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Sigur geht südwärts - Der Amerikanische Bürgerkrieg


Sigur

Empfohlene Beiträge

Heho, mein ACW-Projekt, das seit Ende 2013 läuft, hat in der letzten Woche wieder etwas Aufwind erlebt, deswegen nehme ich das als Anlass hier auf der Tabletopwelt auch einen Thread dazu zu starten. :)

 

Picketts Charge Rocco.jpg

Pickett's Charge-Hell for Glory von Keith Rocco. Gerüchten zufolge das Titelbild für den Codex: Hee-Haw.

 

 

Ein paar einführende Worte: Unter den ganz wenigen historischen Epochen von denen ich angenommen hatte dass ich sie nie spielen würde waren der amerikanische Unabhängigkeitskrieg und der amerikanische Bürgerkrieg; besonders letzterer. Alle irgendwie gleich, keine ordentlichen Uniformen, keine ordentliche Kavallerie, nichtmal ordentliche Fahnen, keine besonders interessanten Formationen, und eine Seite war nach heutiger Betrachtung in Hinblick auf Material, Manpower, moralischem Anspruch und Infrastruktur weit überlegen. Dann jedoch wurde ich Anfang 2013 eingeladen bei einem ACW-Spiel teilzunehmen. Gigantischer Tisch, sehr schönes Ambiente, schönes Gelände, hunderte 28mm-Figuren. Es sah wirklich super aus. Leider habe ich keine Fotos. Jedenfalls hat mir dieser Abend etwas die Meinung zum ACW verdreht. Als weiteres Argument kam hinzu, dass die Leute in der Umgebung schon teilweise recht beträchtliche ACW-Sammlungen besaßen. Und ACW ist natürlich auch recht günstig, nachdem man alles aus Plastik von den Perrys haben kann (damals zumindest Infanterie und Kavallerie, und das ist schon die halbe Miete). Nach erschreckend kurzer Zeit knickte ich ein, wurde informiert dass auf der Rebellenseite Spieler und Figuren fehlen, und so schloss ich mich den Konföderierten an um die Aggression des Nordens entgegenzutreten.
 

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Steine schmeißen

 

Ein weiteres beschleunigendes Moment erhielt das Projekt mit dem unmittelbar bevorstehenden Release der Longstreet-Regeln.

 

longstreet.jpg


Das Eintreffen der Figuren half natürlich auch:


boxes.jpg

 

Jupp, Perry-Plastikfiguren natürlich. Wenn man die Wahl hat, dann Perrys. Naja, außer bei Napo-Zeugs, da gibt's natürlich noch Victrix. Oder Ancients. Eventuell auch beim frühen Mittelalter. :P Jedenfalls konnte ich recht günstig zwei Boxen Infanterie und zwei Boxen Kavallerie aus zweiter Hand ergattern. Zusätzlich bestellte ich noch abgesessene Kavallerie und ein paar Kommandofiguren (Fahnenträger, Trommler, Kommandanten und Generäle zu Pferd) in Metall von den Perrys.

Gleich nachdem die ersten Figuren eingfetroffen waren, machte ich mich ans Werk:

wip1-6.jpg

 

Je 4 Figuren würden auf einem 40x40mm Base stehen, sechs solcher Bases sollten ein Regiment darstellen. Kavalleristen kommen zu zweit auf je ein 50x50mm Base, und sechs Bases stellen ein Regiment dar. Abgesessene Kavalleristen kommen ebenfalls zu zweit auf sechs 40x40mm Bases.
 

Hier mein erstes fertiges Regiment, das 14. Louisiana (a.k.a. "1st Polish Brigade"). In der Tat war die Mannschaft ein Mix aus allerhand Ausländern aus der Hafengegend von New Orleans. Polen, Italiener, Deutsche, Russen, und so weiter. Viele von ihnen waren bis dahin Seeleute oder Dockarbeiter gewesen, also allgemein ein rauer Haufen. Oberst Viktor Sulakowski war der einzige der sie irgendwie under Kontrolle brachte, und führte ein strammes Regiment. Ich hab ein bisschen nachgelesen, und da waren wilde Episoden in der Geschichte des Regiments. Einige der Männer sollten, nachdem sie im Lager betrunken randaliert hatten, von Wachen ins Gefängnis überstellt werden, doch sie überwältigten ihre Bewacher, verfolgten die fliehenden Wachen zu einen Hotel wo diese sich verschanzt hatten. Dort begannen die vormals Gefangenen Möbel vor der Tür aufzutürmen um sie anzuzünden und die verschreckten Wachen auszuräuchern. Erst als Sulakowski, ein Revolver in jeder Hand, auftauchte und meinte er würde jeden eigenhändig erschießen der den Scheiterhaufen anzündete ließen sie sich wieder in Gewahrsam nehmen. Eine andere Begebenheit berichtet von Sulakowski der vom Rücken seines Pferdes mit dem Säbel auf betrunken randalierende Mitglieder seines Regiments einhieb. Aufgrund solcher Vorkommnisse wurde eine eigene Kommission einberufen (eines der Mitglieder war "the great woman spy, Miss Belle Boyd") die die Vorfälle rund um das Regiment, u.a. einige Exekutionen, untersuchen sollte. Das Verhalten Sulakowskis und einiger seiner Offizierskollegen wurden ebenfalls untersucht, doch ihre Entscheidungen wurden als angemessen und ehrenhaft benannt.

 

14thlouisiana2schrift1.jpg

 

Recht rasch danach wurde mein zweites Regiment fertig, das 3.Louisiana (Oberst Herberts'. Nicht so farbenfroh wie die Kerle weiter oben, aber irgendwie gefiel mir das Louisiana-Thema, und ich entschied mich meine Truppe so ganz ungefähr an der Louisiana-Brigade von Brigadegeneral Harry T. Hays zu orientieren. Das Louisiana-Ding gefiel mir ganz gut, gerade weil der Staat nicht so ganz direkt an der Frontlinie lag; trotzdem ging es drunter und drüber weil sich durchgehend unionsfreundliche Enklaven innerhalb des Staates hielten. Außerdem war New Orleans als größte Stadt der Südstaaten und Louisiana entlang des Mississippi überhaupt ein wichtiges Strategisches Ziel. Rein kulturell fand ich New Orleans außerdem sehr spannend, die Flagge des Staates sieht super aus, und last but not least: Das Wappentier ist ein Pelikan. Viel mehr Argumente braucht man nicht.

 

3rdlouisianaschrift1.jpg

 

Wo wir gerade von Fahnen sprechen: Ihr seht ja, dass jedes Regiment sowohl die Battle Flag of the Confederacy (das traditionelle Stars&Bars-Ding. Die Entwicklung der Battle Flag of the Confederacy ist übrigens ein interessantes Ding für sich.) als auch die Staatsflagge von Louisiana trägt (ganz lustiges Ding, wo spanisches und französisches Erbe reingebaut sind. Außerdem sieht sie bisschen wie die kubanische Fahne aus, die wohl aus ähnlichen Gründen so aussieht wie sies tut :D). Das ist historisch nicht korrekt, weil konföderierte Formationen nur die Battle Flag of the Confederacy rumtrugen. Staatsflagge mittragen war glaub ich eher ein Nordstaatending. Das ist mir jedenfalls bewusst, ich hab trotzdem die Extrafahnen draufgeklebt. :P Sie sehen putzig aus. Apropos Dinge die ansich wohl nicht so waren: Dem 3.Louisiana hab ich das Südstaaten-Regulation-Dress angezogen mit grauer Jacke und himmelblauer Hose. Obwohl die Versorgung mit Uniformen nach ersten Engpässen garnicht so schlecht war im Süden (Verfügbarkeit von einem Haufen Baumwolle plus erbeutete Bestände aus Lagern der Regierungstruppen) wars wohl die große Ausnahme dass eine komplette Formation diese Art Uniform trug.

 

Ich hab mich trotzdem dafür entschlossen weil:

1.) Es ist nicht uninteressant zumindest eine Einheit im zumindest theoretischen Standarddress zu haben,

2.) machen sie so, gemeinsam mit der einheitlicheren Pose in ihren properen Uniformen einen aufgeräumten Eindruck und sind damit ein schöner Kontrast zum 14. Louisiana oben und

3.) kann man Leute auf TMP ärgern wenn man ein Regiment so angemalt hat. :)

 

bearbeitet von Sigur
Anpassung der Threadtags
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Als näxtes malte ich zur Abwechslung berittene Kavallerie:

cav1schrift1.jpg

cav3schrift1.jpg

cav4schrift1.jpg
 

Bis auf Weiteres (= bis ich ein Regiment finde mit eigenartigerer Geschichte bzw. Namen) ist das die 2. Louisiana Kavallerie, dargestellt durch Modelle aus der Kompanie K, den "Alligator Rangers".

 

Generell waren die Waffenfarben ja Blau für die Infanterie, Gelb für die Kavallerie und Rot für die Artillerie. Das war wenn ich mich recht erinnere sowohl bei Konföderierten als auch Unionsarmee gleich geregelt. Natürlich wurden diese Farben nur ganz selten getragen in der Armee der Südstaaten. Besonders der gelbe Streifen an der Seite der Hosenbeine bei der Kavallerie ist umstritten. Ich hab's mal draufgemalt damit sie etwas hübscher aussehen, denn es ist immerhin Südstaatenkavallerie. Da stellte jeder sein Pferd selbst, und zumindest über die erste Hälfte des Krieges waren sie ihren Kollegen aus dem Norden zumindest in Sachen Reiterkönnen und generell meist auch überlegen. Dann ging's recht schnell bergab. (GANZ stark verallgemeinert natürlich)

 

Zwischendurch habe ich schnell einen Kommandanten im Rang eines Brigadegenerals für meinen Haufen zusammengebastelt (man beachte den problematischen "Becher" des Fahnenträgers. Ich glaub das führt ganz schnell zu ganz unangenehmen Auas).

 

commander2schrift1.jpg

 

 

Major Wheats 1st Special Battalion, Louisiana Volunteer Infantry, die 'Louisiana Tiger Rifles':


tigers1schrift1.jpg

tigers2schrift1.jpg

 

Sicherlich eine der wenn nicht sogar die am öftesten auf Wargaming-Tischen dargestellte konföderierte Einheit überhaupt. Ähnlich dem 14.Louisiana das ich früher bemalt hatte waren die Männer des 1st Special Battalion (Wheat hat ständig nach mehr Freiwilligen gesicht um seine Truppe zu einem vollwertigen Regiment auszubauen, aber hat es nie so ganz geschafft, also behielten sie den Status als "Special Battalion" bei) hauptsächlich aus dem Hafenviertel von New Orleans. Mehr als die Hälfte der Mannschaft war irischer Abstammung, die zweitgrößte Gruppe stellten Deutsche. Insgesamt stammten die Tigers aus 17 verschiedenen Nationen. Die berühmten Tiger Rifles Uniformen im Zouaven-Stil (damals der letzte Schrei) wurden in Wahrheit nur von einer Kompanie innerhalb des Special Battalions getragen, und später durch reguläre Uniformen ersetzt, so sie verfügbar waren, aber sie sehen einfach unfassbar geil auf dem Tisch aus. Die Zouaven-Uniformen, benannt und geschnitten nach der französischen leichten Infanterie waren sehr modisch, besonders in und um New Orleans durch den starken französischen Einfluss in der Stadt und dem gesamten Staat. Die roten Fese waren Teil der Uniform, und wurden wahrscheinlich eher im Lager getragen, während im Feld dem Strohhut der Vorzug gegeben wurde (wahrscheinlich weil dieser damals die bevorzugte Kopfbedeckung der Seeleute war). Die Figuren, Plastikzouaven für den ACW von den Perrys, kamen nur mit dem Fesen, und mir gingen die normalen Hüte aus, deswegen konnte ich nur etwa ein Drittel der figuren so umbauen, dass sie Strohhüte tragen. Außerdem ist es natürlich auch nett Truppen mit einem Fes am Kopf in der Armee zu haben.


Wheat.jpg
Major Roberdeau Chatham Wheat (sieht ein bisschen aus wie Paul Bearer). Auch so eine Figur mit recht illustrer Geschichte. Er hatte vor Ausbruch des Bürgerkrieges in Italien gedient, wo er sich einiges an militärischem Wissen angeeignet hat und evtl. aufgrund des guten Essens auch ein paar Pfunde zulegte.

Wheats Special Battalion wurde für seine Verdienste bei der ersten Schlacht bei Bull Run ausgezeichnet und erwarben sich einen Ruf als furchtlose Stoßtruppe. Der Name "Louisiana Tigers" wurde später auf das gesamte Batallion übertragen und im weiteren Verlauf auf alle Truppen aus Louisiana die in der Army of Northern Virginia dienten.


tigers1close.jpg


So, ich hoffe der Thread gefällt euch soweit. Morgen poste ich die restlichen Einheiten die ich bisher fertig habe, Fotos von der gesamten Truppe, sowie Spielberichte und Pläne was in der nahen Zukunft im Rahmen dieses Projekts so passiert! Kommentare sind wie immer höchst erwünscht und willkommen.



P.S.: I'm in the latest issue of Henry Hyde's Wargames Miniatures magazine, hooray! (me and a mini of Empress Maria Theresa I painted, we're both to be found in the feature about last year's VIVAT show in Austria)

bearbeitet von Sigur
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Das gibt ein Abo! :popcorn:

Der Bürgerkrieg reizt mich schon lange als Tabletop. Und die Modelle und dein Malstandard sind echt super!

Weil mir Warhammer Fantasy einfach spaß macht!

Meine Abenteuer durch Necromunda

Kreuz und Quer durch die Alte Welt mein Mortheim Projekt

+++ Schüler des Todesstoßkults +++

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Rebel yells are not an appropriate answer to a Ladies request!

Aber deine Figuren sehen sowas von geilomatisch aus, also: Yiiiii-haaaaa! :ok:

 

Apropos Nix dolle Kavallerie und so: Laß das mal nicht Jeb Stewart hören :D

 

So, jetzt fällt mir wieder ein, daß ich noch eine Hunley daheim rumliegen habe... Prächtig, noch mehr Projekte auf meiner eh zu langen Liste :D

Gruß NogegoN

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Dankeschön für all die Kommentare. :)

 

@Nogegon: Naja, dolle waren sie eh bis zum Ende, aber soweit ich weiß haben die Nordstaatler mächtig aufgeholt was den Gebrauch von Kavallerie anging und hatten eben die stärkere Logistik, mehr Material und waren dann später auch technologisch voraus mit den Repeatern und so. Aber natürlich ist die Südstaatenkavallerie die Südstaatenkavallerie und daran kann keiner rütteln. ;)

 

Nachdem ich lang genug rumgewustelt hatte war genug Zeit vergangen bis die Perrys mit der Plastikartillerie rausrückten. Hier findet ihr übrigens meinen Review zu dem Set.

Washington Artillery of New Orleans:
washart9schrift1.jpg

Auf dem einen Limberwagen könnt ihr die US-Aufschrift sehen. Offenbar wurde das Ding kürzlich von den Unterdrückern erbeutet.

washart11schrift1.jpg

washart7schrift1.jpg

washart6schrift1.jpg

washart3schrift1.jpg

Perrys Plastikset. Die Kanonenrohre sind magnetisiert und austauschbar.
 

Die Washington Artillery konnte sich als Milizeinheit das Aussehen ihrer Uniformen selbst aussuchen. Die Männer trugen ca. von 1830 an französisch inspirierte blaue Uniformen und Tschakos, in den Jahren dem Bürgerkrieg wurde das Regulation Dress festgelegt auf Blaue Jacken, hellblaue Hosen mit seitlichem roten Streifen, rotem Kragen und Ärmelumschlägen und roten Kepis.

 

1861%20WA%20%20colored%20litho.jpg

 

Mit Ausbruch des Krieges erwies sich die blaue Uniform wie bei vielen anderen konföderierten Einheiten als problematisch, da sie mit Nordstaatlern verwechselt wurden. Besonders bei den frühen Schlachten (Bull Run 1, usw.) ging es extrem chaotisch zu als beide Seiten ähnliche Uniformen und Fahnen trugen. Zusätzlich saßen sich hauptsächlich Freiwillige gegenüber die zu großen Teilen über keine Kampferfahrung verfügten.

 

Jedenfalls wurden schnell Änderungen eingeführt wie z.B. die Änderung der Uniformfarben (die Blauen wurden zentral eingemottet und sollten für Paradeanlässe aufgehoben werden), das Tragen von Revolvern (die die meisten in der Washington Artillery von Zuhause mitgebracht hatten) wurde untersagt und die Revolver verkauft oder heimgeschickt, die Offiziere gaben ihre Säbel an die Kavallerie ab, Rucksäcke wurden als zu unhandlich ebenfalls zurückgelassen. Die roten Kepis waren bald das einzige Ausrüstungsstück das von der ehemaligen Uniform übrig geblieben war, ansonsten war die graue Konföderierten-Uniform vorgesehen.

Irgendwo hab ich damals außerdem gelesen dass die Mannschaften zwischenzeitlich die Möglichkeit bekamen sich neue Kepis zu kaufen (nachdem viele im Laufe der Feldzüge verloren oder kaputt gegangen waren): Graue um $ 10,00, rote um $ 15,00 oder so. Ich hab's leider nicht mehr so im Kopf. Deswegen hab ich jedenfalls eine Mischung aus grauen und roten Kepis gemalt. Und natürlich auch einige Hüte aus Privatbeständen.

 

Hier ist die 2. Louisiana Kavallerie abgesessen:

dismountedcav3schrift1.jpg

dismountedcav2schrift1.jpg

dismountedcav1schrift1.jpg

 

Perry Metallfiguren. Ich habe drei Plastikinfanteristen reingeschmuggelt (und ihre Musketen teilweise zu Schrotgewehren umgebaut), denn leider gibt's nur 6 verschiedene Sculpts für abgesessene Südstaatenkavallerie. Mir gefällt auch das gelassene Lächeln des Kerls der die Pferde bewacht. Er weiß genau, dass sobald es brenzlig wird er zur Not als erster abhauen kann, und auf dem Weg heim auch noch einige Pferde zu verkaufen hat.

 

Natürlich braucht man für den ACW jede Kavallerieeinheit auch in abgesessener Form, denn so wurde gekämpft (natürlich gibt's 10 Millionen Gegenbeispiele. :P ).
 

[Fortsetzung folgt!]

bearbeitet von Sigur
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Nachdem also die abgesessene Kavallerie auch fertig war hab ich erstmal eine Bestandsaufnahme gemacht:

1schrift1.jpg

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cavalryschrift1.jpg

cavdismountedschrift1.jpg

commanderschrift1.jpg

tigerriflesschrift1.jpg

 

Ich hoffe meine kleine Brigade gefällt euch soweit. Das ist im Grunde auch der Stand der Dinge seitdem.

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Sind die schön!!!

 

Gib mir mal deine Adresse, damit ich dich ausrauben kann :bang:

 

Gruß NogegoN

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@Nogegon: :D Klar, das wäre Boltzmanngasse 16, 1090 Wien. :P

 

 

Im Sommer 2014 haben wir dann garnicht wenig ACW gespielt. Ihre Feuertaufe erlebten meine Burschen im Rahmen eines kleinren Spiels nach den Bull Run to Gettysburg Regeln:

 

Sowohl der Unionistenspieler als auch ich hatten wenig Ahnung von den Regeln, also gab mein regulärer Spielpartner nicht nur den Gastgeber, sondern auch den regelnnachblätternden Schiedsrichter.

23_1.jpg

Wie so oft wenn wir Regeln testen stellen wir einfach auf was da ist und sehen ob das Ergebnis uns historisch plausibel erscheint.

3_3.jpg

Früh nutzten die Unionstruppen die Chance die Farm auf ihrer Spielfeldseite einzunehmen und sich darin zu verschanzen. Ich versuchte es mit einem Frontalangriff und wurde schlimm zusammengeschossen.

37_1.jpg

Meine Louisiana-Leuts...
10_2.jpg

 

...bekamen Schützenhilfe von ihren Kollegen von den South Carolina Zouaves, sowie Infanterie und etwas Artillerie aus North Carolina und Tennessee.

9_2.jpg

8_2.jpg
 

An der rechten Flanke hatte ich meine Kanonen in Stellung gebracht, sowie meine Kavallerie um die Artillerie zu schützen. Die Kavalleristen saßen ab und bezogen Stellung im Wald, mit der Hoffnung einen Angriff auf dieser Flanke für den Feind zu einer langwierigen und kostspieligen Angelegenheit zu machen.

7_2.jpg

Leider hielt das die Unionistentruppen nicht von einem Angriff mit zwei Kavallerieschwadronen ab, und so kam es zu einem verbissen geführten Kavalleriescharmützel bei dem keiner der Beteiligten auf einem Pferd saß. Die 2. Louisiana Kavallerie wurde aus ihrer Deckung geworfen und zogen sich zurück, die Nordstaatlerkavallerie stürmte zu Fuß hinterher und durchbrach die Konföderierten Linien. Die erste abgesessene Schwadron rannte an meinen Kanonen vorbei bevor diese Kartätschen laden konnten, doch die zweite bekam die Kartätschen voll ab, und musste sich unter großen Verlusten zurückziehen.

19_1.jpg
 

Die erste Nordstaatenkavallerieschwadron hatte sich, nachdem sie meine Kavallerie endgültig vom Tisch vertrieben hatten, neu formiert und stürmte den Hügel auf dem meine Kanonen standen.

Generell hatte meine Artillerie in diesem Spiel sehr viel geschossen, aber - mit Ausnahme der Kartätschensalve - recht wenig bewirkt. Das erste Opfer im Artillerieduell der anderen Batterien war ein Pferd aus Tennessee. Im Gegenzug schaltete meine Artillerie zwei Crewmitglieder der Nordstaatenartillerie aus und zerstörte eine Protze.


5_3.jpg

26_1.jpg

Mir gefällt übrigens dieses Kutschbockmodell das mein Gegner mitbrachte extrem gut. Wirklich lässige Figuren. :D
 

Gegen Ende des Spiels kamen die Louisiana Tiger Rifles in Reichweite der Farm. Ich würfelte auch wirklich gut, aber es stellte sich heraus, dass es extrem schwer ist Infanterie aus einem Gebäude rauszuschießen. Ich war mir trotzdem sicher, dass der Gegner zumindest von den Hosen beeindruckt war.

34_1.jpg

 

Das Spiel lief in etwa so wie geschildert weiter, bis wir aus Zeitgründen abbrechen mussten.

35_1.jpg

 

Die erste Schlacht bei Ramshackle Barn war jedoch ein recht klarer Sieg für die Union.


2_4.jpg

Vielleicht würde es nächstes Mal ja besser laufen....
30_1.jpg

Mehr Fotos vom Spiel könnt ihr hier sehen:
http://sigur.tabletopgeeks.com/games/?nggpage=24

bearbeitet von Sigur
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Gerüchteweise soll Infanterie in Gebäuden allergisch auf Kanonenkugeln reagieren... :D

 

Schöner Bericht, schöne Bilder :ok:

Aber warum spielt ihr in der US-Botschaft? Wegen des amerikanischen Flairs? :zunge:

 

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Gerüchteweise soll Infanterie in Gebäuden allergisch auf Kanonenkugeln reagieren... :D

 

Schöner Bericht, schöne Bilder :ok:

Aber warum spielt ihr in der US-Botschaft? Wegen des amerikanischen Flairs? :zunge:

 

Gruß NogegoN

 

Dort spielen wir ja nicht, aber ich dachte mir wenn du wo einbrechen willst ist dort der Action-Faktor am höchsten. ;) Gute Frage, das mit den Kanonen. Also wieso ich nicht damit aufs Haus geschossen hab. Da war leider meine Infanterie dazwischen, weil ich mir dachte, dass die Farm recht entscheidend werden würde. Also bin ich gleich mit allem was ging hingelaufen. Dass Billy Yank schneller dort sein würde konnte ja keiner ahnen. :D

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Nachtrag zu dem Regelwerk Bull Run to Gettysburg: Ist nicht schlecht, absolut spielbar. Auf der anderen Seite fiel mir nichts daran auf, was andere Regelwerke nicht auch tun würden. Es gibt ein paar nette Ideen in BRtG, wie z.B. Artilleriebeschuss, die Spielzugabfolge und besonders die Effekte von Pulverdampf (wenn ich mich recht erinnere können Einheiten wenn sie 2x hintereinander stationär gefeuert haben nix mehr sehen und müssen sich woanders hinbewegen oder warten bis der Rauch sich verzogen hat). Es spielt sich auch recht flott, es gibt keine großen Stolpersteine. Voll okay, aber irgendwie auch nichts Herausragendes.

 

Wenige Wochen später folgte im Rahmen eines Wargamingwochenendes in Kärnten die große Premiere von Longstreet (von Sam Mustafa). Nachdem wir Freitagabend ein Testspiel Ronin (spaßiges Regelwerk) absolviert hatten, wandten wir uns Samstag Longstreet zu. Wir spielten innerhalb kurzer Zeit zwei volle Spiele. Sehr eindrucksvoll.

 

Erst zogen meine Rebellen gegen constables Nordstaatler ins Feld, dann übernahm mein regulärer Widersacher die Rebellen für das zweite Spiel. Keiner von uns hatte zuvor Longstreet gespielt, doch nach dem dritten Zug saß das meiste schon sehr gut.

northandsouth.jpg
http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/northandsouth.jpg
 

Es folgen weniger zwei komplette Spielberichte, als mehr eine Übersicht und ein paar Eindrücke von den Spielen und dem Regelwerk.


Unionslinien:
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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/unionlines.jpg

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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/unionlines3.jpg

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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/zouavescharge.jpg

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Die Konföderierten:
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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/confederatelines.jpg

Rebellen in Marschkolonne. Dies war im zweiten Spiel zu bewundern, als Virago fast  die komplette Rebellenarmee seitwärts in Marschformation schwenken und hinter einem Hügel Stellung beziehen ließ. Die Hälfte der Nordstaatentruppen hatten deswegen Mühe, rechtzeitig zum neuen Schwerpunkt zu kommen und der Sturm auf den Hügel scheiterte.
column.jpg
http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/column.jpg

Einige Eindrücke von der ersten Schlacht:
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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/acw4.jpg

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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/acw.jpg

 

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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/cavcharge2.jpg

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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/acw2.jpg

Seht euch nur den Kavallerieangriff an. :D Das ist der Grund weshalb wir tun was wir tun, richtig?


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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/acw_0.jpg

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http://sigur.tabletopgeeks.com/wp-content/blogs.dir/18/gallery/games/combat_0.jpg

 

So viel zu den Fotos. Das erste Spiel war ein Sieg für die Union, das zweite gewannen die Rebellen. Besonders das zweite Spiel war interessant, wegen des gewagten Manövers zu einem Schwerpunkt von Seiten der Südstaaten. Abgesehen davon, dass der Plan gut funktionierte war das Spiel trotzdem spannend bis zuletzt, weil es keineswegs sicher war, ob der Hügel nicht doch von den Nordstaatlern gestürmt werden kann. Bemerkenswert am zweiten Spiel war besonders, dass es gerade einmal 100 Minuten dauerte. Wie gesagt, nicht etwa weil es ein seinseitiges Schlachten gewesen war, sondern viel mehr weil sich Longstreet unfassbar flüssig spielen lässt. Ich würde es natürlich nicht so schnell hinbekommen, weil ich bei Gott kein schneller Spieler bin, aber eine ACW-Schlacht von A bis Z (bzw. W, höhö) in 100 Minuten zu spielen UND ein plausibles Ergebnis und zufriedenstellendes Spielerlebnis für beide Seiten rauszubekommen kam mir schon fast verdächtig vor. Man muss dazusagen, dass wir Spezialistentruppen wie Scharfschützen ausließen für unsere ersten beiden Spiele. Trotzdem, alle waren sehr beeindruckt von Longstreet. Wo Bull Run to Gettysburg ein solides, spielbares Regelwerk ist besticht Longstreet durch große Eleganz und ein schönes Poker-Element durch die Spielkarten (die wahlweise zur Verstärkung von Attacken bzw. dem verhindern von Verlusten in der Defensive, dem Aktivieren von Einheiten oder dem hervorzaubern von Events um dem Gegner das Leben schwer zu machen [durch diese kommt auch extrem viel 'Period Flavour' auf. Das wirklich schöne Design der Karten hilft dabei ebenfalls]). Zusätzlich gibt's im Regelbuch ein sehr ausgefuchstes Kampagnensystem.

 

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Alles in Allem ist Longsteet mein Favorit wenn es um ACW-Regelwerke geht.

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Wieder ein paar Wochen darauf folgte gleich das nächste ACW-Ding! Normalerweise spiele ich ein Setting einmal, dann ist wieder monatelang Pause während wir 20 andere Dinge tun. Aber dieser Sommer 2014 war schon eine recht wilde Zeit. :P Also gut, kleiner Roadtrip in den Süden zu einem großen ACW-Spiel bei Greymouse. Angedacht war ein 2-gegen-2-Spiel gewesen. Auf Konföderiertenseite natürlich ich, sowie ein zweiter Spieler der später auftauchte und dann von der Arbeit zu fertig war um teilzunehmen und stattdessen eher nur zuguckte.

 

Die Spielregeln waren dieses Mal Guns at Gettysburg, aus der General de Brigade Familie von Regelwerken. Ich hatte zuvor bei zwei Spielen von Die Kriegskunst (die GdB-Variante für den Siebenjährigen Krieg) ganz, ganz am Rande teilgenommen und einmal ganz kurz an einem GdB-Spiel, aber die Mechanismen der Regeln hatte ich nie so durchschaut.


GaGa.jpg

Sonst hatte auch niemand zuvor Guns at Gettysburg gespielt, doch wir hatten einen Schiedsrichter/Spielleiter der uns anleitete.

Hier ist eine Übersicht des Tisches sowie unten links eine ungewisse Anzahl meiner Finger:
setup-table-deploymentzones.jpg
 

Ihr könnt die Grenzen meiner Aufstellungszone sehen. Das Jahr ist 1862, die Unionsarmee auf dem Vormarsch. Ich erhielt das Kommando über zwei Brigaden die zurückgelassen worden waren um die Spitzen der Unionsarmee so lange wie möglich aufzuhalten. Das Ziel meiner Gegenspieler war es natürlich durchzubrechen.

Die Division der Nordstaaten bestand aus 3 Infanteriebrigaden mit jeweils zwei Kanonen und Truppen verschiedener Qualität ('Grüne', Reguläre und Veteranen). Außerdem wurden sie von einer recht großen Kavalleriebrigade unterstützt. Meine Streitmacht bestand aus zwei Infanteriebrigaden (je vier Regimenter und zwei Kanonen), ebenfalls von frischen Freiwilligen bis Veteranen alles dabei, und eine kleine Kavallerieabteilung (Elite). Ich glaube ich hatte außerdem einen etwas höheren Anteil an Veteranen, aber ich bin mir nicht sicher. Das Material verhielt sich umgekehrt proportional zur Qualität der Truppen: Grüne und reguläre Formationen hatten größtenteils Musketen mit gezogenen Läufen, die Veteranen hatten ihre alten Musketen mit glatten Läufen.

Hier ein weiteres Foto der Aufstellung (die Nordstaatler bewegeten sich am Spielanfang auf den Tisch). Zentrum und linke Flanke:

setup_2.jpg
 

Zwei Einheiten waren in und um die Scheune aufgestellt um die Flanke zu sichern für den Fall dass die bösartigen Nordstaatler auf breiter Front angreifen würden.

 

Auf der rechten Seite saßen die Louisiana Tiger Rifles (Veteranen) an vordester Linie, hinter ihnen die kleinste Kavalleriebrigade der Welt und weiter hinten in der Farm ein kleineres Infanterieregiment (wahrscheinlich gerade dabei die Hütte nach Essbarem zu durchsuchen):
setup-farm.jpg
 

Meine Brigaden waren in zwei Linien aufgestellt, wobei die erste Linie hauptsächlich aus meinen Louisiana-Regimentern bestant (Ehrensache), gemeinsam mit den Kollegen aus South Carolina. Die zweite Linie war die weniger erfahrene zweite Brigade. Die Kanonen waren in der Mitte platziert, mit einem leicht eingeengten, aber totzdem höchst willkommenem Schussfeld entlang der hohlen Gasse durch die der Gegner kommen musste.

 

Der Befehl an beide Brigaden lautete die Position zu halten, die Kavalleriebrigade war instruiert worden die rechte Flanke zu unterstützen. Guns at Gettysburg verwendet ein leicht oldschooliges System für Command&Control: Vor Anfang des Spiels gibt der Kommandant jeder Brigade verdeckt ihre Befehle aus. Diese werden auf kleine Zettel geschrieben die unter das Base des Brigadekommandanten geschoben werden, man sagt sie einfach dem Spielleiter (wenn es einen gibt), oder man verwendet Marker. Die möglichen Befehle lauten "Hold [ein Geändestück, eine bestimmte Position, etc.]", "Engage [eine bestimmte gegnerische Einheit, ein Geländestück, etc.]", "Retire", "Assault [gegnerische Einheit, der Feind bei Geländestück XY, etc.]", "Move [eine bestimmte Landmarke bzw. Geländestück]" oder "Support [freundliche Brigade, eine Flanke, etc.]". Außerhalb ihrer Befehle ist eine Brigade nur sehr eingeschränkt handlungsfähig. Sagen wir eine Brigade erhält den Befehl eine Position zu halten dürfen sie nicht aus der Position heraus auf den Gegner zustürmen, oder sich zu einer anderen Position vorzubewegen (generell dürfen sie ihre eigene Position freiwillig nicht verlassen), es sei denn die Befehle an die Brigade werden am Anfang des Spielzuges geändert.

 

Das kann vom Commander in Chief (also dem Oberbefehlshaber der Seite), der einmal pro Spielzug einen Befehl ändern darf, erledigt werden, oder vom Brigadekommandeur selbst. Sollte dieser das versuchen, muss er allerdings mit 2W6 auf seine Kommandofertigkeit würfeln, und wenn das SEHR daneben geht kann es sein, dass seine Untergebenen das Vertrauen in ihn verlieren und sich ihr Befehl von selbst um eine "Aggressiosstufe nach unten" ändert (Retire < Hold < Move < Engage < Assault). Das kann sich potenziell sehr unangenehm auswirken, wenn der Brigadekommandeur z.B. die perfekte Situation sieht um seine Brigade wider der Halten-Order des Stabes zu einem glorreichen Sturm und persönlichem Ruhm zu führen, den Befehl dementsprechend ändern möchte, aber die Mannschaften denken sich "der ist ja wohl bekloppt, der bringt uns noch um", und zieht sich zurück. Ist halt bisschen ein Gepokere. :)

 

Ihr könnt also sehen, dass Command&Control ziemlich wichtig ist (wie es auch sein sollte meiner Meinung nach), und man bekommt ein Gefühl dafür dass es möglicherweise garnicht so einfach ist eine Division von Leuten unter Feuer dazu zu bringen genau das zu tun was man möchte das sie tun. Sprich: Nix mit "na aber klar laufen die 6" pro Runde wohin ich will".

southcarolina2.jpg
 

Die Kanonen waren nicht meine Modelle, sondern aus anderer Leute Sammlungen. Einzig und allein diesem Umstand spreche ich die Schuld zu dass ich in den Zügen 2 und 4 jeweils die Doppel-1 würfelte: Munitionsknappheit, nur die Hälfte des Wumms für 4-5 Runden (also den Rest des Spiels). Ärgerlich. Die Munitionsmangel-Regel ist recht witzig. Jedes Mal wenn du zwei 1er auf deinem Beschuss würfelst (fast alles in Guns of Gettysburg wird mit 2W6 gewürfelt, modifiziert, und dann das Ergebnis auf einer Tabelle nachgesehen) hat die Einheit Munitionsproblemchen und feuert nur noch mit dem halben Effekt. Pro Spiel kann der Spieler bis zu drei Einheiten wieder aufmunitionieren. Dazu wird lt. Regeln ein Munitionswagenmodell aufgestellt, das sich pro Runde so und so schnell bewegen kann. Wenn der Wagen bei der jeweiligen Einheit ankommt schmeißen sie ihnen die neue Munition oder das neue Pulver zu und wackeln wieder davon. In unserem Spiel beschlossen wir einfach einen W6 zu Würfeln und so lange braucht die Einheit bis die neue Munition angekarrt wird.


Schon kamen die Horden des Aggressors angestürmt:
overwhelming3.jpg
 

Wie zu erwarten war wurde die erste Unionsbrigade die sich gegen die Rebellenlinien warf übel zusammengeschossen, doch das war im Rahmen des teuflischen Plans der Gegner, die ihre Rekruten verheizten, während ihre zweite Brigade sich im Schutz des Hügels rechts anschlich. Nachdem der Angriff sich rechts abspielen würde, orderte ich die zweite Brigade dort hin, um die recht Flanke zu Supporten (um im Jargon der Regeln zu bleiben), inklusive ihrer ohnehin wirkungsgeminderten Kanonen.

overwhelming.jpg

At this point the Union's second brigade had reached the fences. My elite cavalry which I had placed to support the Tigers in their attempt to hold back the overwhelming force of northern aggression had gotten decimated badly and retired. Another horrible display of my tendency to burn elite units without any tactical merit.

 

Nach Kurzem hatte die zweite Unionsbrigade die Zäune erreicht. Die Südstaatenkavallerie versuchte sie am Überwinden der Zäune zu hindern, wurde aber schnell abgefertigt (in dem Spiel hatte ich überhaupt die schlechte Eigenschaft meine Eliteeinheiten etwas sinnlos zu verheizen). Um der Wahrheit genüge zu tun, die zweite Nordstaatenbrigade (die erste war in der Mitte festgefahren und duellierte sich mit dem Großteil meiner ersten Brigade links und rechts der Straße) war sehr gut drauf an dem Tag: Sie marschierten in enger Formation auf und warfen die Doppel-6 auf ihrer ersten Salve. Das bedeutet nicht nur schlimme Verluste bei meinen Rebellen, sondern auch einen automatischen Moraltest UND es gibt einen Wurf auf der "Special Events"-Tabelle. Dabei bekam der Nordstaatenkommandant einen Spielmarker den er aufheben kann und zu einem späteren Zeitpunkt als Bonus verwenden konnte. Sowas kann ich mir auch gut für andere Spiele vorstellen.


ironbrigade.jpg
 

In diesem Fall brachte das nicht allzu viel, doch im nächsten Zug folgte die nächste Doppel-6, und ein weiterer Marker der verwendet werden konnte um eine zukünftige Salve der Brigade zu verbessern.

reinforcements.jpg
 

Die Tigers hatten bis dahin viel Feuer einstecken müssen, und lagen hauptsächlich am Boden, während zwei Regimenter und eine angekarrte Kanone mit Kartätschen auf ihre Position feuerten. Doch Verstärkungen für die Konföderierten waren auf dem Weg um ein etwaiges tigerförmiges Loch in der Linie zu stopfen.

 

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endoverview.jpg

Hier könnt ihr einen Überblick des Tischs sehen als wir beschlossen das Spiel zu beenden. Die 2. konföderierte Brigate hatte gerade die rechte Flanke erreicht, und sich samt Kanone positioniert. Die Unionssoldaten kauten noch an den Tigers und ihre zweite Brigade war bereit die Zäune zu überqueren.

Es sah also ganz danach aus als würden die Nordstaaten gerade durch die erste Linie durchbrechen, und hatten sogar ihre Kavallerie auf der linken Flanke aufgezogen um diese zu bedrohen. Auf der anderen Seite war die rechte konföderierte Flanke gerade gestärkt worden, und die Rebellen in der Farm und dahinter hätten die Unionisten noch lange aufhalten können. Zahlenmäßig waren die Unionssoldaten natürlich überlegen, doch das war ja das Szenario. IM GRUNDE also ein Sieg, doch im Grunde war einfach die Zeit abgelaufen. Wir hatten außerdem eine außerplanmäßige Pause einlegen müssen, weil die Gelsensituation im Gartenhäuschen in dem wir spielten unglaublich wurde. Schlimme Chemikalien rein, wir raus ins Haus, warten, dann wieder zurück und fertigspielen.

Es war ein gutes Spiel. An Guns of Gettysburg gefällt mir besonders die Mechanik der Brigadebefehle. Außerdem war ich froh, endlich ein Spiel aus der GdB-Familie fertiggespielt zu haben und es endlich durchschaut zu haben (so halbwegs). Während des Spiels kam es hie und da zu Äußerungen, dass das recht starre Befehlssystem für napoleonische Kriege und den siebenjährigen Krieg passend sei, doch zu restriktiv für den ACW, und natürlich ist es ab und zu frustrierend zu sehen dass deine Einheiten nicht das tun was man jetzt gerade gerne von ihnen sehen würde, aber ich finde dass sich dadurch interessante Herausforderungen ergeben. Grundsätzlich bin ich ein großer Fan solcher Dinge, und finde, dass ein Spiel, gerade wenn Schlachten dargstellt werden, sowas einfach braucht. Wenn der Kommandant auf einem Pferd auf einem Hügel sitzt kann er auch nicht 100%ig sicher sein, dass jede Formation in jedem Moment haargenau das tut was er plötzlich möchte dass sie tun. Der Ablauf des Feuerns (besonders die Tabelle der Modifikatoren) ist Anfangs evtl. etwas viel, aber man kommt recht schnell rein.

 
end-hold-the-line.jpg

Gutes Spiel, guter Nachmittag/Abend, und das dank den Mitspielern und des Spielleiters! Für die nächste Austrian Salute im März (und damit kommen wir endlich in die Gegenwart) ist ein größeres ACW-Spiel geplant, wieder nach den Guns of Gettysburg-Regeln. :) Wäre evtl. Zeit, sich wieder mit ihnen auseinanderzusetzen. Nicht, dass ich an dem Tag mitspielen würde. Ich würde einen großen Teil der Südstaatenmodelle stellen, bin aber auf dem Event selbst natürlich mit dem Malworkshop und genrell Werbungszeugs und Mit-Leuten-Quatschen beschäftigt. Freue mich aber schon sehr auf das Spiel, das wird sicher allein schon visuell sehr schön. Gestern Abend setzten wir uns zusammen um Details zu besprechen. Dazu später mehr.

 

Ich hoffe, dass die Spielberichte euch soweit gefallen. :)

 

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Gut, tun wir mal weiter.

 

Nachdem meine kleine Brigade für's erste fertig war habe ich mich nach einer kurzen Pause einem Auftragsprojekt zugewandt - 2 Einheiten Konförderierte, 28mm, von Foundry. Wirklich nette Figuren. Basieren durfte ich sie leider nicht, war aber nicht so schlimm:

einheit1.jpg

..und hier eine Einheit in "Butternut":

einheit2.jpg

 

Da waren sie noch etwas WIP, aber ich glaub es ist ganz okay zu erkennen in welche Richtung die gingen. Wie gesagt, echt lässige Modelle. :)

 

Die Chefs sind teilweise von den Perrys (inkl. General E. Lee):

chars1.jpg

lee1.jpg

 

officer2schrift1.jpg

 

...und hier noch die Fahnenschwenker, denn Fahnen sind cool:

flagsschrift1.jpg

 

Hoffe sie gefallen euch. :)

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....und das bringt uns in die Gegenwart.

 

Gegen Ende der diesjährigen VIVAT (Bericht hier: http://www.battlebrushstudios.com/2015/11/show-report-vivat-2015.html) kam natürlich die Frage auf "Was machen wir zur Austrian Salute im März?". Im Raum Wien sind erstaunlich viele 28mm-ACW-Streitmächte unterwegs die zu selten rauskommen. Es läge auf der Hand, mal zu einer der größeren Veranstaltungen (für unsere bescheidenen Verhältnisse) diesbezüglich etwas auf die Beine zu stellen. Vorneweg - das Ding wird nicht so groß wie die Waterloo-Geschichte auf der VIVAT. Es sind auch andere Leute involviert.

 

 

Letzte Woche setzten wir uns zu dritt zusammen, um die Sache zu planen. Als Szenario wurde aus verschiedenen Gründen die Schlacht bei Perryville im Oktober 1862 gewählt. Beide Seiten führen in etwa eine ähnliche Anzahl von Leuten ins Feld (die Nordstaaten etwas mehr, dafür weniger erfahrene Truppen in größeren Regimentern, und alle mit Musketen mit gezogenen Läufen unterwegs, die Rebellen kleinere Regimenter erfahrenerer Truppen hauptsächlich mit Musketen mit glatten Läufen). Das Regelwerk der Wahl ist Guns at Gettysburg, also der General de Brigade Ableger für den ACW. Ich werde Figuren ca. im Umfang einer Division stellen, natürlich auf Seite der Konföderierten.

Ansich hätte es für mich eine sehr interessante Division bei der Schlacht gegeben die sich gänzlich aus Regimentern aus Louisiana zusammengesetzt hat, inkl. der Washington Artillery, auf der ja meine Artilleriemodelle basieren. Leider werden wir diesen Abschnitt der Schlacht nicht darstellen. Die Rebellenregimenter im geplanten Spiel werden aus Tennessee und Mississippi stammen. Das heißt ich muss fürchte ich ein paar Fahnen abmontieren, so weh es auch tut.

 

Zusätzlich, und weil Zouaven bei dem Spiel nichts verloren haben, werde ich wohl mindestens 2-3 weitere Regimenter anmalen müssen bis Anfang März. Mit einem habe ich bereits begonnen:

buttwip1.jpg

 

Meine erste eigene Einheit in Butternut und als weitere Premiere erstmals aus der Confederate Infantry Box von den Perrys gebaut anstatt aus der regulären ACW Infantry box. Review dazu ist in Arbeit.

Das bedeutet natürlich, dass ich

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Mach doch einfach ein paar einzelne Bases mit anderen Fahnen für deine Regimenter.

 

Schick! :ok:

Gruß NogegoN

2+2=5 (für große Werte von 2) **** Titan of Ether
Bei deinem P500 wird min 1 NSA Computer drüber drehen. Aufbau einer neuen iranische Streitmacht, innerhalb von 6 Monaten auf Brigadestärke, mit deutschen know how. Dazu wird noch versucht vor US-Geheimdiensten zu vertuschen und ein eventueller Angriff auf die Türkei geplant.
Herz der Finsternis Cold War Commander

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Nur wegen "Fackeln im Sturm" und (für die ältere Generation) "Vom Winde verweht" :D

 

Gruß NogegoN

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Erstmal: Super Modelle! Ich finde den Effekt der Akzente wirklich sehr gut, wirkt sehr kontrastreich. Ist das direkt mit Weiss gemischt oder einer anderen Farbe? Wieviele Farbschichten sind das, oder machst du einen Nass in Nass Verlauf?

Irgendwie ist der Amerikanische Bürgerkrieg interessanter als man zuerst denkt. Vielleicht ist es aber auch das gute Gefühl mal als Deutschland mal nicht mit drin gesteckt zu haben ^^ Obwohl natürlich viele deutsche Immigranten dabei waren... Das Projekt macht mir richtig Lust auch mal ne Packung "Perrys" zu holen! Besonders das Intro mit den vielen Infos gibt richtig was her und ist genau die Mischung aus Modellen und Geschichte die das historische ausmacht! Wirklich tolles Projekt!

bearbeitet von Snoozer
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Die austauschbare Color guard halte ich ebenfalls für eine sinnvolle Lösung. Es bedeutet mehr Malaufwand, aber von bereits bemalen Modellen würde ich keine Fahnen mehr abnehmen. Das musst du dann ja ständig machen. Es lohnt sich ja dann meistens, einfach eine "generische" Guard zu bemalen und ansonsten ein oder zwei besondere Jungs. Für Zuaven gibt es da leider keine passende Lösung, aber für die "regulären" Regimenter sollte es gehen. Dann müssen die Mitspieler mit der generischen Version einfach mal zufrieden gestellt werden. Ist halt die Crux - will ich eine historische Formation 1:1 abbilden oder generische Regimenter. Die Perrys zeigen ja ihre Zuaven immer als 5th New York. Das 5. hat aber in den meisten Fällen in Brigaden mit anderen Zuaven-Regimentern gedient. Besonders, als es mit dem 146th zusammengelegt wurde. Bei den Perrys sieht man davon aber nie was. ;)

Morgen wird wie heute sein...

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