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TabletopWelt
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      Aufräumaktion - Vol. 3   18.01.2019

      Ihr habt ein Projekt, das Ihr nicht mehr fortführen möchtet? Das vielleicht sogar abgeschlossen ist? Dann schreibt mir gerne eine PN mit einem Link und Eurem Wunsch und ich überprüfe den jeweiligen Thread.   Bitte werft in diesem Zusammenhang einen Blick in Euer Postfach, ob vielleicht schon eine Konversation zwischen uns existiert, sodass diese fortgeführt werden kann, anstatt eine neue beginnen zu müssen.

SiamTiger

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  1. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Weiter mit dem nächsten Blitz/Maultier. Zum Jahresende 2017 hat Warlord Games den Opel Blitz und Maultier als Kombi-Plastikbausatz für Bolt Action herausgebracht. Dieser LKW-Typ bildete den Hauptbestandteil der Logistik der deutsche Armee. Im Opel Blitz und Maultier wurden Truppen, Versorgungsgüter und Nachschub an die Front gebracht. Der Opel Blitz ist dabei der bekannteste unter den Lastkraftwagen, andere Firmen wie Ford oder Daimler bauten ihre eigenen Varianten, in manchen Fällen wie z.B. dem DB 701 von Daimler sogar einfache Lizenznachbauten ohne die Opel Kennzeichen. Der Opel Blitz hat es zwischen 1937 und 1944 auf etwa 70.000 Exemplare gebracht. Vom Maultier, welches deutlich später erst 1942/43 in die Produktion geschafft hat, wurden immerhin ca. 20.000 Einheiten gebaut. Den LKW wurden alle möglichen Aufgaben und Spezialisierungen zugewiesen, wie z.B. Krankenkraftwagen, Funkwagen, Waffenträger und sogar aufgerüstete Varianten. Der Blitz wurde an allen Fronten eingesetzt, wobei das Maultier durch die späte Auslieferung primär dort zum Einsatz kam, wo er wegen Schnee und Matsch gebraucht wurde, wie bspw. der Ostfront oder den Ardennen. Warlord Games bietet den Bausatz für 18 GBP an. Darin enthalten sind ein Opel Blitz bzw. Maultier im 28mm Maßstab, inklusive Passagieren, Wasserschiebebildern, Datenkarten, Markern und eine mehrseitige, farbige Bauanleitung. Besonders hervorheben sollte man an der Stelle, dass es sich um einen Warlord Games eigenen Plastikbausatz wie z.B. beim Marder III / Pz. 38t handelt und keinen Bausatz aus der Kooperation mit Italeri. Und natürlich, keine Review ohne abschließendes Bilderset. Das Opel Maultier mit geschlossener Plane und der Opel Blitz mit Sitzbänken. Fazit Das ist einer von Warlord Games eigenen Plastikbausätzen und die haben eine gewisse Einfachheit für sich - im positiven Sinne. Schnell gebaut und stabil genug zum Spielen. Mir gefällt auch, dass dies ein Kombibausatz ist, der einem die Option auf Maultier und Blitz gibt, sowie drei unterschiedlichen Pritschen. Sehr solide Auswahl. Und oben drein gibt es noch einen Gussrahmen mit 10 Mann Besatzung. Was sollte einem daran nicht gefallen? Die Kosten sind die gleichen wie beim Rubicon Maultier und Blitz Bausatz, aber enthält darüber hinaus eben auch Profilkarten, Schadensmarker und Besatzung oben drauf. In der aktuellen Vertriebssituation sind die Warlord Games Bausätze auch einfacher zu beziehen, da das Vertriebsnetzwerk stärker aufgebaut ist, als das von Rubicon. Wer eher auf Modellbausätze steht, der ist vielleicht mit dem Rubicon Bausatz glücklicher, aber ansonsten ist es starke Konnkurrenz. Ich habe es zwar selbst nicht ausprobiert, aber ich vermute man könnte den Einheitskoffer von Rubicon auch auf diesen Bausatz draufsetzen mit etwas zurechtschneiden und Kleber. Ich habe den alten Resin Blitz gebaut und dieser Plastikbausatz ist eine so große Verbesserung gegenüber dem alten Bausatz. So problemlos zu bauen, hervorragende Passgenauigkeit. Ich bin mehr als zufrieden und hoffe darauf, dass wir in Zukunft noch weitere Fahrzeugbausätze direkt von Warlord Games erhalten. Ich bin etwas überrascht, dass es den Blitz/Maultier nicht als Zug mit 3 Fahrzeugen für 50 GBP gibt, wie es bei anderen Panzern / Fahrzeugen der Fall ist. Oder dass es keine mobile Infanterie gibt, wo man zwei Grenadiergussrahmen und eine dieser Boxen erhält. Das "einzige" Bundle ist der motorised column deal.
  2. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Basierend auf dem bereits erhältlichen Opel Blitz Bausatz (RM280026) hat Rubicon Models die Maultier-Variante veröffentlicht, bei der die hinteren Räder durch Ketten ersetzt wurden. Und wie auch schon bei anderen Bausätzen, wie z.B. der Sd.Kfz 25x Reihe, gibt es weitere Umbausets. Für den Blitz und Maultier ist das in diesem Fall die Aufbeute für den Einheitskoffer. Nach dem ersten Winter im Krieg gegen die Sowjetunion 1941 hatte die Heeresleitung realisiert, dass die LKW nicht für die wideren Umstände des Wetters und Geländes geeignet waren. Die Fahrzeuge blieben häufig im Schnee und Schlamm stecken. Eine Einheit der Waffen-SS montierte die Ketten des Bren Carrier unter einen LKW um den Umständen zu begegnen. Nach dem der Mehrwert dieser Umbaute erkannt wurde, stellte 1942 die Werke bei Opel, Ford und Daimler sich darauf ein und nahmen die Variante in die Produktion auf. Abhängig davon bei wem der LKW Gleiskette 2t gebaut wurde, hatte der Sd.Kfz 3 die Bezeichnung 3a (bei Opel), 3b (bei Ford auf Basis des V3000 S) oder 3c (Daimler L4500). Diese Variante mit Gleiskette wurde Maultier genannt und es wurden auf Basis der Halbkette weitere Ausführungen, wie bspw. der Panzerwerfer 42 oder mit einer 2-cm Flak 38 gefertigt. Da diese Fahrzeuge das Rückgrat der Logistik der deutschen Armee darstellten, wurden sie an allen Fronten während des Kriegs eingesetzt. Durch die späte Einführung ab 1942 bzw. 43 bedeutete dies im Falle des Maultiers aber primär Ost- und Westfront, und nur wenige die noch in Nordafrika zum Einsatz kamen. Das Maultier wurde nicht in den gleichen Stückzahlen gefertigt wie der Blitz (schließlich begann die Produktion erst 5 Jahre später), aber schaffte es immer noch auf 20.000 Exemplare. In dieser Review geht es um den Sd.Kfz 3a des Maultier, also die Opel Variante. Das Sd.Kfz 3a Maultier von Rubicon Models ist ein Bausatz aus 3 Gussrahmen im 28mm / 1:56 Maßstab, mit der Fahrerkabine als zusätzliches Einzelteil. Außerdem sind Wasserschiebebilder und eine mehrseitige Anleitung enthalten. Der Preis des Bausatz liegt bei 18 GBP, also genauso wie beim Opel Blitz. Wie bei allen Plastikbausätzen von Rubicon handelt es sich auch hier um ABS Kunststoff. Zum Abschluss noch der Sd.Kfz 3a mit Einheitskoffer und regulären Ladefläche. Fazit Mir gefällt, dass man die bestehenden Bausätze verwendet und darauf aufbauend, weitere Varianten und Optionen anbietet. In diesem Fall hat man die bereits erhältlichen Blitz-Gussrahmen um einen dritten für das Maultier ergänzt und mit dem Einheitskoffer noch weiter aufgewertet. Für Spieler mag das nicht so wichtig sein, aber wem es mehr um das Bauen der Modelle geht bzw. um ein entsprechendes Thema bei der Armee, ist das eine gelungene Lösung um mehr Abwechslung und Vielfalt in den Fuhrpark zu bringen. Insbesondere für Transportern oder Unterstützungsfahrzeugen, bei denen man nicht mehrfach das exakt gleiche Fahrzeuge bauen und bemalen möchte. Der Preis von 18 GBP für das Maultier ist absolut angemessen. Wenn man hier allerdings noch die 10 GBP für den Einheitskoffer drauf rechnet, ist es für einen Krankenwagen oder Funkfahrzeug recht teuer um ehrlich zu sein. Aber die 10 GBP bringen euch ein gut gemachtes Zubehörset und sind ihr Geld wert. Der Zusammenbau ging ohne Probleme von der Hand und die Passgenauigkeit hat gestimmt. Es gab keine verzogenen Teile und das Aufbereiten der Einzelteile / Entfernen der Gussgrate war mühelos. Wer seinen LKW noch weiter individualisieren möchte, der kann Teile aus dem German Stowage set verwenden, welches ebenfalls von Rubicon angeboten wird. Dieses Maultier mit Einheitskoffer wird bei mir im Afrikakorps Einsatz finden und sich gut zwischen den Opel Blitz, Sd.Kfz Greif und Panzer III und IV von Rubicon Models einfügen, zusammen mit dem erbeuteten AEC Dorchester.
  3. RABENDÄMMERUNG - Ein Streifzug durch die Systeme

    Wow, Hut ab vor der Menge an bemalten Miniaturen. Da kann ich nur neidisch draufblicken.
  4. Namezahls Miniaturenchaos

    Der Satz als Stempel oder fertiges Gif, wäre so eine Standardgeschichte hier und in anderen Foren
  5. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Nostalgie ist etwas, das einem häufig begegnet. Ob man sich z.B. für alte Spielekonsolen aus seiner Jugend oder die Autos mit denen man aufgewachsen ist begeistert (das Auto von euren Vätern, Onkeln, oder die Supersportwagen aus den Motorsportmagazinen). Und dieses Phänomen gibt es eben auch im Tabletop. Natürlich nicht nur bei Warhammer und seinen Nebensystemen, aber in diesem Fall ist Oldhammer wirklich ein Begriff. Ähnlich wie Oldtimer oder andere "Vintage"-Sammelhobbies, ist die Auswahl recht breit. Manche Ziele oder Projekte sind einfacher realisierbar als andere. Zum Beispiel ist die Sammelleidenschaft meines Schwagers für klassische Nintendo Systeme mit den Originalspielen (und eben nicht auf retropie zu setzen) was ganz anderes, als ein Ferrari F-40 oder Lamborghini Countach der im Jugend-/Kinderzimmer als Poster an der Wand hing. Aber da mir z.B. der Platz und die Zeit fehlt, mir ein Projekt wie einen BMW E30 325i anzulachen oder die 100.000 EUR für einen echten Schwimmwagen, bleibe ich bei den Tabletopsystemen meiner Jugend. Ich hatte 2016 schon einmal über Oldhammer geschrieben, als Teil des damaligen Sweetwater / Tactica Wettbewerb. Dabei ist der Begriff Oldhammer allerdings nicht ganz klar definiert. Abhängig davon, mit wem man über was spricht, z.B. Warhammer Fantasy Battles (WHFB) oder Rogue Trader (RT) / 40.000 (40k), sind die umfassten Zeitabschnitte etwas verschoben. Der harte Kern der Oldhammer Gruppe definiert Oldhammer als alles zwischen 1972 und 1992. Nach der Definition wäre nur Rogue Trader Oldhammer, und alles danach, also alle offiziellen Warhammer 40.000 Veröffentlichungen nicht abgedeckt. Manche der (späteren) Erscheinungen aus dem Zeitraum wird Midhammer genannt. Da aber manche der Modelle der Editionen der 90er Jahre, selbst erst in den frühen 90ern und teils 80ern stammen, wird Oldhammer auch teils als alles was vor 2000 erschienen ist, Ich würde mich auch der Definition anschließen, da man so von ca. 20 Jahren und älter spricht, ähnlich wie bei Old- und Youngtimern, bei denen die Definition auch 30 bzw. 20 Jahre und älter sind. Bei alten Games Workshop Modellen ist die Frage des Preises klar abhängig davon, wonach man sucht. Eine klassische Space Marine Armee aufzubauen, ist deutlich einfacher und vergleichsweise günstig, da es früher schon viele Spieler gab und entsprechend viele Bestände noch da sind. Wobei hier natürlich auch innerhalb des Sammelgebiets Abstufungen zu machen sind, so ist ein Ordenspriester auf Bike was anderes als ein normaler Space Marine mit Bolter. Gleiches gilt natürlich auch für die anderen Systeme, da sind Waldelfen schon exotischer als bspw. Imperium. Und so verhält es sich auch bei den Nebensystemen, ein klassisches Blood Bowl Team ist weniger selten als eine Battlefleet Gothic Flotte (obgleich nicht wirklich ein Oldhammer System). Aber warum möchte ich jetzt Geld für Miniaturen ausgeben, die 20 Jahre und älter sind? Dann auch noch primär aus Zinn sind und es nur wenige Plastikbausätze gab, die in der Regel deutlich weniger Details haben, als die neueren Bausätze? Nun, mein erster Kontakt mit dem Hobby war 1995/96. Mein erstes Spiel war die 3. Edition von Blood Bowl, die ich damals zu Weihnachten erhielt. Es war ein in sich geschlossenes Set und günstiger als die anderen Systeme, damit auch weniger Risiko, da meine Eltern sich damals nicht sicher waren, ob ich da bei bleibe. Mein erster White Dwwarf die deutsche Ausgabe #11 (Aug/Sep' 96), und kein Vergleich zu den englischen Ausgaben. Aber ich war infiziert. Meine allererste Miniatur war ein Blood Angels Sergeant, den ich für 12 DM im Kölner Games Workshop gekauft und direkt im Laden bemalt habe. Die Modelle haben etwas ehrliches. Sie sind gut modelliert und daher dankbar zu bemalen, mit ihren überzeichneten Details und unverkennbaren Stil, der durch Namen wie Perry, Goodwin, Morisson und Co geprägt wurde. Auch das Artwork von Gibbons, Blanche und England spielen hier eine ganz große Rolle, ebenso wie der von McVey geprägte Stil der 'Eavy Metal Bemalung. Meine erste richtige Armee waren Eldar in der 2. Edition von Warhammer 40.000. Die Edition wurde von 1993 bis 1998 angeboten (auf Deutsch erst 1994). Ich habe mir im Herbst 1997 von meinem eigenen Geld die Grundbox gekauft und war damals darauf auch sehr stolz. Warum hatte ich mich fü Eldar und keine der beiden Starterarmeen entschieden? Nun, zum einen spielte gefühlt jeder Space Marines und Orks als Massenarmee waren für einen gerade erst Teenager ein zu teures Projekt. Ich hatte mich daher für eine "Elitearmee" mit punktintensiven Einheiten entschieden, da ich dafür weniger Modelle brauchte und das zum einen günstiger aber auch schneller bemalt war. Die alten Blister der Aspektkrieger hatten in der Regel genügend Modelle um direkt regelkonform als Einheit aufgestellt zu werden. Die Einheiten waren 3 bis 7 Modelle groß und die Blister deckten üblicherweise 3 bis 5 Modelle ab. So hatte ich dann Schwarze Khaindar, Kriegsfalken, ein paar Gardisten, Jetbikes und eine Viper, und durch den 50 DM Gutschein den es als Boni für das White Dwarf Abo gab auch meinen ersten Panzer, einen Falcon. Damals ein sensationell neuer Plastikbausatz, mit geschwungenen Formen was ganz anderes als die Imperialen Panzer. Ich habe sogar noch ein Bild gefunden aus einem der Spiele die wir damals gespielt haben. Tja, das waren die Anfänge der digitalen Photographie, daher entsprechend dürftige Bildqualität. Die 2. Edition von Warhammer 40.000 war auch kein Großschlachtensystem. Es war auf Trupp / Zugebene ausgelegt, mit etwa 20 bis 50 Modellen pro Seite und nur wenigen Fahrzeugen, wenn überhaupt. Das war auch etwas, was mich angesprochen hat, als vor ein paar Jahren Bolt Action erschienen ist. Es hatte diesen 2. Edi 40k Flair. Und das macht dann auch ein Retro Oldhammer Projekt deutlich zugängiger als z.B. Herohammer. Man braucht nämlich gar nicht so viele Modelle für eine "normale", spielbare Armee. Das was heute in den Getting Started Boxen verkauft wird, war früher schon mal eine ganze Armee. (Bilder aus den Citadel Katalogen von 1992 und 1993, Quelle SoLegends) Es gab damals auch noch keine Armeeorganisationsbögen. Man hatte drei Kategorien aus denen man seine Armee zusammengestellt hat, Charaktere, Einheiten und Unterstützung. Abhängig von dem jeweiligen Codex konnten hier die Aufteilungen etwas variieren, aber normalerweise musste man mindestens 25% der Punkte in Einheiten stecken und maximal 50% in Charaktere oder Unterstützung. Man konnte seine Helden und Charaktere mit Ausrüstungsgegenständen ausstatten, es gab viele Karten in unterschiedlichen Größen auf dem Spieltisch und auch Missionskarten, die verdeckt gezogen wurden und nur dem jeweiligen Spieler bekannt waren. Es spielte sich recht anders als Rogue Trader, aber das war auch nochmal eine Zeit vor meiner. Ich weiß hier primär, dass es rollenspiellastiger war verglichen mit den neueren Editionen. Mit Oldhammer anzufangen ist auch gar nicht so teuer oder schwierig. Abhängig davon, wie tief man einsteigen möchte, reicht einem erst einmal die Grundbox bzw. die drei Bücher und das Codex Armeelisten Heft. Wer selbst noch nicht die 2. Edition gespielt hat, aber Shadow War Armageddon, konnte sich schon einen recht guten Eindruck von den Regeln machen. Ich habe mir auch vor Jahren die Erweiterungen / Codices der 2. Edition gesichert. Verglichen mit den Büchern der 3. und 4. Edition ist hier der Hintergrund / Fluff noch deutlich ausführlicher. Die alten Codices sind in der Regel zwischen 8 bis 15 EUR erhältlich, wobei manche wie z.B. Tyraniden oder Adeptus Sororitas schon seltener sind. Und davon eine vollständige Weltenbrand Erweiterung zu haben, sprechen wir besser gar nicht. Nächste Woche werde ich passend hier zu ein 2. Editions Projekt vorstellen, aber das mache ich nicht alleine, ich habe hier etwas Unterstützung von einem guten Freund, der selbst ein Rogue Trader / 2. Edition Projekt begonnen hat und wir werden uns dazu äußern, was uns hier vorschwebt. Ich hoffe euch hat der kurze Ausflug in die Vergangenheit gefallen und ihr kommt bald wieder.
  6. Talas Tallarner

    Also auf der Würfelwiese ist noch Puls - http://wuerfelwiese.blogspot.com/
  7. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Letztes Jahr oder das Jahr davor habe ich die Fernsehversion vom 1981er Original Das Boot auf Amazon gesehen (das war damals noch in Prime inbegriffen). Die 6-teilige Fassung mit über 300 Minuten Laufzeit hatte aufbereitetes Video- und Tonmaterial. Im November und Dezember 2018 ist dann die gleichnamige Serien-Vorsetzung, mit 8 Folgen in der ersten Staffel auf Sky angelaufen. Es spielt 9 Monate nach dem Film und durch die fast 40 Jahre zwischen beiden Filmen, entsprechend auch mit anderen Schauspielern. Ich hatte damals die Gelegenheit die Kulisse und das U-Boot Innere in den Bavaria Studios in München zu sehen. Das war schon ziemlich beeindruckend anzusehen und transportierte die Enge des Schiffs sehr gut rüber. Die Fortsetzung basiert ebenfalls auf den Büchern von Lothar-Günther Buchheim, aber nicht nur auf Das Boot von 1973 sondern auch auf das Folgewerk Die Festung, welches 1995 erschien. Die Handlung der Serie ist in zwei Erzählstränge geteilt, einmal an Land in La Rochelle und einen weiteren zur See bzw. im U-Boot, U-612. Ich habe die Zeit zwischen den Feiertagen genutzt und mir die Serie angeschaut. In der Besetzung finden sich ein paar bekannte Namen, die auch schon international vor der Kamera standen. Am bekannsteten dürfte sicherlich Tom Wlaschiha sein, den die meisten aus seiner Rolle in HBOs Game of Thrones als Jaqen H'Gar kennen. Er spielt Gestapo Kriminalrat Hagen Forster. Ein weiterer Schauspieler der auch außerhalb von Deutschland bekannt sein dürfte ist Rainer Bock, der als Fregattenkapitän Gluck mitspielt. Zuletzt konnte man Bock als Leiter der Ingenieure in der 4. Staffel von AMCs Better Call Saul sehen, aber er war auch in Homeland, SS-GB und Inglorious Basterds zusehen. Und den Zusehern des Öffentlich-Rechtlichen dürfte auch der Korvettenkapitän Wrangel bekannt vorkommen, dieser wird von Stefan Konarske gespielt und er war als Ermittler 5 Jahre für den Dortmunder Tatort im Einsatz. Aber zur Serie. An sich gut produziert, aber nicht richtig griffig. Die erste Staffel kommt sehr glatt daher, man möchte der breiten Masse gefallen und nicht anecken. Das ist etwas schade, da auch die Rollen der Schauspieler, die an sich gute Arbeit leisten, nicht überzeugend sind. Es ist 1943, also entfernt von der Euphorie der frühen Kriegsjahre und die Offiziere in Frankreich verhalten sich wie im Ferienlager. Das Original war ein Anti-Kriegsfilm und zeigte dies auch mit den Anstrengungen auf dem Schiff. Aber diese Fortsetzung platziert eher sehr forcierte und konstruierte Moralfragen entlang der 8 Folgen. Wie oben erwähnt, fühlen sich einige Abschnitte der Geschichte nicht so richtig passend an und die Art wie es dargestellt wird, dient weniger darum die Geschichte zu erzählen als dem Publikum 2018 möglichst zu gefallen. Da wäre das albern konstruierte Liebesdreieick, der ganze Widerstands-Part nimmt sehr viel Zeit der Serie in Anspruch und die könnte eher dazu verwendet werden, um die Geschichte zur See weiterzuentwickeln. Dabei ist der Film so entfernt von der Dynamik oder dem Stil anderer Kriegsfilme, dass wenn nicht ab und an die Flagge der Kriegsmarine auftauchen würde, man fast vergessen könnte, dass es während des zweiten Weltkrieg spielt. Es fallen keine Heil Hitler zwischen Offizieren, Gestapo Kriminalrat Forster ist mehr damit beschäftigt, seinen Wohnsitz für nach den Krieg zu sichern als den Ermittlungen durch die Anschläge der Resistance nachzugehen usw. Dazu kommt, es ist eine deutsche Produktion und manche Szenen mit den nicht-deutschsprachigen Schauspielern wurden wohl auf englisch gedreht und dann komplett synchronisiert. Man merkt diese Unterbrechung, da es nicht so richtig rund ist. Auch werden dann in manchen Szenen Übersetzer eingesetzt und das ist auch nur so bedingt glaubwürdig. In anderen Filmen wie Casablance, Allied or Inglorious Basterds sprechen die Verbindungsoffiziere, Gestapo-Leute usw. 3 Sprachen und mehr und hier hat man in Frankreich Personal, welches nicht mit den Kollaborateuren sprechen kann? Nun, wie dem auch sei, es scheint genügend Leuten gefallen zu haben, es wurde nämlich schon eine zweite Staffel beauftragt. Mit Babylon Berlin ist übrigens eine weitere Sky (Ko-)Produktion zur Zeit in der Mediathek kostenlos verfügbar. Aber genug zum Film. Wir wissen alle wie das ist, man hat was gelesen/gesehen und überlegt dann, wir kriege ich das abgebildet im Tabletop. Ich habe selbst ein paar passende Miniaturen der Seestreitkräfte aus der Ära. In 28mm sind das die Kriegsmarine von Warlord Games, die von Paul Hicks modellierte U-Boot Besatzung von Empress und dann noch die Vor-/Zwischenkriegs Red Sailors / Rote Marine von Tsuba Miniatures (ebenfalls von Hicks modelliert). Dann gibt es da noch die Grauen Wölfe von Artizan Design, zwei Blister (Grey Wolves I und Grey Wolves II) in ihrem Pulp WK2 Sortiment und eine Schiffs-/U-Boot Besatzung von Brigade Games. Es gibt sogar zwei U-Boote im 28mm Maßstab, eines von Empress aus Resin und Zinn und einen MDF Bausatz von Blotz. Mir wurde vor ein paar Tagen auch auf Instagram das U-BOOT Brettspiel von Phalanx gezeigt, welches über Kickstarter finanziert wurde. Pegasus Spiele wird sich um die deutsche Übersetzung kümmern. Sieht ansprechend aus, sollte ich mir wohl mal anschauen. Bisher hatte ich an Schiffs-Spielen nur mit Schiffe Versenken (dö-döm) und Ospreys "They come unseen" (habe ich auf der Spiel 2015 gesehen) zu tun. Für Spiele auf den Schiffen selbst, da dürfte sich Black Ops ganz gut für Enteraktionen und dergleichen anbieten. Einen schicken Tisch zu dem Thema habe ich beim TerrainBuilder entdeckt, er hat den Tisch für die Tactica 2017 vorbereitet. TT Combat hat einen MDF Bausatz eines Cargoschiffs im Sortiment, Andere bauen z.B. auf Basis von Playmobil-Schiffen um. Abhängig davon, ob es zwingend 3D sein muss, kann man sicherlich im Rollenspielzubehör Bodenpläne von Schiffen ergattern. Recht günstig oder sogar umsonst, je nach dem wie lange man sucht. Für wirkliche Schiffskämpfe ist 28mm einfach zu groß. Hier habe ich aber ein Auge auf Cruel Seas, und sobald hier die Grundbox landet, werde ich mich damit auch auseinandersetzen im 'Bunker.
  8. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Willkommen in 2019, und wir starten direkt mit Essen ins neue Jahr! Eigentlich wollte ich das Ofenhühnchen in Salzlake vorstellen, dass ich für Weihnachten gemacht habe, aber da war ich mit dem Ergebnis nicht so zufrieden und muss da das Rezept nochmal überarbeiten, bevor ich das teile. Wir hatten an Silvester ein befreundes Paar zu Gast, die selbst einen Säuglich haben. Daher galt es für das Essen etwas zu finden, was man über den ganzen Abend hinweg essen konnte, ohne dass es matschig oder überkocht wird, daher sind wir bei der Idee mit Tapas und dergleichen gelandet. Den Abend vor Silvester habe ich dann schon mal angefangen, die Guacamole vorzubereiten. Recht einfache sache. Man braucht nur zwei reife Avocado, drei Knoblauchzehen, zwei kleine Tomaten. Der Knoblauch wird gepresst oder kleingehackt und die Tomaten kleingewürfelt. Die Avocado entsteinen und mit einer Gabel zerdrücken, anschließend mit Knoblauch und Tomate vermischen. Etwas Pfeffer und Salz nach Geschmack dabei. Ichh habe dann die neue Tupperware direkt zum Entsaften einer Limette verwendet. Der Limettensaft und ein paar Löffel Naturjoghurt werden dem Rest beigegeben und gut umgerührt. Jetzt für bis morgen zum Ziehen in den Kühlschrank. Man kann den Kern der Avocado in die Guacamole legen, dass soll vor dem Braun werden schützen. Guacamole passt zu verschiedenen Gerichten, nicht nur mexikanischem Essen. Der Hauptgang waren Albondigas, spanische Fleischbällchen in Tomatensoße. Dazu ist die Basis 800g gehackte Tomaten, drei mittelgroße Zwiebeln (ich habe zwei Weiße und eine Rote der Würze wegen verwendet), etwas Knoblauch, Lorbeerblätter, Thymian und Chilischoten (abhängig vom eigenen Schärfebedürfnis). Alles würfeln, den Knoblauch kleiner als den Rest und mit etwas Olivenöl in einem großen Topf anschwitzen. Nach zwei Minuten dann die Tomaten beigeben, Pfeffer und Salz, ein paar Lorbeerblätter und abhängig vom eigenen Geschmack etwas Zucker und einen Esslöffel Gemüsebrühe, und natürlich die Chilischoten. Ich empfehle hier Handschuhe, insbesondere wenn man mit schärferen Chilis arbeitet. Während des Kochen, da man seine Hände häufig(er) wäscht, ist die Haut beansprucht und schneller gereizt, das gilt insbesondere für die Schärfe der Chilis. Zu Weihnachten habe ich auch die schwarzen Hipster-Foodblogger, die gibt es dann in Zukunft auch zu sehen. Das lässt man jetzt schön vor sich hin köcheln und etwas andicken auf niedriger Hitze. Als nächstes dann die Fleischbällchen. Es gibt unterschiedliche Arten wie man diese zubereiten kann, hier wird z.B. Ei und Paniermehl zum binden verwendet. Und da es sich hier um Albondigas und nicht einfach nur Fleischbällchen handelt, sind noch Pinienkerne und Knoblauch mit drin. Man kann auch Petersilie hinzufügen, wenn man möchte. Ich habe ein Pfund Rinderhack verwendet, man kann aber auch halb-halb Rind und Schwein verwenden. 20g Pinienkerne, ein Ei und 3-4 Knoblauchzehen dazu. Die Zutaten vermischen und darauf kleine, wallnuss-große Bällchen formen. Man könnte die Hackfleischbällchen direkt in der Soße garen, aber damit sie nicht die Form verlieren, empfehle ich ein kurzes Anbraten von allen Seiten in einer Pfanne und dann zum durchgaren in die Tomatensoße. Auf niedriger Flamme kann man das Gericht über mehrere Stunden warm halten. Ich habe außerdem noch ein paar knusprige Chicken Nuggets gemacht, ähnlich wie in meinem alten Rezept. Allerdings habe ich das Geflügel, welches vorher in Buttermilch eingelegt wurde, nicht in Mehl sondern Speise-/Maisstärke gewälzt. Anstelle der gequirlten Eier habe ich nur das Eiweiß mit Wasser gemischt. Die Panade waren wieder zerstoßene Tortilla-Chips. Die Nuggets kamen für 5 Minuten bei 180° in den Ofen, dann wenden und nochmal für 5 Minuten in den Ofen. Zum Schluss habe ich etwas Butter geschmolzen und mit dem Saft einer Limette und etwas Chilipulver vermischt. Das wurde über die Nuggets gegossen und nochmal 5 Minuten im Ofen gebacken. Man kann den letzten Schritt auch bis kurz vor dem Servieren herauszögern. Und als weitere Option habe ich ein paar Bratpaprika mit Frischkäse gefüllt und mit Schinken umwickelt. Etwas Öl darüber geben und dann für 10 Minuten bei 180° in den Ofen, die letzten 2 Minuten dann mit der Grillfunktion. Ich habe es leider versäumt Bilder des fertig angerichteten Tisch zu posten, aber die leeren Teller sprechen glaube ich für sich selbst. Die Tapas und das Fingerfood waren eine gute Entscheidung und konnten über den ganzen Abend hin gegessen werden. Es hat auch super geklappt, da wir zwischen drin nach den Kindern schauen konnten, ohne dass etwas kalt wurde. Passt also auch zum Spieleabend oder ähnlichen Veranstaltungen. Das ist der Startschuss für die Artikel in 2019! Morgen geht es dann wieder mit dem Hobby weiter.
  9. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Ja, das Thema Mitte Deutschland ist schwierig. Das Ruhrgebiet ist ein ungemeines Ballungszentrum, viele Clubs, viele Hobbyisten, viele (Ex-) GW Mitarbeiter. Das sorgt für eine entsprechende Tiefe im An- und Aufgebot, die sich schwer replizieren bzw. künstlich erzeugen lässt. Die Flohmärkte sind aber mehr und mehr im Kommen und es gibt auch schöne dezentrale Sachen, wie die Kramkiste aus dem Sweetwater. Aber jetzt erst einmal der Jahresrückblick. Ein weiteres Jahr ist vorbei auf dem Chaosbunker und mit 2019 steht auch das 10-Jährige Jubiläum des Blogs sowie mein 23. Jahr im Hobby an. Wir sind dem Konzept im zweisprachigen Inhalt, also die Artikel auf deutsch und englisch anzubieten, treu geblieben. Und ähnlich wie im letzten Jahr, war auch dieses ein ereignisreiches, sowohl im Bezug auf das Hobby als auch privat. Auf die Hochzeit im letzten Jahr folgte in diesem Jahr dann eine kleine Tochter im Spätsommer und ein paar Monate Elternzeit. Das Thema habe ich nochmal separat in einem Spin-Off Blog Little Big Adventures beleuchtet und dort meine Erfahrungen als Vater ein wenig zusammengefasst. Die Zeit daheim und die Tatsache, dass einer der Gastautoren zu einem festen Mitschreiber geworden ist, hat an der Stelle natürlich stark dazu beigetragen, die Anzahl der Artikel hier zu erhöhen. An der Stelle noch einmal vielen Dank an Daniel für die tatkräftige Unterstützung und das Beisteuern zahlreicher bemalter Miniaturen auf dem Blog. Von den 140 Artikeln die es 2018 auf das Blog geschafft haben, waren knapp die Hälfte Reviews, 68 um genau zu sein. Das sind mehr Rezensionen als es letztes Jahr komplett an Beiträgen gab. Am Anfang des Jahres hatte ich mir mal als Ziel gesetzt auf Facebook bis zum Jahresende die 500 Likes zu knacken. Das haben wir schon recht früh geschafft und sind auch gut über das gesetzte Ziel hinaus mit 600+ Likes Stand Dezember 2018. Da mir das Reisen und Besuchen von Cons, Messen und anderen Tabletopveranstaltungen am Herzen liegt, wurde das natürlich in diesem Jahr fortgeführt. Das Jahr hat da stark angefangen, mit unserem Unternehmen Seelöwe 2018, bei dem wir den Besuch zur Salute etwas ausgedehnt haben und einen Tag in Nottingham dran gehangen haben, so konnten wir dann noch einmal zur Warhammer World und auch die neuen Räumlichkeiten von Mantic Games sowie das neue HQ-Ladenlokal von Warlord Games besuchen. Aber wir waren nicht nur im Vereinigten Königreich. Da gab es noch den Besuch des Warhammer Fest Europe (Der Games Day kommt wieder nach Deutschland), der erste Besuch beim Rhein Main Multiversum und natürlich auch der Herzog von Bayern. Leider habe ich es dieses Jahr nicht zur Crisis geschafft und hatte dann als Ersatz kurzfristig die Spiel in Essen angesteuert. Das war kein adequater Ersatz und insgesamt auch eher eine durchwachsene Erfahrung, daher steht das für die kommenden Jahre definitiv nicht mehr auf dem Zettel. Die Crisis ist dafür aber ganz weit oben auf meiner 2019 Liste und so wie es aktuell ausschaut, werde ich es 2019 auch endlich einmal zur Tactica schaffen. Da freue ich mich schon sehr drauf! Wie auch im letzten Jahr, entfiel etwa die Hälfte der Beiträge auf Reviews. Dabei haben wir hier die 200er Marke für Reviews auf Deutsch durchbrochen (und die 150er für die englischen). Immer noch ein solider Fokus aus den zweiten Weltkrieg / Bolt Action, aber die anderen Segmente sind am wachsen. Meine Favoriten unter den Reviews waren zum einen der neue Plastikbausatz des Marder III, die positive Überraschung mit Warhammer Underworlds Shadespire und die Killzone Geländesets für Kill Team, insbesondere der Sector Mechanicus. Ich werde mir nicht vornehmen die 68 Reviews im nächsten Jahr nochmal zu toppen. Klar, wird es weiterhin Reviews geben, aber ich möchte den Fokus mehr auf die Artikel bzw. Projekte und deren Fertigstellung legen. Manche der Reviews sind recht zeitintensiv in der Vorbereitung und in der Zeit könnte man auch einiges bemalt bekommen. Daher werde ich die Verteilung noch einmal neu bewerten. Aber Dank Daniel gab es hier dieses Jahr auch deutlich mehr bemalte Miniaturen zu sehen, als nur meine Ersatz-Stug, den Königstiger in Wintertarn und ein paar halbbemalte Halblinge. Was kann man also für das kommende Jahr erwarten? Los gehen wird es mit der Berichterstattung über meine Küchenaktivitäten der letzten Tage um da an den anderen Feiertagsgerichten der letzten Jahre anzuknüpfen. Wir haben Ospreys Black Ops angetestet und werden das in einem kurzen Spiel-/Erfahrungsbericht aufbereiten. Dieses Jahr wurden moderne Konflikte aufgegriffen und das wird auch noch ausgebaut / fortgeführt. Ich habe außerdem Blood Red Skies und weitere Fliegerthemen in Vorbereitung. Die Inq28 Reihe soll ausgebaut werden und ich versuche da auch in einem persönlichen P250 Oldhammer Projekt mit einem meiner ältesten Freunde einzusteigen, dazu aber mehr im Januar. Ich habe auch noch ein paar Photohintergründe für die Berichterstattung besorgt und die sollen natürlich eingesetzt werden. Was bleibt noch offen? Mit dem Jahreswechsel gibt es natürlich auch Wünsche und Pläne. Als Tabletopper gibt es da natürlich den üblichen Wunsch, etwas mehr zu machen, in der Regel mehr Malen und Spielen. Aber das wurde alles schon oben erwähnt. Also worauf freue ich mich 2019? Agincourt Kavallerie von Perry Miniatures (bereits vorbestellt) E-Serie / mehr Konzeptpanzer im 1:56 / 28mm Maßstab (hier hat mir ein kleines Vöglein schon etwas gezwitschert ) Die Anzahl der unbemalten Modelle in meiner Sammlung zu reduzieren (entweder durch bemalen oder verkaufen) Und dann habe ich meine Wünsche aus 2016 noch gefunden und da ist immer noch einiges aktuell: Weniger sinnlose Neuheiten Eine Stärkung und Konsolidierung des Tabletopmarktes Mehr Miniaturen für die Zwischenkriegsperiode 1918-1930 Ein bedachteres Nutzen des Crowdfunding Ein paar schicke Modern Combat Modelle (vielleicht von den Perrys oder Paul Hicks modelliert?!) Ich würde mir auch gerne mehr Einheit in der Tabletopszene, insbesondere in Deutschland wünschen. Wir haben dieses Jahr zwei Großhändler verloren mit Fantasyladen und Fantasy Warehouse, was bedeutet das manche Produkte die von den beiden importiert und betreut wurden, nun schwerer erhältlich sind. Dann steht da noch die Unklarheit mit dem Brexit im Raum, was dadurch dass ein Großteil der Produkte aus dem Vereinigten Königreich kommen, sich auch auswirken wird. Die Details sind da aber noch ungewiss, es könnte aber z.B. auch die Shows wie die Crisis belasten. Das ist es soweit für 2018. Ich möchte mich für die breiten und positiven Rückmeldungen bedanken, die wir dieses Jahr bekommen haben. Das motiviert nochmal die Schippe extra drauf zu legen. Wir freuen uns auf 2019, mit etwas mehr Hobbyfokus im Mix und besonders mehr bemalten Miniaturen.
  10. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Heute fand das erste Puppen Shop(p)en des Headblast Oberhausen e.V. in Oberhausen statt. Von 11 bis 14 Uhr wurde in den Vereinsräumen des Headblast in Nähe des CentrO gestöbert, getauscht und ver-/gekauft. Natürlich beginnt die Berichterstattung mit dem obligatorischen Parkplatzbild! Für mich war es eine denkbar entspannte Anreise. Quasi vor der Haustür auf die A3 und dann bis auf die letzten 12 km auf selbiger bleiben, kurz die A42 und dann kurz Rechts-Links-Rechts, zack ist man im Lipperfeld. Parkplätze gibt es direkt an den Räumlichkeiten oder eben entlang der Straße im Industriegebiet. Der Event wurde im Vorfeld in diversen Foren und auf Facebook angekündigt. Dort gibt es auch die passende Gruppe Puppen Shop(p)en, in der u.a. die Anfahrt detailliert beschrieben wurde. Der Tabletop-Flohmarkt war für seine Prämiere gut besucht und das Aufgebot umfasste nicht nur Miniaturen in unterschiedlichen Maßstäben und aus verschiedenen Settings, die Organisatoren kümmerten sich auch mit Kaffee, belegten Brötchen und Kuchen um das leibliche Wohl. Der Termin zwischen den Jahren, ergänzt sich gut mit der Bitbox, welche traditionell im Frühjahr und Herbst stattfindet. Ich habe einige bekannte Gesichter getroffen, über's Hobby geschnackt und auch ein wenig erbeutet. Die Nähe zum Centro und die Tatsache, dass der Foodcourt (heißt hier "Oase") auch Sonntags offen hat, habe ich dann für einen ersten Besuch bei Five Guys genutzt, da sich das bei den Besuchen in Frankfurt und London nicht ergeben hat. Dabei stellt die relativ junge Fast Food Kette auch die richtigen Fragen, warum eigentlich kein Bacon im Milkshake. Der Burger ist vielleicht nicht der ansehnlichste, aber definitiv einer der saftigsten und leckersten Burger, die ich bisher gegessen habe. Aber zurück zum Flohmarkt und meiner Ausbeute. Ich habe die Facebook Gruppe genutzt, meine Gesuche im Vorfeld anzukündigen und konnte mich so mit Ausstellern und anderen Gästen im Vorfeld verabreden. Das hat die Ausbeute dann nochmal etwas optimiert. Das hier gab es dann im Detail: Ich habe bei Ralf von Fischkrieg die große Kiste durchwühlt und bin über 2 Ratling Scharfschützen aus der 2. Edition gestolpert. Die beiden Chaos Space Marines (Tzeentch und Khorne) hatte ich bei einem der anderen Besucher im Vorfeld erstanden und mir vor Ort dann übergeben lassen. Bei einem der Organisatoren, Christian, habe ich die Mini-Art-Con Miniatur von 2009 erbeutet und den großen Wurf habe ich dann bei Sven mit dem alten Forge World Chimärenturm, einem Greif und dem großen Los verschiedener Ork Miniaturen, primär aus der 2. Edition und davor. Mit Gregor habe ich einen größeren Tausch gemacht. Er hat von mir ein mittelgroßes Herr der Ringe Konvolut bekommen, ich von ihm diesen Fundus der Imperialen Armee. Dabei handelt es sich zum einen um eine ganz stattliche Grundlage an Gaunts Ghosts, dann 3./4. Edition Catachaner Scharfschützen und den alten 2. Editions Catachanern und zwei Cadianern. Was ich damit vor habe? Dazu im neuen Jahr mehr. Meine Suche war entsprechend fokussiert, aber es gab ein recht breites Angebot z.B. an Warmachine und Hordes, natürlich verschiedenste Warhammer Produkte, aber auch Flames of War, Gelände und Tabletopregelwerke und -bücher. Die Organisation lief flüssig, der Flohmarkt war gut besucht. Es stellt sich die Frage, wenn mehr Anbieter kommen bzw. noch mehr Besucher, ob die Räumlichkeiten ausreichen oder auf einen etwas größeren Veranstaltungsraum ausgewichen werden muss. Ich finde den Termin zum Jahreswechsel interessant, da er sich für mich gut realisieren lässt und bin gespannt auf das nächste Mal. In diesem Sinne, bis morgen zum Jahresabschluss-Post. Schönen Sonntag noch.
  11. Ein Projekt ist nicht genug.

    Sehr abgefahrenes Projekt hier, hohes Niveau bei der Bemalung. Hut ab und weiter so!
  12. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Weihnachten ist nah, die Feiertage haben begonnen und ich werde die zwei Wochen mit meiner Familie und meinem Hobby verbringen. Ich habe ein kleines Weihnachtspräsent von Radaddel erhalten. Vielen Dank dafür, als zufriedener Kunde freut man sich über die Aufmerksamkeit zum Jahresende gleich nochmal. Ein paar Süßigkeiten waren drin, sowie ein kleiner Topf mit Modellbauschnee und ein Citadel Painting Handle. Die sind recht praktisch und kann man immer gebrauchen. Ich bin dann noch die letzten Tage beim lokalen Merchandise-Händler CTU in Koblenz vorbeigeschneit. Er hat unter anderem Comics, TCG-Zubehör und und diverses Nerd & Geek Zubehör im Sortiment. Ich hatte dort schon die Hüllen für die Warhammer Underworld Karten gekauft und mit Nightvault und den noch kommenden Kriegerbanden macht es Sinn, sich eine anständige Lagerlösung zuzulegen. Ich habe mich vor Ort beraten lassen und mich dann für die Ultimate Guard Boxen entschieden sowie eine kleinere für das jeweils gerade aktive Deck. Oh und es gibt vor Ort auch diverse Import Getränke und Süßigkeiten. Leider ist die Verfügbarkeit von meinen Lieblingssodas etwas schwierig, weshalb ich mich für zwei Packungen Poptarts entschieden habe. Ein nettes Paket gab es auch von Warlord Games. Eines deckt die Farmtiere ab. Dazu werden ich ein Unboxing / Review recht zeitnah im neuen Jahr machen. Und die zweite Lieferung enthielt den Char B1 Bis (dazu gab es auch schon die Review) zusammen mit der LeFH 10,5cm. Ich werde darauf den 10.5cm leFH 18/3 (Sf) auf Geschützwagen B2(f) umbauen und das entsprechend mit den einzelnen Schritten hier dokumentieren. Ein großes Danke auch an Guy, dass er mir die Miniatur von der Crisis mitgebracht hat, da ich selbst nicht vor Ort sein konnte. Dieses Jahr ist die Eventminiatur Silvius Brabo, und eine Footsore / Gangs of Rome Mini, von der ich ausgehe, dass sie in der Goodie-Tüte drin lag. Danke nochmal und genieß die Feiertage! Jetzt wo die Titanen-Woche abgeschlossen ist und ich jetzt zwei Warlords, einen Reaver und zwei Warhounds habe, schaue ich mich nach passenden Farbschemen um und einem zweiten Reaver (das wird aber noch bis 2019 aufgeschoben, bis die andere Option verfügbar). Ich denke mit einem Grün und Bronze für den Loyalen und Knochenfarben mit Rot-Metallic dürfte für die Verräter gut passen. Dazu als Konstrastfarbe creme-weiß für Loyal und dunklem Grau / Schwarz beim Verräter. Wir werden sehen, vielleicht findet sich ja auch schon die Zeit, dass ich hier mit etwas Farbe herumspielen kann. Anfangen würde ich mit den Warhounds. Das sind von meiner Seite soweit die Weihnachtsvorbereitungen. Ich werde mich zwischen den Tagen nochmal mit Updates melden, darunter die Zubereitung des Weihnachtsessen (wie in den Jahren davor mit Beef Wellington und Pulled Turkey), einem Spielbericht und einer Zusammenfassung von 2018 (2017 gab es hier).
  13. "It wasn't war; it was murder."

    Ah der Klassiker, die Flock-Explosion Aber schön gemacht. Die Casualties die die Perrys ihren Ranges hinzufügen, finde ich top. Da habe ich mir schon ein paar geholt. Kannste einfach ungemein viel mit anfangen.
  14. Respekt zum Farbmut, und Hut ab für die gelungene Umsetzung. EC sind eigentlich überhaupt nicht meine Baustelle, aber das haste hier echt gut gemacht.
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