetzt vermutlich an Seuchenmarines malen. Aber ich hab ja auch noch ein paar grundierte Sachen stehen, und es gibt bei der Death Guard so gewisse Support-Charaktermodelle, die man ohnehin mal bemalt haben muss.
  12. So, das wäre geschafft! War ein sehr sehr spaßiges und abwechlsungsreiches Projekt. Nun geht's denke ich wieder mit Death Guard weiter.
  13. Och naja, mich stört's nicht. Mit irgendeinem Füllmaterial da rumzuspachteln, um sich sanft wellende Hügel zu erschaffen, wäre mir zu viel Akt gewesen, genauso wie Die Viecher mitsamt ihres Basedesigns von den alten Bases runterzupopeln. Dafür sind's am Ende zu sehr Spielminiaturen – und bei weitem nicht die Eyecatcher in so einer Tyranidenarmee. Da muss man auch einfach mal kompromissbereit sein – meine 120 Termaganten sind zum Beispiel auch nicht alle auf dem gleichen Topniveau bemalt. Nur so 30, die bei der Präsentation für Best Painted dann in der ersten Reihe stehen. "Work smart, not hard" oder so ähnlich! Sieh die Bases-auf-Bases als ihr stolzes Erbe aus der Ära, als sie auf 40 mm standen. Danke! Schauen wir mal. Ich spiele mit den Tyraniden ja jetzt neuerdings eine Underdog-Fraktion! ^^
  14. Bei Callisto Protocol würde ich auf einen Sale warten. Das Spiel war ohne Zweifel in der Präsentation sehr gut und atmosphärisch dicht, aber auf der anderen Seite selbst für das Genre relativ kurz und das Gameplay war an einigen Stellen doch recht rudimentär. Also es lohnt sich schon, aber nicht als Vollpreistitel. Bei 40 Euro oder so könnte man zuschlagen.
  15. Also mir sind das die absolut liebsten von den drei Varianten die es gibt. Aber schön dass dich die Biovoren sogar vom stillen Mitlesen und -liken hin zu einem Kommentar bewegen konnten.
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