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      Die Rückkehr des Systemforums zu "Herr der Ringe"   13.07.2019

      Im Jahre 2016 hatte sich die damalige Zusammensetzung des Moderatorenkollegiums im Zuge von Umstrukturierungen dazu entschlossen, das Systemforum, das sich mit der Tabletop-Variante von Herr der Ringe beschäftigt, zu archivieren. Da das Spielsystem jedoch wieder mehr Beachtung seitens von Games Workshop erhält und die Begeisterung für das Spielsystem auch unter den hiesigen Hobbyisten ungebrochen ist (wie regelmäßige Anmeldungen zum P500/P250 sowie dem "Sommer-Projekt" zeigen), hat sich das Kollegium dazu entschieden, das Systemforum zu reaktivieren.

      Im Laufe des Abends werden - quasi zur "Einweihung" - ein paar Threads mit Neuigkeiten bespielt. Wir hoffen, dass auch Ihr Euch über die Rückkehr des Systemboards freut und auf einen Besuch vorbeikommt.

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Willkommen in der neuen "Kolumne"

 

JOHN'S INFORMATION GROUP *

-

ALL THE WORLDS MODELS
Intelligence and Insight you can trust

*sponsored by John Tenzer Inc.

 

:schreiben:

 

 

Nachdem wir bereits zwei ernsthafte Projekt-Fäden in diesem Forum eröffnet hatten:

 

 

:buch:

 

von denen eines endlich seinen Abschluss gefunden hatte, ist es jetzt an der Zeit, mittels dieses dritten und letzten Projektes all die modellbezogenen Hobby-Sparten der Interessensgruppe abzudecken, für die es sich unserer Ansicht nach nicht lohnt, eigene Fäden aufzumachen. Quasi in der Art eines kleinen Almanachs.

 

In diesem Faden werden sich auf der einen Seite ansammeln:

 

  •  GUNPLA  - Gundam und Mobile Suit - Modellbausätze aus dem Gundam Franchise.  (aktuell) :bildhauer:

 

Zum Anderen, Miniaturen der Spiele:

  • KINGDOM DEATH : MONSTER (im Volksmund einfach nur "KINGDOM DEATH" oder "KD:M" genannt) :maler:
  • WORLD OF SMOG: Rise of the Moloch / The Embassy / The Dragon / The Wheel / The Baker Street Set / Gentlemen of Her Majesties Service / SMOG Twilight Knight :maler:
  • X-WING TMG Mk.1.0 (hauptsächlich Spielberichte)
  • diverse Brettspiele (GravWell, Pandemic, INIS, Tang Garden, etc.)
  • WARMACHINE: Retribution of Scyrah (eingestellt) 

 

Diese Auflistung umfasst ein Arsenal von nahezu 300 (!) Modellen jeder Größe!

 

Wir betrachten es als Notwendigkeit, darauf hinzuweisen, dass der geneigte Leser dieses Almanachs zwar durchaus Reviews zu den einzelnen Systemen wird erwarten können - mit Glück sogar mit einem bebildertem Spielbericht - aber nicht zwangsläufig eine Fertigstellung auch nur eines der oben genannten Miniaturenprojekte.

 

Das Teilprojekt "GUNDAM" auf der anderen Seite nähert sich mit anderthalb (+ einem speziellen) ausstehenden Modellbausätzen tatsächlich der wahrscheinlichsten Vollendung aller hier genannten Projekte.    

 

John's Information Group behält sich vor, diesen Faden als "Thinktank" und "Auffangbecken" spontaner Malereien quer durch die Systeme zu betrachten; einen Ort, der dazu dient, die Ergüsse der kleinen Fingerübungen zu zeigen, die bei Gelegenheit dazu dienen sollen, die eigenen über Jahre hinweg aufgebauten Bemalfertigkeiten nicht durch vollständige Unterlassung verkümmern zu lassen.

 

Das an sich wird schon ein gewagtes Unternehmen sein; so unsere Prognose...!

 

Nichtsdestotrotz hoffen wir, mittels dieses Fadens auch einen Seitenblick auf andere Miniaturenspiele oder Modellbauhobbies abseits der Hauptattraktionen lenken zu können, auch wenn ein erfolgreicher Abschluss dieses Projekts im Sinne der Vervollständigung weder Absicht, noch Ziel, noch Wahrheit sein wird.

 

 

 

 Viel Vergnügen,

 

 

 

John's Information Group

 

 

bearbeitet von John Tenzer

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gundam-iron-blooded-orphans-gunpla.jpg.d

 

Über die Zeit hinweg schaut man beim Bemalen auch mal den ein oder anderen Anime, gerade und auch, weil sich Infinity stark des japanischen Zeichenstils bedient. Das sieht man besonders im Design der schweren Infanteristen, Hacker oder T.A.G.s.

Nach einem Aufenthalt in Thailand, wo ich zufällig über die thailändische Comic-Con schlendern durfte, konnte ich für preiswert dann ein paar Gundam-Kits einholen. :buch:  

Dies ist ein Franchise, mit dem ich vorher eigentlich nichts zu tun hatte, außer mal ab und an in der Vergangenheit bei Bekannten und Verwandten über ein paar schlecht erhaltene Bausätze gestolpert zu sein.

 

Gundam gibt es ja schon seit den frühen 80ern, sei es als Modelle oder eben als Animes/Mangas, die in verschiedenen Multiversen mit unterschiedlichen Story-Ansätzen unters Volk gebracht werden. Gundam ist in Japan super-populär, und eines der kulturschaffenden, immer noch fortlaufenden Franchises.

 

Die Bausätze der Kampfroboter bestehen aus hochwertigem Plastik (daher der Name GunPla) und werden je nach Preislage in mehr oder weniger detailierten Bausätzen, und verschiedenen Größen verkauft.

 

Ich entschied mich seinerzeit spontan, mir zwei HG 1/144er-Bausätze der Gundam-Reihe IRON BLOODED ORPHANS zu kaufen, merkte aber sehr

 

 

schnell, dass ich die doch lieber in NoGrade 1/100 hätte. Also flugs die zwei 144er ausgetauscht und durch die vier 100er FullMechanics ersetzt:

 

Gjallarhorn Schwalbe Graze Mobile Suit

 

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Tekkadan Barbatos IVth Form Gundam Mobile Suit

 

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Montag Company Grimgerde Valkyrie Mobile Suit

 

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Gjallarhorn Graze Standard Mobile Suit

 

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Bauduin Family Kimaris Trooper Gundam Mobile Suit

 

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Londo Bell Amuro Rays Mobile Suit RX-93-V2 Gundam HI-Nu ver.Ka. Master Grade

 

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Coming soon....

 

  • Sinanju Titanium ver.Ka. Master Grade

 

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  • Ghost in the Shell Tachikoma Bausatz

 

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  • RGM-96X Jesta Cannon (Premium Bandai)

 

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bearbeitet von John Tenzer

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  • Core Game Mk.1.5
  • Gamblers Chest Content
  • Gold Smoke Knight 
  • Flower Knight Expansion
  • Dung Beetle Knight Expansion
  • Lion Knight Mk.II Expansion
  • Gorm Expansion (inklusive Regeneration Suit Pin Up)
  • Green Knight Armour Set
  • Lonely Tree Expansion
  • Spidicules Expansion
  • Candy & Cola, the Wanderers
  • Storm Knight Pinup
  • Screaming God Expansion
  • Nightmare Ram Expansion
  • Rawhide Dame Pin Up
  • Sun Warrior Pin Up
  • Sun Warrior Male
  • Black Friday Ninja
  • Survivor Pin Up (Resin)
  • Before the Wall
  • Ringtail Survivor
  • Ringtail Survivor Variant
  • Lion God Expansion
  • Echoes of Death (4)
  • Till Death Do Us Part
  • White Speaker Nico
  • Lantern Guard

 

BERICHTE:

 

Review: Out of the Box-Bericht  :buch: 

Review: Walkthrough und Tutorial :buch: 

 

SOLO-Kampagne "VINGÓLF":

 

HILFREICHES:


Das Entfärben von bemalten Miniaturen verschiedenen Materials  :buch: 

 

:nachdenk: 

 

[Anmerkung des Autors: Du liebe Zeit, die Sammlung ist mir trotz gegenteiliger Absichten anscheinend explodiert...!]  

 

:invasion:

 

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bearbeitet von John Tenzer

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  • Rise of the Moloch
  • The Embassy
  • The Dragon
  • The Wheel
  • The Baker Street Set
  • Gentlemen of Her Majesties Service
  • Steampunk: Twilight Knight
bearbeitet von John Tenzer

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Zweiter Abonnent.

 

Kurze Verständnisfrage: Das "wir" bezieht sich auf die John Information Group und ist quasi "Fluff", ja? Oder bemalt deine Frau nun auch?

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vor 1 Minute schrieb Delln:

Kurze Verständnisfrage: Das "wir" bezieht sich auf die John Information Group und ist quasi "Fluff", ja? Oder bemalt deine Frau nun auch?

 

Es ist nur Fluff.

 

Vorlage für die "John's Information Group" ist der Jane's Verlag, den vielleicht der ein oder andere Teilnehmer hier kennen mag. :buch: 

 

Mir erschien daher dieser Schreibstil als Intro am passendsten. 

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Na, dann machen wir's uns erstmal ein bißerl gemütlich. Ich bin sicher, dass einige sie schon kennen, aber der Form halber Stelle ich hier nochmal die Originalbeiträge der Mobile Suit Gunplas hier rein. 

 

Zuerst die 

 

Zitat

 

1/100 McGillis Schwalbe Graze

 

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Der Schwalbe-Graze ist ein personifizierter Kommandanten-Graze der Gjallarhorn-Schutztruppen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Graze handelt es sich hierbei um einen Prototypen, der wegen seiner schwierigeren Bedienung nur an qualifiziertes Elitepersonal ausgegeben wird. Wie im Falle dieses Blauen hier an Specialist Major McGillis Fareed

 

Der Bausatz kostet rund 30-40 € und kommt mit einer hübschen Anleitung und 14 mehrfarbigen Gußrahmen daher. Die Anleitung ist wie üblich sehr detailiert und trotz des gebrauchten Japanisch darin gut verständlich.

 

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Hier ein Blick in die Anleitung:

 

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Wie beim 1/144er-Set baut man hier ein Grundskelett zusammen, auf das dann die Panzerplatten gesteckt werden.

 

>>>>Braaaaaaiiiiinss....! <<<<

 

Skelett!.thumb.JPG.71f7b63d56c5db5cc9306

 

Creepy, eh?

 

Hierbei müsste man eigentlich auf den vom Werk aus komplett grauen Orb (da wo der "Kopf" ist) und an die Seiten der gelben Zylinder entprechend mitgegebene Sticker aufkleben. Die bedienen aber nicht so gut die gravierte Oberfläche der zu beklebenden Teile, weswegen ich dort den Pinsel angesetzt hatte.

 

Hier nochmal ein Bild des Größenverhältnisses, in Vergleich zu einem Kasrkin Leutnant:

 

Raaarg.thumb.JPG.683d6e8cb181f96ecd35cf5

 

>>>FunFact: 

 

Der Pilot des Graze sitzt gut geschützt (und auf dem Bild nicht sichtbar, weil auf dieser Detailstufe nicht modelliert) in dem grauen Teil zwischen den beiden gelben Spulen.

Der gelbe Orb, der den "Kopf" des Mech darstellt, ist das optische Sensor-/Ziel-System<<<

 

Man verbringt dann eben so Zeit mit Zusammenstecken und Blacklinen und am Ende kommt dann der fertige McGillis Graze bei raus...:

 

5752ccb716451_Schwalbetwohandedshot.thum

 

Fazit

 

Bauzeit in Kombination mit Malen und Blacklining waren von Anfang bis Ende ca 11 h.

 

Der Zusammenbau war durchweg logisch und selbst für ungeübte Hande ähnlich leicht zu handhaben, wie der des 144er Standard-Graze.

 

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Mit dem Blacklining bekommt der Schwalbe Graze einen schön comicartigen Look.

 

Ich bin sicher, dass er mit einem Metallic-Blue-Airbrush-Paintjob weit cooler aussehen würde, aber wie ich bereits erwähnt hatte, meine Graze sollen eher Ablenkungen, denn ernsthafte Bemalprojekte werden. Von daher lege ich diese Aufgabe lieber in anderer Leute talentierte Hände. :maler:

 

5752cd6babd9f_SchwalbeRcken.thumb.JPG.5a

 

Außerdem gibt es jetzt einige wenige zusätzliche Features, wie 2 paar Hände. Eins offen, eins mit Haltefäusten.

 

Im Gegensatz zum 144er-Bausatz kann man die Klaue jetzt auch öffnen, wenn man sie auf den mitgeführten Draht aufsteckt.

 

5752ce76c8a42_SchwalbeKlauerechts.thumb.

 

Noch mal von Links:

 

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Die Klaue selber wird durch den Draht erstaunlich zuverlässig in der Luft gehalten. Man muss den Draht nur entsprechend biegen, dass er sich selbst ausbalanciert. 

 

Dann gibt es noch das Feature, dass man den Helm öffnen kann, indem man den Helm selber nach oben und sein Visier nach unten klappt. Was einen dann anblickt, ist der Orb des Sensorsystems.

 

Richtig schön verstörend, finde ich!

 

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Vielleicht ist es eine Einschränkung durch die vielen Anbauten dieser Graze-Version, aber ich hatte das Gefühl, dass dieser Bausatz nicht so eine ausgedehnte Bewegungskapazität hatte, wie sie beim 144er Standard-Graze vorlag. Ich habe allerdings noch nicht viel an der Pose rumgespielt; und da mir noch der Ständer fehlt, muss ich mich bei zu exotischen Posen noch etwas zurückhalten.

 

Zum Design muss ich nicht viel sagen:

 

Ich bin einfach ein Fan des Graze-Designs. Egal ob militärischer Grunt-Suit oder eben dieser Nobelhobel hier.

 

Im Vergleich zum Standard-Graze (den ich für mich gerne mit dem Bundeswehr Mercedes Benz 250 GD "Wolf" gleichsetze) wirkt der Schwalbe Graze eher wie ein BMW Z8-Cabrio: Schick, stylisch und etwas verspielt - aber auch verdammt schnell.

 

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In Hinblick auf die 11 h muss ich sagen, dass ich die nächsten Gunplas sicher nicht mehr auf einem Sitz durchziehen werde. Das war dann doch ziemlich anstrengend. Würde ich den 100er-Maßstab weiterempfehlen?

 

:nachdenk:

 

Ja!

 

Denn für mich isses der Richtige, weil er eben einen mittleren Schwierigkeitsgrad daherbringt, zusätzlich aber genau die Funktionen, die dem 144er-Bausatz abgehen.

 

 

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Zitat

Tekkadan Barbatos Gundam Mobile Suit 4th Form

 

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Bei dem Iron Blooded Orphans Barbatos 1/100-Bausatz steckte von Anfang an der Teufel drin.

 

Im Grunde ist dieser Gundam des "Haupt-Protagonisten" Miyazuki Augus ja ein cooles Update des klassischen RX-78-2 Gundams

 

Schön modern stromlinienförmig, dabei immer noch das klassisch dämonische Flair einer Samurairüstung der Edo-Zeit aufrechterhaltend. Und das alles in japanischem Rot-Weiß(-Schwarz). Er bringt ein fettes Daikatana mit (was im Original-Maßstab mal eben 18 Meter lang ist) und eine ähnlich große Haubitze.

 

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Allerdings waren seine goldenen Teile im Original alle in einem richtig billig aussehenden Plastikgelb gehalten, was ihn zusammengebaut wirklich wie ein Spielzeug, nicht aber wie ein echtes Collectible aussehen ließe.

 

Also musste da dann erstmal Gold drauf.

Dann gab es eine Unmenge von Klebern, allen voran für die Gravuren, die hier in Magenta gehalten sind. Die funktionieren noch gut mit den glatten Flächen, nur eben gerundete, oder versenkte - oder beides zusammen - machen die nicht gern mit. Also nahm ich die Gelegenheit beim Schopfe und orderte gleich einen Satz Marker (s.o.), die mich ihrerseits vor kleine Herausforderungen stellten.

 

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...

...

 

Was mir persönlich an dem Modell mißfallen hat, ist zum einen das Plastik, welches teilweise wohl noch der Vorgängeredition entstammte, und eben nicht, wie bei den beiden Graze nur mit dem Fingernagel bearbeitet werden konnte, sondern das Teppichmesser benötigte.  

Dazu dann auch eine seltsame Aufhängung der Schultergelenke, die ihrerseits nicht aus einem Kugel-, aber auf einem Zapfengelenk aufbauen, welches das Positionieren des Armes - im Gegensatz zu einem Kugelgelenk - um einer weitere Einstellung das Armes hin kompliziert. Mal eben in Position drehen ist nich'. Auch die Schulterplatten sind eher lose, denn fest angebracht. 

 

Dann sind die Becken-Gelenke der Beine relativ schlaff und lassen den Gundam in "Hero-Pose" schnell einsacken.

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Auch der Kopf sitzt nur auf einem relativ losen Kugelgelenk und läßt sich nur ansatzweise reklinieren.

 

Jenseits dessen bietet das Modell insgesamt schöne Details auf der Rüstung selber, mit den dynamischen Waffenaufhängungen oder der beweglichen Schubdüse. Vom eigentlichen Design her ist die Barbatos v.4 schon der am besten aussehendste Tekkadan-Gundam und passt durchaus in meine Sammlung.

 

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Zitat

Montag Company Grimgerde Mobile Suit

 

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Bei der Grimgerde handelt es sich nicht um einen der 72 Gundam der Iron Blooded Orphans Serie, sondern um einen High-Tech Mobile Suit von Gjallarhorn, der als Vorlage für die standardisierten Graze und Schwalbe Graze Mobile Suits gedient hatte.

Er stellt quasi den Zaku II Command Suit des IBO-Universums dar, und wird auch von einem ähnlich mysteriösen und zwiespältigem Character mit tödlicher Effizienz gesteuert.

 

:bildhauer:

Ich muss echt sagen: Was für ein Bombenmodell!

 

Wo ich beim Zusammenbauen, Bearbeiten und Positionieren des (weißen) Barbatos nur geflucht hatte, kann ich nur Lobpreisungen über die Grimgerde singen - Wagner-Style.

 

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Das Modell kommt in nur sieben Gußrahmen daher - das ist die kleinste Zahl an Gußrahmen-Sets für 1/100-Gundams der IBO-Serie.

 

Das Zusammensetzen war dank der klaren Anleitung wieder komplikationsfrei. Hier brauchte es sogar nur rund 10h. Das Flugbase - welches nicht im Bausatz enthalten war - mit eingerechnet. Das Plastik entsprach dem des Schwalbe Graze; es konnte also wieder frei und ungezwungen aus dem Rahmen gedreht und per Fingernagel freigekratzt werden.

Die Teile sitzen sicher und fest ineinander. Tatsächlich sind sogar die Gelenke sehr stabil - wobei zudem auf einen sehr großen Bewegungsradius jedes Gelenkes geachtet wurde. Die Füße haben drei Gelenke, was sehr dynamische Posen in der Luft sowie am Boden zuläßt. 

Selbst das Plastik der Schwerter hat endlich einen leichten Goldglimmer bekommen, damit es nicht ganz so Spielzeugartig daherkommt wie das gelbe Plastik des Barbatos.

 

Abzüge gibt es wieder für Aufkleber. Das waren allerdings nur 2, die auch noch glücklicherweise unnötig waren. Auch, dass für die Handrücken der beiden paar Hände nur ein paar Abdeckungen im Set vorhanden waren, war etwas schade. Der letzte Kritikpunkt ist die starre Schürze im Rücken, die sich - im Gegensatz zum Lendenschurz vorne - nicht bewegen läßt. Das fällt aber glücklicherweise nicht ins Gewicht, weil sie nirgendwo die Bewegung des Modells einschränkt.

 

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Fazit: :ok:

 

1A-Modell! Und ich sage das nicht oft.

 

Alles stimmt hier:

 

Preis liegt bei rund 29 € (Zoll nicht eingerechnet) plus - wenn man will - 10-12 € für die Base. Dafür bekommt man ein Modell, welches schnell, leicht und ohne Komplikationen zusammengebaut werden und in allen möglichen Posen aufgestellt werden kann.

 

Die Grimgerde sieht einfach nur schnell, tödlich und ehrfurchtgebietend aus. In einer Serie mit den anderen Graze ist es der Top-Predator der Gruppe - der Ferrari  unter den Mobile Suits.

 

Von den 4 Mobile Suits, die ich bisher zusammengebastelt hatte, steht die Grimgerde in allen Punkten auf Platz 1; dies gegenüber dem Barbatos, der sich ganz entschlossen den letzten Platz geholt hatte.

 

Wer also Bock auf ein großes Gundam-Modell der Iron Blooded Orphans-Serie hat, ohne sich viel abplagen zu wollen, dem kann ich die Grimgerde ohne Skrupel empfehlen. 

 

 

 

bearbeitet von John Tenzer

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 Gjallahorn Graze Standard Mobile Suit

 

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Der Graze Standard bildet das Rückrat für die Mobile Suit-Spezialtruppen Gjallarhorns. Er basiert auf dem Chassis des Valkyrie-Mobile Suits und ist letztlich eine massentauglich, leicht zu wartende, und etwas heruntergetackte Version des Schwalbe Graze, der seinerseits als direkter Prototyp des Graze gilt.

 

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In der Serie kommt er in mehreren Varianten vor:

 

Zum Einen als Standard-Bodenkampf-Version (oder in seiner Commander-Version). Dann als Raumkampfversion mit Rückentornister-Düsen in zwei Farbschemen. Die dritte Version ist die Erdkampfversion mit Schwert und Düsen an den Füßen.

Desweiteren gibt es noch die modifizierte Version von Tekkadan, die über den Verlauf der Serie über den Graze Kai/Customized zum Ryusei-go digitiert.

 

Dieser Bausatz beschränkt sich auf die Graze Standard/Standard Commander-Version.

 

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Der Bau ging locker flockig von der Hand. Es war hierbei vor allem das Blacklinen, was wieder mal gut Zeit gekostet hatte. Rund 10 h gesamte Bauzeit waren's wohl. Der Bausatz kam in neun verschiedenfarbigen Gußrahmen daher, von dem einer aus Bauteilen für die Mk.II-Version des Barbatos bestand.

Das Plastik war wie gewohnt sehr leicht zu bearbeiten. Die Bauteile konnten durch simples Drehen aus dem Rahmen getrennt und der Gußrest locker mit dem Fingernagel von dem Gußansatz eines jeden Bauteils gekratzt werden.

Wieder verzichtete ich auf das Bekleben des Visors und der gelben Zylinder im Brustbereich und bemalte die entsprechenden Stellen mittels Pinsel und Acrylfarben Gelb, respektive Grau.

 

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Der Bausatz kam mit einer Axt und einem Gewehr als Basisbewaffnung. Wie bei der Schwalbe bestand hier die Option, das Gewehr zu einer Langwaffe oder einer Snub-Gun zusammenzustecken. Ich nahm die Snub-Gun, als Abwechslung zu dem Gewehr des Schwalbe Graze.

Außerdem gab es - wie bei dem 144er-Bausatz - die Möglichkeit, seinen Sprungtornister als Hüftversion oder Rückenversion an das Modell zu stecken. Ein alternatives Paar Hände (mit Handrückenaufsätzen) ist ebenfalls vorhanden, sodass man geschlossene Fäuste, oder offene Hände darstellen kann. Auch den alternativen Helm mit Antenne für den Commander Graze gab es.

 

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Während es eine leichte Eingeschränktheit beim Bewegungsradius der Beine gibt - Spagat oder hoch angezogene Oberschenkel sind schwerer möglich - ist der Rest des Modells gut beweglich. Es lassen sich alle möglichen Posen einstellen, ohne dass es groß zum Versacken von Gliedmassen kommt. Auch der Kopf ist stabil, und die Waffen werden fest gehalten.

 

Nix wackelt, alles passt! Auch hat das Teil einfach wesentlich mehr Details als der 144er, die man mittels Fineliner besser hervorheben kann. Und es wirkt wuchtiger als die 144er-Version.

 

Fazit

 

Ein sehr cooles Modell ohne viel Schmuck und Tant. Der Graze Standard ist neben dem Helden-Gundam Barbatos eines der Markenzeichen der Serie, finde ich, und sollte in keiner "Iron Blooded Orphans"-Sammlung fehlen.

Das Modell ist schick groß, und macht sich sowohl in ruhiger Pose als auch in Action-Pose auf 'nem Bandai-Base in der Vitrine richtig gut. Und ist mit rund 27 € (exklusive Einfuhrsteuer) wieder mal erstaunlich billig.

 

Nach der Valkyrie ist das mein Lieblingsbausatz aus der Serie, und einer, den ich durchaus empfehlen würde, sich als Erstbausatz zu holen, wenn man mal in's Sammeln einsteigen möchte.

 

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Zitat


Gjallarhorn Bauduin Family Gundam Kimaris Trooper Mobile Suit  :schreiben:

 

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Der Gundam Kimaris Trooper verfügt über eine alternative Panzerung und Ausrüstung gegenüber dem Kimaris/Booster, um ihn für Kämpfe auf festem Boden/Planeten einsetzen zu können.

 

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Er ist bewaffnet mit der Zerstörer-Lanze (die eben die 2 Maschinengwehre beinhaltet) und einem Schild, in dem selber noch der Kimaris Säbel untergebracht ist. Ein Paar Auxiliararme befindet sich in den Seitenschürzen seiner Panzerung, die bei Bedarf den Schild halten und/oder den Griff an der Lanze zusätzlich sichern sollen.

Das Hauptgimmick des Kimaris ist das Umschalten auf den Trooper-Modus, bei dem er seine Beine nach hinten klappt und aus diesen dann zwei Hilfsdüsen nach vorne spreizt, womit er in eine Zentaurengestalt wechselt. Diese Trooperform erhöht seine Geschwindigkeit und Mobilität; und ist natürlich besonders für Sturmangriffe oder Hit-'n-Run-Attacken geeignet.

 

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Der Kimaris Bausatz besteht aus 12 Gußrahmen, die in den Farben: Lila, Dunkelblau, Graublau, Weiß und Sandgrau daherkommen. Der Zusammenbau, samt Panel-Lining und Bemalen (der für Sticker gedachten Stellen), dauerte rund: 12-13 Stunden.

 

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Die Lanze ist einfach nur riesig; fast anderthalb mal so groß wie der eigentliche Trooper.

 

Zusätzlich zum Troopermodell gibt es noch eine sehr rudimentäre Base im Set, bei der man den Winkel des Stegs leicht um eine einzige Einstellung erhöhen oder vermindern kann. An die Möglichkeiten eines Action-Bases kommt's nu' nicht heran.

 

Aber gut genug ist es auf jeden Fall!

 

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Der Trooper bringt 2 Paar Hände mit: Je ein Paar offene und ein Paar Halte-Hände. Dazu gibt's als Bonus noch eine Halte-Hand für die Lanze, die in einem größen Winkel abgeschrägt ist, als die Standard-Hände. Allerdings gibt es nur für 4 der 5 Hände Panzerplatten.

 

:idee:

 

Fazit:

 

Das Teil kostet im Shop 27 €, samt Lieferung aus Japan und inklusive Action-Base kam ich auf 37 €. Ist es das wert?

 

Ohne Frage! Der Build war weitestgehend problemlos. Das Modell ist multiposierbar, stabil, und hat einige schöne Gimmicks zur Hand. Und sieht mit aufgelegter Lanze einfach nur grandios aus.

 

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Anfangs war ich ja eher nicht so begeistert von dem Design des Troopers - wahrscheinlich, weil es mich subjektiv an einen Rüsselkäfer erinnerte, und nicht an einen Ritter - aber je länger ich an dem Bausatz dransaß, desto besser gefiel der mir. Bandai hat fast alles an diesem Modell richtig gemacht.

 

Damit ist's eine "1-" , würde ich sagen. :ok: Ein würdiger Abschluss meiner Kollektion ist er auf jeden Fall.

 

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Ist das nun der beste Bausatz der NoGrade-Season1-Serie? :nachdenk:

 

Ich besitze "nur" 5 der 9 Nogrades, wobei diese restlichen fehlenden - bis auf den Gusion - ja alles nur Varianten meiner Modelle sind. Deswegen kommt die Aussage jetzt nur mit Vorbehalt:

 

Wegen des kleinen Design-FauxPas' mit den Brustklappen rutscht der Kimaris Trooper bei mir auf Platz 2 ab, gleich hinter der Grimgerde, die noch den besten, unkompliziertesten, dabei aber schneidigsten Bausatz darstellt.

 

Barbatos IV indes lümmelt sich wegen der vielen Schwachstellen in seinem Bausatz auf dem Letzten, dem 5.Platz rum.

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Das war jetzt die kurze Zusammenfassung der bisherigen Mobile Suit Modelle. 

 

alle-800

 

Dieser Tage sind wir am Zusammenpuzzeln des HI-V v2 Gundam Ver.ka. Master Grade Mobile Suits.

 

Ich hatte mich entschlossen, hier all-in zu gehen, so mit Panellining, Lackieren und Decal-Auftragen und bin da schon einige Wochen ganz gut dabei - auch wenn es am Ende nicht ganz so spektakulär aussehen mag.

 

Davon gibt's dann die nächsten W.I.P-Berichte. 

 

Danach geht's entweder mit Leila Sharif weiter, wenn ich mich wieder einem Haqqislam-Model widmen will, oder -nachdem ich es endlich geschafft habe, mal dem sein Schwert gerade zu bekommen, eventuell einen SDE-Modell als Fingerübung.

 

:nachdenk: 

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Der

 

"HI-nu Gundam V2 Mobile Suit ver.Ka. Master Grade"

 

Bausatz kam in einer Riesenbox und besteht aus 23 Gußrahmen ("Runner" genannt), einem großen Sheet Water-Slide-Decals und einem winzigen mit normalen Aufklebern.

Als Vergleich: Die Zahl der Runner bei den IBO-NoGrades lag zwischen 9-13.

 

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Diesen Bausatz hatte ich mir geholt, um mal einen Eindruck von der Komplexität von Master Grade Bausätzen zu gewinnen - nachdem ich 1/144-HGs zu simpel und 1-100-IBO-NoGrade/FullMechanic-Bausätze als (auf Dauer) zu eintönig wahrgenommen hatte.

 

IBO-NoGrades sehen ohne Frage zusammengebaut und panellined wie echte Collectibles aus (und nicht so wie die HGs, die wie Spielzeug wirken), beschränken sich da aber im Grunde nur auf zwei Standard-"Skelette" ("Frames" genannt), die dann mit individualisierten Panzerplatten und Gimmicks ausgestattet werden.

 

Master Grades sind da einfach individueller designed, und ein gutes Stückchen komplexer.

 

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Außerdem war der Hi-nu als Übung für den anderen Master Grade, den Sinanju Titanium, gedacht, welchen ich mir vorher bestellte hatte.

Um den Zusammenbau auch wirklich auszukosten und zu schauen, wie lang's dauert, wenn man's der Anleitung entsprechend macht, entschied ich mich auch, Decals, Panellining und Sprühversiegelung da einzubinden. In gewisser Weise, um "ernsthaft" Gunpla-Modellbau zu betrieben.

 

Also, flugs die Rahmen aus der Tüte entfernt und geputzt:

 

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Danach ging es dann an's Ausknipsen, Abfeilen und Zusammenstecken. Ich begann der Anleitung entsprechend mit dem Cockpit, welches als Globus in der Brust des Gundams sitzt.

 

Hierfür musste erstmal der sitzende Pilot bemalt werden.

 

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Nicht so der Super-Paintjob, eh?!

 

Das hat zwei Gründe. Zum Einen die Größe des Pilotenmodels:

 

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Zum Anderen die Tatsache, dass der Globus so im Brustkorb versenkt wird, dass nur noch die Unterschenkel des Piloten zu sehen sind...! :facepalm:

 

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Na, immerhin weiß wenigsten ich, dass der da in Farbe drinsitzt...

 

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Der Torso ist insofern ganz cool, weil der auf der Rückseite ein Fach hat, in das sich eine LED schieben läßt (welche ich noch nicht habe), die dann über die Klar-Acrylteile Augen und den Visor im Helm des Gundam beleuchtet.

 

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Der Backenbart der Maske wäre mir beinahe durch zuviel Druck beim Feilen in Stück gegangen, weil der nur an zwei, sehr dünnen Übergängen mit dem Stirnband unterhalb der V-Finnen verbunden ist. Nochmal Schwein gehabt, aber ein bißchen dicker hätt' das Plastik da schon sein dürfen. 

 

Danach ging's an eine der beiden designierten Gefahrenzonen des Kits:

 

Die Hände. Diese befinden sich komplett gegossen in einem der Polycap-Rahmen:

 

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Und müssen dann entsprechend raus getrennt werden. Die dunkelgrauen Nupsies gehören auch rausgeschnitten. Der interessante Teil kommt dann:

 

Ich habe keine Schimmer, wie die Japaner das gießen, aber allein durch gerichtetes Drehen der Gelenke bekommt man eine anatomisch bewegliche Hand mit Fingern, die sich in allen Gelenken perfekt bewegen.

 

5864390446d37_HandausGusrahmenundEnde.JP

 

Die Fassungen sind sehr delikat, und mir ist es leider bei der linken Hand passiert, dass ich da den kleinen Finger und die Hand selber aus seinem Finger-/bzw. Handgrundgelenk gezogen hatte.

 

:bildhauer:

 

Das ließ sich schnell wieder zusamenploppen und ist stabil, aber nicht mehr so jungfräulich steif wie bei der unfallfreien rechten Hand.  Ich hoffe, dass zwei Lagen Lack das später wieder ausgleichen werden.

 

 

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5864396ad5f79_OberkrperUnplugged.JPG.c1f

 

 

 

Falls Ihr Euch fragt, warum ich das Teil noch nicht zusammenstecke:

 

Nun, ich habe mir überlegt, dass es cleverer wäre, erst alle Trefferzonen/Extremitäten lose zu lassen, um sie später beim Decal auftragen besser handhaben zu können, und die Gelenke nicht vorzeitig durch (wiederholtes) Auseinanderrupfen und Zusammenstecken zu sehr zu belasten.

 

:geheim:

 

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Füßchen und dann, ein paar Stunden lang, die Beine:

 

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Danach ging es dann an das Rückenmodul mit den Zusatztanks und seine Hauptwaffe: Das Plasmagewehr.

 

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WIP.JPG.760334972773ec176c4d176d1bbae542

 

Dem folgten dann zwei von drei Beamsabern, das Schild, Fin Funnels und die Bazooka.

 

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Sowie das Base, inklusive des Auxiliar-Standbeins.

 

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Danach sprühte ich alle Teile mit Mr.Hobby Glanzlack ein, um sie auf das Decal-Auftragen vorzubereiten. Glanzlack soll anscheinend dafür sorgen, dass die Decals sicherer auf dem Plastik aufkleben.

Während also die Teile trockneten, schnappte ich mir den stehenden Amuro und gab ihm mit ein paar Pinselschwüngen was zum Anziehen:

 

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:maler:

 

Uuuuuund das war's soweit. Demnächst geht's dann an's Decal-Auftragen. Und davon gibt's ne Menge...!

 

:silly:

bearbeitet von John Tenzer

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Decal Experimente zum Üben an GW-Plastikbits, bevor's an's Eingemachte geht.

 

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Entweder liegt es an dem Alter der Decals (die sind schon mehr als 8 Jahre alt) oder daran, dass ich auf der Flagge zuviel Lagen Mr. Mark Softer/Setter verwendet hatte und so die Decals dort schrumpelig wurden.

Augenscheinlich reicht eine Lage Mark y Mark, damit das Decal so glatt wie auf der Einstiegsluke wird. Wobei ich sogar glaube, dass man auf Mr. Mark Setter wird verzichten können.

 

:nachdenk:

 

 

bearbeitet von John Tenzer

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O.k.,

 

nach einigen Stunden Decals Kleben - und einem kleinen Patzer auf dem linken Brustbein - ist zumindest der Oberkörper, Hüfte, Kopf und die Schultern fertig.

 

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Ganz schöne Zitterpartie, muss ich sagen. Schade, ist eigentlich, dass der Patzer nun wirklich nicht nötig war, sondern dadurch provoziert wurde, dass Oberkörper und Hüfte irgendwie nicht deckungsgleich aufeinanderpassten, und ich beim Auseinanderziehen der vorher verkanteten Teile doch noch an ein Decal kam und dabei das kleine Quadrat neben dem Schriftzug unrettbar zusammenschob.

 

Ließ sich zwar kaschieren , indem ich das Quadrat mit GW Skull White nachzog, und es wird auch keiner erkennen, aber ich weiß es eben (Grummel!).

 

:bildhauer:

 

Jetzt frage ich mich, wo genau der Fehler in der Konstruktion besteht, oder ob überhapt einer vorliegt. Die Anleitung gibt da keine Hinweise...!

 

:nachdenk:

 

Es sind übrigens über 100 Decals, die angebracht werden wollen. Das wird also noch ein Weilchen dauern...!

 

bearbeitet von John Tenzer

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Ich hätte nicht gedacht, wie "chill" das Auftragen von Waterslide Decals sein kann. :flpower: 

 

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's bleibt einem auch nix Anderes übrig, als sich komplett zu beruhigen und nur darauf zu fokussieren. Die Dinger sind dünn und zerbrechlich, und müssen erst für 15-20 Sekunden in Wasser getaucht werden, bevor man sie mit den Q-Tips und den Zahnstochern vorsichtig in Position schieben kann.

Dazu noch eventuell Wasser mit'm Tuch abziehen, wenn's zuviel abbekommen hat. 

 

Man hat Schlicht keine Wahl, als sich zu entspannen und langsam vorzutasten, will man's richtig machen...!

 

Hat echt was von Zen-Meditation. Und mir gefällt's, erstaunlicherweise...! :bildhauer: 

 

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Wir nähern uns langsam der Fertigstellung.

 

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Allerdings sind die letzten 25 Decals bezogen auf ihren Schwierigkeitsgrad (groß, zerbrechlich) in der Handhabung tatsächlich noch mal eine Liga für sich...

 

:bildhauer:

 

 

Decals Schwierig.JPG

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So wie es aussieht, habe ich gerade das letzte Decal anbringen können. 

Das Checkup und Durchzählen folgt morgen, eventuell mit noch etwas retuschieren, inklusive Aufbringen des Weichmachers. 

Am Sonntag wird sprühversiegelt, und die Woche über erfolgt Zusammenbau und Foto-Session. 

 

 

Yeeeah! :ok:

 

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Das ist mal ne Arbeit. Kenne ich von früher vom Modellbau, der Flieger ist fertig, und dann kommen die gefühlt tausend "Nicht berühren / Nicht betreten!"- Schriftzüge oder die Walkways auf dem Tragflächen...:ok:

Aber schöne Modelle, mal was ganz anderes.

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So,

 

auf zur letzten Runde.

 

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Alle Teile sind nun ordentlich sprühversiegelt und am Austrocknen. Heute Abend geht es dann an den Zusammenbau. Ich freue mich da echt schon drauf...! ^_^

 

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