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DinoTitanedition

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  1. Über den Feinschliff des Logos werd ich noch einen separaten Artikel verfassen, aber dank des talentierten Señor Garfy erstrahlt das Maulers Logo in neuem Glanz. Ein besseres Bild mit ein paar weiteren Gimicks wirds wieder in Artikelform geben. Eines ist jedenfalls sicher, Weihnachten ist gerettet und ich werd mich ein bisschen selbst beschenken 😊 Mit so einem Shirt sollte ich jedenfalls auch meine Saisonspiele mit Stil bestreiten können 💪 Würde ja auch ne Mütze fertigen lassen, aber da habe ich grade keinen PReisüberblick. So ein Shirt kostet jedenfalls so ca. 20,- GP. Was kommt als nächstes? Mehr Maulers Merch? Aufkleber? Tassen? Tangas? We'll see 😎
  2. Das zweite Saisonsspiel ist "in the books" wie man so schön sagt und schon jetzt erlebt der Kader eine deutliche Veränderung. Ich bin auf @Dellns Feedback eingegangen, und habe den Rostersheet diesmal hinzugefügt, damit die Veränderung nachvollziehbar ist. Im nächsten Spiel hoffe ich genug Geld einnehmen zu können, damit ich einen Starspieler verpflichten kann. Naja, eigentlich dauert es mindestens zwei Spiele, aber wenn es mir im fünften Spiel nicht gelingt, wird Ugroth halt erst nächste Saison verpflichtet. Journey of the Maulers: Charakter schaffen Wer die bisherigen Artikel der Journey of the Maulers Reihe verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass ich viel Wert auf den Charakter der Minis lege, sowohl optisch, als auch narrativ. Dabei verfolge ich ein relativ simples Schema, dem aber viel vorangehende Überlegung zugrunde liegt. Wenn ich eine Geschichte zu einem der Spieler schreibe, versuche ich sie möglichst kompakt zu halten. Nur den Rahmen des Charakters zu beschreiben macht aus mehreren Gründen Sinn. Zum einen bleibt dem Leser die Möglichkeit selbst die Lücken mit der eigenen Phantasie und Wahrnehmung zu füllen, zum anderen hat man so die Möglichkeit den Hintergrund über die Zeit hin nach Belieben stückweise zu erweitern. Spieltechnisch spiegle ich den verliehenen Charakter für gewöhnlich ebenfalls wider. Mit Hacka habe ich bisher immer ein wenig riskanter gespielt und mich nicht gescheut, dass ein oder andere Wagnis einzugehen. Apropos Wagnisse, vor kurzem habe ich mein zweites Kampagnenspiel gegen das Goblinteam der Flying Flashgitz gespielt. Hach ja, Goblins…eines der meistunterschätzten Teams des ganzen Spiels. Persönlich bin ich der Meinung, dass Goblins bis zum zehnten Spiel ziemlich gut sind. Nutzt man die Wanderligaregeln und verwendet wirklich nahezu alle optionalen Regeln, können sie sogar dauerhaft ein fordernder Gegner bleiben, da die Regeln verhindern, dass einige Teams mit ihrem Teamvalue davonziehen. Nun, Goblins scheinen zumindest für mich schon zu sowas wie einem Angstgegner geworden zu sein, denn irgendwie verhindert das Schicksal, dass ich bei diesem speziellen Kader zu viel Schaden anrichte. Selbst hingegen habe ich da weniger Glück. Dem erfahrenen Spieler wird auf dem Bild nun bereits etwas aufgefallen sein – meine Nervosität bewirkte, dass ich vollkommen vergaß einen Spieler aufzustellen und Hack den ersten Drive vollständig aussetzte… Auch die Schwarzorks hatten in der Partie wenig Glück. Direkt im ersten Spielzug gelang es mir zwar einen Goblin verletzt vom Feld zu schicken, Coach Jonas‘ Kettensäge tötete daruafhin aber in seinem ersten Spielzug direkt einen der Schwarzorks. Kurze Zeit später folgte diesem ein weiterer Schwarzork, der nun das nächste Match verpasst, aber glücklicherweise keine bleibende Verletzung davongetragen hat. Zumindest den Gegentreffer konnte ich verhindern, nachdem mein Werfer, Gulgur Goldfingaz, den Touchdown erlaufen hatte. Gegen Goblins postiere ich dabei immer recht viele Spieler im Rückraum, solange nur zwei, oder gar drei Spielzüge in einer Halbzeit übrig sind. Mit einer Formation wie dieser, macht es dem Goblintrainer dabei so schwer wie möglich, einen One-Turne hinzulegen. Wir haben in diesem Spiel auch die Regeln für besondere Stadien und Bälle benutzt. In der zweiten Halbzeit habe ich das erste Mal einen Squigball im Einsatz gesehen. Dabei versucht der Squig in jedem Spielzug (sowohl im eigenen als auch im gegnerischen) das Weite zu suchen. Liegt der Ball am Boden, so weicht dieser drei Mal ab, trägt ihn ein Spieler und der Squig schafft es sich aus dem Griff des Ballträgers zu befreien, so springt er einmal weiter. Grandios kann ich nur sagen! Sobald ich mit der zweiten Etappe der Maulers beginne, werde ich definitiv auch die Sonderbälle bemalen, da sie einen irrsinnigen Spaß machen. Auch meinen Spielstil habe ich in der zweiten Halbzeit verlagert. Gelang es mir in der ersten Halbzeit kaum Rüstungen zu brechen und wurde im Austausch von der Kettensäge in kleine Stücke zerhackt, begann ich dies dadurch auszugleichen, indem ich in jedem Spielzug freistehende Spieler an einen liegenden Goblin heranbewegte und auf diesen eintrat. So begann sich das Feld langsam aber sicher zu lichten… Leider habe ich in der zweiten Halbzeit vollkommen vergessen noch mehr Schnappschüsse zu machen, weshalb ich dieses Mal auch nur eine Zusammenfassung, anstelle eines erzählerischen Spielberichtes liefern kann, aber Jonas hat sich nicht nur als hervorragender Trainer gezeigt, sondern auch als erstklassiger Mitspieler – wir werden also sicher nochmal das ein oder andere Spiel machen, dass ich dann auch etwas eleganter inszenieren werde. Am Ende des Tages hatte ich also einen hauchdünnen 1:0 Sieg errungen und dabei ein paar meiner wichtigsten Spieler verloren. Zwar hatte ich bei den Einnahmen Glück und hätte mir mit dem Rest aus der Kasse und 70K Gold einen neuen Schwarzork leisten können, doch kenne ich meinen nächsten Gegner noch nicht und habe daher beschlossen das Geld eher in einen Sanitäter zu investieren. Als Resultat daraus trete ich im nächsten Spiel mit einem Söldner an. Thrat the Threat und mein Werfer hatten in diesem Spiel genug an Erfahrung gewonnen, um spielerisch aufzusteigen. Der Blitzer erhielt Mighty Blow, der Werfer Block, womit ich recht konventionelle Fähigkeiten verteilt hatte. Aber wie ich schon zu Beginn der Saison erwähnte, das ist ein Kader, den ich in dieser Form nicht mehr spielen werde, weshalb ich mir nicht zu viele Gedanken bei der Verteilung der Upgrades machen wollte. Das System der Wanderliga scheint bei Jonas gut angekommen zu sein, und ich hoffe, dass diese Methode auch bei anderen Spielern adaptiert wird. Es ist doch ein ganz anderer Stil, als eine konventionelle Liga oder ein Turnier. Viele Grüße aus dem Chaosbunker Dino
  3. Mühsam nährt sich das Eichorkchen, aber ein bisschen Fortschritt gabs. Um ehrlich zu sein bin ich überrascht, dass ich überhaupt noch was gemalt habe. Im Moment gibts ein paar neue Interessen denen ich fröne und ein bisschen Sport müsste auch mal wieder sein, um der schönen, mit Leckereien gefüllten Weihnachtszeit entgegenzuwirken. Alles in Allem machts aber Spaß mal wieder einfach so vor sich hin zu pinseln. Ich glaube, dass ist was mir an den Fans so am meisten Spaß macht. Man kommt voran ohne Druck oder Stress und ich freue mich auch schon auf den nächsten Fan. Da werd ich den Nordmann bemalen, der als Fan für @ChefoberbossM gedacht ist. ...wahrscheinlich wär ich das Wochenende durch auch fertig geworden, aber die Heizung ist ausgefallen und der Groll darüber hat mich nicht in die richtige Musestimmung versetzt. Ansonsten genieße ich derzeit die Sonntagabende auf der Couch, während ich mit dem Kindern Football schaue. Na, vielleicht wird der Ork dieses Jahr ja noch fertig. Das ist schon mehr als ich eigentlich geplant hatte
  4. Davon hab ich mich schon vor Jahren mental getrennt und sobald ich einen Käufer finde, auch physisch
  5. Ich darf da gar nicht zu lange hinsehen, sonst krieg ich auch wieder Bock auf Piraten. ...Ghost Archipelago...? ....Cutlass...?
  6. Ich weiß, dass sieht jetzt auf den ersten Blick nicht anders aus als sonst, bei den Fans. Aber tatsächlich habe ich hier mal eine andere Farbe für die Vertiefungen bei der Haut ausprobiert. Leider muss ich es gestehen...das klassische Dark Angels Green, dass eine ausgezeichnete Deckkraft und einen schön dunklen, aber nicht zu dunklen Grünton hatte, gibt es nicht mehr. Wie Ihr sehen könnt habe ich mich auf die Suche begeben und nach dem Trocknen kommt Dark Green von Vallejo Game Color am ehesten ran. Dark Green von Model Color war schlichtweg zu hell, aber das werde ich mittelfristig mal an einem Goblin oder Ork als Basishautton probieren. Allerdings braucht man viele Durchgänge, bis der Deckungsgrad sichtbar wird - denn wenn man direkt eine Fläche bemalt, scheint erst mal nichts zu passieren (obwohl tatsächlich Farbe drauf ist). Caliban Green und Angel Green von Army Painter sind vom Farbton her identisch, und das sage ich nicht nur so daher. Ich habe es auf der Nasspalette nebeneinander gehabt, auf einem Papier und als Hautfarbe bei einem Testork. Auch der Deckungsgrad ist bei beiden gut. Okay, Dark Angels Green gibts also nicht mehr...muss man sich mit abfinden. Womit ich mich hingegen nicht abfinden muss, sind ständig wechselnde Farbbezeichnungen, die sich kein Mensch merken kann und deren Farbtöne sich manchmal schlichtweg ändern. Eine Farbe wie Scorched Brown (identischer Farbton), hab ich so beispielsweise auch nicht mehr gefunden. Für mich bedeutet das zweierlei: ich muss Farben finden, die jene, mit denen ich wieder ins Hobby eingestiegen bin, ersetzen und die laaaaange Zeit erhältlich sind. Mit dem gleichen Namen. Entsprechend hab ich diesmal Angel Green für die Vertiefungen genommen. Um nicht einen zu krassen Stufeneffekt zu haben, hab ich das Ganze mit etwas Medium verdünnt. Dafür musste ich zwar öfter durch die Vertiefungen malen, der Effekt war dafür aber weicher. Okay, damit kann ich leben und das heißt dann auch "Tschüss Kackiban Green", sobald die Farbe aufgebraucht ist. Ansonsten geb ich nur vorweihnachtliche Lebenszeichen mit den Fans. Ich geb mir gar keine Mühe mehr auf Biegen und Brechen dieses Jahr etwas zu bemalen. In Rheinhessischer Tradition gehört diese Phase des Jahres ja doch irgendwie der Familie und...den Rechnungen Wenn aber dennoch bisschen was rumkommt, umso besser! Jedenfalls komm ich gut und entspannt mit dem Ersatzmodell für @Delln voran.
  7. Immer erheiternd, wenn man feststellt, dass die Artikelreihe noch nicht ganz mit dem aktuellen Zeitstand on par ist, aber zumindest stimmt der Counter auch für die Artikelreihe Wahrscheinlich werde ich aber noch ein paar Artikel zusätzlich schreiben, bevor die Saison fertig ist. Mir ist auch aufgefallen, dass ich ja auch die Fans für die Spiele noch zu bemalen habe und hätte meine jüngere Tochter gestern Abend nicht meine volle Aufmerksamkeit gefordert, hätte ich schon das neue Modell für @Delln bereits zu einem großen Teil bemalt. So werd ich das wieder häppchenweise machen müssen. Hab mir auch überlegt, jeweils ein Modell aus dem jeweiligen Volk gegen das ich spiele als Fan zu bemalen. Es wird ein wenig knifflig immer einzelne Modelle aufzutreiben, was das betrifft, die Idee an sich lacht mich aber an. Journey of the Maulers: Strategisch bemalen Vier. Nur noch vier Modelle sind übrig. Wie ich im letzten Artikel erwähnte, war das beim letzten Mal der Punkt an dem ich gescheitert bin, da mir schlichtweg die Motivation ausging. Nun, wie man an diesem Schwarzork sieht, habe ich mich aufraffen können, auch dank der vielen Tipps, die mir aus der Community zugegangen sind. Grund genug ein wenig darüber zu reden. Tipp Nummer 1 war es die Bemalung in kleine Happen aufzuteilen und öfter mal eine halbe Stunde oder so, am Tag zu investieren. Das ist generell eine gute Idee und eine Strategie nach der ich früher schon vorgegangen bin. Der große Vorteil an dieser Technik ist, dass man besonders mit langweiligen Stellen, also sehr großen Flächen die aus der gleichen Farbe bestehen, oder mehrere Schichten Grundfarbe benötigen, gut vorankommt, ohne dass dabei Langeweile entsteht weil man zu lange an einer Farbe sitzt. Batchpainting, also mehrere Modelle gleichzeitig zu bemalen, war Tipp Nummer 2 den ich erhielt. Das ist eine Strategie die sich bei gleichartigen Modellen mit wenig unterschiedlichen Farben lohnt, von der ich bei Modellen in die man ein wenig mehr Liebe stecken möchte abrate. Der Grund dafür ist, dass man dazu neigt wenig Fortschritt zu sehen. Ich habe mal ein Zehnerregiment Bogenschützen bemalt und nachdem ich bei allen mit der Haut fertig war, hatte ich das Gefühl kaum vorangekommen zu sein. Was automatisch passiert ist, dass sich der malerische Standard senkt und die Minis meist weniger gut ausfallen, als man sie bemalen könnte. Tipp Nummer 3 ist also das genaue Gegenteil davon. Es gibt dafür keine richtige Bezeichnung im Nerdgargon, aber die Methode ist recht einfach: man bemalt an einer Miniatur eine bestimmte Art von Fläche bis zum Ende. „Grundfarben“ ist die ursprüngliche Technik dazu, bei der man alle Flächen in ihren Grundfarben bemalt und diese schließlich über die Zeit verfeinert. Für mich hat das aber einen ähnlichen Effekt wie Batchpainting, die Modelle erscheinen mir einfach zu lange unfertig. Bestimmte „Flächen“ zu bemalen und abzuschließen, vermittelt mir hingegen das Gefühl von Fortschritt. Eine Technik die sich sehr gut mit der halben Stunde am Tag kombinieren lässt. Der letzte Tipp ist eigentlich eine simple Belohnungsstrategie, die ich schon vor Jahren in der Challenge angewendet habe. Um ein Spiel zu spielen, musste ich stets vorher eine Miniatur bemalen. Dieses Mal habe ich lediglich versucht sie anders anzuwenden. Während mir die Schwarzorks als mühselig zu bemalen erscheinen, bemale ich danach jeweils einen Blitzer, welche mir wiederrum viel Spaß bereiten. Auf diese Weise hoffe ich die Motivation bis zum Ende der Etappe halten zu können. Der Countdown läuft also bereits, noch drei Spieler übrig. Viele Grüße aus dem Chaosbunker Dino
  8. Hast Du das schon vergessen? Tisch ins Badezimmer....die Beleuchtung is gut
  9. FREUNDSCH....FREU....PFFFAAAHAHAHAHAHA.... 😂 Freunschaftsspiel!? Der war gut! Spaß beiseite, das ist ein Kampagnenspiel. Also, für mich. Nach den Wanderligaregeln. Vielleicht hast Du ja ein anderes Team, dass verdroschäääh....die Herausforderung annehmen will 😁 Ab dem 14.12. hab ich bis Neujahr Urlaub.
  10. Das klingt ja nach nem super MatchUp für Amazonen Vielleicht erlauben Dir die Jungs ja vorher noch ein Spiel gegen die Maulers zu machen, damit Du nicht ganz so chancenlos ins Match gehst...obwohl ich nicht weiß, ob Dir das wirklich helfen würde 😋
  11. Ja, so kann sich das sehen lassen! Und damit hier nicht zu lange Stille entsteht (denn bis zum nächsten Artikel ist es noch ein wenig hin), habe ich mal ein paar Zeichnungen hochgeladen, die so auf dem Bunker noch nicht zu sehen waren. Früher habe ich nämlich unheimlich gerne gezeichnet und ein paar dieser Bilder existieren noch. Die vier Jungs waren Konzeptbilder für die Musterung auf ihrer Schutzausrüstung. Etwas, dass ich im Nachhinein verworfen habe, da ich ein simpleres Farbschema verfolgt habe (Platten gelb, Klamotten schwarz). Wo wir grade bei Zeichnungen sind, das hier stammt von Garfy, nachdem wir ein bisschen über die Maulers geschnackt haben. Ich habe seinen Stil ja schon immer bewundert, da er so nah am klassischen 'Eavy Metal Style dran ist, und den ich auch selbst immer anstrebe. Das Bild wird auf lange Sicht keine Verwendung finden, aber die Skizze war so cool, dass ich sie Euch nicht vorenthalten wollte
  12. Journey of the Maulers: Ein legendäres Wortspiel Eine ganze Zeit lang war ich mir nicht sicher, ob ich den Herren neu bemalen sollte oder nicht. Dieser Werfer war der erste Umbau für die Maulers und damals auch der Testlauf für das Farbschema. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich damals die Figur eines berittenen Wildorkschamanen aus Zinn geopfert habe, nur um eine Hand zu erhalten, die in eine Richtung zeigt – eine recht typische Bewegung eines Quarterbacks im American Football. Letzten Endes bin ich jedoch froh es getan zu haben, auch wenn ich das Modell im Kader wahrscheinlich gar nicht verwenden werde. Es ist sozusagen eine Homage an den Beginn des Teams und an den Stil, den ich vor zwei Dekaden noch verfolgt habe. Auch der Name des Teams entstand erst nachdem ich das Modell bemalt hatte. Ursprünglich wollte ich das Team New Mork Giants nennen, aber ich finde Wortspiele müssen Charme haben und den Namen eines NFL Teams abzuwandeln ist eine Möglichkeit, passt aber meiner Ansicht nach gar nicht so oft in das Blood Bowl Setting hinein. Bei den Orcland Raiders ist es beispielsweise eher eine Ausnahme, denn die Düsterlande werden auch als Orklande bezeichnet, womit der Name den Hintergrund des Volkes einbezieht. Aber zu Teamnamen findet ihr in meinem Artikel über Teamnamen mehr. Ähnlich verhält es sich mit Wortspielen bei den Namen von Spielern. Wenn jeder Name im Kader eine Verballhornung von irgendwas oder irgendwem ist, verliert der Witz seinen Touch. Zur Geltung kommen diese Art Wortspiele nur, wenn sie hervorstechen und noch besser, wenn der echte Name sofort wiedererkennbar, aber doch anders ist. Schon damals wusste ich, dass ich einen meiner Werfer Troi Orkman nennen würde, angelehnt an den legendären Quarterback Troi Aikman, der seinerzeit für die Dallas Cowboys spielte. Natürlich gibt es, wie bei nahezu allem, auch bei Wortwitzen für Spielernamen eine Ausnahme. Und diese ist mir durch Zufall bereits untergekommen – bei den Skycastle Titans habe ich durch die Bank weg Usernamen von realen Personen abgewandelt oder die echten Namen teilweise in andere Sprachen umgewandelt. Letzteres ist nicht nur ein bequemer Weg Namen für sein Team zu finden, sie klingen auch glaubwürdig und dennoch anders als die Originale. Wer hier eine kleine Unterstützung braucht, kann ja mal auf namepedia.org schauen, wie ein Name in einer anderen Sprache klingen würde. Nun, mit der Bemalung Troi Orkmans bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich vor zwanzig Jahren gescheitert bin: es sind noch vier Spieler übrig, die einen neuen Anstrich benötigen. Wie motiviert Ihr Euch am besten auf der Zielgraden nochmal eine Schippe draufzulegen und das Projekt durchzuziehen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen und bleibt dabei, wenn wir die letzten Schritte zum Etappenziel bei der Journey of the Maulers gehen! Grüße aus dem Chaosbunker Dino
  13. Journey of the Maulers: Fürimmer Gabru Nachdem ich begonnen habe parallel zu der Bemalung der restlichen Spieler auch meine Wanderliga auszutragen, verändert sich der Präsentationsmodus auch leicht. Neben der Vorstellung eines neuen Spielers werde ich versuchen auch mal die ein oder andere Spielzusammenfassung und ein Update zum Verlauf der Saison zu geben sowie ein paar Schnappschüsse hinzuzufügen. Aber nun erst mal zum nächsten Spieler: Gabru Kniebrecha ist, wie der Name unschwer vermuten lässt, aus dem Fanclub der Kniebrechaz. Die Idee dafür entstand eigentlich schon bevor ich die Fans bemalt hatte. Dieser Blitzer ist eine Homage, ein kleines Dankeschön an all die treuen Leser, die das Projekt nun schon mittlerweile im 15. Artikel mitverfolgen. Die Idee bei Gabrus Hintergrund war, dass jedes Mal wenn dieser Spieler ausschied, ob nun durch den verdienten Ruhestand, eine anhaltende Verletzung oder auch ein glorreiches Ableben, ein Fan aus den Reihen der Kniebrechaz nachrücken würde, um den Namen und die Position einzunehmen. Diese Version Gabrus ist beispielsweise stinkreich für einen Ork und mit den vielen Zähnen an seiner Ausrüstung stolziert er immerzu protzend durch die Gegend. Doch schon morgen könnte jemand anders das Trikot übergestreift haben, mit einem völlig anderen Charakter. Nur eines ist dabei sicher – auf die Unterstützung und den Einsatz Gabru Kniebrechaz können sich die Maulers verlassen. Das gab mir die Möglichkeit für jede Inkarnation dieses Spielers einen anderen Hintergrund zu schreiben und kreativ zu sein. Nun, da das Team fast vollständig bemalt ist, wird es Zeit auch ein paar Spiele auszutragen und parallel dazu die restlichen Spieler zu bemalen. Dabei hat eine Wanderliga eine interessante Eigenschaft: Je mehr optionale Regeln man verwendet, desto mehr Zufallsfaktoren halten in der Liga Einzug und desto mehr wird Blood Bowl eher zu einem Teammanagement Rollenspiel, anstatt zu einem kompetitiv spielbaren Turniersystem. Da mögen sich mal ein paar Spieler nicht einig sein wer von ihnen der größere Promi ist, ein anderer ist mit einem Cheerleader durchgebrannt und wieder ein anderer hat die Nacht davor so sehr gebechert, dass er das Spiel über öfter mal aufs Klo muss. Es ist der ganz alltägliche Wahn innerhalb eines Blood Bowl Teams. +++ +++ Guten Abend Sportsfreunde! Ich heiße euch herzlich willkommen zum Auftakt einer neuen Saison in der Alten Welt! Ich bin Jim Johnson… …und ich Bob Bifford. Also wenn das kein Zufall ist Bob! Ist es nicht Jim, mit dem Beginn der neuen Saison feiern Mork’s Maulers ihre Rückkehr auf die Blood Bowl Felder, nachdem die Mannschaft im vergangenen Jahr nahezu vollkommen in der Versenkung verschwand. Was hat sich bei den Maulers so gravierend geändert, dass sie jetzt wieder auf Kurs sind Bob? Ein alter Kumpel von mir, Boz „da Boss“ Bonebreaka hat das Team übernommen. Und wenn er nur ein halb so harter Hund ist wie damals, sollte er die Truppe im Nu wieder auf Vordermann gebracht haben. Mein erstes Match trug ich gegen die Altdorf Avengers vom Chefoberboss Jens aus, der im Übrigen auch einen eigenen YouTube Kanal betreibt. Wer mit deutschsprachigen Beiträgen zurechtkommt, wird hier viele interessante Videos finden. Gleich zu Beginn unterlief uns allerdings ein Fehler, da wir beide noch nicht mit den neuen Ligaregeln gespielt hatten und so erhielt jeder von uns W3 Karten, wie in einem Showmatch, anstelle der einen, die sich nach der Höhe des Teamwertes ermittelt. Und da kommen sie Jim, Gewinner des Bloodweiser Light Vertrages und ihr Teamkapitän, Helmut Hammer! Er sollte sich gut um seine Gesundheit kümmern Bob. So ein aufsteigender Stern hat beinahe schon eine Zielscheibe als Trikotnummer. Jens zog bei den Karten den „Aufsteigenden Stern“, was dafür sorgte, dass ein Spieler seines Teams eine zusätzliche Spieler des Tages Auszeichnung erhalten würde, sofern er sich beim letzten Spielzug der Partie noch auf dem Feld befinden würde. Um sein Überleben zu sichern gab er ihm zudem noch "Spranleys Cup", ein Suspensorium, dass ihn vor Fouls bewahren sollte. Er spielte mit dem Team aus der Startbox und zwei zusätzlichen Feldspielern, bei drei Wiederholungswürfen. Das ist eine sehr milde Aufstellung, denn Menschenteams entwickeln besonders mit vier Blitzern eine enorme Schlagkraft. Ihm gegenüber stellte ich eine klassische Ligaformation: Vier Blitzer, vier Schwarzorks, zwei Feldspieler und einen Werfer, bei drei Wiederholungswürfen. Heutzutage würde ich so nicht mehr aufstellen, denn das ist eine Aufstellung für ein recht kompetitives Umfeld und ich möchte eigentlich entspannt spielen. Vor zwanzig Jahren, als ich dieses Team zusammenbaute, war die Blood Bowl Szene noch um einiges konservativer als heute. Nach Ablauf der Saison spiele ich das Team in einer anderen Konstellation weiter. Erste Halbzeit Da er mir die Wahl des Anstoßes überließ, stellte ich vier Spieler an die Linie und spielte ein wenig auf Risiko, um Blocks mit zwei Würfeln zu erzeugen. Eine gängige Strategie mit Orks ist es sich den Ball zu schnappen und dann gemütlich mit diesem eine Halbzeit lang über das Feld zu rumpeln. Das funktionierte auch ganz gut und gleich im ersten Spielzug gelang es mir einen seiner Feldspieler zu verletzen. Dieser erlitt eine schwere Gehirnerschütterung (verpasst das nächste Spiel, -1 Rüstungswert). Bis zum siebten Spielzug bewegte ich mich stetig vorwärts, doch Jens‘ Avengers stemmten sich mit aller Macht dagegen. Dann verlor er allerdings einen weiteren Spieler durch einen Schlüsselbeinbruch (verpasst das nächste Spiel, -1 Stärke). Doch Jens war noch nicht bereit in der ersten Halbzeit die Flinte ins Korn zu werfen. Sein Blitzer Werner Wüterich schickte Rotfang in die Tot und Verlet Box. Dieser hätte nach dem folgenden Genickbruch glatt -1 auf die Geschicklichkeit bekommen, doch die Karte „Magischer Schwamm“ rettete ihn und so konnte ich ihn in die Reservebox verschieben. Das ließ sich Thrat the Threat nicht gefallen und schaltete seinerseits Werner aus – im Vergleich zu seinen Kollegen kam dieser mit einer Leistenzerrung aber glimpflich davon und würde nur das nächste Spiel zur Erholung benötigen. Kurz vor dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit gelang es dem etatmäßigen Werfer Gulgur Goldfingaz noch den Ball in die Endzone zu schieben. Damit ging es in der zweiten Halbzeit für mich vor allem darum den Ausgleich zu vermeiden. Zweite Halbzeit Sag mal Jim…was riecht denn hier so gut? Das Soaren Hightowers Glückssocke Bob. Ganze zwei Mal getragen! Oh, das ist oft, für einen Elf… Was passiert eigentlich, wenn man einen Spieler hat, der ein paar Starspielerpunkte durch einen Touchdown eingeheimst hat? Richtig, er kriegt übelst eins auf die Mütze! Wieder schlug Helmut Hammer zu und mein Werfer hätte den Rest des Spiels nicht mehr mitspielen können, wenn da nicht Hightowers Glückssocke gewesen wäre! Dank diesem wohlriechenden Utensil konnte ich Gulgur wieder auf den Rücken drehen, ohne dass er aussetzen musste. Während sich das Glück auf meiner Seite ausbreitete, schob sich bei den Avengers immer mehr das Pech ins Dugout. Wenige Würfelwürfe später gesellte sich wieder ein Feldspieler zu den Ausfällen. Im folgenden Spielzug kam jedoch auch Jens‘ Sternstunde. Sein Werfer schnappte sich den Ball und setzte zu einem Megapass an, der souverän in den Händen eines Fängers landete, welcher sich mit dem Mut der Verzweiflung freigelaufen hatte. WOW JIM! SCHAU DIR DIESE LANGE BOMBE AN! Der Wahnsinn Bob, wer hätte gedacht, dass die Avengers es nochmal am Verteidigungsgürtel der Maulers vorbeischaffen!? Verdammt, jetzt kam ich ins Schwitzen! Ich hatte nur noch einen einzigen Trumpf in der Hand und allein um den Fänger zu erreichen, würde ich mehrere Sprintbewegungen brauchen. Doch was war das? Ich spielte nun besagtes As im Ärmel aus und mit der Karte „Störenfried“ sorgte ein eifriger Fan für derart viel Ablenkung beim Fänger, dass dieser sich nicht mehr seiner Qualitäten besann und seine Skills für diesen Spielzug nicht mehr nutzen konnte. Mein Blitzer setzte an…machte seinen ersten Sprint…seinen zweiten…und dann haute der Blitz Jens‘ Fänger aus den Latschen. Das war Rettung in letzter Sekunde! Die übrigen Spielzüge zog ich meine Spieler so gut es ging heran und legte so viele Tacklezonen wie möglich auf den Ball. Der Schiedsrichter pfiff ab und ich zitterte mich gerade so noch zum Sieg – Hut ab Jens, selbst mit einer schwächeren Aufstellung ist es immer eine Herausforderung gegen Dich anzutreten!!! Der Fänger der Avengers hatte sich seine Auszeichnund als bester Spieler des Matches redlich verdient. Auf Seiten der Maulers erhielt ein Schwarzork diesen Rang und erlernte damit den Skill „Blocken“. Bei Jens‘ Truppe erhielt sein aufsteigender Stern Helmut Hammer ebenfalls eine Fertigkeit. Bei den Einnahmen erhielt er 60.000, was mehr als verdient war. Ich selbst erhielt 40.000 Goldstücke und noch mal 20.000 obendrauf, für den Sieg und den Ruhm. 12.000 Fans hatten das Spiel gesehen, wovon 7.000 Anhänger der Maulers waren. Nachspiel Obwohl die Athelorn Avengers eine Niederlage davongetragen haben, zeigte sich Jens als hervorragender Trainer, sowohl von sportlicher als auch spielerischer Seite. Mein Rat wäre sich irgendwo noch zwei Blitzer zu beschaffen und noch einen Oger ins Team mitaufzunehmen, um der Truppe etwas mehr Geschwindigkeit und Punch zu verleihen. Von meiner Seite aus kann ich sagen, dass ich es schwierig finde mit nur elf Spielern in eine Ligapartie zu gehen. Gerade bei Orks macht sich jeder Verlust schmerzlich bemerkbar und ich habe den Kader mit mehr Suff als Verstand am Leben gehalten. Das auch Jens sich nach dem Spiel entschieden hat eine Wanderliga zu spielen freut mich natürlich, denn so erlangt diese Spielweise auch ein wenig mehr Bekanntheit und vielleicht wird der Ein oder Andere im Verlauf der Saison dieser eher narrativ geprägten Spielweise eine Chance geben. Das war ein knapper Sieg für die Maulers Jim. Ja…aber wenigstens floss ordentlich Blut dabei! Ha, da ist wohl wahr! Auch wenn beide Mannschaften noch einen langen Weg vor sich haben, eines ist sicher, für Unterhaltung sorgen sie jetzt schon. Viele Grüße aus dem Chaosbunker Dino
  14. Journey of the Maulers: Schwarzorks Schwarzorks sind für mich immer eine knifflige Angelegenheit, denn im Fluff ist eine merklich dunklere Hautfarbe für sie charakteristisch. Bei den Fans habe ich einen bemalt, indem ich die gleichen Farben verwendete wie im Tutorial für gewöhnliche Orks. Das war aber eine sehr, sehr zeitaufwendige Methode und ich suchte nach einem Rezept, mit dem ich den comichaften Look beibehalten und dennoch ein optisch ansprechendes Ergebnis erzielen konnte. Mittlerweile glaube ich mein Rezept dafür gefunden zu haben, da ich auch eine gute Grundfarbe im Sortiment von Vallejo Game Color gefunden habe: Dark Green. Dark Green ist ein wenig heller als das klassische Dark Angels Green von Games Workshop und lässt sich relativ gut mit Bonewhite aufhellen, oder mit einem schwarzen Wash weiter abdunkeln. Für die Haut der Schwarzorks bin ich folgendermaßen vorgegangen: Grundfarbe Dark Green Schattierungen mit Dark Green + Schwarz + etwas Farbverdünner (Medium) wurden direkt in die Vertiefungen und schwer erreichbaren Stellen gemalt. Die Grundfarbe wurde durch Beigabe von Bonewhite zwei Mal relativ flächig aufgehellt. In diesen mix gab ich etwas (wirklich nur ganz wenig, am besten nähert man sich da während der Zugabe schrittweise an) White und zog so Kanten nach. Diesen Schritt wiederholte ich ein zweites Mal und an Gesicht und Fingerknöcheln auch ein drittes Mal. Ich bin dem Ergebnis soweit recht zufrieden und werde auch für die beiden nächsten Schwarzorks dieses Rezept beibehalten. Das ist recht wichtig für mich, denn die Schwarzorks waren bei der ursprünglichen Bemalung die letzten unbemalten Modelle, weil ich nach dem ersten Modell mit der Hautfarbe einfach nicht zufrieden war. Jetzt habe ich sogar schon zwei von denen fertig und auch die anderen beiden werden gut von der Hand gehen. Jetzt, wo gut die Hälfte des Teams bemalt ist, wird es Zeit ein paar Spiele auszutragen. Sechs Modelle sind noch übrig - das passt für die geplanten sechs Spiele der ersten Saison. Viele Grüße aus dem Chaosbunker Dino
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