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      Frohe Ostern!   20.04.2019

      Wir wünschen euch frohe Ostern!   Wird eigentlich durch das Hobby, die Bemalung der Ostereier besonders kreativ?  

SisterMaryNapalm

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  1. Equilibrium (letztes Update: 14.03.2019)

    11 Eigentlich hatte Galardin Alberic Ekko gehofft, dass die folgenden Tage ruhig verlaufen würden. Im Grunde stimmte das auch – sah man einmal von einem schweren, mehrstündigen Gewitter ab, welches das Feldlager unter Wasser setzte. Zumindest blieb es ruhig, bis Doktor Calgrows für ihr Alter immer noch attraktive Gestalt auf den Plan, und in diesem Zuge in sein Zelt, trat. Ohne die Erlaubnis oder eine Frage abzuwarten, begab sie sich zu den Sitzen vor seinem Schreibtisch, nahm demonstrativ Platz, lehnte sich zurück und blickte ihn herausfordernd an. Die Ärztin des fünfhundertzwölften Regiments war eine Meisterin darin, anderen Leuten Stunden über Stunden dabei zuzusehen, wie sie Dinge taten oder eben auch nicht taten. Der Colonel begriff, dass sie nun das bereits angedrohte Gespräch führen würden. Er kam nicht dran vorbei – allein schon aus dem Grund, weil sie mit ihrer Sitzhaltung den einzigen Ausweg blockierte. Und es lag durchaus im Bereich des Möglichen, dass sich die Regimentsärztin bei einem Fluchtversuch wie ein tollwütiger Hund in seiner Wade verbeißen würde, bis er ihr Anliegen schließlich wahrnahm. Zumindest stand außer Frage: wenn es soweit war, konnte sie nur noch eine tiefgreifende Operation voneinander trennen. Er hingegen hatte längst, das nicht so einfach geschehen zu lassen. Nicht, solange sein Sitzfleisch ausreichte, um ihn an seinem Platz zu halten. Immerhin bestand eine sehr geringe Chance, dass Marith Calgrow irgendwann den Drang verspürte zu gehen. Einige Zeit verstrich. Ekko bearbeitete seine Akten. Calgrow sah ihm dabei zu. Schließlich jedoch erkannte er, dass es wohl kein Ausweichen gab. Nicht, wenn er später auf seinem Weg zur Kantine angesprochen werden wollte: »Colonel – Sie haben da etwas am Stiefel.« Die Haltung der Ärztin ließ keinerlei Anzeichen dafür erkennen, dass sie ihn bald verlassen würde. Offensichtlich hatte sie ausgiebig gefrühstückt und war daher auch zur Mittagsstunde nicht hungrig. Insgeheim vermutete der Colonel, dass der eigentliche Grund für ihre Hartnäckigkeit in ihrer Vergangenheit lag. Marith Calgrow war nicht immer Ärztin gewesen. Stellte man sich das Leben eines Menschen als Pendel vor, dann konnte man durchaus behaupten, dass der Anstoß ebendieses Pendels sie zu allererst in die vollkommen andere Richtung hatte schwingen lassen. In jene Tätigkeitsbereiche in den Reihen der Imperialen Armee, in denen auch Leute wie Achad Alit dienten. Oder Ekkos ehemaliger Gegner Kolwa Ligrev, der auf (gar nicht ganz so) tragische Weise auf der Schreinwelt Agos Virgil verschieden war – genau wie etwa neunzig Prozent des gesamten Regiments. Woran genau es lag, dass die ‚ich-war-mal-Kommissarin-aber-bin-nun-Ärztin‘-Ärztin ihr unheimliches Handwerk an den Nagel gehängt und sich für den Kittel entschieden hatte, wusste Ekko nicht. Im Grunde war es auch egal. Was immer Marith Calgrow tat, wie immer sie sich gebärdete oder versuchte zu verhalten, sie würde stets eine Kommissarin bleiben. Man merkte es an ihrer Haltung, an jeder ihrer Bewegungen, wie sie sich benahm, wie sie sprach und mit welcher Selbstverständlichkeit sie ihre Rolle als Regimentsärztin über die des Kommandeurs stellte. Ekko hatte sich längst damit arrangiert. Calgrow benötigte ihn genauso wie er sie – zumindest nahm er das an. Nun allerdings gewann die Dynamik zwischen den beiden eine neue Form. Zumindest, wenn man den Worten Achad Alits Glauben schenken wollte. Demnach war sie nämliche eine ‚ich-war-mal-Kommissarin-aber-bin-nun-Ärztin-aber-eigentlich-immer-noch-Kommissarin«-Ärztin. Das wiederrum warf die Frage auf, was Calgrow wirklich im Regiment wollte, was sie selbst im Schilde führte oder für jemanden auszuführen gedachte. Er würde sie ein wenig provozieren müssen, um das zu erfahren. Der erste Schritt dazu war bereits getan. Es konnte keinen anderen Grund geben, aus dem sie mit ihm sprechen wollte und dabei derart beharrlich blieb.. Zudem fand er, dass sie sich genug mit der Erforschung seiner physischen Präsenz beschäftigt hatte. Und so lehnte er sich ebenfalls zurück, wobei das altehrwürdige Leder des Sessels hingebungsvoll knirschte, und betrachtete sie mit jener falschen Freundlichkeit, mit der er normalerweise Abgesandte des Munitoriums bedachte. »Sie haben wunderschöne blaue Augen«, stellte er fest. Calgrow ging nicht darauf ein. »Mir ist da neulich etwas sehr Interessantes passiert«, wusste sie zu berichten. »Ja. Ich weiß was Sie meinen. Glücklicherweise ist die Schlacht von Agos Virgil ja jetzt vorbei.« »Davon spreche ich gar nicht«, erklärte sie und verhinderte damit, dass sich ihr Colonel in weiteren Kriegsfantasien einer für sie vollkommen unerheblichen Vergangenheitsbewältigung erging. Der Regimentskommandeur hob die Augenbrauen. »Oh. Wie wunderlich. Berichten Sie.« »Vor einigen Tagen kam ein Jung-Kommissar in den Sanitätsstab, offensichtlich auf der Suche nach mir.« »Hat er Sie denn gefunden?« »Ja.« »Wie schön!«, stellte Ekko begeistert fest und klatschte fröhlich in die Hände. »Das ist ja fast wie eine Familienzusammenführung.« Calgrow, eigentlich gerade damit beschäftigt, ihre Empfindungen über die daraus entstehenden Verwicklungen für eine in epischer Bandbreite vorgetragene Unmutsbekundung zu sammeln, schloss mit einem vernehmlichen Geräusch den Mund. Dann herrschte für eine ganze Zeit Stille zwischen den beiden. »Im Grunde dürfte es mich ja nicht wundern«, bemerkte die Regimentsärztin schließlich und entriss der bösartig grinsenden Wortlosigkeit im Zelt so das Zepter der Gesprächsführung. »Mir war von vorneherein klar, dass nur Sie dahinterstecken konnten. Dafür musste der Mann noch nicht einmal den Mund aufmachen.« Dann schürzte sie die Lippen. Es stand außer Frage, dass die Ärztin nicht mehr weiterwusste. Resigniert zuckte sie die Achseln. »Ich frage mich nur: warum?« »Ich finde es ein wenig fies von Ihnen, dass Sie mich jetzt als eine finster intrigierende Persönlichkeit darstellen«, meinte der Colonel mit betroffenem Gesicht. »Wenn das jemand mitkriegt, dann wäre ja mein Ruf ruiniert.« »Nein.« Calgrow schüttelte entschieden den Kopf. »Ihr Ruf, Colonel Ekko, würde davon nicht einmal einen Kratzer davontragen.« Ein kurzer Moment der Stille hielt Einzug, sah sich im Zelt um, zuckte die Schultern und ging wieder. »Scheint, als würden Sie mich inzwischen schon ziemlich gut kennen«, stellte der Regimentskommandeur fest und ergab sich in sein Schicksal. »Der Jung-Kommissar meldete sich bei mir und erzählte mir lang und ausladend von Pflichten und Dienst und Bla«, fasste er das zu Calgrows kleiner Odyssee führenden Vorgeplänkel zusammen. »Sie haben da sicherlich mehr Erfahrung als ich.« Calgrow wollte gerade protestieren, hob bereits Stimme und Erscheinungsbild zu einem leidenschaftlich vorgetragenen Protest, doch er brachte die Mauer ihres Widerstands mit einem kurzen Heben der Hand zum Einsturz. »Halt! Stopp! Jetzt rede ich!« Für einen Moment geschah gar nichts. Beide verharrten in ihren jeweiligen Posen. Als Ekko schließlich spürte, wie Falten der Verwunderung ein anatomisches Gebirge auf seiner Stirn bildeten, fühlte er sich veranlasst, das Wort zu ergreifen. »Doktor, Ihnen geht es doch gut, oder?«, erkundigte er sich. »Ich frage nur, weil Sie mit einem Mal so fügsam sind. Do kenne ich Sie gar nicht.« »Welchen Sinn hat es, mit Ihnen zu streiten, Colonel?«, gab sie müde zurück. »Sie sind wie ein Mückenstich. Je stärker man kratzt, umso mehr juckt es.« »Ich könnte jetzt einen Witz mit Rüssel und Stechen machen«, überlegte der Regimentskommandeur laut. »Davon würde Ihr Ruf auch keinen Schaden nahmen«, schoss die Ärztin zurück. Dem konnte er leider nicht widersprechen. »Ja, da haben Sie wohl recht.« Ein Wink folgte, scheuchte die Gedankengelänge zurück in die ursprünglichen Bahnen. »Aber zurück zum Thema. Als sich der Jung-Kommissar bei mir meldete, fiel mir eine Sache auf, die mich doch verwunderte: seit wann schickt das Kommissariat angehende Moraloffiziere« – er betonte das Wort ganz besonders – »in eine größere Militäreinheit, ohne dass ihnen ein entsprechender Vormund zugeteilt wird?« Daraufhin brach der Colonel ab und ließ die Ärztin den Gedankengang beenden. »Das stimmt«, gab sie schließlich zu. »Das ist ungewöhnlich. Aber was hat das mit mir zu tun?« »Ja, sehen Sie: das ist das Problem. Kommissar Ligrev ist tot. Schon ein wenig länger, richtig?« Calgrow runzelte die Stirn. »Ja, und?« »Mein Besucher sagte mir, er wäre dem Regimentskommissar zugeteilt worden.« Die Stille, die auf diese Aussage hin entstand, hätte ein geräuschschluckendes Material vor Neid erblassen lassen. So war es auch nicht schwierig, das leise Grummeln zu vernehmen, das aus dem Innern der Regimentsärztin gleich schlecht gelauntem Magma zu brodeln begann. Erst unterschwellig, gewann es in den nächsten Sekunden an Substanz, zeichnete mehr als überdeutlich den Weg nach, den die Wut in Marith Calgrow zurücklegte, um sich aus dem Innersten ihres Stolzes an die Oberfläche zu arbeiten. Noch wusste der Colonel nicht so recht, wie er sich die folgende Auseinandersetzung vorzustellen hatte. Aber er hätte es keinesfalls leugnen können: er freute sich bereits darauf zu erfahren, welche Art von aggressiven Tendenzen in der Ärztin schlummerten. Gleich einer elektrischen Spannung, einem energetischen Flüstern, das durch sein Fleisch und seine Knochen pulsierte, wuchs die persönliche Ausstrahlung der Regimentsärztin, schwang in der Luft mit und ließ den Boden vibrierte. Dumpfes Wummern kochte durchs Zelt, brachte seine Haut zum Kribbeln und sandte kräftige Schauer über seinen Rücken. Calgrow holte tief Luft, sog das lauter werdende Geräusch ein und setzte an, die dadurch aufgenommene Energie in einen verbalen Gegenschlag münden zu lassen, der den Regimentskommandeur vermutlich durch die hinter ihm befindliche Zeltwand geschossen hätte. »Ich fasse es nicht …!« Mit einem Schlag explodierte die Welt um sie herum, trieb den Kopf des Colonels in die Höhe und sorgte dafür, dass die Ärztin vor Schreck von ihrem Stuhl aufsprang. »Was ist das denn?«, schrie sie – zumindest glaubte Ekko das. Der infernalische Lärm machte die Verständigung unmöglich, sodass seiner Gesprächsgegnerin nicht viel mehr blieb, als wild mit den Händen zu gestikulieren, sich die Ohren zuzuhalten und aus vollem Halse lautlos zu schreien. Wie ein kräftiges Gewitter, das genau über dem Feldlager kreiste, rotierte das dröhnende Kreischen über ihnen, schwoll ein wenig ab, dann wieder an und wanderte weiter; ein tobendes Himmelswesen, das seine Wut direkt ihre Diskussion entlud. »Das ist eine Walküre!«, bellte Ekko, konnte jedoch nur sehen, wie Calgrow ihn verständnislos anblickte, selbst irgendetwas schrie und auf ihre Ohren deutete. »Eine Walküre!«, wiederholte er und zeigte in Richtung Dach. Die Ärztin schüttelte den Kopf. »Kommen Sie mit!« Mit energischen Schritten umrundete er den Schreibtisch, marschierte durchs Zelt und folgte dem unirdischen Geräusch, das sich in der Zwischenzeit in Richtung der Außenbezirke der Zeltstadt verlagert hatte. Aus dem Augenwinkel sah er noch, dass die Ärztin ihm folgte, die Hände weiter auf die Ohren gepresst, dann trat er durch die Zeltplane vor dem Eingang an die flimmernde Luft. Ein Schatten huschte über sie hinweg, verschwand zwischen den Zelten. Andere Soldaten und Offiziere traten aus ihren Windschutzbauten, suchten im Himmel nach der Quelle für den ohrenbetäubenden Lärm. »Solmaar!«, rief der Colonel, als er den Riesen unter den Anwesenden erkannte. »Was, beim Barte des Propheten, war das?« »Das war eine von den Vultures, die man uns zugeteilt hat«, erklärte der Captain. »Vultures?!« Ekko merkte, dass seine Stimme ungewöhnlich schrill klang, aber das war auch nicht weiter verwunderlich. Erst jetzt erkannte er nämlich, dass man sich unter einem Luftkavallerieregiment offensichtlich deutlich mehr vorzustellen hatte als er bisher. Er entschied, sich doch noch einmal eingehender mit der Thematik auseinanderzusetzen. »Wo ist die gelandet?«, wollte er wissen. Solmaars Kinn zuckte vor. »Hinten, beim zentralen Musterungsplatz. Da gibt’s eine Landestelle für Luftfahrzeuge.« »Danke!« Seinen Schritt wieder aufnehmend, begab sich der Colonel in die vom Captain angegebene Richtung, Calgrow im Schlepptrau. »Colonel!«, keuchte sie, mehr von seinem plötzlichen Aufmerksamkeitswechsel als von der Geschwindigkeit außer Atem gebracht. »Wir sind noch nicht fertig …!« »Jetzt nicht«, schoss der Colonel zurück, während er sich zum angegebenen Ort durchkämpfte. Dutzende Soldaten befanden sich auf dem Weg zum Landeplatz des Senkrechtstarters, aufgeregt über den Lärm und die große Kampfmaschine diskutierend. Man hätte annehmen können, ihnen wäre zuvor noch nie Erdkampfunterstützungsflugzeug begegnet. Der Landeplatz selbst war eine große Sandfläche gleich außerhalb der Zeltstadt, in ihrem Grundriss an eine imperiale Kathedrale erinnernd. Das lag nicht an der für das Flugfeld zur Verfügung stehenden Fläche, sondern stellte einen Kompromiss zwischen Platzbedarf und militärischen Absicherungserfordernissen dar. Immerhin waren die dort geparkten Kampfmaschinen und Sturmtransporter Teil des taktischen Ausrüstungssolls und somit sabotagegefährdete Objekte. Das bedeutete allerdings auch, dass eine genaue Balance bestehen musste zwischen der Größe des zu bewachenden Platzes und der Verfügbarkeit von Wachposten und Streifengängern. Daher wurde bei kleineren militärischen Liegenschaften besonders darauf geachtet, dass man Abstellflächen und Lagerbereiche relativ überschaubar hielt. Insgesamt konnte der Landplatz etwa zweiundzwanzig Senkrechtstarter aufnehmen. Aktuell allerdings stand dort nur eine Maschine, relativ nahe am umzäunten Feldlagerbereich geparkt. Ekko trat durch das Zugangstor, an dem zwei Wachposten Aufstellung genommen hatten und dem Regimentskommandeur salutierten. Nur kurze Zeit später traf Captain Balgor ein, drängt sich an Calgrow vorbei und legte den Kopf schief. »Was haben Sie sich denn da besorgt?« Ekko wandte sich um. »War’n Geschenk«, erklärte er wie selbstverständlich. »Hätte nicht gedacht, dass jemand so viel Geld für Sie ausgeben würde.« Der Colonel warf ihm einen Blick zu, sagte aber nichts. Der Captain würde sich den Siegpunkt ohnehin sofort notieren. Die Vulture war ein Abkömmling des Standard-Technologie-Konstrukts Walküre. Bei der Walküre handelte es sich um einen Truppentransporter der Imperialen Armee, zugleich unförmig und von unüblicher Eleganz. Es gab wohl keinen Soldaten, der sich bei der Maschine nicht an einen fliegenden Sarg erinnert fühlte – und daran war nicht nur die Form Schuld. Die Vulture hingegen hatte den Transportraum, der die Walküre auszeichnete, gegen ein leistungsfähiges Vektor-Turbjet-Triebwerk getauscht, was es der Maschine ermöglichte, eine Vielzahl an Waffen aufs Gefechtsfeld zu tragen, wo sie zu einem unschätzbaren Unterstützer für die eingesetzten imperialen Verbände wurde. Ekkos Regiment hatte die eindrucksvolle Feuerkraft der Erdkampfflugzeuge in ihren letzten Schlachten erleben dürfen, und nicht nur der Colonel spürte sein Herz schneller schlagen, als er einen der riesigen Raubvögel endlich einmal von nahem betrachten durfte. Im Augenblick aber machte das VTOL keinen wirklich erhebenden Eindruck. Wie ein flügellahmer Adler, der es gerade noch zurück zu seinem Nest geschafft hatte, lag es auf der brütend heißen Oberfläche Bastets, die von seitlichen Schubdüsen gesäumten, vertikal angewinkelten Flügel ausgestreckt und geräuschlos nach einem Schluck Wasser für die heiß gelaufene Turbine lechzend. Die Cockpitscheiben funkelten misstrauisch im grellen Licht von Taous und Tages. Gerade löste sich eine schlanke Gestalt von dem riesigen Luftfahrzeug. Ekko trat näher. »Lieutenant Amen«, begrüßte er die Pilotin. »Wie schön, dass Sie uns wieder einmal besuchen kommen.« Balgor neben ihm verschränkte die Arme vor der Brust. Ally Amen, die ein wenig wirkte, als sei sie in ihrer Fliegermontur eingelaufen, blickte die beiden Offiziere an, zögerte und verbarg dann ganz allmählich ihren Pilotenhelm hinter dem Rücken. »Ist … ist etwas nicht in Ordnung?«, fragte sie unsicher. »Als Sie sich mir vorstellten, sagten Sie da nicht, dass Sie vom Zweiundvierzigsten Imperialen Transportgeschwader sein?«, hakte Ekko nach. »Das ist korrekt«, bestätigte sie. Ein wenig Unruhe schwang in ihrer Stimme mit. »Begleit- und Erdkampfstaffel.« »Oh ... und kündigen Sie sich immer auf diese Weise an?«, wollte der Colonel weiter wissen, das Kinn deutend auf den müden Raubvogel hinter ihr gerichtet. Die Pilotin runzelte die Stirn. »Ich … wie bitte?« »Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist?« »Es müsste so um die Mittagszeit sein«, gab die Angesprochene zögerlich zurück. Ekko nickte. »Richtig.« »Ich habe geschlafen«, brummte Balgor. »Genau«, fügte der Regimentskommandeur an. »Ich auch.« Das erstaunte seinen aktuellen Stellvertreter. »Sie auch?« »Sie auch?«, wiederholte Amen und erbleichte. »Was?!«, rief Calgrow aus, die sich ihnen gerade von hinten näherte. »Was soll das heißen?« Ekko ignorierte sie. »Dafür schulden Sie mir was«, verlangte er Wiedergutmachung von der Pilotin. »Ich will mit dem Ding fliegen.« Ekko konnte sich rühmen, bereits den einen oder anderen Höllenritt in einer Walküre hinter sich gebracht zu haben und innerhalb des fünfhundertzwölften Regiments gab es sogar Gerüchte, dass er, während der Schlacht um Agos Virgil auf einer Todesstoßrakete sitzend, die orkischen Linien zwei Mal überflogen hatte, um die genaue Position des feindlichen Waaagh-Bosses festzustellen. Dabei hatte er laut Augenzeugenberichten ekstatisch geschrien und seine Offiziersmütze auf die bockende Massenvernichtungswaffe niedergehen lassen. Ob das stimmte, würde wohl auf immer im Dunkel der Geschichte verborgen bleiben. Fest stand aber zumindest, dass er nie zuvor in einer Vulture mitgeflogen war. Zeit, das zu ändern. Und außerdem konnte er so die Unterhaltung mit Doktor Calgrow ganz unauffällig beenden. Er hatte sowieso bereits erfahren, was er wissen wollte. Zumindest … glaubte er das. »Ähm … was?«, brach es aus Amen hervor. »Ich bin noch nie in einer Vulture geflogen«, erklärte der Colonel und zuckte die Schultern. »Ich möchte dieses Gefühl endlich einmal kennenlernen.« Wie die meisten Atmosphärenflugzeuge der Imperialen Armee war auch die Vulture ein Zweisitzer. Die Besatzung bestand aus einem Piloten und einem Waffensystemoffizier, dem WSO. Während der Pilot die Maschine steuerte und feindlichem Flugabwehrfeuer so gut es ging auswich, galt die Verantwortung des WSO dem Einsatz der vielen verschiedenen Waffensysteme, die der Vulture ihre Feuerkraft und ihren formidablen Ruf verliehen. Allerdings ermöglichte das im Bedarfsfall auch die Mitnahme eines Passagiers. Ekko wusste das. Dasselbe Prinzip wurde bei den STK Walküre und Vendetta angewandt – wenn auch weniger häufig. Da er keinen WSO aus Amens Maschine hatte steigen sehen, nahm er also ganz richtig an, dass es diesen noch nicht gab. Damit war der Sitz für einen Rundflug prädestiniert. Die Pilotin blickte sich hilfesuchend um. »Ich weiß nicht …«, begann sie und erste Sorgenfalten erschienen auf ihrer Stirn. »Es gibt Vorgaben des Munitoriums, die den genauen Ablauf eines solchen VIP-Fluges regeln. Sie müssten erst in die Sicherheits-, Verhaltens- und Umgangsregeln eingewiesen werden, eine Ausbildung am Schleudersitz erhalten und mit den Sicherheitseinrichtungen und den allgemeinen Vorgängen an Bord vertraut gemacht werden.« Während sie sprach, vertieften sich die Sorgenfalten. Ihre Stimme wurde immer leiser und schwächer. »Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist«, schloss sie schließlich und seufzte unglücklich. Eine kurze Pause gongte lautlos zum nächsten Akt. »Großartig!«, rief Ekko aus und klatschte in die Hände. »Ich wusste, dass Sie mir so etwas ermöglichen würden. Ich hole nur kurz eine Fliegermontur. Bin gleich zurück.« »Das kann nicht Ihr Ernst sein, Colonel«, keuchte Balgor, den die Aussage seines Vorgesetzten völlig unvorbereitet traf. Er war nicht der einzige. »Colonel!«, rief Calgrow entrüstet aus. »Wir sind noch längst nicht fertig.« Jetzt endlich drehte sich der Regimentskommandeur zu ihr um. Allerdings spiegelte sich in seiner Reaktion nicht die von ihr erwartete Anerkennung des Gesprächsbedarfs wieder. Vielmehr ließ er in seiner ihm typischen Art durchblicken, dass er sich absolut nicht für die Sorgen der Ärztin zu interessieren schien. »Doktor – gehen Sie einfach – nehmen Sie sich den Tag frei. Machen Sie einen Ausflug. Sie werden schon etwas finden, um sich zu beschäftigen. Es gibt da einen wunderbaren FKK-Strand auf der anderen Flussseite. Genau das Richtige für eine Frau wie Sie. Haben Sie viel Spaß.« Er klopfte ihr auf die Schulter und verschwand so schnell zwischen den Umstehenden, dass es der Regimentsärztin nicht einmal mehr möglich war, eine passende Antwort von sich zu geben. Calgrows ergrautes Haar begann zu glühen. »Argh!«, fauchte sie die sie umgebende heiße Luft an: »Dieser Mistkerl!« Ihre Stimme hallte in die Ebene fort, verlor sich und starb schon bald darauf irgendwo in der mittäglichen Hitze an Erschöpfung. »Tut mir leid, Doktor«, sagte Balgor. Er meinte es ehrlich. »Darauf kann ich verzichten«, giftete die Ärztin zurück, drehte sich um und marschierte davon. Dass ihr die vor Ort befindlichen Soldaten wortlos den Weg freimachten, lag in diesem Moment nicht an ihrem Rang. *** Gren Krood stand am Rand des Musterungsplatzes und verfolgte ungerührt, wie sich der große Senkrechtstarter unter Schnauben, Heulen und Kreischen vom Erdboden löste; ein Raubvogel, dem seine Mahlzeit schwer im Magen lag. Vielleicht war es auch schlechtes Gewissen. Schon kurze Zeit später ging die Maschine in den Horizontalflug über, fauchte und schrie wie eine Lebende Heilige, die aus der Duschkabine kam und feststellte, dass man ihr in der Zwischenzeit die Rüstung geklaut hatte. Einige Zeit lang verfolgten die am Flugfeld Versammelten das Erdkampfflugzeug bei seinem Aufstieg in den blauen Himmel, wo es allmählich zu einem schwarzen Punkt schrumpfte. Weit dahinter ließen sich schwere, dunkle Wolken erkennen, die Vorboten eines nachmittäglichen oder abendlichen Gewitters. Dann trennten sich die Männer, gingen wieder ihren jeweiligen Tagesdiensten nach. Die aufgeheizte Wüstenluft flimmerte. »Tja«, meinte einer der beiden Männer neben ihm. »Da geht sie hin.« Er meinte die Vulture. »Wir sollten einen Raketenwerfer holen«, schlug der andere vor. »Nur für den Fall, dass sie ihn zurückbringt.« Er meinte Colonel Ekko. Krood warf den Sprechern einen kurzen, finsteren Blick zu. Cedd und Tall waren ‚seine‘ Grenadiere. Die beiden letzten Männer des fünften Trupps der dreiunddreißigsten Kasrkin. Die Kasrkin stellten die Eliteverbände der Stoßtruppen von Cadia. Sie bestanden aus jenen, die schon in jungen Jahren besondere Fähigkeiten im Einsatz mit der Waffe zeigten und wurden einem rigorosen Ausbildungsregime unterworfen, das nicht viele angehende Grenadiere das Leben kostete. Die verblieben Rekruten des Jugendkorps, aufgrund ihrer Helmkennzeichnung als ‚Weißbleche‘ bezeichnet, konnten am Ende ihrer langen Ausbildung zum Elitesoldaten von sich behaupten, zum Besten zu gehören, was das Imperium an kriegswilligem Fleisch in die Schlacht um das Überleben der Menschheit warf. Aufgrund ihrer überwältigenden Moral, unabdingbaren Hingabe an die Sache des Imperators und ihrer unvergleichliche Kampfstärke verglich man sie gerne mit den fanatischen Tempestus Scions, den Spezialtruppen des Imperiums. Diese fanatischen Gardisten, eigentlich nur für die schwersten und bedeutungsvollsten Aufgaben von namhaften Kommandeuren und Inquisitoren herangezogen, bildeten die Spitze der Hierarchiepyramide Astra Militarum. Selbst Offiziere hatten die Kommandosoldaten zu grüßen, Kommissare ihnen bei der Erledigung ihrer Aufgabe jederzeit behilflich zu sein. Die Kasrkin rangierten in derselben Liga. Offiziell bezeichnete man als Grenadiere, also Elitesoldaten, deren Ausrüstung, Kampffähigkeit und disziplinärer Status über dem normaler Infanteristen lag. Daher wurde ihnen auch nicht unbedingt derselbe Respekt wie den Kommandos der Scions zuteil. In Wahrheit aber konnten sich Ausrüstung, Ausbildung und Personal der cadianischen Elite mit den Besten der Scions messen. Inquisitoren und hochgestellte Offiziere nahmen zur Verfügung stehende Einheiten der Kasrkin mit Kusshand, um ihre Macht zu demonstrieren oder sie schwerpunktmäßig für Kommandoaktionen einzusetzen. Ein gewöhnlicher Kommandeur verstand das in der Regel nicht. Immerhin war er nur ein »Normaler«, wie man in den Reihen der Kasrkin zu sagen pflegte. Er verheizte die ihm zugeteilten Kräfte zumeist als Frontfeuerwehr, die immer dort zum Einsatz kam, wo normalen Soldaten der sprichwörtliche ‚Arsch auf Grundeis‘ ging. Colonel Ekko war das beste Beispiel dafür. Um einen seiner Infanterietrupps zu retten, hatte er Kroods Einheit in einer halsbrecherischen Aktion inmitten der feindlichen Angriffszone abgesetzt und war mit seinen Überlebenden zurück zu den eigenen Linien geflogen. Im Anschluss hatte er Kroods Leute einfach vergessen. Doch damit nicht genug: reduziert auf nur noch drei Mann war der fünfte Trupp der dreiunddreißigsten Kasrkin aus dem Gros der imperialen Streitmacht herausgelöst und der Verteidigung der Himmelskathedrale zugeteilt worden – einem Rest verschiedener Einheiten, deren Kommandeur … Ekko wurde. Er nutzte sie abermals als Frontfeuerwehr, ließ sie als Speerspitze seiner Verteidigung mehrere Aktionen durchführen lassen, bei denen selbst der Imperator den Kopf geschüttelt hätte. Beispielsweise eine Lazarettevakuierung inmitten eines feindlichen Angriffs, schwerpunktmäßige Überfallangriffe auf orkoide Fahrzeuge und Bereinigung kleinerer Fronteinbrüche und, der Wassertropfen, der das Fass des Wahnsinns zum Überlaufen brachte, schließlich eine waghalsige Such- und Vernichtungsmission nach dem feindlichen Waaaghboss. Und als sei das nicht genug, hatte er nach der erfolgreichen Vernichtung des Orkbosses eine Reihe von gut verborgenen Nuklearsprengköpfen gezündet, welche die Wüste um die Himmelskathedrale herum in eine Gluthölle verwandelten und den Einsatz für Krood und seine Männer beinahe zum letzten ihrer Laufbahn machten. Aber nun kam diese überraschende, beinahe unwirkliche Wendung des Schicksals. Ein neuer Kommandotrupp sollte in die gelichteten Reihen des zerschlagenen Regiments integriert werden; eine Grenadiereinheit, deren Mitglieder sich aus den Überresten der bastetischen Einheit rekrutierten. Noch suchten die drei Cadianer nach geeigneten Kandidaten. Immerhin kam es beim Dienst in einer Eliteeinheit nicht nur auf die Ausbildung und die Ausrüstung an, sondern vor allem auf eine körperliche und geistige Balance, die einen die Härten der Ausbildung und des Dienstes durchstehen ließ. Leider waren die Basteter wie die meisten imperialen Truppen »Normale«, sprich einfache Infanteristen und keine vom Kampf gestählten Elitekrieger. In ihren Reihen taugliches Personal auszumachen, gestaltete sich äußerst schwierig. Immerhin galt es, die Defizite einer fehlenden Erziehung wettzumachen, die man auf Cadia bereits von Kindesbeinen an genoss. Krieg war kein Erlebnis. Krieg war eine Urgewalt. Und wer das Handwerk des Krieges im Namen des Imperators zu erlernen gedachte, der musste den damit einhergehenden Erfordernissen genügen. »Was habt ihr bisher erreicht?«, erkundigte sich der Sergeant, während er in seiner Drillichtasche nach einem Lho-Stäbchen kramte. »Nicht wirklich viel«, erklärte Cedd und zuckte die Achseln. »Vielleicht fünf, sechs Kandidaten, die ich für geeignet halte.« »Ich hätte da einen Sprengstoffexperten, der aktuell bei Captain Fendel in der Einheit ist«, fügte Tall an. Der großgewachsene Kasrkin hatte sich als erstaunlich anpassungsfähig erwiesen und kam deutlich besser mit den Bastetern zurecht als Krood oder Cedd. »Ich denke, dass er unseren Anforderungen genügen würde und auch die Ausbildung durchstehen könnte.« Krood nickte, förderte eines der in Papier eingerollten Rauschmittel zu Tage und führte den zerknickten Sargnagel an seine Lippen. Cedd beeilte sich, seinem Vorgesetzten ein Sturmfeuerzeug zu reichen. »Hast du bereits mit ihm gesprochen?«, brummte Krood aus dem Mundwinkel, während die helle Flamme vor seinen Augen das Papier versengte. Genüsslich sog er den hellgrauen Rauch ein und ließ die ersten Züge der nach geklärter Asche schmeckenden Empfindung seinen Geist fluten. Bald schon stellte sich die leicht raue, benebelnde Wirkung ein, die einem zuerst den Rachenraum betäubte, bevor sie fortfuhr, auch den Rest des Kopfes in Besitz zu nehmen. Tall schüttelte den Kopf. »Nein. Nur mit seinem Lieutenant und ein paar Leuten aus seiner Einheit. Ich wollte mir erst einmal ein Bild von dem Mann machen.« »Hm«, brummte Krood erneut. »Du denkst also, er sei es wert?« »Ja.« »Dann sprich ihn an und wenn er Interesse hat, nehmen wir ihn in die Liste unserer Kandidaten auf.« »Verstanden.« Sie ließen den Landeplatz hinter sich und tauchten wieder in die Hitze zwischen den Zelten ein. Weit kamen sie nicht. Eine verschwitzte, von tagelangen Übungen bereits müde Formation basteter Infanteristen marschierte durch den breiten Hauptweg, der sich wie eine zentrale Schlagader durch die Zeltstadt schlängelte. Leitender des Spektakels war Captain Retexer, der nicht minder verschwitzt, aber denn deutlich motivierter schien als die neben ihm laufende Marschordnung. »Linksschwenk!«, kündigte der Captain mit lauter Stimme das nächste Kommando an. »Marsch!« Ein Ruck ging durch die Kolonne, als die erste Reihe aus drei Männern herumschwang, der ihr gegebenen Order folgend. Wie die Glieder einer Panzerkette, durch die Energie eines Antriebsrads bewegt, folgte der Rest der Einheit. »Gerade!«, befahl Retexer. Reihe für Reihe richteten sich die Soldaten auf den neuen Kurs aus, folgte der Körper der vielköpfigen Schlange den formaldienstlichen Anweisungen, als wären es die Bewegungen eines Pungi Krood und die Grenadiere beobachteten, wie fast zweihundert Mann im heißen Wüstensand die Drehung einer ganzen Kompanie exerzierten, bevor der Formationsführer sie endlich mit einem »Aus!« in den Gleichschritt entließ. Da geschah es – einer der Soldaten kam aus dem Tritt, stockte, ein neuerlicher Ruck ging durch die Marschordnung und plötzlich wirkte die homogene Formation überhaupt nicht mehr homogen. Fluchen und Schimpfen schlossen sich an, als die Männer bei dem Versuch, einen einheitlichen Schritt aufzunehmen, einander in die Hacken traten. Retexer ließ halten und begann, seine Unzufriedenheit auf die Männer zu entladen. Er erfand dabei einige sehr innovative Beleidigungen. Krood schüttelte den Kopf. Das waren eben die ‚Normalen‘. Das Imperium war die wohl größte und stärkste Macht im Universum. Es hatte die Menschheit geeint, einen Großteil der bekannten Galaxis erobert und verteidigte dieses Gebiet gegen Horden feindlicher Angreifer. Den Großteil dieser Aufgabe hatten normale Menschen übernommen. Abenteurer und Krieger, die dem Ruf des Imperators gefolgt waren, nach Ehre, Ruhm und dem Unbekannten suchten und bereit waren, für ihren Glauben und das Wohl der Menschheit in den Kampf und in den Tod zu gehen. Milliarden über Milliarden von Soldaten von einer schier unendlichen Anzahl an Welten warfen ihre schützenden Leiber in die Schlacht um das Überleben der menschlichen Rasse, standen Seite an Seite mit den mächtigen Space Marines und todbringenden Kampfmaschinen, erdrückten jeden Gegner unter der Masse ihrer Körper oder ertränkten ihn in ihrem Blut. Ja, das Militär des Imperiums war ein Fleischwolf, ein Ungetüm gigantischen Ausmaßes. Wer hier überleben wollte, der brauchte Disziplin und Organisation. Die Basis dieser grundsätzlichen Eigenschaften eines Militärs bildete der Formaldienst. Dieser auch als Exerzieren gebräuchliche Begriff bezeichnete das Beüben von Verhaltensweisen von Soldaten und Gruppen innerhalb der geschlossenen Abteilung eines Zugs, einer Kompanie oder eines Bataillons. Das diente dem Gewinn und Erhalt der äußeren – und somit auch inneren – Disziplin, die der einzelne Soldat benötigte, um seinen militärischen Dienst leisten zu können. Im Grunde stimmte das auch. Formalausbildung schuf das Fundament, auf der die Gefechtsausbildung der Soldaten fußte. Es prägte jene Abläufe ein, über die man in einer Kampfsituation nicht mehr nachdenken durfte. An einem Punkt allerdings sollte – oder besser musste – das Exerzieren so in Fleisch und Blut übergehen, dass man einen Infanteristen wecken und herumkommandieren konnte, ohne diesen auch nur ins Straucheln oder in Stress zu bringen. Soweit Krood wusste, bestand ein gewisser Personalsatz von Retexers Einheit aber aus neu eingegliederten Rekruten, PVS-Männern und Überresten der Imperialen Armee, was ihnen einen unterschiedlichen Bildungs- und vor allem Ausbildungsstand bescheinigte. Diese Defizite zu beseitigen hätte die Hauptaufgabe des Formationsführers sein müssen. Der aber schien viel zu sehr damit beschäftigt, seinen Willen über sämtliche physikalische Gesetze hinweg zu erzwingen. Kein Wunder, dass er dabei ein solches Ergebnis erhielt. Aber wie hieß es so schön? »Wer sonst nichts kann, der kann zumindest Formaldienst.« »Haben Sie was gesagt, Sergeant?«, wandte sich Tall an seinen Vorgesetzten. Der sah auf. »Nein« wollte er gerade sagen, wurde jedoch von einer Bewegung in den Augenwinkeln abgelenkt, noch bevor er weitere Worte verlieren konnte. Ein junger Soldat näherte sich ihnen. »Entschuldigen Sie, Sergeant Krood?«, sprach ihn der Infanterist an, dessen Namensstreifen auf der Feldbluse ihn als ‚Rahael‘ auswies. Der Kasrkin musterte ihn. Er kannte Rahael nicht gut. Nur flüchtig vom Sehen während der Schlacht um die Himmelskathedrale. Wie Krood war auch der ‚Normale‘ ein Cadianer, und wenn sich der Kasrkin richtig erinnerte, dann stand er in einer besonderen Beziehung zu dieser Sororita, die ihnen während ihres Kampfes auf Agos Virgil zur Seite gestanden hatte. »Was gibt es, Soldat?« »Ich habe gehört, dass Sie Männer für Ihre Grenadiereinheit suchen.« »Ja, und?« Der Mann zögerte, aber nur für einen Augenblick. »Ich würde mich gerne bewerben«, erklärte er schließlich. »Bewerben?«, fragte Krood, hob die Augenbrauen und sah zu seinen Begleitern. Die bedachten den Ankömmling mit belustigten Blicken. »Ja, Sir«, bekräftigte der sein Vorhaben. »Soldat, bei den Kasrkin bewirbt man sich nicht. Man wird erwählt, ein Kasrkin zu sein.« »Oh«, verlieh sein Gesprächspartner seiner Überraschung Luft. Ein wenig Enttäuschung schwang auch mit. »Das bedeutet also, Sie suchen gar keine Leute?« Krood nahm das Lho-Stäbchen aus dem Mund, blies den Rauch aus und atmete durch. »Wenn du dich im Kampf bewährst, dann kannst du wiederkommen.« Er klopfte Rahael auf die Schulter und ließ den anderen Cadianer stehen. Seine Männer folgten ihm. Irgendwo zwischen den Zelten tönte Retexers bereits leicht heisere Stimme: »Abordnung hört auf mein Kommando! Rechtsum! Im Gleichschritt – marsch!« *** Lieutenant General Jabari Ammon nahm hinter dem großen Schreibtisch Platz, der das Büro des Kommandeurs der dritten Armee des Kommandos Nord dominierte. Noch hatte er sich nicht ganz an das Factum gewöhnt, dass dieses Stück aus seltenem Palmenholz nun ihm gehörte. Nein. Das war nicht ganz richtig. Es gehörte ihm nicht wirklich. Stattdessen war ihm die Ehre zuteil geworden, von diesem edlen Möbelstück aus PVS-Einheiten des Kommandos Nord zu führen. Er war erwählt worden, der nächste einer langen Reihe aus Offizieren der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte zu werden, denen es oblag, die Verbindung zwischen der Politik und der Armee zu sein. Dabei war er nicht einmal Armeeführer. Grundsätzlich oblag die Verwaltung einer Armee einem Offizier oder Kommissar, der die Rangleiter bereits weit vor Ammon erklommen hatte und folglich auch weiter fortgeschritten war. In Wahrheit aber gingen dem Kommando Nord ganz allmählich die hochrangigen Offiziere aus. Eine Reihe von Unfällen, Zufällen und erstaunlichen Ereignissen hatten in den letzten zwei Jahren ein ganzes Oberkommando dezimiert: insgesamt vier Generäle, zwei Kommissar-Oberste und einen Magistraten des Munitoriums. Innerhalb der PVS hielten sich Gerüchte, dass es sich bei den Toden – die übrigens keinerlei Muster aufwiesen – um eine Verschwörung handelte, die das Vertrauen der Untergebenen in ihre Kommandoebene untergraben sollte. Ob das stimmte, wusste Ammon nicht. Für ihn war die Häufigkeit der Ereignisse ohne Zweifel unheimlich, aber bisher durch die jeweiligen Situationen durchaus erklärbar. Das allerdings sollte ihn nicht weiter interessieren. Der Dienstposten des Kommandeurs der Dritten Armee NK gehörte nun ihm, die Beförderung zum Captain General war sicherlich auch nur noch eine Formsache. Nachdenklich strich er über das polierte Holz. Fast sechzig aktive Regimenter und Sondertruppen gehörten zum nördlichen Kommando, insgesamt etwa Fünfhunderttausend Mann. Weitere zweihundert- bis dreihunderttausend konnten bei Bedarf umgehend aus der Bevölkerung nachrekrutiert werden. Mit ihrer Mischung aus schnellen Eliteeinheiten der Gebirgsgrenadiere, schweren Panzern, sowie mechanisierten und motorisierten Bataillonen stellte das Kommando Nord die wohl kampfstärkste Komponente der PVS Bastet III. Ihr oblag die Aufstandsbekämpfung in den nördlichen Gebirgsmassiven, die Abwehr von Angriffen auf die Raumhäfen von Serareh und die Bereitstellung von Personal für die Feldzüge der Imperialen Armee. Außerdem halfen sie im Katastrophenfall, bei Ernten und Saat und teilweise sogar bei der Verbrechensbekämpfung. Zu diesem Zweck gliederte sich das NK in ein Oberkommando unter Führung eines Sektor-Kommandeurs, drei Untersektoren, die jeweils durch einen stellvertretenden Kommandeur geführt wurden, denen eigene Stäbe unterstanden, die direkt mit den jeweiligen Armeen kommunizierten. Der Oberkommandierende des Nördlichen Kommandos war ein General, seine Vertreter Marschälle, dann folgten die Generaloberste, Generalhauptmänner und so weiter und sofort. Eigentlich war Ammon ein einfacher Korps-Kommandeur gewesen, der Führer einer mechanisierten Abteilung der PVS mit Kommandogewalt über gut dreißigtausend Soldaten. Nun hatte sich die Zahl verfünffacht, und Ammon wusste noch nicht so recht, wie er damit umgehen sollte. Glücklicherweise stellte sich der Korpsstab als recht erfahren heraus, was ihm die Einführung in seinen neuen Posten ungemein erleichterte. Dennoch: ein mulmiges Gefühl blieb. Die Verantwortung über eine derart große Verteidigungskraft lastete schwer auf ihm. Wenn er versagte, wäre sein Leben umso eher verwirkt. Das kleine Intercom auf seinem Tisch machte auf sich aufmerksam. Ein heller Glockenton, der Ammon aus seinen Grübeleien riss. Als er die Annahmetaste drückte, erschien ein kleines, holografisches Fenster über der in dunklem Grau gehaltenen Schaltfläche. Es war sein Adjutant. »Mein Herr«, begann der Mann. Noch eine Eigenheit, an die sich Ammon erst noch würde gewöhnen müssen: mit dem Aufstieg vom Korps- zum Armeekommandeur ging ein unsichtbarer sozialer Aufstieg einher. Plötzlich bezeichneten die Untergebenen ihren Vorgesetzten als »Mein Herr«. Eine etwas seltsame Bezeichnung, die dem Generalleutnant einen Eindruck davon vermittelte, wie sehr er sich von der Truppe entfernte, je weiter er die Rangleiter emporkletterte. Ganz wohl war ihm dabei nicht. Er hätte die Bezeichnung »Sir« oder »General« vorgezogen. »Hm?«, murmelte er. »Das Munitorium wünscht ein Gespräch mit Ihnen.« »Das Munitorium?«, sprach Ammon seine Überraschung aus. »Ja, Sir«, bestätigte die zweidimensionale Büste auf dem holografischen Schirm. »Man versicherte mir, dass es um eine Angelegenheit höchster Dringlichkeit geht.« Der Mann senkte verschwörerisch die Stimme. »Es hat mit Ihrer Beförderung zu tun.« »Oh«, stellte der Generalleutnant fest. Ein seltsames Gefühl machte sich in seiner Magengegend breit. »Stellen Sie durch.« Sein Gegenüber nickte, dann verblasste das Bild, fiel in sich zusammen und baute sich neu auf. Die Gestalt, die nun die Projektionsfläche in Beschlag nahm, wirkte vornehm, sehr elegant und dennoch schlicht. Ammon wusste, dass er das Gesicht schon einmal gesehen hatte, aber er konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern, wo. »Captain General Ammon«, begrüßte ihn der Anrufer und betonte dabei jede Silbe. »Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Sie zu Ihrer Beförderung zu beglückwünschen.« »Ich bin noch nicht Generalhauptmann«, widersprach der Generalleutnant. »Oh, sicherlich. Sie sind bereits Captain General. Sie wissen es nur noch nicht«, versicherte ihm der mysteriöse Anrufer und lächelte dünn. »Sie sind nicht vom Munitorium!«; ging es dem PVS-Offizier auf. »Sie sind …« »General Ammon«, beruhigte ihn sein Gesprächspartner in einem Ton, der ihn gegen seinen Willen verstummen ließ, »ich denke, wir können uns weitere Ausführungen in diese Richtung sparen. Wer ich bin und woher ich komme, ist nicht von Belang. Zumindest für Sie nicht. Sie müssen lediglich wissen, was ich Ihnen zu sagen habe.« »Was haben Sie denn zu sagen?« »Ihnen sind sicherlich schon Geschichten über die Unglücke zu Ohren gekommen, die ihre ehemaligen Vorgesetzten ereilten«, erkundigte sich die Büste rhetorisch. »Eine erstaunliche Anzahl an Zufällen, finden Sie nicht?« »Was wollen Sie damit sagen?«, gab Ammon zurück und runzelte die Stirn. »Lassen Sie mich eine Prophezeiung treffen«, schlug der andere vor. »Ihrem Amtskollegen aus dem Zentralkommando wird bald ein Unglück ereilen, das ihn Namen, Rang und vielleicht sogar das Leben kosten wird. Was denken Sie? Wahrheit oder nicht?« Ammon verengte die Augen. »Wer sind Sie?«, zischte er. »Wir möchten, dass Ihnen so etwas nicht passiert«, fuhr sein Gegenüber mit betont neutraler Stimme fort. »Bastet ist in großer Gefahr. Es haben sich Kräfte auf dieser Welt versammelt, deren Ziel es ist, den Planeten und das System der Kontrolle durch den Goldenen Thron zu entziehen. Sie wollen Anarchie und Chaos erzeugen, und diese nutzen, um selbst die Herrschaft zu erlangen. Die Regierung hat sich bisher wenig gewillt gezeigt, der drohenden Katastrophe entgegenzutreten, und die Vertreter des Imperiums erscheinen seltsam machtlos, denken Sie nicht? Wir hingegen wollen etwas unternehmen. Wir lassen uns nicht bestehlen, nicht erpressen und auch nicht bedrohen. Daher würden wir Sie gerne überzeugen, für uns zu arbeiten. Natürlich würden wir Sie gütlich belohnen. Es liegt uns nicht daran, unsere Ziele mit denselben Mittel zu erreichen, die unsere Feinde nutzen. Vielmehr möchten wir … Sie überzeugen, dass Sie an unserer Seite besser aufgehoben sind als an der der aktuellen Regierung.« Er lehnte sich zurück. »Aber das liegt selbstverständlich in Ihrer Hand.« »Das ist … Häresie!«, rief der Lieutenant General erzürnt aus. Damit entlockte er dem anderen eine Reaktion, die ihn selbst überraschte. »Wir dienen alle dem Imperator, General! Niemand erwartet etwas anderes von Ihnen und jede Abkehr vom rechten Weg würden wir selbst als Häresie auffassen! Also wagen Sie es nicht, uns als Häretiker zu bezeichnen!« Die klaren Augen des Mannes verdunkelten sich. »Es liegt in Ihrer Hand, General Ammon. Aber denken Sie daran: Unser Angebot gilt nicht ewig. Ach so«, fügte er so glatt an seine Worte an, als habe er just in diesem Moment die Gedanken des Basteters gelesen, »falls Sie versuchen sollten, diese Verbindung zurückzuverfolgen oder Ihren Kameraden eine Information zukommen zu lassen, um Ihr erlangtes Wissen zu teilen, so seien Sie sich sicher: niemand wird Ihren Worten Glauben schenken. Wir hingegen werden uns Ihrer sehr bald darauf annehmen, denn wir können es nicht zulassen, dass unser Vorhaben den Mächten des Feindes bekannt wird. Ich werde Sie wieder kontaktieren, nachdem Sie ein wenig Zeit hatten, über unser Angebot nachzudenken. Einen schönen Tag wünsche ich.« Das Bild verblasste und fiel in sich zusammen. Ammon blieb reglos sitzen, starrte auf das leere Rechteck aus Luft, das gerade eben noch Ausgangspunkt einer sehr unangenehmen Unterhaltung gewesen war. Was hatte er da gerade erlebt? Eine Verschwörung? Es hatte so geklungen. Aber auf eine seltsame, für ihn nicht nachzuvollziehende Art. Was bedeutete das? Hatte man ihm gedroht? Ja, schon, aber nicht so, wie er sich eine Drohung vorstellte. Im Grunde war es eher eine Warnung gewesen, sich nicht den Feinden des Imperiums hinzugeben. Es klopfte an der großen Flügeltür. »Ja?«, rief Ammon abwesend. Die Tür schwang auf, und ein Offizier im unauffälligen Steppentarnmuster der Streitkräfte vom Bastet trat ein, einen Stapel Dokumente in der Hand. »Guten Tag, Sir. Ich habe hier eine Reihe von anstehenden Beförderungen«, begann er, stockte aber, als er Ammons ratlosen Blick bemerkte. »Sir? Ist alles in Ordnung?« Für einen Augenblick dachte der Lieutenant General daran, dem vor ihm stehenden Captain die Geschehnisse von eben gerade zu skizzieren, doch dann erinnerte er sich an die Worte des Anrufers. Wenn es stimmte, was er gesagt hatte, dann würde jedes Wort Ammons die Pläne dieser ominösen Gruppierung torpedieren. Wenn es gelogen war, dann hatte sich Ammon eines schweren Vergehens schuldig gemacht. Er hatte gehört, dass sich eine Inquisitorin auf Bastet befand. Vielleicht war dies ein Versuch gewesen, ihn zu einer unüberlegten Aktion zu verleiten, die man ihm später negativ auslegen konnte. Welche Strafe stand noch einmal auf Unterstützung einer Verschwörung gegen den Imperator? Zudem: Würde sich eine Inquisitorin auf das simple Wort eines Korpskommandeurs – Armeekommandeurs, verbesserte er sich in Gedanken – verlassen? Würde sie daraufhin wirklich tätig werden? Er hatte nichts in der Hand. Keinerlei Beweise dafür, dass das Gespräch stattgefunden hatte. Alles, was sein Adjutant wusste, war die Tatsache, dass er mit dem Munitorium geredet hatte. Allerdings bezweifelte Ammon, dass es beim Munitorium irgendjemanden gab, der das Gespräch bezeugen konnte, zumal er auch nicht glaubte, wirklich mit dem Munitorium gesprochen zu haben. Wer auch immer der mysteriöse Anrufer gewesen war, er hatte den General zu einer Entscheidung gezwungen. Er hatte ihn gezwungen, vorerst untätig zu bleiben. Und dann war da das Gesicht, an das er sich zu erinnern glaubte, es aber nicht genau zuordnen konnte. Wer war dieser Mann? Und was bedeutete die Aussage, seinen Amtskollegen aus dem ZK würde nun bald ein schreckliches Unglück ereilen? Was auch immer auf ihn zukam, Ammon begriff allmählich, dass es definitiv mit seinem Dienstposten zu tun hatte. Plötzlich fühlte er sich müde. Unendlich müde. »Denken Sie, wir könnten den Schreibtisch austauschen?«, fragte er mit matter Stimme. Der andere Offizier runzelte die Stirn. »Was? Warum?« »Ich weiß nicht«, sagte der General betrübt. »Ich habe das Gefühl, dieser hier ist zu groß für mich.«
  2. Die "The world that was"-Malchallenge April 2019

    Dann hast du den 1. Post von mir dazu nicht gelesen. Danach hätte sich dir die Frage nicht gestellt.
  3. 42 to Infinity

    Macht jetzt schon mehr her als das, was ich in letzter Zeit zu Miniatur gebracht habe. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.
  4. Die "The world that was"-Malchallenge April 2019

    Also machst du jetzt den Flughafen?
  5. Niemand hat die Absicht, ein Projekt fertigzustellen!

    Findest du nicht, dass du dem armen Khorne da ein wenig Unrecht tust? Jeder muss auf irgendetwas aufbauen. Und das Ding mit den Khorne-Flakes ist ja nun ein wenig abgelatscht.
  6. Kamils SciFi: 40k / Infinity / SW:L / p100

    Ich dachte gerade: DER LÜGT DOCH! Das sind dicke Sororitas - Aber ich bin froh: waren es doch nicht :-D
  7. Die "The world that was"-Malchallenge April 2019

    Ich bin zwar kein Neurologe, aber das klingt nicht gerade gesund.
  8. Die "The world that was"-Malchallenge April 2019

    Du könntest einen neolithischen Flughafen darstellen. Flieger und Safety-cat hast du dann ja - Streifenfarbe passt auch - awesome.
  9. Niemand hat die Absicht, ein Projekt fertigzustellen!

    Ja, von Herrn Koch gibt es eine ganze Menge. Und jede Folge ist herrlicher als die andere. Es gibt auch eine Website mit den ganzen Folgen - zumindest den meisten. Weiß aber gerade nicht wo.
  10. 3 Schläge! Hahahaha! 3! Sieht aus wie der Hintern von nem Sumoringer ... Hm. Woher weiß ich das? Das ist ja unheimlich ...
  11. Niemand hat die Absicht, ein Projekt fertigzustellen!

    Oh, oh, oh! Das kenne ich aus der Sendung mit der Maus! "Das hier ist der Herr Koch. Der Herr Koch ist Angestellter bei einer ganz modernen Firma. Die haben sogar Internetanschluss. Klar, dass der Herr Koch im Büro immer im Internet surft. Dann guckt er sich meistens Nackedeis an. Das findet er ganz toll. Der Herr Koch kommt sehr oft in sein Büro. Bloß wenn ein anderer kommt, dann muss er schnell das Internet ausschalten, sonst wird er entlassen. Man darf sich ja nicht auf Kosten der Firma Nackedeis angucken. So modern ist die Firma dann auch wieder nicht. Doch eben ist dem Herrn Koch sein Chef reingekommen und der Herr Koch hat das zu spät bemerkt. Der ganze Bildschirm ist noch voller Nackedeis. Macht aber nichts: So hat der Chef seine Frau auch noch nie gesehen."
  12. Alles Gute nachträglich! Such dir aus, wofür!
  13. John's Information Group - All the Worlds Models

    Ich nutze kein Facebook. Das solltest du inzwischen wissen. Tja. Krankenhaus ging leider erstmal vor. Und da habe ich sicherlich nicht gesessen. Das Witzige ist: Als sie mich wieder rausgelassen haben, waren ja noch 20 da. Als ich daheim war, waren's noch 5, als ich endlich am Laptop war und den "Buy"-Button gedrückt habe, waren sie alle weg. Wenigstens habe ich die anderen gekriegt.
  14. John's Information Group - All the Worlds Models

    Ach, DU WARST DAS! Ich habe sie nicht mehr gekriegt. In dem Moment, wo ich sie kaufen wollte, war plötzlich keine mehr da. Ich habe drei Tage geweint ... pfff ... dafür habe ich jetzt ne High-School-Double-D-KDM Figur bei mir und mal gucken ... vielleicht kriegt sie statt dem Schwert ein MG42 und wird mein neuer Shadowrun Chara ... mal sehen.
  15. John's Information Group - All the Worlds Models

    Wohlverdient. Ich glaube, das Wochenende mit so einem Mädel verbringen - da müsste ich auch mal Pause machen. Aber sie sieht zufrieden aus, John. War auf jeden Fall die Mühe wert! Gute Arbeit!
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