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[Epic Armageddon] Der Gethsemena-Subsektor


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Mal eine Frage an die Regelspezialisten hier: Wie groß ist eine Formation Eldar-Gardisten? Die NetEA-Liste ist da leider etwas schwammig formuliert, dort steht "One Farseer and seven Guardians". Sind das dann 7 (Farseer ist Teil der 7 Units) oder 8 Units (Farseer ist ein extra Stand) ?

 

Ich tendiere eher zu 8, denn bei den Ghost Warrior heißt es "Four Wraithblade or Wraithguard units, one with a Spiritseer". Da ist es klar und eindeutig, und hören es 7 Units sein sollten müsste ja die Formulierung analog zu den Ghost Warriors sein. Aber ist das so richtig?

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vor 41 Minuten schrieb Hellcat:

Mal eine Frage an die Regelspezialisten hier: Wie groß ist eine Formation Eldar-Gardisten? Die NetEA-Liste ist da leider etwas schwammig formuliert, dort steht "One Farseer and seven Guardians". Sind das dann 7 (Farseer ist Teil der 7 Units) oder 8 Units (Farseer ist ein extra Stand) ?

 

Ich tendiere eher zu 8, denn bei den Ghost Warrior heißt es "Four Wraithblade or Wraithguard units, one with a Spiritseer". Da ist es klar und eindeutig, und hören es 7 Units sein sollten müsste ja die Formulierung analog zu den Ghost Warriors sein. Aber ist das so richtig?

Ich bin mir sehr sicher, dass es 1 Farseer plus 7 Gardisten sind (zumindest habe ich das immer so gespielt). Der Unterschied zu der Ghost Warrior-Beschreibung ist, dass der Farseer eine eigene Einheit/Base ist, während der Spiritseer „nur“ ein Charakter ist, eine anderen Einheit/Base (einer Wraithguard/Blade-Einheit) abgeschlossen ist.

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@Der Bil und @D.J.: Ihr wisst wirklich, wie man einem Mann in seinen Dreißigern das Gefühl der Jugend zurück gibt. Darf ich fragen, worauf sich die Zeilen beziehen?

 

Willkommen im Thread, @Hellcat.

 

 

 

 

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An den Chimären geht es zügig voran. Grundfarben und Schatten sind komplett. Abgesehen von der Hülle stehen auch schon die Akzente. Folglich kommen nur noch Highlights auf allem, was in Tarnfarbe gehalten ist, Korrekturen sowie das Weathering. Vielleicht ist das bereits am Sonntag drin, morgen stört wie so oft die Arbeit. 

 

Wie immer hoffe ich, dass die Sachen zu gefallen wissen. Und einen guten Start in das Wochenende Euch allen!

 

 

 

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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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Danke, das wünsche ich dir auch.

 

vor einer Stunde schrieb Arkon Hassel:

@Der Bil und @D.J.: Ihr wisst wirklich, wie man einem Mann in seinen Dreißigern das Gefühl der Jugend zurück gibt. Darf ich fragen, worauf sich die Zeilen beziehen?

 

In den Achtzigern, als Computer noch mit Dampf betrieben und Minis noch aus Holz geschnitzt wurden, gab es eine Spielshow namens "Der große Preis" mit Wim Thoelke. Im ZDF, wenn ich mich recht erinnere. Es gab da auch einen von Loriot gezeichneten Zeichentrickhund namens Wum, der in kurzen Einspielern gezeigt wurde. Meist, wenn es um Eigenwerbung für die Sendung ging oder eine Fernsehlotterie, die irgendwie mit dieser verbunden war.

 

Das Einprägsamste war, dass dieser Wum irgendwie angesprochen wurde und dann der Trickfilm begann mit dem am Schreibtisch pennenden Wum, der etwas unorientiert den Kopf hob und meinte "Wie denn? Wo denn? Was denn? Thööölke!" und den Kopf wieder ablegte.

Diese Zeile war so etwas wie ein Running Gag damals.

 

Der von D.J. genannte Satz kam immer, wenn es um den Stichtag für die Teilnahme an der Lotterie ging. Da war Wum dann im Duo mit dem Elefanten Wendelin. Am Ende machten sich beide einen Knoten ins Ohr und verpaßten dem Zuschauer einen hörbaren Frontalschmatzer.

 

bearbeitet von Der Bil
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Kleine Leute - mein Hauptprojekt um kleine Völker: Zwerge, Halblinge usw.

Mit Bil ins Scharmützelland - Fantasy-Skirmish

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Und so sahen die beiden aus :) Zwei uralte Plastikgummitiere, die damals beinahe jeder in irgendeiner Form hatte.

Wum hatte sogar eine eigene Single rausgebracht  ;)

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bearbeitet von D.J.
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Spontaner ein Einblick in mein aktuelles tun, Nov scheint der Monat der Bikes zu sein:

 

Bei diesen Modellen bietet es sich an die Köpfe frei zu lassen, während man das Modell erstellt und dann Varianten zu erzeugen.

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Dann: Insgesamt 8 Varianten a 2 Kopfposen

 

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Printer goes Brrrrr

 

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You have chosen your mad scientist well.

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@Der Bil und @D.J. danke für Eure Ausführungen. Das war tatsächlich ein kleines Stück vor meiner Zeit. Wum kommt mir jedoch bekannt vor. Wahrscheinlich eben wegen seiner Omnipräsenz in den damaligen Haushalten und im Fernsehen.

 

@Hirnbrand they will make a finde addition to my collection!

 

 

 

 

Panzer im Aschewüstenschema - ein Tutorial

 

Vor einer Weile hatte ich Euch eine kleine Anleitung dazu versprochen, wie ich meine Panzer bemale. Das ursprüngliche Schema sollte den meisten als Signatur-Tarnung der Stahllegion von Armageddon bekannt sein. Da das Imperium allerdings ein furchtbar unkreativer, bürokratischer Haufen mit mutmaßlich nicht mehr als zehn Tarnschemata ist, welche überhaupt offiziell vom Munitorum zugelassen sind, nutzen meine Valhallaner den Anstrich der Stahllegion für Einsätze in der Aschewüste ebenfalls.

 

 

 

 

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Grundsätzlich muss ich festhalten, dass das Bemalen von Epic-Figuren ein sehr kurzweiliger und belohnender Zeitvertreib ist. In der Spanne, in der man sonst vielleicht zwei oder drei Großfiguren bemalt, geht hier unversehens eine komplette Panzerkompanie vom Band. Wichtig ist, dass die Miniaturen auf Spieltischdistanz noch gut wahrnehm- und differenzierbar sind. Daher rate ich zu hellen Farbschemata, starken Kontrasten und mutigen Kantenakzenten. Der Maßstab mag im ersten Moment abschreckend wirken, doch die Epic-Modelle verzeihen einiges und auch ein ordentliches Trockenbürsten kann mit wenig Aufwand schon für tolle Ergebnisse sorgen. Also nur keine unangebrachte Furcht! So viel kann gar nicht schiefgehen. 

 

Die Panzer wurden entgratet, mit der Feile etwas geglättet, zusammengebaut und dann im Seifenbad gewaschen, um Öl-Rückstände von der Produktion zu entfernen. Es folgt eine Grundierung mit Scalecolor Graphene Grey, über die mit der Airbrush Streifen von Vallejo Air Dead Flesh folgten. Wenn Ihr keine Airbrush habt, lässt sich dieser Schritt auch problemlos mit dem Pinsel erledigen. Im oberen Bild ist die linke Chimäre mit dem Luftpinsel bearbeitet worden, die rechte Chimäre wurde mit einer Mischung aus flachem Farbauftrag und mehreren dünnen Trockenbürst-Schichten bearbeitet. Der Unterschied ist vor allem auf Spieldistanz gering, wie vor allem das untere Foto andeutet. Insgesamt geht es mit der Airbrush aber schneller, die Farbübergänge sind darüber hinaus sanfter.

 

 

 

 

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Wenn Ihr die Panzer vorbereitet habt, könnt Ihr euch den Bases widmen. Für Epic ist es grundsätzlich nicht nötig, Fahrzeugen Sockel zu verpassen. Im Sinne der Praktikabilität und optischen Uniformität empfehle ich es aber gern. Meine Bases sind aus 2 mm dickem Plastikkarton, die mit dem Skalpell rechteckig zugeschnitten wurden. Die Ränder bemalte ich mit GW Rhinox Hide, die Oberfläche mit Scalecolor Indian Red. Nach dem Trocknen trug ich sehr großzügig, und das ist wichtig für den Effekt, GW Martian Ironearth sowie Martian Ironcrust auf. Für die Felsbrocken nutzte ich kleine Stückchen aus Kork. Im Anschluss tuschte ich die nun entstandene Kraterlandschaft mit GW Reikland Fleshshade.

 

 

 

 

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Als nächstes bürstete ich die Bases mit einer 1:1-Mischung aus GW Pallid Wych Flesh und GW Martian Ironearth trocken. In einem zweiten Schritt, der hier nicht bildlich festgehalten wurde, folgte ein sehr leichtes Bürsten mit einer etwa 1:3-Mischung der genannten Farben.

 

 

 

 

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Durch das Bürsten hatten die Bases zwar einigen Kontrast erhalten, wirkten dafür aber sehr kalkig und... rosa. Daher entschied ich mich dazu, eine weitere 1:1:1-Lasur aus GW Reikland Fleshshade, Wasser und GW Cassandora Yellow aufzutragen, um einen schönen warmen Ton zu erzeugen und gleichzeitig die Übergänge etwas zu glätten.

 

 

 

 

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Nun bekamen die kleinen Truppentransporter deren Grundfarben. Metall: Army Painter Plate Mail Metal. Waffengehäuse: GW Gorthor Brown. Helle Kompaniestreifen: GW Pallid Wych Flesh. Rote Streifen: GW Mephiston Red. Graue Streifen: GW Stormvermin Fur. Welche Farben Ihr für die Kompaniemarkierungen nutzt, ist natürlich völlig Eurer Fantasie überlassen. Ketten: 2:1 GW Dryad Bark und Army Painter Plate Mail Metal.

 

 

 

 

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Zeit für die Tusche! Alle "regulären" Shades verdünne ich bei Epic prinzipiell mit etwas Wasser. Metall: GW Nuln Oil. Waffengehäuse: GW Agrax Earthshade. Ketten: GW Nuln Oil. Panzerung und Chassis: nur in die tiefen Versenkungen eine 1:1:1-Mischung aus dem dunkelgrauen Überstand von GW Apothecary White, Wasser und GW Agrax Earthshade. Mit der letztgenannten Mischung versuchte ich, die Flusseigenschaften eines Oil-Washes nachzuempfinden, welches sich noch immer durch Wasser verdünnen und abziehen ließ. Das ist etwas aufwändiger, funktioniert aber gut. Durch diesen Schritt sind die Chimären definitiv bereit für die ersten Spiele und Ausfahrten. Vielleicht ergänzt Ihr noch etwas Weathering, dann sollte sich niemand an den Modellen stören.

 

 

 

 

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Nicht schlecht, oder?

 

 

 

 

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Wir wollen aber noch ein bisschen weitergehen und ein paar Panzermodelle erschaffen, die richtige Blickfänger werden. Daher schloss ich nun Akzente an. Metall: 1:1 Army Painter Plate Mail Metal und Scalecolor Speed Metal. Waffengehäuse: erst 1:2 GW Ulthuan Grey und GW Gorthor Brown, für die Edges schließlich die gleichen Farben nur 2:1 gemischt. Helle Kompaniestreifen: 1:1 GW Pallid Wych Flesh und Weiß, an den äußersten Kanten reines Weiß. Rote Streifen: GW Evil Sunz Scarlet, Edge-Highlighting mit GW Jokaero Orange. Panzerung: 1:2 GW Stormvermin Fur und GW Celestra Grey, finale Akzente hier mit einem Teil der vorgenannten Mischung und 2 Teilen GW Ulthuan Grey. Wenn Ihr bis jetzt durchgehalten habt - fantastische Arbeit! Ihr seid bald fertig.

 

Nun brauchten nur noch die bodennahen Teile ein Weathering. Ich entschied mich hierbei für eine dünne Schicht GW Martian Ironearth mittels Trockenbürsten.

 

 

 

 

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Und so sahen die Fahrzeuge letztlich nach einer dicken Schicht Mattlack aus. Beispielhaft erblickt Ihr hier meine zweite Kompanie mobiler Infanterie mit den frischen Chimären.

 

 

 

 

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Da ich gerade einen Lauf hatte, spendierte ich meinen Gardisten bei der Gelegenheit direkt auch noch ein paar geeignete Transporter.

 

War das Tutorial soweit hilfreich? In den nächsten Stunden nehme ich wahrscheinlich noch ein paar Anpassungen sowie Korrekturen vor, also seid nicht verwundert, wenn es zu kleineren Änderungen kommt.

 

Die nächsten Beiträge sind übrigens auch schon gesichert: dieses Wochenende wurde intensiv Epic gespielt. Ein Titan kam zu dessen Debüt. Es wurde gewürfelt, geflucht und Bier getrunken. Entsprechend darf ein kleiner Bericht erwartet werden. Meine Warhounds bellen nach Farbe. Auch wenn also die "reguläre" imperiale Armee soweit fertig ist, kommt noch einiges Spannendes. 

bearbeitet von Arkon Hassel
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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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vor 13 Stunden schrieb Arkon Hassel:

Die nächsten Beiträge sind übrigens auch schon gesichert: dieses Wochenende wurde intensiv Epic gespielt. Ein Titan kam zu dessen Debüt. Es wurde gewürfelt, geflucht und Bier getrunken. Entsprechend darf ein kleiner Bericht erwartet werden.

Darauf freue ich mch ganz besonders 😀

Das Tutorial war sehr interessant, danke dir dafür. Vielleicht kann ich davon etwas mitnehmen, wenn es mich wieder nach Belgien oder Spanien um 1800 bis 1815 verschlägt wo im im Epic Maßstab noch massig Material auf mich wartet :)  Ist zwar eine gänzlich andere Epoche, aber solche Tutorials sind immer gut um in Hinerkopf behalten zu werden :)

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Danke für Eure Rückkopplung! @D.J. lass es mich wissen, wenn Du Dich Belgiern oder Spaniern widmest. Große Armeen in kleinem Maßstab wissen oft zu beeindrucken. Für den Austausch stehe ich dann natürlich gern zur Verfügung. @Zalantar das kriegen wir hin. Ganz sicher.

 

 

 

 

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Wie so oft komme ich momentan nicht allzu regelmäßig zum Malen. Trotzdem möchte ich schon ein paar erste Eindrücke der in Arbeit befindlichen Warhound-Titanen zeigen. Bisher machen die Modelle Spaß, auch wenn im Prozess sicherlich noch einige Herausforderungen zu bewältigen sind. Da sind zum einen die Verzierungen und Heraldik der Legio Lysanda, welche ich mir als schematische Vorlage ausgesucht habe. Zum anderen brauchen die großen metallischen Bereiche noch einiges an Feinarbeit und die goldenen Verzierungen werden wohl einige Geduld fordern. Dafür wird das Endergebnis sicherlich ordentliche Wirkung zeigen, wenn alles gut läuft. Die Airbrush aus Japan kam übrigens zu ihrem Debüt und hat sich soweit sehr gut gemacht.

 

Da fällt mir ein - hat jemand von den Adeptus-Titanicus-Spielern im Forum zufällig Quellenmaterial zur Hand, aus dem sich entnehmen lässt, wie Warhounds im Schema der Legio Lysanda gestaltet sind? Bisher konnte ich leider nur Reaver und Warlords finden. Das wäre mir sicher eine große Hilfe.

 

 

bearbeitet von Arkon Hassel
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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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Der Kampf um das Sumpfgebiet in Sperrzone 062-Omega

 

Wie versprochen folgen nun nach und nach die Spielberichte des letzten Wochenendes, an dem zahlreiche Schlachten um den wertvollen Industriemond Tabernakum Epsilon im Gethsemena-Subsektor geführt wurden. Den Anfang macht die spannende Partie von @Hirnbrand gegen @Kowari. Letzterer steuerte freundlicher- sowie auch dankenswerterweise den folgenden Text bei.

 

In diesem Szenario trafen die Eldar-Kräfte von Biel Tan auf eine vom Symbiontenkult unterwanderte Minervan Tank Legion. Es wurde um vier Missionsziele gespielt, je eines in den Mitten der vier Viertel des Spielfelds. Hätte einer der Spieler ab der dritten Runde alle vier Missionsziele erobert, wäre diesem Spieler der Sieg sicher gewesen. Ansonsten gewinnt nach der fünften Runde der Spieler, der am meisten Missionsziele erobert hat (bei Gleichstand gewinnt die Seite, die der anderen Seite mehr Verluste zugefügt hat).
 

 

 

 

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Eldar Biel Tan:
 
Westliche Flanke:
5 Fire Prism + 1 Firestorm
3 Nightspinner
4 Ranger
6 Kampfläufer
 
Mitte:
6 Viper
8 Swooping Hawks inkl. 2 Exarchen
4 Gardisten + Farseer + 3 Heavy Weapons + 3 Support Weapons
3 Night Spinner
 
Östliche Flanke:
6 Shining Spears inkl. Autarch + Exarch
5 Falcon + 1 Firestorm
6 Kampfläufer
 
Luftunterstützung:
3 Phönixbomber
 
Minervan Tank Legion:
 
Westliche Flanke:
5 Leman Russ + Tank Hunter + Hydra + 3 Hellhounds
3 Salamander + Salamander Command
3 Baneblades
 
Mitte:
5 Leman Russ + Tank Hunter + Hydra + 3 Hellhounds
4 Vultures
 
Östliche Flanke:
5 Thunderer + Tank Hunter + Hydra + 3 Hellhounds
6 Hellhounds
3 Salamander + Salamander Command
 
Raumschiff-Untersützung:
Lunar Cruiser
 
Auf der westlichen Flanke zerschossen zwei Vultures mit ihren Raketen zwei Fire Prism. Anschließend konzentrierten die verbliebenen Fire Prism, die östlichen Kampfläufer sowie die Nightspinner deren Feuer auf die östliche Panzerkompanie und die angrenzenden Salamander. Da hierbei auch die Hydra der Kompanie ausgeschaltet wurde, flogen dann  die Phönixbomber fortlaufend ungestraft ihre Bodenangriffe gegen diese Panzerkompanie. Im Gegenzug wurden die Kampfläufer eliminiert, aber bis zum dritten Zug waren die Salamander vernichtet und die Panzerkompanie gebrochen.
 

 

 

 

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In der Mitte wurden die Vipers von den Langstreckenwaffen der Baneblades schnell ausgelöscht. Die Swooping Hawks litten unter dem orbitalen Bombardement des Lunar Cruiser, verloren aber zu deren Glück nur zwei Einheiten. Die Gardisten unternahmen einen schnellen Vorsturm durch die Kristallwälder und riefen sogar den Avatar zur Hilfe, aber wurden schnell vom Beschuss der mittleren Panzerkompanie zurückgedrängt. Als dann jene Panzerkompanie der östlichen Flanke zur Hilfe kommen sollte, wurde das Feuer der Eldar auf diese massiert und, auch wenn die Verluste nur begrenzt waren, die Einheit gebrochen.
 

 

 

 

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Auf der westlichen Flanke drangen die imperialen Panzer nach vorne und versuchten zunächst die Kampfläufer zu vernichten, was allerdings viel mehr Feuerkraft benötigte als erwartet. In der ersten Runde griffen die Shining Spears völlig übereilt die Panzerkompanie an und prallten an diesen sehr deutlich ab und mussten sich zurückziehen. Die Lasergeschütze der Falcons forderte einen hohen Blutzoll bei den imperialen Panzern, insbesondere nachdem unter anderem dank der Swooping Hawks in den Runden zwei und drei Kreuzfeuer zu legen war. Mit Unterstützung der östlichen Nightspinner konnten sowohl die Hellhounds als auch die östliche Panzerkomapnie gebrochen und anschließend umso einfacher dezimiert werden. Die verbliebenen Shining Spears suchten sich dann einen leichteren Gegner und zerstörten im Nahkampf die Salamander, preschten wagemutig noch weiter vor, um schließlich vom Feuer der letzten Thunderer vertrieben zu werden.
 
Da sich zum Ende der dritten Runde beide imperiale Panzerkompanien nicht sammeln konnten, wurde das Spiel als Sieg für die Eldar erklärt. Der Imperiale Spieler hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch die Baneblades, die Vultures und zwei Thunderer zur Verfügung.

 

Kommentar von @Kowari: Entscheidend für den Sieg war aus meiner Sicht, dass allen drei schwer gepanzerten Panzerkompanien zwar nur sehr langsam Verluste zugefügt werden konnte, aber sich insbesondere auch durch die Disrupt-Waffen der Nightspinner viele Blast-Marker bei den Kompanien ansammelten. Ein Faktor dabei waren auch die den Leman Russ zugeordneten Hellhounds und Hydras: Diese helfen den Kompanien natürlich enorm, indem sie diesen Luftabwehr-Kapazitäten und einen besseren Schutz vor Firefight-Angriffen lieferten. Aber wenn es dem Gegner gelingt, diese anzugreifen (entweder durch Artillerie oder durch Angriffe in die Flanke, sodass die Leman Russ die Schüsse nicht abfangen können), dann sterben jene Fahrzeuge halt deutlich schneller als die Leman Russ und sorgen durch ihre Verluste für zusätzliche Blast Marker. Ein weiterer Faktor, der es den Eldar sicherlich einfacher machte, war das Fehlen von imperialer Artillerie (zum Teil wurde dies sicherlich durch die Vultures und den Cruiser kompensiert). Eldar leiden immer sehr unter Artillerie-Angriffen, vor denen sie sich nicht verstecken können.

 

Kommentar von mir: Starke Partie. Und jetzt macht Eure Figürchen mal bunt.

bearbeitet von Arkon Hassel
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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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vor 18 Stunden schrieb Arkon Hassel:

Danke für Eure Rückkopplung! @D.J. lass es mich wissen, wenn Du Dich Belgiern oder Spaniern widmest. Große Armeen in kleinem Maßstab wissen oft zu beeindrucken. Für den Austausch stehe ich dann natürlich gern zur Verfügung.

Danke dir :) Das Angebot nehme ich beizeiten sehr gerne an 👍

Im Moment bin ich in Felstad, danach geht es vermutlich nach Alladore ... aber sobald ich wieder nach Spanien Anno 18XY gehe, werde ich mich melden :)

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Am 18.11.2023 um 14:37 schrieb Arkon Hassel:

Kommentar von mir: Starke Partie. Und jetzt macht Eure Figürchen mal bunt.

Danke für den tollen Spielbericht. Und ja bemalte Minis sind was tolles. Deshalb gibt es jetzt auch wieder ein paar Minis für die IW auf meinem Tisch.

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Die habe ich ja noch von unserem klasse Druckmeister (@Arkon Hassel jetzt habe ich schon wieder gelobt, aber was soll ich machen, sieht halt gut aus).

 

@Arkon Hassel ein Minigeddonspiel dieses Jahr wäre echt cool. 

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König und Henker

 

Im Verlauf kürzester Zeit hatten sich die Tyraniden auf Cordium Gethsemena explosionsartig vermehrt und eine Schneise der Verwüstung, der Aufstände und der Anarchie im Kielwasser ihres Vormarsches zurückgelassen. Die Kommunikation war an vielen Stellen zusammengebrochen. 

 

Entsprechend wartete die 17. Motorisierte Einsatzgruppe des 284. Valhalla wie unzählige andere Elemente der Imperialen Armee schon seit Wochen auf neue Befehle des Generalsstabes. Vergebens. Zu ihrem Unwissen hatte man den Sektor, in dem die Einsatzgruppe ihre Stellungen bezog, schon lange unter Quarantäne gestellt und alle noch dort befindlichen Truppen vorsorglich als Verräter gebrandmarkt. 

 

Als weitere Verschlechterung dieser grotesken Situation war nun der Reaver-Titan "Gloria Rex" auf Cordium Gethsemena eingetroffen und sollte proaganda-wirksam einige Ketzer einäschern, um der wankenden Moral loyaler Elemente auf die Sprünge zu helfen - die 17. Einsatzgruppe bot das ideale Ziel hierfür. 

 

Die Erde bebte unter den Schritten eines archaischen Behemoth, dessen schlichte Größe dem Verstand zu spotten schien. Hunderte stationierte Soldaten erstarrten vor Furcht, als die hallende Stimme des Reaver-Titanen über das Schlachtfeld schallte. 

 

"Hier spricht Katharynia von Horth, Princeps des Gloria Rex, dem unsterblichen Wächter, furchtloser Richter von Kautarast V, Läuterer von Berorius, Befreier von Jeronast Secundus, Erster der Purpurnen Loge, der unaufhaltsame Aschewüstenschreiter. Im Namen des Imperators sollt Ihr für Euren Verrat sühnen."

 

In dieser Partie spielte ich die Mission "Gogard's Revenge - Korps Grinda returns" aus dem Grundregelbuch von Epic Armageddon gegen @Replikant. Anstelle von Astartes und Orks standen sich allerdings die Imperiale Armee und ein Reaver-Titan gegenüber. Die imperialen Elemente setzten sich aus einer halben Panzerkompanie, einer Infanteriekompanie mit einer Schwadron Greifen sowie einer Kompanie Gardisten in Chimären zusammen. Nur die Infanterie begann das Spiel auf dem Feld. Der Rest der Armee würde in der ersten Runde über die Spielfeldkante als Verstärkung anrücken. Das Ziel war einfach. Würde es dem Reaver gelingen, zwei Treibstofflager zu zerstören, hätte der Titan die Mission gewonnen. Sollte die Imperiale Armee ihn vorher ausschalten, wäre sie dadurch siegreich. Jeder andere Fall endete in einem Unentschieden. 

 

 

 

 

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"Alle Maschinen stopp. Auspex-Bänke kalibrieren. Turbolaser auf 70%. Raketenbatterie ausrichten. Testsalve auf die Infanterie in der Ruine vor uns. Jetzt."

 

Der Reaver eröffnete das Spiel durch konzentrierten Beschuss auf die Garnisonstruppen, welche einige unglückliche Trupps verloren, aber lange von einem Brechen entfernt waren. Die Infanteriekompanie sammelte sich, ohne das Feuer effektiv zu erwidern. Über das Zentrum des Spielfelds rückte die Panzerkompanie vor und schaltete durch relativ ungezielten Beschuss einige Schilde des Titanen aus. Die Gardisten bewegten rasch über die Flanke, um später unterstützend wirken zu können. 

 

 

 

 

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In der zweiten Runde bewegte sich der Reaver in Richtung der Imperialen Linien und feuerte auf das Missionsziel der linken Flanke. Durch einen schweren Fehler in der Zielberechnung konnte der Titan entgegen aller Erwartung jedoch nur geringen Schaden verursachen. Die Imperialen Truppen ließen ihre Falle zuschnappen. Die Infanteriekompanie verließ ihre Deckung und versperrte den Weg zum Treibstofflager. Parallel nahm die Panzerkompanie den Koloss unter Feuer. Auch die Gardisten konnten nun einige Schüsse abgeben. Etwas beunruhigt führte ich meine Rüstungswürfe durch...

 

"REAKTORLECK! Schwerer Strukturschaden! Integrität bei 42 Prozent! Princeps, das machen wir nicht mehr lange mit!"

 

Es brauchte also nur eine motivierte Schlussphase der tapferen Imperialen, um mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Zum Glück war das Reaktorleck in der Endphase zu reparieren, aber der Reaver hatte nur noch zwei Lebenspunkte übrig. 

 

Also setzte ich im nächsten Zug alles auf eine Karte und sagte mit Gloria Rex einen Angriff auf die Infanteriekompanie an, um noch irgendwie zum Missionsziel durchzubrechen. Die Attacke zeigte Wirkung. Dutzende Männer fielen der Gottmaschine zum Opfer und die Formation wurde unversehens gebrochen. Aber die verbleibenden imperialen Kräfte ließen nicht locker und zogen die Schlinge immer enger. Schließlich war es eine gleißende Barrage aus Plasmafeuer der Gardisten, welche den Vormarsch des Reavers vollständig zum Erliegen brachte. 

 

 

 

 

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Verdienter Sieg für die Imperiale Armee. 

 

[+++An dieser Stelle sind keine Informationen über den weiteren Verlauf verfügbar. Aufzeichnungen archiviert und nicht zur Veröffentlichung zugelassen. Automatische Information von [ENTFERNT] im Falle eines Zugriffsversuchs. Imperator protegit.+++]

 

Kommentar von mir: ich mochte jede Minute dieses filmreifen Spiels. Schön geschriebenes Szenario, das für @Replikant eine gute Auffrischung der Regeln mitbrachte. Ich habe die Ausdauer des Reaver-Titanen wohl deutlich überschätzt und hätte von vornherein deutlich defensiver spielen sollen. Es wäre wahrscheinlich ratsam gewesen, die lange Reichweite meiner Waffen gegen die Missionsziele zum Tragen zu bringen, während ich außerhalb der Gefahrenzone durch die Imperialen Truppen bliebe. Aber hätte der heilige Michael Bay das gutgeheißen? Wahrscheinlich nicht. 

bearbeitet von Arkon Hassel
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(Khalil Gibran)


 

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Da sieht man mal was die oft unterschätzte Masse der imperialen Armee so ausrichten kann.

 

Zwar nicht für das Spiel heute, aber immerhin auch mal wieder was fertig bekommen. Eine paar Terminatoren für die IW

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Ghurdath Mauerbrecher war zufrieden, eine erste Landezone konnte quasi ohne Kratzer von der schwachen und überforderten imperialen Armee erobert werden. Der eigentliche Stützpunkt brachte wenig brauchbares Material und er wollte endlich eine Befestigung einreißen. Dieses rumlaufen durch die Gegend war nichts für einen aufstrebenden Kriegsfürsten der Iron Warrior. Er befahl seinen Truppen auf die nächste Siedlung der Leichenverehrer zu marschieren, dieser Mond würde bald geplündert sein.

 

Tief in Gedanken versunken und seine zukünftigen Heldentaten schon erlebend wurde Ghurdath jäh aus seinen Gedanken gerissen. Der Auspex der Chosen hatte Kontakte aufgefangen. Hat sich doch einer der Befehlshaber der imperialen ein Herz gefasst. Mit einem Hauch der minimalen Anerkennung, dass dies ein schlauer Schachzug des Gegners war, gab er den Befehl die Truppen zu positionieren.  

 

Ein Truppführer der Chosen meldete kurz und unaufgeregt, dass ein feindlicher Baneblade gesichtet wurde. Ah endlich mal eine Konserve die es wert war geknackt zu werden.

 

In unserem Rematch spielten wir eine weitere Schlacht mit 1000 Punkten. Aus Ermanglung weiterer Truppen bestand die Liste der Iron Warrior immer noch aus einem Kriegsherr mit 6 Bases Legionären, 2 Bases Havocs und den dazugehörigen 4 Rhinos. Unterstützte wurde das ganze durch 4 Bases Chosen, 4 Basilisken und 6 Vindicators. Die imperialen kamen mit einem Baneblade, 4 Sentinals und zwei Infanteriekompanien, eine unterstützt durch Greifen, die andere in Chimären.

 

Wir spielten eine offizielle Epic Mission, da wird erst am Ende der dritten Runde gepunktet. Das Spiel ist vorbei, wenn man mindestens 2 der 5 (6) festgelegten Siegbedingungen erfüllt hat, mit der Einschränkung, dass man mehr hat als der Gegner. Nun gut, es wurden vier Missionzielmarker verteilt und dann ging es los. Die IW mussten aufgrund des besseren Strategiewertes anfangen aufzustellen. An meiner rechten Flanke parkte ich die Basilisken hinter einer Felsformation, die sollten schön indirekt feuern und den Gegner zu unüberlegten Handlungen verleiten. Die Chosen standen mutig vor der Armee und standen sehr offen rum, der Kriegsherr mit seinen Rhinos stand fahrbereit ebenfalls in der rechten Ecke. Nur die Vindicators sollten nach links ausbrechen. Der Gegner war in seinem Quadranten etwas besser verteilt und ich hatte Sorge, dass ich mich zu sehr eingeigelt hatte. Das wollte ich dieses mal ja nicht machen, denn ich wollte forsch nach vorne preschen und damit @Arkon Hassel keine Ruhe lassen und ihn ständig dazu zu zwingen zu reagieren.

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Das Spielfeld

 

Runde 1:

Der Baneblade war schon beeindruckend und ich überlegte was ich machen sollte. Ich wurde geködert und schoss mit den Basilisken auf diesen und außer etwas Lack war nicht viel passiert. Spannender war, dass ich durch die Barrage eine zweite Schablone bekam und somit konnte icjh immerhin der mittleren Infanterie einen oder gar zwei Greifen klauen. Nun gut war nicht so überwältigend die erste Salve. Die Vindicators spurteten nach links, die Chosen in die Mitte und mein Kriegsherr sicherte in einem sehr schnellen Vormarsch das Missionziel in der Mitte der rechten Flanke. Somit hatte ich meine Truppen gut verteilt und der @Arkon Hassel musste überlegen was er macht. Er würfelte ähm wie soll ich sagen unterirdisch. Befehle misslangen, zwei Greifen explodierten, da sie durch gefährliches Gelände fuhren, der Baneblade schoss nichts Wichtiges kaputt, nur zwei leere Rhinos. Lediglich eine Base der Chosen musste dran glauben.

IMG-20231127-WA0020.jpg.9440f7aa73153d0d0b60017087cce260.jpgDas Sinnbild des Spiels

IMG-20231127-WA0021.jpg.f4a275bff32697a321323396327bf27e.jpgEin paar Rhinos sterben

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Die Infanterie geht auf Klettertour, leider sterben zwei Greifen dabei.

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Außer Kratzern im Lack passierte dem überschweren Panzer nichts.

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Eigentlich war alles bereit für den großen und die Iron Warriors vernichtenden Stoß in die Mitte des Spielfeldes. Eigentlich.

 

Runde 2:

Die Basilisken eröffneten die Runde und schossen ein paar der Chimären kaputt, damit dann natürlich auch die Insassen. Die Sentinels gingen dann in den Nahkampf mit den Chosen in der Mitte des Tisches, es kam zu einem Gleichstand und dann konnten sie den Nahkampf nicht weiter durchdrücken, da meine restlichen beiden Bases als Scouts zu weit weg waren und ihnen somit den Kampf verweigerten (schlaue Dosen!), aber immerhin hatte er sie gebrochen. Damit standen die Sentinels nun offen für die Vindicators, die diese dann auch entsprechend vernichteten. Mein Kriegsherr ließ mit allem was er hatte auf den Baneblade schießen, aber das führte nur zu weiteren Metallkratzern. Im Gegenzug konnte der Baneblade allerdings auch nur zwei Bases Legionäre vernichten. Da hatte wohl jemand die Zieloptik nicht richtig justiert.

 

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Die Chosen sahen zu verlockend als Nahkampfopfer aus.

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Die Sentinels konnten ihren Schwung nicht nutzen

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Und wurden durch die sneaky Vindicators vernichtet

 

Runde 3:

Die imperialen wollten Druck aufbauen, allerdings kam es zu weiteren Verlusten bei den Chimären. Die Infanterie wollte in den Nahkampf mit den Vindicators und erreichte im ersten Schlagabtausch nur ein Unentschieden, es wurde sich weiter geprügelt und alle Vindicatoren hielten Stand konnten aber eine Base der Infanterie rausnehmen. Es wurde gewürfelt und wieder Gleichstand. Puh eine weitere Runde, kein Vindicator fiel, aber 4 Bases der Imps. Die Vindicatoren vernichteten so die komplette Einheit. Im zweiten Spiel den zweiten Nahkampf sehr erfolgreich gewonnen. Dann schossen meine Kriegsherr und alle anderen auch auf die Chimären und trafen sehr, sehr gut. Diese Einheit verlor alles bis auf zwei Fahrzeuge und somit war sie gebrochen und zog sich weit zurück. Nun stand der einsame Baneblade vor einem Dilemma, egal was er machen würde, die IW würden zwei Missionsziele erfüllen und damit gewinnen. Eine minimale Chance hätte bestanden, wenn die Chimären sich auf das mittlere Ziel hätten zurückfallen lassen in der Hoffnung am Ende des Zuges nicht mehr gebrochen zu sein und das Missionziel zu contesten. Gleichzeitig hätte der Baneblade meinen kompletten Kriegsherrn plus Anhang vernichten müssen und dann hätten in Runde 4 ja immer noch mindestens drei Einheiten der IW auf dem Feld gestanden. Somit zog sich der Baneblade mit den Resten der Armee zurück. Die Iron Warriors gewannen das Feld.

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Die Iron Warriors zielen mit den Autocannons und verwandeln drei weitere Chimären in Altmetall.

 

Ghurdath war zufrieden, zu mindestens etwas. Den Baneblade hätte er schon gerne ausgeweidet, aber die lästigen Unterstützungseinheiten mussten zunächst vernichtet werden. Er würde den tapferen Kommandanten des Panzers schon noch kriegen, denn nichts anderes als die vollständige Eroberung und Vernichtung der imperialen Truppen war sein Ziel. Die Kolonne der Iron Warrior setze sich wieder in Bewegung und den Menschen in der nächsten Stadt überkam das Grauen als sie die roten Staubwolken auf sich zukommen sahen. Ihre Garnison war nicht wiedergekehrt, der Kommissar im Baneblade sprach etwas von Umgruppierung als er an Ihnen vorbeifuhr. Hatte der Imperator sie verlassen? Ketzerische Gedanken machten sich breit.

 

Gedanken zum Spiel. Ich habe versucht @Arkon Hassel ständig unter Druck zu setzen, was mir sehr gut gelungen ist. Dazu kommt natürlich das echt miese Würfelpech bei den imperialen. Am Ende war entscheidend, dass der Nahkampf in Runde drei so vernichtend gelaufen ist. Dadurch war die Mitte frei, das zerschießen der mobilen Infanterie und deren Flucht nach hinten besiegelte dann das Schicksal. Hat wieder sehr viel Spaß gemacht und mal sehen wir die Reise weitergeht.

 

@Der Bil freut mich, dass sie dir gefallen!

 

bearbeitet von Zalantar
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Nach den Spielberichten, für welche zuletzt @Zalantar mein Dank gebührt, gibt es heute wieder Neuigkeiten vom Malplatz. Dort konnte ich nämlich die Arbeit an den beiden Warhound-Titanen fortsetzen und sie schon ein Stück weit aus dem Fegefeuer dieses Zwischen-Zustands hinaus befördern, in dem das ganze Modell nach nichts Halbem oder Ganzen aussieht. 

 

 

 

 

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Die Metall-Bereiche benötigen noch etwas Tiefe und an das Weiß möchte ich nach den Korrekturen mit einigen Lasurschichten heran gehen. Bei der Arbeit gab es an einigen Stellen Neuland mit einigen sehr guten, aber andererseits auch sehr herausfordernden Erfahrungen. Besonders positiv war für mich die Erkenntnis, dass man das schönste Gold zaubert, indem man am besten gar keine goldene Farbe benutzt. Kein Witz. Die größte Herausforderung waren die Schachbrett-Abziehbilder. Trotz "MicroSet" sowie "MicroSol" wollten die nämlich ständig einreißen und überall haften - nur nicht an den Modellen. Stellt Euch einfach vor, wie mein Tisch, meine Unterarme und mein Gesicht mit kleinen zerfetzten Schachbrettmustern zugekleistert waren, um ein ungefähres Bild zu erhalten. Selbst jetzt entdecke ich teils noch Überreste der Decals irgendwo in der Wohnung. Verwunderlich, dass die Katzen nichts weiter im Fell hatten. 

 

 

 

 

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Das Wappen der Legio Lysanda mag ich an der Stelle besonders gern. 

 

Hat jemand von Euch Namensvorschläge für die beiden Kriegsmaschinen? Sie werden nämlich schon bald mit einer ganz besonderen Queste nach Cordium Gethsemena aufbrechen. 

bearbeitet von Arkon Hassel
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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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vor 13 Stunden schrieb Botticelli:

Wow, das Farbschema sieht echt schick aus! :ok: Wie hast du denn das Gold bemalt, so ganz ohne Gold?

Danke für das Lob! Das - ich nenne es einfach - "Katzengold" malt sich wie folgt: Grundfarbe ist ein mittlerer Metallton wie bspw. GW Leadbelcher oder Army Painter Plate Mail Metal. Danach folgen zwei Schichten einer Sepia-Tusche, beispielsweise mit GW Seraphim Sepia. Die Idee hierfür hat mir vor Jahren der YouTube-Maler "Sorastro" vermittelt.

 

Mit diesen drei Schritten erzeugt man schon einen recht kräftigen Goldton. Durch weitere Lasuren lässt sich das Ergebnis allerdings noch weiter definieren und farblich in eine andere Richtung ziehen. Ich entschied mich zum Beispiel für eine Mischung aus gleichen Teilen GW Reikland Fleshshade und GW Druchii Violet mit etwas Wasser in den Bereichen, die etwas dunkler wirken sollten. Das ergab einen sehr reichhaltigen, luxuriösen Goldton. Mit GW Cassandora Yellow könnte man ein Gelbgold erzeugen. Durch Zugabe von GW Agrax Earthshade ließe sich ein dunkler, angelaufener Ton erzielen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

 

Nach dem Schattieren empfehle ich auf jeden Fall noch harte Kantenakzente mit einem hellen Silber unter Zugabe von etwas Sepia oder Gelb, die auf meinen Modellen bisher fehlen. 

bearbeitet von Arkon Hassel
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Lieber bin ich, voll von Hoffnungen, ein Träumer unter Knechten als ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
(Khalil Gibran)


 

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  • Arkon Hassel changed the title to [Epic Armageddon] Der Gethsemena-Subsektor

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