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TabletopWelt

[Epic Armageddon] Der Gethsemena-Subsektor


Empfohlene Beiträge

Am 6.4.2024 um 06:58 schrieb D.J.:

Alleine die Details wie die Fenster an dem Giganten, sind guckenswert :) 

Weitermachen, ich freue mich auf das Endergebnis.

Wird gemacht. Danke, dass Du dran bleibst. 

 

Am 6.4.2024 um 10:34 schrieb Burnz:

Ich bin schwer beeindruckt von deinen Malkünsten. Für so fitzelig kleine Details hab ich nicht das Händchen. Ganz großes Kino.

Vielen Dank für das deutliche Lob! Im Vergleich zu den sonstigen Modellen bei Epic bemalen sich die Details hier sogar recht angenehm, weil der Titan von der Skalierung mit einem etwas komplizierteren Knight für Warhammer 40K zu vergleichen ist. 

 

Am 8.4.2024 um 07:31 schrieb Zalantar:

So viel ist durch den Urlaub nicht passiert, aber die nächsten beiden dreadnoughts haben etwas Liebe abbekommen, die vier werden auch noch mit Schäden und Decals etwas aufgepeppt für den kommenden Samstag.

Die Kontraste auf den grimmigen Kerlchen wirken schon jetzt stark. Hier und da ein paar Warnstreifen, etwas Dreck sowie Decals und niemand wird sich beschweren können. 

 

 

 

 

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Das erste große Etappenziel ist geschafft und das Biest hat nun einen fertigen Unterkörper. Damit sind bereits Transportkapazitäten gegeben. Der Imperator-Titan darf in dessen Beinen nämlich zehn Einheiten Infanterie transportieren, was beinahe einer kompletten Imperialen Kompanie entspricht. Die drei Kanonen wären auf anderen Modellen wahrscheinlich die Hauptbewaffnung. An dieser Stelle jedoch zählen sie nur als Tertiary(!) Arms, welche im Engagement (quasi die Epic-Variante eines Nahkampfes über Distanzen, in denen für gewöhnlich Warhammer-40K-Spiele ausgefochten werden) Bonusattacken verleihen. Der Titan hat eine eingeschränkte Bewegungsreichweite von 15 cm und ist damit der langsamste Imperiale Titan. Die Hauptbewaffnung entschädigt allerdings für dieses Defizit. 

 

Um hier nicht nur Bilder zu zeigen, werde ich bei Fertigstellung jedes Subsystems ein wenig zu dessen jeweiligen Regeln erzählen, um Euch ein Gefühl des Eindrucks dieser Maschine auf dem Spielfeld zu vermitteln. Besonders aufregend wird das natürlich bei der Ausstattung der Arme - und bei der Rolle der ominösen Kathedrale auf dem Dach. 

 

 

 

 

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Alternativ könnte ich an der Stelle natürlich auch Schluss machen und bei Spielberichten nur noch Bilder der Beine zeigen. Quasi wie bei den Eltern in einem klassischen Cartoon der Neunziger, hehehe. 

 

 

 

 

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Symbolbild. 

 

 

 

 

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Es soll aber natürlich weitergehen. Deshalb nutzte ich den letzten Baumarkt-Ausflug mit der Holden mit dem Ziel der jährlichen Aufstockung an Balkonpflanzen ganz uneigennützig für das Projekt. Für den Kathedralen-Bau will ich mich an eine neue Technik wagen. Laut Instagram soll die ganz fantastisch sein. Sorgt diese Idee für Schreie der Frustration oder der Erfüllung? Erfahrt es nur hier! 

bearbeitet von Arkon Hassel
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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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vor 16 Stunden schrieb Arkon Hassel:

Laut Instagram soll die ganz fantastisch sein. Sorgt diese Idee für Schreie der Frustration oder der Erfüllung? Erfahrt es nur hier! 

Gleich nach der Werbung. ;) 

 

vor 16 Stunden schrieb Arkon Hassel:

Um hier nicht nur Bilder zu zeigen, werde ich bei Fertigstellung jedes Subsystems ein wenig zu dessen jeweiligen Regeln erzählen, um Euch ein Gefühl des Eindrucks dieser Maschine auf dem Spielfeld zu vermitteln.

Finde ich gut.

 

4 der 5 Dreadnoughts für das Wochenende sind fertig.

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vor 16 Stunden schrieb Arkon Hassel:

Die Kontraste auf den grimmigen Kerlchen wirken schon jetzt stark. Hier und da ein paar Warnstreifen, etwas Dreck sowie Decals und niemand wird sich beschweren können. 

Alles drauf, also Beschwerden sind nun nicht mehr gestattet.

 

Da ich aber nun gestern festgestellt habe, dass ich 5 statt 4 Dreadnoughts brauche versuche ich einen von diesen beiden noch fertig zu bekommen.

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Und somit steht dem Wochenende zunächst im Wege. Auch die Dreadnoughts können so eingesetzt werden, ob sie das tun werden wir sehen. Bin ja zumindest bei Epic bisher nicht so überzeugt von den Stats, gerade da sie quasi nicht dort hinkommen wo sie gebraucht werden und sind somit schnell eine Sitting Duck.

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Wir werden berichten. Stay tuned.

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Am 9.4.2024 um 14:23 schrieb Arkon Hassel:

 

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Es soll aber natürlich weitergehen. Deshalb nutzte ich den letzten Baumarkt-Ausflug mit der Holden mit dem Ziel der jährlichen Aufstockung an Balkonpflanzen ganz uneigennützig für das Projekt. Für den Kathedralen-Bau will ich mich an eine neue Technik wagen. Laut Instagram soll die ganz fantastisch sein. Sorgt diese Idee für Schreie der Frustration oder der Erfüllung? Erfahrt es nur hier! 

 

Bin sehr gespannt was du daraus zauberst, wenn du Zeit hast bitte mit einer Beschreibung wie mit den "Transferbildernübertrag" .......
Glaubst du die (TBÜ) könnte mann für meine großen Titanen auch anwenden? Also von der schieren Größe.....hast mich etwas angefixt.......

 

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Am 12.4.2024 um 06:43 schrieb Zalantar:

Und somit steht dem Wochenende zunächst im Wege.

Ich bin sehr gespannt darauf, die Kerlchen vor Ort bestaunen zu können und freue mich schon auf das anstehende Treffen. Wir müssen nur noch ein Opfer finden, das man zum Verfassen eines nachträglichen Event-Berichts verdonnern kann. 

 

Am 12.4.2024 um 08:19 schrieb furijozo:

 

Bin sehr gespannt was du daraus zauberst, wenn du Zeit hast bitte mit einer Beschreibung wie mit den "Transferbildernübertrag" .......
Glaubst du die (TBÜ) könnte mann für meine großen Titanen auch anwenden? Also von der schieren Größe.....hast mich etwas angefixt.......

 

Das werde ich gern tun! Die/den TBÜ kann man sicherlich auch auf größeren Flächen anwenden. Limitierend sind möglicherweise die Bildauflösung des Druckers und der Vorlage sowie die Trockenzeit des Mediums. Idealerweise sollte die Fläche, auf die man das Abziehbild überträgt, gleichmäßig feucht sein. Ich empfehle in jedem Fall, die Technik zuerst auf einer Probefläche zu testen. Bei Teilen des Modells, die Du vorher mit Sprühgrundierung behandelt hast, solltest Du vor der Übertragung außerdem mit einer ganz dünnen Schicht Medium überstreichen und diese durchtrocknen lassen. Das verbessert das Ergebnis. 

 

 

 

 

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Im Zuge der Woche konnte ich den Rumpf noch ein wenig voran bringen. Stück für Stück finde ich immer mehr Gefallen an diesem Klops. Letztlich sind aktuell nur noch die weißen Bereiche nebst den Karo-Mustern zu akzentuieren und zu korrigieren, dann kann es schon an die Kathedrale gehen. Die Abziehbilder sind übrigens trotz einer ausgiebigen Rohes-Ei-Behandlung wieder zum Teil eingerissen und geplatzt. Ich fange an zu glauben, dass vielleicht die Qualität des Materials einfach nur furchtbar ist. Aber wer weiß? 

 

 

 

 

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Hier der Blick auf die Rückseite des Modells. Ganz ohne Warnstreifen bin ich dann doch nicht ausgekommen. 

 

Morgen wird erst einmal der Industriemond Tabernakum Epsilon in Schutt und Asche gelegt. Zwischenberichte und weitere Neuigkeiten folgen natürlich. 

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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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Stufe zwei des Projekts "Klopskerl" ist geschafft! Mit Abschluss des Torsos kann ich mich nun dem Kathedralen-Aufbau widmen, der sich auf dem Rücken des Giganten befindet. Das wird wieder spannend, weil ich auch hier einige neue Techniken ausprobieren möchte. In den Erklärungs-Videos dazu sah es echt viel zu einfach aus. 

 

 

 

 

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Der Rumpf des Imperator-Titanen verfügt über keine nennenswerten Waffensysteme, ist aber einerseits der Sitz der Brücke und andererseits das Gehäuse für den Plasma-Reaktor des superschweren Kampfläufers. Auf dem Papier kann sich die Zähigkeit dieser Maschine sehen lassen - mit acht Void Shields und zwölf Lebenspunkten steckt der Imperator-Titan im Vergleich zum Warhound mehr als das Vierfache an Treffern ein, bevor er ausgeschaltet wird. Es benötigt zwei(!) Volltreffer mit den Todesstoß-Interkontinentalraketen, um die Kriegsmaschine zu stoppen - nachdem die Schilde zusammengebrochen sind. Ein wunder Punkt ist wie bei allen größeren Titanen des Imperiums der Plasma-Reaktor. Kritische Treffer können ein Leck verursachen und so zumindest in der Theorie mit viel Pech zu einer kataklysmischen Explosion führen. Als Upgrade kann unter anderem ein Legat diese Maschine führen, welcher wiederum als Supreme Commander der Armee fungiert. Jene Einheit ist bei Epic nicht unwichtig, weil sie Wiederholungswürfe bei kritischen Aktionen und dem Sammeln ermöglicht. Das Upgrade lohnt sich also. Und kann man sich für den Oberkommandierenden einen besseren Schutz als diesen Giganten vorstellen? 

 

Am Wochenende wird es wegen eines Wander-Ausflugs zur Burg Hohnstein im tiefen Sachsen wahrscheinlich wenig neues zu dem Modell geben. Ich plane aber, möglichst bald die ersten Berichte zu unserem Event-Wochenende zeigen zu können. @Zalantar hat hierzu bereits ein wenig Teaser-Material geliefert. Für Abwechslung ist also auch weiterhin gesorgt. 

 

 

bearbeitet von Arkon Hassel
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(Khalil Gibran)


 

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Der Ausflug zur Burg Hohnstein liegt hinter mir und ich war seit Langem mal wieder ein wenig auf Wanderschaft unterwegs. Weil Samstagabend jedoch echt nichts los war, schauten meine Reisegruppe und ich in der Unterkunft ein wenig tiefer ins Glas. Entsprechend schleppend ging es dann heute wieder los. Muss auch ab und an sein. 

 

 

 

 

 

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Zuhause war dann erst einmal Halloween angesagt. Nach einer Grundierung mit dunkelgrauer und dunkelbrauner Sprühfarbe wurde die Kathedrale ordentlich eingewoben. Kurzzeitig habe ich überlegt, den Titanen zum Teil einer Armee der Vampire Counts zu deklarieren. Weil ich dann aber nicht weiter spinnen - hö hö - wollte, ging es schließlich mit mittelgrauer Sprühgrundierung weiter. 

 

 

 

 

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So sah es am Ende aus. Ich hoffte, durch die Technik einen natürlichen, marmorierten Steinton zu erzeugen und bin recht zufrieden, weil es sich mit dieser Basis gut arbeiten lassen sollte. Alles natürlich noch zu verfeinern, aber für den ersten Anlauf ist das okay. Ein exaktes Tutorial findet Ihr übrigens hier.

 

 

 

 

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Und so sah das Kerlchen mit allen Einzelteilen aus. Was denkt Ihr zum bisherigen Stand? 

 

 

 

 

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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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Ich möchte ja nicht dessen Last auf den Schultern tragen. Dein Koloss ist einfach eine Augenweide.

 

Nicht ansatzweise so gut aussehend, oder gar so stark auf den Schlachtfeldern der Zukunft sind die vier neuen (naja) Rapiers meiner IW.

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Verbleiben im Moment noch zwei Doredos, 4 Bodengeschütze und sechs Armiger. Da muss ich mal in mich gehen, ob ich da jetzt einfach weiter durchziehe, die Performance einiger meiner Einheiten hat mir da ein wenig den nötigen Kick gekostet, aber es hilft ja nicht. Grau sehen sie ja auch bescheiden aus.

 

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Der Schwerpunkt des Modells würde mir auch, so wie @Der Bil, Sorgen machen. Wenn so ein Prachtstück umkippt ... 😨

Der bisherige Stand der Arbeiten ist erstklassig!

Du und @Zalantar ... ihr seid es übrigens schuld, dass ich derzeit überlege, meine Epic Napos von Warlord doch zu behalten und daran weiterzumalen! Was ihr hier aus den kleinen Epics rausholt ist traumhaft, ihr Schurken, ihr!

;)

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vor 2 Stunden schrieb D.J.:

Du und @Zalantar ... ihr seid es übrigens schuld, dass ich derzeit überlege, meine Epic Napos von Warlord doch zu behalten und daran weiterzumalen!

 

Viel besser: du verscheuerst den Warlord-Kram und kaufst dir dafür Minis für Net Epic!

:)

 

 

Edit:

@Zalantar: Gefallen mir gut, deine Rapiers.

 

bearbeitet von Der Bil
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Kleine Leute - mein Hauptprojekt um kleine Völker: Zwerge, Halblinge usw.

Mit Bil ins Scharmützelland - Fantasy-Skirmish

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vor 14 Stunden schrieb Der Bil:

Viel besser: du verscheuerst den Warlord-Kram und kaufst dir dafür Minis für Net Epic!

:)

Die Sachen waren einige Wochen zum Verkauf angeboten, keiner wollte sie ... jetzt bleiben sie erstmal hier ;)

Und Epic ... neues System, keine Mitspieler in der Nähe, nicht so ganz meine Welt ... das ist wie ein Solo von David Gilmoure. Anhören sehr gerne, selber spielen besser nicht ;) 

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vor 17 Stunden schrieb D.J.:

Du und @Zalantar ... ihr seid es übrigens schuld, dass ich derzeit überlege, meine Epic Napos von Warlord doch zu behalten und daran weiterzumalen! Was ihr hier aus den kleinen Epics rausholt ist traumhaft, ihr Schurken, ihr!

Was meinst du wie gut deine kleinen Kanonen aussehen würden. Ich bin gerade auch bei Geschützen angelangt:

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Am 21.4.2024 um 19:51 schrieb Der Bil:

 

Ich frage mich, ob der Schwerpunkt nicht vielleicht ein bissel hoch liegt...?

Der Schwerpunkt des Modells ist katastrophal! Von Statik haben die Techniker des Goldenen Zeitalters der Technologie offenbar nie gehört. Aber ich sage mir einfach, dass Schwerkraft Ketzerei ist. Dann geht's.

 

Am 23.4.2024 um 13:23 schrieb D.J.:

Der Schwerpunkt des Modells würde mir auch, so wie @Der Bil, Sorgen machen. Wenn so ein Prachtstück umkippt ... 😨

Der bisherige Stand der Arbeiten ist erstklassig!

Du und @Zalantar ... ihr seid es übrigens schuld, dass ich derzeit überlege, meine Epic Napos von Warlord doch zu behalten und daran weiterzumalen! Was ihr hier aus den kleinen Epics rausholt ist traumhaft, ihr Schurken, ihr!

;)

Aus dieser Sorge heraus möchte ich dem Modell noch ein Base unter die Füße setzen. Damit sollten die schlimmsten Umfälle vermieden werden. Es reicht, dass ich danke @Drachenklinge sowieso bereits einen Kipp-Counter laufen habe.

Bleib dem Mini-Maßstab unbedingt treu! Ich freue mich über das Lob und alle Leute, die auch den kleinsten Figuren eine Chance geben wollen.

 

Am 23.4.2024 um 16:11 schrieb Der Bil:

 

Viel besser: du verscheuerst den Warlord-Kram und kaufst dir dafür Minis für Net Epic!

:)

 

Diese Alternative ist ebenfalls eine sehr kluge Möglichkeit des Vorgehens.

 

 

 

 

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Aktuell sind wieder nur relativ langsame Fortschritte am Titanen zu verzeichnen, weshalb ich mich sehr über die Beiträge von @Zalantar freue, durch die unser Faden glücklicherweise nicht in komplette Vergessenheit gerät.

 

Der wesentliche Punkt meiner Beschäftigung waren zuletzt die Grundfarben auf dem Kathedralen-Bau des Torsos. In genauer Betrachtung wird auffallen, dass die Marmorierung kaum noch zu erkennen ist. Die Ursache hierfür liegt darin, dass ich mich dazu entschieden habe, eine weitere Schicht hellgrau über die erhabenen Stellen der Gemäuer zu setzen, weil ansonsten zu viel Kontrast gefehlt hätte.

 

 

 

 

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Ein paar Stunden später sah der Titan dann so aus. Die Grundfarben auf dem Dach sind nun komplett. Als nächstes kann es an Tusche und Highlights gehen. Noch immer ist selbst auf längere Sicht kein Ende der Arbeiten abzuschätzen. Selbst wenn das Basis-Modell fertig wird, fehlen noch der Sockel sowie einige Miniaturen, die ich ergänzend in Szene setzen möchte. Damit verschiebt sich der Start des für den Sommer geplanten Warmaster-Projekts noch weiter in die Ferne. Dafür wächst mir der Imperator-Titan allerdings auch immer mehr ans Herz. Irgendwie ist er wie eine übergroße goldverkrustete Actionfigur aus einem anderen Jahrzehnt.

 

 

 

 

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Und gespielt wurde letzte Woche auch wieder. In einem Demo-Match mussten sich die tapferen Ultramarines unter Captain Cassius gegen einen Aufstand imperialer Garnisonstruppen zur Wehr setzen. Die spannende Partie endete mit dem letzten Würfelwurf in einem Unentschieden. Viel besser als das: wahrscheinlich konnte ich sogar einen neuen Mitspieler für die Runde gewinnen. Demnächst begrüßen uns möglicherweise entweder Blood Angels oder die guten alten Orks.

 

Das erinnert mich daran, dass ich noch einen Bericht zum Event vor über drei Wochen schulde. Ich hoffe, am Wochenende den ersten Beitrag dazu schreiben zu können.

 

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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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vor 12 Stunden schrieb Arkon Hassel:

Der Schwerpunkt des Modells ist katastrophal! Von Statik haben die Techniker des Goldenen Zeitalters der Technologie offenbar nie gehört. Aber ich sage mir einfach, dass Schwerkraft Ketzerei ist. Dann geht's.

Auch eine Herangehensweise 🤣 Und überhaupt! Wer die SCHWERkraft erfunden hat, gehört ebenso wie der Erfinder der Personenwaage in die Hölle geschossen! ;D

Die Idee mit der Base ist perfekt. Alles, was ein Kippen des Modells verhindert sollte ausprobiert werden, denn es ist einfach zu schön, um so en Risiko einzugehen.

Die nächste Zeit werde ich auf alle Fälle noch mit den kleinen Warlord Epics beschäftigt sein :) Es gibt noch viel zu tun, mit meiner ausgedünnten Sammlung und im Moment läuft es ganz gut, nachdem ich das Knöpfchenzählen in diesem Maßstab aufgegeben habe.

 

vor 12 Stunden schrieb Arkon Hassel:

Dafür wächst mir der Imperator-Titan allerdings auch immer mehr ans Herz. Irgendwie ist er wie eine übergroße goldverkrustete Actionfigur aus einem anderen Jahrzehnt.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Selbst mir als Zuschauer ist der inzwischen ans Herz gewachsen :) 

Außerdem sieht der mit jedem Schritt noch ein bisschen besser aus also vorher!

 

Spielberichte sind immer willkommen.

@Zalantar Irgendwie mochte der Geist in der Maschine meine Antwort auf deine Minis nicht? Dann nochmal: Die Geschütze sehen klasse aus! 😀 Bin auf die Armiger gespannt!

 

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vor 12 Stunden schrieb Arkon Hassel:

sowieso bereits einen Kipp-Counter laufen habe.

Wie hoch ist dieser den gerade? Frage für einen Freund.

 

Dein kleines Projekt sieht einfach klasse aus. Hätte da einfach nicht Geduld, es mit so viel Liebe und Hingabe zu betreiben. Das finde i9ch ja auch so toll!

 

Neue Mitspieler sind willkommen. Wir brauchen mehr Ultramarines (na gut oder eben die Blutverrückten), äh oder eben Orks.

 

vor 35 Minuten schrieb D.J.:

Die Geschütze sehen klasse aus! 😀 Bin auf die Armiger gespannt!

Danke, Danke.

 

Trotz Gartenarbeit ging es da auch vorwärts, es war nämlich einfach zu heiß.

 

Es sind jeweils zwei Armiger im gleichen Farbschema. Hier habe ich mir für meinen Zweig des Haus Lucaris folgendes ausgedacht. Schon direkt von der Geburt an werden jeweils zwei Kinder auf das Leben als Piloten von Knights vorbereitet. Um sich gegenseitig anzustacheln und jemanden zu haben, der stets an ihrer Seite ist bleibt der Partner fix. Als junge Piloten können sie nach sehr harten Jahren der Arbeit und nur wenn beide das Training überleben einen Armiger übernehmen. Kommt es dann zu dem Zeitpunkt an dem ein größerer Knight frei wird, wird klar es kann nur einer von beiden diesen übernehmen. Wie sie den anderen umbringen und verraten bleibt Ihnen überlassen. So wird sichergestellt, dass nur die härtesten und verdorbensten Mitglieder dieses Hauses einen Knight führen können. Sterben beide in dieser Prozedur geht es mit den nächsten beiden Anwärtern weiter. 

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Es fehlen natürlich noch einige Dinge bevor ich überhaupt sagen kann, dass alle Grundfarben drauf sind.

 

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Am 1.5.2024 um 17:56 schrieb Arkon Hassel:

Der Schwerpunkt des Modells ist katastrophal! Von Statik haben die Techniker des Goldenen Zeitalters der Technologie offenbar nie gehört. Aber ich sage mir einfach, dass Schwerkraft Ketzerei ist. Dann geht's.

 

Aus dieser Sorge heraus möchte ich dem Modell noch ein Base unter die Füße setzen. Damit sollten die schlimmsten Umfälle vermieden werden. Es reicht, dass ich danke @Drachenklinge sowieso bereits einen Kipp-Counter laufen habe.

 

Jetzt hab ich langsam doch Angst das beim "großen" Modell das auch ein Problem werden könnte.

Wärend des schleifens und zusammenstecken für Fotos sind mir da auch so "ketzerische" Gedanken gekommen. 😒

Ein Base kommt in der Größe nicht in Frage, aber im Schlimmsten Fall kriegt der ET eine "Wheelybar" an den Fuß.

 

Du hast geschrieben das du Probleme beim Trasfer gehabt hast, schau dir mal das VIdeo an, da macht das einer ohne das Papier wegrubbeln zu müssen.

Spoiler

 

 

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Am 2.5.2024 um 12:35 schrieb D.J.:

Der Fluff klingt beinahe wie die Clans bei Battletech ;)

Von diesem Tabletop habe ich null-komma-null Ahnung.

 

Die Armiger werden langsam, aber jetzt jeden kleinen Zwischenstand wollte ich dann doch auch nicht zeigen.

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vor 17 Minuten schrieb Zalantar:

Von diesem Tabletop habe ich null-komma-null Ahnung.

Nicht schlimm, GW ist ja bekannt dafür, sich mit fremden Federn zu schmücken ;D

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Das Schicksal von Tabernakum Epsilon - Kapitel I

 

Seit mehreren Monaten ist der Industriemond Tabernakum Epsilon als Tor in das Gethsemena-System schwer umkämpft. Nach einer anfänglichen Konsolidierung der Situation durch die Imperialen Streitkräfte entglitt den Verteidigern spätestens mit Ankunft der Iron Warriors allmählich erneut die Kontrolle. Anstelle jedoch die Linien weiter zu verstärken, entschied sich das Oberkammando des Imperiums auf Cordium Gethsemena zum Entsetzen der Zivilbevölkerung dazu, einen Großteil der Imperialen Garnisons-Armee abzuziehen und einer Archeotech-Mission des Mechanicums zu unterstellen. Damit oblag die Bürde der Verteidigungsoperationen hauptsächlich einer kleinen Streitmacht der Ritter des Fyren und einer Einsatzgruppe der Ultramarines. Erschwerend kam zuletzt eine massive Präsenz der Eldar in Form von Truppen zweier Weltenschiffe hinzu. Bislang war nicht klar, inwieweit die Xenos auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten oder ob völlig unterschiedliche Beweggründe zu deren Anwesenheit geführt haben. Sicher ist nur, dass sich die Auseinandersetzungen aller Fraktionen auf Tabernakum Epsilon nun deren brutalem Kataklysmus zu nähern beginnen.

 

Wie schon zu einigen Gelegenheiten angekündigt, folgt hier nun der erste Teil des Berichts zu unserem Kampagnen-Tages vor einigen Wochen. Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich einige begeisterte Nerds in geschlossenen, mittelmäßig gut belüfteten Räumlichkeiten, um die Vorherrschaft über den Industriemond Tabernakum Epsilon untereinander auszufechten. Es floß reichlich Bier, zu Essen gab es ein Gericht mit Hack - und eine große Portion Salt durfte wie bei jedem guten Tabletop-Event natürlich auch nicht fehlen.

 

Teilgenommen haben:

@Kowari - als Autarch Sim'Felarn

@Hirnbrand - als Runenprophet Jaheal von Iybraesil

@Zalantar - als Ghurdath Mauerbrecher

@Arkon Hassel - als Spielleiter und Captain Cassius

Der Reudnitzer (ohne Account hier im Forum) - als Jarl Naestor von Kear Anduri

 

 

 

 

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In mehreren Runden durften die Spieler Herausforderungen gegeneinander aussprechen, um strategisch wichtige Ziele auf dem krisengeschüttelten Himmelskörper mit ihren Streitmächten anzugreifen. Ein Teil der Gebiete stand dem Hintergrund nach bereits unter der Kontrolle einer der teilnehmenden Fraktionen. Zu jedem umkämpften Territorium gab es außerdem ein paar zusätzliche Szenario-Sonderregeln, wie beispielsweise Wettereffekte, welche die Spieler freiwillig nutzen konnten, um den Missionen noch etwas mehr Atmospähre zu verleihen. Beim Kampagnensieg ging es letztlich nicht nur um die reine Kontrolle über Territorien. Hinzugezogen wurden auch die Erfüllung optionaler Nebenziele, der Hintergrund der Armee und ähnliche Faktoren, über die am Ende im Kollektiv abgestimmt wurde. Idee dieses Vorgehens war, dass die Kampagne nicht zu einem Turnier-Event mit hübschen Namen verkommen sollte. Und das hat durchaus gut geklappt.

 

Genug der Vorrede. Vorhang auf für die erste Runde!

 

 

 

 

Flugfeld 334 - Eldar des Weltenschiffes Iybraesil gegen Iron Warriors, 2100 Punkte

Bericht von @Zalantar.

 

Es gab vier zu erobernde Missionsziele, je eines in der eigenen Aufstellungszone und zwei in der Mitte der Platte. Eines davon direkt auf dem Hangarbereich.

 

Iron Warriors: Retinue mit vier Rhinos, Warlord, sechs Chaos Space Marines und zwei Havocs; Chosen; Basilisk Squadron; Vindicator Squadron mit sechs Vindicators; Paladin Household mit drei Knights; Terminators, vier Land Raider; fünf Dreadnoughts

 

Eldar: Vier Phantomwachen und zwei Phantomdroiden; vier Phantomdroiden und zwei Phantomlords mit Supreme Commander; Phantomtor; zwei Storm Serpents; fünf Falcons mit zwei Fire Storms; sechs Vypers; sechs Jetbikes

 

Ghurdath Mauerbrecher war frohen Mutes, denn immerhin verstärkten nun einige Knights seine Krieger mit ihrer Kampfkraft. Doch die Stimmung des Kriegsherren wurde schnell getrübt: auf dem Weg zu einem lohnenderen Ziel wurden in der Nähe eines verlassenen Flugfeldes Eldarschiffe entdeckt. Ihre geringe Zahl sollte für die Feuerkraft der Iron Warriors jedoch kein Problem sein. Gewarnt vom letzten Scharmützel mit den Xenos brachte er seine Truppen geballt und mit eingegrabenen Basilsisken in Stellung. Der Landeplatz war offenbar erst vor Kurzem und in aller Eile verlassen worden, denn es standen noch eine Arvus Lighter vor den Hangars. Vielleicht ließe sich da noch etwas Wertvolles plündern.

 

Die Iron Warriors igelten sich ein und versuchten sich gegen "Erste-Runde-Tricks" der Eldar möglichst gut zu schützen. Zu Beginn konnten die Basilisken zwei Schwebepanzer aus dem Spiel nehmen, die Jetbikes zogen auf das Missionziel bei den Hangars und waren damit auch direkt vor dem Beschuss sicher, da es keine Feuerwinkel gab. Die Vypers bezogen auf der linken Flanke das Missionsziel, welches am weitesten entfernt lag. Die beiden Storm Serpents versemmelten vor lauter Überheblichkeit ihre Aktivierung mit einer doppelten Eins. Dies führte dazu, dass die Terminatoren mit den Land Raiders in den Hangarbereich vorstießen und zusammen mit den Dreadnoughts dafür sorgten, dass die Jetbikes zerstört wurden und das Missionziel fest in der Hand der Heretic Astartes lag. Die Vindicators rückten in Richtung des linken Missionsziels vor.

 

 

 

 

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Die Basilisken schossen zu Beginn von Runde zwei auf die als fliegende Warp-Portale fungierenden Storm Serpents und verursachten nicht einmal einen Kratzer. Dies sollte sich durch den kompletten Beschuss ziehen, den die Iron Warriors in dieser Runde abgeben durften. Der erste Storm Serpent zog direkt in die Mitte des Spielfelds und aktivierte sein Portal, welches eine Formation Phantomkrieger nutzte, um die völlig überrumpelten Dreadnoughts zu vernichten. Mit dem Ziel einer Entlastung der Linien fuhren die Chaos Space Marines mit deren Rhinos ebenfalls in die Mitte und versuchten, das Missionziel zu umkämpfen. Allerdings wurden die Astartes ihrerseits von einer weiteren Gruppe Phantomdroiden ausgelöscht, die nun über das Warp-Portal des zweiten Storm Serpents das Feld betrat.

 

Runde drei. Die Vindicators standen alleine im Nichts. Ihre Gegner hatten sich in den Hangarbereich begeben und zerstörten mit all den anderen verbliebenen Eldar die Land Raiders und die ausgeladenen Terminatoren ohne größere Gegenwehr. Damit befanden sich die Eldar mit 3:1 eroberten Missionszielen in Führung. Die Vindicators konnten noch auf ein versöhnliches 3:2 verkürzen, aber es war erledigt. Mit zerdellten Rüstungen und durchlöcherten Fahrzeugen zogen sich die geschlagenen Iron Warriors aus dem Kampf zurück.

 

Fliegende Portale! Fliegende Portale! Was diese dreckigen Xenos an Überraschungen parat hatten, gefiel Ghurdath gar nicht. Der Farseer hatte ihm übel zugesetzt und seine Kanonen konnten nicht einmal Kratzer an den glänzenden Oberflächen der feindlichen Panzer hinterlassen. Das knackende Vox-Gerät in Ghurdaths Helm riss den Chaos Space Marine augenblicklich aus den Gedanken. Ein Bericht aus dem Orbit. Im Süden des Mondes sollte sich eine augenscheinlich unbewachte Schlucht mit einem wertvollen Artefakt befinden. Die Laune des Kriegsherren besserte sich augenblick. Er befahl seinen kriegern ihre Rüstungen zu reparieren, die Munitionsvoräte aufzustocken und sich dann in Marsch zu setzen. Sollte sich jemand anderes auf diesem Mond mit den Xenos rumärgern - die Mühe weiterer Konfrontationen war der Vorstoß ins Herz von Tabernakum Epsilon im Moment nicht wert.

 

 

 

 

Industriekomplex 928 - Eldar des Weltenschiffes Biel-Tan gegen die Imperiale Armee mit einer Formation Space Marines, 2000 Punkte

Erinnerungen von @Kowari.

 

In den tiefen Schluchten zwischen Fabriken und Raffinerien waren die imperialen Verteidiger eifrig damit beschäftigt, einen Verteidigungskorridor zu errichten, um gegen die nahende Übermacht aus Xenos und Häretikern wenigstens etwas Zeit zu erkaufen, während kriegswichtiges Material und mitunter komplette Industrieanlagen in Eile über den Raumhafen in der Nähe von Industriekomplex 928 evakuiert wurden. Das Kommando über die letzten Elemente der glücklosen Imperialen Soldaten des 284. Valhalla, die man noch nicht abgezogen hatte, führte hierbei Captain Cassius, der mit einigen seiner Ultramarines vor Ort die Ordnung so lange wie möglich aufrecht erhalten sollte. Eine schnelle Eingreiftruppe des Weltenschiffes Biel-Tan sah die geschwächte Verteidigung der Chem-Pan-Sey als ideale Voraussetzung für den tiefen Schnitt, der die Achillesferse des wankenden Imperialen Giganten endgültig durchtrennen sollte.

 

Es gab zwei in dieser Partie zwei Missionsziele, die in der zweiten Runde des Spiels in zufälligen Dritteln des Spielfelds auftauchten, und für den Sieg zu halten waren.

 

Eldar: acht Banshees mit Exarch; acht Shining Spears mit Autarch und Exarch; vier Ranger; fünf Falcons; vier Falcons mit Fire Storm; Nightspinner Troupe; Farseer, drei Gardisten und drei Heavy Weapons; Avatar

 

Imperium: Infantry Company; Infantry Company mit Gryphon-Upgrade; Basilisk Squadron; Superheavy Tank Company mit drei Baneblades; Thunderbolt Squadron; Tactical Detachment mit Supreme Commander; Thunderhawk

 

 

 

 

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Erste Runde. Die Artillerie beider Seiten war herzlich ineffizient - insgesamt starb nur ein einzelner Trupp glückloser Soldaten der Valhallaner. Die menschlichen Verteidiger auf dem Boden bezogen konsequent "Overwatch". Ein Luftangriff von zwei patrouillerenden Thunderbolts vernichtete drei Einheiten der vorrückenden Ranger und brach die Formation damit unversehens. Die mutigen Shining Spears der Eldar stießen bis zur imperialen Grundlinie vor, wo sie prompt von den in Bereitschaft stehenden Baneblades dezimiert wurden. Anschließend führte Captain Cassius persönlich einen Sturmangriff aus einem landenden Thunderhawk heraus an, der die Xenos-Formation ohne großen Widerstand in die Flucht schlug. Die Falcons auf der rechten Flanke rückten vor und wurden ohne Verluste von der Imperialen Infanterie beschossen. Am Ende der Runde zerfetzten ihre Flugabwehrgeschütze die Thunderbolt-Schwadron. Die Falcons auf der linken Flanke nutzten diese Gelegenheit ihrerseits für einen Angriff und brachten die Basilisken. Auch hier konnte der durch "Overwatch" augelöste Beschuss der Imperialen Soldaten keine Verluste verursachen. Die Eldar-Gardisten verpatzten deren Befehlswurf und gruppierten sich nur etwas um. Banshees und Swooping Hawks marschierten im Schatten der Gebäude vor.

 

 

 

 

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Zu Beginn der zweiten Runde tauchten beide Missionsziele auf der Hauptkampfseite auf. Die Falcons vor den Baneblades beschossen diese, wodurch einer der Panzer beinahe zerstört wurde. Die Tactical Formation der Ultramarines zog sich aus Reichweite der Swooping Hawks zurück, welche daraufhin das Ziel wechselten und die exponierte Infanteriekompanie angriffen und in die Flucht trieben. Die Basilisken zogen sich mangels Alternativen in die Ecke zurück. Die Baneblades zerstören in einem brutalen Akt der Rache alle Falcons vor sich. Die Gardisten der Eldar rückten vor zum Krater und wurden von den Imperialen Soldaten beschossen. Die Banshees marschierten über die rechte Flanke der Eldar weiter vor und erhöhten den Druck.

 

 

 

 

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Runde drei. Die heldenhaften Space Marines gingen gemeinsam mit den Baneblades in das Engagement gegen die Swooping Hawks, um diese letztlich zu vernichten. Die Nightspinner-Artillerie beschoss die zwei verbliebenen Baneblades und brachten diese schließe durch die "Disrupt"-Regel ihrer Waffen. Die nun endlich in der Schlacht eingetroffenen Banshees töteten im Nahkampf ohne große eigene Verluste die Formation der Ultramarines mit Captain Cassius. An dieser Stelle gaben die Imperialen Verteidiger auf, weshalb die Eldar das Spiel für sich entscheiden konnten.

 

Der Imperiale Funker rannte verzweifelt in den befestigten Kommandostand.

"Hauptmann, die Verbindung zu Lord Cassius ist abgebrochen! Ebenfalls kein Kontakt zu Kommissar Beitz und den Superschweren. Xenos sind mitten in unseren Li-"

Die nächsten Worte des Soldaten verhallten im Nichts, als Lanzentreffer das gesamte Gebäude wie Papier zerschnitten und kurzerhand zum Einsturz brachten. An dieser Linie war dem Imperium ein heftiger Schlag zugefügt worden.

 

Hier endet der erste Teil unseres Kampagnen-Berichts. In den beiden frühen Partien waren die Xenos dominant - weder Häretiker noch Imperium wussten gegen deren fremdartige Technologien und fortgeschrittene Taktiken zu bestehen. Doch würden sich die Weltenschiffe die Herrschaft über Tabernakum Epsilon teilen oder am Ende völlig gegensätzliche Ziele verfolgen? Und wann griffen endlich die Imperialen Knights in das Geschehen ein?

 

@D.J. und @furijozo: im nächsten "regulären" Beitrag antworte ich natürlich noch auf Eure Kommentare! Das ist nicht vergessen.

bearbeitet von Arkon Hassel
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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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