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TabletopWelt

SiamTiger

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Über SiamTiger

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  1. Geht wohl heute auf die Reise zu mir.
  2. ich habe allerdings festgestellt dass ich mit Grundbox, Brigs&Frigate und zwei 3rd rate boxen bei knapp 1800 Punkten pro Seite rauskomme. Denke die 6. 3rd Rate wird ein Handelsschiff.
  3. Es erfüllt mit Freude, gell? Ich hab meine schon gebastelt und dabei richtig Laune gehabt. Die Masten sind weniger wackelig wenn man den runden Teil etwas abfeilt und die quasi mit dem eckigen Rahmen auf dem Deck verklebt.
  4. Die erste Kriegerschar-Erweiterung für Beastgrave, der dritten Warhammer Underworlds Staffel ist eine Flesh-Eater Court Bande, die Grimwacht. Die Grimwacht ist eine untote Kriegerschar für Warhammer Underworlds und kostet 25 EUR. Es gab hier eine kleine Preiserhöhung vom alten 22,50 EUR Preisband. In der Box finden sich 6 Ghoule und ein Fledermausschwarm verteilt auf zwei grau-grüne Gussrahmen, zusammen mit einem Kartendeck und Bauanleitung. Die bisherigen Kriegerscharen wurden auch ohne Underworlds-Inhalte als Easy-to-Build Sets angeboten, diese Option gibt es für die Grimwacht bisher (noch) nicht. Das Kartendeck enthält insgesamt 66 Karten, 7 Karten decken die Profile ab, 32 einzigartige Karten für die Ghoul-Kriegerschar und 29 universelle Karten (aufgeteilt auf Missionsziele, Aufwertungen, Zaubersprüche und Listen), welche von allen Warhammer Underworlds Banden verwendet werden können. Die Vermutung für die weiteren Kriegerbanden ist nochmal durch das weitere Artwork auf den Karten untermauert worden. Es gab Maggotkin und Savage Orruks zu sehen. Die Grimwacht ist ausgewogen was die Modelle angeht und passt sehr gut zur Geschichte, die sie erzählen, einem niederen Adel auf "Queste". Die Fledermäuse sind auch Teil der Untoten seit Dekaden und so eine gute Möglichkeit noch mehr Geschwindigkeit in die Bande einzubinden. Games Workshop hat nicht nur den Deck Builder mit den aktuellen Karten aktualisiert sondern sogar eine umfangreichere Besprechung der Bande inkl. den Schlüsselfunktionen zur optimalen Spielweise auf Warhammer Community online gestellt. Die (Un)toten wieder zu beleben ist sicherlich etwas, worauf diese Kriegerschar zurückgreifen muss, da die Crypt Ghoule nur zwei Lebenspunkte haben und so recht anfällig sind, ausgeschaltet zu werden. Dazu noch der recht niedrige Schaden, das heißt wirklich, dass man seine Gegner umzingeln muss, um sie auszuschalten, mit der Ausnahme von Knackenmark und Knorpulus. Dafür scheint die Angespornt-Bedingung relativ einfach, wenn man den ersten Spielzug hat. Die Bande könnte auch als Ausgangslage für eine Warcry Bande genutzt werden, da es ein solider und günstiger Einstieg sein kann, aber ohne die Crypt Horrors auskommen muss. Fazit Der Flesh-Eater Court hat einen sehr interessanten Hintergrund, der auch Teile des (verlorenen) Bretonia in Age of Sigmar zurückbringt. Damit hätte man aber auch etwas mit dem Design der Bande spielen können, und sie eher als die Karikatur die sie im Geiste sind, darstellen können. Mit Lumpen, beschädigter Rüstung und Waffen. Aber ich bin mir natürlich bewusst, dass das nicht gänzlich zum Hintergrund passt, da sich diese Bilder lediglich in den Köpfen der Crypt Ghoule befinden, aber als geschlossene Einheit wie eine Underworlds Bande, wäre es eine interessante Wahl gewesen. Dennoch, die Modelle sind gut gemacht und fangen die kannibalische Natur der Ghoule gut ein. Die Posen sind stabil und trotzdem dynamisch. Aber wie weiter oben erwähnt, sieht man leider die Spalten zwischen den einzelnen Teilen, so dass man hier noch etwas nachbessern muss. Aber dadurch das die Ghoule nackt und ungerüstet sind, gab es wenig Möglichkeiten diese Übergänge zu vertuschen. Das Set kann für verschiedene Systeme innerhalb Age of Sigmar verwendet werden, zum einen klar für Beastgrave, dann für das Age of Sigmar skirmish und für Warcry - sofern man an das passende Kartenset kommt. Sie mögen vielleicht keinen Zugriff auf Magie haben, und nicht den höchsten Schaden austeilen (zumindest ohne Aufwertungen), aber die Idee der Bande passt sehr gut zur Geschichte die Beastgrave erzählt. Selbst mit der leichten Preiserhöhung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis immer noch recht solide. Ja, eine Box Crypt Ghouls deckt 20 Miniaturen für 35 EUR ab, dafür sind die Posen sich aber sehr ähnlich und es gibt trotz mehrteiligen Bausatz kaum Möglichkeiten einen Charakter oder Kommandoeinheit zu bauen, die sich abhebt. Das deckt die Grimwacht deutlich besser ab und wäre so auch eine gute Ausgangsbasis für einen Flesh-Eater Court niederen Standes.
  5. Holy Shit, da hebt sich mein Postbote ja nen Bruch
  6. Zu Nightvault hat Games Workshop zum ersten Mal Geländezubehör für die Underworlds Reihe mit Arcane Hazards vorgestellt. Eine Idee die wir in Beastgrave mit dem Primal Lair fortgeführt sehen. Der Primal Lair ist ein sechs Geländestücke umfassendes Set, welches genutzt werden kann um entweder eure Underworlds Spielbretter plastischer zu gestalten oder auf regulären Tabletoptishcen verwendet zu werden. Es ist im Design von hex-förmigen Stalagmiten gehalten, dazu noch Knochen und diverse Fünde aus den Tiefen der Höhlen. Das Set hat eine 25 EUR UVP und enthält 2 Gussrahmen mit insgesamt 20 Einzelteilen und ist aus grauem Kunststoff gegossen. Die Gussrahmen wurden in England gestaltet und in China hergestellt. Die Gussqualität ist leicht weicher als der regulären englischen Gussrahmen, aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt für Gelände. Die Anleitung ist leicht verständlich, da die einzelnen Hexfelder nur aus wenigen Einzelteilen bestehen und schnell zusammengebaut sind. Das erste Geländestück nimmt zwei Hexfelder in Beschlag und deckt einen großen Tierschädel zusammen mit einem Stück des Skeletts. Man sieht einen Abschnitt des Brustkorbs, der Wirbelsäule und einem Schulterblatt. Mir gefällt, dass die Hex-Form der Bases nur angedeutet ist und nicht zu präsent ist, so kann man diese Stücke auch in anderen Bereichen einsetzen kann, die nichts mit Underworlds zu tun haben. Die Passform war überhaupt kein Problem und natürlich auch sehr zügig zusammengebaut. Die Gussgrate verlaufen entlang der Kante der Base und sind so auch kaum zu erkennen. Das zweite Hex ist ein Reichsteinsplitter. Die Splitter sind sehr massiv, und ich kann mir dieses Stück auch gut als Missionsziel vorstellen. Auf der Box ist der Reichstein in gelb bemalt, aber ein leuchtendes Grün würde auch gut zum Shadespire Thema passen, oder ein glänzendes Schwarz/Rot, wie der Seelenstein in Diablo 3. Ein weiteres Hex mit Knochen kommt mit einem großen Schädel daher, der auf ein paar Felsen ruht. Super einfach zusammenzubauen und sehr präsenter Schädel. Er sieht ein wenig aus wie ein Balrog, könnte also für Herr der Ringe interessant seni, vielleicht in einer Zwergenmine. Zwei giftge Hexfelder sind die Gaswolken und die Säuregrube. Die Wolken sind wirklich massiv, keine ausgehüllten Halbschalen, sondern wirklich massiv gegossen. Das sechste Hexfeld ist ein Maul mit Tentakeln. Es springt aus einem Loch im Boden hervor. Der Zusammenbau ist ein wenig knifflig, da man einen angewinkelten Druckpunkt hat, es hilft die Löcher im Base etwas zu vergrößern. Die sechs Geländestücke zusammen füllen einen guten Teil des Bretts aus und sind gut gemacht. Um euch einen besseren Eindruck von der Größe zu geben, hier die Primal Lair Geländestück neben unterschiedlich großen Underworld Miniatures, und im zweiten Bild neben Miniaturen aus der 28mm Frostgrave Reihe von Osprey / Northstar. Und da diese primär dafür gedacht sind, mit Underworlds verwendet zu werden, hier im Einsatz auf dem Beastgrave Spielbrett, dem das Design nachempfunden ist. Fazit Das Arcane Hazard sah mir zu sehr nach dem Thronsaal eines Nekromanten aus und hatte ein sehr spezifisches Design, was für mich die Einsatzmöglichkeiten zu stark einschränkte. Aber mit dem Primal Lair in dieser Staffel ist man deutlich flexibler und das wertet den Mehrwert des Sets deutlich auf. Natürlich passt das Set zum eigentlichen Zweck, die Spielbretter von Underworlds etwas plastischer, etwas dreidimensioneller zu machen. Ich halte es auch für eine gute Ergänzung wie die Missionsziele aus dem Shattered Dominion Set. Und dadurch habt ihr natürlich deutlich mehr Möglichkeiten als einfach nur ein Aufwerten eines Brettspiels. Zum eine passt es natürlich mit anderen Systemen die Hexfelder verwenden, aber durch die "weichen Kanten" der einzelnen Stücke kann es auch als Streugelände verwendet werden oder mit anderem Gelände kombiniert werden. Sie passen in Höhlen und Grotten, von Frostgrave, über Schicksalspfade (perfekt zu den Zwergenbases) oder D&D Miniaturenrollenspielen. Ist evtl. auch was für einen Dungeon Bowl Tisch. Die Geländestücke sind gut gemacht, die Details präsent und man kann sie auch gut in einer Geländesammlung integrieren, oder sogar zur Basegestaltung nutzen. Ein berittener Held der über dem Skelett des Drachen oder Steinsplittern ragt dürfte seine Präsenz deutlich machen.
  7. Black Seas ist gestern auch bei mir angekommen und ich freu mich richtig. Also so richtig Zuckerschock. Lange nicht mehr so Bock auf was gehabt.
  8. Aber ich freu mich, habe da auf den Bildern auch schon Sachen für mich entdeckt
  9. Uh Leute Bücher ist bäh und über 16 Kg ... arfg, Kostentreiber. Andi, ich schick dir meine Adresse per PM.
  10. Mal wieder ein Brocken, knapp 3.000 Worte und fast 50 Bilder. Die Warhammer Underworlds Reihe startet in ihre dritte Saison mit Beastgrave. Nach dem die Kämpfe zuerst in Shadespire stattfanden, sich dann in der zweiten Edition in den Nightvault verlegten, verliert sich das Kämpfen nun in dem Reich der Bestien, Ghur, und dort im Beastgrave. Einem riesigen Berg, durchzogen mit Labyrinthen aus Höhlen und Tunneln, welche Schätze und Geheimnisse verbergen, und so die Kriegerscharen in die Tiefe locken. Wie üblich für ein Starterset enthält es zwei Kriegerscharen, die aktuellen Regeln, Würfel, Karten und zwei Spielbretter mit Hexfeldern. Das neue Beastgrave hat allerdings einen neuen Preis erhalten und von 50 EUR der ersten beiden Editionen auf 60 EUR angehoben. Warhammer Underworlds bleibt das schnelle Arenaspiel und bedient in dieser Doppelrolle die wettbewerbsorientierten Spieler genauso wie Neueinsteiger ins Miniaturenhobby. In der Box findet ihr die vorgefärbten Push-Fit Miniaturen die die sich bekämpfenden Kriegerscharen abdecken. Passend zum wilden Stil des Beastgrave sind dies Tiermenschen und satyr-gleiche Khurnoti. Die Würfel sind dabei die gleichen wie in der zweiten Edition und enthalten reguläre Kampfwürfel sowie die Magie-Würfel die mit Nightvault eingeführt worden. Es gibt zwei Hefte zu den Regeln, ein reguläres Regelheft und einen Schnelleinstieg, eine doppelseitige Bauanleitung und ein kleiner Handzettel der die Age of Sigmar Produkte bewirbt. Worum geht es? Während in Warhammer Underworlds: Nightvault und Shadespire die Handlung in der gespiegelten Stadt, im Limbo zwischen dem Reich der Schatten (Ulgu) und dem Reich des Lichts (Hysh) durch den Fluch von Nagash gefangen, spielt. Erreicht der Konflikt nun mit Beastgrave das Reich der Bestien (Ghur) und den "lebendigen" Berg mit dem gleichen Namen. Während es am Anfang noch die Motivation der verschiedenen Banden war, sich die Schattenglassplitter zu ergattern oder aus der Stadt zu entkommen, sind die Kämpfe in Beastgrave territorialer. Während die Tiermenschen von Grashraks Vandalen im Wald leben und dort jeden erschlagen der es wagt den Beastgrave zu betreten, sehen sich Skaeths Wilde Jagd ähnlich wie Yltharis Wächter als Beschützer der Wildnis. Woher die weiteren Banden ihre Motivation ziehen, muss noch enthüllt werden, bisher sind nur die Grimwacht (eine Ghulbande) und ein Rudel Goblinwolfsreiter bekannt. Beide passen in die Wildnis und Wälder rund um den Beastgrave. Die komplette Review gibt es hier - https://www.chaosbunker.de/de/2019/10/12/review-warhammer-underworlds-beastgrave-de/
  11. Die Auslieferung des Colony 87 Kickstarter kam deutlich früher als erwartet, nämlich an diesem Montag. In der Kampagne wurde eine Auslieferung im November kommuniziert und das wäre auch in Ordnung gewesen. Es ist die dritte Welle der Miniaturenreihe und auch das dritte Mal, dass diese über Crowdfunding finanziert wurde. Die Kampagne wurde erfolgreich finanziert und ist mit über 400 Unterstützern bei mehr als 25.000 GBP gelandet. Das ist mehr als die erste und zweite Kampagne (Colony 87 and Return to Colony 87) zusammen erreicht hat, mit knapp 5.000 GBP and 10.000 GBP. Einer der Erfolgsfaktoren war sicherlich der neue Besitzer der Miniaturen, denn das Team um Karl und das 7TV Regelsystem, Crooked Dice kümmert sich seit letztem Sommer um die Colony 87 Miniaturenreihe. Ich habe mich für das Pledge mit den 2 Sets für 55 GBP entschieden und dort die Modelle der ersten und zweiten Welle gewählt. Aus der dritten Welle hat mich nur der Techtrader angesprochen und da hoffe ich, das Modell einzeln auf der Crisis am Crooked Dice Stand zu erwerben. Sehr sauberer Guss mit nur wenigen Gussgraten und -ansätzen. Jedes der Sets besteht aus 6 unterschiedlichen Modellen, die verschiedene zivile Figuren aus der Kolonie darstellen. Mit meinem Pledge über 30 GBP hatte ich auch Zugriff auf die Stretchgoals, und da die Kampagne bei deutlich über 20.000 GBP gelandet ist, gab es da einige die freigeschaltet wurden. Insgesamt gab es 12 zusätzliche Miniaturen, darunter verschiedene Kleintiere. Der Stil der Miniaturen und der Name Colony 87 zielt klar auf das alte Rogue Trader, der ersten Edition von Warhammer 40.000, ab. Der Maßstab passt dabei gut zu den 28mm Miniaturen der mittleren bis späten 90er und frühen 00er, wie man unten sieht. Was soll ich sagen? Frühe und anständige Auslieferung, solide Menge an Bonusinhalten, was will man mehr? Man konnte in der Kampagne noch ein paar Sachen hinzufügen, wie z.B. Resinfahrzeuge oder Weltraumhafen-Polizisten, aber für mich haben die beiden Miniaturensätze gereicht. Für mich passen diese Modelle perfekt als Zivilisten und Bewohner des Underhives. Es erzeugt einen belebten und realistischeren Eindruck für die Inq28 und Necromunda Spieltische. Etwas was in der Form eher rar gesät ist, insbesondere wenn man es auf den Middle-Hammer Look des alten Necromunda auslegt. Man könnte die Miniaturen wahrscheinlich auch mit dem Munda-Vorgänger Confrontation und weiten Teilen der Rogue Trader Reihe.
  12. Letzte Woche hatte ich beginnend mit Sonntag die Gelegenheit mehrere Runden Cruel Seas zu spielen. Das erste Spiel war am Sonntag mit Dino. Ganz einfach mit dem Inhalt des Strike Fast, Strike Hard! Starterset, also 6 Vosper gegen 4 deutsche Schnellboote. Da ich die Dreadfleet Box von 2011 habe, verwendeten wir das Spieltuch daraus. Ja, es sind ein paar Seemonster drauf, aber es passt trotzdem und reflektiert weniger als das Poster, kurz um besser für die Bilder. Wir spielten eine reguläre offene Seeschlacht um einen einfachen Start ins Spiel zu bekommen. Aktivierung und Bewegung ist einfach, das einzige was einen etwas aufgehalten hat, ist die Zuordnung der Schiffe zu den Datenkarten. Da haben wir dann auf die kleinen gelben Würfel gesetzt um die Schiffe auseinander zu halten. Wir hatten dann doch ein paar hohe Würfelergebnisse, einige ... und das ist in Cruel Seas leider nicht so praktisch, da man unter einem Wert bleiben muss um zu treffen. Insbesondere mit den Abzügen für die Entfernung und hohen Geschwindigkeiten haben sich die Flotten zwar beschossen aber nicht beschädigt, was sich erst änderte als man sich sehr nah kam. Leider ist uns hinten raus die Zeit ausgegangen und wir konnten das Spiel nicht zu Ende spielen, aber wir haben einen ganz guten Eindruck von den Regeln zu erhalten. Am darauf folgenden Montag hatten wir einen kleinen Spieleabend auf der Arbeit und ich habe Cruel Seas mit gebracht. Wir nutzen die Meetingräume zum zocken, was ziemlich cool ist (wir sind halt eine coole Firma), und es gibt manchmal auf LAN Parties in den Räumlichkeiten. Um die Kollegen einfacher abzuholen, spielten wir Szenario 1, in dem zwei Vosper über die gegenüberliegende Spielfeldkante entkommen müssen. Ein einzelnes Schnellboot soll das dann verhindern. Das ist nicht unbedingt super ausbalanziert, ermöglicht aber einen zügigen Einstieg in die Regeln. Die Vosper sind für meine Begriffe hier leicht im Vorteil, weil sie einfach Vollgas geben können, und durch die hohe Geschwindigkeit und kompakte Größe ein undankbares Ziel für die Besatzung des Schnellboot darstellen. Ohne große Überraschung hat die Royal Navy gewonnen und sogar noch ein paar glückliche Treffer auf dem Schiff der Kriegsmarine gelandet. Für das zweite Spiel haben eine Variante des zweiten Szenarios gespielt, Torpedo Run!, Allerdings mit größeren Flotten (810 gegen 815 Pkt.) auf beiden Seiten um es für drei Spieler interessant zu halten. Außerdem kam das Frachtschiff auf den Tisch und damit auch endlich ein Ziel für die Torpedos. Die Briten sollten das Frachtschiff auf die andere Seite des Spielfelds eskortieren, und die Kriegsmarine möchte das natürlich gerne verhindern. Wie in den anderen Spielen profitierten die Vosper der Royal Navy stark von der agilen Bewegung und kompakten Größe. Und natürlich gab es auch hier das Problem die Schiffe korrekt ihren Datenkarten zuzuordnen. Absolut ein Grund mehr die Schiffe zu bemalen und entsprechend zu nummerieren / benennen. Die Spielzüge wurden von Zug zu Zug flüssiger, und der Schlagabtausch wurde entsprechend interessanter, da die Modifikatoren es einfacher machten sich gegenseitig zu treffen. Da der Fokus der Kriegsmarine klar auf dem Tanker lag, konnte die Royal Navy ganz gut Schaden auf die Schnellboote raushauen, aber Junge, Junge, sobald die in Reichweite kommen und bei den Vosper das Tempo sinkt, gibt es ziemliches aufs Deck. Die abgefeuerten Torpedos zu verwalten ist auch ein bisschen arbeit, aber von allen Aalen die ich auf die Reise geschickt habe, hat es keiner geschafft den Tanker zu beschädigen. Zwei Blindgänger und der Rest verpasste den Pott um Millimeter. Da uns hinten raus die Zeit weggelaufen ist, schließlich mussten wir noch zum Zug bzw. ich mein Auto aus dem Parkhaus kriegen, bevor es schließt, blieb es beim knappen Unentschieden. Ich konnte den Frachter nicht versenken, aber er konnte auch nicht entkommen. Ein Spielzug oder zwei mehr und ich hätte mein Missionsziel erreicht. Nach meinem Eindruck scheint 800 Punkte eine gute Obergrenze, auch für die Grundregeln, zu sein. Die Modifikatoren brauchen ein bisschen, bis man sie gelernt hat, daher ist es hilfreich, dass sie auf der Rückseite des Messstabs aufgedruckt sind. Allerdings muss man immer auch die Geschwindigkeiten der gegnerischen Flotte kennen, was ein wenig Tempo herausnimmt. Man vergleicht nämlich nicht einfach die Geschwindigkeitsklasse sondern die tatsächlich bewegten Zentimeter. Das Gelände spielt auch einen interessanten Faktor. Wir haben hier zwar recht offen gespielt mit nur einer Insel in der Mitte. Aber die Torpedoboote sind sehr zügig und wendig, deutlich mehr als ich es erwartet hätte, und macht es ihnen so recht einfach die größeren Schiffe auszumanövrieren. Damit wertet man Sandbänke und Feuerwinkel doch stärker auf. Ich denke ich werde noch ein paar 500 Punkte Spiele mit den fortgeschrittenen Regeln um zu sehen, wie sich das gesamte Regelwerk anfühlt, aber darüber hinaus sind weniger Schiffe einfacher zu verwalten auf den Spielfeldern. Dazu noch, ich habe ein paar gute Tipps aus der Community erhalten. Neben dem Lösungsansatz den wir mit den Würfeln gewählt haben, sollte man die Datenkarten laminieren, was die Spielmaterialien langlebiger macht. So kann man mit einem Folienstift oder Farbpunkten die Datenblätter und Kielmarker gleich markieren. Gerade das Laminieren empfehle ich sehr, da man so auch Büroklammern für die Hüllenpunkte verwenden kann, anstelle der Papierschieber. Die sind keine gute Lösung und schnell verschlissen. Ich bin gespannt wie die Regeln für Black Seas angepasst wurden, da es hier ein paar Änderungen gab um die Segelschiffe besser abzubilden und natürlich auch Aspekte wie Breitseiten und Windrichtungen.
  13. Nee, noch nicht. Das Craftbeer-Sortiment in den Getränkemärkten hier drumherum hat stark abgebaut und Fr. Gruber ist generell schwer zu kriegen (selbst online haben das nur wenige Versandhändler). Aber IPA trifft neben Weizen schon meinen Geschmack, bin auch gespannt
  14. Die Woche war es etwas ruhiger, aus mehreren Gründen. Zum einen war/bin ich gesundheitlich etwas angezählt, hoffe das fängt sich die Tage wieder und wir haben außerdem noch ein wenig Verwandschaft meiner Frau in Süddeutschland besucht. Eben das verlängerte Wochenende genutzt (David Hasselhoff Gedächtnistag und so). Letzte Wochenende kam Daniel rum, wir haben ein paar Bilder für kommende Artikel geschossen und dazu noch eine Runde Cruel Seas gespielt. Etwas das die Woche sogar noch mehrfach für mich anstehen sollte, aber dazu mehr in einem eigenen Artikel. Unterhaltsam, hier und da noch Raum für Verbesserungen, aber wie gesagt unterhaltend. Endlich konnte ich eines der letzten wirklich fehlenden Teile für das Oldhammer-Projekt, den Ordenspriester-Schulterpanzer der Imperial Fists. Es hat Monate gedauert bis ich überhaupt einen gefunden habe, dann noch weitere Zeit bis darunter einer war, der bezahlbar war und nach Deutschland geliefert wurde. Und mit wirklich fehlend meine ich, wirklich fehlende Einzelteile um Modelle zu komplettieren und nicht "Ja, gut, Terminatoren mit Nahkampfwaffen wären auch cool". Das verrät dann auch was auf die Chaos Space Marines folgt, ein paar loyale Space Marines in Gelb, den Söhnen Dorns. Etwas weiteres was mich die Woche von weiteren Fortschritten abgehalten hat, war defektes Werkzeug. Beide Seitenschneider die ich für Kunststoff verwende sind mit krepiert. Der Seitenschneider mit den schwarzen Griffen begleitet mich schon unzählige Jahre und hat treue Dienste geleistet, bis die Feder gebrochen ist. Ein ähnliches Problem hatte ich mit dem Army Painter Seitenschneider, dort ist die Feder recht zügig nicht mehr zurückgesprungen und machte damit das Werkzeug mehr oder weniger nutzlos. Ich habe ein wenig rumgestöbert, klar hätte ich einfach einen auf eBay kaufen können, aber ich wollte schon was haben, was taugt. Aber auch nicht teures Profiwerkzeug kaufen (ich schneide Kunststoff und verkabele kein ganzes Haus). So habe ich dem Faller Werkzeug mal eine Chance gegeben, und von den Erfahrungen berichten, da ich jetzt an Beastgrave weiterarbeiten kann. Während ich in Stuttgart war, besuchten wir auch das Mercedes Benz Museum. Doch anders als ich es erwartet hätte. Ich ging mehr von der Evolution der Fahrzeuge aus, der verschiedenen Modelle, vom Zeichenbrett, über Prototypen bis hin zum fertigen Serienfahrzeug. Aber es geht wirklich weniger um die Marke, sondern eine Präsentation in Kombination mit einer Zeitleiste, wie Industrialisierung, den ersten Motoren, Verdrängung des Pferdes und dergleichen. Selbst wer nichts mit Autos anfangen kann, aber z.B. Projekte im ersten oder zweiten Weltkrieg hat, oder auch Interwar und Pulp spielt, dürfte die zivilen und Nutzfahrzeuge interessant finden. Dazu noch ein paar berühmte Fahrzeuge der Marke Daimler, wie z.B. das Papamobil oder den ML aus Jurassic Park. Interessanter Besuch, war nur gut was los wegen dem Cannstatter Wasen. Während wir durch Stuttgart spazierten habe ich auch einen kurzen Stopp im Warhammer Stuttgart gemacht und dort zum ersten Mal das Warcry Organised Play Kit wirklich wahrgenommen, nach dem es auf Warhammer Community angekündigt wurde. Ich muss mal schauen, ob ich hier ein ähnliches Unboxing wie für Kill Team und die 2018 und 2019 Staffeln von Underworlds vorbereiten kann. Ein kleiner Dämpfer war der Abstecher zu Heinrich 3000. Wenn ich im Raum Stuttgart / A81 unterwegs bin, und die Zeit es zulässt, mache ich einen Abstecher zu einem von Deutschlands größte Getränkemärkten. Aber was ist mit den Regalen los? Minimales Angebot, reichte gerade so für ein paar IPAs. Als ich im Stadtkern von Stuttgart war, konnte ich in der Bierothek noch zwei Dosen Frau Gruber erstehen. Die Bierothek hat zwar ein überschaubares Sortiment und Bestand, gleicht das aber mit übertriebenen Preisen aus... Das war mein Post zum Wochenende. Ich arbeite an Beastgrave und weiterem Cruel Seas Artikel, das ist also was euch in den nächsten Tagen erwartet, zusammen mit neuen bemalten Miniaturen von Daniel.
  15. Nach dem bei der Royal Navy die Wahl des großen Schiffs auf die Flower Klasse Korvette gefallen ist, musste natürlich ein passendes Gegenstück für die Kriegsmarine gefunden werden. Da wurde es das deutsche Minensuchboot M1940. Hier stand das Minensuchboot in Konkurrenz mit dem Marinefährprahm (im Grunde ein Landungsboot) und dem Vorpostenboot. Das Landungsschiff wäre jetzt eher was, wen ich darüber nachdenken würde Operation Sealion / Gigant auf Cruel Seas auszuweiten. Und das Vorpostenboot ist als bewaffnetes ziviles Schiff dem Armed Trawler recht ähnlich, erschien mir aber als zu improvisiert um es mit der stolzen britischen Korvette aufzunehmen. Damit war die Wahl ganz deutlich entschieden, der M-Class Minesweeper, das Minensuchboot M1940, sollte es werden. Das Minensuchboot M1940 war das Standardschiff der Kriegsmarine für diesen Zweck und bildete häufig das Rückrat der Hafenverteidigungsflotillen. Die M1940 Ausführung wurde zwischen 1941 und 1944 etwa 130 mal gefertigt und etwa die Hälfte wurde während des Kriegs versenkt. Das M1940 war der Nachfolger der M1935 Boote, mit vereinfachtem Baumuster, um weniger aufwendig und günstiger hergestellt werden zu können. Ähnlich wie die Flower-Klasse Korvetten wurden sie neben der Minenräumung auch gegen Uboote eingesetzt. Dabei wurde das Minensuchboot in den nordeuropäischen Gewässern von der Atlantikküste, Nordsee und europäischem Nordmeer bis zur Ostsee eingesetzt. Besonderheit der M1940 Schiffe; sie wurden mit Kohle befeuert anstelle mit Heizöl. Nach dem Krieg wurden die verbleibenden schiffe dem Deutsche Minenräumdienst unterstellt. Warlord Games bietet das M1940 Minensuchboot als Bausatz im 1:300 Maßstab an, gegossen in Resin und Zinn. Aufgrund der Größe kommt es in der großen "Reinforcements" Packung (die wie eine Munitionskiste gestaltet ist) und der Preis liegt bei 27,50 GBP. Das Schiff kommt ohne Bauanleitung und man benötigt die Produktbilder zum Zusammenbau. Hier ist der Onlineshop leider recht sparsam und genügt sich mit einem einzigen Bild. In der Packung ist die Resinhülle des Schiffs in Luftpolsterfolie gewickelt und die Zinnteile in einem separaten Druckverschlussbeutel. Das Minensuchboot kommt mit einem Flaggenbogen der Kriegsmarine, einem Datenblatt, Kielmarkern und kleinem Bogen mit Markern. Obwohl man hier nur einen Satz benötigen würde, ist die Box reichhaltig ausgestattet was das Zubehör angeht. Der Schiffsrumpf ist als ein einziges, massives Resinstück gegossen. Die Angussstellen müssen noch abgeschliffen werden und die leichte Wölbung der Unterseite wurde mit heißem Wasser behoben. Resin muss im Vorfeld noch kurz aufbereitet werden. Es empfiehlt sich das Resin mit lauwarmen Seifenwasser abzuwaschen um etwaige Trennmittelreste zu entfernen. Sollte euer Schiff nicht gerade auf der Tischoberfläche liegen, hilft ein kurzes Bad in heißem Wasser um es in Form zu bringen (und dann wieder in kaltem Wasser abkühlen). Normalerweise legt Warlord Games einen kleinen Flyer dazu, in dem diese Schritte bzw. der Umgang mit Resin erläutert wird und da wäre hier hilfreich dem Kunden das an die Hand zu geben. Wie auch schon bei der Korvette, zahlreiche Details auf dem Deck, gut umgesetzt und bringt die Größe des Modells trotz des kleinen Maßstabs gut herüber. Vor dem Kleben solltet ihr eine Passprobe der Einzelteile machen, für den Fall dass die Auffassung noch aufgebohrt werden soll oder das Einzelteil angefeilt werden muss. Der Zusammenbau mancher Teile war etwas schwierig, da das Produktbild das Schiff nur von Backbord zeigt. So kann man den Kran / Hebewerk für das Beiboot nur bedingt erkennen. Aber ich hoffe die Bilder in der Review helfen beim Zusammenbau. Auf die Brücke habe ich zudem einen Streifen der Besatzung geklebt. Wie auch die Flower Klasse Korvette kommt das Minensuchboot mit zwei Flaggen und drei Streifen Besatzung von denen einer zum Einsatz kam. Hier der Größenvergleich des M1940 neben Frachtschiff und Korvette. Achtet bitte darauf, dass die Korvette im 1:350 gehalten ist und eigentlich 2 cm länger und etwas breiter wäre. Die Proportionen ähnlich denen der Schnellboote, schlanke aber lange Schiffe. Und der fertiggestellte Kahn aus unterschiedlichen Winkeln. Fazit Ich hatte es bereits bei der Korvette geschrieben, ich war Anfangs über das Preisband überrascht. Besonders wenn man hier den Vergleich zu den R-Booten oder Fairmiles zieht, wirkt es im ersten Moment etwas teuer, aber die großen Schiffe sind eben sehr groß. Die Qualität des Guss weiß zu überzeugen, gut ausgeprägte und saubere Details. Eine Bauanleitung wäre hilfreich, oder zumindest ein paar mehr Produktbilder zur Orientierung. Die Größe ist aber auch etwas, das man im Blick haben sollte. Wer wirklich mehr den Fokus auf den Küstengefechten hat, der sollte die Größe und den Platz den die Schiffe auf dem Spielfeld benötigen im Blick haben. Evtl. ist auch der Doppelblister R-23 Boote eher was für euch. Dennoch ein solches Flaggschiff bildet einen tollen Mittelpunkt der eigenen Flotte und ist dann eher was für die größeren Schlachten. Immerhin ist die Länge knapp ein Sechstel eines normalen 1,20 x 1,20 Spieltisch. Das Minensuchboot hat in Cruel Seas imposante 105 Hüllenpunkte und gilt als großes Gefährt, was es auch zu einem beliebten Ziel für Torpedos und konzentriertes Feuer macht. Aber man sollte nicht den Fehler machen und das Minensuchboot unterschätzen, insbesondere wenn es erst einmal am Feind vorbei gezogen ist und die Feuerwinkel sich öffnen und überlappen, ist das kombinierte Feuer der 20mm, 37mm und 3" Geschütze verheerend. Für weitere Informationen zu den Küstenflotten der Kriegsmarine, empfehle ich den Osprey-Band New Vanguard #151.
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