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Die Eirieth-Chroniken: Rangers, Frostgrave, SAGA


Andrhimnir

Empfohlene Beiträge

Königreich Alladore, vor den Toren der Hauptstadt Tallis

 

Als die ersten Dächer der Stadt am Horizont erschienen fiel die letzte Anspannung von Cyra ab. Sie hatten sich den Schrecken des Shadow Deep gestellt und überlebt. Gleichwohl wusste sie, das dies erst der Anfang gewesen war. Die Götter allein wussten, welche Gefahren noch in den Schatten lauern mochten...

 

Nachdem  meine Ranger Truppe im Sommerprojekt ihre ersten Schritte gemacht hat und die Dokumentation und insbesondere die Interaktion im Rahmen des Projekts mir jede Menge Spaß und Motivation gebracht haben, möchte die Geschichte hier weiter schreiben. Jeder der Cyra, Arthian und die Anderen dabei, in welcher Form auch immer, begleiten möchte ist herzlich willkommen.

 

 

bearbeitet von Andrhimnir
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Helden

 

Cyra "Sternschatten"

 

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Spoiler

Cyra stand im Bug des kleinen Flussschiffes. Ihr Blick wanderte an den Ufern entlang, begierig darauf durch das endlos scheinende Grün des Waldes von Nar ein erstes Zeichen von Zivilisation zu erkennen, einen ersten Blick auf ihr Heimatland, das sie als Kind verlassen hatte. Lange Jahre, Jahrzehnte, war sie ihrer Heimat fern gewesen. In dieser Zeit hatte sie mehr gesehen und erlebt als so mancher Veteran in der königlichen Armee. Sie hatte mehr erfahren als die greisen Gelehrten, die zusammen mit ihren Folianten in den Akademien verstaubten. Vor allem wusste sie nun, warum ihre Familie vor so vielen Jahren aus dem Land geflohen war. Eine alte Schuld lastete auf ihr. Eine Schuld die sie begleichen wollte.

„Portrerik voraus!“ Der Ruf des Matrosen riss Cyra aus ihren düsteren Gedanken. Vor dem rot leuchtenden Himmel des frühen Morgens zeichneten sich viele dutzend Gebäude ab. Sanft ansteigend zog sich die Stadt vom Flussufer mit den Kais und den großen, grobschlächtigen Lagerhäusern bis zu den erhabenen Silhouetten der Tempel und Paläste im Stadtzentrum. Eine Flotte kleiner Fischerboote kam ihnen auf dem Weg in den Hafen entgegen. Cyra sog die feuchte Luft ein, versuchte sich jeden der mannigfaltigen Eindrücke einzuprägen, die in diesem Moment auf sie einströmten. Dies war also der Moment den sie so lange erträumt, erhofft und auch gefürchtet hatte. Als das Schiff in den Hafen einfuhr manifestierten sich all ihre widerstreitenden Gefühle und Gedanken in zwei einfachen Worten: „Alladore...Heimat“.

 

U´Glak

 

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Spoiler

U´Glak spürte die Blicke der Menschen, als hinter Cyra an Land ging. Neugier, Angst, Hass, all dies hatte er bereits auf der langen Reise erlebt, die die beiden gemeinsam hierher geführt hatte. Es war offensichtlich, dass er anders war als die Menschen des Nordens. Und es war ebenso offensichtlich, das die Menschen das, was anders war, fürchteten. Es bedeutete nichts für U´Glak. Er war Cyra von den abgelegenen Inseln gefolgt, die seine Heimat waren, bis hierher, in das kalte, waldige Land, das ihre Heimat war. Es war sie, der sein Eid galt. Und er würde weiter an ihrer Seite stehen, sie unterstützen und verteidigen, bis zu seinem letzten Atemzug. Dies war sein Schwur. Dies war das einzige, was etwas bedeutete.

 

Grom Grimbardsson

 

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Spoiler

Cyra saß niedergeschlagen im Schankraum der „Forelle“, einem zwielichtigen, aber bezahlbaren Gasthaus nahe am Hafen. Vor ihr stand bereits der dritte Krug bitteren Bieres. Monatelang hatte sie ihrer Heimkehr entgegengefiebert. Nun stellte sie fest, dass sie über diesen Punkt hinaus nichts geplant hatte. Wie sollte sie weitermachen. Was konnte die Schande, die ihr Vater über ihre Familie gebracht hatte, wieder tilgen? Sie nahm einen weiteren Schluck. Langsam entfaltete der Alkohol seine Wirkung.

 

Grom war sauer. Nein, eigentlich war er wirklich wütend. Man konnte viel über Grom Grimbardson sagen. Ein Söldner,Mietschwert, käuflich und mit einem dehnbaren Verständnis von Moral – all das konnte er auf sich sitzen lassen. Aber niemals war er unzuverlässig. Er hatte sich in den Jahren, in denen er durch die Königreiche der Menschen gekämpft hatte, einen Ruf aufgebaut. Wenn er sein Wort gab dann galt es. Diese letzte Verbindung zu seinen zwergischen Wurzeln hielt er aufrecht, auch wenn er in allen anderen Belangen mit Volk, Clan und Familie gebrochen hatte. Und nun das. Er sollte morgen zu Sonnenaufgang mit fünf Mann die Eskorte einer Handelskarawane übernehmen. Nur hatten sich zwei davon gerade in einer Kneipenschlägerei ins Koma prügeln lassen. Er hatte fünf Mann zugesagt. Er stand im Wort. Seit Stunden suchte er die einschlägigen Schänken nach zwei halbwegs passablen Haudegen ab. Erfolglos. Er würde es weiter versuchen.

 

Der Schankraum der „Forelle“ war gut gefüllt. Grom erkannte einige Gesichter. Niemand mit dem er arbeiten wollte, solange er es vermeiden konnte. In einer Ecke, verhüllt durch den Dunst der Tabakschwaden, saß dunkelhäutiger Hüne. Er trank mit einem schlanken Jungen, offensichtlich ein Bogenschütze. Grom ließ sich drei große Krüge einschenken und steuerte auf die beiden zu.

 

Arthian & Dolf

 

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Spoiler

Cyra trottete neben dem mittleren der drei Wagen ihrer Karawane her. Eine Woche war es nun her, dass ein lautes Hämmern an der Tür sie aus ihrem komatösen Schlaf nach dem Zechgelage in der „Forelle“ gerissen hatte. Mit zwei unterschriebenen Verträgen hatte der Zwerg Grom sie, freundlich aber bestimmt, zum Nordtor begleitet. Seitdem waren U’Glak und sie Teil der Eskorte des Händlers Jost van Gerwing. Zunächst hatte Cyra dem Zwerg die abgepresste Unterschrift übel genommen. Mittlerweile hatte sie jedoch die Vorteile dieser Übereinkunft erkannt. Statt in Portrerik in einen Bierkrug zu jammern, war sie nun auf dem Weg in die Hauptstadt Tallis. Dort würde sich sicherlich eher eine Gelegenheit ergeben, in den richtigen Kreisen Wohlwollen und Unterstützung für die Rehabilitierung ihres Familiennamens zu finden. Noch dazu wurde sie für die Reise bezahlt.

 

Ein jäher Schrei vom führenden Wagen riss sie aus ihren Gedanken. Einer der Söldner sank in den Schlamm, einen Pfeil in der Schulter. Instinktiv warf sie sich zu Boden und spähte in Richtung des Waldes. Weitere Pfeile schlugen rund um die Kolonne ein. Dann stürmte eine Horde wilder Gestalten mit gezogenen Waffen auf sie zu.

 

Cyra ging hinter dem Wagenrad in Deckung und legte auf die Angreifer an. Sie erledigte drei bevor ihre Feinde zu nah kamen. U’Glak sprang neben ihr nach vorne und fällte die ersten zwei Mit seiner Axt. Cyra zog ihr Schwert und stellte die Feinde zu seiner Rechten. Rund um die Wagen war ein brutales Scharmützel entbrannt. Ein widerlich stinkender Axtkämpfer mit zerzaustem Haar griff sie an. Cyra duckte sich unter einem unbeholfenen Schlag, parierte einen zweiten und trieb ihre Klinge dann tief in seinen Brustkorb.

 

Ihre Gegner waren Ihnen nicht ebenbürtig, aber sie drohten sie mit ihrer schieren Masse zu überwältigen. Mittlerweile war Grom zu Ihnen gestoßen. Zu dritt fochten sie gegen eine vielfache Übermacht. Cyra hörte ein Geräusch in ihrem Rücken. Ein Kämpfer hatte den Wagen erklommen, einen Speer in der Hand. Cyra wappnete sich. Sie würden sich teuer verkaufen.

 

Arthian fluchte. Er hatte die Räuberbande tagelang verfolgt, war ihnen dicht auf den Fersen und dann war die Fährte abgerissen. Er hatte beinahe einen halben Tag verloren bis Dolf, sein treuer Jagdhund, die Spur erneut aufgenommen hatte. Seit mehr als drei Jahrzehnten diente er dem Königreich nun als Ranger und noch nie hatte es in seinem Zuständigkeitsbereich derart massive Gesetzesverstöße gegeben. Vielleicht wurde er alt.

 

An seiner Seite knurrte Dolf und hob seine Nase in den Wind. Mit einem kaum merkbaren Nicken erlaubte Arthian dem Hund die Jagd aufzunehmen. Dolf sprintete los, den Ranger dicht an seinen Fersen. Das Klirren von Waffen drang an sein Ohr. Als er den Waldrand erreichte sah er, dass auf der Straße ein heftiger Kampf tobte. In einer Masse von Räubern fochten drei Kämpen gegen die Räuberhorde. Jahrelang geschulte Sinne ließen Arthian schnell einen Überblick über den Kampf gewinnen. Einer der Räuber stand auf einem Karren, den Speer zum Wurf erhoben. In einer flüssigen Bewegung legte der Ranger einen Pfeil auf die Sehne und zielte.

 

Cyra war beinahe ebenso überrascht wie der Speerkämpfer über ihr, als plötzlich ein Pfeil in seiner Kehle steckte. Gurgelnd ging er zu Boden, der Speer entglitt seinen schlaffen Fingern. Schnell drehte sie sich um, da ihr Rücken nun frei war. Einer der Angreifer schickte sich gerade an, U´Glaks ungeschützte Seite anzugreifen, während dieser zwei weitere Feinde mit seiner Axt in Schach hielt. Der Angriff endete jedoch abrupt, als der größte Hund den Cyra jemals gesehen hatte, den Kämpfer von hinten ansprang. Ein widerliches Knacken ertönte, als die gewaltigen Kiefer des Tieres dem Räuber das Genick brachen.

 

Wer auch immer ihnen in diesem Kampf beigestanden hatte, nun gewannen Cyra und ihre Gefährten schnell die Oberhand. Als ihre Gegner die Waffen streckten war kaum eine Handvoll von ihnen noch am Leben.

 

„Im Namen König Arethic des Zweiten verhafte ich euch hiermit wegen des Vorwurfs der gemeinen Räuberei, Diebstahls und Mordes“, ertönte eine Stimme aus der Richtung des Waldes. Es schien, als würden sie ihren Retter nun kennen lernen.

 

 

Friedjof Dürenthal

 

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Spoiler

Friedjof richtete ein stilles Gebet an Nihella und dankte ihr für die große Gemeinde, die die heutige Messe besucht hatte. Natürlich war er keineswegs so weltfremd, dies als ein Ergebnis göttlicher Intervention zu sehen. Gerüchte über dunkle Schatten und feindselige Mächte machten seit einiger Zeit die Runde, Gerüchte, welche die Menschen ängstigten und nach dem Schutz der Lichtgöttin suchen ließen. Nihella gewährte den Menschen Schutz vor dem Bösen, dem Dunklen und dafür dankte er. „Fromm wie immer, ein wenig älter als zuletzt,“ durchbrach eine raue Stimme die friedliche Stille und ließ den Priester zusammenzucken. „Die Andacht ist beendet, mein Sohn,“ erwiderte Friedjof, während er den Tempel nach dem Sprecher absuchte. „Kein Sohn, Priester,“ sprach die in einen Reisemantel gehüllte Gestalt die aus dem Schatten einer Säule trat, „nur ein Freund, der um Beistand ersucht.“ „Arthian“, seufzte Friedjof mit einer Mischung aus Erleichterung und Resignation. Die friedliche Stille seines Lebens würde wohl auf längere Zeit gestört bleiben.

 

Kerisse

 

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Spoiler

Königreich Alladore, Grenzfestung Drunnabourgh

 

Die Festung Drunnabourgh war in keiner Weise mit der Hauptstadt vergleichbar. Um die engen Festungsanlagen der eigentlichen Burg drängten sich die Häuser und Hütten der Handwerker und Bauern, kaum geschützt durch eine einfache Palisade. Vor einem entschlossenen Angriff würden die Untertanen des Fürsten innerhalb der starken Mauern der Grenzfeste Zuflucht suchen. Eben dorthin hatten sie sich auch begeben, um dem Landesherrn ihre Aufwartung zu machen.

Am nächsten Tag würden sie zu den Wachtürmen aufbrechen. In den Zeiten der Kriege gegen Lorenthia waren diese Türme errichtet worden um die Grenzen zu bewachen. Nun bildeten sie die erste Verteidigungslinie gegen die Schrecken des Shadow Deep. Doch seit einigen Tagen waren keine Nachrichten von den Türmen mehr gekommen.

Der Fürst hatte sie in einem Gasthaus untergebracht. Der Schankraum war überfüllt, das Bier schal und das Essen einfach, doch zumindest hatten sie ein Dach über dem Kopf. „Morgen früh brechen wir nach Nordwesten auf“, begann Arthian, „am frühen Mittag sollten wir den Fluß Enthel erreichen. Von dort sind es kaum zwei Wegstunden bis zum Wachturm Tor Varden, unserem Ziel. Gibt es noch Fragen?“ „Ihr zieht gegen die Schatten?“ Die Frage kam von einem der Nachbartische. Die Sprecherin hatte eine hohe, doch starke Stimme, gefärbt mit einem seltsamen Akzent, den Cyra nicht zuordnen konnte. „Wer mischt sich in unsere Gespräche?“ brauste Grom auf, die Axt im Anschlag. Wie zur Antwort schälte sich eine schlanke Gestalt aus dem Tabakdunst. Die Sprecherin war eine hochgewachsene, junge Frau. Sie trug eine bronzene Brustplatte, die in eine fließende, hellblaue Robe überging. Doch am auffälligsten waren ihre Haare, die selbst im schummerigen Licht des Gasthauses in einem satten rot-orange leuchteten. Geschmeidig glitt sie an den Tisch der Gefährten: „Wenn ihr den Schatten entgegen tretet, will ich mit euch kämpfen.“ Arthian musterte die junge Frau, während er seine Pfeife stopfte: „Und wie kommt ihr darauf, dass wir euch mitnehmen, Mädchen?“ „Mein Name ist Kerisse, Ranger,“ antwortete die Frau, während sie mit ihrer Hand über Arthians Pfeife fuhr, „und glaubt mir, ihr wollt mich dabei haben.“ Die Pfeife flammte unter Kerisses magischer Geste auf.

 

 

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Spielberichte

 

Mission 1 - Szenario 1

Spoiler

In den westlichen Wäldern, Königreich Alladore

 

Je näher sie der Siedlung kamen, desto weiter verstummten die Geräusche des Waldes. Als sie sich schließlich auf dem Marktplatz sammelten, waren weder der Gesang der Vögel noch das Zirpen der Grillen zu hören. Die Stille war so vollkommen, dass sie laut zu sein schien. Überall zeigten sich Spuren von Kämpfen. Die Feldfrüchte der Markthändler schimmelten in der Sonne. Ihr süßlicher Gestank mischte sich mit etwas anderem, böserem. Über der gesamten Siedlung hing der Gestank des Todes.

„U´Glak, Grom, schaut euch diese Häuser an“, befahl Arthian, „der Rest ausschwärmen.“ Die beiden Kämpfer befolgten den Befehl augenblicklich. Der Ranger selber ging einige Schritte und blieb wie angewurzelt stehen. Zeitgleich erhob sich ein unmenschliches Stöhnen. Arthian deute mit dem Finger in Richtung des Waldrandes. Cyra folgte der Geste und sah schwankende, schlurfende Gestalten, die aus allen Richtungen auf sie zukamen. „Zombies“, sprach Arthian ihren Gedanken aus. Cyra legte einen Pfeil ein.

 

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  Inhalt unsichtbar machen

Arthian zielte auf einen der Untoten, doch bevor er den Pfeil losschicken konnte sprang eine riesige Ratte ihn an und versuchte, sich in seinen Arm zu verbeißen. Arthian erstach das Ungeziefer mit dem Pfeil, den er immer noch in der Hand hatte. Mittlerweile war das Stöhnen zu einer abscheulichen Kakophonie angeschwollen. Die lebenden Toten schienen aus allen Richtungen zu kommen.

 

Auf dem Weg in das Dorf meinte Cyra etwas zwischen den Bäumen gesehen zu haben. Vorsichtig ging sie in Richtung des Waldes, als einer der Toten aus dem Gehölz brach. Cyra legte an und traf die Kreatur im Auge, wobei der Pfeil den Schädel durchschlug und Hirnmasse auf die Bäume spritzte. Sie erlaubte sich ein kurzes Lächeln.

 

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U´Glak versuchte die Tür der Hütte aufzudrücken. Erfolglos. Er verstand immer noch nicht, warum die Menschen des Nordens sich in Ihren Häusern einschlossen. Seine Tür in der Heimat war lediglich mit einem Fell verhangen und trotzdem war er niemals überfallen worden. Er versuchte es nochmal mit etwas mehr Kraft, und die Tür flog aus den Angeln. Im Dämmerlicht erkannte er die Leiche eines Mannes. An der Kleidung fand U´Glak einen Stern, ähnlich dem, den der alte Mann unter seinem Krage trug. Vielleicht war dies der Freund den er suchte. Er wollte sich schon abwenden, als er die Waffe des Toten bemerkte. Als er das Schwert in die Hand nahm verspürte er das gleiche Prickeln, dass er daheim im Zelt des Schamanen wahrgenommen hatte. Er nahm das Schwert mit als er sich zum Gehen wandte.

 

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Grom fluchte, da er es nicht schaffte die Tür dieser armseligen Hütte zu öffnen. Wutentbrannt griff er nach seiner Axt. Das Holz gab unter seinen wütenden Schlägen schnell nach. Die Hütte war spärlich eingerichtet. Doch unter dem Stroh, das dem vormaligen Bewohner wohl als Bett gedient hatte, glänzte etwas. Grom schob die Halme zur Seite und entdeckte ein aufwendig gestaltetes Kästchen. Möglicherweise hatte er seinen Sold so eben deutlich aufgestockt.

 

Dies konnte nicht sein. Das durfte nicht passieren. Drei Jahrzehnte lang hatte Arthian die Grenzen des Königreiches beschützt und nun wandelten die lebenden Tote mitten in Alladore. Er legte all seine Wut in seinen nächsten Schuss und schickte einen weiteren Zombie zurück ins Grab. „Friedjof, schau dich dort mal um“, schickte Arthian den Priester in die Richtung des so eben gefallenen Untoten. Er selber versuchte einen Überblick zu gewinnen. Cyra versuchte den Feinden auszuweichen während sie sie beschoss. Sein treuer Dolf stellte sich einem weiteren Gegner in den Weg. Arthian schickte ein Stoßgebet an die Götter, welches prompt erhört wurde als U´Glak aus dem Haus heraus stürmte und den Zombie mit einem Schwung seiner Axt glatt in zwei Hälften spaltete. Doch aus dem Wald schlurften weitere Tote auf den Hund und den Krieger zu. Arthian eilte zur Unterstützung.

 

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Als er den Marktplatz halb umrundet hatte sah er eine gewaltige Ratte, die sich in U´Glaks Rücken auf den Hünen zu bewegte. Der Ranger versuchte sie zu erschießen, doch sein Pfeil bohrte sich hinter dem Tier in den Boden als es U´Glak ansprang und eine blutige Wunde in seinem Rücken schlug. Diese Ablenkung nutzte ein weiterer Zombie um dem Krieger an die Kehle zu gehen. Dolf warf sich gegen den Angriff und verschaffte U´Glak so die Gelegenheit den Angreifer zu köpfen. Arthian atmete auf, als Grom an ihm stürmte vorbei und sich gegen einen weiteren Toten warf, der sich zwischen den Häusern an ihn angeschlichen hatte. Der Zombie entging der Axt des Zwerges und biss tief in seine Schulter, wurde aber mit einem wütenden Schnauben abgeschüttelt und mit einem weiteren Axthieb enthauptet.

Arthian wollte zu Dolf und U´Glak aufschließen, als er zwischen den Bäumen zu seiner Rechten eine Bewegung wahrnahm. Mit gezogenem Schwert stürmte er vor, und schlug kraftvoll nach seinem Gegner. In letzter Sekunde riss der Ranger die Klinge zur Seite, was dem weinenden Bauern, der sich zwischen den Bäumen versteckt hatte, das Leben rettete. Starr vor Schreck, zitternd, mit nassen Wangen und Beinkleidern lag er vor Arthian im Staub. „Steht auf!“ befahl der Ranger und riss den Mann damit aus seiner Lethargie. „Lauft zum Markt. Versteckt euch zwischen den Ständen!“ Furchtsam nickend humpelte der Bauer davon.

 

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Arthian stürzte sich auf die riesige Ratte, die U´Glak immer noch beharkte, doch auch sein Schwert verfehlte das Tier. Mit einem widerlichen Kreischen sprang das Vieh stattdessen an seiner Klinge vorbei und biss ihm tief in die Hand. Er fluchte laut, doch dann verstummte er, als eine gewaltige Axtklinge haarscharf an ihm vorbei sauste und dir Ratte in einen blutigen Brei verwandelte. Als er aufblickte sah er in U´Glaks grinsendes Gesicht.

 

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Die kalten, leblosen Augen fixierten sie, die Muskeln unter der weichen, verwesenden Haut spannten sich, bereit ihr das Fleisch von den Knochen zu reißen. Der Atem ihres Gegners ließ Cyra würgen, doch sie riss ihren Bogen hoch und erschoss den Zombie aus nächster Nähe. Doch schon wankte der nächste auf sie zu. Hinter ihr hörte sie Friedjof einen seltsamen Gesang anstimmen, der in einer Formel in einer fremden Sprache mündete. Ein greller Lichtblitz erleuchtete die Szenerie, doch als Cyra blinzelnd aufschaute wankte der Untote weiter auf sie zu. Dann stockte er jedoch in seiner Bewegung, erschlaffte und sackte nach vorne. Dabei löste sich Groms Axt mit einem schmatzenden Geräusch aus seinem Rückgrat. Der Zwerg verneigte sich übertrieben. Endlich war der Weg frei. Cyra rannte in Richtung des Waldes, nur um zischen den Sträuchern den hingemetzelten Körper eines Dorfbewohners zu finden. Das Fieber des Kampfes und die Frustration, das all dies umsonst gewesen war entlud sich in einem urzeitlichen Schrei. Ungerührt davon kniete sich Friedjof neben ihr auf den Boden: „Spinnenbisse. Gewaltige Spinnenbisse.“

 

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Arthian wollte es nun beenden. Schulter an Schulter mit U´Glak, Dolf bei Ihnen, drangen sie auf den letzten lebenden Leichnam ein. Arthian hackte sein Schwert in das untote Fleisch, doch erst die Axt des dunkelhäutigen Kriegers erlöste ihren Gegner vom Unleben. 

 

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Mit all seiner Wut stürmte U´Glak an dem Ranger vorbei in den Wald, wo sich so eben ein weiterer Toter aus den Schatten schob. Kaum hatte er den Schutz der Bäume verlassen entlud sich U´Glaks Wut. In einem Nebel von Blut fiel der Zombie und wie sein Körper zu Boden glitt, glitt das Dorf wieder in die unheimliche Stille zurück.

 

Mission 1 - Szenario 2

Spoiler

Königreich Alladore, westliche Wälder

 

Nachdem sie ihre Blessuren versorgt hatten ließ die Gruppe das Dorf hinter sich. Nun, wo sie wussten nach was sie suchen mussten, ließ sich die Spur der Spinnen einfach verfolgen. Arthian führte sie zielstrebig durch die Wälder. Cyra folgte ihren Gefährten. Zwar hatte sie auf den Inseln des Geister Archipels einiges über die Wildnis gelernt, doch war sie dem Ranger und auch ihrem dunkelhäutigen Begleiter in diesen Dingen längst nicht gewachsen. U´Glak bewegte sich durch das Dickicht als würde er auf der Reichsstraße flanieren, seinen Blick links und rechts auf die Wildnis gerichtet. Mehrmals hielt er kurz inne und sammelte verschiedene Pflanzen.

An einigen Stellen kreuzten menschliche Spuren ihren Weg, doch je weiter sie vorrückten, desto seltener wurden diese, abgelöst durch immer mehr Abdrücke der Riesenspinnen und etwas, das eine Schleifspur sein mochte.

 

Nach mehreren Wegstunden stoppte Arthian. Er deute über eine Lichtung. Cyra konnte zunächst nichts erkennen, doch dann erkannte sie die gewaltigen Netze, die sich zwischen den Ästen spannten. Auch konnte sie große Kokons erkennen, die unregelmäßig über den Waldboden verstreut lagen. Offensichtlich hatten Sie ihr Ziel erreicht.

 

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„Grom, schau dir diesen Kokon an,“ befahl Arthian. Der Söldner lief los, als auf der anderen Seite der Lichtung eine gewaltige Spinne hinter den Bäumen hervorkam. Fast mannshoch und mit meterlangen Beinen krabbelte das Untier auf die Gruppe zu. Arthian feuerte seinen Bogen ab und Cyra tat es ihm gleich, doch die Pfeile verfehlten das Monster. „Hier bewegt sich etwas,“ rief Grom und machte sich daran den Kokons zu öffnen, nur um kurz darauf fluchend zurück zu springen, „verdammter Untoter!“ Tatsächlich schälte sich ein Zombie aus den Netzen. Offensichtlich hatte er Grom am Arm erwischt. Arthian sprang Grom zur Seite, gerade rechtzeitig, um den Biss der Spinne zu blocken, die sich so eben auf den Zwerg stürzen wollte. Der treue Dolf sprintete vor, doch der Zombie schlug ihn mit einem mächtigen Schlag zu Boden. Ein leises Winseln, dann lag der große Hund leblos zu Füßen seines Herrn. U´Glak sprang seinen Gefährten zur Seite und konnte der Spinne eine kleine Wunde beibringen, während Friedjof einen Spruch intonierte, der den Unoten in goldenes Licht tauchte. Doch als das grelle Strahlen nachließ, sah Cyra den Zombie ungerührt weiter auf ihre Gefährten eindrängen. Weitere Schatten näherten sich schnell zwischen den Bäumen.

 

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U´Glak rang mit der Spinne, bis Arthian der Bestie eine tödliche Wunde in die Flanke schlug. Ohne innezuhalten drehte sich der Ranger dem Zombie zu, doch Grom kam ihm zuvor und enthauptete den Untoten. Mit einem lauten Kampfschrei stürmte der Zwerg vor, mitten in einen weiteren Pulk von Spinnen, die in diesem Moment aus dem Wald hervorbrachen. Grom trieb seine Axt tief in den Schädel der vordersten, doch zwei weitere waren direkt bei ihm, gefolgt von einer dritten, die von einem der Bäume sprang. Doch bevor sie den Boden erreichte bohrte sich Cyras nächster Pfeil tief in eines ihrer vielen Augen. Das Untier krachte auf den Boden und blieb dort. Mit einem zufriedenen Grinsen zog Cyra ihren Dolch und eilte Grom zur Seite. Friedjof intonierte einen weiteren Spruch und die blutende Wunde am Arm des Zwerges schloß sich. Arthian kam nun ebenfalls zu Groms Unterstützung und kurz darauf lagen die beiden Spinnen im Staub.

 

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„Ausschwärmen, vielleicht lebt noch einer der Dorfbewohner in diesen Kokons,“ beorderte der Ranger seine Truppe nach vorne. Eilig durchtrennte Cyra die dicht gewebten Fäden, doch als sich der Kokon teilte griffen bleiche Hände nach ihr. Auch in ihrem Rücken ertönte das unmenschliche Stöhnen, dass sie seit dem Kampf im Dorf so gut kannte. Auf der gesamten Lichtung tobten heftige Kämpfe, doch als Cyra schließlich Ihren Dolch tief in die Kehle ihres Gegners trieb, hatten auch ihre Kameraden das Unleben der Wiedergänger beendet. U´Glak und Friedjof hatten Fackeln entzündet und näherten sich zügig den Nestern in den Bäumen, während Grom fluchend versuchte sich aus einem Netz zu schneiden, das seinen Körper zur Hälfte umschlungen hatte. Cyra holte ihren Zunder hervor.

 

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Arthian blickte seiner Truppe nach. Sie würden diesen Hort des Bösen niederbrennen. Gerade wollte er sich ihnen anschließen, als er zwischen den Bäumen zu seiner Linken etwas entdeckte. Vorsichtig näherte er sich. Etwas abseits stand ein weiterer in Netze gehüllter Baum, der ihnen bisher entgangenen war, bewacht von einer weiteren Spinne. Arthian spannte seinen Bogen. Ruhig zielte er auf das Tier, das ihn bislang nicht entdeckt hatte. Der Pfeil durchschlug den Schädel. Arthian ging näher heran. Er wollte sicher sein, das er das Biest tot war. Er hatte sich keine Sorgen machen müssen. Der massige Körper lag leblos im Gras. Doch da lag noch etwas.

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Cyra lief zurück, nachdem sie mit ihren Gefährten die Nester in Brand gesteckt hatte. Sie sah Arthian, kniend neben einem großen Baum. Er schien irgendetwas gefunden zu haben. Plötzlich entdeckte sie einen gewaltigen Schatten, der aus der Baumkrone auf den Ranger zuschnellte. Cyra riss ihren Bogen hoch und jagte einen meisterhaften Schuss in die Spinne, bevor Arthian selber ganz auf die Beine gekommen war. Er blickte verdutzt auf den Leichnam, der keinen Schritt von ihm auf dem Boden landete. Der Ranger schenkte ihr einen knappes Nicken als Dank. In seiner Hand hielt er eine mächtige Axt.

 

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Der Feuerschein der brennenden Bäume mischte sich in das Rot der untergehenden Sonne. Der Trupp hatte sich am Waldrand gesammelt. Arthian kniete neben Dolf und streichelte sanft den Kopf seines treuen Hundes. Seine Gefährten standen stumm im Kreis. Keiner wusste etwas zu sagen. Ein letztes Mal lies der Ranger seine Hand über die Schnauze des Tieres wandern, als er plötzlich innehielt. Cyra traute ihren Augen nicht. Kaum wahrnehmbar, langsam und kraftlos, leckte Dolf die Finger seines Herrchens. Cyra war sich nicht sicher, doch sie meinte im Auge des Rangers eine Träne schimmern zu sehen.

 

Mission 2 - Szenario 1

 

Spoiler

Königreich Alladore, westliches Grenzland, an der Ufern des Enthel

 

Cyra lag neben Arthian im Schutz der Bäume. Der Fluss Enthel rauschte nur wenig entfernt unter der einzigen Brücke im Umkreis von vielen Meilen hindurch. Zwischen Ihnen und dem Fluss konnte Cyra zwischen zwei kleinen Wäldern eine Ruine erkennen. Vermutlich ein altes Zollhaus.

Doch was sie tatsächlich beobachteten waren die seltsamen Kreaturen, die die Brücke bewachten. Sie gingen aufrecht wie Menschen, trugen Waffen, Kleidung und Rüstungen, doch alles andere an Ihnen erinnert sie mehr an Hunde. Drei der Kreaturen bewachten die Brücke. Cyra konnte zwei weitere ausmachen, die am Fluss entlang patrouillierten.

U´Glak schlich zu ihnen herüber: „Zwei Bogenschützen links“. Also würden sie es mit mindestens sieben der Hundemenschen aufnehmen müssen.

„Cyra, geh mit U´Glak und Kerisse über die linke Flanke“, befahl Arthian, „ich komme mit Grom und Dolf über rechts.“ Die Bogenschützin nickte kurz, dann folgte sie dem dunkelhäutigen Krieger druch die Deckung des Waldes.

 

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  Inhalt unsichtbar machen

Cyra schlich in die Deckung eines großen Felsen, U´Glak und Kerisse dicht hinter sich. Arthians Gruppe hatte sich im Schatten der Ruine nach vorne gepirscht bevor sie sie aus den Augen verloren hatte. Plötzlich erschien einer der Brückenwächter hinter einem großen, mit primitiven Runen übersäten Stein. Cyra atmete durch, legte ihren Bogen an und schoß. Als der Pfeil an ihm vorbeiflog knurrte der Hundemensch und fixierte sie mit seinem Blick. Neben ihr loderte Kerisses Stab auf und eine Feuerkugel schoß auf ihren Gegner zu. U´Glak nutzte die Ablenkung, um in die Deckung eines weiter vorgelagerten Felsens zu sprinten. Doch der Schaden war angerichtet, als der Hundemensch laut zu heulen begann. Vom Fluss antworteten seine Kumpane.

 

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Arthian fluchte stumm, als das Heulen einsetzte. Soviel zum Überraschungsangriff. Während er aus dem Schatten der Ruine trat legte er einen Pfeil in die Sehne und schoß auf das erste Ziel, das sich ihm bot. Doch der Schuß war überhastet und ging fehl. Zu seiner Rechten rannte einer der Hundemenschen auf ihn zu. Dolf hechtete an ihm vorbei und schnappte nach dem Gegner, was dessen Angriff unterbrach. Doch von allen Seiten drangen nun Kreaturen auf sie ein. Auf der anderen Seite des Gebäudes stürmte Grom vor, während hastig geschossene Pfeile an ihm vorbei flogen.

 

Cyra legte gerade erneut auf die Kreatur vor sich an, als U´Glak aus seiner Deckung sprang um den Gegner im Nahkampf zu besiegen, doch er verfehlte seinen Gegner und entging knapp einem Konter. Schnell legte sie den Bogen weg und zog ihr Schwert während sie ihrem Kameraden zur Hilfe eilte. Plötzlich wurden die Gegner auf der Brücke in grelle Flammen gehüllt, doch Cyra konnte nicht sehen ob Kerisses magischer Angriff Erfolg hatte, da der Hundemensch vor ihr von U´Glak abließ und nach ihr schlug. Gewandt unterlief sie die plumpe Atacke und trieb ihre Waffe tief in das schwarze Herz der Kreatur. U´Glak grinste sie kurz an und drang dann weiter in Richtung Fluss vor.

 

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Arthian musste sich fokussieren, um nicht den Überblick zu verlieren. Rund um die Brücke tauchten immer neue Gegner auf. „Ein Feind nach dem anderen“, sammelte er sich. Dolf hielt seinen Gegner weiter in Schach und Arthian sprang im zur Seite. Sein Schlag drang tief in den linken Arm der Kreatur, aber noch stand sie und schlug nach Arthian. Der Renger wich dem unbeholfenen Hieb aus, doch Dolf geriet in den Weg der Waffe und ging stark blutend zu Boden. Wie aus dem Nichts war Kerisse plötzlich an seiner Seite und hieb nach dem Hundemensch, doch konnte auch Sie ihn nicht töten. Eine der Kreaturen bellte Befehle um sich dann auf Grom zu stürzen. Das mochte der Anführer sein. Mindestens zwei weitere Gegner drangen auf den Zwerg ein. Arthian musste schnell zu ihm durchbrechen. Wütend parierte er einen Schlag und durchbohrte dann die Kehle seines Gegners.

 

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Eine weitere Bestie kam hinter dem Wald hervor und stürzte sich auf Cyra. Doch auch dieser Feind war ihrer Gewandheit nicht gewachsen. U´Glak stoppte nicht einmal, während er sie überholte und sich auf eine weitere Bestie warf. In seiner Flanke kämpfte sich ein weiterer Hundemensch unbeholfen durch den Fluss. Cyra versuchte ihn zu erschießen, doch durch sein wildes Gefuchtel ging auch dieser Schuss fehl.

 

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„Bei den Göttern und allen Ahnen,“ fluchte Grom als mehr und mehr der Hundemenschen vor ihm erschienen. Mit einem lauten Kampfschrei stürzte er sich auf den größten Feind, doch seine Axt ging fehl und die Lanze des Gegners schnitt ihm in seinen Arm. Wütend schlug er erneut zu, doch wieder entging die Kreatur seinem Schlag mit ungeahnter Schnelligkeit. Grom spürte wie die Ringe seines Kettenhemds barsten, als die Lanze ihn durchbohrte. Unglaubliche Schmerzen durchfuhren den Zwerg. Zu seiner Rechten hieb ein anderer Feind nach ihm, aber Grom schlug seine Waffe zur Seite und trennte ihm sauber den Kopf vom Schädel. Der Zwerg grinste mit blutigen Lippen, doch dann spürte er, wie eine weitere Klinge in seinem Rücken und die Welt wurde schwarz.

 

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Vor ihr machte U´Glak einen weiteren Feind nieder, doch unter der Brücke kam bereits der nächste Hundemensch hervor. In ihrer Flanke kämpfte der einzelne Gegner sich immer noch durch die Fluten. Cyra legte erneut auf ihn an und diesmal traf sie. Jaulend ging ihr Ziel in den Fluten unter. U´Glaks Schmerzensschrei riss sie aus ihrer grimmigen Genugtuung. Mit gezogenem Schwert eilte sie nach vorne.

 

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Entsetzt beobachtete Arthian wie Grom in der Masse aus Fell und Klingen zu Boden ging. „ALLADORE!“ brüllend warf er sich auf die nächstbeste Kreatur und teilte sie mit einem mächtigen Schlag von der Schulter bis zur Hüfte. Immer noch zornbebend trat er über den Leichnam hinweg. Während Pfeile um ihn herum flogen fixierte er den Anführer der feindlichen Meute. Dieser knurrte ihn herausfordernd an. Dann stürmten sie aufeinander zu.

 

Cyra versuchte ihren Freunden zur Seite zu springen, doch etwas griff nach ihrem Fuß und sie stürzte zu Boden. In Panik drehte sie sich um. Sie war in einen Stolperdraht geraten. Verzweifelt befreite sie sich, kam wieder auf die Beine, doch sie konnte nur noch zusehen wie der totgeglaubte Feind aus dem Fluß auftauchte und Kerisse von hinten niederstach. „Er war tot“, redete sie sich selber ein, doch es war nicht die Zeit für solche Gedanken. Mit wilden Hieben sprang sie an U´Glaks Seite, doch dieses Mal war ihr Gegner schneller und fügte ihr einen Schnitt zu. Diese Ablenkung reichte U´Glak um seinerseits eine tiefe Wunde zu schlagen, doch dann erstarrte der Hüne. Mit einer schwer blutenden Wunde im Rücken fiel er zu Boden.

 

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Ein roter Schleier der Wut verschleierte Cyras Blick. U´Glak war am Boden, Kerisse war am Boden, beide waren vielleicht sogar tot und noch immer drangen die verfluchten Bestien auf sie ein. Mit einem wilden Hieb schlitzte sie dem Biest, das U´Glak erwischt hatte die Kehle auf, nur um herumzuwirbeln und dem nächsten Gegner, der auf sie zustürmte, die Klinge zwischen die Rippen zu treiben. Irre, rasend blickte sie um sich. Keine der Kreaturen war in ihrer Nähe. Sie ließ ihr Schwert fallen und griff nach ihrem Bogen.

 

Schwer atmend bereitete Arthian sich auf die nächste Attacke vor. Sein Gegner blutete bereits aus mehreren kleinen Schnitten, doch war er noch lange nicht besiegt. Mit lautem Gebell sprang sein Feind ihn wieder an. Arthian schlug die Lanze zur Seite und trat dem Hundemenschen mit roher Gewalt vor die Brust. Die Kreatur flog zurück, Arthian zog seinen Bogen und zielte für einen Herzschlag. Mit einem widerlich schmatzenden Geräusch bohrte sein Pfeil sich durch das Auge des Feindes tief in das Gehirn.

 

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Nur noch ein Gegner stand zwischen ihnen und der Brücke als Cyra an Arthians Seite eilte. Fast gleichzeitig legten sie auf ihn an, doch beide verfehlten sie. Mit gezogenen Waffen drangen sie auf den Feind ein. Wild schlugen sie auf den Feind ein, als wie aus dem Nichts ein Mann in einer zerschlissenen Uniform Alladores über die Brücke stürmte. Wahnsinn stand in seinen Augen als er dem Hundemensch in den Rücken fiel und immer wieder auf ihn einstach. Als die Bestie sich nicht mehr rührte blickte er zu Cyra und dem Ranger auf. Der Wahnsinn wich Tränen und der Mann fing hemmungslos an zu weinen.

 

Cyra zog den Verband um U´Glaks muskulösen Körper fest: „Versuch dich möglichst wenig zu bewegen.“ Kerisse lehnte an einem Baum und blickte ins Leere. Arthian strich Dolf kurz über den Kopf, der benommen, aber weitgehend unverletzt zu seinen Füßen saß. Dann blickte der alte Ranger sie an: „Es ist Zeit.“ Die Bogenschützin nickte stumm und stand auf. Mit tränenverschleiertem Blick stand sie an Groms Leichnam. „Grom Grimbardson starb in Erfüllung seiner Pflicht im Kampf für von Alladore und aller zivilisierten Länder“, hob Arthian an, „er war mutig und stark im Kampf. Seine Treue und Stärke im Kampf gegen die Mächte der Finsternis werden unvergessen bleiben.“ Kurz wandte er sich ab, um dann nochmal zurück zu blicken: „Mögen seine Ahnen ihn in ihren Hallen willkommen heißen.“

 

Mission 2 - Szenario 2

 

Spoiler

Königreich Alladore, Grenzland zu Lorenthia, Wachturm Tor Varden

 

Cyra kniete neben der Tür des Wachturms nieder. Vorsichtig führte die die Drähte in das Schloß ein. Sanft zog sie an dem einen Draht, der den Mechanismus bewegte. Mit einem kaum hörbaren Klacken öffnete sich der Riegel. Sanft drückte sie gegen die Türe. Das Quietschen der Scharniere dröhnte in ihren Ohren wie ein Erdrutsch. Aus dem Innern des Turms erklang Gebell, gefolgt von einem kurzen, erstickten Schmerzenschrei.

 

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  Inhalt unsichtbar machen

Im Zwielicht des Turmes konnte Cyra einige der Hundemenschen erkennen. Zu Füßen des Größten, der in der Mitte des Raumes stand, lag ein menschlicher Leichnam in einer größer werdenden Blutpfütze. Im gesamten Raum fanden sich Folterinstrumente. In den Schatten der gegenüberliegenden Wand erahnte sie die Silhouetten von Menschen, doch schienen sie seltsam verkrümmt.

Arthian stürmte an ihr vorbei, Dolf und Oluv dicht auf seinen Fersen. Der Ranger ließ einen Pfeil von der Sehne schnellen, doch die Bestie duckte sich weg, erwischte Oluv mit einem Rückhandschwung der Leder, Kettenglieder und Blut spritzen ließ und traf Dolf mit einem mächtigen Prankenhieb, der den armen Hund zu Boden schickte. Der gegnerische Anführer schlug mit seiner großen Klinge nach Arthian, doch der Ranger unterlief den Hieb und stieß seine Schwert im Gegenzug tief in den Bauch seines Gegners. Winselnd ging der Anführer der Hundemenschen zu Boden

 

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Eine weiterere Bestie sprang Oluv an, doch Cyra hatte zu ihren Kameraden aufgeschlossen und versenkte ihren Dolch im Bauch ihres Gegners. Aber der Feind war schnell und geschickt. Ein brennender Schmerz durchzog ihren Körper, als er seine Klinge tief in ihrer Schulter vergrub.

Oluv schlug hart nach dem Bestienkrieger, doch als sich seine Waffe in den Hals seines Gegners grub versenkte dieser seine Klinge im Bauch des Soldaten, der röchelnd zu Boden ging.

 

 

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Cyra hörte U´Glaks Kriegsschrei hinter sich, und mit gewaltigen Schritten durchquerte der Hüne den Raum. Seine Waffe, die Arthian in den Spinnenwäldern gefunden hatte, schien im Zwielicht des Turms zu leuchten. Mit ungezähmter Wut stürzte U´Glak sich auf den erstbesten Gegner und spaltete ihn von der Schulter bis zur Hüfte. Bevor der Leichnam zu Boden gefallen war hatte U´Glak bereits zu Arthian aufgeschlossen. In hohem Bogen flog der Kopf des nächsten Feindes.

 

 

Kerisse, die den Turm als letzte betreten hatte, eilte nun zur anderen Seite des Raumes. Cyra folgte ihr auf dem Fuße. Die Magierin erreichte die Gestalten, die sich als gefangene Soldaten entpuppten, kaum bei Bewusstsein und somit schwer in ihre Ketten gelehnt. Während Kerisse sich um die Verwundeten kümmerte öffnete Cyra die Tür, die sie tiefer in die Räume Tor Vardens führen würde.

Ein bestialischer Gestank nach altem Blut und faulendem Fleisch schlug ihr entgegen. Der Raum war noch spärlicher beleuchtet als der vorherige, doch auch hier sah sie die mittlerweile vertrauten wie verhassten Silhouetten der Bestienmenschen. Drei konnte sie klar erkennen, doch weitere schienen auf dem Boden zu liegen. Dann wurde ihre Aufmerksamkeit von etwas anderem angezogen, einem gewaltigen Schatten, der sich in der Mitte des Raumes erhob. Cyra erschauerte bei dem Gedanken an einen Tiermenschen dieser Größe.

 

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Urplötzlich stieß eine der Bestien ein schrilles Jaulen aus und bewegte sich dann mit seinen Kumpanen auf Cyra zu. Unablässig jaulte der Hundemensch, eine kakophonische, pervertierte Form eines Chorals. Die Bogenschützin versuchte den nächsten der Gegner zu erschießen, doch der Pfeil verfehlte sein Ziel deutlich. „Lass mich“, forderte Kerisse mit ihrem schweren Akzent, „ dieser dort wirkt Magie“. Eine Kugel aus Feuer verließ ihren Stab und explodierte zwischen den Feinden. Die beiden vorderen warfen sich rechtzeitig zu Boden, doch das Jaulen des Magiers wandelte sich zu einem Schmerzensschrei, als er versuchte sein brennendes Fell zu löschen.

Seine Kumpane hatten sich jedoch schnell von der Überraschung erholt und drangen nun auf die Gruppe ein. Eilig abgeschossene Pfeile verfehlten ihre Ziele dann stürmten Arthian und U´Glak vor, bereit diesen Kampf mit Stahl zu entscheiden. Der nächste Gegner fiel unter dem wütenden Ansturm des dunkelhäutigen Kriegers und auch Arthians Gegner blutete nach einem wütenden Angriff des Rangers aus mehreren Wunden. Cyra wollte eine Kampfpause nutzen, um den Hundemenschen mit einem gezielten Schuß zu erledigen, doch Kerisse kam ihr zuvor. Mit wehenden Gewänder flog sie zwischen den Kämpfern hindurch. Ein schneller Schlag mit ihrem Stab und das Genick des Bestienkriegers brach mit einem hörbaren Knacken. In einer fließenden Bewegung riss sie ihren Stab hoch und sprach Worte der Macht in einer tiefen, hallenden Sprache. Ein greller Lichtblitz hüllte den feindlichen Magier ein, der soeben seinen jaulenden Gesang wieder aufgenommen hatte. Sterne tanzten vor Cyras Augen, und als sich ihre Sicht wieder geklärt hatte lag der rauchende, schwarze Leichnam des bestialischen Magiewirkers auf dem Boden.

 

Nun, da sie sich eine Atempause erkauft hatten, erkannte Cyra mehr Details in dem Raum. Was sie zuvor für liegende Tiermenschen gehalten hatte waren nur Felle von Wölfen und Bären. Langsam näherte sie sich dem großen Schatten im Zentrum des Raumes, um zu sehen welchen Streich ihr ihre Phantasie hier gespielt hatte, nur um einen Wimpernschlag später entsetzt zurück zu weichen. Nein, es war kein gewaltiger Tiermensch, der sich dort vor ihr auftürmte, es war eine unbeschreibliche Monstrosität, aufgedunsen, widernatürlich. Blutige, schwärende Falten durchzogen die bleiche Haut, die sich über den fetten Körper spannte. Am Bauch war diese Haut gerissen und gab den Blick auf die fauligen Eingeweide der Bestie frei.

 

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Die Bogenschützin wich weiter zurück, unterdrückte den Würgereflex genauso wie den Impuls sich endgültig umzudrehen und fortzulaufen, weg von diesem Grauen. „CYRA“, riss Arthians sie aus ihrer Trance, „Komm jetzt.“ Ihre Gefährten hatten sich an der Tür zum nächsten Raum gesammelt.

 

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Mit einem Ruck riss der Ranger die Tür auf. Augenblicklich flog ihnen ein Pfeil entgegen, der eine blutige Schramme auf Kerisses Schulter hinterließ. Cyra schüttelte die letzte Benommenheit ab und als die erste der Bestien im Türrahmen erschien schoß sie sofort. Der Pfeil bohrte sich tief in den Arm ihres Zieles. Weitere Pfeile flogen auf beiden Seiten, doch dann prallten Arthian und U´Glak auf die Bestien. Diesmal war der Ranger schneller und schlitzte seinem Gegner die Kehle auf, nur um sich von seinem Schwung weiter tragen zu lassen und dem zweiten Tiermenschen sein Schwert tief in den Bauch zu bohren. Doch er hatte seine Deckung vernachlässigt und als er seine Klinge grinsend in der Wunde drehte lief bereits Blut über seine Lippen.

 

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ntsetzt beobachtete Cyra wie ihr Anführer zu Boden ging, doch sie fing sich schnell, nicht zuletzt durch U´Glaks Schrei. Erneut nahm der Krieger den Raum im Sturm, ein Kriegsschrei auf den Lippen, die Axt zum Schlag erhoben. Der Raum war anscheinend die Waffenkammer. Ein einzelner Bogenschütze hatte sich auf der anderen Seite des Raumes verschanzt. Verzweifelt schickte er dem dunkelhäutigen Hünen Pfeil um Pfeil entgegen, doch Cyra bezweifelte, dass selbst ein Volltreffer die Berserkerwut ihres Gefährten aufhalten konnte. Wie um ihre Gedanken zu bestätigen bohrte sich ein Geschoß tief in U´Glaks Brust, der den Treffer nicht eines Blickes würdigte. Stattdessen sprang er über die Deckung des Bogenschützen hinweg. Cyra bedeutete Kerisse sich rechts nach vorne zu bewegen, während sie selbst auf der linken Flanke bewegte, vorsichtig, immer auf der Hut vor einem Hinterhalt. Doch als sie den blutbesudelten U´Glak erreichten, der sich so eben über den Überresten des Bogenschützen aufrichtete, wusste sie, dass sie vorerst keinen Widerstand mehr zu erwarten hatten.

 

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Gerade wandte sie sich ab, um nach den Verwundeten zu schauen, als sie unter einem Waffenregal ein Buch fand. Es schienen die Aufzeichnungen des Kommandanten von Tor Varden zu sein. Schnell verstaute sie das Buch, um dann zu Arthians reglosem Körper zu eilen.

 

Mission 2 - Szenario 3

 

Spoiler

Königreich Alladore, Grenzland zu Lorenthia, Wachturm Tor Varden

 

Erleichtert stellte Cyra fest, dass Arthian noch atmete und bei Bewusstsein war. Er hatte einiges an Blut verloren, doch konnte er sich selber aufsetzen. Dolf, der ebenfalls wohlauf war, legte seinen Kopf in den Schoß des Rangers. Oluvs Arm war behelfsweise verbunden, doch das Tuch war bereits blutdurchtränkt und die Hand stand in einem unnatürlichen Winkel ab. Jeder einzelne der Kameraden hatte mehr oder weniger schwere Wunden davongetragen. Cyra selbst schmerzte jede Bewegung, jeder Atemzug brannte wie Feuer in ihrem Brustkorb. Doch sie hatten überlebt, nur um sich direkt dem nächsten Kampf stellen zu müssen. Als hätte er ihre Gedanken gelesen zog Arthian sich schwerfällig an der Wand hoch: „Nun gut, bringen wir das hier zu Ende!“

 

In all seinen Jahren als Ranger von Alladore hatte Arthian sich noch nie so schlecht gefühlt. Vielleicht wurde er langsam doch alt. Erleichtert stellte er fest, dass die Treppe endete. Eine Holzleiter führte zu einer Dachluke. Arthian ergriff die Sprossen und versuchte es nicht so aussehen zu lassen, als hielte er sich fest. Ein letztes Durchatmen, dann ging es los: „U´Glak, du kommst nach mir. Cyra, du bildest die Nachhut. Und los!“

 

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Der Wind brauste auf der offenen Plattform des Turms und riß an Arthians Mantel. Schnell verschaffte er sich einen Überblick. Das Signalfeuer war im Zentrum der Plattform aufgeschichtet. Ein Gefangener war auf der Spitze festgekettet. Links und rechts konnte der Ranger zwei Bogenschützen ausmachen. Ein alarmiertes Heulen verriet ihm, dass sie ihn ebenfalls gesehen hatten. Hinter dem Signalfeuer erklang weiteres Heulen und eine dunkle, unweltliche Stimme, die Arthian eine Gänsehaut verursachte. Doch schnell sammelte er sich, legte an und schoss einen Pfeil in die Brust seines Zieles. Kerisse lief an ihm vorbei und beschwor ihre Magie gegen ein Ziel außerhalb seines Sichtfeldes. Ein schmerzerfülltes Jaulen verriet ihm, dass sie etwas getroffen hatte, doch statt Zufriedenheit stand eher Panik im Blick der Magierin. Hastig schloss er zu ihr auf, U´Glak dicht hinter ihm. Kaum hatte er Kerisse erreicht sah er, was sie so erschreckt hatte. Ein Hüne in voller Rüstung bewegte sich zielstrebig auf sie zu, das Schwert bereits zum Schlag erhoben. Doch wo ein Gesicht, oder zumindest ein Helm sein sollte, saß ein blanker Schädel, die leuchtend grünen Augen kalt auf den Ranger gerichtet.

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Bevor der unmenschliche Krieger ihn erreichen konnte stürmte U´Glak in seine Flanke. Der schwarze Ritter wandte sich der neuen Bedrohung zu und schlug nach dem Krieger, der sich aber aus dem Schlag heraus drehte und seinerseits seine Waffe zwischen zwei Platten der schweren Rüstung trieb. Ein Schrei erklang, doch schien Arthian ihn eher zu fühlen als zu hören. Als er U´Glak zu Hilfe eilen wollte sah er im Augenwinkel eine Bewegung, dann wurde die Welt schwarz.

 

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  Inhalt unsichtbar machen

 

Cyra selbst schoss auf einen der Bogenschützen, verfehlte aber. Kerisse war erfolgreicher und hüllte einen Schützen in magisches Feuer. U´Glak lieferte sich einen heftigen Schlagabtausch mit dem  Schattenkrieger. Plötzlich trat dieser einen Schritt zur Seite, um dem Hundemenschen einen freien Schlag auf U´Glak zu ermöglichen, doch in diesem Moment verbiss sich Dolf in das Handgelenk der Bestie und Oluv führte einen Schlag gegen den dunklen Kämpfer. Dieser parierte mit Leichtigkeit, doch dann erstarrte er in der Bewegung. Scheppernd sackte der gerüstete Leichnam zu Boden. Hinter ihm stand U´Glak. Blaue Funken jagten über seine Axt. Das grüne Licht in den Augen des teuflischen Ritters strahlte für einen Moment grell auf und erlosch dann. Dafür leuchtete plötzlich der Himmel im Norden in einem unwirklichen, abstoßenden und irgendwie widerlichen Grün. Cyra musste sich zwingen nicht hinzusehen. Sie hörte Dolf winseln und Kerisse würgen.

 

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U´Glaks Sieg über den teuflischen Krieger hatte ihnen einen Vorsprung erkauft, doch Cyra spürte, dass andere dunkle Mächte am Werk waren. Und sie hatten Arthian verloren. Dies musste schnell beendet werden, oder alle Opfer ihrer Kameraden wären umsonst gewesen. „Bringen wir das hier schnell zu Ende!“ brüllte sie ihren Kameraden zu. Und ihre Worte schienen angekommen zu sein, Oluv trieb seine Axt tief in den Schädel des Hundemenschen vor ihm und noch bevor der tote Körper auf dem Boden aufgeschlagen war, setzen U´Glak und Dolf bereits über ihn hinweg. Während der dunkelhäutige Hüne den Gegner in der entfernten Ecke zu erreichen suchte sprang der Hund über die Mauer zu Cyras Linken und verbiss sich im dort lauernden Bogenschützen. Die Hundemenschen schienen in Panik, den sie schossen ihre Pfeile hektisch und ungezielt über das Schlachtfeld.

Gerade legte Cyra an, um das Feuer zu erwidern, als nun der Himmel im Süden in dem abartigen Grün leuchtete. Wieder schienen Kerisse und Dolf von dem Phänomen betroffen zu sein, als sie urplötzlich von Krämpfen geschüttelt wurden. Auch Oluv bog sich als hätte jemand ihm in den Magen geschlagen.

 

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Die widerliche Magie des grünen Lichts schien ihren Gegnern neuen Mut gemacht zu haben. Oluv wurde von einem Pfeil getroffen, während U´Glaks Gegner mit wilden Schwerthieben auf den Hünen einstürmte. Doch auch Kerisse und Dolf schienen ihre Benommenheit abgeschüttelt zu haben. Zu ihren Füßen lag ein toter Feind und nun waren sie auf dem Weg U´Glak zu unterstützen. Cyra wollte den letzten Bogenschützen mit ihrem Bogen erledigen, doch der schwer verwundete Oluv taumelte ebenfalls auf diesen Gegner zu und versperrte ihr die Schussbahn. In ohnmächtiger Wut brüllte sie ihn an, er solle zur Seite treten und dann schien er sie gehört zu haben, als er endlich inne hielt. Doch dann sackte er zur Seite, ein Pfeil in seinem Bauch. Cyra verschwendete keine weitere Zeit, legte an und schoss Oluvs Mörder einen Pfeil direkt in sein Auge. Als sie den Bogen senkte war der Kampf auf der Turmspitze vorüber.

 

Mission 3 - Szenario 1

 

Spoiler

Königreich Alladore, Ostgrenze zum untergegangenen Königreich Lorenthia, am Rande des Shadow Deep

 

Cyra stand am Rand der Schlucht und folgte dem Verlauf der Stufen so lange mit den Augen, bis diese sich in der Dunkelheit verloren. Jeder Schritt würde sie von nun an ins Ungewisse führen. Doch es musste getan werden. Cyra straffte sich und blickte ihre Gefährten an. Arthian und U´Glak erwiderten ihren Blick mit der Abgeklärtheit erfahrener Krieger, Kerisse dagegen brannte mit kaum gezügelter Wut über die Zerstörung ihrer Heimat. Friedjof, der seinen frisch genesenen Patienten nicht allein ins Feindesland hatte ziehen lassen, ruhte in sich, mit dem Seelenfrieden eines wahren Gläubigen. „Bereit?“ Arthian nickte,dann lief er, Dolf an seiner Seite und U´Glak knapp hinter sich, die Stufen hinab.

Cyra mühte sich, auf dem glitschigen, unebenen Stein mit ihnen Schritt zu halten, als eine Bewegung in der Dunkelheit ihre Aufmerksamkeit erregte. Sofort stoppte sie und brachte ihren Bogen hoch. Hinter einem Felsvorsprung schwebte etwas, eine vertraute Form und doch vollkommen fremdartig. Cyra ließ ihren Pfeil fliegen und wurde mit einem schmatzenden Geräusch belohnt, als der Schuss sein Ziel fand. „Besser nachher Fragen stellen,“ raunte sie Friedjof zu, der zusammen mit Kerisse die Nachhut bildete.

 

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Arthian eilte die Stufen hinunter, als hinter ihm ein Fluchen einsetzte. Ein kurzer Blick über die Schulter zeigte ihm, das U´Glak wohl ausgerutscht wahr, doch der dunkelhäutige Hüne winkte ihn weiter. Offensichtlich war ihm nichts Schlimmeres passiert. Die Treppen beschrieben nun einen Bogen und vor Arthian breitete sich das in Schatten und Nebel gehüllte Tal aus. Soweit er blicken konnte erstreckte sich Finsternis, nur sporadisch durchbrochen von felsigen Hängen oder den knorrigen Ästen toter Bäume. Der alte Ranger verlangsamte seinen Schritt ob dieses verstörenden Anblicks. Eine Stufe nach der anderen schritt er die Treppe hinab, bis sein Fuß gegen etwas trat. Wie aus einem Traum erwacht blickte er hinab, doch als er den aufgedunsenen Leib einer riesigen Schmeißfliege sah, braunes Sekret absondernd wo Cyras Pfeil sie durchbohrt hatte, kehrten seine Gedanken in die Gegenwart zurück. Nun bemerkte er auch das riesige, eiförmige Gebilde zu seiner Linken, das wie eine Eiterbeule aus dem Hang zu wachsen schien. Aus dem schleimigen Loch an der Spitze ertönte ein dissonantes Brummen und Arthian konnte sich leicht zusammenreimen, dass dies ein ganzes Nest dieser monströsen Fliegen war. Das Brummen wurde lauter und schien nun von überall zu kommen. „Sieh,“ forderte U´Glak, der mittlerweile zu ihm aufgeschlossen hatte. Arthian sah sich erneut um und erkannte, dass das Brummen tatsächlich von überall kam. Aus allen Richtungen schwebten Fliegen auf sie zu. „Aufschließen,“ rief er die Treppe hinauf, „jemand muss diesen Bau verschließen!“ Der Ranger selbst wandte sich dem Pulk von Fliegen zu, die aus der Dunkelheit zu ihnen herauf kamen.

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Cyra konnte nun ebenfalls den Fliegenbau sehen. Sie suchte nach ihrer Zunderkiste und einer Fackel, als sie Dolf weiter unten an der Treppe aufheulen hörte. Sie sah gerade noch wie der Hund von einer der Fliegen über den Rand der Treppe gedrängt wurde, dann war er verschwunden, Arthian sprang mit einem Schrei und gezogenem Schwert auf die Fliege zu, doch das Untier flog einen Bogen und stach ihren speicheltriefenden Rüssel unte seine Rüstung. Der Ranger verlor den Halt und fiel ein Dutzend Stufen hinab,bevor er unsanft gegen eine Felswand schlug. „Kerisse, kümmere dich um diesen Bau,“ befahl Cyra, bevor sie die Stufen hinab rannte und die widerspenstige Fliege in zwei Hälften spaltete. Ein magisches Leuchten und ein scharfes Zischen verrieten ihr, dass die Magierin ihren Befehl gehört hatte.

 

Arthian hatte sich wieder von seinem Sturz erholt, doch rund um ihn flatterten Flügel, krabbelten dünne Beine und stachen Rüssel nach ihm. Er hieb mit seinem Schwert und eine der Bestien hauchte zuckend ihr Leben aus. Eine weitere fiel, als U´Glak ihm zur Seite sprang und seine Axt sprechen ließ. Dankbar nickte er dem Krieger zu. Er griff nach einem Felsvorsprung über sich und griff in etwas Feuchtes. Als er sich endgültig aufgerichtet hatte sah er, das er Blut an den Fingern hatte. Der Ranger versuchte über den Überhang zu spähen, aber es war zu hoch. „Cyra,“ wandte er sich an die Rangerin in seinem Rücken, „ schau dir das da oben bitte mal an!“ Sie nickte und schob sich geschickt auf den schmalen Felssims. Arthian selbst drehte sich gerade rechtzeitig um, um U´Glak stürzen zu sehen. Der Hüne glitt aus und rutschte auf dem Hintern einige Meter den Hang runter, entging damit aber auch dem Angriff einer weiteren Fliege. Arthian erschlug das Tier und eilte seinem Kameraden zur Hilfe: „Bist du verletzt?“ „Nur Stolz,“ erwiderte U´Glak mit betretener Mine.

 

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Cyra schob sich vorsichtig an der Felswand entlang, bis sie den verdrehten Körper eines jungen Mannes fand. Das Grün und Weiß der königlichen Uniform schimmerte noch unter der Kruste aus Dreck und Blut hindurch. Sie wollte sich bereits zum gehen wenden, als sie im Mantelaufschlag des Toten eine Schriftrolle entdeckte. Vorsichtig lehnte sie sich weit genug herüber um danach zu greifen. Einige Kräuter die in der Rolle steckten schob sie sich schnell in die Tasche, dann bog sie eine Ecke des Papiers um: „Meine liebste Agina...“ Cyra steckte den Brief weg. Dafür war später noch Zeit. Als sie sich aufrichtete war die Treppe oberhalb von ihr in hellen Feuerschein getaucht. Kerisse hatte sich wohl um das Nest gekümmert.

 

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Je weiter sie hinabstiegen, desto schlechter wurde die Sicht. Doch nicht nur das, die dunklen Nebel machten einem das Atmen schwer und legten sich wie eine düsterer Schleier auf sein Gemüt. „Dort,“ sagte U´Glak und einen Moment später entdeckte Arthian ebenfalls das nächste Nest der Fliegen. Doch kaum hatte er sich in Bewegung gesetzt ließ ihn ein ohrenbetäubendes Krachen von weiter oben erstarren. Entsetzt musste der alte Ranger mit ansehen, wie eine Gerölllawine erst Kerisse und dann Friedjof verschlang. Dann war der gesamte Hang über ihm in Staub gehüllt und er musste seine Augen bedecken

 

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Cyra stand an der äußersten Kante des Treppenabsatzes und hätte der Erdrutsch sich nur einen Schritt weiter in ihre Richtung erstreckt wäre sie wohl über die Kante gedrückt worden. Als der Staub sich legte sah sie die halb begrabenen Körper von Kerisse und Friedjof. Gerade wollte sie sich über das Geröll kämpfen, als ihre Kameraden sich vorsichtig regten. Beide Zauberwirker kamen schwankend wieder auf die Beine. Kerisse deutet auf etwas weiter unten am Hang und Cyra erkannte ein weiteres Fliegennest, das gerade weitere der unnatürlichen Bestien ausspie. Die Rangerin erkannte, dass sie das Nest nicht über die Treppen erreichen würden, bevor nicht noch ein Dutzend der widerlichen Fliegen von dort erschienen wären. Wenn sie jedoch... Cyra nahm Anlauf und sprang auf einen Felsvorsprung einige Meter unterhalb ihres Standorts, ihr Fuß schon fast über dem Abgrund bevor ihre Hände Halt fanden. So weit, so gut. Jetzt ein weiterer Sprung in Richtung des Nests. Gerade wollte si Anlauf nehmen, als sie zwischen zwei Steinen einen verschlissenen Rucksack fand.

 

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Nachdem Arthian sich sicher war, dass Kerisse und Friedjof den Erdrutsch überlebt hatten wendete er sich wieder dem Weg zu. U´Glak war bereits vorgeeilt und nach einigen Schritten sah auch der Ranger sein Ziel. Abseits des Weges wuchs ein weiteres Nest aus dem Hang, und der dunkelhäutige Hüne hatte bereits eine Fackel entzündet und warf sie in den schleimigen Schlund als er sich nah genug heran begeben hatte.

 

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Nur noch eine Fliege schwebte zwischen ihr und dem Nest. Cyra zielte, fixierte die schillernden Facettenaugen des Biests und schoß ihren Pfeil genau dazwischen. Noch bevor das Chitinskelett des Insekts mit einem Knacken am Boden zerschellte sprang sie erneut. Als sie auf dem schlammigen Untergrund landete rutschte ihr Fuß weg. Panisch griff Cyra um sich, verzweifelt auf der Suche nach einem Halt und bekam eine Wurzel zu packen bevor sie über die nächste Kante stürzte. Langsam zog sie sich in eine aufrechte Position, ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Cyra atmete tief durch um sich zu beruhigen, doch die Luft die in ihre Lunge strömte war faulig und dick. Ihre Hände verkrampften sich tief im lehmigen Boden, sie beugte sie vornüber, röchelnd, hustend, nach Luft schnappend. Langsam wurde ihr schwarz vor Augen, als sich endlich der giftige Nebel in ihren Lungen löste und mit einem schweren Keuchen und dem wenigen was ihr Magen noch beinhaltete ihren Körper verließ. Die Rangerin erlaubte es sich noch einige Sekunden am Boden zu knien, dann raffte sie sich auf, entzündete eine Fackel und setzte das letzte Nest der widernatürlichen Fliegen in Brand. Als sie sich abwendete sah sie ihre Kameraden am Fuß der Treppe versammelt. Der Schein des Feuers spiegelte sich in dem brackigen Wasser unterhalb des Hangs.

 

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Mission 3 - Szenario 2

 

Spoiler

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Die Gruppe drängte sich auf den letzten Stufen der Treppe. Zu ihren Füßen erstreckte sich ein brackiges Gewässer, dunkel, moderig und abweisend. Der faulige Gestank des Gewässers vermischte sich mit denm allgegenwärtigen Gestank der dunklen Nebel. Arthian hatte Dolf geborgen und der treue Hund atmete, doch eher schlecht als recht. Er würde ihnen auf der nächsten Etappe keine Hilfe sein. Cyra richtete ihre Aufmerksamkeit auf das, was vor ihnen lag. In den Nebeln zeigten sich vereinzelt tote Baumwipfel, Felsen und etwas, das der Giebel eines Hauses sein mochte: „ Wir werden schwimmen müssen.“ Arthian nickte. Cyra wollte ihre Bogensehne abspannen, um sie im Futteral vor dem Wasser zu schützen, als sie ein allzu bekanntes Stöhnen hörte. In den Wassern bewegte sich etwas auf sie zu. „Zombies!“ zischte Cyra voller Hass und schickte dem Widergänger einen Pfeil entgegen. Ein kurzes Aufheulen, dann versank der lebende Leichnam in den Fluten. „Bleibt wohl nichts als zu schwimmen,“ bemerkte Arthian und stürzte sich in das schwarze Wasser.

 

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Cyra schwamm zu einem großen Felsen. Rund um sich hörte sie die plätschernden Bewegungen ihrer Gefährten. Nur Friedjof hatte sich beim ersten Kontakt mit den modrigen, eiskalten Fluten angstvoll an einen Felsen geklammert. Wenn sie festen Boden unter den Füßen hätte würde sie ihm helfen. Jetzt musste sie sich erstmal konzentrieren, denn bevor sie ins Wasser gesprungen war, hatte sie auf dem Felsen vor ihr etwas gesehen. Cyra fokussierte sich, dann ließ sie sich auf den Grund des Sees sinken und stieß sich mit aller Kraft ab. Wie von einer Bogensehne geschossen flog sie aus dem Wasser und landete elegant auf der Spitze des Felsens. Im Zwielicht glänzten in den Stein getriebene Runen. „Plibius, Gott aus Geist und Wasser.... Kraft aus... meine Feinde zu zerstören.“ Cyra versuchte sich die Textfragmente einzuprägen. Offensichtlich war sie auf eine alte Beschwörung gestoßen, mit der Kerisse oder Friedjof vielleicht etwas anfangen könnten. FRIEDJOF! Cyra wandte sich schnell zu dem Kleriker um. Er klammerte sich immer noch an den Stein, doch mittlerweile war ein Wiedergänger aus den Schatten erschienen und ragte hoch über ihm auf. Cyra wollte gerade einen Pfeil einlegen, doch Friedjof hob seine Hand und intonierte Worte der Macht. Das grelle Leuchten, dass darauf seinen Fingern entströmte ließ den lebenden Leichnam kreischend zurücktaumeln. Friedjof stieß sich ab und schwamm endlich los. Erleichternd atmete Cyra durch und verschaffte sich einen Überblick. Kurz hinter ihrem Felsen schien das Wasser flacher zu werden, den Arthian und U`Glak hatten sich mittlerweile aufgerichtet und wateten mit gezogenen Waffen auf zwei Zombies zu.

 

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Arthian drang mit Macht auf den lebenden Leichnam vor ihm ein und erschlug ihn letztendlich mit einem tiefen Stich in die Kehle. Mühsam kämpfte der Ranger sich durch das schlammige Wasser, dass ihm immer noch bis an die Oberschenkel reichte. Das Ufer war in greifbarer Nähe, doch hinter einer Ruine erschien in diesem Moment eine Gruppe der verhassten Hundemenschen. Sofort legte er einen Pfeil in die Sehne und schoß ihn einer der Bestien in die Schulter. Ein zweiter Pfeil flog, gefolgt von der Schützin selber, als Cyra mit einem gewaltigen Sprung auf den Steg sprang. Die Hundemenschen drangen auf sie ein, doch just in dem Moment als Arthian ihr zu Hilfe kommen wollte erhob sich der vermoderte Körper eines weiteren Zombies vor ihm. Die Kreatur griff mit schleimigen, kalten Gliedmaßen nach ihm, doch der Ranger parierte die unbeholfenen Attacken und schlug seinem Feind den Kopf ab.

 

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Cyra landete elegant auf dem Holzsteg, doch die morschen Bretter gaben nach und ihr rechter Fuß sackte durch. Mit aller Kraft versuchte sie ihren Fuße frei zu bekommen, doch während sie noch strampelte stürmte der Anführer der Hundemenschen auf sie zu. Noch schlimmer, die beiden Schützen legten bereits auf sie an, als plötzlich das gesamte Ende des Stegs in einem flammenden Inferno versank und von den beiden Bogenschützen nur noch verkohlte Leichen hinterließ.

Kerisse hatte wohl ganze Arbeit geleistet, doch der Anführer der Feinde stürmte mit erhobener Klinge auf sie zu. Holzsplitter drangen tief in ihr Bein während sie versuchte es mit aller Kraft aus den Planken zu ziehen, doch der Hundemensch war fast über ihr. Cyra begab sich in eine defensive Position, doch bevor die Klinge ihres Feindes zuschlagen konnte zog sich U´Glak rechts von ihr auf den Steg. Zweimal zuckte die gewaltige Axt des Kriegers, dann fiel der Körper des Hundemenschen leblos zu Boden.

 

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Nach und nach wateten alle Gefährte aus dem Sumpf. Nur Arthian wollte zurück, um Dolf zu holen. Als der alte Ranger die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatte, ertönte das Brummen von Fliegnflügeln, direkt von der Stelle, an der Arthian seinen Hund zurückgelassen hatte. Ohne zu Zögern schoß der Ranger ins Dunkle. Ein matschendes Geräusch bestätigte den Treffer, dann fielen zwei Körper ins Wasser, gefolgt von Stille. Nach einer kurzen Weile drehte sich Arthian um, und watete ans Ufer. Leise pläscherten die Welle um seine Beine. Dann überlagerten sie sich, das Plätschern wurde unrhytmisch, bis schließlich Dolf auftauchte, der hinter Arthian herpaddelte. Der alte Ranger drehte sich um, schmiss sich in die Fluten um seinen Hund zu umarmen. Als die beiden schließlich an Land ankamen stellte sich Cyra in ihren Weg: „Arthian.... dein Hund ist ein Idiot.“ Zum ersten Mal, seit sie den alten Ranger kennengelernt hatte lächelte er, warm und aufrichitg: Vielleicht. Aber vielleicht hat er auch noch eine Rolle zu spielen.“

 

Mission 3 - Szenario 3

 

Spoiler

Shadow Deep, ehemaliges Königreich Lorenthia 

 

 

Kurz vor dem Morgengrauen waren sie aufgestanden, Der Raum roch nach Rauch, Schweiß und Erde nachdem ein dutzend Menschen und ein Hund in dem engen Raum geschlafen hatten.

Nach ihrer Ankunft hatten Arthian und Gervin, der lorenthische Hauptmann und Minkah, der Besitzer des Hofes, ihre Geschichten ausgetauscht. Die Lorenthier hatten noch gehofft, dass ihr König im Süden weiterhin Widerstand leistete, doch nach allem was die Ranger wussten, waren die Grenzen Alladores auch dort angegriffen worden.

Zuletzt wurde beschlossen den Hof beim ersten Sonnelicht zu verlassen und schnellstmöglich nach Alladore zu fliehen.

Cyra schulterte gerade ihren Bogen, als U´Glak in den Raum trat: „Hundemenschen im Osten.“ Sie würden sich beeilen müssen. Eilig rafften die Gefährten ihre letzten Habseligkeiten zusammen, doch gerade als sie den Hof in Richtung Westen verlassen wollten kam Ihnen Bennet entgegen: „Gnolle im Westen.“ Arthian straffte sich kurz: „Es wird nicht ohne Kampf gehen. Gervin, ihr kommt mit mir nach Westen. Cyra, nimm Kerisse und U´Glak. Deckt unseren Rücken.“ Cyra reagierte sofort, doch Gervin stemmte die Arme in die Hüfte: „Warum glaubt ihr, ihr hättet hier das Kommando Alladorianer? Dies ist immer noch Lorenth....“ Er wurde unterbrochen als ein gewaltiges Rumpeln den Raum erfasste. Der schwere Eichentisch wurde wie eine Feder zur Seite geschleudert, als ein gewaltiger, schleimtriefender Wurm durch den Boden der Wohnstube brach.

 

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Das Biest brüllte und wandte sich auf der Suche nach Opfern durch den Raum. Ein Feuer der Wut glomm in Gervins Augen auf und er stürmte auf den Wurm ein, seine gewaltige Klinge hoch über dem Kopf zum Schlag erhoben. Das Monster wandte sich dem Gegner zu, doch Gervin legte all seine Verzweiflung und Zorn in seinen Schlag und spaltete das gewaltige Untier vom zähnefletschenden Maul bis zum Erdboden.

 

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Kurz verharrte alles in Stille, doch dann brachen die Verteidiger in Jubel aus. Nun, da sie den Rücken frei hatten brachte Cyra ihre Leute in Position. Die gelben Augen ihrer Feinde leuchteten im Dunkeln. Die Rangerin schoß, doch ihr Pfeil verfehlte seine Ziel. Dann tauchte Kerisse das Zwielicht des Morgens mit einem Feuerball in grelles Orange. Einer der Gnolle jaulte schmerzerfüllt, doch seine Kameraden stürmten unbeirrt gegen ihre Verteidigungslinie. U´Glaks Axt tötete eine der Bestien und eine weitere ging jaulend zu Boden als Bennet ihm einen Pfeil in den Brustkorb schoß.

 

Arthians erste hastige Schüsse hatten nicht getroffen, doch auch die Schützen ihrer Gegner hatten sie weit verfehlt. Gerade wollte sich eine der Bestien auf ihn stürzen, doch plötzlich steckte ein Pfeil in der Kehle des Angreifers. Hoge hatte sich an einem Fenster des Nebengebäudes verschanzt und schoß von dort mit tödlicher Präzision. Athian wandte seine Aufmerksamkeit wieder der Schlacht zu. Mit Schrecken sah er, wie sich im Südwesten weitere Gnolle in der Deckung einiger Felsen an sie heranpirschten. So schnell es ihm seine verkrüppelte Hand erlaubte legte der Ranger einen Pfeil auf und schoss. Einer der Gnolle jaulte auf, als sich das Geschoss in seine Brust bohrte und Arthian grinste sardonisch.

 

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Die Antwort des Feindes ließ nicht lange auf sich warten. Pfeile schlugen rund um Arthian ein, während weiter der Hundemenschen mit Äxten und Schwertern auf ihn einstürmten. Die erste der Bestien führte einen unbeholfenen Streich gegen ihn, doch der Ranger wich aus und schlitze dem Gegner im Gegenzug den Arm auf. Plötzlich war Gervin neben ihm. Mit wütenden Schlägen hackte er den ersten Hundemensch in Stücke. Kurz grinsten sich die beiden Veteranen an, doch dann hörten sie den Knecht Herfried: „ Bestien im Norden!“ Rücken an Rücken stellten sich die beiden ihrem Schicksal.

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Cyra schlug einem der Hundemenschen eine schwere Wunde, doch bevor sie sich zurückziehen konnte durchfuhr sie ein höllischer Schmerz. Der Anführer der Gnolle hatte seine Klinge tief in ihre Seite getrieben. Unbeholfen versuchte sie sich gegen seinen nächsten Schlag zu wehren, doch U´Glaks Axt nahm ihr die Arbeit ab, als er den Feind schwer am Oberkörper traf. Während Kerisse den Gengner endgültig erledigte, hörte Cyra einen monotonen Sprechgesang. Das Atmen fiel ihr wieder leichter, ihre Kraft kehrte zurück und als sie sich schließlich aufsetzt, nickte Friedjof ihr huldvoll zu.

 

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Arthian verteidigte sich zu allen Seiten. Auf der Linken durchdrang ein Gegner seiner Deckung und er spürte die brennende Pein, als sich die Klinge durch seine Lederrüstung fraß. Er ignorierte den Schmerz und enthauptete den nächsten Gnoll. Beide Seiten beharkten sich ohne Gande. Herfried hatte sich hinter einem Fass verschanzt, das mittlerweile voller Pfeile steckte. Gerne wäre er dem Knecht zu Hilfe geeilt, doch hatte er gerade alle Hände voll zu tun seine eigene Haut zu retten.

 

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Cyra verschaffte sich einen schnellen Überblick. Alle Feinde auf ihrer Seite waren besiegt, doch von der anderen Seite des Hauses hörte sie weiterhin Schlachtlärm.: „ U´Glak, Kerisse, unterstützt Arthian.“ Dann wandte sie sich den Zivilisten zu: „ Minkah, nimm Herka und verschanzt euch in dem Schuppen dort vorne.“ Der Bauer lief los, doch die junge Magd rannte stattdessen in Richtung der Kämpfe. Cyra griff nach ihrer Schulter, doch die Frau wehrte ihre  Hand ab: „ Ich muss zu Herfried, ich muss zu meinem Mann. Bitte.“ Kurz zögerte die Rangerin, dann ließ sie Herka gehen. Keine Zeit für lange Diskussionen.  Cyra konzentrierte sich, spannte ihre Muskeln wie einen Bogen, dann sprang sie auf das Dach des Bauernhauses.

Arthian und Gervin hatten die Feinde vor der Tür weit in den Süden getrieben, doch zu ihrer Rechten griffen die Bestien bereits die Verteidiger hinter den Fenstern an.

 

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Unter sich hörte die junge Rangerin einen Schmerzensschrei. Einer der Hundemenschen hatte Herfried schwer verwundet, doch bevor sie die Bestie erschießen konnte stürmte die Magd Herka vor und schlug so heftig mit ihrem Milcheimer auf die Bestie ein, dass diese mit blutendem Schädel, zuckend, krampfend zu Boden ging. Doch die nächste Bestie griff bereit mit blutigen Klauen nach Herka

 

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Cyra sprang vom Dach und schoß noch im Sprung auf den Gnoll, und auch Kerisse sprang der jungen Magd zur Seite. Verwirrt wandte sich das Monster von links nach rechts, nur um gurgelnd inne zu halten als Herka ihm einen Holzsplitter in den Hals trieb.

Rings um sie schienen die Verteidiger die Oberhand zu gewinnen, doch gerade als sie sich ein wenig entspannte hörte Cyra im Osten das verhasste Stöhnen der lebenden Toten. Sie erlaubte sich einen resignierenden Seufzer, dann stürmte zurück in den Bauernhof.

 

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Im Inneren führte Friedjof die letzten Verteidiger gegen die Zombies. Cyra rannte zu Hoge und gemeinsam  sandten sie Pfeil um Pfeil gegen die Untoten. 

 

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Ein grelles Licht entströmte Friedjofs Hand, während er  ihren Rückzug mit Nihellas Segen deckte und auch den letzten Wiedergänger zurück in sein Grab schickte.

Arthian hatte die Gruppe draußen gesammelt, Selbst Minkah war bereits zu ihnen gestoßen,seine Hände krampfhaft um einen glänzenden Gegenstand geschlossen. Herfried lag regungslos auf dem Boden, während Bennet sich trotz einer üblen Wunde noch auf den Beinen hielt. 

Abmarsch!“ befahl Arthian, doch zwischen den Felsen im Westen baute sich eine groteske Gestalt auf. Brüllend, ihre gewaltigen Pranken schwingend lief sie auf sie zu.

 

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Ein Troll!“ schrie Arthian, doch U´Glak war bereits nach vorne gesprintet. Die gewaltigen Arme der Bestie schlugen nach dem Krieger, doch auch seine Axt suchte nach dem Blut des Monsters. Mit gewaltiger Wucht trafen die beiden Giganten aufeinander. Unter Brüllen und Fluchen verkeilten sie sich ineinander. Als der Staub sich legte lagen beide Kontrahenten in einer Pfütze aus Blut am Boden.

 

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Alles in Ordnung?“ fragte Cyra, als sie U´Glak aus dem Schlamm aufhalf. „Ist in Ordnung, „ keuchte der dunkelhäutige Krieger, „ war guter Kampf.“ Cyra lächelt kurz, dann wandte sie sich Herka zu. Die junge Frau kniete im Schlamm, den Kopf ihres Verlobten im Kopf, ihre Schürze verkrustet von Blut und Schlamm. „Lass ihn gehen, „ sagte Cyra, als sie sich der jungen Magd näherte. „Wie kann ich das?“ erwiderte diese, ihren tränenüberströmten Blick auf die Rangerin gerichtet. Cyra nahm sie in den Arm: „Wenn du es willst, werde ich dir helfen deine Rache zu kriegen, Doch jetzt müssen wir fort von hier.“ Kurz zögerte Herka, dann nickte sie. Cyra gab Arthian ein Zeichen und die Gruppe rückte ab nach Westen,

 

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Mission 4 -Szenario 1

 

Spoiler

Shadow Deep, ehemaliges Königreich Lorenthia

 

Sie hatten sich verirrt. Cyra hatte keine Ahnung wann es passiert war, doch anscheinend waren sie nicht so exakt nach Westen gelaufen wie sie gedacht hatten. Mittlerweile hatten sie das Sumpfland wieder erreicht, doch erstreckte es sich hier weit tiefer in das Land hinein. Die schroffen Klippen, die die Grenze nach Alladore markierten, lagen ein gutes Stück entfernt, noch fast in den ewigen Nebeln des Shadow Deep verborgen. „Es hat keinen Sinn“, hörte sie Arthian sagen, „schlagen wir hier ein Lager auf. Die Verwundeten brauchen Ruhe und es scheint bereits Abend zu werden. Sofern man das in dieser von den Göttern verlassenen Dunstglocke sagen kann.“ Cyra nickte.

Schweigend, ohne die Wärme eines Feuers, aßen sie die kargen Rationen, die ihnen noch geblieben waren, als U´Glak plötzlich aus den Büschen trat: „Dort ist große Stein-Hütte, wenige Schritte von hier.“ Die junge Rangerin war sofort hellwach. Ein Gebäude konnte den Unterschied bedeuten zwischen einer Nacht im klammen, feuchten Sumpf und der Behaglichkeit eines Feuers. „Das sehe ich mir an“, entschied sie rasch. Arthian stand ebenfalls auf: „Gervin, bliebt ihr bei Zivilisten und schützt das Lager. Sollten wir einen besseren Ort für die Nacht finden holen wir euch.“ Der lorenthische Soldat nickte, während Kerisse und Friedjof sich dem Erkundungstrupp anschlossen. Die junge Magd Herka war ebenfalls aufgestanden, doch Cyra hielt sie auf: „Du bleibst bei den anderen.“ „Ich werde mit euch kommen und kämpfen,“ stieß die junge Frau trotzig hervor, doch Cyras Blick blieb hart: „Sollten wir auf Probleme stoßen kann ich dich nicht gebrauchen.“ Etwas sanfter fügte sie hinzu: „Ich weiß, du willst deine Rache. Aber es ist nicht die Zeit. Noch kannst du ein Schwert nicht von einem Buttermesser unterscheiden.“ Herka zögerte kurz, dann setzte sie sich wieder. Erleichtert atmete Cyra aus.

 

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Ein kurzes Stück vor ihnen lag ein alter Tempel. Die Mauern waren verwittert und das Tor schien eingestürzt zu sein, doch für eine Nacht mochte es reichen. Doch etwas stimmte nicht. Arthian wies sie auf einen großen Felsen vor dem Tempel hin. Er war bedeckt mit eigenartigen, grobschlächtigen Runen. Irgendwo hatte sie diese Zeichen schon einmal gesehen, doch sie konnte sich nicht erinnern wo. Ein seltsames Bellen ertönte in den Wäldern zu ihrer Linken und plötzlich wusste sie die Antwort. „Gnolle.“ sprach Friedjof ihren Gedanken aus.

 

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Arthian sah Cyra und U´Glak zu seiner linken in den Wald schleichen, dann führte er den Rest der Gruppe nach vorne. Der schlammige Untergrund machte ihr Vorankommen mehr als beschwerlich. Gerade hatte er eine kleine Anhöhe erklommen als vor ihm die Augen eines Hundemenschen im Zwielicht aufleuchteten. „Angriff!“ befahl er Dolf und stürzte selber mit gezogener Klinge nach vorne. Der Gnoll schien nicht mit wehrhaften Gegnern gerechnet zu haben. Völlig perplex machte er eher halbherzige Versuche sich zu verteidigen. Schnell biss Dolf ihm die Kehle durch und sein Leichnam wurde vom Sumpf verschluckt. Links von sich hörte Arthian das Klirren von Stahl, gefolgt von ersticktem Jaulen und Stille. Doch schon näherten sich auf beiden Seiten weitere Feinde. Arthian wappnete sich, doch irgendetwas ließ ihn stutzen. Diese Gnolle waren seltsam dünn.

 

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Cyra stürmte neben U´Glak die linke Flanke hoch. Als sie einen Wald umrundeten bot sich ihr ein unwirklicher Anblick. Arthian und der Rest ihrer Gruppe setze sich gegen laufende Gerippe zur Wehr, die sie von zwei Seiten bedrängten. Ohne jegliches Fleisch wurden die Skelette nur von irgendeiner finsteren Macht zusammen gehalten und drangen unerbittlich auf ihre Freunde ein. Doch diese wussten sich zu wehren. Kerisse hüllte eines der Gerippe mit einem Schlag ihres Stabes in Flammen und Friedjof, eine heiliges Lied auf den Lippen, schickte ein weiteres mit einem kühnen Fausthieb zurück ins Grab. Gerade wollte sie ihren Gefährten zur Seite eilen, als U´Glaks Kriegsschrei zu ihrer Linken erklang. Zwei weitere Skelette taumelten aus einem Waldstück auf sie zu. Es mochte sein, dass ihre Fantasie ihr einen Streich spielte, doch es schien, als seien diese in die verfallenen Rüstungen lorenthischer Ritter gekleidet. Doch es gab keine Zeit darüber nachzusinnen. Cyra legte einen Pfeil ein, verfehlte den untoten Ritter aber. Schnell zog sie ihr Schwert und warf sich an U´Glaks Seite gegen die Feinde.

 

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Jeder Atemzug brannte in Kerisses Brust. Sie hatte ihren untoten Feind erledigt, doch sein rostiger Speer hatte sich quer durch ihren Körper gefressen. Sie machte noch ein paar unsichere Schritte, dann lehnte sie sich gegen den kühlen Runenstein und sackte zu Boden. Eigenartigerweise ließ der Schmerz augenblicklich nach. Die ganze Welt schien in ein sanftes, goldenes Licht getaucht. Als die Magierin an sich herunterblickte hing ihr Kleid noch in blutigen Fetzen, doch die Haut darunter war unversehrt. Ungläubig blickte sie zu Friedjof, der zu ihr getreten war. „Das ist höchst bemerkenswert,“ brummte der Priester.

 

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Cyra keuchte als die schartige Klinge des Skelettritters in ihren Unterleib schnitt. Mit leidenschaftsloser Präzision setze ihr Feind zum tödlichen Schlag an, doch U´Glaks Axt schnellte vor und lenkte den Schlag ab. Der hünenhafte Krieger war jedoch aus dem Gleichgewicht gekommen. Der Untote führte einen weiteren Schlag, der tief in den Arm des Kriegers schnitt und ihn vielleicht durchtrennt hätte, wäre nicht Dolf in den Kampf gesprungen. Der treue Hund verbiss sich in den morschen Knochen. Cyra sah ihre Chance, trotzte ihren Schmerzen und führte einen gewaltigen Hieb. Der grinsende Schädel ihres Feindes rollte über den sumpfigen Boden. Gerade drohen ihr die Sinne zu schwinden, als sie einen melodischen Gesang hörte. Friedjof war zu ihr getreten und sein Gebet schien den Schmerz und die Müdigkeit von ihr zu waschen wie Wasser.

 

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Arthian hatte den Tempel beinahe erreicht. Es schien, als hätten sie sich ihrer Feinde entledigt, das Klirren der Waffen und die Schreie des Kampfes waren verklungen. Soweit er es sehen konnte waren alle seine Kameraden auf den Beinen und mehr oder weniger unversehrt.

Das Tor des Tempels war eingestürzt, aber passierbar. Der alte Ranger schickte sich an den Tempel zu betreten, doch mit einem Scharren schob sich ein weiteres Skelett aus dem Torbogen und drang auf ihn ein. Aus dem Inneren hörte er das verhasste Bellen der Gnolle und das Klackern knöcherner Füße auf Steinboden. „Zu mir!“befahl er, während er Schlag um Schlag mit dem untoten Ritter austauschte.

 

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Cyra stürmte in den Kampf. Ein Gegner nach dem anderen schob sich aus dem engen Torbogen. Die Gefährten empfingen sie mit Stahl. Kerisse sprach machtvolle arkane Worte und das Innere des Tempels wurde in Feuer getaucht. Ein Winseln folgte dem Feuerzauber, doch schnell wandelte es sich in ein zorniges Knurren. Ein Gnoll, das Fell noch rauchend und schwelend, sprang über die Kämpfer hinweg und wollte der Magierin an die Kehle, die jedoch blitzschnell ihren Stab herumwirbelte. Der Schädel der Bestie zerbrach mit einem widerwärtigen Knacken und sie fiel leblos zu Boden. Cyra grinste triumphierend, doch schon brachen weitere der Tiermenschen aus dem Tempel hervor . U´Glak brüllte vor Schmerz und ging zu Boden, als ein Gnoll sich auf ihn warf. Blut sickerte aus einer riesigen Wunde in seiner Brust. Die Bestie wandte sich ihr zu, doch bevor der Gnoll seine Klinge auch nur heben konnte hatte das Schwert der jungen Rangerin ihm die Kehle zerfetzt. Ohne ihren Gegner noch eines Blickes zu würdigen kniete sich Cyra neben U´Glak. Gemeinsam mit Arthian schaffte sie es, den vom Blut glitschigen Körper über das Schlachtfeld bis in den Tempel zu ziehen.

 

Im Inneren des Tempels war es düster und kühl. Es schien zwei weitere Räume an den Seiten zu geben. Gegenüber des Eingangs war ein weiterer Torbogen, versperrt durch eine massive Granitplatte. So weit Cyra es sehen konnte gab es keinen zweiten Ausgang. Doch der Eingang war gut zu verteidigen. Das war anscheinend auch nötig, den Arthian hatte so eben zum Bogen gegriffen um unter wilden Flüchen Pfeile in die Dunkelheit zu schicken. Kurz darauf sah Cyra was ihn so verärgert hatte, denn ein Skelettritter schob sich in den Raum. Zwei Pfeile ragten aus seinem Brustkorb, schienen ihn jedoch nicht im geringsten zu behindern. Der alte Ranger hatte sein Schwert gezogen und drängte ihn in den Torbogen zurück. Doch schon nahm ein weiterer Untoter seinen Platz ein und schlug nach Arthian. Die rostige Klinge durchbrach die Deckung des Rangers und verwundete ihn schwer. Dolf sprang seinem Herrn zur Seite. Wild schnappte der Hund nach dem Gerippe, doch das Skelett ließ sich davon kaum beeindrucken. Mit einem emotionslosen Hieb entledigte es sich des Hundes, der leblos zu Boden ging. Cyra und Kerisse versuchten den Eingang zu halten, während Friedjof sich um Arthians Wunden kümmerte, doch eine wahre Flut aus Knochen und Fell, Klingen und Klauen wälzte sich durch den Durchgang.

 

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Es war ein purer Überlebenskampf, fernab jeglicher Finesse und Technik. Cyra und ihre Kameraden schlugen zu allen Seiten, während sie sich der ungelenken, aber tödlichen Attacken ihrer Gegner erwehrten. Arthian war wieder bei ihnen, trieb sein Schwert so eben durch den Schädel eines Skeletts, nur um im nächsten Moment knapp seiner Enthauptung zu entgehen. Selbst Friedjof hatte sich in den Kampf gestürzt, und schnitt so eben einem weiteren Gnoll die Kehle auf. „Wir brauchen einen Ausgang!“ brüllte Cyra ihm zu. Der Priester nickte erschöpft und machte sich in Richtung des Nebenraums auf. „Kerisse, der andere Raum,“ befahl Cyra. Dann hörte sie es. Ein Geräusch, das sie in den letzten Wochen zu hassen gelernt hatte. Von draußen drang das seelenlose Stöhnen von Zombies.

 

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Sie wusste nicht mehr, was sie noch aufrecht hielt. Jeder Muskel in ihrem Körper schmerzte, sie blutete aus zahlreichen kleinen Schnitten. Aus dem Nebenraum hörte sie Friedjof erschreckt aufschreien. Kurz warf sie einen Blick hinüber. Der Priester war kreidebleich, doch schien er unverletzt und wurde nicht verfolgt. Cyra versuchte etwas Raum zwischen sich und die langsamen Zombies zu bringen. Vielleicht konnte sie einen Schuss anbringen. Ein kalter Schauer durchlief sie und instinktiv drehte sie sich um, gerade noch schnell genug um dem Hieb des Skeletts zu entgehen, das hinter ihr erschienen war. Mit einem kraftvollen Hieb enthauptete sie ihren Gegner. Als der Schädel zu Boden stürzte dröhnte der ganze Tempel, das ganze Bauwerk schien zu beben. Hatte sie schlussendlich den Verstand verloren? Doch dann erkannte sie die wahre Quelle des Lärms; die gewaltige Granitplatte die den zweiten Torbogen verschlossen hatte war zu Boden gestürzt. Arthian lief an ihr vorbei auf den neuen Ausgang zu. Fast im Vorbeigehen fällte er ein weiters Skelett: „In den nächsten Raum!“ schrie er. Das monotone Stöhnen am Tempeleingang wurde lauter und lauter.

 

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Sie konnte den Raum nicht erreichen, obwohl er nur wenige Schritte von ihr entfernt war. Sobald sie versuchte sich zu lösen, griff eine faulige Klaue nach ihr. Schnell wandte sie sich aus dem widerlichen Griff und durchbohrte einen der Zombies, der sich hinter sie geschoben hatte. Mit einem feuchten, schmatzenden Geräusch beendete Arthians Klinge ein weiteres Unleben und plötzlich war der Weg frei. Doch immer noch wurden sie verfolgt. Die beiden Magier hielten sich hinter ihnen, ihre magischen Kräfte erschöpft. „Cyra,“ raunte Arthian, „wir müssen Distanz schaffen...“ „Bereit wenn du es bist,“erwiderte sie. Beinahe synchron schleuderten sie ihre Klingen nach ihren Gegnern, wichen blitzschnell zurück und zückten die Bögen. Cyra traf ihr Ziel im Auge, Arthians Pfeil durchschlug die Stirn eines Zombies. Bevor die verbliebenen Gegner reagieren konnten rannten sie blitzschnell in den nächsten Raum, nur um sich erneut in einer Sackgassen wieder zu finden.

 

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Verzweifelt blickte sich die junge Rangerin um. Mitten im Raum steckte ein Schwert in einem großen goldenen Siegel. Es schien zu pulsieren, ihren Namen zu rufen. Wie ferngelenkt ging Cyra auf die Klinge zu. Es prickelte, als sie den Griff packte. Die Rune Erboks, des Kriegsgottes, war in den Knauf geätzt. Langsam zog sie das Schwert aus dem Siegel. Es war unerwartet groß und schwer, mit beiden Händen konnte sie es gerade heben. „WER BIST DU MEINE BEUTE ZU BERÜHREN?“ donnerte eine ehrfurchtgebietende Stimme durch den Raum. Aus den Schatten an der anderen Seite der Kammer löste sich eine gewaltiger Schatten. Zwei Mannshöhen über dem Boden blickten lodernde Augen über einen krummen Schnabel auf sie hinab. Gewaltige Flügel spannten sich so weit, dass sie beinahe an der Decke kratzten. Die gewaltigen Klauen hielten eine grün leuchtende Klinge: „HIER WARTET NUR DER TOD, MENSCH.“

 

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Das Vogelwesen glitt gemächlich, fast überheblich auf sie zu. Doch sie spürte wie ihre Kameraden sich zu ihr gesellten. Cyra festigte ihren Griff um die fremde Klinge.

Plötzlich sprang der dämonische Vogel auf sie zu und führte einen mächtigen Hieb. Doch ebenso schnell riss sie ihre Klinge hoch. Als die Waffen aufeinander trafen sprühten Funken, donnerten Gewitter. Kurz wichen die Kontrahenten voneinander zurück, nur um erneut gegeneinander zu prallen. Diesmal konnte Cyra ihre Klinge über die Parierstange ihres Gegners ziehen. Bläuliches Blut spritzte, als sie ihm einen Finger abtrennte. Das Wesen brüllte einen Schrei, der nicht nur in den Ohren schmerzte sondern bis in die Tiefen ihrer Seele drang. Hasserfüllt stieß der Vogeldämon mit dem Schnabel nach ihr. Cyra, warf sich rücklings auf den Boden, die dämonische Fratze über ihr, bereit sie mit dem messerscharfen Schnabel auszuweiden. Die Augen des Wesen brannten sich in ihren Geist, doch mit einem Mal brach der Blick des Vogeldämons. Der Kopf schwankte über ihr und krachte dann knapp neben Cyra auf den Boden. Aus dem Hals des Wesen ragte ein Kurzschwert, das Arthian noch umklammert hielt. Der alte Ranger grinste, sein Gesicht, seine Hände mit blauem Blut verschmiert: „Das war ein Großer.“

 

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Cyra half Friedjof mit U´Glak. Der Krieger würde durchkommen, doch er brauchte dringend Ruhe und eine ordentliche Behandlung. Dolf hatte sich wie immer schnell erholt. Cyra vermutete, dass er sich einfach tot stellte wenn es ihm zu viel wurde. Nicht, dass sie das Arthian gegenüber jemals erwähnt hätte.

Gerade betrat der alte Ranger den Tempel mit Gervin und den Zivilisten vom Bauernhof. Ihre Minen ließen nichts Gutes ahnen. Arthian kniete sich zu ihr: „Herka wurde entführt.“

 

 

Mission 4 - Szenario 2

 

Spoiler

Shadow Deep, ehemaliges Königreich Lorenthia

 

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Vom Lager aus hatten sie den Fußspuren der Verfolger einfach folgen können, die sich im sumpfigen Boden gut abzeichneten. Sie hatten sie zu einem alten Tempel geführt, der sich zwischen den Bäumen erhob. Im ewigen Zwielicht des Shadow Deep verschwammen die Konturen, doch Cyra konnte dennoch zwei Getalten in weiten Gewändern erkennen. Ihre Gesichter hatten sie unter spitzen Kapuzen versteckt. Jede der Gestalten schien einen Runenstein zu bewachen, die jenen in der Ruine ähnelten. Auf dem Tempel, am Ende einer langen Treppe, stand Herka. Ihr rotes Kleid hing in Fetzen und sie war gefesselt, doch sie schien nicht allzu schwer verwundet zu sein. Noch nicht.

Arthian signalisierte ihr zu warten, bis er in Position war. Cyra nickte U´Glak kurz zu. Der Hüne atmete immer noch schwer, doch er hielt seine Axt fest und seinen grimmigen Blick stur auf den nächsten Feind gerichtet. Dieser krümmte sich plötzlich und sackte zu Boden, einen Pfeil in der Brust. Dolf sprintete vor, doch noch konnte sich der Mann den wütenden Bissen erwehren.

Cyra lief los, U´Glak hinter sich. Schnell überbrückten sie die Distanz bis zur Treppe.

 

  Inhalt unsichtbar machen

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Herka blickte flehend zu Ihnen herab. Da erschien ein weiterer der Gewandeten hinter der jungen Magd. Ohne zu zögern sprintete die Rangerin hinauf und bevor der Gegner sich richtig in Stellung bringen konnte hatte sie ihre Klinge durch seine Kehle getrieben. Behutsam hüllte sie die zitternde Gefangene in ihren Mantel. Vom Tempel hatte Cyra eine gute Übersicht. Der Feind an der Runensäule war überwältigt worden und Kerisse war an das Götzenbild herangetreten. Kurz wurde die Szenerie in ein helles, blaues Leuchten getaucht und spiegelte sich in den Augen einer Gnollpatrouille, die hinter Arthians Truppe durch den Wald schlich. „Gnolle im Osten!“ warnte Cyra Ihre Gefährten.

 

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Kerisse reagierte als erstes und schleuderte einen Ball aus magischem Feuer gegen die Bestien. Eine von Ihnen verwandelte sich in eine Fackel. Mit unmenschlichem Heulen stürzte das Biest nach vorne, seine Kumpane knapp hinter sich. Doch Arthian wich allen Klingen und Klauen aus, die die Bestien gegen ihn richteten. Drei schnelle Schwünge und die Gnolle fielen zu Boden und tränkten ihn mit ihrem Blut.

„Tote!“ brüllte U´Glak, der in Richtung des zweiten Götzenbildes lief. Verwirrt blickte Cyra sich um, doch dann sah auch sie die Zombies, die langsam aber stetig auf ihre Kameraden zu schlurften. Sanft aber bestimmt führte sie Herka die Treppe hinunter. Sie mussten hier weg. Doch als sie die letzte Stufe erreichte erschienen auch vor ihr zwei der Kuttenmänner. „Was sind das für Teufel,“fragte sie sich laut. „Götzendiener. Sie wollten mich ihrem dunklen Gott opfern,“ schluchzte Herka.

 

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Cyras Blut kochte vor Zorn, doch sie zwang sich ruhig zu bleiben und legte auf den ersten Kultisten an. Ihr Pfeil drang durch sein Auge und der Mann kippte auf der Stelle um. Sein Kumpane war kurz aus der Fassung und die Rangerin wollte diesen Moment nutzen. Sie riss Herka herum und wollte zu Arthian stürmen, der so eben die Zombies in Stücke hackte. Doch auf der Treppe erschien ein weiterer Götzendiener. Cyra drängte Herka vor und stellte sich dem neuen Feind. Kerisse verbrannte einen der Männer zu Asche, doch schon kamen zwei weitere aus dem Süden herangestürmt. Dann wurde der Tempel über ihnen in ein kränkliches grünes Licht getaucht. Ein großer Mann in einer massiven Rüstung deutete mit einem Stab auf ihre Gruppe, während er Worte intonierte, die eine dunkle Resonanz in ihrer Seele verursachte.

 

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„Friedjof, kümmer dich um Herka,“ rief Cyra, bevor sie sich in den Kampf warf. Die Ranger und Kerisse fochten Seite an Seite, während der Priester sich mit der jungen Magd nach Osten zurückzog. Ein weiterer Feind fiel unter ihren Hieben, doch der gewaltige Mann kam die Treppe herab. Grüne Flammen züngelten am Ende seines Stabes. Weit hinter sich hörte Cyra Friedjofs Stimme: „Gnolle!“ Sie mussten schleunigst hier raus. Wo bei den Göttern war U´Glak?

 

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U´Glak schüttelte das Blut seines Feindes von der Klinge. Behutsam legte er seine Hand auf den Runenstein. Sofort durchströmte eine Woge prickelnder Energie durch seinen Körper, während sich jede noch so große Wunde an seinem Körper schloß. Erfrischt und voller Energie rannte er zurück zu dem Tempel, hinter dem der Kampflärm mit jeder Sekunde anschwoll. Doch urplötzlich brach ein gewaltiger Troll aus den Bäumen und stürzte sich auf ihn. Mit einem gewaltigen Krachen traf seine Axt auf die Keule des Untiers. Beide Kontrahenten verharrten kurz, dann tauschten Sie die nächsten Schläge aus. Der Krieger war schneller, doch die pure Gewalt des Trolls übertraf sogar seine Stärke. In letzter Sekunde wich er einem Keulenschwung aus, sprang vor und hieb der Bestie tief in den Bauch. Stinkende, warme Gedärme quollen über seine Hände und auf den Boden. Über dem Tempel leuchtet kurz eine gewaltige grüne und rote Feuerwolke, gefolgt vom Schrei einer Frau. U´Glak hielt sich nicht weiter auf. Schnell eilte er zu seinen Kameraden.

 

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Cyra hatte das magische Duell verfolgt so weit sie konnte. Lange hatte Kerisse mit dem Priester gerungen, doch nun lag ihr Körper am Fuß der Treppe. Während sie sich weiter verteidigte versuchte sie ihre gefallene Kameradin zu erreichen. Arthian war bereits angekommen und hatte einen Kultisten zu seinen dunklen Göttern geschickt. Nun drang er auf den Priester ein, doch dieser schleuderte einen Flammenstrahl auf den alten Ranger. Kurz schien sein Ende gekommen, doch Dolf verbiss sich im Stab des Feindes und bekam den Großteil des Zaubers ab. Jaulend fiel das treue Tier. Hasserfüllt schlug Arthian den Stab in zwei Hälften und vergrub seine Klinge dann zwischen den Panzerplatten tief in den Eingeweiden des Götzenanbeters. Aber noch während der Körper fiel warf sich ein anderer Kultist auf Arthian und schlug ihm eine tiefe Wunde am Rücken.

Cyra erreichte den Kampf gerade rechtzeitig um den tödlichen Schlag gegen den alten Ranger abzufangen. Die Klinge des Kultisten streifte sie, doch es war kaum eine Fleischwunde.

In ihrem Rücken erschienen nun Herka und Friedjof. Der Priester wehrte sich mit aller Macht gegen einen weiteren Gnoll. Als die Bestie nach seiner Kehle schlug duckte er sich weg und wirbelte seinen Stab gegen den Feind. Der Schädel des Gnolls brach mit einem deutlichen Knacken.

 

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Rücken an Rücken kämpften die Gefährten nun. U´Glak war zu ihnen gestoßen, die junge Herka hatten sie in ihre Mitte genommen. Langsam versiegte der Strom der Kultisten aus dem Tempelinneren, doch dafür schob sich eine große Horde lebender Leichen aus dem Norden auf sie zu.

„Jetzt oder nie, bevor diese toten Bastarde uns auch noch angreifen,“ keuchte Arthian. Cyra mobilisierte ihre letzten Reserven und wagte einen Ausfall. Ihr Mut wurde belohnt, als nicht nur ihr Feind mit durchstoßenem Herzen fiel, sondern links und rechts auch seine letzten Kumpane von Arthian und U´Glak niedergestreckt wurden. Ohne weiteres Zögern griff der dunkelhäutige Hüne nach Kerisse´leblosem Körper, während der Ranger seinen Hund aufhob und Cyra Herka an der Hand nahm und sie nach Süden zog, weg von den wandelnden Leichen, hin zu ihrem Lager, hoffentlich in Sicherheit.

 

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bearbeitet von Andrhimnir
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Am 8.10.2019 um 12:16 schrieb Mr. V:

Dann viel Erfolg mit dem neuen Thread. Hast du in deinem SoPro einen Link hierhin gesetzt?

 

Danke dir. Ja, hatte im letzten Beitrag einen Link gesetzt. Eventuell nur etwas zu sehr im Text versteckt. 

 

Bis jetzt läuft es hier auch etwas schleppend, wenigstens habe ich jetzt die Platzhalter mal mit dem Bestand gefüllt.

 

Die Anmeldung fürs das P500 hat geklappt. Jetzt steht die Vorbereitung der Minis an und es muss noch das ein oder andere Geländestück gebaut werden. Somit sollte hier auch zeitnah neuer Content folgen.

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Was ist da los? Noch nichts los?! Großartige Minis großartig bemalt und wunderbar präsentiert! Du hast mein Abo. ;)

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vor 28 Minuten schrieb Dorns.Fist:

Was ist da los? Noch nichts los?!

Ich hab schon im Sommerprojekt hierzu gelobhudelt ;)

Warte auf neuen Output für weitere  hudeleien!

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Am 11.10.2019 um 07:44 schrieb Dorns.Fist:

Was ist da los? Noch nichts los?! Großartige Minis großartig bemalt und wunderbar präsentiert! Du hast mein Abo. ;)

 

Schön dass du weiter dabei bist.

 

Am 11.10.2019 um 08:13 schrieb Landi:

Ich hab schon im Sommerprojekt hierzu gelobhudelt ;)

Warte auf neuen Output für weitere  hudeleien!

 

Für Lobhudelei bin ich immer zu haben, ich versuche sie mir dann mal zu verdienen 

 

Am 12.10.2019 um 08:57 schrieb Zanko:

Toll bemalte Modelle und sehr interessante Hintergrundgeschichten / Szenariobeschreibungen! :popcorn: Hier schaue ich nun öfters rein. Jetzt mache ich mich erst einmal zu Deinem Sommerprojekt auf! :winken:

 

Schön, dass du dabei bist, ich hoffe dir gefällt was du findest. 

 

Gestern ging es los mit dem Gelände für die kommenden Missionen, leider durch renitentes Kind unterbrochen. 

 

Zwei Hütten für das Camp der Gnolle:

 

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Und der Boden für die ersten beiden Räume des Wachturm. Das war so ne Arbeit wo das Hobby fast aufhört Spaß zu machen :

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Jetzt sturmfrei, Football läuft, da sollte bis heute Abend Fortschritt zu erkennen sein. 

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Im Spoiler ein kleines Update zur gestrigen Geländebausitzung. Alles noch komplett WIP. Nachdem ich am Boden für den Wachturm ja schon verzweifelt bin kamen dann gestern noch die Rohlinge für 42 Mauersegmente dazu -_- Weiterhin Bases für die Hütten, einzelne Felsen als Scatter Terrain (die sind tatsächlich quasi fertig), ein großer Runenstein und ein Fluß.

 

Spoiler

Felsen.thumb.jpg.58db34d46f3a4ee59ff234b5a573847f.jpg

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Ich nehme gerne Vorschläge für weiteres Scatter Terrain im Bereich Wald/Sumpf entgegen. Bislang habe ich Holzstapel und die Felsen, ein paar Sichtblocker mehr wären sicher nicht verkehrt. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee.

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Die Felsen und Mauersegmente sind schon einmal echt cool. :-)

 

Der Fluss sieht allerdings nach Straße aus. 90° und 180° Wendungen sind doch schon eher ungewöhnlich für Gewässer. Hier würde ich ein organischeres Aussehen bevorzugen. 

 

Was den Sumpf angeht hat man ansonsten noch jede Menge Optionen für Scatter Terrain. Baumwurzeln könnten dafür genutzt werden Sträucher und Bäume zu basteln. Ist derzeit der Shit in der Mordheim 2019 Szene. ?

 

http://gardensofhecate.blogspot.com/2019/07/ccxxvi-mordheim-mmxix-report.html

 

Im Zoobedarf gibts außerdem noch Treibholz etc. Kann man sehr gut, für umgestürzte Bäume verwenden. Insgesamt bietet es sich dann auch direkt an alles mit Pilzen zu überziehen. Ein Sumpf kann gar nicht modrig genug sein. 

 

Mein persönlicher Favorit sind dann immer noch Waffen und Hände, die aus dem Sumpf ragen. ? Habe ich bei meinen Orks auch sehr exzessiv angewandt. 

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Abseits davon Könnte man auch einen halb versunkenen Karren aus dem Sumpf ragen lassen, dessen Ladung ebenfalls halb versunken ist. 

 

Das wären erst mal so ein paar Ideen meinerseits. ?

 

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Danke für deine Ideen. Sträucher... manchmal ist es so offensichtlich ?  ich guck mal was der Garten so an Wurzeln hergibt. 

 

Der Fluss bleibt nicht so, der wird in Teile gesägt, so dass man ihn modular aufbauen kann. Die Kurven werden dann in 30 oder 45 Grad Teile gestückelt, damit kriegt man sanftere Windungen hin. 

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vor 9 Stunden schrieb Andrhimnir:

Danke für deine Ideen. Sträucher... manchmal ist es so offensichtlich ?  ich guck mal was der Garten so an Wurzeln hergibt. 

 

Der Fluss bleibt nicht so, der wird in Teile gesägt, so dass man ihn modular aufbauen kann. Die Kurven werden dann in 30 oder 45 Grad Teile gestückelt, damit kriegt man sanftere Windungen hin. 

 

Ich werde demnächst selber noch einmal auf die Jagd nach geeigneten Wurzeln gehen. ? Habe ja noch eine ganze Menge Projekte vor mir. ?

 

Wenn der Fluss so angepasst werden soll, dann bin ich voll und ganz beruhigt. :-) Klingt nach einem sehr guten Konzept. Ich bin gespannt aufs nächste Update!

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vor 20 Stunden schrieb Schwarzbrand:

Tolle Spielberichte, vielen Dank und gerne mehr davon!

 

Danke, neue Spielberichte wird es geben, allerdings erst im P500. Dann aber richtig ?

 

vor 18 Stunden schrieb Saranor:

Schöner Start. Ich verfolge es weiter :)

 

Danke, schön das du dabei bist. 

 

vor 11 Stunden schrieb Dorns.Fist:

 

??Ich bin gespannt aufs nächste Update!

 

Uh, die mobile Bearbeitung ist schlimm, man kriegt die Smileys einfach nicht weg. 

Der Fluss trocknet noch vor sich hin, Wassereffekt ist nix für Ungeduldig. Aber den Runenstein kann ich präsentieren:

 

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Runensteine sind immer eine schicke Erweiterung für den Spieltisch. :-) Der ist gut gelungen. 

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Sehr schönes Gelände...Sichtblocker IM Wald/Sumpf hätt ich auch Bäume genommen^^

Für Mission 2 Szenario 1 könnte man dann tatsächlich Bases einfach als blockierend/unpassierbar werten. Da dann halt mehrere Bäume, Sträucher etc. druff.

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Was in einem Sumpf auch immer passt: Stege. Sind schnell und einfach gemacht und vor allem: in vielen Szenarien einsetzbar. ;)

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vor 4 Stunden schrieb Landi:

Sehr schönes Gelände...Sichtblocker IM Wald/Sumpf hätt ich auch Bäume genommen^^

Für Mission 2 Szenario 1 könnte man dann tatsächlich Bases einfach als blockierend/unpassierbar werten. Da dann halt mehrere Bäume, Sträucher etc. druff.

 

Wie schätzt du das denn ein wenn man Wald-Bases ähnlich wie bei Warhammer deklariert, also 1" reingucken, schwieriges Gelände, weiche Deckung? Macht das anschleichen an die Wachen vermutlich zu einfach? 

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Naja Sichtlinien gibt es ja vor allem im Nahkampf eher nicht. Ran bewegen und kämpfen^^

Hab das Szenario 2 mal gespielt...Sehr schleichintensiv war es aber nie, Alarm haben wir recht früh ausgelöst. Aber ist nen cooles Gimmick für die ersten paar Runden, also mach dir nicht zu viele Gedanken drüber 

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