Jump to content
TabletopWelt
  • Ankündigungen

    • Zavor

      Armeeprojekt des Monats - Endspurt der Nominierungsphase   12.07.2019

      Bis Montag Abend läuft noch die Nominierungsphase zum Armeeprojekt des Monats. Einige Kandidaten wurden bereits als Hut in den Ring geworfen, aber Platz für weitere Vorschläge ist gegeben - auch die Möglichkeit, einen der bereits genannten Kandidaten aus dem Teilnehmerfeld zu drängen, besteht ebenfalls.
    • Zavor

      Die Rückkehr des Systemforums zu "Herr der Ringe"   13.07.2019

      Im Jahre 2016 hatte sich die damalige Zusammensetzung des Moderatorenkollegiums im Zuge von Umstrukturierungen dazu entschlossen, das Systemforum, das sich mit der Tabletop-Variante von Herr der Ringe beschäftigt, zu archivieren. Da das Spielsystem jedoch wieder mehr Beachtung seitens von Games Workshop erhält und die Begeisterung für das Spielsystem auch unter den hiesigen Hobbyisten ungebrochen ist (wie regelmäßige Anmeldungen zum P500/P250 sowie dem "Sommer-Projekt" zeigen), hat sich das Kollegium dazu entschieden, das Systemforum zu reaktivieren.

      Im Laufe des Abends werden - quasi zur "Einweihung" - ein paar Threads mit Neuigkeiten bespielt. Wir hoffen, dass auch Ihr Euch über die Rückkehr des Systemboards freut und auf einen Besuch vorbeikommt.

SiamTiger

Benutzer
  • Gesamte Inhalte

    6.893
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

1.956 Very Good

14 User folgen diesem Benutzer

See all followers

Über SiamTiger

  • Rang
    Senior-Benutzer

Profile Information

  • Gender
    Male

Converted

  • Armee
    Bolt Action, Necromunda, Blood Bowl,
  • Spielsysteme
    Blood Bowl
    Inquisitor

Letzte Besucher des Profils

1.097 Profilaufrufe
  1. Dinos Tabletop-Blog: WAAAGHcry!

    Ich frage mich halt wie wir mit modularen, mehrteiligen 10er Boxen für 20-25 EUR, bei 8 festen Posen für 40 EUR gelandet sind und man das immer noch für Okay hält. Die Grundbox ist wegen des Geländes noch argumentierbar, aber die Warbands ... hartes Brot.
  2. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Wer hatte sonst noch die Gelegenheit die dritte Staffel von Stranger Things zu sehen? In der zweiten Episode sieht man den Physiklehrer beim Bemalen von Miniaturen in seiner Garage. Ich vermute das ist Legolas? Ich bin für ein paar Tage Strohwitwer, hab also die Gelegenheit genutzt für ein paar Sachen, die sich nicht so anbieten, wenn Frau und Kind da sind, wie z.B. mit Lösungsmittel rummengen um damit Miniaturen zu entfärben. Hier ist anständige Vorbereitung auch der Schlüssel zum Erfolg. Ich nutze ein Einmachglas, lasse die Miniaturen / Teile ein paar Tage in dem Lösungsmittel (Aceton, Nitroverdünnung, abhängig davon was entfärbt wird auch Isopropanol), manchmal auch länger wenn ich nicht früher dazu komme. Dann stelle ich mir noch eine Schüssel mit warmen Wasser bereit, in dem noch ein Schuss Spüli drin ist, und nehme mir die Einzelteile in kleinen Chargen vor. Zum Entfernen der Farbe nehme ich in der Regel eine alte Zahnbürste, habe mir aber auch schon billigere mit härteren Bürsten gekauft, da das doch hilft beim abschaben der Farbschicht. Dieses Mal waren es primär alte Imperiale Armee Modelle, die ich zum Jahreswechsel gekauft habe. Wenn ihr Figuren entfärbt, achtet auch auf euch selbst. Öffnet also ein Fenster, und wenn ihr wie ich in der Küche arbeitet, macht die Abzugshaube an. Ihr könnt auch eine Malermaske verwenden, abhängig davon womit ihr arbeitet (bei Mellerud oder sanfteren Reinigungsmitteln ist das kein Muss), aber da eure Hände lange in Flüssigkeit sind und auch mit dem Lösungsmittel in Kontakt kommen, empfehle ich Handschuhe. Nach knapp 20 Minuten sieht man auch was sich so alles auf den Handschuhen ablagert, die Farbreste und anderer Kleinkram. Außerdem werden die Handschuhe auch von den spitzen Teilen der Zinnfiguren und Lösungsmittelresten in Mitleidenschaft genommen. Alles Kram der nicht unbedingt so viel direkten Kontakt mit meiner Haut haben sollte, und auch nicht mit eurer, daher tragt Handschuhe. Die gibt es in der Drogerie, ich habe meine bei DM gekauft, da gibt es sogar die "stylischen" schwarzen Handschuhe, wie sie die hippen Foodblogger benutzen. Für Allergiker gibt es da auch Spülhandschuhe oder welche ohne Latex. Manchmal sind auch mehrere Durchgänge notwendig. Manche Grundierungen und Farben sind unglaublich widerspenstig, ich weiß auch nicht so genau was mit den Valhallanern mit Granatwerfer los ist. Ungewöhnlich dunkel, dazu die fehlenden Stege, evtl. sind das Kopien. Egal. Ich habe dieses Mal eine elektrische Zahnbürste ausprobiert. Das macht wirklich einen Unterschied und kann ich nur empfehlen. Die nächste Ladung ist auch schon im Glas. Dieses Mal Chaos. Mir ist dabei auch das Lösungsmittel ausgegangen, da muss ich nächste Woche Nachschub besorgen. Apropos nächste Woche. Ich nehme mir ein paar Tage frei um meine Frau und Kind auf Kur zu besuchen und werde die Gelegenheit auch nutzen um dabei dann mal bei Radaddel im Ladenlokal vorbeizuschauen. Könnte also sein, dass ich da noch was mitbringe. Das Blog ist aber mit Aktivitäten versorgt, es wird also ein paar Beiträge geben auch während ich unterwegs bin. Euch einen schönen Sonntag!
  3. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Habe nichts in den Maßstäben gefunden, denke hier kommt es aber auch sehr auf die Miniaturen an. Gibt da überzeichnete, die sich entsprechend empfehlen. Ich glaube aber dass bei 15mm das Grundfarben + Wash und nachträgliches Highlighten eher passt. Ist halt auch die Frage was man bemalt, 15mm Soviets die komplett in grün sind und nur einen Fleischfarbenen Fleck im Gesicht haben sind eher was für Contrast als Napoleonics, würde ich mal sagen.
  4. In der verdammten Stadt

    Es gab in München mal den United German Warhammer Clan, aus deren "Vereinsmagazin" irgendwann mal die alte Version des Brückenkopfs (damals noch PDF Magazin / E-Zine) entstanden ist. Daher lag das für mich jetzt nahe durch die ähnlichen Namen, dass es evtl. mit einander zu tun hat.
  5. In der verdammten Stadt

    Tabletops United klingt wie'n Nachfolger vom UGWC, oder liege ich da falsch?
  6. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Es gibt ein Zitat von Rainald Grebe, "Respekt verdienen Menschen, die bei Ikea einkaufen, ohne dass es nachher nach Ikea aussieht" und ich denke, dass lässt sich auf Washes, Contrast usw. übertragen, das gilt auch für Photoshop-Filter. Die wahre Kunst ist es, die Sachen einzusetzen, aber eben so, dass man nicht nach dem ersten Augenblick direkt merkt "Ah LenseFlare/Dip/Grundfarbe+Wash". Wir haben die Geschichte der Citadel Farben im ersten Teil beleuchtet, hatten dann die Gelegenheit die Farben im Einsatz zu sehen im zweiten Teil / der Review und jetzt heiße ich euch mit dem dritten Teil willkommen, in dem ich eine Zusammenfassung der weiteren, zahlreichen Feedbacks und Meinungen, die ich die letzten Wochen online gefunden habe und mit euch teilen möchte. Eine der hilfreichsten Übersichten über die neuen Farben wurde vom Warhammer Store in Chelmsford auf Facebook veröffentlicht, sie haben die 34 neuen Farben auf den empfohlenen Grey Seer und Wraithbone Grundierungen gemalt, ebenso wie auf Corax White (ein sehr helles und mattes Grau, merklich dunkler als Skull White), Zandri Dust (eine weitere beliebte Grundierung in Sandfarben), und die beiden Metallgrundiersprühfarben Leadbelcher und Retributor Armour. Wer auf Facebook war und dort entsprechenden Seiten und Gruppen mit Warhammer-Bezug folgt, hat die Tabellen offensichtlich gesehen, aber es gibt eben doch einige die sich Facebook und anderen Seitne verweigern, weshalb ich die Inhalte auch hier nochmal abseits der Social Media Plattform teilen möchte. Ich folge ein paar Youtube Kanälen mit Tabletop-Bezug, darunter auch Scott, the Miniature Maniac, der in dem Video seine Eindrücke und Meinung zu den GW Contrast Farben teilt und dazu eine Farbübersicht der Farben direkt auf Papier, einmal als dicker Blob und dünneren Strich erstellt hat. Tale of Painters haben sich ebenfalls die Zeit genommen für eine Contrast Review, darin auch enthalten die Chelmsford Farbtafel (allerdings eine frühere bei der "nur Grey Seer, Wraithbone und Corax White gezeigt wurden). Sie haben sich aber noch die Mühe gemacht die Farben mit ähnlichen Produkten von Firmen wie Vallejo oder Army Painter zu vergleichen. Mir gefällt auch die abschließende Zusammenfassung mit den Schlüsselerfahrungen. Games Workshop kümmert sich mittlerweile online sehr stark um ihre Kunden, darunter auf WarhammerTV, auf Youtube als auch Twitch. Gerade auf YouTube finden sich zahlreiche Tutorials unter anderem mit Contrast Farben / und wie man Modelle "battle-ready" bekommt. Man hat die Gelegenheit auch genutzt eine neue Webseite, Citadel Colour, aufzusetzen und dort die ganzen Tutorials und Techniken noch einmal gesammelt anzubieten. Mengel Miniatures, der eine Gastkolumne auf Warhammer Community schreibt, aber nie seinen Blog verlinkt bekommt, hat ein Tutorial zu den Sylvaneth die nur mit Contrast Farben bemalt wurden geschrieben. Mir gefällt der Artikel und ich werde versuchen das Ergebnis nachzumalen. Die Erfahrungen damit werde ich hier auch teilen. Es gibt auch ein paar Ansätze bei denen Contrast-Farben z.B. auf historischen Miniaturen zum Einsatz kamen. Karwansary Publishers haben auf ihrem Blog die Ergebnisse gezeigt, die sie mit den Farben auf Wikingern, Napoleonischen und ein paar Oathmark Fantasy Miniaturen gesammelt haben. Zum Beispiel die Zwerge unten. Stronghold Terrain hat die neuen Victrix Wikinger ebenfalls Contrast-Farben bemalt und auf ihrer Facebook Seite geteilt. Mir gefällt die Idee, aber ich habe definitive zu wenige Ergebnisse der Farben auf historischen Miniaturen gefunden. Daher werde ich den zweiten Teil der Reihe, die Review, noch mal um einen Artikel ergänzen und dort Modelle wie z.B. Pferde bemalen. Der Artikel wird auch bald online gehen, aber nicht so zeitnah bzw. eng gestaffelt, wie in dieser Woche. Aktuell bereite ich auch ein paar Nutzfahrzeuge vor als nächsten Themenblock, sowie mein geliebtes Oldhammer Thema. Schaut also bald wieder vorbei! Welche Erfahrungen habt ihr mit Contrast gesammelt? Zufrieden oder nicht? Was hat für euch funktioniert, was nicht? Womit habt ihr die Farben kombiniert?
  7. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Ich habe mit den Lacken aus dem Pöttchen keine Probleme gehabt bisher, hatte das auch damals bei der Army Painter Review gezeigt. Kann da aber gerne nochmal drauf eingehen, da ich die obige Review um einen weiteren Part ergänzen werde, in dem ich mir u.a. historische Modelle und z.B. Pferde vornehme.
  8. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Nach dem wir uns die Geschichte der Citadel Farben angeschaut haben, geht es heute an's Malen und ausprobieren der neuen Contrast Farben. Um mir die neuen Farben genauer anschauen zu können, habe ich ein paar Miniaturen vorbereitet, die im Rahmen der Review bemalt werden. Darunter reguläre Snap-Fit / Easy-to-build Space Marines. Warum gerade diese Modelle? Zum einen, der Space Marine ist so ziemlich die Standardfigur die mit Games Workshop und Warhammer assoziiert wird. Ja, das Modell wird mehr und mehr durch die Primaris Marines verdrängt, ist aber immer noch die am häufigsten anzutreffende Games Workshop Miniatur da draußen. Und der andere Grunde, noch wichtiger für diesen Artikel, er bietet unterschiedliche Oberflächen auf denen man gut sehen kann, wie die Farbe funktioniert, was sie kann und was nicht. Man hat größere, offene Flächen der Servorüstung z.B. an den Beinen oder Schulterpanzern, aber auch detailliertere Stellen wie z.B. das Rückenmodul. Das ermöglicht unterschiedliche Situationen an einer einzigen Miniatur aufzuzeigen mit nur einer Schicht Farbe bzw. einem Durchgang. Mit der Einführung der Contrast Colours zur Citadel Farbpalette gibt es 34 unterschiedliche Contrast Farben, zwei neue Grundierungen und ein neues Medium. Abhängig davon, welche Art von Farbe man kauft erhält man 12, 18 oder 24ml in einem Farbtöpfchen mit Klappdeckel. Die regulären Farben sind üblicherweise in den kleinen 12 ml Töpfen, die neuen Contrast Farben kommen in 18 ml Töpfen und die Technicals in 24 ml Töpfen. Games Workshop bietet dazu auch die beiden Farbtöne der Grundierung als Base-Farben an, für Ausbesserungen. Wo fangen wir an? Mit der grundlegendsten Sache die es beim Bemalen zu beachten gibt - die Grundierung. Man könnte Stunden über die Wahl der richtigen Grundierung diskutieren und die Frage zieht sich auch zurück bis in die frühen Tage der Miniaturenbemalung. Es gibt auch kein Richtig oder Falsch, eher unterschiedliche Ansätze und Empfehlungen abhängig davon, was man passend zum eigenen Malstil nutzen sollte. Die einfachste Unterscheidung ist wohl, wer ein dunkles Farbschema oder viele Metallfarben verwendet, sollte eine dunkle Grundierung wählen. Wer eher ein helles, lebendiges Farbschema verfolgt, sollte auch mit einer helleren Grundierung arbeiten, wie z.B. einem mittleren Grau oder mattem Weiß. Man kann sie auch mischen und den Miniaturen direkt eine Lichtquelle vorgeben, mit zenitaler Grundierung. Das bedeutet das man erst die Modelle mit dunkler oder schwarzer Farbe grundiert und dann eine zweite Grundierung / Nebeln kommt mit einer helleren / weißen Farbe, um die erhellten Stellen durch eine Lichtquelle darzustellen. Die zweite Grundierung erreicht nur die oberen / ausgestellten Partien der Miniatur, so dass wenn man nun eine dünne Farbschicht aufträgt, das Hell-Dunkel durchscheint und bereits einen ersten Helligkeitsverlauf bzw. Schattene rzeugt. Damals hat Games Workshop primär auf zwei Sprühgrundierungen gesetzt, Chaos Black und Skull White, mit der ab und an erhältlichen Sonderfarbe in Dosenform z.B. für Blood Angels oder andere eher einfarbigen Armeen. Heutzutage gibt es eine deutlich breitere Palette aus der man wählen kann, die sogar Metallfarben abdeckt. Hellgraue Grundierungen sind besonders im Modellbau beliebt, und eine dankbare Ausgangssituation für hellere oder schwierigere Farben, wie z.B. Gelb, ohne dabei zu grell zu sein und eher ein natürliches, "ruhiges" Ergebnis erzielen. Das Thema kurz geklärt, was hat es mit den beiden neuen Grundierungen Grey Seer und Wraithbone auf sich, die "speziell" für den Einsatz mit Contrast Colours entwickelt wurden. Ist das nur ein Marketingtrick oder gezielter Angriff auf euer Hobbybudget? Nein, denn die Farben sind wirklich für den Einsatz mit Contrast Farben gedacht. Warum? Nun, das sehen wir unten, ich habe mehrere Space Marines mit den unterschiedlichen Farben sprühgrundiert. Es ist sehr wichtig, dass ihr euch bei der Verwendung von Sprühgrundierung an die Anleitung haltet, denn eine anständige Grundierung ist der Schlüssel zu einer anständigen Bemalung - egal ob man es jetzt auf einen 3 oder mehr Grundfarben Turnierbemalung oder einen Golden Demon Beitrag abzielt. Also reinigt das Modell von Gussgraten, schüttelt die Sprühdose anständig, stellt sicher dass es wo ihr die Sprühfarbe einsetzt weder zu heiß noch zu kalt ist und dass der Abstand zwischen Dose und Miniatur stimmt. Man sieht auf dem Bild beim Space Marine ganz links, die weiße Farbe ist aufgebrochen. Die Grundierung wurde nicht anständig geschüttelt und war eine alte Farbe, bei der kaum noch Treibmittel in der Dose war. Der zweite Space Marine von links wurde mit normaler matter weißer Grundierung besprüht. Man sieht dass die Struktur etwas rau ist, das ist aber nicht schlimm, sondern hilft der Farbe an dem Untergrund zu haften. Die nächsten beiden Space Marines rechts daneben wurden mit Grey Seer (helles grau) und Wraithbone (etwas wärmer, knochenfarben) grundiert. Wie man sieht haben die Contrast Grundierungen einen leichten seidenglanz. Das wäre normalerweise kein Abschluss den ich bevorzugen würde, aber in Kombination mit der Contrast Farbe ist es genau das was wir brauchen und wollen. Auf dem Untergrund profitiert die flüssigere Mischung der Contrast-Farben und überzieht so die Überfläche besser, läuft optimaler in die Vertiefungen, ist aber auf den Ecken und Details entsprechend dünner vorhanden. Daher kurz zusammengefasst, wer sehr stark auf den Einsatz der Contrast Farben setzen möchte (oder einen vergleichbaren Farbtyp), für den machen diese besonderen Grundierungen Sinn. Und dabei eben die Wahl auf Grey Seer oder Wraithbone, abhängig ob man einen wärmeren oder kälteren Abschluss möchte. Citadel Sprügrundierung kostet zwischen 13,50 EUR und 22,00 EUR je nach Farbe. Nach dem wir die Grundierung besprochen haben, werfen wir eine Blick auf die Farben. Mit den aktuell 34 unterschiedlichen Farben die bei den Contrast Farben zur Auswahl stehen, deckt die Farbpalette unterschiedliche Haut-, Blau-, Rot- und Grüntöne ab. Sogar Schwarz (Black Templar) und Weiß (Apothecary White) sind als Contrast Farbe erhältlich. Mir ist bewusst, dass es professionelle Tutorials gibt, mit 20 Schichten verdünnter Farbe und dergleichen, um zu zeigen, was man mit Contrast Farbe alles machen kann. Aber die Farben wurden mit dem Anspruch Modelle zügig einsatzfertig zu bemalen beworben, mit dem "One Thick Coat" Versprechen, und das ist worauf wir uns hier auch konzentrieren werden. Ich möchte sehen, wie schnell und zuverlässig man Modelle mit einer stark dominierenden Farbe bemalen können, wie eben die Space Marines die häufig eine sehr präsente Farbe auf ihren Rüstungen tragen. Daher schauen wir uns das mal am Beispiel eines Blood Angel und eines Dark Angel Space Marine an. Und darüber hinaus auch mal etwas schwieriger zu bemalende Space Marine Orden, wie z.B. Imperial Fists (Gelb ist schon eine kleine Herausforderung damit es nicht dreckig aussieht und anständig deckt) und Black Templars (mal versucht Schwarz noch weiter abzuschattieren?). Also die vorbereiteten Space Marines herangezogen und die Farben ausprobiert. Auch hier gilt ähnlich wie bei der Vorbereitung der Miniaturen und Bedienung der Sprühfarben, den Farben vorab etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Stellt sicher dass die Farben ordentlich geschüttelt sind und die Pigmente entsprechend gleichmäßig verteilt sind. Wer damit Probleme hat, kann die Farbe entweder noch einmal mit einem Rührstäbchen mischen oder Agitatorkugeln verwenden (rostfreie Stahlkugeln). Die Idee hinter Contrast-Farben ist es, den Untergrund entsprechend einzufärben. Daher ist man auch nicht an nur Grey Seer oder Wraithbone gebunden. Man kann auch Corax White (Mattweiß), bunte Grundierungen oder Metallfarben verwenden. Daher lasst uns die Farben mal am oben angesprochenem Beispiel für einen Dark Angel und Blood Angel ausprobieren. Nehmen wir einen Space Marine in Grey Seer (Links) und einen in Wraithbone (Rechts), und nutzen ein Grün und Rot darauf. Da die Farben in den Flaschen deutlich dunkler wirken, als später auf der Miniatur, habe ich die eigentlich angedachten Farben Dark Angels Green und Blood Angels Red übersehen und stattdessen zu Ork Flesh und Flesh Tearers Red gegriffen. Also die Farbe gut geschüttelt und direkt aus dem Topf eine Schicht auf die Modelle aufgetragen. Die frische Farbschicht ist recht glänzend und man kann einen (nassen) Pinsel verwenden, um die Pigmente umher zu schieben und kontrollierter zu verteilen. Es braucht ein bisschen, bis es komplett durchgetrocknet ist, abhängig von der Dicke der Farbschicht. Das Flesh Tearers Red ist wirklich überzeugend und deckt vorbildlich. Nicht ganz die Blood Angels Farbe, sollte aber hervorragend für Blood Ravens (dazu im nächsten White Dwarf mehr) oder World Eaters passen. Zum Ork Flesh, das deckt weniger stark und ist merklich heller. Es sollte sehr gut wie der Name schon verrät für Grünhäute passen, und ist ganz klar zu hell für Dark Angels, aber für den Aurora Chapter, die Mantis Warriors oder mit dunklerer Grundfarbe bzw. zwei Schichten auch für Salamanders eine gute Wahl. Die getrocknete Farbe ist matter als ich es erwartet hätte, da sie beim trocknen doch recht glänzend wirkte. Hellere Farben tendieren scheinbar stärker zu Flecken, wobei das wahrscheinlich am stärkeren Kontrast innerhalb der Farbe liegt, denn der Unterschied zwischen hellen und dunkleren Stellen ist bei den dunkleren Farben einfach geringer. Es braucht ein wenig Übung bis man den Dreh raus hat, aber dann geht es schnell von der Hand. Man sollte also wenn man die Möglichkeit hat, die Farben im Laden oder auf ein paar nicht benötigten Miniaturen ausprobieren, bis man ein Gefühl dafür entwickelt hat. Black Templars sind ein weiterer Space Marine Ordern der erst einmal recht einfach zu bemalen klingt. Wer aber direkt in Schwarz grundiert hat Probleme beim Abdunkeln, und auch die Highlights sind nicht ganz so einfach, denn bloßes Trockenbürsten führt zu einem eher staubigen Endergebnis. Daher auch hier als Grundfarbe Grey Seer gewählt, und dann mit zwei Schichten Contrast Black Templar darüber. Schicht 1 im mittleren Bild und die zweite Schicht im dritten bild. Ich glaube wenn man mit einer dunkleren Grundfarbe als Grey Seer beginnt, z.B. Dunkelgrau (und vielleicht dann noch vor der Contrast-Farbe die Highlights mit Trockenbürsten betont) dürfte eine einzige Schicht Black Templar, schon sehr nah an ein schnelles und spielfertiges Endergebnis führen. Black Templar kann auch für Black Lining verwendet werden, als Alternative zu verdünnter Farbe oder regulärem Wash / Shade wie z.B. Nuln Oil. Und nun zu den "Spezialsachen" - den Technicals. Für die normalen Farben gibt es Lahmia medium, aber für die Contrast-Farben, wegen der anderen Zusammensetzung der Farbe, gibt es ein anderes Medium. Contrast Medium kann zum verdünnen der Contrast-Farben genutzt werden, ohne dabei die Fließeigenschaften zu beeinträchtigen bzw. die Farbe zu kippen. Stormshield und 'Ardcoat sind beides Lacke, die genutzt werden um als abschließende Schicht die Farbe auf der Miniatur zu versiegeln. Während Showminiaturen die meiste Zeit in einer Vitrine verbringen werden, geht es Spielfiguren etwas anders, häufiges anfassen und ein- und auspacken gehören zum Alltag. Daher macht es insbesondere für letztere Sinn eben einen Lack zu verwenden. Der Unterschied zwischen Stormshield und 'Ardcoat ist dabei, der eine ist matt, der andere glänzend. Und da Contrast Farben zu einem leicht glänzenden Finish tendieren, liegt die Verwendung von Stormshield nahe um das Endergebnis entsprechend matt zugestalten. Ich muss aber sagen, es ist weniger glänzend als erwartet. Außerdem sollte aber auch erwähnt werden, dass durch die Art der Farbe, die Contrast ist, die Schicht auf der Miniatur dünner ist als bei regulärer Farbe und sich daher einfacher abreibt, insbesondere von glänzender Grundierung. Daher empfiehlt sich hier eine abschließende Lackschicht so oder so. Für den Imperial Fist Space Marine habe ich einen Direktvergleich gewählt. Drei Space Marines, alle mit Grey Seer grundiert, aber dann einmal mit der Base-Farbe Yriel Yellow, mit der aus dem Sortiment genommenden Glaze Lamenters Yellow und der Contrast Iyanden Yellow bemalt. Ich bin positiv von der Deckung sowohl der Base-Farbe als auch von der Contrast-Farbe angetan. Kurze Anmerkung, auch auf dem glänzendem Untergrund hält die Base-Farbe überzeugend. Die Contrast-Farbe ist etwas fleckig getrocknet, weshalb ich noch einen Schritt angefügt habe. Ich bin über das Modell nochmal mit einem Yriel Yellow Trockenbürsten gegangen und bei der mit Base-Paint bemalte mit einer Mischung aus 50/50 Contrast / Medium. Mir gefällt das Zwischenergebnis aus Contrast als Grundschicht mit ein paar Highlights / Trockenbürsten. Es sorgt auch für ein etwas sauberes Aussehen. Da noch ein bisschen Schwarz und Rot dran, zack ist der Imperial Fist fast fertig. Bei der Schicht mit dem Medium sieht man deutlich, dass die Schicht dünner ist, aber man auch hier entsprechende Pinselkontrolle benötigt und das Ergebnis an ein stärkeres Wash erinnert. Der nächste Test soll die Anwendung auf Metallfarben aufzeigen. Ich habe dazu schon was auf Facebook gesehen, dort allerdings mit der Airbrush aufgetragen. Da Metallfarben am besten wirken, wenn sie auf einem schwarzen Untergrund angewendet werden, gab es auch eine mattschwarze Grundierung für beide Modelle. Anschließend wurde eines in Gold und eines in Silber angemalt. Jedes Modell wird geteilt, und kriegt eine Halb-Halb-Bemalung. Dabei kommt auf das Gold Magos Purple und Blood Angels Red, und der Silberne erhält Ultramarines Blue und Aethermatic Blue. Das Ultramarine Blue und Blood Angels Red haben eine sehr überzeugende Deckkraft. Das Blau ist schon recht kräftig, da muss man ein Auge auf Fleckenbildung haben. Leider sind die anderen beiden Farben Magos Purple und Aethermatic Blue nur als Schleier zu erkennen, und sehr hell ohne richtige Deckkraft. Ich habe daher beide Farben nochmal separat auf der mattweiss grundierten Figur getestet und selbst dort ist die Deckkraft nur leicht vorhanden. Dennoch, den Einsatz von Contrast-Farben auf Metalltönen halte ich für ein paar Projekte als sehr interessant, insbesondere Blood Angels Red auf Gold für Thousand Sons während der Horus Heresy und mit Ultramarine Blue auf Silber für die aktuellen Thousand Sons. Die anderen beiden Farbe könnten gut für Slaanesh Chaos Space Marines passen, besonders Magos Purple für Emperors Children. Es is schade, dass Magos Purple nicht stärker deckt, da ich es mir für Night Lords richtig gut vorstellen könnte. Hier ist Shyish Purple wahrscheinlich die bessere Wahl. Fazit Ich bin wirlich begeistert von der Deckkraft einiger der neuen Farben. Leider zieht sich das nicht konsequent durch die Farbpalette, es gibt ein paar Ausreißer wie man oben gesehen hat. Dafür sind aber ein paar der sonst eher problematischen Farben wie Gelb oder Rot sehr überzeugend. Hält es das "Versprechen", eine dicke Schicht und gut ist? Es kommt dabei auf mehrere Faktoren an. Der deutlichste ist sicherlich die Wahl der Miniaturen. Das Konzept dieser Inks/Washes ist es, die Oberfläche der Figuren entsprechend einzufärben, und das klappt eben am besten an Modellen, die dazu die passende Oberfläche bieten. Mit Armeen die Figuren wie Poxwalker, Skelette oder ähnliches abdecken, ist man hier sehr gut aufgestellt. Miniaturen die viele Mäntel oder fließende Kleidungsstücke tragen, dürften anfälliger für das Ansammeln von Farbe sein. Gleiches gilt auch für Armeen mit zahlreichen Fahrzeugen. Eldar Jetbikes oder Space Marine Panzer sind durch ihre großen, glatten Flächen für Contrast Farben weniger gut geeignet als z.B. manche der Tau Kampfanzüge. Aber auch außerhalb der Citadel Miniaturen kann ich mir hier bei diversen historischen Sortimenten den produktiven Einsatz von Contrast vorstellen. Ein weiterer Faktor ist die Frage, passt es zu deinem Malstil bzw. deiner Technik. Wer vorher schon stark auf Washes gesetzt hat, und damit meine ich ganz klar Washes oder Shades, keine Glazes oder Lasuren, dann sind die Contrast-Farben eine interessante Ergänzung zur eigenen Werkzeugkiste. Die schnelle Deckkraft der mittleren bis dunkleren Contrastfarben sorgt für einen zügigen Fortschritt beim Auftrag der Grundfarben. Aber das Endergebnis wird durch zwei Sachen noch deutlich besser. Die eine Sache ist, sich Zeit zu nehmen um die Kanten sauberer zu gestalten, nochmal Highlights nachziehen, dezentes Trockenbürsten. Und die zweite ist es sich mit der Farbe und ihren Fließeigenschaften auseinander zu setzen, also ein Pinselgefühl zu entwickeln. Das ist etwas das im allgemeinen Umgang mit Washes von Vorteil ist. Es hilft der Fleckenbildung bzw. ungleichmäßigem Austrocknen vorzubeugen und erzeugt sauberer, weniger schmutzige Ergebnisse und hilft dir die Pigmente dort hinzuschiebne, wo du sie haben möchtest. Das reduziert noch mal Zeit, die danach für zusätzliche Schatten und Highlights drauf gehen würde. Zum Preis. Citadel Werkzeuge waren nie günstig, die einzige Ausnahme bildet da der Citadel Paint Handle. Die regulären Farbtöpfe (Base, Dry und meisten Layer) kosten 3,60 EUR für 12ml (3 EUR pro 10 ml), die Shades (ehemaligen Washes), Technicals und Airs liegen bei 6,30 EUR für 24 ml (2,63 EUR pro 10 ml), da sind Contrast mit 6,30 EUR für 18 ml nochmal eine Preissteigerung (3,50 EUR pro 10 ml). Das sind 15% über dem Preis regulärer Farben und 25% mehr als die anderen Farben in großen Töpfen, und das ist jetzt nur der Vergleich innerhalb des Citadel / Games Workshop Produktsortiment. Zusammen mit den Grundierungen, die ich in Kombination mit Contrast empfehle, summiert sich da schon ein bisschen was und das verlangt schon eine gewisse feste Zusage zu der Malweise. Und man sollte auch den Lack nicht vergessen, insbesondere wenn die Contrast-Farben die oberste Schicht deiner Malweise bilden, da sie sich leichter abreibt als andere Farben. Eine letzte Sache die ich aber noch hervorheben möchte, ist der Fokus des Produkts. Es ist ganz klar darauf abgezielt, die Arbeitszeit des Bemalens zu reduzieren. Und das ist eine gute Sache, aus mehreren Gründen. Zum einen sind Mal- und Bastelwerkzeug häufig auf eher "professionelle" Maler oder anspruchsvollere Maler ausgelegt. Contrast, wenn richtig angewendet, ist sogar noch zügiger als die Fast-Army-Painter Technik, und das ist was wirklich gutes. Denn selbst wenn dein Hobby auf mehreren Säulen steht (üblicherweise 4, Bauen, Bemalen, Sammeln und Spielen), ist die Gewichtung nicht bei jedem gleich verteilt bzw. gleich wichtig. Und wenn es dir und anderen hilft, schneller durch diese Schritte zu kommen um die Miniaturen in einem halbwegs ansehnlichen Zustand bzw. einem Standard der dir genügt auf den Tisch zu bringen, freut mich das für euch. Denn jeder Bausatz, der nicht bemalt ist und nicht irgendwo auf einem Tisch zum Einsatz kommt, ist eine Spiel mit Miniaturen weniger, dass dazu dienen könnte jemanden für unser Hobby zu begeistern und damit für neue Spieler sorgt. Denn mit der ganzen Konkurrenz, offline (Sammelkarten, Rollenspiele und Brettspiele) und noch härteren online (alles mögliche von Gelegenheits bis MMO Video- und Mobile Spielen), können wir über jede Hilfe froh sein, die das Hobby wettbewerbsfähiger und einfacher zugänglicher macht. Das ist auch nicht das Ende der Berichterstattung über Contrast. Es wird einen dritten Artikel geben, der allgemeines Feedback zusammenfasst, dass ich interessant gefunden habe und darüber hinaus möchte ich die Farben bei ein paar Projekten einsetzen, bei denen der Battleready Mallevel entweder ausreicht oder die Methode ihr volles Potenzial ausspielen kann, wie z.B. an manchen Underworlds Banden oder dem Nurgle Rotters Blood Bowl Team. Und Ich werde auch das Tutorial zu den Sylvaneths von Yltharis Wächtern welches von Mengel auf Warhammer Community veröffenlicht wurde austesten.
  9. KFKA (Kurze Frage, kurze Antwort) Teil V.

    Also wenn ich die abmache, dann schneide ich erst den Sockel drum herum weg und dann im Knippse oder Schneide ich das einfach unter der Sohle weg. Ist ja nur Plastik, klappt mit einem anständigen Seitenschneider oder frischem Bastelmesser ganz gut.
  10. Die Wanderkiste 3: HANS - Im Land der Raketenkiste!!!

    Jetzt seh ich mich ja schon fast genötigt noch so Washi-Tape oder so für das zuschließen zu besorgen
  11. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Von den Schraubdeckeltöpfchen hatte ich selbst nur wenige, dafür aber die Nachfolger mit dem Fliptop und die konnte ich alle wegschmeißen
  12. Siamtigers Log-o-rama Part II

    Games Workshop hat die neuen Contrast Farben als neuen Teil des bereits doch recht breiten Farbsortiments vorgestellt. Aber wo kommen sie her und was können sie? Bereits in den Anfangszeiten von Games Workshop, als man noch primär Verleger und noch nicht die Miniaturenfarbe war, spielte Citadel bereits eine wichtige Rolle. Es gab nämlich nicht nur Citadel Miniaturen (und Marauder und ein paar andere), aber auch schon Farben und Pinsel unter dem gleichen Namen. Aber da waren wir noch weit entfernt von den Glazes, Technical und ähnlichen, aber bereits die ersten Farben hinterließen einen ähnlich prägenden Eindruck wie die Miniaturen. Eine der Personen, die das Citadel Bemal und 'Eavy Metal Studio prägten, war ohne Frage Mike McVey. Es gibt ein interessantes Interview mit ihm auf Realm of Chaos 80s. Und dort sieht man auch die allerersten Citadel Farben, hohe, runde Farbtöpfe, die bis heute über Coat d'Arms erhältlich sind. Die Größe und Form der Farbtöpfe mag euch bekannt vorkommen, selbst wenn ihr damals noch nicht im Hobby wart, denn auch Privateers P3 Sortiment und Wargames Foundry verwendete die gleichen Töpfchen. Aber auch schon damals, ware es nicht einfach nur Faben. Es gab die regulären Citadel Paints mit ikonischen Namen wie Goblin Green (_die_ Basefarbe für Dekaden), Snakebite Leather (die ihre Rückkehr als Contrast Colour feiert), Chaos Black und Skull White. Aber eben auch deutlich dünnere, flüssigere Farben, die für Shadings und Washes verwendet wurden, die schon fast legendären Inks. Ganz am Anfang mal als kleine Dropbottles geliefert, wurden sie doch zügig auch den normalen Töpfen angeboten, allerdings mit schwarzem Deckel. Damals gab es auch noch 20 ml Farbe im Topf. Die nächste Iteration der Citadel Colours kam dann in sechseckigen Töpfen mit Klappdeckel. Die Namen blieben, aber es wurde eine deutlich breitere Auswahl. Es gab die regulären Farben mit weißem Deckel, Metallfarben mit schwarzem Deckel und die oben genannten Inks mit blauem Deckel. Diese waren in den 90ern erhältlich, einzeln oder als Set. Es gab diverse Startersets mit 8 Farben, einem Metallton und einer Ink, dazu ein Starter-Pinsel und zwei Plastikmodelle, ein Chaoskrieger und ein Space Marine. Ich habe die beiden aus meinem alten Farbset sogar noch hier. Und ja, der Chaoskrieger ist eine meiner ersten Miniaturen, natürlich mit der Base inkl. Rand in Goblin Green! Aber Ende der 90er wurden diese durch neue Töpfe ersetzt und der Inhalt ging auch runter auf 12 ml pro Topf. Die neuen Farbtöpfe waren aus Hartplastik, unten klar und oben mit schwarzem Schraubdeckel, der kleine Vertiefungen hatte für besseren Halt. Anfang der 2000er gab es dann aber nochmal ein Update und die Schraubdeckel wurden durch Klappverschlüsse ersetzt, da es Probleme gab, da die Farbe u.a. im Gewinde trocknete, nicht richtig verschloss und die Farbe so austrocknete bzw. man die Töpfe nicht mehr richtig auf bekommen hat. Diese neuen Farben wurden auch nicht mehr Coat d'Arms hergestellt und es gab auch neben den Töpfen Probleme mit der neuen Mischung, die dicker war und anfälliger für das eintrocknen wurde. Um 2008 gab es erneut Zuwachs für die Citadel Colour. Darunter die "neuen" alten Washes und eine neue Art Farbe, die sogenannten Foundations. Beide kamen in neuen kegelförmigen Töpfen mit Klappverschluss, mit schwarzem Deckel für die Washes und weißen für die Foundations. Die Foundation Farben waren recht dick und konnten direkt ohne Grundierung auf die Miniaturen aufgetragen werden, häufig schon deckend mit der ersten Schicht. Es gab ein paar sehr überzeugende Farbtöne darunter, leider tendierte die Mischung allerdings dazu, dass sich Trägerflüssigkeit und Pigmente häufig trennten. Der Einsatz von Agitatorkugeln half zwar, aber die Farbe war so dick, dass diese häufig zusammen mit den Kugeln eintrocknete. 2012 gab es dann nochmal eine große Renovierung des Sortiments. Die alten Töpfe wurden verbannt und die komplette Citadel Colours wurden überarbeitet - 144 neue Farben - inklusive Namen. Es ist unklar, warum man das im Detail getan hat, es gab hier Gerüchte, dass es Streitigkeiten bzgl. der Farbnamen gab und der Zulieferer die Rechte an den Mischungen/Farbtönen hatte. Daher war die neue Farbpalette nicht wirklich kompatibel mit der alten. Es gab zwar eine Vergleichstabelle im White Dwarf, aber die war keine große Hilfe, da manche Farbtöne doppelt vergeben waren und dergleichen. Für einige Leute, die mitten in Projekten steckten, war dies sehr frustrierend. Hier haben manche dann auf andere Hersteller gewechselt, man sollte aber aufzeigen, dass die Coat d'Arms Tabelle für die Prä-2000 Farben gilt und die meisten Farben zwar passen, aber eben nicht alle und insbesondere die Washes nicht die klassischen Inks sind. Heutzutage ist die Citadel Colour Palette ungemein breit, aber auch in Hinblick auf einen professionellen Ansatz. Es gibt Base Paints (die im Grunde Foundation ersetzt haben), Layer, Lasuren und Shades, mit unerschiedlichen Deckkraft und Fließeigenschaften, um zu eurem jeweiligen Malstil zu passen. Man kann die alte Fast-Army-Painter Methode nehmen, einfache Grundfarben und dann ein Wash für die Schatten, optional dann noch ein leichtes Trockenbürsten. Oder man nimmt die Zwei-Farben-Grundierung, baut über mehrere dünne Schichten die Farben auf, um realistische Schatten- und Lichtverläufe zu erzeugen. Mittlerweile gibt es sogar Airbrush Farben von Games Workshop und eben die neuen Contrast Colours, die allerdings die Glazes abgelöst und aus dem Sortiment verdrängt haben. Dafür gibt es mittlerweile aber auch verschiedenste Technicals, die einen einfachen Zugang zu Maleffekten wie Schnee, Rost oder gebrochenen Untergrund ermöglichen. Diese Malhilfen waren sonst nur über eher anspruchsvolle Tutorials und / oder Hilfsmittel möglich, die man eher im anspruchsvolleren Modellbau gefunden hat. Über die Jahre hinweg gab es auch viele Auflagen von Malkompendien. Manche allgemein für Citadel Miniaturen, andere spezifisch z.B. auf Space Marines ausgelegt. Hier sind auch die ganz frühen Auflagen recht interessant zu lesen, da einige der Techniken und Tipps immer noch gültig sind, auch nach 30 Jahren noch. Man kann hier und da Glück haben und auf einem Tabletopflohmarkt oder eBay mal ein Buch finden. Wer hier für kleines Geld zuschlagen kann, sollte es tun, insbesondere wenn man etwas für die "Rote Phase" und Nostalgie des Hobbies übrig hat. Aber Games Workshops Citadel Farben sind natürlich nicht die einzigen auf dem Markt. Viele andere Miniaturenfirmen bieten mittlerweile auch eigene Farbsortimente an (Privateer Press und Wargames Foundry setzen ebenfalls auf die Töpfe von Coat d'Arms / alten Citadel). Und ähnlich wie ein paar der Miniaturenfirmen, wie z.B. Mantic Games oder Warlord Games von ehemaligen Games Workshop Mitarbeitern gegründet wurden, gilt das auch für einen der Mitbewerber von Citadel - The Army Painter. Was mal als straffes Sortiment aus drei Dips begann, ist mittlerweile ein komplettes Sortiment an Farben und Wahes. Andere Anbieter kommen eher aus dem Umfeld der Modellbausätze, und bieten daher eher mattere, weniger grelle Farben an, wie es zu den historischen Militärmodellen besser passt. Aber der größte Vorteil der Citadel-Farben im direkt Vergleich ist sicherlich die Verfügbarkeit in Kombination damit, dass man sie im Laden direkt antesten kann. Das bieten nur wenige unabhängige Fachhändler in unserem Bereich. Und ein Tipp der mir wirklich am Herzen liegt. Ich weiß, es gibt billigere Farben und einige davon kann man recht einfach erwerben, da es sie auch im Spielwaren- oder Modellbaubereich gibt. Aber bei aller Liebe, lasst die Finger von den Enamel oder Emaille Farben. Ich weiß, vor mehr als 20 Jahren als ich selbst als Teenager vor Regal stand, dachte ich mir, dass passt schon. Aber nach dem ich das erste Mal mit richtigen Acrylfarben gemacht habe, war das so eine Offenbarung, dass ich nicht mehr in diese freudlose und düstere Zeit meines Malens zurückkehren wollte. Und ihr solltet das auch nicht. Daher lernt aus den Fehlern die andere gemacht haben und fangt direkt mit anständigen Farben an. Wer mehr zu dem Thema lesen möchte, es gibt einen Artikel zu den Citadel Paints auf Talk Wargaming, und eine History of Citadel auf Warhammer Community. Soviel erst einmal zur Geschichte der Citadel Farben, im nächsten Artikel geht es dann zur Anwendung der neuen Contrast Farben von Citadel.
  13. Baumschafs Bastelecke

    Die Nurgle Rotters sind so dankbar für den Malstil. Ich werde meine wohl mal mit den Contrast-Farben angehen.
  14. a.c.f´s Awesome Adventures

    40 GBP Rund-um-Sorglos Paket, volles Team inkl. 2 Baummenschen und sehr wenigen doppelten Posen https://www.blackscorpionminiatures.com/product_info.php?cPath=31&products_id=338
  15. a.c.f´s Awesome Adventures

    Die Halblinge sind ein toller Bausatz, hab die erst kürzlich gebastelt. Baummenschen sind kein Problem, entweder alte Waldelfen Modelle oder von den Zig Drittanbietern für um die 12-20 EUR. Alles moderat und schicke Sachen dabei.
×

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.