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SiamTiger

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  1. Im Januar kündigte Games Workshop einen neuen Titanen für Adeptus Titanicus an - den Dire Wolf Heavy Scout Titan. Nach rund 4 Monaten ist der Bausatz nun über Forge World erhältlich und wir haben heute die Chance, ihn in unserem Review zu sehen. Der Dire Wolf ist eine Variante des Warhound Titan und in zwei Ausführungen erhältlich, eine mit Neutron-Laser und eine mit Volcano-Cannon. Er basiert auf dem Warhound im Mars-Pattern, ist aber wesentlich robuster und stärker gepanzert. Der Dire Wolf ist mit an den Armen mit Ardex-Defensor-Megaboltern bewaffnet und verfügt entweder über einen Neutron Laser oder eine Vulcan Cannon, die in die Panzerung eingebaut sind. Da diese Klasse nicht auf dem alten Hintergrund basiert, sondern eine neue Ergänzung zum Spiel ist, gibt es noch nicht viel über sie zu berichten. Alles, was wir außer der Bewaffnung wissen, ist, dass der Dire Wolf eine bevorzugte Waffe der Legio Audax ist. Eine Verräterlegion, die mit den World Eaters gekämpft hat und für ihren exzessiven Einsatz von Warhound- (und Dire Wolf-) Titanen bekannt ist. Bitte beachte, dass dieser Bausatz von Forge World und nicht von Games Workshop hergestellt wird. Es handelt sich um eine aus Resin gegossene Miniatur und nicht um einen Kunststoffbausatz der im Spritzgussverfahren oder Finecast hergestellt wurde. Wenn ich mich nicht irre, dürfte dies der derzeit größte erhältliche Vollresin-Bausatz für Adeptus Titanicus sein. Die Regeln für die Verwendung des Dire Wolf Heavy Scout Titan in Adeptus Titanicus finden sich in der Verpackung des Titanen selbst. Games Workshop / Forge World gibt den Preis für die Resin-Bausätze mit jeweils 44 EUR an. Der 41-teilige Resin-Bausatz enthält ein Kommandoterminal, zwei Waffenkarten (auf der Rückseite der Bauanleitung aufgedruckt), eine Bauanleitung, eine 80mm-Rundbase (wie bei den Warhounds) und ein Merkblatt zum Umgang mit Resin (das auch als Dokument der Qualitätskontrolle dient). Dieser Bausatz enthält keine Abziehbilder. Ein kurzer Überblick über die Einzelteile, der einzige Unterschied ist die Hauptbewaffnung. Das Forge World Resin wird an den Angüßen geliefert. Einige lösen sich beim Transport, aber das ist kein Problem. Zusammen mit der Übersicht aus der Bauanleitung kann man sie auf Vollständigkeit prüfen (bei 41 Teilen und dem Maßstab dieser Teile kann es auch zu Fehlpackungen kommen, aber der GW/FW-Kundenservice ist in der Regel hervorragend und klärt solche Probleme, falls sie vorkommen, schnell). Der Guss ist wirklich gut gemacht. Da diese Modelle nicht in traditioneller Weise von Hand modelliert, sondern in 3D entworfen und dann gedruckt werden, hatten wir in der Vergangenheit Probleme mit Druckartefakten (feine Druckstufen) auf größeren Flächen. Aber es scheint, dass sie nicht nur den Druck auf dem Master verbessert haben, sondern auch die Master nachbearbeiten (einige Bereiche, die anfällig für Druckartefakte sind, sehen aus, als wären sie geschliffen worden). Und das sorgt für ein saubereres Endprodukt. An einigen Stellen kann man die Stufen noch sehen, aber nur, wenn man ganz genau hinschaut und die Teile so dreht, dass man die feinen Schatten sieht. Also nicht wirklich ein Problem. Zum Guss selbst. Diese werden von Hand in kleiner Stückzahl hergestellt. Üblicherweise verwendet man eine mehrteilige Kautschukform, in die Epoxidharz gegossen wird und dieser dann in einem Drucktopf aushärtet. Nach dem das Resin ausgehärtet ist, werden die Teile aus der Form genommen. Das dünnflüssige Resin läuft dabei auch gerne zwischen die Formteile und hinterlässt daher an manchen Stellen dünne Häutchen, anstelle der Gussgrate die man aus dem Kunststoffspritzguss kennt. Da das Resin gegossen wird, gibt es Gusshilfen und -ansätze, über die das Material in die Form rein und Luft aus der Form heraus kann. Diese müssen natürlich entfernt werden, was mit einem Seitenschneider leicht getan werden kann und dann im Detail mit einem Bastelmesser oder Feile bereinigt werden kann. Aber hier haben wir einen sehr sauberen Guss. Die Teile haben nur wenige Gussgrate, es gibt so gut wie keine Formverschiebungen (das ist, wenn die beiden Teile der Form nicht richtig aufeinander ausgerichtet sind und einen Versatz erzeugen) und ich habe nur eine einzige kleine Luftblase auf der Innenseite eines Teils gefunden. Ich habe die Angüsse von den Teilen entfernt und sie kurz in lauwarmem Seifenwasser gebadet, um eventuelle Reste von Trennmittel zu entfernen. Bei Resin-Bausätzen ist es sinnvoll, einen Probelauf zu machen, um zu sehen, ob alle Teile, die man zusammenbauen will, richtig passen. Längere und / oder dünne Teile können sich verziehen, wenn sie nicht vollständig abgekühlt oder ausgehärtet sind, während sie aus der Form genommen werden. Dies kann durch die Anwendung von heißem Wasser und in Form bringen der Teile behoben werden. In meinem Fall war dies nicht erforderlich. Die Teile passten gut zusammen und wiesen nur geringe oder gar keine sichtbaren Lücken auf. Das erste Bauteil, das man zusammensetzt, ist der Oberkörper. Er ist vierteilig, mit einem größeren Hauptteil, dem Rücken und den Seiten. An den Seiten befinden sich dünne Streben, die ebenfalls entfernt werden müssen (im dritten Bild rot hervorgehoben). Wie ihr sehen könnt, hat die Verbindung für die Hüfte einen Einsatz, aber dazu später mehr. Mit dem Hauptkörper verbunden sind die beiden auf Armmontierten Ardex-Defensor-Mega-Bolter. Diese können nach links und rechts ausgerichtet und durch ihre Verbindung am Arm angehoben oder gesenkt werden. Sie haben ähnliche Einsätze wie die Hauptwanne, aber dazu kommen wir später auch noch. Die Panzerplatten werden vorerst weggelassen, da sie so leichter zu bemalen sind und später hinzugefügt werden. Die Beine sind der komplexeste Teil des Baus. Da man hier Kolben hat, hat man die Möglichkeit, nicht einfach alles zusammenzukleben, sondern die Posen tatsächlich zu artikulieren. Darauf gehen wir weiter unten im Detail ein. Wie ihr sehen könnt, wird der dritte Zeh, der an der Ferse des Fußes angebracht ist, dort durch eine Nut-Feder-Verbindung angebracht, ebenso wie der Unterschenkel mit einem Kugelgelenk und einer Führungsrille. Die Kolben sind wie eine Achillesferse zusammengesetzt und so gestaltet, dass man sie modifizieren kann. Für den ersten Dire Wolf bauen wir sie aber nach der Bauanleitung. Die beiden Beine haben Kugelgelenke an der Taille und die Hüften sind separat mit einer Panzerung für die Leiste versehen. Man kann sie zum leichteren Bemalen abnehmen und die Platte später montieren, wenn man das so möchte. Die Taille hat einen Einsatz an der Verbindung zum Rumpf, passend zu ihrem oberen Gegenstück. Was die Hauptbewaffnung betrifft. Wir haben hier die Vulcan-Cannon, bestehend aus einer dreiteiligen Hauptbewaffnung, zusammen mit zwei kolbenartigen Stabilisatoren auf jeder Seite. Die Hauptverbindung der Waffe ist ein Nut- und Feder-Design, das die Möglichkeit bietet, das Waffensystem anzuheben, wenn man es entsprechend modifiziert. Der Neutron Laser ist in ähnlicher Weise konstruiert. Die Verbindung ist die gleiche, aber man hat das lange Rohr mit drei kleineren Detailteilen und einem zusätzlichen Stabilisator für jede Seite, genau wie bei der Vulcan-Cannon. Dieser kann auch so gebaut werden, dass er die Waffe anhebt. Die Einsätze an den Armen und der Hüfte sind groß genug, um runde Magnete in Standardgröße (3x1 und 5x2 mm Durchmesser) aufzunehmen. Das ist nicht nur für den Transport praktisch, sondern auch, wenn man weitere Optionen erhalten möchte (von Forge World, Komponenten von Drittanbietern oder selbst gedruckt, wie ich es bei meinem Warmaster Iconoclast-Titan gemacht habe). Wir sind fast fertig, es fehlen nur noch die Rüstungsplatten und der Kopf des Dire Wolfs. Der Kopf ist ein Kugelgelenk, so dass man ihn nach oben, unten oder zu einer der Seiten schauen lassen kann. Da ich für diesen Test beide Bausätze zur Verfügung hatte, wollte ich für den zweiten eine dynamischere Pose einnehmen und habe die Kugelgelenke verwendet und einige der Nut- und Federverbindungen verändert. Ich habe die zu schneidenden oder zu feilenden Teile in den Bildern rot markiert. Auch hier sollte man vor dem Verkleben einen Probelauf machen, um sicherzustellen, dass man nicht kollidiert oder zu enge Winkel für die restlichen Teile schafft. Das rechte Bein wurde mehr gestreckt, wie man auf dem Bild und im Vergleich zur normalen Pose sehen kann. Dafür musste ich die Kolben an der Ferse verlängern, da sie nicht viel Platz zum Arbeiten bieten (ich ersetzte sie durch übrig gebliebene Stützen, die ich vom 3D-Drucken hatte, da sie eine sehr ähnliche Dicke hatten). Ich entschied mich für einen angewinkelten linken Fuß, brachte ihn näher an den Körper heran, wobei ich wieder darauf achtete, dass die Panzerplatten noch angebracht werden konnten, und fügte beide Beine an den Hüften hinzu. Bei dieser Gelegenheit kannst du deinen Dire Wolf entweder eine dynamischere Pose einnehmen lassen, über etwas hinweggehen oder auf etwas herumtrampeln, was immer zu deinem Legio- oder Basing-Thema passt. Ein schneller Vergleich der beiden verschiedenen Dire Wolves, einer mit dem Neutron Laser und der andere mit einer Vulcan Cannon. Es ist interessant zu sehen, welchen Unterschied in der Höhe die veränderte Beinposition erzeugt. Und da der Dire Wolf zu deinen Warhound-Einheiten hinzugefügt werden kann, ist der Größenvergleich zwischen diesen beiden interessant. Und er ist robuster, das ist sicher, aber er ist nicht unpassend. Normalerweise machen wir einen Vergleich zwischen 6-8mm und 28mm Maßstab, mit einem Preis pro Zoll. Aber da es den Dire Wolf Heavy Scout Titan nur in Adeptus Titanicus gibt (zumindest bisher), können wir das hier nicht anbieten. Der Dire Wolf musste sich viel Gefallen lassen, als er ursprünglich eingeführt wurde. Die Leute stritten sich über den Wiederspruch eines schweren Scout-Titans und die statische Pose des Bausatzes. Und nachdem ich ihn gebaut habe, vor allem in beiden Varianten, muss ich sagen, dass dieser Bausatz nicht so statisch ist, wie es auf den Produktbildern scheint. Man kann ihn in die Schussposition bringen, wobei die stabile Haltung mit beiden Füßen auf dem Boden sehr sinnvoll ist. Aber man kann auch eine sprintende oder zumindest dynamischere Pose einnehmen, und ich bin etwas überrascht, dass wir diese nicht zumindest als alternative Bilder in einem der Warhammer Community Artikel gesehen haben, nicht einmal, als es zur Vorbestellung ging (beide Produktbilder zeigen die "statische" Bauvariante und sogar die gleiche Titanenlegion der Legio Gryphonicus). Fazit Normalerweise gehen wir nicht so sehr auf das Meta oder die Regeln von Einheiten ein. Aber im Falle des Dire Wolfs scheinen die mitgelieferten Regeln einen Großteil der Kritik an der Rolle eines schweren Spähtitans zu "mildern" und die anfänglichen Vorbehalte aufgrund der statischen Pose abzubauen. Aber das nur für diejenigen, die das in Betracht ziehen. Ich halte mich in solchen Fällen an die Rule-of-Cool. Gefällt mir die Miniatur und ihr Stil? So muss ich in diesem Fall eindeutig ja sagen. Ich hoffe sogar auf ein weiteres Waffensystem für die Rückenpanzerung. Da das Sortiment von Adeptus Titanicus immer vollständiger wird, stellt sich immer die Frage, was als nächstes kommt. Der Warmaster ist bereits eine sehr schwere Auswahl, und so cool eine Imperator-Titanenklasse aus der Sicht eines Modellbauers auch wäre, so wäre sie doch zu groß. Daher ist die Hinzufügung des Dire Wolfs als Anhang und/oder Ersatz für den Warhound eine interessante Wahl, und ich hoffe, dass wir weitere (Unter-)Klassen von Titanen sehen werden. Nachdem ich zum Beispiel die Psi-Titanen der Sinister Warlord-Klasse hatte, würde ich gerne die besessenen/verdorbenen Gegenstücke zu ihnen sehen. Die regulären Warhounds kosten 55 EUR für den Doppelpack, und die - bis zur Veröffentlichung des Dire Wolf - größten Resinbausätze für Adeptus Titanicus waren die Cerastus Knight Atrapos, die ebenfalls 55 EUR kosten. Wenn man sich daran orientiert, sind die 44 EUR für diesen Vollresin-Bausatz, insbesondere in dieser Größe für diese Art von Spiel, durchaus angemessen. Man könnte argumentieren, warum man nicht den Warhound aufrüstet und "nur" Resinteile für ihn hinzufügt und sich für einen Hybridbausatz entscheidet. Das würde nicht wirklich funktionieren, da man eine sehr strukturelle Überarbeitung des Warhound hat, zusammen mit dem Gussrahmen, der zwei Titanen abdeckt und somit ein nicht gerade kleines Paket im Bereich von 80+ EUR als Endprodukt erzeugen würde. Die Qualität der Bausätze, die ich für diese Review erhalten habe, war ohne Beanstandung. Der zweite Bausatz hatte ein paar kleinere "Mängel", wie z.B. kleinere Gussversätze, die sich aber auf der Innenseite von Teilen oder in Bereichen befanden, die von anderen Teilen abgedeckt werden, und somit die Qualität des Endprodukts nicht wirklich schmälern. Und wie bereits erwähnt - wenn man ein Problem hat, hilft einem der Kundenservice von Games Workshop oder Forge World gerne weiter. Aber im Vergleich zum Mechanicum Questoris oder Atrapos haben sie den Master- und Formenbauprozess deutlich verbessert.
  2. Ich habe letzten November den Fuhrpark für meine 8. Armee vorgestellt, und für bestimmte Waffen braucht man in Bolt Action die richtigen Zugmaschinen. Aus diesem Grund habe ich mir einen Morris und das passende QF AT-Geschütz von Rubicon Models über Tabletopper aus den Niederlanden besorgt. Der Morris C8 "Quad" kann entweder als MK II oder Mk III Feldartilleriezugmaschine gebaut werden. Es ist ein kompakter Bausatz, zwei Gussrahmen, zwei Aufbauten und ein paar Optionen für die verschiedenen Marks. Ich habe mich für die Mark III mit dem Segeltuchverdeck entschieden, da dies in den Zeitrahmen meines Projekts (1942-43) und in das Wüstenprojekt passt. Mit ein bisschen Bastelei könnte man die obere Struktur wahrscheinlich magnetisieren, aber das bräuchte ich nicht, und ich könnte die Ersatzteile für ein Wrack oder ähnliches wiederverwenden. Er ist etwas größer als der CMP 15cwt Truck, gehört aber zur gleichen Kategorie, da der Morris C8 selbst aus einem 15cwt Truck gebaut wurde, wie man an seiner Silhouette und seinem Radstand erkennen kann. Und natürlich muss er etwas schleppen, und da die größeren Artilleriegeschütze aus Metall nicht die angenehmsten zu bauen sind, habe ich mich für das Ordnance QF 252-pdr / 17-pdr Feldgeschütz entschieden. Da ich in der Vergangenheit viele Panzerabwehrkanonen von Rubicon gebaut habe, meist deutsche, PaK 36, PaK 38, PaK 40 und 8,8 Flak 37, hatte ich ein gutes Gefühl für das britische Gegenstück. Es besteht aus zwei Gussrahmen und umfasst eine fünfköpfige Besatzung, die ich nicht verwenden werde und durch Perry Miniatures ersetze. Bei diesen Bausätzen merkt man die Unterschiede zwischen Warlord Games und Rubicon Models am meisten. Warlord verfolgt den Ansatz eines Wargamers (mit Ausnahme der Italeri-Bausätze), während Rubicon eher auf den Modellbauer ausgerichtet ist. Es gibt also eine Menge beweglicher Teile und andere Details, die man als Wargamer eigentlich nicht braucht. Ich habe mich für die QF 25 pdr entschieden und sie zählt in Bolt Action als leichte Artillerie, natürlich kann man auch die QF 17 verwenden, die einen eigenen Eintrag hat. Man kann sie sowohl im Schlepp- als auch im Geschützmodus bauen, und der Clou ist, dass man einen Munitionsanhänger mit Munition und ein paar Hülsen erhält, die man auf der Basis platzieren kann. Die beiden Bausätze können im "2Zugmodus" aufgebaut werden, wie auf dem ersten Bild zu sehen ist, oder als kleines Diorama / Kampfszene. Wie bereits erwähnt, habe ich die Rubicon-Besatzung durch den WW21-Besatzungssatz von Perry Miniatures ersetzt (der für die Blitzkrieg BM 37 vorgesehen ist). Ähnlich wie bei der 8,8 FlaK ergibt das ein hübsches kleines Diorama. Man braucht nur eine gute Basis, um es aufzustellen, vielleicht die ovale Renedra-Base (115 x 88 mm). Aber ich bin glücklich mit dieser neuesten Ergänzung zu meiner 8. Armee.
  3. Mit den beiden D-Day-Sektorbüchern, die eine Menge Spezialoperationen abdecken, ist der Bedarf an britischen und interalliierten Commandos sicherlich vorhanden. Und dieser Nachfrage ist Warlord Games gefolgt. Der erste Commandos-Bausatz, der 2011 herauskam, basierte auf der regulären britischen Infanterie, wobei ein Teil des Gussrahmen neu geschnitten wurde. Wir haben damals einen Testbericht verfasst und ihr könnt hier nicht nur sehen, wie weit sich Warlord Games in den letzten zehn Jahren entwickelt hat, sondern auch unsere Reviews. Dieses Update verwendet eine ähnliche Methode und ist eine aufwändigere Neuauflage der "regulären" britischen und kanadischen / Commonwealth-Infanterie, mit einer ganzen Menge zusätzlicher Teile. Die Formel bleibt die gleiche, 5 Rahmen mit je 6 Soldaten, ein Anleitung, ein kleiner Abziehbilderbogen und 25mm Rundbases mit einer kleinen Lippe. Falls ihr euch über den Preis wundert, dieser ist von ehemals 33 GBP auf 35 GBP gestiegen. Der Preisanstieg in den letzten vier Jahren ist etwas happig, denn 2018 kosteten diese Boxen noch 26 GBP. Aber Warlord Games ist kein börsennotiertes Unternehmen mit einer Gewinnspanne, bei der dir dein Wirtschaftsprofessor sagen würde, dass du die Zahlen noch einmal durchrechnen sollst, weil sie nicht stimmen können. Zwei Jahre auf und ab, ein Handelsnetzwerk, das Schwierigkeiten hatte, seine Läden zu öffnen, und der Brexit haben ihren Tribut gefordert. Nichtsdestotrotz sind wir immer noch in einer vernünftigen Preisspanne. Mit einer einzigen Box davon und einem Blister oder einer weiteren Packung obendrauf, kann man bereits mit Bolt Action beginnen. Die Anleitung ist sehr hilfreich, da er einen Überblick über die Teile und einige Vorschläge für den Zusammenbau gibt. Die Abziehbilder sind für britische und französische Kommandos gedacht. Die Gussrahmen umfassen 6 Körper, Köpfe mit Baretten und Stoffmützen, die größeren Bergen-Rucksäcke und mehr spezialisierte Ausrüstung und Waffen im Vergleich zu den regulären Infanterie Rahmen. Der Guss ist ziemlich gut gelungen. Es gibt nur wenige Gussgrate und der Rahmen wird gut ausgenutzt, so dass nicht viel Platz verschwendet wird. Die Kommandos haben die gleichen 6 Posen wie der britische Infanterie-Bausatz. Es gibt eine kniende Pose (in einem ziemlich breiten Stand), eine laufende Pose und vier aufrechte, bewegte Posen, die sich nach vorne oder zur Seite lehnen. Da es sich um Kommandos handelt, verwenden wir keine normalen Gewehre, sondern statten sie mit etwas außergewöhnlicheren / speziellen Waffen aus. Die ersten drei erhalten ein Vickers K LMG, eine PIAT und einen leichten Mörser. Für die zweite Dreiergruppe gibt es eine etwas leichtere Ausrüstung. Eine Granate/Gewehr-Kombination, ein SMG das nachgeladen wird und eine Nahkampfpose. Wie üblich ist das Verhältnis zwischen linkem und rechtem Arm etwas knifflig, und man muss ein paar davon als reguläre "Kern"-Truppen bauen, um genug Arme für Sonderposen zu haben. Die Gesichter sind gut gemacht und man hat die Wahl zwischen Mützen und Baretten, sehr passend für die Kommandos. Natürlich kann man den Vorteil von Plastik nutzen und auch von den anderen britischen Bausätzen tauschen, nicht nur von der Infanterie, sondern auch von bspw. der Airborne (soweit es Sinn macht, was die Kopfbedeckung angeht). Der letzte Schritt ist oft das Gepäck. Das ist etwas schwierig, da nicht immer klar ist, wo alles hinkommt, und das Hinzufügen der Teile neigt dazu, Lücken zu hinterlassen. Einige von ihnen passen nicht zu jeder Armposition. Deshalb solltest du vor dem Aufkleben ein wenig damit herumspielen, bis du eine für dich passende Pose/Kombination gefunden hast. Zum Größenvergleich. Auf dem ersten Bild haben wir einen alten britischen Soldaten der "ersten Generation", den neueren, aktualisierten Bausatz, einen Airborne Soldaten, einen weiteren neuen Commando Soldaten und ein weiterer britischer Commando der ersten Generation 2011. Das zweite Bild zeigt die gleichen neuen Modelle auf den Positionen 2 und 4, aber mit Warlord Games Metallkommandos und SAS auf den Positionen 1 und 5, und ein Artizan Design in der Mitte. Die neueren Metallkommandos sind eine ziemlich gut gemachte Serie. Größer als die alte Bolt Action-Reihe, ordentliche Posen, nicht zu überzeichnet, und ich kann mir vorstellen, dass viele Leute damit zufrieden sind. Und unsere kleine Truppe von Sondereinsatzsoldaten ist bereit für den Kampf. Fazit Zusammen mit dem "normalen" britischen Bausatz hat man damit eine tolle Basis für ein Commonwealth-Projekt. Selbst wenn du keine Kommandos spielen willst, sind sie eine großartige Ressource für erfahrene Soldaten. Und mit der großen Auswahl an Plastikbausätzen für Fahrzeuge sollte dies auch den Spielern entgegenkommen, die nicht mit Materialien wie Resin oder Metall arbeiten wollen, da man mit diesen Sets auch leicht alle HQ-Optionen und dergleichen bauen kann. Zumal diese Gussrahmen die Möglichkeit bieten, eine Armee zu bauen, die nicht nur in Europa, sondern auch in Afrika und Asien kämpft. Vor allem, wenn man einige der Köpfe z.B. von der 8. Armee in die Hände bekommt, kann man wahrscheinlich eine wirklich interessante Themenarmee bauen. Ja, die Preise wurden angehoben. Aber es ist immer noch recht einfach, einen Einzelhändler zu finden, der dir ein paar Prozent Rabatt gibt, so dass es nicht so schwer ist, diese für etwa 35 EUR zu bekommen. Und wir sind immer noch in der Nähe von etwa 1 EUR pro Miniatur, was immer noch im vernünftigen Rahmen ist. Dieser Bausatz und die Gussrahmen sind eine enorme Verbesserung gegenüber dem alten Bausatz. Die Waffen direkt an den Armen machen den Bau viel einfacher und sind weniger "fummelig". Aufgrund der enormen Menge an Ausrüstung, die die Kommandos im Vergleich zu anderen Truppen tragen (wo man z.B. hauptsächlich Gewehre und einen kleineren Rucksack hat), macht dies das Posieren ein wenig - aber wirklich nur ein wenig - anspruchsvoller, und ich empfehle dringend eine kleine Menge Greenstuff, um die Lücken zu füllen, da das Endergebnis viel besser wird, wenn man dies tut.
  4. Die alten Arme sind schon ziemlich zierlich, das wird bisschen unpassend an den Schultern aussehen.
  5. Anfang 2021 hat Warlord Games die D-Day-Trilogie wieder aufgegriffen und das Kampagnenbuch D-Day British and Canadian Sectors durch die US Sectors ergänzt. Mit 160 Seiten und einer UVP von 20 GBP (ca. 25 EUR) markiert Campaign D-Day: US Sectors den dritten und letzten Teil von Warlord Games D-Day-Trilogie. Während die britischen und Commonwealth-Streitkräfte an den Stränden Gold, Sword und Juno landeten und in Richtung Caen vorstießen, taten dies die US-Amerikaner an den Stränden Omaha und Utah und bewegten sich von dort aus nach Westen und Süden, beginnend mit Carentan und der weiteren Befreiung der Küstenlinie und dem Angriff auf die Streitkräfte entlang des Atlantikwalls. Das Buch US-Sector behandelt die Aktionen der US-Streitkräfte im Sommer nach dem D-Day, bis August/September 1944. Es wurde von Gareth Walsh und Mark Barber geschrieben, das Material zur Schlacht von Graignes stammt von Francesco Bambina. Mark Barber hat bereits den anglo-kanadischen Teil der Sektoren geschrieben, zusammen mit anderen Kampagnenergänzungen für Bolt Action wie Battle of the Bulge oder Battle of France. Die Vorbesteller-Bonusminiatur zu diesem Buch ist Robert Capa. Kein Soldat oder eine Legende von Bolt Action, sondern ein ungarisch-amerikanischer Kriegsfotograf, der als einziger ziviler Fotograf beim D-Day am Omaha Beach landete. Er war dem 16. Infanterieregiment der 1. Infanteriedivision zugeteilt und schoss eine Reihe von Bildern, die später als die "Magnificent Eleven" bekannt geworden sind. Worum geht es? Neben der Operation Overlord selbst ist der Omaha Beach zweifellos einer der bekanntesten Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs. Die US-Amerikaner landeten dort und am Utah Beach, dem westlichsten Abschnitt der Landungszone am D-Day. Unterstützt wurden sie von anderen Teilen der Streitkräfte, wie der US-Luftlandetruppe, die in Cherbourg landete und die Routen für den Vormarsch der US-Truppen vom Utah-Strandabschnitt aus sicherte. Neben der Sicherung des Brückenkopfes und dem Vorstoß nach Frankreich war die Befreiung der Halbinsel Cotentin der Schlüssel zur Stabilisierung der Landezone und der Nachschublinien, ohne dem Feind die Möglichkeit zu geben, sich zu sammeln. Aber wie der Name des Buches mit D-Day schon sagt, geht es nicht nur um die Landung, sondern um die gesamte Operation Overlord / Schlacht um die Normandie, so dass der Zeitrahmen, den die Autoren hier abdecken, der 6. Juni bis Ende August / Anfang September 1944 ist. Und aufgrund der Fokussierung auf die US-Sektoren und die laufenden Kriegsschauplätze werden vor allem die US-amerikanischen Streitkräfte, die deutsche Wehrmacht und die französischen Partisanen mit einbezogen, wobei auch die britische SAS in Frankreich behandelt wird, die zusammen mit dem amerikanischen OSS den französischen Maquis bei der Landung in der Normandie bei Operationen und Sabotageakten hinter den feindlichen Linien unterstützte. Erster Eindruck Mit 160 Seiten etwas dünner als das Buch der Briten und Kanadier, aber immer noch recht beeindruckend. Das US-Sektorenbuch macht auf den ersten Blick mehr Gebrauch von Karten, damit man sich besser orientieren kann, denn es geht nicht nur um die Landung und den Weg nach Berlin, sondern auch um die Verbindung zu den anderen Streitkräften, die im Norden landen und aus dem Mittelmeerraum nach oben drängen. Die Produktion des Buches ist gut gemacht. Anständige Bindung und Druck. Der Inhalt der Kampagne ist klar über mehrere Kapitel strukturiert, zusammen mit Kapiteln für die neuen Listen und Einheiten. Unterstützt wird das Ganze natürlich durch Illustrationen aus den Osprey-Publikationen und Dioramen und Kampfszenen von Warlord Games. Im direkten Vergleich mit den britischen Sektoren weist dieses Buch viele Ähnlichkeiten auf. Unter den neuen Einheiten finden sich auch hier der Kaplan und die Nachrichtenoffiziere, sowie einige Sonderregeln für Befestigungen, Eingraben und dergleichen, die (unter anderem) im anglo-kanadischen Buch behandelt werden. Und das ist auch richtig so, denn erstens handelt es sich um dieselbe Operation, so dass die Gesamtbedingungen sehr ähnlich sind, "nur" kämpfen hier US-Amerikaner anstelle von britischen und Commonwealth-Soldaten. Und aus dem zweiten Grund wollte man wohl sicherstellen, dass man den Inhalt jedes Buches auch ohne das andere nutzen kann, und so ist es nur fair, ein paar Seiten für Wiederholungen zu "opfern", damit sie für sich stehen können. Zumal der Preis angemessen ist und es noch viel mehr Inhalt für Sammler / zur Vervollständigung gibt. Das Buch ist hauptsächlich für die US-Amerikaner und ihre Verbündeten gedacht. So finden Sie hier Panzergrenadiere und alle dazugehörigen Einheiten (Infanterie-Squads, Mörser-Squads, Infanterie-MG-Squad, alle auf M3-Halftracks) und kleinere Unterstützungseinheiten. Es gibt neue US-Luftlandeeinheiten, die in diesem Buch größtenteils exklusiv für die Theaterselektoren enthalten sind, und zusätzlich zu den Listen aus Frankreich und den Alliierten neue Einheiten und Regeln für die französischen Partisanen, die größtenteils in Paris agieren, mit Jedburgh Team, Maquis, Molotov-Panzerabwehrtrupps und Pariser Polizeipräfektur-Trupps. Auch hier gibt es nicht viel Neues für deutsche Spieler. Von der Aufmachung her etwas besser als die Briten und Kanadier, da man Zugriff auf einige Besatzungstruppen wie Kriegsmarine Offiziere, Alert Battalion Paris, Paris Alert Security (beides unerfahrene Truppen, die in den deutschen Dienst gezwungen wurden), die interessante Ergänzung deutscher Doppelagenten (Doppelagenten, nicht Doppel-0-Agenten, das gibt es nur für die Briten ), die gegnerische Unteroffiziere irritieren können, und eher unaufgeregte neue Transporte / Fahrzeuge mit dem Panzer I Ausf. C und einem Pferdewagen (nicht wirklich das, was man im späten Krieg erwarten würde) hat. SS-Panzerdivision Götz von Berlichingen, die in Südfrankreich stationiert war, und Fallschirmjäger, die zufällig in der gleichen Gegend, aber näher an der Normandie stationiert waren und als solche an der Bekämpfung der frühen Landungen der alliierten Streitkräfte teilnahmen, was besonders im Theaterselektor Löwe von Carentan behandelt wird. Die US Army allein hat eine Liste für die 2. Panzerdivision "Hell on Wheels" in der Normandie (genannt Bloody Gulch) und mehrere Listen aus dem späten Krieg, wie z.B. US Army Waffenzug, Mörserzug, MG-Zug, US Army Panzerabwehrkompanie aus dem späten Krieg, Feldartillerie, US Army Gewehrkompanie, US Army Kavallerieaufklärungstruppe von 1943 bis 44 und den späten US Army Panzerabwehrzug. Die Partisanen erhalten ebenfalls zwei neue Listen, die den Maquis und den späteren Pariser Aufstand abdecken. Für die Deutschen gibt es eine Panzerabwehrkompanie aus dem späten Krieg, einen schweren Panzergrenadier-Verstärkungszug aus dem späten Krieg, den Panzergrenadier-Verstärkungszug der 116. Panzerdivision und zwei thematische Listen mit den Verteidigern von Cherbourg 1944 und 325 Sicherungs-Division / Verteidigung von Paris. US Sectors haushaltet ein wenig mehr mit der Verwendung von Legends of Bolt Action. Die meisten sind natürlich US-Amerikaner, die 2nd Ltn John Butts, Staff Sgt Walter Ehlers, Ltn Col William Darby, Cpt Albert E. Basil und Major Charles D Johnston vorstellen. Auch ein Brite mit dem interessanten Spitznamen "Parachute Padre", Fraser McLuskey, wird vorgestellt. Die Deutschen müssen sich mit Feldwebel Max Kasseckert "Der Panzerknacker" begnügen. Und dann gibt es noch eine kleine Kuriosität in diesem Buch. Eine neue Armeeliste für die US Rangers, nicht nur ein Theater-Selektor, sondern eine richtige Ranger-Armee mit Ranger-Einheiten und Theater-Selektoren (einschließlich der Vor-Normandie-Aktivitäten in Nordafrika und Italien). Ich bin etwas überrascht, dass dies nicht eher in den Büchern zur Italien-Kampagne enthalten ist, zumindest in dieser Tiefe. Ebenso wie die SAS in Frankreich, denn die SAS ist eigentlich eine Spezialeinheit der britischen Armee und ich hätte diese in dem anderen Buch erwartet. Aber wahrscheinlich war das Buch mit 216 Seiten schon an der Kapazitätsgrenze angelangt. Szenario 1: Die Schlacht von Graignes (Die Straße nach Carentan) Szenario 2: Purple Heart Lane (Der Weg nach Carentan) Szenario 3: Blutige Schlucht (Der Weg nach Carentan) Szenario 4: 'Lightning Joe' und Cherbourg (Aufrechterhaltung der Logistiklinien) Szenario 5: Schlacht an den Hecken (Bocage Country) Szenario 6: Hauptstadt der Ruinen (Bocage-Land) Szenario 7: Schlacht um die Insel Sèves (Bocage-Land) Szenario 8: Operation Lüttich (Bocage-Land) Szenario 9: Aufbruchsstimmung (Hinter den feindlichen Linien) Szenario 10: Operation Wallace (Hinter den feindlichen Linien) Szenario 11: Befreiung! (Hinter den feindlichen Linien) Szenario 12: Brest - Der Angriff auf Fort Montbarey (Aufrechterhaltung der Nachschublinien) Wie spielt sich D-Day US Sectors? Von der Variation der Szenarien her ist dies näher am ursprünglichen D-Day-Buch als die Szenarien aus den britischen und kanadischen Sektoren. Aber es deckt eine Menge Variationen ab. Im ersten Szenario, der Schlacht von Graignes, sind die Deutschen die Angreifer, und die frisch gelandeten US-Luftlandetruppen müssen sie so lange wie möglich aufhalten. Das nächste Szenario ist ein Segelflugzeugangriff und ein Kampf um die Kontrolle von 3 Brücken. Von dort aus geht es weiter zu Stadtkämpfen mit immer mehr Ruinen, während die Schlacht weitergeht und die Gebäude in Schutt und Asche verwandelt. Aber die Szenarien verlassen Caen und verlagern sich mehr in die Außenbezirke / ins Ländliche, wo Sie vorübergehende Hauptquartiere in Bauernhäusern und Konvoi-Angriffe als Missionsziele erhalten, bis wir zum Finale in dem Kessel von Falaise kommen. Viele verschiedene Missionen, für viele verschiedene Armeen / Streitkräfte. Für neuere Spieler oder solche, die keine größere Auswahl in ihrer Liste haben, könnte es schwierig sein, alle Möglichkeiten oder Missionen mit entsprechenden Listen abzudecken, aber ich denke, die Kombination ist unterhaltsam. Aus meiner Sicht ist die größte "Überraschung" oder zumindest der größte Unterschied, dass die alliierten Streitkräfte die aktive Kraft gegen eine sich verteidigende / zurückziehende deutsche Armee sind. Wie geht es weiter? Aufgrund meines Terminkalenders und Umzugs im letzten Jahr hat sich diese Rezension verzögert, da in der Zwischenzeit bereits folgende Kampagnen-Ergänzungen erschienen sind. Warlord Games bleibt bei Bolt Action in Europa und schließt die Lücke zwischen Nordafrika und Nordfrankreich, indem sie Italien als nächsten Kriegsschauplatz wählen und das erste Buch der italienischen Kampagne, Soft Underbelly, veröffentlichen. Es beginnt mit der Operation Husky im Juli 1943 und dauert bis zum Ende des Jahres. Es gibt Gerüchte über ein Nachfolgebuch, das neben dem weichen Unterbauch auch den harten Bauch behandelt. Wir warten noch auf eine Bestätigung. Ähnliche Gerüchte gibt es für eine Skirmish Bolt Action Erweiterung, genannt Raiders. Ursprünglich war es für Ende 2021 geplant, wurde dann aber verschoben. Es geht um Kommandos oder kleinere Militäroperationen, wie die Sabotage von Wasserkraftwerken in Norwegen und Attentate auf Rommel in Nordafrika, die Verteidigung von Pavlovs Haus in Stalingrad und verdeckte Landungen im Pazifik und der Normandie. Es basiert auf dem klassischen Bolt-Action-System, geht aber mehr ins Detail und bietet alles, was man braucht, um diese kritischen Operationen nachzuspielen. So soll das Buch Szenarien, Regeln sowohl für Spezialeinheiten als auch für reguläre Truppen und ein neues Kampagnensystem enthalten, das den Spielen ein erzählerisches Element hinzufügt. Fazit Wie bereits weiter oben erwähnt, werdet ihr, wenn ihr das anglo-kanadische Buch gelesen habt bzw. besitzt, die Ähnlichkeiten und Wiederholungen erkennen. Für die Spieler US-amerikanischer Armeen schließt dies die Lücke zwischen dem ursprünglichen D-Day-Buch und der Ardennenoffensive. Besonders für Spieler der US Rangers ist dieses Buch aufgrund der ausführlichen Armeeliste ein Muss. Gleiches gilt für die sehr nischenlastigen Partisanen Frankreichs. Für diese Projekte ist dieses Buch eine Bank. Was die Deutschen angeht, denke ich, dass dieses Buch im Vergleich zum britischen Sektor etwas mehr Wert bietet, da die Fallschirmjäger und Götz von Berlichingen interessantere Kampfeinheiten sind als die 12. SS Hitlerejugend (und ich bin mir bewusst, dass die Luftwaffen-Felddivision ihre Anhänger hat). Die Szenarien sind unterhaltsam und für meinen Geschmack eine bessere Mischung als die des britischen Buchs. Dennoch kosten diese Bücher keine 40 EUR, so dass man als Sammler ohne Reue zugreifen kann. Gut gemacht und lesenswert. Es enthält sogar die Regeln für die Befreiung Frankreichs (Maquis/Paris-Aufstand, 325 Sicherungsdivision), die im August 1944 stattfand, geht aber nicht auf die Szenarien dafür ein. Alles in allem handelt es sich um einen breiteren Inhalt in Bezug auf das Publikum, da es nicht nur für die US-Amerikaner gedacht ist. Da es die amerikanischen Sektoren abdeckt, gibt es natürlich noch viele weitere Publikationen dazu. Angefangen bei Band of Brothers (insbesondere Episode 3 in Carentan), Saving Private Ryan, viele Osprey-Bücher, CAM 001 - Normandy 1944, CAM 149 - Falaise 1944 und CAM 278 - Cherbourg 1944, oder MAA 350 - US Army in World War II (3).
  6. Warlord begann die thematische Aufbereitung des D-Day mit der gleichnamigen Kampagnen-Ergänzung - D-Day Overlord. Aber das ist noch nicht alles, die Sektoren erhalten noch mehr Liebe, beginnend mit den britischen und kanadischen Sektoren in dieser Ergänzung und den US-Sektoren in der nächsten, die bereits veröffentlicht wurde, als diese Rezension online ging. Sowohl das britisch-kanadische als auch das US-amerikanische D-Day-Sektorenbuch schließen die Lücke zwischen der Landung und den weiteren militärischen Operationen rund um die Ardennenoffensive und die Operation Market Garden. Denn auch nach der erfolgreichen Landung in der Normandie waren die weiteren Operationen intensive Aufgaben, um weitere Truppen heranzuführen, Gegenangriffe abzuwehren und den Brückenkopf in Nordfrankreich zu befestigen. Mit überwältigenden 192 Seiten gibt es eine Menge neuer Inhalte für Bolt Action, aber das Buch kostet weiterhin die üblichen 20 GBP oder 30 USD, was ungefähr 25 EUR entspricht. Und wenn ihr ein paar meiner anderen Rezensionen zu Bolt Action-Ergänzungen gelesen habt, wisst ihr wahrscheinlich über die verschiedenen Cover Bescheid. Das endgültige Cover (rechts) und das frühe Cover (links) in der ersten Reihe der Bilder. Zwischen der ersten Ankündigung und der späteren Veröffentlichung gab es oft Änderungen am Cover, so auch hier, wo man sich für eine dynamischere Pose der Commonwealth-Soldaten entschied. Außerdem wurde das Buch von Anglo-Canadian Sector in British & Canadian Sectors umbenannt. Vorbesteller und einige Händler haben Zugang zu einer besonderen Miniatur, die zusammen mit diesem Buch herausgegeben wurde: CSM Stanley Hollis, der einzige, der am D-Day mit dem Victoria Kreuz ausgezeichnet wurde (eine Auszeichnung für Tapferkeit "in Gegenwart des Feindes"). Autor dieses Buches ist Mark Barber, der bereits einige Ergänzungen für Bolt Action geschrieben hat, darunter Battle of the Bulge, Battle of France und New Guinea. Worum geht es? Dieses Buch legt den Schwerpunkt auf die Tage nach dem D-Day und den Vorstoß nach Frankreich und Westeuropa von den dem Commonwealth zugeteilten Stränden Gold, Sword und Juno. Man daraf nicht vergessen, dass D-Day nur die erste Landung am 6. Juni bezeichnet, aber Operation Overlord ist die gesamte Schlacht in der Normandie. Und diese umfasst den Zeitraum der Operationen von Juni bis August 1944, und im Falle dieses Buches die Einsätze im/von den britischen und kanadischen Sektoren. Beginnend mit den direkten Offensiven nach der Landung an den besagten Stränden und den fortlaufenden Operationen in ganz Nordfrankreich durch die britischen, Commonwealth- und direkt alliierten Streitkräfte, die aus dem Exil agierten, wie die polnischen oder tschechoslowakischen Truppen. Da der D-Day einen Brückenkopf in Frankreich und Zugang zum europäischen Festland verschaffte, war es wichtig, diesen zu sichern und weiter nach (Nord-)Westeuropa vorzudringen, besetzte Städte zu befreien und eine Zweifrontsituation für die Achsenmächte zu schaffen, da die Rote Armee im Juni 1944 ebenfalls mit der Operation Bagration begann (die in dem Road to Berlin Kampagnenbuch behandelt wird). Man ging davon aus, dass die deutsche Armee in Frankreich in Aufruhr und daher leichter zurückzudrängen sein würde, aber in einigen Fällen und Gebieten kämpfte sie sehr erbittert und zog die Operationen länger als erwartet hinaus. Dies machte eine Reihe von militärischen Unterfangen erforderlich, um den Feind zu schwächen, seine Nachschublinien zu zerstören und ihm die Neuorganisation zu erschweren. Eine dieser großen Operationen war die Schlacht um Caen, zusammen mit den entsprechenden Vorbereitungen wie der Operation Epsom, der Operation Windsor (zur Sicherung eines Flugplatzes für den Nachschub der Alliierten in der Normandie) und den folgenden Offensiven zur Sicherung der Stadt über einen Zeitraum von etwa 2 Monaten. All dies wird in diesem Buch mit passenden Szenarien, Einheiten und Schauplatz / Theatre of War Auswahlen abgedeckt. Die Befreiung von Caen gab den alliierten Streitkräften die Möglichkeit, Teile der deutschen Armee (Heeresgruppe B, 7. Armee und 5. Panzerarmee), die in Nordfrankreich agierten, in dem so genannten Kessel von Falaise einzuschließen, die ebenfalls in diesem Buch behandelt wird. Der Erfolg dieser Einsätze war entscheidend für die weitere Befreiung Frankreichs und den Vormarsch der alliierten Streitkräfte nach Deutschland und in das besetzte Belgien und die Niederlande, aber diese Operationen werden in anderen Ergänzungen wie Battle of the Bulge und Operation Market Garden behandelt. Erster Eindruck Dies ist ein schweres Buch. Da D-Day: Overlord selbst bereits 216 Seiten umfasst, hatte ich nicht erwartet, dass das Folgebuch (das dann auch noch in zwei Teile aufgeteilt ist und die US-Sektoren von den anglo-kanadischen Sektoren trennt, um mehr Platz für Details zu haben) eine solche Tiefe / Umfang hat. Über die Qualität dieser Bücher brauche ich eigentlich nicht ins Detail zu gehen. Sie sind gut gestaltet. Sie haben ein sauberes Layout, viele gut gemachte Illustrationen (geliefert von Osprey), szenische Bilder von Miniaturen im Kampf (deren Qualität sich im Laufe der Zeit deutlich verbessert hat) und eine gute Struktur. Doch so großartig es auch ist, dass es eine solche Tiefe bietet, ist es anfangs ein bisschen viel. Aber der Autor nutzt diese Seiten weise. Es ist sehr dominant auf dem Britischen / Commonwealth und stellt sicher, dass sich die Streitkräfte von einer "normalen" oder generischen Armeeliste aus dem alten Armies of Great Britain (dieses Buch ist fast 10 Jahre alt) unterscheiden. Das verleiht nicht nur den Kanadiern mehr Charakter und Einzigartigkeit, sondern fügt auch andere thematische Armeen wie die britischen und interalliierten Kommandos hinzu. Und das nicht nur als Randnotiz, sondern mit gut beschriebenen und recht detaillierten Armeelisten. So lernen wir eine ganze Menge Legends of Bolt Action kennen. Leider nicht als eigenes Kapitel, sondern wieder einmal über das ganze Buch verteilt (was in diesem Fall sogar Sinn macht, da sie zu bestimmten Armeen gehören und so die Nähe zu ihren Theaterselektoren von Vorteil ist). Da sind die Kanadier Lieutenant Colonel Lockhart Ross Fulton, Major Sydney Valpy Radley-Walters (der nur namentlich genannt wird und dessen Regeln bereits in Tank Wars zu finden sind), Major David Currie, Corporal Frederik Topham, die Briten Ltn Col Peter Young, Brigadier Simon Fraser (15. Lord Lovat, nur namentlich genannt und dessen Regeln bereits in D-Day Operation Overlord behandelt), Royal Marine Cpt Patrick Kay, Korvettenkapitän Philippe Kieffer der freien Fränzischen Streitkräfte. Und natürlich kämpfen sie gegen jemanden, es gibt noch Deutsche in diesem Buch, Michael Wittmann, und Kurt "Panzer" Meyer. Das ist eine ganze Menge an Charakteren für eine Bolt Action Erweiterung, aber sie sind nicht der Hauptteil des neuen Spielmaterials. Der Schwerpunkt liegt auf den neuen Einheiten - zumindest für die Commonwealth-Streitkräfte. Denn die Deutschen bekommen einen "Heldenklau" Trupp, das war's, wenn man die in den Selektoren aufgeführten ausnimmt. Die Briten und Kanadier haben mehr Glück. Es gibt viele gepanzerte Fahrzeuge, die sogar eine Armoured Car Support/Assault Section abdecken, aber wir haben jetzt Humber LRC, Fox AC, Lynx Scout Car, kleinere Kettenfahrzeuge wie den M29 Weasel und Wasp IIC, sowie den C15TA als gepanzerten LKW und Krankenwagen. Die Royal Engineer Section mit Zugriff auf Stubborn, Tank Hunters und Flammenwerfer wird ihre Fans finden, ebenso wie ein sehr thematisch passender M4A4 Sherman V mit Flegeln zur Minenräumung. Die Kanadier erhalten präzisere Einträge für ihre modifizierten Fahrzeuge, wie die feineren Optionen für Kangaroo, Sexton und Staghound, zusammen mit gepanzerten Fahrzeugen wie dem Otter LRC. Es gibt auch eine neue "Klasse" von Fahrzeugen, die gepanzerten Einsatzleitfahrzeuge, für beide Seiten. Dazu gehören Varianten des Cromwell, Otter, Sherman und Ram für die Anglo-Kanadier und die Beobachtungswagen der deutschen Streitkräfte, wie Sd.Kfz. 250/5, 38H(f), Artillerie-Panzerbeobachtungswagen III und IV J. Wir sehen eine Rückkehr der Armeeseelsorger, die bereits in anderen Ergänzungen behandelt wurden (wie Ardennenschlacht und Neuguinea), und der Nachrichtenoffiziere, die Informationen über Truppenbewegungen liefern und als solche den Würfel aus dem Sack ziehen. Am interessantesten sind wahrscheinlich die vielen neuen Theater-Selektoren, die Ihnen Zugang zu den Ausrüstungslisten für die verschiedenen Operationen geben - die sich sehr deutlich unterscheiden. Die Briten haben ihre Late War Selektoren für Anti-Tank Reinforced Platoons, Mortar Reinforced Platoons, MG Reinforced Platoons, Artillery Gun Troop Reinforced Platoons, British / Canadian Self-propelled Artillery Platoons 1944-45. Und die Regeln decken sogar die Panzerdivisionen des späten Krieges in Nordwesteuropa ab (inkl. 7th Armoured Division Desert Rats, 11th Black Bull, Guards AD "All Seeing Eye", 1st Polish AD, 1st CZ Armoured Brigade), zusammen mit ihren speziellen Regeln für gepanzerte Züge, Luftüberlegenheit und Divisionsmerkmale. Und natürlich die RAF in der Normandie und ihre Spähfahrzeugstaffeln. Da die meisten "relevanten" deutschen Listen in Operation Overlord abgedeckt sind, gibt es in diesem Buch nur zwei für sie - die statischen Divisionsreste (kämpfen bis zum Tod / Stellung halten um jeden Preis) und die Panzer-Lehr Normandie 1944 Division Reinforced Platoon. Es gibt ein paar kleinere neue Sonderregeln für Einheiten, die dem Zweck ihrer Einheiten auf dem Tisch entsprechen (wie z.B. Behind Enemy Lines, die den -1 Modifikator für das Auftauchen auf dem Tisch ignorieren). Darüber hinaus erhalten wir ausgearbeitete Regeln für Eingraben, Minenfelder und Befestigungen. Regeln, die wir auch schon in anderen Ergänzungen gesehen haben. Der wohl interessanteste Teil des Buches sind die beiden thematischen Armeelisten mit britischen und interalliierten Kommandos und die vollständige kanadische Armeeliste. Die Commandos decken die Regeln für frühe Angriffe vor dem D-Day ab, zusammen mit den passenden Theater-Selektoren. Und die Kanadier erhalten eine Menge Aufmerksamkeit mit ihren eigenen speziellen nationalen Armeeregeln (Dogged -> Zugang zu Stubborn, Hates the SS -> zählen als Fanatics gegen SS-Einheiten), und zwar in einer so detaillierten Weise, dass man wahrscheinlich nur das Regelbuch und diese Ergänzung braucht, um sie zu spielen. Und es gibt einen weiteren Stapel von Theaterselektoren für den Zeitraum von 1939 bis 422 und die verschiedenen Infanteriedivisionen des späten Krieges, verstärkte Divisionen, Luftlandedivisionen und sogar Panzerdivisionen. Und nach all dem gibt es auf den letzten Seiten des Buches noch ein paar Seiten, auf denen die 12. SS-Hitlerjugend und die Luftwaffen-Felddivision zu den thematischen Selektoren hinzugefügt werden. Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei der SS-Hitlerjugend nicht um Kindersoldaten wie beim Volkssturm handelte, sondern um junge Männer im Alter von 17-18 Jahren, die aus der Hitlerjugend rekrutiert wurden und unter dem Kommando erfahrener Veteranen der 1. SS-Leibstandarte Adolf Hitler standen. Ihr selbstmörderischer Fanatismus und die Sonderregeln von Angriff! machen sie ein wenig unkontrollierbar und sehr aggressiv. Insgesamt 13 Szenarien werden in British and Canadian Sectors behandelt, die in kleine Kapitel unterteilt und in chronologischer Reihenfolge aufgeführt sind. Szenario 1: Riva Bella - Kämpfe in Küstendörfern (D-Day Vorstoß ins Inland) Szenario 2: Die Wälder von La Bruyere (D-Day Vorstoß ins Inland) Szenario 3: Villers-Bocage (Villers-Bocage und der Wettlauf um Caen) Szenario 4: Schlacht um die Radarstation Douvres (Taktische Ziele im Inland) Szenario 5: V-Waffen Überfall (Taktische Ziele Inland) Szenario 6: Operation Epsom (Wiederaufnahme des Angriffs auf Caen) Szenario 7: Operation Windsor (Wiederaufnahme des Angriffs auf Caen) Szenario 8: Operation Charnwood - Die Außenbezirke von Caen (Blutiges Caen - Teppichbombardements und Straßenkämpfe) Szenario 9: Operation Jupiter - Der zweite Angriff auf Hügel 12 (Blutiges Caen - Teppichbombardierung und Straßenkämpfe) Szenario 10: Operation Goodwood/Atlantic (Die große Offensive) Szenario 11: Operation Totalize (Die kanadische Offensive) Szenario 12: Der Tod des Schwarzen Barons (Die kanadische Offensive) Szenario 13: Operation Tractable ("Ausbrechen") Wie spielt sich D-Day British & Canadian Sectors? Mit diesem Buch erhaltet ihr eine breite Palette verschiedener Szenarien. Sogar ein paar Spiele für Panzerdivisionen sind dabei. Verschiedene Arten von Armeen, verschiedene Arten von Missionszielen und ein guter Querschnitt des Geländes, von zerstörten Städten über befestigte Außenposten bis hin zu Flugplätzen. Die alliierten Streitkräfte sind in der Regel die handelnde Partei, da der deutsche Spieler meist auf dem Rückzug ist oder seine letzte Stellung verteidigt, aber das ist eine Mischung aus strategischen Punkten, wichtigen Nachschubketten und so weiter. Und die Streitkräfte, die ihr spielen werdet - wenn ihr euch an die Empfehlung aus den Szenarien haltet - sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Von einem Kommandozug, der eine Radarstation angreift (sehr ähnlich der Band of Brothers-Szene), über Panzerwagenscharmützel bis hin zu Panzerschlachten, die vorwärts drängen, gibt es eine Menge zu tun. Vor allem, wenn ihr größere Armeen / Miniaturensammlungen habt. Wie geht es weiter? Da sich diese Rezension leider etwas verzögert hat, sind viele der folgenden Kampagnenergänzungen bereits erschienen. Der D-Day: US Sector ist diesem sehr ähnlich und deckt die Schlacht in der Normandie ab, legt den Fokus aber natürlich auf die US-amerikanischen Streitkräfte und die Strände Omaha und Utah, sowie die folgenden Operationen mit dem Ziel Carentan, Cherbourg oder Sainte-Mère-Église. Warlord Games behielt den Fokus auf Europa als Kriegsschauplatz bei und veröffentlichte mit Soft Underbelly auch das erste Buch der Italien-Kampagne. Es beginnt mit der Operation Husky im Juli 1943 und dauert bis zum Ende des Jahres. Es gibt Gerüchte über ein Nachfolgebuch, das neben dem "weichen Unterbauch" auch die "harten Eingeweide" behandelt. Wir warten noch auf eine Bestätigung. Dasselbe gilt für die Bolt Action Raiders Erweiterung, das bereits für Ende 2021 angekündigt war und dann verschoben wurde. Es geht um Kommandos oder kleinere Militäroperationen, wie die Sabotage von Wasserkraftwerken in Norwegen und Attentate auf Rommel in Nordafrika, die Verteidigung von Pavlovs Haus in Stalingrad und verdeckte Landungen im Pazifik und der Normandie. Es basiert auf dem klassischen Bolt-Action-Regelwerk, geht aber mehr ins Detail und bietet alles, was man braucht, um diese kritischen Operationen nachzuspielen. So soll das Buch Szenarien, Regeln sowohl für Spezialeinheiten als auch für reguläre Truppen und ein neues Kampagnensystem enthalten, das den Spielen ein erzählerisches Element hinzufügt. Fazit Es ist ein Brocken. Dieses Buch bietet eine Menge neuer Inhalte für das Spiel. Vielleicht ein bisschen zu detailliert in manchen Fällen. Aber ich nehme an, wenn man die Zielgruppe ist, freut man sich, dass sie es richtig machen. Die Zielgruppe ist eigentlich das Einzige, was ich an diesem Buch wirklich kritisieren würde. Während die anderen Bücher in der Regel die beteiligten Fraktionen in etwa ausgewogen abdecken, ist dieses Buch sehr einseitig auf das Commonwealth ausgerichtet. Wer Briten im späten Krieg spielt, sollte zugreifen, vor allem, wenn er auf die thematischen Listen setzt. Für Kanadier ist es ein Muss. Aber für alle anderen? Als Sammler, ja, wahrscheinlich, denn es ist moderat bepreist und gut gemacht. Aber aus dem Blickwinkel eines deutschen Spielers? Wenn man nicht eine der beiden oben genannten Listen spielt, ist es nicht wirklich notwendig. Ich nehme an, dass dies auch bei der US-Sektoren-Ergänzung der Fall sein wird. Wenn du also nur Deutsche hast, bist du wahrscheinlich mit der D-Day Overlord-Liste und / oder mit den Late War Selectors aus dem Armeebuch gut bedient. Wenn ihr neu im Spiel seid und noch nicht so viele Ergänzungen habt, werden diese Szenarien neue Inhalte liefern. Besonders in Abwandlung von D-Day und Market Garden für eure britischen oder Commonwealth-Streitkräfte. Dennoch bieten diese beiden bereits fast 50 verschiedene Szenarien, mit denen man spielen kann, so dass es wirklich eine Frage des Anspruchs an die Details ist, ob man diese aufschlüsseln und eine nähere / bessere Darstellung der Schlacht in der Normandie haben möchte. Für weitere Informationen über den Konflikt hat Osprey einige Publikationen in ihrer Kampagnenreihe (CAM), wie z.B. CAM 143 - Caen 1944, das die Operationen Epsom, Charnwood und Goodwood abdeckt, sowie CAM 294 - Operation Totalize, das die Operationen nach Caen behandelt.
  7. Es kommt auf die Sachen an. Das Resin habe ich hier auch aus einem Verteilzentrum in Deutschland bekommen, aber andere Dinge wie die Schutzfolien oder FEP kamen aus China.
  8. Der Wechsel ist einfacher, ohne Frage. Als ich die Videos mit Cola Flaschendeckel zum Druckaufbauen und gefühlten 80 Schrauben gesehen habe, dachte ich mir auch nur, Jesus, was ein Gefrickel. Aber die FEP Folie immer bei Anycubic zu ordern, die 5-7 Tage Lieferzeit angeben und dann 2 Wochen brauchen um überhaupt zu versenden ist halt auch nur so Semi-Geil. Die Angaben zum Interval variieren. Manche sagen, da gehen locker 50-75 Drucke durch, ich hatte jetzt bei der ersten wegen der Fehldrucke natürlich eine etwas kürzere Laufzeit. Bronco wechselt bei seinen Mono X alle 10-15 Drucke die Folie, weil er sagt ein Fehldruck kostet mehr als die Folie. Ich mach es nach Bedarf und bin jetzt bei der 3. FEP auf 2-3 Liter Druck. Habe mir aber jetzt auch mal dieses Non-Stick Spray besorgt zum schonen.
  9. Also an der Stelle nur der Hinweis, der Mono 4K passt qualitativ zwar und ist moderat bepreist, hat aber nicht die Möglichkeit FEP Folien zu tauschen, sondern du musst den ganzen Rahmen der unter den Behälter kommt zu wechseln und hier gibt es keine Aftermarket Lösung. D.h. das erhöht den Kostensatz pro FEP Tausch von 3-4 EUR auf 15... Man kann hier aber wohl von ähnlich abgemessenen Elegoo o.ä. den FEP Behälter nehmen, ich habe aber bisher keine konkrete Antwort dazu gefunden.
  10. Also Hut ab, hätte das FDM gar nicht zugetraut. Ich hab mit meinem Mono 4K den Iconoclast etwas aufgepeppt;
  11. Die Variante des Warmaster-Titans, der Iconoclast mit anderer Bewaffnung, wurde im Winter '21 veröffentlicht, und eigentlich der erste der Adeptus Titanicus Plastikbausätze, den ich nicht als Review behandelt habe - bis jetzt! Der Warmaster ist in dem Aufbau dem Warlord-Titan sehr ähnlich, wobei nur ein einziger Gussrahmen ausgetauscht wird, um die alternative Variante des Titanen abzudecken. Aus diesem Grund ist dieser Artikel eher eine Ergänzung zu der ersten Rezension über den Warmaster Variante mit den Plasma Annihilatoren, zusammen mit einigen weiteren Erweiterungen. Außerdem nutze ich meinen neuen Zugang zum 3D-Druck. Der Bausatz wurde diesmal nicht vom Hersteller zur Verfügung gestellt, sondern war eher eine zufälliger Zugang meiner Sammlung durch einen Tausch, und ich habe ein paar Teile hinzugefügt, die ich online gefunden habe (mehr dazu unten). Der UVP des Warmaster liegt seit April '22 bei 130 EUR (im Vergleich zu 125 EUR, als er letztes Jahr herauskam) und umfasst vier große Gussrahmen, eine ovale Base, Abziehbilder, eine eher wenig schmeichelhafte schwarz-weiße Bauanleitung sowie die Karten und Terminals aus Pappe, die die Regeln und Informationen zum Einsatz des Warmasters Spiel enthalten. Der Gussrahmen D des Warmaster (Detailaufnahmen im verlinkten Testbericht) wird bei dieser Variante durch den neuen Gussrahmen E ersetzt. Hier finden wir die neuen Designs für den Kopf/die Köpfe, das Waffensystem auf dem Rücken - ein Cruciator Gatling Array, und die beiden Waffensysteme für die Arme - ein Desolator Kettenschwert, ein Krius Siege Drill, der auch als ein Krius Grav Imploder zusammengebaut werden kann. Da es sich eher um Nahkampfwaffensysteme handelt, ist die Panzerung an den Armen / im unteren Schulterbereich etwas anders, ähnlich wie bei einem mittelalterlichen Ritter mit Schilden, die den Bereich um das Schultergelenk abdecken. Die Waffensysteme für die Schultern sind Teil der Gussrahmen A bis C und bei beiden Varianten gleich. Der Rahmen ist dicht gepackt mit Bits und Teilen. Der Guss ist gut gemacht. Hier gibt es nichts zu beanstanden. Der Grund, warum ich mich für einen zweiten Warmaster entschieden habe, war eigentlich nicht der Iconoclast-Titan selbst. Ich fand die Idee eines Nahkampf-Warmaster nicht so ansprechend und er ist so ein Trümmer, dass er wahrscheinlich nur sehr selten zum Einsatz kommen wird. Aber ich habe ein paar digitale Umbauteile gefunden, die ich verwenden könnte, um ihn wirklich herausragend zu machen, also haben die "Aftermarket"-Teile meine Nachfrage nach einem zweiten Bausatz geweckt. Ich werde die STL-Dateien unten verlinken, ihr benötigt einen kostenlosen Cults3D-Konto um diese herunterladen. Alle Teile, die ich brauchte, passten - zusammen mit einigen Varus Miniatures Warmaster-Teilen (wie passend) auf die Platte meines eher kleinen Mono 4K-Druckers, so dass ich sie in einem Rutsch herstellen konnte. Alternative Warlord Heads by Totenpf Warmaster Titan - Void Shield Generators Relocation by BadCredentials Reaver Titan Plasma Cannon by DaSub00 Waist Armour from the Battleduke Warstrider by Stroganoff Ich hatte also einen neuen Kopf, eine Alternative für die Hüftpanzerung, ein anderes Design für die Void Shield Generatoren und Plasmakanonen für den Rückenpanzer - nur für die Optik. Obendrein habe ich noch ein paar Schmuckketten besorgt, um der kommenden Legio Magna ein passendes Finish zu geben. Der Druck dieser Platte dauerte ca. 6 Stunden bei 0,025mm Schichtdicke und laut Slicer ca. 35 ml Resin (also ca. 1 EUR nur Material, ohne die Kosten für Verschleiß). Da bei Forge World zusätzliche Panzerwaffen für den Reaver 15,50 EUR kosten, würde ich locker darunter bleiben und auch unter den 9 bis 12 EUR (exkl. Versand, MwSt. und Gebühren) bleiben, die die Etsy-Angebote kosten. Um euch einen ersten Eindruck davon zu geben, wie das Ganze aussehen wird, habe ich den nackten Oberkörper des Warmaster-Titans nachgebildet. Zu diesem Zeitpunkt ist der Hauptunterschied zwischen den beiden Warmaster das Waffensystem zwischen den Schultern und der Aspekt, dass ich die Void Shields von der Mitte nach vorne und hinten verlagert habe und die kleineren Geschütze ersetzt habe, aber ein neues Design mit zwei Waffen in Reaver-Größe auf dem Rücken bietet (man kann jedes Waffensystem verwenden, das auf den Reaver-Rücken passt, also wären Raketenwerfer oder so auch eine Option). Einige Nahaufnahmen und Vergleiche der beiden Varianten. Wie bereits erwähnt, sind die auf den Schultern montierten Plasmageschütze nur für das Aussehen, aber ich habe sie mit den Schulter-Hardpoints kombiniert, um den Look einer Fernkampf-/Hitzebewaffnung zu erreichen und die nahkampflastige Hauptbewaffnung auszugleichen. Das Design für die Void Shield Generators Relocation stammt von BadCredentials und passt wie angegossen. Du brauchst vier davon und musst zwei davon spiegeln. Sie ersetzen die kleinen Luftabwehrwaffen, die mich nicht wirklich interessiert haben. Was den Kopf betrifft. Die Dateien sind für Warlord Titanen gedacht, aber das ist das Schöne an einer digitalen Datei, ich nahm eine schnelle Messung der Warmaster Köpfe und skalierte die STL auf 125% hoch, fügte Supports hinzu und druckte sie. Das Ergebnis war großartig. Ich bin sehr zufrieden mit den Details und es ist genau das, was ich mit meinem eigenen 3D-Drucker machen wollte. Ein kurzer Ratschlag für den Umgang mit Epic- und Adeptus Titanicus-Dateien. Vergewissert euch, dass sie richtig skaliert sind. Einige Dateien sind im klassischen 6-mm-Epic-Maßstab, andere sind im neueren AT-Maßstab (der oft als 8 mm bezeichnet wird). Wie bei meinem Legio Astraman vor einiger Zeit habe ich die Waffen magnetisiert. Besonders bei einem Modell dieser Größe macht es die Handhabung beim Bemalen und Transportieren viel einfacher. Ich habe dafür 6 x 2 mm runde Magnete verwendet und je nachdem, wie ich diese bemale, könnte ich sie sogar zwischen den Legionen austauschen oder bin zumindest flexibler im Falle von zusätzlichen Designs von Forge World oder dem Zubehörmarkt. Neben dem oben bereits gezeigten panzermontierten Cruciator Gatling Array sind die Hauptunterschiede zwischen den beiden derzeit erhältlichen Warmaster Kits die primären Waffensysteme. Ein Krius-Waffensystem, das entweder als Siege Drill oder als Grav-Imploder gebaut werden kann. Und ein Desolator-Kettenschwert für den anderen Arm. Beide Waffenoptionen können entweder links oder rechts montiert werden. Der Krius Siege Drill/Grav-Imploder ist eine kompakte, faustähnliche Waffe. Sie verfügt über vier Finger, die beweglich sind, da sie Schienen direkt an der Faust haben, und über Finger, die an mehreren Punkten entlang des Teils positioniert werden können. So kann man entweder eine sehr kompakte, "dichte" Faust bauen oder etwas, das eher einer Kettensägenklaue ähnelt und sich sogar an Dingen festhalten kann, wie im letzten Bild gezeigt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Bauarten ist eine kleine runde Platte in der Mitte des Handtellers, die entweder ein Bohrer oder etwas ist, das einem Subwoofer ähnelt. Die andere Waffe ist das Desolator-Kettenschwert. Eine sehr große Nahkampfwaffe für ein sehr großes Modell. Die Klinge ist feststehend, aber am Kettenschwert ist ein Enterhaken angebracht, der bewegt werden kann. So kann man es entweder nach innen schieben und die Zähne der Klinge zeigen lassen oder es bis zum Maximum ausfahren und einen Haken haben. Ich habe mich für eine mittlere Position entschieden. Diese Waffe wird mit einem Panzerschild für beide Seiten geliefert, so dass man sie je nach Vorliebe am linken oder rechten Arm einsetzen kann. Als nächstes kommen die Beine dran. Diese sind genau die gleichen wie beim ersten Bausatz. Der Warmaster ist hier wirklich clever konstruiert. Man hat eine vorgeschlagene Pose, die durch einige kleine Stifte und Rillen geführt wird, die leicht entfernt werden können. Mein erster Bau ruht auf einem Wrack. Und für den zweiten wollte ich etwas noch Dynamischeres. Ich habe die Teile hervorgehoben, die man ausschneiden muss, wenn man den Warmaster freier posieren möchte, da man auf diese Weise Kugelgelenke und bewegliche Kolben erzeugt. Ein großer Vorteil des Warmaster im Vergleich zum Warlord Battle Titan ist, dass die Panzerung so gestaltet ist, dass sie besser mit ihm zusammenarbeitet, da sie beim Warlord oft im Weg ist, wenn man zum Beispiel einen schärferen Winkel an den Beinen wählt. Ich wollte, dass der Warmaster auf einem Gebäude herumtrampelt. Er sollte es regelrecht unter seinen Füßen zermalmen, ähnlich wie es in den ersten Horus-Heresy-Romanen über Dies Irae beschrieben wird, während er auf Istvaan ist. Also habe ich zuerst das Standbein gebaut und dann einen Farbtopf benutzt, um etwas zur Orientierung zu haben. Da mir die Hüftpanzerung des Warmaster nicht gefällt, habe ich nach einem Ersatz gesucht. Es gibt einige auf Etsy, aber ich hatte wirklich keine Lust, 8 EUR (ohne Mehrwertsteuer, Versand und Importgebühr aus Großbritannien) für so ein kleines Stück zu bezahlen, also habe ich eine digitale Kopie der Warlord Titans Panzerplatten verwendet und sie auf 125% skaliert - und es passt wie ein Träumchen. Und während der Kleber aushärtet und man die kleineren Bauteile befestigt, überprüft immer, ob es mit den übrigen Teilen richtig passt. Muss ich den Winkel ändern, bestimmte Teile anheben oder absenken? Ich habe also eine Stellprobe gemacht, nachdem ich nur den Oberkörper daran befestigt hatte. Ich habe den linken und den rechten Arm vertauscht, ein Rhino (eines meiner Fehldrucke) in die Krius-Klaue eingesetzt und die 3D-gedruckten Teile hinzugefügt. Natürlich kann ich den Farbtopf nicht auf den Sockel des Warmasters stellen, also brauche ich etwas Passendes, auf dem er herumtrampeln kann. Und nach einem kurzen Brainstorming entschied ich mich, etwas von GrimDarkTerrain zu verwenden. Ich habe die Chitubox gestartet, eine 120 x 95 mm große flache Base als Platzhalter / Richtmaß verwendet und herumgespielt. Das Endergebnis ist ein kleiner Ausschnitt aus einer Festungsmauer, die aus der Mauer von Mytilene besteht. Eine kurze Aufschlüsselung der verwendeten Teile - Wall von Mytilene (Paket vom Januar 2021) 2x MT-023 Tower Entry Door 1x MT-027 Short Wall Base 1x MT-029 Short Wall Topping 1x MT-032 Tower Emplacement Topping 1x MT-034 Tower Base 2 1x MT-052 22.5 Wall Base 1x MT-054 22.5 Wall Topper Wenn ich die Platte ein wenig dichter packe, sollte alles auf eine einzige Platte passen. Ich muss sehen, ob ich die Dateien vor dem Druck "beschädige"/modifiziere oder das später mit den "endgültigen" Drucken mache. Ich habe eine schnelle Komposition des digitalen Entwurfs und des Warmasters gemacht. Ich denke, diese Pose funktioniert. Zusammen mit einigen Miniaturen auf der Brüstung sollte das wirklich ein dynamisches Ergebnis ergeben. Hat dieser zweite Warmaster mein Fazit über den Bausatz geändert? Nicht viel. Ich war schon mit dem Warmaster-Titan mit Plasma-Annihilatoren zufrieden. Der Detailgrad ist erstaunlich und die Möglichkeiten der Artikulation sind großartig. Ja, es ist kein Schnäppchen, aber ich denke, es kann ein sehr lohnendes Projekt sein. Ich bin nicht so begeistert davon, dass er so sehr auf den Nahkampf ausgerichtet ist, und eine weitere (Fern-)Waffenoption wäre toll gewesen, aber es war einfach kein Platz mehr auf dem Gussrahmen. Die Köpfe hätten allerdings noch düsterer / verräterischer aussehen können, sie sind meiner Meinung nach ziemlich nah an denen des ersten Bausatzes. Aber wie bereits erwähnt, hatte ich nicht wirklich das Bedürfnis nach einem zweiten Warmaster, aber die Möglichkeit, die digitalen Dateien zu verwenden, die ich gefunden hatte, bewegte mich dazu, diesen Bausatz zu kaufen, und ich denke, dass dies bei einigen weiteren Bauten rund um Adeptus Titanicus der Fall sein könnte (von Warhounds, Reaver bis hin zum Warbringer gibt es eine Menge Optionen). Alle 3D-gedruckten Teile wurden auf einem Anycubic Photon Mono 4K mit ihrem grauen Resin bei 0,025mm gedruckt.
  12. Ein gemischter Monat mit viel 3D-Druck natürlich, ich habe einige Dateien für Projekte ausprobiert, bei denen ich die Miniaturen selbst drucken werde. Aber es ist wichtig für mich, nicht in den neuen Möglichkeiten zu ertrinken und eine gewisse Struktur hineinzubekommen. Ich habe meinen Bestand nicht reduziert, um es wieder mit gedruckten Sachen zu füllen, nur weil ich es kann. Also braucht es einen Plan. Diese Projekte umfassen jeweils einen Protagonisten und einen Antagonisten, im Grunde zwei Armeen für jedes System, damit ich flexibler bin, um Spiele anzusetzen und so. Was sind das für Projekte - nun, gemäß meiner Tabletop-Parkplatz-Theorie habe ich außerhalb dem 28mm-Bereich noch freie Stellplätze. Angesichts meiner Faszination für Adeptus Titanicus und der Tatsache, dass ich hier schon eine stattliche Sammlung habe, bietet sich Epic als sinnvolle Erweiterung an und deckt 6-8mm zusammen mit einem Spielsystem auf Kompanieebene ab (im Gegensatz zur Zug-Ebene, die 28mm Warhammer 40k - zumindest in der zweiten Edition - inne hat). Dann gibt es noch Warmaster, das den Massenkampf abdeckt, aber in einem überschaubaren Maßstab, wie ich schon wiederholt betont habe, werde ich das nicht mehr in 28mm machen. Ich habe Schwierigkeiten, mein unbemaltes Backlog so wie er ist abzuarbeiten, ohne 9th Age, Oathmark oder so hinzuzufügen, wo ich Regimenter mit jeweils 20-30 Miniaturen bemalen muss (das ist fast ein Projekt auf Zugniveau pro Regiment!), das deckt also 10-15mm "Massenkampf" in Fantasy ab, da ich 28mm Fantasy nur in Warband-Größe machen will. Und Nummer drei, nach einem erfolgreichen Testdruck, wird Battlefleet Gothic sein. Ich habe "naval wargames", mit Black Seas und Cruel Seas. Black Seas deckt das Bedürfnis nach Piraten / Age of Sail im Maßstab 1:700 ab. Cruel Seas ist eher eine Ergänzung, um ein narratives / Kampagnenspiel für Bolt Action zusammen mit Blood Red Skies abzudecken, ansonsten ist es ziemlich nah an Black Seas dran und mit dem jüngsten Umzug des Spiels von Warlord zu einer ihrer Tochtergesellschaften würde ich das System eigentlich falllen lassen, wenn ich nicht schon alles hätte, was ich für dieses Projekt brauche, zusammen mit der Möglichkeit, einfach zu drucken, was fehlt. Aber Age of Sail ist langsam, Cruel Seas ist eher nahkampflastig, BFG ist dynamischer, würde ich sagen, durch die Sci-Fi-Komponente und ähnlich wie Cruel Seas/Blood Red Skies/Bolt Action, schafft eine Erzähl-/Kampagnenkette mit Epic/AT und 40k. Jedes dieser Projekte wird einen eigenen Artikel erhalten, der Empfehlungen zu STL-Dateien und so weiter enthält. Wie auch immer, ich muss mein Setup kalibrieren und weiter optimieren, da ich einige kleinere Druckfehler hatte (kein großes Problem, da ich eine Ruine und ein Wrack bauen werde, also wird das schon klappen). Aber das ist der andere Grund, warum ich meinen Druckplan erstellen will. Ich werde den ersten Teil eines jeden Projekts drucken, dabei Erfahrungen sammeln, die Einstellungen optimieren, von kostenlosen auf kommerzielle STLs wechseln usw. (ja, ich bin nicht glücklich darüber, für STLs zu bezahlen und sie dann nicht anständig drucken zu können), und ich möchte diese Dinge in Ordnung bringen, um davon zu profitieren, wenn ich den zweiten Teil eines jeden Projekts in Angriff nehme. Was Adeptus Titanicus angeht, so habe ich mir zwei weitere der großen Jungs für dieses Spiel besorgt. Ich habe einen Sinister Warlord Titan und einen zweiten Warmaster Titan zu meiner Sammlung hinzugefügt, aber der letztere ist dieses Mal der Iconoclast. Oh, und du erinnerst dich, dass ich Zugang zu einem 3d-Drucker habe? Das wird ein Riesenspaß. Was das Erinnern angeht. Das Warhammer Fest 2022 macht einen schlechten Job, wenn es darum geht, sich an seine Neuheiten zu erinnern. 4 Tage und sie haben etwas so Episches verpasst? Der April war der Stargrave-Monat, und im Mai werden wir mehr davon sehen, denn ich bin gerade dabei, den Artikel über die Erweiterungen fertigzustellen und werde einige der Blister aus der Reihe selbst vorstellen. Und wir sind diesen Monat ganz bei der Sci-Fi geblieben, da ich auch das Nachmund Warhammer 40k Terrain in mehreren Rezensionen behandelt habe. Wie ich gebeten wurde, werde ich nicht über die Ash Waste Box berichten. Ich denke, sie ist nicht so günstig, vor allem, wenn man bedenkt, dass Warcry (eine solide 4kg / 9 lbs Box) 100 Öcken weniger gekostet hat und die Box ihre Ersparnisse in erster Linie aus dem ziemlich teuren Einzelinhalt bezieht - ähnlich wie das Nachmund-Bundle, das nur ein "Deal" ist, weil die Einzelteile wirklich teuer sind. Also, wenn du es magst, cool, viel Spaß, wenn nicht, kauf es nicht. Ich bräuchte einfach zu viele der Boxen für die Geländeteile, um etwas zu bauen, das für mich in Bezug auf das Design wirklich funktioniert, und das ist einfach zu teuer für das, was ich als Budget für dieses Projekt ansetzen würde. Da der Kickstarter für Barons War Outremer nicht mehr weit entfernt ist, habe ich einige Fragen zum muslimischen Gegenstück meines Reconquista-Projekts gestellt. Und oh Mann, ja, die wurden größtenteils - ganz überwiegend - nicht sinnvoll beantwortet. Eine Menge frustrierendes Feedback, das deutlich zeigte, dass das Lesen für viele Leute ein großes Problem zu sein scheint. Ich verstehe, dass es eine hohe Hürde ist, den ganzen Artikel zu lesen, aber ich habe ihn mit drei Sätzen geteilt, die zusammenfassen, wonach ich gesucht habe (und vor allem ausschließen, was ich nicht wollte), und das war immer noch zu viel verlangt, wie es scheint. Aber einer meiner Leser, Jose Javier, hat mir einen richtigen Hinweis auf die richtige Richtung gegeben. Also vielen Dank dafür und ich bin wirklich gespannt, ob der Outremer Kickstarter über die hauptsächlich ayyubidischen Miniaturen hinaus etwas abdecken wird, das ich für Almohaden / Almoraviden (und mit ein wenig historischer Flexibilität für das Kalifat von Cordoba) verwenden könnte. Zu diesem Zeitpunkt, sofern nicht irgendwelche seltsamen Nicht-IOSS- und Versandbedingungen eintreten, bin ich ziemlich bereit für diese Kampagne. HANS! Heiliger Bimbam. Hat mich wirklich glücklich gemacht. Ein paar Dinge, mit denen ich meinen Bestand aufstocken kann, und ein paar fehlende Puzzlestücke in meiner Sammlung. Nochmal: Ich bin so begeistert von Tyrion. Er und Teclis stehen auf meiner erweiterten Wunschliste für meine kleine Hochelfen-bande, aber die eBay-Auktionen für 30 EUR für irgendeinen Hochelfenprinzen mit zerbrochenem Schwert waren nicht wirklich etwas wofür ich mich begeistern konnte (respektive da auf Kaufen klicken würde). Zusammen mit dem unglaublich befriedigenden "Wühltisch"-Erlebnis bin ich ehrlich gesagt sehr froh, dass ich durch dieses Projekt etwas "einfache" Wargaming-Unterhaltung hatte. Nochmals, großen Respekt an NickRyder für die Organisation des Projekts. Und ich habe einige Miniaturen und Überbestände mit jemandem getauscht, was mir diese Kleinigkeiten bescherte. Die Ogryns wurden verwendet, um etwas Abwechslung in meine Imperialen Armee Ogryns zu bringen, da ich vorher nur zwei Posen für den 5-köpfigen Trupp hatte, so dass dies für mehr Abwechslung sorgt. Und ich überlege, diese für Necromunda umzubauen, vielleicht einen Pit-Slave Ogryn, einen Gang-spezifischen Ogryn (wie Goliath Brute oder so) und während ich dies schreibe, vielleicht einen Squat für Inquisitor? Ich habe ein paar Pferde, denn Pferde kann man immer gebrauchen. Und natürlich, weil sie Pferde liebt. Ich habe den Imperialen Bunker in die Hände bekommen, den ich als Außenposten für die Arbites im Unterschlupf verwenden möchte. Er ist kompakt, stabil und braucht etwas Liebe, aber das ist machbar. Und ich habe mir noch ein paar klassische Chaos Space Marines besorgt, weil ich die Idee hatte, ein paar Havocs im Stil der 2nd Edition zu bauen (die wurden nicht produziert, also muss ich sie nachbauen, aber ich habe eine schöne Idee für die perfekte und sehr passende 2nd-Edition-Variante von ihnen). Was die Pit-Slaves angeht, so wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass es unveröffentlichte Cyber Slayer für die Rogue Trader Squats gibt. Und als ich diese sah, musste ich an Squat-Pit-Slaves denken. Vielleicht kann ich ein oder zwei davon um die alten Troll- und Riesenslayers herum bauen. Aaaaaaber, ein fehlendes Teil, das ich schon lange gesucht habe, ist eingetroffen. Ein Tallarn Oberkörper der Waffenteambesatzung. Wozu brauche ich den? Nun, der Sentinel muss richtig in das ganze Projekt integriert werden, also wäre ein cadianischer Soldat darin einfach nicht richtig, und ich werde ihn durch diesen Kerl ersetzen. WarhammerTv hat die letzte Episode des Exoditen veröffentlicht ... ja, dieser Handlungsbogen ging wirklich über drei volle Episoden und endete dort (fühlt sich nicht wirklich wie ein Ende an). Nachdem es etwa zwei Monate gedauert hatte, bis die Geschichte erzählt war. Und der neue animierte Inhalt, der The Interrogator ist, ist im Grunde SinCity meets 40k ... eine Noir-Detektivgeschichte in einem sehr langsamen Tempo und wieder, 10 Minuten hier, 2 Wochen beim nächsten Teil ... das ist unschön. Aber beide sind produktionstechnisch gut gemacht, Exodite hat erstaunliche Bilder, und beide Serien haben nicht die Tonprobleme, die Angels of Death hatte. Es wäre toll, wenn sie Hammer & Bolter als Lückenfüller zwischen den Veröffentlichungen nutzen würden, um zumindest wöchentlich neue animierte Inhalte zu haben. Die Episoden sind meist 10 Minuten lang, oft genug mit In- und Outro, also entweder das Tempo erhöhen oder die Episoden verlängern. Aber auf diese Weise ist es nur eine sehr dünne Schicht Butter, die über zu viel Brot gestrichen wird. Ich würde mich ehrlich gesagt freuen, wenn ich ein paar ScreenCrush-Inhalte darüber machen könnte, aber ernsthaft, alle zwei Wochen eine halbe Folge zu veröffentlichen (wenn sie es überhaupt "so schnell" machen) ist nichts, worauf man sich Hoffnungen machen kann. Auf geht's in den Mai. Mal sehen, ob ich es schaffe, etwas Passendes für Mittwoch zu posten, aber wir werden sehen. Bleibt sicher, bleibt cool und genießt.
  13. Schau an, das hatte ich gar nicht auf'm Schirm. Aber jetzt möchte ich es auf dem Schirm haben. Magst mir evtl. per PM mitteilen, wo ich so'n Rahmen kriege. Ansonsten bzgl. der Cyberslayer der Squats, das ist ja eine großartige Idee für alternative Pit-Slaves. Muss ich mir evtl. noch einen alten Slayer oder zwei besorgen und umbauen. Es macht halt schon Sinn.
  14. sowas lese ich doch gerne, wenn ich da Andere anregen konnte. Freu mich schon auf die Untoten
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