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TabletopWelt

D.J.

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  1. Ich hoffe doch, niemand! Bin ich doch diesbezüglich Patient Null (hoffe ich zumindest ) Aber Schabernack beiseite: Im Moment ist es mir zu warm, aber ich hoffe, dass ich am WE meinen ersten Charakter entwerfen kann. Das beleuchte ich dann auch mit allen Schritten, sodass man sehen kann, dass das alles halb so wild ist und man vieles hinterher auch wirklich brauchen kann, selbst wenn man kein reines Pen & Paper spielt. Im Grunde habe ich das so mit meinem verstorbenen Schwager schon mit HQ so gespielt, da hatten wir aber die doch recht komplexen DSA Regeln genutzt. Wir waren zu 90% nur zu zweit und hatten trotzdem Spaß wie die Schweine im Schlammbad Das Projekt ist also eine mehrfache Hommage. Einmal an meine spielerische Vergangenheit und einmal an Mike, den Bruder meiner Frau. Alter, wenn du gerade Pause vom Harfespielen machst und zu mir runterschaust ... Erlic der Barde lebt demnächst wieder. Ruhm und Ehre für eridianische Handelsflotte!
  2. Streiken ist für Warmduscher, Untenlieger und Trockenrasierer. Ein echter Zwerg nimmt die Dinge selber in die Axt, wenn er mit seinem Boss was zu klären hat
  3. Brummt hier. Perfekt #somussdas👍
  4. Okay. De Fehdehandschuh liegt vor mir im Ring. Möge der strangere Liker gewinnen
  5. Hitzefrei im Home Office Die Technik in der Firma streikt 🤣 Joa, da ist eh alles zusammengewürfelt worden, was irgendwie reinpasste Ja, so geht es mir auch. "5 Parsec from home" oder "5 Leugen vom Grenzland" versuchen ja diese Lücke zu schließen. "Frostgrave" und "RoSD" ebenfalls, wenn hier auch nicht ganz so tief. Was mir aber jetzt schon aufgefallen ist: 5 Parsec und 5 Leugen gehen schon zu Beginn fast den gleichen Weg wie ein Rollenspiel. Die Erschaffung einer Figur ist erstmal viel Würfelei, mehr als bei D&D, aber sie bringt auch eine größere Nähe und Tiefe zur gespielten Figur (oder eben mehreren) Das finde ich klasse! Danke dir Eine grobe Richtung, wohin ich gerne möchte, habe ich ungefähr. Das ist nur eine vage Kursangabe in meinem Kopf, aber ich möchte gerne ein "brettspieliges Tabletop" mit taktischen Kämpfen UND dem ganzen Dumherum wie tiefere Figuren mit eigenen Motiven und auch Aktionen jenseits des Kämpfens. Fallen suchen und entschärfen ist klar, das ist wie bei Heroquest und seinen Nachfolgern, welche die Brücke zwischen Miniaturenspiel und Rollenspiel schon super geschlagen haben. Aber wie ist es mit einer Mission, wo etwas gestohlen werden muss? Oder einfach nur auf Zeit ein Labyrinth durchlaufen etc.pp.? Das sind so Herausforderungen, die sich hier perfekt erspielen lassen, denke ich, und die sich mit einem Rollenspiel oder zumindest seinem Grundprinzip super darstellen lassen Die nächsten Wochen kommen neben dem Job immer wieder Termine und andere Dinge auf mich zu, daher kann und werde ich das Ganze locker angehen lassen und auch müssen, aber ich denke, da bin ich schon auf einem guten Weg. Wenn dann alles soweit steht, kann ich es als großes Ziel kooperativ in einer Gruppe spielen (nach Wahl mit oder ohne SL) oder eben auch solo, da dann jede Figur mehr ist, als nur die Summe ihrer Spielwerte Auch für mich ist das also eine spannende Reise, auch wenn ich die schon einmal vor zig Jahren gegangen bin. Neue Ideen und Erfahrungen spielen da jetzt ja auch mit rein. Also folgt mir Krieger! Ich weiß auch nur grob wo es langgeht
  6. 🤣 🤣 🤣 Jaaaa ... 🤣 Was haben wir da teilweise abgelacht Da war das Erschaffen eines Charakters schon ein abendfüllender Spaß 😜 Ich greife mal vor: Das ist heute wohl beim neuen D&D5e kein Thema mehr. Feste Werte zur freien Verteilung + / - Boni und Mali je nach Volk und Klasse stehen ebenso zur Verfügung, wie 4W6 von denen die besten 3 Werte genutzt werden. Dazu Hintergrund, Herkunft ... da geht shcon viel besser was ab, als damals. Oh Mann ... die Geister der Vergangenheit Und der Gestank nach Lösungsmitteln im Kinderzimmer! Wir waren damals bestimmt alle ständig high on emotion 😜 War aber schon eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte
  7. Ach je! Traveller? Ihr auch? 😃 Auch bei uns blieb kein System unbeachtet, auch wenn wir die meiste Zeit D&D / AD&D spielten. Aber es gab immer wieder Treffen, wo nicht alle für die Drachenlanze da waren, da haben wir dann experimentiert Wie bei uns auch 😄 Da war auch der Stolz ein großer Antrieb, dass man für seinen Charakter so drei bis vier Püppies auf dem Raster stehen hatte. Ich freue mich daher umso mehr, dass ich den "Schritt zurück" nochmal gewagt habe, weil bis auf die Zwischensequenzen vieles mit Figuren und Raster bei uns gespielt wurde Im Grunde war das schon Heroquest, nur komplexer.
  8. Danke dir Da wird noch eine Weile mehr kommen. Das Basis Set will kurz besprochen werden, die Umsetzung zu einem kooperativem Brettspiel ala Heroquest und heute habe ich, da ich wegen einem Termin in der Innenstadt war, auch direkt etwas Beute mit heim gebracht Das will auch ausgepackt, begutachtet und besprochen werden. Da ich diesmal aber für meine Verhältnisse wirklich sehr langsam an dieses Projekt rangehe, werden da zwischen den "Artikeln" immer eni paar Tage liegen. Aber gut, alle Eile kommt vom Teufel, wie ein arabisches Sprichwort sagt. Und wer bin ich, dass ich mich alten Weisheiten verschließe?
  9. Schäden? An einem heiligen Vehikel seiner allerhöchsten Imperialität? Ketzerei! Häresie! Holt die Heugabeln und Fackeln hervor, es gibt Verräter-BBQ!
  10. Zurück in die Zukunft mit D&D oder D&D - Ein Rollenspiel als Tabletop? In diesem zweiten Artikel dieser kleinen Reihe schlage ich endlich den Bogen zu dem Punkt, an dem ich heute stehe. Heroquest habe ich inzwischen wieder. Warhammer ist (für mich) tot. Frostgrave ist nice, hielt mich aber nicht lange bei der Stange. Historisches Tabletop ist klasse, das werde ich auch nicht aufgeben, ist aber im Moment nicht mein Ding. Und so lässt sich die Liste mit solch illustren Systemen wie Battletech, Ranger of Shadow deep noch lange weiterführen. Eine Liste mit Systemen, deren Regeln ich als Sammler zwar habe (manche als Print, andere als PDF), aber so richtig gepackt hielt mich bisher keines für längere Zeit. Zu simpel, zu komplex, zu anspruchsvoll was die Leserschaft betrifft (weil man z.B. mit zu wenigen Püppies aufspielt, was ja so gar nicht geht), zu aufwändig im Aufbau (ein historisches Schlachtfeld mit all seinen Gegebenheiten fordert eben auch seinen Tribut in Form von Fläche)... und vor allem: Zu starr, was die Welt und die möglichen Abenteuer darin betrifft. Den letzten Satz bitte ich nicht falsch zu verstehen! Frostgrave zum Beispiel hat einen tollen Hintergrund. Napoleonisches TT ist genial und Battletech ist ... na, eben Battletech, das Spiel für verkniffene Buchhalter 😜 Aber Spaß beiseite, die große Frage, die mich schon länger umtreibt ist folgende: Warum soll ich mir in einem engen Regel-Korsett, in dem zum Beispiel bis auf eine Hauptfigur alle anderen Handlungsträger austauschbar sind, eine eigenen Welt entwerfen? Oder neue Abenteuer ausdenken, wenn der historische Hintergrund doch sowieso feststeht und da etliche Minen lauern, die man als unbedarfter Spaßspieler (nebst Belehrungen wie es korrekt zu spielen sei) auslösen kann? Das alles geht mit einem Rollenspiel alter Schule auch, meist ohne die negativen Folgen und damit sogar viel besser. Warum? Die Regeln eines Rollenspiels lassen mehr Freiheit was den Entwurf einer Welt betrifft, die Anzahl der handelnden Figuren und das eigentlich spannende an so einem Spiel, die Bewegungen, vielleicht auch das Spiel gegen die Zeit und die Kämpfe, lassen sich wunderbar als Tabletop und / oder auf Rasterplänen als Quasi-Brettspiel spielen. In eigenen Welten, wo jede Figur zählt und der Hintergrund auf dem eigentlichen Spiel aufbaut und er nicht das Spiel oder die Menge der Protagonisten (Spielsteine) bestimmt. Raster oder 3D Gelände? Die Frage stellte ich mir auch, als ich mir überlegte, mir wieder D&D zuzulegen. Es gibt tolle Battle Maps mit den verschiedensten Untergründen. Deren Raster sind in der Regel auf 1Zoll ausgelegt, also ca. 2,5cm und damit sind sie einen Tacken größer, als die Felder des klassischen Heroquest Bretts. Für die von mir geplante Nutzung von Heroquest-Bases und Miniaturen sollte das also prima ausreichen. Die HQ-Bases habe ich als Fußabdruck für meine Püppies deshalb gewählt, weil ich damit eben auch alle meine schönen alten HQ-Minis nutzen kann, sowie einige tolle 3D-Drucke, die verschiedene Themen aufgreifen. Auch dazugekaufte Figuren lassen sich darauf basieren, was dann letztendlich die Auswahl an spielbarem Material abrundet. Andererseits ist ein schönes 3D-Gelände auch etwas richtig leckeres für die Optik. Dazu müsste ich dann einfach statt in Feldern in normalen Maßeinheiten wie Zoll oder Zentimeter arbeiten. Bei beiden Ideen habe ich aber auf alle Fälle die Möglichkeit, doch wieder Gelände wie Möbel (Dungeons, Häuser etc) oder Bäume und Flüsse (freie Wildbahn eben) aufzustellen. Soweit lauteten meine ersten Gedanken, zu diesem Thema. Nach einigen Tagen habe ich mich für das Raster entschieden. Dungeon Tiles mit Raster, eine doppelseitige Matte für Dungeon & Dragons habe ich bereits und dazu das wohlige Retrogefühl, wenn ich meine Heroquest Figuren, egal ob alt oder neu, eben auf so einem Raster spiele ... das ist dann wirklich so wie damals, als wir mit den wenigen in Deutschland erhältlichen Zinnfiguren spielten und dafür dann die Raster selber auf großen DIN A1Blättern zeichneten, um für Kämpfe gerüstet zu sein. Und mit dieser Entscheidung schlage ich einen Bogen zu Heroquest, welches zwar in der alten Warhammerwelt spielt und gänzlich andere Regeln hat, aber als Inspiration für dieses Projekt gelten kann. Mehr zu D&D dann im dritten Artikel dieser kleinen Projektreihe. Dann gibt es ein kleines Unboxing aus meiner Sicht und um die Grundlagen und wie ich versuche, die für mich umzusetzen. Kann aber dauern, es gibt schließlich viel zu lesen
  11. Zurück in die Zukunft mit D&D oder Eine persönliche Reise in die Vergangenheit Wie alles begann Meine ganz persönliche Reise in das Multiversum der Spiele begann um 1983 herum. Ende '83 fiel mir als Vielleser phantastischer Literatur der Festival Almanach in die Hände. Und ja, damals schrieb man Phantastik wirklich mit ph. Oder auch Delphine und sprach von Männern und Frauen, Taxen und Pizzen Der Untertitel des Almanachs lautete Zum Anlass der Ersten Internationalen Tage der Science Fiction und Phantastik, vom 23. bis 25.09.1983 in Bergisch-Gladbach im "Bergischen Löwe". Neugierig geworden, wegen der Kurzgeschichten und der Vorstellung der verschiedensten Dinge zu diesem Thema, kaufte ich ihn mir. Dort befand sich ein kurzer Artikel zum Thema Rollenspiele. In erster Linie ging es dabei um »Schwerter & Dämonen«, ein System, dass ich später auch spielte. Aber in erster Linie ging es um das Prinzip des Rollenspiels und um D&D. Da hatten also ein paar pfiffige Leute also einfach die Regeln in Worte gefasst und zu Geld gemacht, die wir schon in der Schule für unsere Plastiksoldaten genutzt hatten? Feste Werte für Bewegung, Waffenreichweiten etc.pp.? Das musste ich lesen! Und dann fand ich etwas ganz anderes! Eine viel freiere Art des Spielens, die für mich hobbytechnisch alles verändern sollte. Aber bis dahin sollte es noch ein paar Monate dauern. Es war Dezember, als der Almanach zu mir kam, meine Lehrstelle stand fest, ich wollte zuerst Metzger lernen um mich dann mit dem Fachabitur zum Lebensmitteltechniker weiterzubilden. Also mussten passende Noten her. Mitte 1984, ich war noch keine 16, da dass Schuljahr früher endete, stand ich dann das erste Mal in der Wurstküche. Vier Wochen später kam mein erstes Lehrgeld und ich fuhr in die Stadt. In Köln gab es damals einen kleinen Feldhaus auf der Kalker Hauptstrasse, den großen auf der Schildergasse und versteckt in einer Passage, in der Nähe des Kölner Doms neben dem Brauhaus Früh, eine weitere Filiale. Eigentlich wollte ich in den gegenüber angesiedelten Plattenladen, der Second Hand LP verkaufte. Aber irgendetwas zog mich in die Passage. Und da stand sie im Schaufenster. Die rote Schachtel mit den Basic Rules für D&D. (Quelle: https://www.tsrarchive.com/in/gr/gr-box.html die anderen beiden Boxen hatte ich neben einigen Abenteuerbänden) Viel Text, ein paar Illustrationen ... und unendliche Möglichkeiten, zahllose Abenteuer breiteten sich vor mir aus! Ärgerlich war nur: Ich hatte keine Mitspieler. Machte aber nichts, ich war schon immer ein kreativer Träumer. Und so malte ich während des ersten Blockunterrichts in der Berufsschule ein Dungeon vor mich hin, als mich einer meiner Sitznachbarn ansprach. »D&D?« »Ja. Alles noch neu für mich, aber sauspannend.« »Für uns nicht mehr ganz so neu, wir sind schon seit ein paar Wochen dabei.« »Echt? Wir?« »Wir sind drei Mann bisher, Lothar aus der Parallelklasse, meine Heftigkeit und George. Eigentlich Georg, aber sein Vater war Brite. Da klingt das besser. Wenn du Bock hast, komm heute Abend vorbei. Wir pimpen zusammen unsere Berichtshefte bis zum Ende des Jahres und dann legen wir mit unseren ersten Abenteuer los. Lothar hat sich was ausgedacht.« Was danach folgte war eine mehrere Jahre dauernde Reise voller Abenteuer, durchgezockte Nächte (die auch gerne mal am Zülpicher Platz mit einem zünftigen Besäufnis bis in die frühen Morgenstunden endeten) und besorgten Eltern, die über das Treiben ihres Filius graue Haare bekamen. Jugend in den 80ern war schon eine steile Sache D&D - Der Anfang von allem Man könnte meinen, dass mit den ersten Lehrspielen für angehende Offiziere anno achtzehnhundertlangetot eines Herrn von Reißwitz das Tabletop seinen Anfang nahm. Das stimmt und ist so auch nicht ganz korrekt. Die lange Zeit vorherrschenden und heute noch von Kennern gespielten Konfliktsimulationen sind direkte Nachkommen dieser Planspiele. Gespielt auf Karten mit Pappcountern, selten auch mit Figuren, welche Einheiten oder Armeen darstellen, nahmen sie dem Tabletop vieles vorweg. Aber schon Fritz Leiber, der Autor der Abenteuer von Fahfrd und dem Grauen Mausling und anderer Storys, spielte auf dem Boden mit seinen Freunden und nutzte Wikinger, Ritter und Drachen, die es damals als recht große Spielfiguren für Kinder gab. Eigentlich war das also eher ein »Floortop«, denn ganze Zimmer (und manchmal wohl auch das ansonsten nutzlos herumstehende Mobiliar) mussten manchmal für die epischen Spiele herhalten. Aus der Mischung dieser Spiele und den komplexen Konfliktsimulationen entwickelte gegen Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts ein gewisser Gary Gygax zusammen mit ein paar Freunden, unter anderem Dave Arneson, daas Spiel »Chainmail« Ein Tabletop in einer mittelalterlichen Welt. Auf diesem Spiel, in dem es um große Armeen und Reiche ging, baute sich etwas auf, das man heute als Skirmisher bezeichnen würde. Die Armeen wichen kleinen Gruppen und die kleinen Gruppen teilten sich letztendlich in mehrere spielbare Figuren auf, die in dieser Welt Abenteuer erlebten. Einer Welt übrigens, die mehr und mehr Züge von Tolkiens Mittelerde annahm, was diesem nicht gefiel. Daher wurden später alle Bezüge zu Tolkiens Werk entfernt und Gygax, der sich gerne als Alleinerfinder des Spiels darstellte, leugnete jegliche Inspiration. Nun ja. Lassen wir das mal so stehen. Wer gerne intensiver in diese Geschichte des Rollenspiels eintauchen möchte, findet am Ende dieses ersten Artikels eine Linkliste, mit der ich mein eigenes Wissen um die Geschichte des Rollenspiels selber noch einmal aufgefrischt habe und somit meine Getexte hier auch belegen kann. Man kennt das heute ja. Sreen it, or didn't happen oder so ähnlich Aus Chainmail entwickelte sich also nach und nach der Prototyp des Rollenspiels, wobei Gygax seine Kreationen »Oerth« oder »Greyhawk« bevorzugte und die Kämpfe auf einem Rastergitter austrug, während Dave Arneson mit »Blackmoor« das freie Spiel bevorzugte, auch bei Kämpfen. Diese Kampfsimulationen entstanden aus einem Schulungsprogramm für angehende Offiziere. Beide »Systeme«, also das freie Spiel (damals wohl noch ohne Miniaturen), als auch das Spiel mit Figuren und Raster, nahmen vieles vorweg, was später im Tabletop und kurz darauf im Brettspiel als völlig normal gilt: Die Darstellung von kleinen oder großen Kämpfen mit Miniaturen. Die Darstellung des Schauplatzes als 2D Modell mit Raster (z.B. Heroquest) oder einer freien Landschaft (Tabletop) Später kam mit Battletech, einem Nachfolger von Robowars, das Hexraster als Spielfläche auf und bis heute haben sich alle drei Arten des Spielens bzw. der Spielflächen erhalten. Miniaturen sind inzwischen normales Zubehör, frei gestaltete Flächen in 3D, teilweise sogar mit hexagonaler Grundfläche, Rastergitter und eben jene besagten Hexfelder als Printkarten oder selbst erstellte Karten, auf denen wir unsere kleinen und großen Konflikte mit winzigen bis handlicheren Miniaturen spielen. Selber mitgemacht habe ich diese Entwicklung nahezu von Anfang an, zumindest ab dem Punkt, wo man in Deutschland ohne Probleme an die Regeln und das benötigte Zubehör kommen konnte. D&D Basic (rot), Expert (blau) und Ausbau Set (pertrol) waren meine Werkzeuge. Schwerter & Dämonen (Tunnels & Trolls) kamen hinzu, ebenso AD&D, dass es schon kurz nach D&D gab. Als die Ur-Gruppe meiner Spielepassion wegen Buchung bei Y-Tours (Bundeswehr), Familiengründung, Job- und damit Wohnortwechsel auseinanderbrach, kamen Drachenlanze, das Brettspiel, Blood Bowl und vor allem Hero Quest zu mir. Im Grunde Weiterführungen der alten Rollenspiele, denen es aber immer an etwas fehlte, was die alten Abenteuer ausmachte. Irgendwann kam Battletech bei mir an, damit auch wie schon bei Drachenlanze, zahlreiche Bücher und letztendlich Warhammer Fantasy, damals noch mit edlen Bretonen und kaltblütigen Echsen in der Starterbox. Ich habe alle diese Spiele geliebt. Bis auf Heroquest, dass ich letztes Jahr für extrem kleines Geld schießen konnte, haben sie auch alle die wechselhaften Launen meines Lebens nicht überlebt, aber die Liebe zum Ursprung von allem, die ist mir geblieben. Ein Blatt Papier, ein Bleistift, eine Handvoll Würfel und eine Menge Fantasie ... mehr braucht es fast gar nicht, um mich für Stunden an einen Tisch zu fesseln. Und da möchte ich wieder hin. Mit dem System, mit dem für mich vor 39 Jahren alles begann. Eine kleine Linkliste. Ist sehr kurz, aber wie gesagt habe ich das meiste selber miterlebt, selbst erlesen ... das hier ist nur zum Nachschlagen. Wobei der Link zum Orkenspalter Gold ... ach was! Platin wert ist, wenn ihr etwas über die Geschichte des Rollenspiels erfahren wollt. Absolut klasse geschrieben! Orkenspalter-Forum, da hat sich jemand sehr große Mühe mit einer tollen Artikelreihe gegeben. Lesenswert! Wikipedia ... steht manchmal echt viel Unsinn drin, aber das hier geht so in Ordnung Wieder Wiki, diesmal ein Abriss über die Forgotten Realms. Nett, aber etwas knapp
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