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TabletopWelt

SiamTiger

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Über SiamTiger

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  1. Aus dem Oldhammer Thread hier habe ich diesen gelben Panzer bekommen. Der wird auch noch umgebaut, weil das mit dem Turm vorne ... nee, da passen die Proportionen nicht. So gefällt der mir schon besser.
  2. Warlord Games hat eine Mischung an kleineren Geländeteilen unter dem Namen Battlefield Debris herausgebracht, und wir schauen heute einmal in die Box. Die 50 GBP ist zwar eine ziemliche Ansage für Scatter-Gelände aber umso wichtiger ist es, dass wir mal in die Box schauen um zu sehen was drin ist. In der Packung sind 6 Beutel mit grauem und braunem Kunststoffgelände. Mein erster Eindruck liegt nahe, dass es sich um etwas sehr ähnlich den Terrain Crates von Mantic Games handelt, da der Stil und das Material sich sehr ähneln. Daher vermute ich dass es sich um ein Joint Venture oder wiederverwendete Modelle handelt. In den beiden Beuteln mit braunen Gegenständen findet ihr; Beutel 1 - Zwei beschädigte Wandsegmente, eine Barrikade aus Möbeln, einen Schubladenschrank und einen Teddybär. Beutel 2 - Ein Schrank, ein Schreibtisch, Sessel und Sofa, ein Waschbecken mit Toilette. Das Material hat eine leicht ölige Oberfläche, weshalb es sicherlich Sinn macht die Einzelteile mit lauwarmen Seifenwasser abzuwaschen, bevor man es grundiert / weiter behandelt. Es ist auch etwas flexibler als reguläres Hartplastik, weshalb ich davon ausgehe, dass ein gummiartiger Zusatz zugemischt wurde. Die Beutel mit den grauen Gegenständen sind aus dem gleichen Material, nur anders eingefärbt. Beutel 3 - Mehrere beschädigte Wandabschnitte und ein beschädigter Strommast. Beutel 4 - Der Sockel einer Statue, ein abgebranntes Wachhaus, zwei improvisierte Barrikaden und ein beschädigtes Mauerstück Beutel 5 - Sandsäcke, Kisten, Ölfässer, Reifenstapel und ein Schild Beutel 6 - Sandsäcke, Munitionskisten, Schlagbaum, Wachhaus und Hund. Manche Bauteile brauchen ein wenig Nacharbeit, entweder weil kleinere Teile verbogen sind oder Gussgrate entfernt werden müssen. Die Verformung kann mit warmen Wasser behoben werden. Man kann die Teile auch ohne Hitze verbiegen, aber das Resultat sollte nachhaltiger und einfacher zu erzielen zu sein. Der Schlachtfeldschutt kann für kleinere Vignette und Dioramas verwendet werden, wie z.B. diesen Kontrollpunkt. Oder ein paar Barrikaden die zu Stadtkämpfen passen, da es nicht einfach nur eingebrochene Mauern sind sondern wirklich zusammengetragene Möbel und Gegenstände aus umlegenden Häusern und Ruinen sind. Gerade die Möbel sind sehr interessant, da man damit Wohnräume gestalten kann. Auch recht zeitlos, so dass diese vom Weltkrieg über Moderne / Zombie Szenarien verwendet werden können. Ich habe die Möbel mit einem gestaltetem MDF Gebäude verwendet, um euch eine Idee zu geben, was man damit anstellen kann. Wenn es erst einmal bemalt ist, dürfte das sicherlich noch schicker aussehen. Fazit Ich bin kein großer Fan des Materials, es ist mir persönlich zu weich und biegsam. Ich hatte hier als ich eines der Sci-Fi Terrain Crates gekauft habe ein paar Probleme, aber die Qualität beim Battlefield Debris ist insgesamt besser, gerade im Bezug auf die verbogenen Teile. Der Preis von 50 GBP für 32 Teile ist okay, würde sich aber sicherlich besser anfühlen, wenn man eine 4 vorne stehen hätte. Dennoch, die 50 GBP muss man ins Verhältnis setzen, wenn man sich vor Augen führt wie teuer die Einzelblister mit Scatter Terrain sein können und man hier 6 dieser Sets erhält, bei ca. 10 GBP je Set liegt man schon über dem UVP. Insgesamt auch ein recht breites Set, das einiges zum Streugelände hinzufügt. Wie oben bereits erwähnt passt es zu Weltkriegs- genauso wie modernen Szenarien. Durch das Design dürfte es auch gut zu Stadtkämpfen wie diese in dem Stalingrad Kampagnenband ausgetragen werden passen. Ein interessanter Ansatz, und ich würde mich freuen hier mehr zu sehen, was gerade das MDF Gelände ergänzt. Vielleicht auch etwas passendes für den Pazifik oder mehr Barrikaden.
  3. Um die neue Manufactorum Battlezone etwas aufzustocken, hat Games Workshop die gepanzerten Container und Teile der Servohauler in passendem 9. Editions-Design neuaufgelegt, u.a. als Battlezone: Manufactorum - Konservatoren. Die Konservatoren sind dabei ein Mischset mit Zugmaschinen und Container, die ein etwas Scatter-Gelände abdecken. Für 32,50 EUR erhaltet ihr zwei Gussrahmen und eine farbige Bauanleitung. In der September Ausgabe des White Dwarfs (#456) sind die Sets in Kombination mit den Sector Fronteris Gebäuden gelungen in Szene gesetzt. Hier wurden halbe Container als Loren verwendet und dann über Schienen von den Haulern gezogen. Der einzige Flaschenhals hier sind wirklich die Transportanhänger, da müsste man wahrscheinlich kreativ werden. Auch das Oktagon-Gebäude dass aus den Sanctum Administratus Teilen gebaut wurde, gefällt mir sehr. Fazit Ich habe schon einige Umbauten mit den Containern gesehen, von Waffenläden, über Schwarzmarktstände im Underhive und eben jetzt auch diese Loren. Sehr flexibel und vielseitig, zusammen mit den Servohaulern wirklich schöne Ergänzung für den Spieltisch. Es gibt hier auch zahlreiche Möglichkeiten den eigenen Bedarf an Containern und Zubehör zusammenstellen, je nach dem wie man die Galvanic Haulers und Container-Sets kombiniert (und wenn man Glück hat sogar noch eine der alten Kill Zone Boxen bekommt). Der Preis von 32,50 EUR ist angemessen. Es wäre eine gute Sache, wenn es einen Sparpack für die Container gäbe, denn die drei sind schnell gebaut und man kann für das eine oder andere Projekt schnell 9 bis 12 als Bedarf haben. Das Set ist eine gute Mischung um etwas Abwechslung in die üblichen gotischen Gebäude und Ruinen zu bringen. Die Hauler und Container passen gut in verschiedene Settings wie oben bereits erwähnt, bspw. um einen Hangar in Kombination mit den Zone Mortalis Sets zu bauen. Die Passform ist anständig, hier brauchen nur leere bzw. offene Container ein wenig Hilfe zur Stabilität. Ein gutes Set zu einem angemessenem Preis.
  4. Mit der 9. Edition hat Games Workshop eine Reihe neuer Startersets veröffentlicht, die zwei Streitkräfte und Gelände in verschiedenen Stufen enthalten. Hier kann man z.B. die Befehlshaber Edition oder die Schlachtfelderweiterung aus dem Set holen, oder wem das nicht reicht, das große Battlezone: Manufactorum - Vertigus Set. Und genau die Box schauen wir uns heute an. Die fast 3kg schwere Box ist bis oben gefüllt mit Gussrahmen und einem großen Spielplan. Wer die Kill Team Kill Zonen kennt, wird den Aufbau kennen, da diese ein ähnliches Ziel verfolgen - dem Spieler ein komplettes und gut gefülltes Spielfeld bieten. Für einen Preis von 120 EUR (aktuell 116,97 EUR) erhaltet ihr folgendes: Autochoraltransmitter Thermotauscherschrein Ein Satz Manufactorum Ruinen um daraus Subkloster, Tempelspeicher und Maschinendepot zu bauen 14 Thermoleitungen Der Spielplan aus stabilem Karton ist 30 auf 22 Zoll groß, was identisch mit den Kill Zone Spielfeldern ist und ebenfalls doppelseitig. Der einzige Unterschied liegt hier durch die Größe des Vertigus Sets, dass auch die einzelnen Platten doppelt so groß sind und nicht aus zwei einzelnen Platten zusammen geschoben werden. Auf der einen Seite befindet sich eine rote Wüste wie auf dem Mars und der anderen ein Industriegebiet. Zu den Gussrahmen, diese sind in grauem Kunststoff gegossen und in England produziert, daher haben wir hier eine entsprechende Produktqualität. Insgesamt erhaltet ihr 8 Gussrahmen, verteilt auf zwei für die Thermoleitungen, einen für den Transmitter, einen für den Schrein und vier für die Manufactorum Ruinen. Bisher ist der Transmitter exklusiv nur in diesem Set enthalten und auch der Schrein nur über die Befehlshaber Edition und das dazugehörige Geländeset. Der Thermotauscherschrein ist ein Schmelztopf der an die Thermoleitungen angeschlossen ist. Durch die Gestaltung der Verbindungsstück und anderen Führungen an dem Bausatz kann man hier beim Zusammenbau quasi nichts falsch machen. Es kann entweder für sich alleine stehen oder an den Thermoleitungen angebunden werden. Falls ihr das Geländestück in Necromunda nutzen möchtet, klebt den Deckel nicht aus, da man ihn auch in einen Proteinreklamator umbauen könnte. Der Kessel ist an den Seiten durch Stangen gestützt und hat am Sockel an den Seiten noch zwei Bedienelemente. Die Passgenauigkeit ist ohne Einwände und trotz der Größe hat man hier die Plastizitität und den Detailgrad gut abgebildet bekommen. Mehr als ausreichend für ein Geländestück. Der Rest der Review wegen der Masse an Bildern hier: https://www.chaosbunker.de/de/2020/10/26/review-warhammer-40-000-kampfgebiet-manufactorum-vertigus/
  5. Die haben sogar im Mantic HQ Citadel Spielplatten... https://www.chaosbunker.de/de/2020/09/16/throwback-lead-belt-nottingham-2010-tag-2/
  6. Wie viele andere Veranstaltungen setzten die Internationalen Spieletage, oder kurz SPIEL, auf ein digitales Format in diesem Jahr. Eine gute Gelegenheit sich mal anzuschauen, wie man die Umsetzung gemeistert hat aber auch um einen Throwback für 2010 aufzubereiten. Vor 10 Jahren im Oktober war ich recht fleißig. Wir waren gerade erst von unserer Tour vom Nottingham Leadbelt zurückgekehrt (dazu gibt es hier mehr zu lesen), besuchten eine der letzten DUZIs in Wesel und der Games Day war gerade mal eine Woche her (dazu ein seperater Throwback). Das Jahr und die Messesaison läutete ihr Ende ein und wir haben die größte Spielzeugmesse in Europa, die SPIEL in Essen noch mitgenommen. Die alte Aufteilung von Halle 6 hat schon etwas Vorbereitung vom Besucher abverlangt um nicht einen der Tabletopaussteller zu übersehen. Aber bei Warlord Games und Mantic war das einfach, die hatten sich aus Kostengründen einen Stand geteilt (man war damals halt noch deutlich kleiner) und Alessio Cavatore hatte sich mit Riverhorse angeschlossen um Shuuro vorzustellen, aber sein neuestes Regelwerk Kings of War zu unterstützen. Hier hat der Besuch auch mit am meisten Spaß gemacht, da wir netten Leute ja erst vor ein paar Wochen das letzte Mal gesehen hatten. Zu sehen wie sich manche der frühen 3-up Modelle die wir gesehen habe, und über die wir dann auch reden durfen, sich weiter entwickelt haben, war toll. Warlord Games nutzt diese leider primär zu Promozwecken in der Vitrine, bei Mantic gab es manche davon als Sammlermodelle aus Resin. Es hat mich persönlich auch sehr gefreut, dass man den Aufwand und die Kosten nicht gescheut hat, auf der Messe auszustellen. Das war eine deutliche Ansage zur Präsenz auf dem deutschen und europäischen Markt, die sich auch heute noch auszahlt. Aber die waren natürlich nicht die einzigen vor Ort. Bei Otherworld Miniatures ist der Inhaber leider gesundheitlich ausgefallen, und so sprang dann Michael Funk vom Miniaturicum spontan ein und half seinem Bekannten kurzfristig aus, denn der Stand war schließlich schon aufgebaut. Schaut euch nur diesen gewaltigen Riesen an. Was für eine tolle Miniatur. Heutzutage über Crooked Dice erhältlich. Thomas von Thomarillion hat ein paar schicke Geländebautipps in kurzweiligen Workshops verteilt und betreute hier den gemeinsamen Stand mit Ziterdes (eine Tochterfirma des Modellbahngeländehersteller NOCH). Hier haben wir ein sehr seltenes Bild, mich mal ohne Bart. Wir sind dann auch bei Fantasy In vorbei, die ein langjähriger Werbepartner von mir waren. Das Ladenlokal in Hannover habe ich dann vor zwei Jahren auch das erste Mal besucht, obwohl ich schon länger Kunde bin, gerade für Farben und bestimmte historische Modelle. Am Stand trafen wir auch Dirk "Brushguy" Stiller, der ein paar tolle Büsten und Großmodelle bemalte. Natürlich wäre keine Spiel komplett ohne Abstecher am Piratenstand von Freebooter. Hier gibt es nicht nur die passenden Demotische und Szenarien, der Stand und die Kostüme ist auch im passenden Thema gehalten. Alleine die Begeisterung von Werner, wenn er über das Hobby spricht, ist sehr mitreißend. Am Ende des Tags hatten wir nochmal Zeit für ein paar Gespräche. Wir hatten eine große Partypizza dabei und an die hungrige Messecrew verteilt ("leicht sarkastisches" Zitat von Alessio "Ah, genau wie meine Mutter sie gebacken hat) und die Warlords haben sich auf blaue Slushies gestürzt. Die Messe ist immens gewachsen über die letzten Jahre und auch die neue Hallenaufteilung hat dazu beigetragen. Aber die Messe ist mittlerweile ziemlich überlaufen und man merkt auch bei den Ausstellern Veränderungen. Es irritiert mich, dass man dort eigentlich für Messeneuheiten hinfährt und es Stände gibt, die einem nur einen Flyer in die Hand drücken, mit der Ankündigung eines Kickstarters, ohne dass man da irgendwas wirklich kaufen kann. Die frühere Halle 6 ist zwar weniger wild zusammengewürfelt als vor ein paar Jahren, aber die Veranstalter kümmern sich immer noch nicht gut darum, wirklich Synergien zwischen den Ausstellern zu ermöglichen. Gerade für die kleineren Tabletophersteller sind die 4 Tage Messe eine ziemliche Herausforderung und da kommt es auf das Ergebnis um so mehr an. Wie hat sich die Spiel über die letzten Jahre und insbesondere die digitale Version geschlagen? Das Konzept ist interessant, den Weg haben andere Veranstaltungen wie die UK Game Expo und sogar kleinere Cons bereits gewählt. Aber ich habe nicht das Gefühl dass man das sonderlich gut hingekriegt hat. Schaut euch nur mal die Kategorie Miniaturen und Miniaturenspiele an. Wer seinen Ausstellern nicht die Möglichkeit gibt, wirklich an einer virtuellen Veranstaltung teilzuhaben (bspw. Ideen für digitalen Messebau), gibt ihnen auch keinen Grund die Standgebühr dort zu lassen. Ein Eintrag in einer Ausstellerliste ist einfach nicht so attraktiv in dem Kontext, wenn man auch einfach auf dem Hashtag mitreiten kann. Die Arbeit übernehmen dort sowieso die Medienpartner und nicht die Messe selbst. Einige Aussteller haben das gut umgesetzt, hier gab es Discord Server und passende Videoabdeckung, aber deren Qualität lag am jeweiligen Aussteller, nicht am Messeveranstalter. Hier hat man es nicht mal sinnvoll aufgesetzt bekommen, digitale Messetaschen anzubieten (etwas das Blizzard seit Jahren für die BlizzCon anbietet) und stattdessen generisches made-to-order Merchandise ohne Risiko an den Start gebracht. Das hat die UK Game Expo deutlich besser gemacht, hier gab es kleine Goodiebags für die Teilnehmer für Zuhause. Man spart einen soliden Teil der Kosten, da man einen deutlich geringeren Logistikaufwand hat und trotzdem schafft man es gerade einmal ein Drittel der teils langjährigen Aussteller für das neue Konzept zu begeistern. Und dann bittet man obendrein die Besucher um Spenden anstelle eines sinnvollen virtuellen Tickets? Das ist nicht wirklich gut gehandhabt und sendet das falsche Signal. Es ist einfach schade zu sehen, wie sich da ganze entwickelt. Ich / wir sind gerne hingegangen, aber es lohnt sich gerade für das Miniaturenhobby einfach nicht (glaubt mir, ich kriege von dem Kickstarter auch ohne den Flyer mit). Hier sind Crisis, Salute und Tactica einfach die bessere Wahl. Man hatte hier die großartige Chance sich neu aufzustellen und zu zeigen, dass man mehr kann als den Ausstellern ein paar Quadratmeter Standfläche zuzuweisen und es einfach nicht genutzt.
  7. In der Review zu der Slave Ogryn Gang für Necromunda hatte ich bereits über die Umbaumöglichkeiten gesprochen, schauen wir uns das noch einmal näher an was daraus machen kann. Da es sich nicht um die ersten Ogryn / ogergroßen Modelle für das Warhammer handelt, haben wir hier ein paar Bits zur Auswahl die wir mit den Slave Ogryns mischen können. Am offensichtlichsten zur Ausbeute ist der Ogryns / Bullgryns Bausatz aus dem regulären 40.000 Sortiment. Die Köpfe passen von der Größe, brauchen aber etwas Greenstuff am Nacken, da die Verbindung anders ausfällt. Eine Faust von den Kastellan Robots könnte eine interessante Ergänzung zu den E-Fäusten sein und da die Slave Ogryns sehr oft als Servitoren oder Wartungseinheiten dargestellt werden, sollten ein paar der Bits der Genestealer Cultists oder Orks (in diesem Fall der Biker) einen Blick wert sein. Die größte Motivation für diese Umbauten ist das Aufbrechen der A/B B/A Schema der Modelle. Als Duos funktionieren die Ogryns sehr gut, aber sobald man mehr von ihnen baut, sehen sie sich einfach zu ähnlich. Ich wollte einen weiteren Mechaniker haben und hatte überlegt ihm ein Elektrowerkzeug in die Hand drücken, um einfach etwas flexibler zu sein als beim anderen Modell, wo der rechte Arm immer fix ein Waffenarm ist. Die schwere Felsschere der Acolyte Hybrids hat mir hier gut gefallen, zusammen mit einem Kopf mit Bart aus dem Bullgryn Bausatz. Der Kopf ist zur Zeit nur mit Blu-Tac aufgesetzt und ich muss hier nochmal einen richtigen Nacken modellieren. Die Hosenträger und der Bart geben aber einen guten Eindruck des Modells und ich bin auch mit der Pose zufrieden. Beim Zweiten wollte ich sehen was ich für eine Option bauen kann, die mir die Wahl zwischen Stormwelder oder keinem Arm ergänzt. Das Modell musste nicht zwingend ein Servitor sein wie der andere, aber ein Grubenkämpfer im alten Design wäre interessant. Ich hatte erst darüber nachgedacht ihn eine zweihändige Waffe schwingen zu lassen, aber dazu fehlte es an den passenden Armen. Also dachte ich darüber nach, wie ich den Stormwelder ersetzen bzw. anders zum Einsatz bringen könnte. Der Felsschneider ist von vergleichbarer Größe und könnte mit ein paar Anpassungen einen guten Ersatz darstellen. Am hinteren Teil etwas gekürzt und ein paar kleinere Bits vom Welder angebracht, fügt sich das Bit ganz gut ein. Man könnte hier auch eines der Ork Boss Gesichter nehmen und den linken Arm mit Kreissäge verwenden. Beim Rückenmodul möchte ich ebenfalls etwas mehr Abwechslung, so habe ich beide Aufbauten kombiniert und den Zylinder etwas gekürzt. Hier ein Vergleich der beiden Werkzeuge und eine Gegenüberstellung der verschiedenen umgebauten Ogryns und denen aus der Review. Die Ogryns passen auch hervorragend zum Mek Workshop, und damit eine tolle Ergänzung für eine Ecke des Necromunda-Spieltischs. Die Modelle machen sich sicherlich super als NSC in meiner Inq28 / Necromunda Geschichte. Was habt ihr mit dem Bausatz angestellt? Habt ihr sie interessant umgebaut oder Anregungen gefunden? Lasst es mich wissen.
  8. Vollkompatibel, allerdings ist die Klemmkraft bzw. Passgenauigkeit nicht auf Lego Niveau. Für "normales" Lego und primär Standmodelle ist Bluebrixx und der ganze China Kram okay. Habe hier Züge, die teils recht spack sitzen, aber funktionieren. Manche der Teile sind verkratzt an der Oberfläche, die Farbtreue schwankt teils (das Problem hat Lego leider auch) und auch die Prints sind nicht immer hochwertig (und auch das Problem hat Lego). Bei Lego Technic auch eher für Showcase, da die Zahnräder gerne etwas Spiel haben. Für die Sets mit wirklichen Funktionen bleibe ich da beim Original. Hier macht sich der Unterschied Original vs. Trittbrett am deutlichsten bemerkbar. Aber wie oben gesagt, Lego City, also der ganze Stadtkram, Häuser und sowas ist das in Ordnung. Habe es nämlich auch nicht eingesehen für die älteren Zugsets besagte Monatsmieten auszugeben und mich da bei Bluebrixx und Aliexpress eingedeckt.
  9. Spontaner Spieleabend am Mittwoch. Florian hat dazu ein paar flüssige Delikatessen aus Franken mitgebracht und ich habe mich um selbstgebackene Pizzas für den Abend gekümmert. Hier vertraue ich nach wie vor auf das New York Style Pizza Rezept von Kenji Lopez-Alt, und habe so einmal eine vegetarische Pizza mit Dinkelmehl für meine Frau gebacken, eine Rustika mit Salami, Chorizo, roter Zwiebel, Mais und Paprika sowie eine Meatlover mit Salami, Chorizo und Rinderschinken. Eine gute Grundlage für ein paar Bierchen, Hopfengarten Bamberg Rauschkönig, Überquell World White IPA und Reckendorfer Keller-Bier. Florian hatte eine kleine Demo zur 2. Edition von Frostgrave für mich vorbereitet. Wir haben hier das Warcry Gelände verwendet und eine Mischung aus meiner Frostgrave Sammlung für die Warbands verwendet (primär Northstar, aber ein paar Gripping Beast und Crusader sind auch dabei). Da es uns nur um eine schnelle Runde ging um mir die neuen Regeln zu zeigen, haben wir einen kompakteren Spielplan verwendet aus den Warcry/Kill Team Boxen. Die Banden haben wir auch überschaubar gehalten, jeder hatte einen Magier mit Lehrling, Ritter, Armbrustschützen und drei Kämpfer. Er hat sich für die Lehre der Chronomance entschieden, ich mich für die Elementarzaubern für unsere kleine Schatzjagd. Wegen des kompakteren Spielfeld sind wir da zügig ins Geschehen gekommen. Unterhaltsamer Spielablauf, ein paar Sachen fühlen sich mit dem W20 etwas zufällig an, da auch die Modifikatoren sich nicht so stark auswirken. Aber insgesamt sehr kurzweilig. Da Flo zwischen England und Deutschland pendelt, habe ich hier die dankbare Möglichkeit ein paar kleinere Schnapper von eBay und Co innerhalb des Vereingten Königreichs zu verschicken und so Porto zu sparen. Er bringt mir die Sachen dann in der Regel bei der nächsten Durchreise mit und dieses Mal war es das letzte Blood Bowl Team das mir aus der 3. Edition fehlt, die Athelorn Avengers, und noch zwei Eventminiaturen die ich schon länger gesucht habe - Salute 2005 St. George and Salute 2006 Arthur & Mordred. Mal wieder eine Runde zu spielen nach so langer Unterbrechung war echt angenehm und auch mal wieder sowas wie einen "Herrenabend" zu haben zwischen Homeoffice und virtuellem Malkränzchen hat mich echt gefreut. Da die Crisis und ein paar andere Veranstaltungen dieses Jahr nicht stattfinden, werde ich noch ein bisschen an den Throwbacks arbeiten um die fehlende Berichterstattung von den Messen auszugleichen.
  10. @Gervin Bin seit 2012/13 nicht mehr Besitzer und 2015? nicht mehr der Teil der Redaktion. Aber was neues ausgepackt: Endlich! Ich habe schon ziemlich lange nach dem LE2 Space Marine aus 1985 gesucht - zumindest zu einem moderatem Preis - und letzte Woche habe ich das Modell endlich für meine Sammlung geschossen. Und damit ist das Duo komplett, der erste LE1 Space Orc (Ja, mit C und nicht K). https://www.chaosbunker.de/de/2020/10/14/imperial-space-marine-le2-1986-und-2016/
  11. Endlich! Ich habe schon ziemlich lange nach dem LE2 Space Marine aus 1985 gesucht - zumindest zu einem moderatem Preis - und letzte Woche habe ich das Modell endlich für meine Sammlung geschossen. Und damit ist das Duo komplett, der erste LE1 Space Orc (Ja, mit C und nicht K). Die Miniatur wurde ursprünglich mit einer Hex-Base als zweite Miniatur einer limitierten Reihe veröffentlicht und war später auch als normaler Space Marine in der Rogue Trader Ära erhältlich. Vom Material dieses Modells her zu urteilen, ist es wahrscheinlich ein Mail Order Guss aus den späten 90ern. Die Figur wurde ursprünglich von Bob Naismith modelliert. 2016 gab es zum 30. "Geburtstag" der Mini eine Neuauflage von Games Workshop, die das Modell als aufgewertes Update aus Kunststoff herausgebracht haben - Imperial Space Marine 2016. Hier ein paar Vergleiche wie nah das Modell ans Original gekommen ist, mit deutlich aufgewerteten Details. Games Workshop hatte hier sogar ein paar Regeln zur Neuauflage veröffentlicht und die Miniatur hat um die 25 EUR gekostet als sie rauskam. Ein Exemplar sollte um die 30-35 EUR liegen, falls ihr ein Exemplar sucht. Zum Vergleich, das echte LE2 lag bei 0,75 GBP als es erschienen ist. Ich bin wirklich froh, dass ich dieses fehlende Stück meiner Sammlung endlich gefunden habe, auch wenn ich noch keine Entscheidung über die Aufbereitung hier getroffen habe. Die offenen Lücken der Sammlung dünnen sich definitiv aus und ich habe sogar ein paar der Salute Miniaturen die mir aus den frühen 2000ern noch gefehlt haben beschaffen können, und letzten Endes fehlen mir nur noch zwei Modelle die damals zum Age of Chivarly Buch für Warhammer Historical erschienen sind.
  12. Fest verbauen würde ich das nicht, aber so zum platzieren ist es schon top. Bei MAS fand ich auch das leichte Resin angenehmer als die Dentalgipssachen die ich bei anderen gefunden habe. Detailgrad war top.
  13. Ich empfehle da eher die Wolsung Märkte von Micro Art Studio als Ergänzung https://www.chaosbunker.de/de/2016/12/14/review-micro-art-studio-wolsung-maerkte/ Aber sehr, sehr cooles Gelände, so wünscht man sich doch die Piratenbucht
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