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Bleib ein Weilchen und hör' zu...

 

Im hiesigen Folianten findet Ihr die Erzählung um die neun Flammen - und das Schicksal derer, die noch gar nicht erahnen können, welche Ereignisse ihnen bevorstehen. Welchen Einfluss werden die Protagonisten auf die Welt nehmen? Welche Entscheidungen werden nicht nur ihre eigenen Schicksale beinflussen, sondern vielleicht auch die ihrer Mitmenschen? Welche Gefahren, aber auch Glückseligkeiten warten auf die Helden? Handelt es sich überhaupt um Helden oder doch um Personen, die schlussendlich mehr Schatten als Licht verbreiten werden?

 

Nur, wenn Ihr weiterlest, werdet Ihr erfahren, welche Fragen in einer Antwort münden...

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Kapitel 1

 

Die Geschichte beginnt an einem Tage im aufkommenden Sommer des Jahre 302 neuer Zeitrechnung. Bis zum nächsten Konzil, zu dem sich sämtliche Fürsten des Reiches zusammenfinden, sind es noch rund zwei Monate. Erste Vorbereitungen für dieses Ereignis werden an vielen Orten sichtbar - insbesondere in den jeweiligen Hauptstädten der Fürstentümer. So auch in Graufurt...

 

Bestimmt für @Landi:

 

Spoiler

Du befindest Dich gerade auf Deinem Rundgang in dem Stadtteil, das Dir für die laufende Woche zugeteilt wurde. Ärgerlicherweise gehörst Du zu den Wachleuten, die die Nachtschicht übernehmen müssen. Der Trubel des Tages ist zwar verflogen, dafür steigt das Risiko, auf dubiose Gestalten zu treffen, die des Nachtens nicht mehr unterwegs sein sollten - ganz abgesehen von Betrunkenen, die sich auf dem beschwerlichen Weg nach Hause befinden, nachdem sie der Taverne verwiesen wurden. Du blickst zum Himmel und musterst die rötliche Färbung, die die Abenddämmerung verursacht. Du nickst leicht bei dem Gedanken, dass der Zeitpunkt, an dem Du das Lallen und die schiefen Gesänge herumtorkelnder Bürger vernimmst, noch ein paar Stunden entfernt sein wird.

 

Immerhin war die bisherige Woche ruhig verlaufen - keine Zwischenfälle zu vermelden. Auf der anderen Seite wäre etwas Abwechslung durchaus erfreulich. Es muss nicht gleich ein gedrungener Schläger oder ein streitsüchtiger Tavernengast sein. Aber etwas, mit dem Du Dich beschäftigen könntest. Stattdessen musst Du Dich - wie auch schon während der letzten Tage - entscheiden, ob Du erst den Marktplatz oder die Durchgangsstraße, in der der hiesige Gerber sein Geschäft hat, aufsuchen möchtest. Während Du eine Entscheidung fällst, vergewisserst Du Dich noch einmal, ob Deine Ausrüstung vollständig ist: Am Gürtel hängt das Schwert, während Deine rechte Hand den Schaft des Speers umschließt. In Deiner linken Hand befindet sich die Fackel, die die Umgebung um Dich herum angenehm erhellt.

 

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung
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Nachdem ich meine Ausrüstung kontrolliert habe, versuche ich ab zu wägen ob der Markt oder die Durchgangsstraße der bessere Start in die Nacht wäre.

Einfacher ist es meist mit der Durchgangsstraße zu beginnen, da hier am frühen Abend mit wenig Ärger zu rechnen ist und der Markt später in der Nacht meist verlassen ist.

In der Hoffnung ein wenig Abwechslung in den faden Wachdienst zu bekommen, entscheide ich mich daher zuerst den Markt zu patrulieren und später die Durchgangsstraße. Vielleicht findet sich auf dem Markt ja auch noch der ein oder andere Händler oder Arbeiter. Mit diesen konnte man immer ein Schwätzchen halten und Neuigkeiten und Gerüchte erfahren. Im schlimmsten Fall verging dabei einfach nur ein wenig die Zeit.

Also mache ich mich mit gemäßigtem Schritt auf Richtung Markt.

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Bestimmt für @Landi:

 

Spoiler

Nach wenigen Minuten erreichst Du den Marktplatz, der in diesem Stadtteil auch als eine Art Begegnungsstätte betrachtet wird und daher einfach aufzufinden ist - dementsprechend einprägsam ist der Weg dorthin. Als Du das Areal erreichst, kannst Du feststellen, dass die meisten Händler ihre Stände bereits abgebaut und den Platz verlassen haben.

 

Auf den ersten Blick nimmst Du drei Personen wahr: Linkerhand erblickst Du eine Gestalt, die gerade ein paar Kisten auf einem Handkarren verlädt. Die Person ist mit Dir mit ihrem Rücken zugewandt, aber anhand der schlichten Kleidung sowie der Statur kannst Du sie als Mann identifizieren. Da dieser seiner aktuellen Tätigkeit in einem gemäßigten Tempo nachgeht, dürfte es sich um einen Händler oder Handlanger handeln, der die nicht verkauften Waren verstaut, um sie anschließend fortzubringen. Der Stand, in dessen Nähe sich der Mann befindet, liegt rund 30 Schritte von Dir entfernt.

 

Auf der anderen Seite des Platzes, recht geradlinig von Dir entfernt, befinden sich zwei weitere Personen. Auf Grund der Entfernung von rund 70 Schritten sowie der zunehmenden Dunkelheit fällt es Dir schwerer, sie zu identifzieren. Du kannst jedoch erkennen, dass sie sich in einem Gespräch befinden, da sie recht nah zu einander stehen. Die von Dir aus gesehen rechte Person gestikuliert zudem ausladend. Eine erhöhte Lautstärke geht jedoch nicht von ihr aus, sodass Du in Deiner jetzigen Position nicht feststellen kannst, ob es sich um ein Streitgespräch handelt.

 

Der Markt selbst ist zu diesem Zeitpunkt nur spärlich beleuchtet: An sechs Stellen befindet sich eine Laterne - vier davon wurden symmetrisch auf dem Platz selbst aufgestellt und zwei weitere wurden an nahen Gebäuden angebracht, die an den Markt grenzen. In regelmäßigen Abständen zu einander befinden sich hölzerne Buden, in denen privilegiertere Händler ihre Waren feil bieten dürfen. Neben den drei Personen, die sich noch auf dem Marktplatz befinden, fällt Dir jedoch nichts auf, was ungewöhnlich wäre.

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Ich ignoriere vorerst den Mann der die Kisten verlädt. Er wird seine Arbeit nicht unterbrechen wollen um mit der Wache zu plaudern.

Außerdem wirken die zwei Personen deutlich interessanter, vielleicht bahnt sich hier gar ein Streit an.

Also begebe ich mich langsamen Schrittes auf die beiden zu. Dabei versuche ich möglichst leise zu sein, um eventuell etwas vom Gespräch aufschnappen zu können, bevor die beiden mich bemerken.

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Bestimmt für @Landi:

 

Spoiler

Bedächtigen Schrittes hältst Du auf die Gesprächsteilnehmer zu. Von außen betrachtet würde die Art und Weise, wie Du den Marktplatz überquerst, merkwürdig wirken - aber Dein Ansinnen scheint aufzugehen. Du passierst den Abschnitt des Platzes, auf dessen Höhe auch der vermeintliche Handlager seinen Aufgaben nachgeht, ohne, dass dieser von seinen Tätigkeiten aufschaut und seine Aufmerksamkeit auf Dich lenkt.

 

Schritt für Schritt werden die Stimmen der beiden anderen Personen klarer und alsbald vernimmst Du erste Wortfetzen. Diese lassen Dich noch nicht aufhorchen, aber mit zunehmender Dauer setzt sich ein Bild zusammen: Die beiden Gestalten unterhalten sich gerade über eine Ladung. Um welche Art Ladung es sich dabei handelt, wird nicht erwähnt, aber Du erhältst den Eindruck, dass diese alsbald abtransportiert werden soll.

 

Als Du Dich rund 30 Schritt von den Gesprächspartnern entfernt befindest, verstummt die Konversation und die Person, die bei Deinem Eintreffen so ausladend gestikuliert hatte, händigt ihrem Gegenüber etwas aus. Auf Grund der Lichtverhältnisse kannst Du nicht ausmachen, um welchen Gegenstand es sich handelt, aber die Bewegungen der beiden Personen sind eindeutig genug, um zu erkennen, dass etwas den Besitzer bewechselt hat. Im nächsten Moment machen beide auf ihren jeweiligen Absätzen kehrt und sie entfernen sich recht schnellen Schrittes in entgegengesetzte Richtungen, die jeweils beide von Dir wegführen. Ob Dein Herannahen für die Auflösung des Gespräches gesorgt hat oder es sein natürliches Ende fand, kannst Du nicht beurteilen.

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Heimliche Ladungen die bald abtransportiert werden, Beutel die spät Abends den Besitzer wechseln und verschwörerische Gespräche im Halbdunkel. 

1.000 Gedanken schießen gleichzeitig durch den Kopf.

Jetzt heißt es schnell handeln, aber was tun?

Der erste Gedanke fliegt zu dem einzelnen Mann der weiter hinten Kisten verlädt. Aber das kann kaum die geheimnisvolle, verdächtige Ladung sein. Die wäre sicher nicht am helligstem Tag auf dem Markt gewesen.

Also einen der beiden verfolgen, aber wen? Und dann unauffällig mit Fackel und Uniform jemanden verfolgen?

Dann der Geistesblitz!

Uniform und Fackel? Wenn es heimlich nicht geht, dann kräftig auf den Busch klopfen und sehen ob man die Spatzen aufscheucht.

"Hey ihr beiden da, stehen bleiben!"

bearbeitet von Landi

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