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Zavor

Die Streitmacht Heinrichs des Verteidigers

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Grüße, Wanderer - bleib' ein Weilchen und hör' zu.

 

Diejenigen, die meine Hobbyhistorie etwas besser kennen, wissen, dass ich stets den Göttern des Chaos die Treue gehalten habe - und das in beiden großen GW-Systemen. Und doch habe ich mir immer wieder Gedanken darüber gemacht, ob ich irgendwann eine Zweitarmee auf die Beine stellen sollte. Und wenn ja - welche es werden sollte. Dabei kreisten meine Gedanken zwischen zwei möglichen Alternativen: Den Bretonen und den Skaven.

 

Schlussendlich habe ich mich für die Bretonen entschieden. Die Frage nach dem "Warum" ist sicherlich berechtigt. Bereits vor der offiziellen Abschaffung von Warhammer Fantasy waren die Kämpfer Bretonias ein schlecht betreutes Volk und mussten auf das mit Abstand älteste Armeebuch zurückgreifen. Darüber hinaus ist der Fluff leicht französisch geprägt - und ich kann Franzosen normalerweise nicht ernst nehmen. Wie also kommt es dennoch zu dieser Wahl?

 

Hauptsächlich kommen hier zwei stilistische Gründe zusammen: Einerseits bin ich schon seit langer Zeit ein Fan des Mittelalters. Ritter, Schwert, Ross, Lanze und Bogen - das hat mich schon immer ins Schwärmen gebracht. All das bringt auch eine bretonische Armee mit sich. Zudem mag ich es bunt - und jeder, der meine bisherigen Armeeprojekte der Krieger des Chaos sowie der Chaos Space Marines kennt, weiß das. Und was ist bunter als eine typische Armee aus Bretonia? Mir fällt da auf die Schnelle nichts ein. Obwohl... vielleicht ein Chaosarmee der 5. Edition. ;)

 

Bliebe also nur noch das "Franzosen-Problem". Auf der anderen Seite zeigen nicht zuletzt FireWoks Passauer Chroniken (Band 1 und 2), dass man auch eine deutsch angehauchte bretonische Armee etablieren kann. Ich habe ebenfalls vor, mich der französischen Bindung zu entziehen. Mein ursprünglicher Plan war, mich an der Farbgebung real existierender Ritterorden, die im deutschsprachigen Raum existierten, zu orientieren. Allerdings habe ich diesen Gedanken verworfen, auch, weil der Plan wohl schwierig umzusetzen sein würde. Stattdessen werde ich einem anderen Plan folgen, den ich aber noch nicht verraten werde. Er wird beim Vorzeigen der ersten Miniaturen aufgelöst. Versprochen.

 

Seit Beginn meines ersten Armeeprojekts vor über fünf Jahren habe ich meine Fähigkeiten am Pinsel durchaus verbessert. In die Spitzengruppe werde ich wohl nie vordringen, aber mit meinen Werken insbesondere der letzten zwei Jahre bin ich durchaus zufrieden. Ich hoffe natürlich, dass dies auch beim offiziellen Aufbau der dritten Armee, die sich in meinem Besitz befindet, der Fall sein wird. Ebenso hoffe ich, dass auch Ihr an diesem Armeeprojekt Gefallen finden werdet. Der Grundstock für die Armee ist zumindest schon einmal gelegt. :ok:

 

Im realen Leben heiße ich Marvin und habe seit Beginn des Jahres 2016 die große 3 passiert. Man, bin ich alt! ;)

 

Also: Aufgesattelt! Und vorwärts im Galopp!

 

:steckenpf

 

bearbeitet von Zavor
Inhaltliche Korrektur

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Kerneinheiten

 

Bogenschützen:

 

 

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bearbeitet von Zavor
Aktualisierung der Übersicht

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Lyrik/Sonstiges

 

Die Wurzeln derer von Hammerburgen liegen nicht in den bretonischen Landen, sondern im Imperium. Doch diese Zeit ist schon rund zwei Jahrhunderte vergangen. Politische Verfolgung trieb die Vorfahren der heutigen Familienmitglieder einst in das westliche Nachbarland. Dort fanden sie in der Provinz Montford Asyl, obgleich sie dort eher geduldet waren, als wirklich willkommen geheißen wurden. Da es sich jedoch um ein adeliges Geschlecht handelte, das einen gewissen Reichtum aufweisen konnte und nicht zum niederen Stande gehörte, wurde die Familie nicht abgewiesen.

 

Doch selbst über zweihundert Jahre später ist das Adelsgeschlecht nicht vollständig in die bretonische Gesellschaft integriert. Und das, obwohl sich derer von Hammerburgen um die bretonische Grenze durchaus verdient gemacht hatten: Mit einer Mischung aus übergespielter Großzügigkeit und Abschätzigkeit überließ der damalige Herzog von Montford der zugezogenen Familie einst einen kleineren Landstrich nahe des grauen Gebirges, zu dem eine heruntergekommene und verlassene Ruine gehörte, die einst eine stabile Feste war. Grünhäute hatten einst dieses Bollwerk geschliffen und nach der Vertreibung der unzivilisierten Kreaturen fühlte sich niemand zuständig, die Festung wieder aufzubauen. In Ermangelung von Alternativen nahmen sich die Neuankömmlinge dieser Aufgabe an und konnten dem Landstrich in den nachfolgenden Dekaden wieder etwas von seinem früheren Glanz zurückgeben. Die neu gewonnene Sicherheit war durchaus hilfreich für die Provinz Montfort, doch trotzdem werden derer von Hammerburgen hinter vorgehaltener Hand immernoch abschätzig als "Die Imperialen" bezeichnet. Von weniger diplomatischen Kosenamen ganz zu schweigen.

 

Seit einigen Jahren ist nun Heinrich Anführer seiner Familie und der Länderei, die diese ihr Eigen nennt. Die Männer und Frauen, die in diesem Landstrich leben und den Schutz ihres Herren genießen, nennen ihn schlicht "Heinrich den Verteidiger". Schlussendlich schließt sich hiermit eine Art Kreis, denn das Wappen der Provinz Montfort ist bekanntlich eine stilisierte Burg. So wurde für Heinrich der Entschluss seiner Vorfahren, ihre angestammte Heimat zugunsten einer neuen zu verlassen, zu einer Bestimmung für ihn. Und doch strebt auch er nach einer noch höheren Bestimmung für sich und die seinen. Denn die Politik und das Auftreten des Herzoges der Provinz Montfort ist Heinrich ein Dorn im Auge. Natürlich würde er es bestreiten, doch für das Familienoberhaupt derer von Hammerburgen sind die Schmähungen seiner Familie und ihrer Geschichte ein ebenso großer Ansporn, es den anderen Adelsgeschlechtern zu beweisen.

 

Und so entschloss sich Heinrich eines Nachts, als er über der Chronik seiner Familie brütete, das Herzogtum der Grenzprovinz selbst an sich zu reißen. Hierfür jedoch würde er eine Armee brauchen, die sowohl den Amtsinhaber und seine Truppen schlagen, als auch dafür Sorge tragen könnte, andere Provinzen daran zu hindern, seinen angestrebten Sieg anzufechten, sollte dieser einst besiegelt sein.

 

Hierfür jedoch würde es einer stattlicher Anzahl Ritter bedürfen. Ritter, die vielleicht eine ähnliche Bürde wie er und seine Familie zu tragen hatten. Ritter, deren typischer bretonischer Glanz ein wenig befleckt wurde durch das, was ihnen in ihrer eigenen Vergangenheit widerfahren war. Heinrich erhoffte sich von diesen Mannen, dass sie seinem Anliegen eher geneigt sein würden als diejenigen, die als strahlende Lichtgestalten der bretonischen Kultur gelten. Denn schließlich waren die Bretonen nicht dafür bekannt, politische Umwälzungen in ihrem Land bewusst herbeiführen zu wollen, wenn man einmal von den Geschehnissen in der verfluchten Provinz Mousillon absieht. Nein, diese Pläne waren mehr das Handwerk eines Imperialen. Denn obwohl eine solche Bezeichnung als Schmähung der Familie gilt - seiner imperialen Herkunft und Bultes kann sich auch Heinrich nicht verwehren.

 

bearbeitet von Zavor
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Schön, dass du ein neues Armeprojekt startest! Und noch schöner, dass du die Bretonen nicht als als Franzosen spielst!!! Hast du dir eigentlich schon grob eine Spielliste überlegt? Ich finde daran kann man sich bei seinen Einkäufen (bis jetzt hast du den bretonischen Armeedeal, oder?)ganz gut lang hangeln.Übrigens, welche Modelle nimmst du als berittene Knappen? Die werden leider nicht mehr hergestellt und ich brächte für meine Söldner auch noch welche. Uuuh ick freu mir, das wird hier bestimmt ganz großes Kino.

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Sauber, ich freu mich auf das Projekt. Der Fluff der Bretonen enthält ja bekanntermaßen auch einen guten teil der Artus-sage und genug Stoff von der Insel. Vielleicht sagt dir das ja eher zu?

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Heinrich? Du meinst wohl Henry

Nein, ich bleib' bei Heinrich. ;)

...

Allgemein betrachtet bin ich doch überwältigt von der Anteilnahme und den Vorschusslorbeeren, die damit einhergehen. Mit einem Ansturm dieser Größtenordnung habe ich nicht gerechnet. Hoffentlich kann ich Eure Erwartungen einigermaßen erfüllen. :)

Bis zu den Eindrücken der ersten Miniaturen wird es wohl noch etwas dauern, da ich derzeit mit einem Modell der Krieger des Chaos beschäftigt bin. Als Ausgleich hierfür habe ich den ersten Flufftext verfasst, den Ihr im zuletzt angelegten Platzhalter-Beitrag findet. Dieser soll den Hintergrund der Armee und ihres Generals ein wenig verdeutlichen. Ich wünsche Euch viel vergnügen beim Lesen.

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Fluff? Lese ich später :P

Jetzt muss erst mal ein schöner Ritter her. Aber bitte kein Chaosritter ;) Einen wirst Du doch wohl zwischen schieben können?  :engel:

Wie steht es bei Dir eigentlich mit fremdbemalten Minis? Kommt Dir sowas ins Haus, oder besser auch in die Armee?  

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Bliebe also nur noch das "Franzosen-Problem". Auf der anderen Seite zeigen nicht zuletzt FireWoks Passauer Chroniken (Band 1 und 2), dass man auch eine deutsch angehauchte bretonische Armee etablieren kann. Auch ich habe vor, mich der französischen Bindung zu entziehen. Mein ursprünglicher Plan war, mich an der Farbgebung real existierender Ritterorden, die im deutschsprachigen Raum existierten, zu orientieren. Allerdings habe ich diesen Gedanken verworfen, auch, weil der Plan wohl schwierig umzusetzen sein würde. Stattdessen werde ich einem anderen Plan folgen, den ich aber noch nicht verraten werde. Er wird allerdings beim Vorzeigen der ersten Miniaturen aufgelöst. Versprochen.

Da bin ich schon sehr gespannt drauf.

 

Allgemein betrachtet bin ich doch überwältigt von der Anteilnahme und den Vorschusslorbeeren, die damit einhergehen. Mit einem Ansturm dieser Größtenordnung habe ich nicht gerechnet. Hoffentlich kann ich Eure Erwartungen einigermaßen erfüllen. :)

Bis zu den Eindrücken der ersten Miniaturen wird es wohl noch etwas dauern, da ich derzeit mit einem Modell der Krieger des Chaos beschäftigt bin. Als Ausgleich hierfür habe ich den ersten Flufftext verfasst, den Ihr im zuletzt angelegten Platzhalter-Beitrag findet. Dieser soll den Hintergrund der Armee und ihres Generals ein wenig verdeutlichen. Ich wünsche Euch viel vergnügen beim Lesen.

Da ich so wohl dein Chaos Fantasy Projekt als auch den Marsch der Legionen für 40k kenne freue ich mich auf sehr gut bemalte Minis und mache mir wegen meiner hohen erwartungen wenig sorgen. :)

Den Fluff finde ich sehr schön. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

 

 

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Heutiger Upload: Der Anfang

 

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Nachdem ich den Drachenoger für die Armee meiner Krieger des Chaos fertiggestellt habe, werde ich mich nun dem ersten Ritter des Königs widmen. 'Mal sehen, wie es wird. :)

 

Zudem möchte ich noch auf eine Frage eingehen, die bisher unbeantwortet blieb:

 

Am 18.10.2015 um 20:13 schrieb Namezahl:

Wie steht es bei Dir eigentlich mit fremdbemalten Minis? Kommt Dir sowas ins Haus, oder besser auch in die Armee?

 

Bei Miniaturen, die von anderen Besitzern bemalt wurden, kann man immer eine Abweichung vom eigenen Malstil (unabhängig der Fähigkeiten des Bemalenden) feststellen, sodass sich ein unübersehbarer Bruch ergibt. Somit werden Miniaturen im Normalfall früher oder später entfärbt, um sie dem eigenen Malstil anzugleichen. Fremdbemalte Miniaturen kommen so gesehen zwar ins Haus und später auch ins Steriliumbad, aber normalerweise nicht in die Armee.

 

bearbeitet von Zavor
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Schwarz grundiert? Wird es ein dunkles Farbschema? Man darf gespannt sein.

bearbeitet von pockels

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