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TabletopWelt

Das Hobby und der Tod! - Wie geht es weiter?


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Ich habe heute ein ernstes Thema, welches ich schon lange mal zur Diskussion stellen wollte und tue dies heute wegen diesem Video:

 

 

Ich war kürzlich auf der FeenCon in Bonn und habe dort vom Krebstod eines Freundes (und ehemaligen Vorgesetzten) erfahren, zudem wäre auch noch der Geburtstag einer Freundin gewesen, sie wurde nur 39 Jahre alt. Krebs ist ein Arschloch und ich wünsche Denis an dieser Stelle alles Gute und hoffe, dass er diese fiese Krankheit besiegen kann.

 

Momentan bin ich betroffen, wütend und traurig ... und nachdenklich. Ich glaube nicht, dass ich in naher Zukunft sterben werde, aber irgendwann trifft es uns Alle mal. Manch einer von uns stirbt wenn er seine letzte Figur bemalt habe (in dem Fall bin ich unsterblich!) beim einen geht es schnell und plötzlich, beim anderen langsam und quallvoll.

Gegen den Tod machst du nix und wenn du selbst davon betroffen bist, macht es dir vermutlich auch nix mehr aus, denn du bist ja tot.

Vielleicht geht ja dann auch eine tolle Ewigkeit in Wallhalla oder wo auch immer los, aber das Fass will ich hier nicht aufmachen. 

 

Es geht mir viel eher um unsere hobbyistische Hinterlassenschaft und um unsere Hinterbliebenen. Wenn meine Freundin meinen Hobbykram zu dem Preis verkauft, welchen ich ihr gesagt habe, dass er kostet, werde ich im Grab rotieren.

Was machen unsere Frauen, Männer, Kinder oder vielleicht sogar Enkelkinder mit dem ganzen Kram, wenn wir mal nicht mehr sind?

Der/die Eine oder Andere hat vielleicht eine(n) Partner(in), der/die ebenfalls im Hobby ist aber bei den meisten von uns ist das vermutlich nicht so. Manche (Männer) haben ja einen Kumpel, der im Fall der Fälle, den Browserverlauf im Laptop löscht.

Gut wäre es einen Freund im Hobby zu haben, der den Hinterbliebenen mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Ach ich weiß auch nicht ... Ich glaube ich will Euch von Günne erzählen. Günne war merkwürdig und ich kannte ihn eher flüchtig von ein paar Conventions. Günne war Beamter, lebte mit seiner Mutter im eigenen Haus, hatte ein kleines Faibel für TT und Rollenspiel und ein Großes fürs Sammeln. Nach eigenen Aussagen (durch gemeinsame Freunde bestätigt) hatte er quasi ALLES! Also auch so Sachen, wie den Zinn-Thunderhawk in der Holzkiste usw. Gelegentlich hat er sich Modelle bemalen lassen und in Vitrinen verstaut, so richtig gespielt hat er wohl eher nicht. Keine Ahnung, er war eben ein komischer Vogel, auf einer Con hat er mal sehr diletantisch versucht, meine damalige Freundin anzubaggern ... Günne war nicht attraktiv oder charismatisch und seine Frauenkenntnisse vermutlich eher gering ... und meine Ex hat die Situation geschickt umspielt ... Wie auch immer, ohne diese "strombergsche" Eskapade hätte ich ihn vermutlich längst vergessen. Irgendwann hat mir dann ein Freund erzählt, das Günne mit Mitte vierzig gestorben ist.

Er und ein anderer Freund haben der Mutter dann beim "entrümpeln" und verkaufen seiner Schätze geholfen.

Gut wenn man Freunde hat! Besser wenn sie sich mit der entsprechenden Materie auskennen.

 

Ich weiß ich schreibe hier gerade ziemlich wirr und will mir glaub nur ein paar Sachen von der Seele schreiben.

Aber vielleicht ist das ja eine gute Therapie?

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr schon Freunde/Bekannte aus dem TT-Hobby verabschieden müssen?

Konntet Ihr den Hinterbliebenen mit Rat und Tat zur Seite stehen?

Was geschah mit den Minis? (Verkauft/verschenkt/entsorgt/behalten?)

Gibt es evtl. schon Fälle, das Forenmitglieder gestorben sind?

 

Ich wünsche Euch, dass Ihr und Eure Lieben alle gesund bleibt und sorgenfrei Euer Hobby bis ins hohe Alter betreiben könnt!

 

Euer Andreas aka Kodiak71

 

In diesem Sinne:

 

 

  • Like 10

Bemalte Minaturen 2014: 152  //  2015: 108  //  2016: 114 // 2017: 104 // 2018: 115// 2019: 107

 Kodiaks Allerlei // Kodiaks Allerlei II: "30 Jahre Hobby sind nicht genug!"

Time And Relative Dimensions in Space - Ein Doctor Who Projekt

Die PRODOS Leichenhalle: Warzone Resurrection und AvP Unleashed

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Zum Einstieg ins Thema:

Ich habe meine Unterstützung für Denis aufgestockt. Ich wünsche ihm und seiner Familie alles Gute. Mich hat seine Nachricht auch echt schockiert!

 

Und ja, ich habe auch schon sehr gute Freunde verabschieden müssen. Teilweise in sehr, sehr jungen Jahren.

  • Like 3

It is wonderful to do nothing, and then have a good long rest afterwards.

 

Mein Projektthread

P 500: Zombicide - Night of the Living Dead

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Am 2.8.2022 um 17:39 schrieb Kodiak71:

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr schon Freunde/Bekannte aus dem TT-Hobby verabschieden müssen?

Konntet Ihr den Hinterbliebenen mit Rat und Tat zur Seite stehen?

Was geschah mit den Minis? (Verkauft/verschenkt/entsorgt/behalten?)

 

Zuerst einmal alles erdenklich Gute an Denis und seine Familie in dieser scheiß Zeit! Worte helfen wenig, können aber vielleicht etwas aufrichten.

 

Auch ich habe schon einige Freunde und Bekannte verloren, teils an diese Krankheit, teils an andere. Die Hinterlassenschaften sind dabei eine paradoxe Mischung aus Klotz am Bein und Anker der Erinnerung für die Hinterbliebenen gewesen. Zu denen zählte ich mich auch irgendwie. Wenn man sich jahrelang (teilweise Jahrzehnte) kennt, gemeinsame Hobbys pflegt und dann plötzlich alles vorbei ist, das macht traurig, nachdenklich und man fragt sich, ob man selber auch einst in guter Erinnerung bleiben wird.

Was den "Klotz am Bein betrifft" ist es wie gesagt absolut widersprüchlich, was da in den Hinterbliebenen vorgeht. Einerseits sollte das Zeug weg, andererseits war es aber auch immer etwas Handfestes, das an den geliebten Menschen erinnerte. Das waren wahrlich keine schönen Momente, wenn es dann doch an das Verkaufen ging.

Für keinen der Beteiligten.

 

Ich selber habe daher für mich beschlossen, vieles bereits jetzt auf ein wirklich bespieltes Minimum einzudampfen.

Mir geht es gut, Gott sei dank! Aber trotzdem möchte ich im schlimmsten Fall meinen Lieben keinen Haufen Zeug hinterlassen, von dem sie nur rudimentär Ahnung haben und der sie mehr und länger belastet, als irgendwie vermeidbar. Daher wird von mir irgendwann auch noch mehr in den Müll, in Wanderkisten, Verlosungen und / oder Marktplätzen landen, dass steht schon fest. Unklar ist im Moment nur, was genau weg kann. Aber das liegt auch am Sommerloch bzw. dem Wetter, dass einem Wintermenschen wie mir wie mit einem Strohhalm die Kraft aus den Kochen saugt. Da wir uns eh in den kommenden Jahren wohnungstechisch verkleinern, eventuell sogar ganz weg aus einer Großstadt ziehen möchten, ist das aber auch doppelte Motivation, die Sammlung an Kram pragmatisch zu bewerten.

Was beim Umzug nicht belastet, kann auch die Hinterbliebenen nicht bedrücken.

 

Nochmals auf diesem Weg alles Gute und viel Kraft an Denis und seine Familie.

D.J.

 

 

 

  • Like 9

Meine Projekte

Meine wundersame Sammelbox für alles (Star Trek Alliance und andere Solospiele), Heroquest ... endlich wieder Heroquest-Retro Projekt / Kugelhagel - Sharpe's Rifles und Wellingtons Triumph Napoleonisch in 1/72 / 20mm / Kugelhagel-Pocket - ACW in 15mm Orry Main & George Hazard im ACW - 12 -13mm BP Epic Minis /  Herr der Ringe - oben drauf unten drunter Abenteuer in Mittelerde

 

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Spende von mir ging auch direkt raus, als ich das Video heute sah. Sehr ergreifend.

Leid gibt es Millionenfach (und wir fördern es ja auch stark), aber nur bei Menschen, zu denen ich eine Beziehung habe, leide ich auch wirklich mit. Und das ist auch eine gute Schutzfunktion. Muss auch sein. Filtern filtern...

In diesem Fall der Denis. Sicherlich der bekannteste, deutschsprachige Tabletopper und jedem/r ein Begriff. Früher in Magabotato (ist das schon her) und dann mit Diced weiter gemacht. Habe die Sendung lange nicht mehr geschaut, weil sie mir nicht mehr so viel gab, was aber keine Abwertung ist. Daher musste ich mich erst mal auf die Nachricht hinweisen lassen.

Er hat bereits so viel für die TT Szene getan, alleine an Nachwuchs/Zuwuchsförderung durch seine Show (schön bei den Rocketbeans) und events etc., das muss man wirklich ganz neben seiner Person (er hat mich mal auf einer Tactica interviewed als es noch die Magabo Show gab, sonst kenne ich ihn nicht persönlich) sagen und anerkennen als Szenemitglied. Umso mehr hoffe ich, dass ihn die Szene jetzt unterstützt. Über 1.000 Kommentare. Das freut sicher sehr, aber schön wäre natürlich auch tatsächlich etwas Zuschuss. 1000 Leute mit 10,- EUR macht 10.000,- EUR. Das wäre was. Funktioniert ja leider nie so. Aber man darf ja gerne mehr geben. Es soll sich jedoch niemand genötigt fühlen. Andere haben keine Reichweite und bekommen nix.

 

@Kodiak71

Dein Text war interessant zu lesen für mich. Man darf ja auch mal schweifen. Ich habe noch keine jüngeren Bekannten/Verwandten verloren. Das Thema Hinterlassenschaft habe ich mir aber doch schon 2,3 x durch den Kopf gehen lassen. Insbesondere wie auch @D.J. schrieb, geht es dabei auch darum, nicht zu egoistisch zu sein und andere nach seinem Tod zu belasten.

Mein Vater ist ein notorischer Sammler. Da liegen einige Werte, aber es wird auch ein enormer Aufwand sein, dass alles wieder wegzugeben, ohne es einfach zu verramschen. Das finde ich schon nicht sehr geil, aber es ist ihm immerhin bewusst. Ändert nur nichts. Nunja: Soll er Spaß haben.

Materielles verbraucht viel Zeit/Energie und eben nicht nur Geld. Beim Kaufen, beim Aufbewahren + Verwalten (umziehen, warten etc.), beim wieder Weggeben. Und nicht nur das, es bindet auch geistige "Energie/Ram Speicher" und hindert das Fokussieren auf Dinge. Ich glaube es ist eine schlechte Angewohnheit in Dingen sein Glück zu suchen. Ist aber sicherlich auch irgendwo biologisch in uns drin das Hamstern (für schlechte Zeiten?). Was ist zu viel? Zu viel wird es für mich spätestens dann, wenn man es im Leben nicht mehr nutzen kann. Oder sagen wir innerhalb von 10 Jahren.

 

Die Corona Pandemie und insbesondere die Maßnahmen dazu gingen mir sehr auf den Keks. Mein Konsumverhalten änderte sich (wohl dadurch) und so verlor ich an Vernunft und kaufte mich glücklich (Immerhin konnte ich das, im Gegensatz zu den vielen Verlierern dieser Geschichte). Sicherlich nicht so krass wie viele im Hobby, aber schon so, dass ich jetzt Jahre brauchen werde, das alles zu bemalen/nutzen. Keines möchte ich davon abgeben, aber ich hoffe, dass der Trend jetzt versiegt und ich langsam wieder aufhöre zu kaufen. (ich hoffe, keiner macht ein DUNE Tabletop)

Dann lieber Leute in der Szene mit dem Geld unterstützen. Das muss nicht nur wegen einer Krankheit sein. Ich habe letztens einem Game Designer etwas extra Geld geschenkt, einfach weil seine Leistung / Spiel mich begeistert, oder einem Hobbyisten, weil er ein Mega Event auf die Beine gestellt hat (bei dem ich nicht teilnehmen konnte), oder einem TT Podcast einen Fuffi in die Hand gedrückt, anstatt das Geld auf der Tactica auszugeben (da ich zu diesem Zeitpunkt noch vernünftig war^^). Oder ich verzichte in meinem lokalen TT Laden auf alle Prozente, weil ich eben den Laden unterstützen mag (auch weil ich vieles nicht dort kaufen konnte [3D Druck etc.]). Ich bin nicht toll deswegen, aber es hat wirklich Spaß gemacht, Geld für eine selbstlosere Sache zu geben. Auch mal was zurück zu geben. Auch wenn es nur im Hobbybereich ist. Man stelle sich mal ein Ehrenamt vor...

 

Ich habe tatsächlich meine Infinity Minis in ihren Tüten wo sie noch lange schlummern werden mit Zetteln versehen auf denen der Name steht. Damit im Fall der Fälle immerhin das Modell richtig bei ebay eingestellt werden kann. Habe ich aber bisher nur dort gemacht. Das sind zwei kleine Packungen voll mit Zinn, der nach nichts aussieht, aber doch 600,- EUR Wert hatte. ^^

 

Auch wenn ich im Hobbybereich also ins Sammeln gekommen bin, bin ich doch ein Fan des minimalistischeren Ansatzes und finde es gut, was @D.J. da zum Beispiel macht.

 

Ich habe übrigens in einer Art "Letzter Wille" Dokument darum gebeten hier im Forum Bescheid zu geben, wenn ich Bud Spencer gefolgt bin.

Ja, das war mir wichtig, weil es doch ein tolles Forum mit tollen Leuten ist. :D

Mich würde auch interessieren, ob jemand bereits starb den ich hier öfter gelesen habe. Auch wenn ich jetzt nicht sooo stark tief drin bin.

 

 

Eins noch:

In Berlin gibt es einen Verein, der eine Sammlung Minis eines Verstorbenen erhalten hat. Sie haben extra eine kleine Seite auf ihrer Page eingerichtet.

In Memoriam:

https://www.irrlicht-verein.de/www-irrlicht-verein-de/memoriam/

 

Auch zu verkünden, dass die Minis an z.b. Kreativ ADHS gehen sollen wenn man verstirbt wäre ja schon mal eine Idee.

 

bearbeitet von Aun Jan Kauyon
  • Like 7

Empfehlung PC Spiel: Dawn of War II Retribution: Elite Mod. Gute Videocasts: Indrid Casts

 

Mein Sammelthema

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Weil nach Forenmitgliedern gefragt wurde, der gute @Luthor Harkon ging vor ein paar Jahren von uns.

Netter Kerl und ich habe öfters mit ihm gespielt. Ich glaube um seine Figuren kümmerten sich auch Freunde für die Familie.

  • Like 6
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Oh ja, das Filtern von Emotionen, damit man nicht an der Flut von Emphatie zerbricht ... nicht immer leicht 😕 Aber enorm wichtig, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Und Rabatte im lokalen Laden sind nett, aber die beachte ich auch nie oder werfe sie in Kaffeekasse. Ist nicht viel, aber ih mag es auch nicht, wenn sich ein Ladenbesitzer selber das Fleisch von den Knochen reißt, um Kunden anzuziehen. Unsere Läden sind schließlich keine C&A oder so und oft bestelle ich ja auch in anderen Läden außerhalb von Köln online. Da bricht mir also kein Zacken aus der Krone, wenn ich mal ein oder zwei Euro nicht spare.

 

Was @Aun Jan Kauyon so treffend zur Coronakrise sagte, trifft auch auf mich zu. Erst habe ich gekauft, dann wieder verkauft ... Hamstern oder sein Glück in Gegenständen suchen, ist nicht so der dauerhafte Bringer. Jedenfalls nicht so wechselhaft oder launisch. Als Knirps hatte ich Lieblingsspielzeug, dass ich mit meinem Leben verteidigt hätte.

So halte ich das heute inzwischen auch wieder, auch wenn das jetzt albern klingt. Das sind Regelwerke (HeroQuest, H.d.R, Kugelhagel, Star Trek Attack Wing / Alliance) oder Figuren(sammlungen), die würde ich nicht hergeben. Die sind auch gut organisiert verpackt. Da kann im Falle des Falles meine Familie leicht drauf zugreifen und sie ohne viel Arbeit anbieten. Alles andere ist "expendable" und irgendwie mit meinen Lieblingen kombinierbar.

Denn so, wie Aun sagte, kostet eine Sammlung auch Energie und Zeit und nicht nur Platz.

 

Ein interessantes Thema, eine wichtige Frage, die @Kodiak71 da gestellt hat.

Da eröffnen sich noch ganz andere Facetten, über die man im typisch "sorglosen Hobby-Alltag" eigentlich nie nachdenkt.

 

 

  • Like 5

Meine Projekte

Meine wundersame Sammelbox für alles (Star Trek Alliance und andere Solospiele), Heroquest ... endlich wieder Heroquest-Retro Projekt / Kugelhagel - Sharpe's Rifles und Wellingtons Triumph Napoleonisch in 1/72 / 20mm / Kugelhagel-Pocket - ACW in 15mm Orry Main & George Hazard im ACW - 12 -13mm BP Epic Minis /  Herr der Ringe - oben drauf unten drunter Abenteuer in Mittelerde

 

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Die Geschichte von Denis fand ich auch heftig. Ich kenne ihn allerdings nicht persönlich. Ich wünsche ihm alles Gute und eine vollständige Genesung!

Ich wünsche ihm vor allem, dass das Video und die Geschichte dahinter nichts mit diesem Thread hier zu tun hat!

 

 

Leider habe ich bereits mehrfach geschätzte und geliebte Menschen verabschieden müssen.

 

Ich kann euch sagen. Das bisschen TT Kram (und wenn es ein ganzer Keller voll ist) würde mich nicht wirklich belasten. Wir hängen da alle sehr daran und es ist uns aus irgendeinem irrsinnigen Grund "wichtig" was damit nach uns passiert. Aber ehrlich gesagt. Es ist egal.

 

Entweder wir haben jemanden im Bekanntenkreis oder in der Familie der sich der Sache annimmt und das dann irgendwie veräußert, oder auch selbst behält. Vielleicht bleiben ein paar Erinnerungsstücke auch bei der Familie die nix damit zu tun hat, einfach als Erinnerung. Möglicherweise wird es an einen zwielichtigen Händler verkauft, der das Geschäft seines Lebens macht, oder es fliegt einfach alles in den Container, weil niemand den nerv hat sich damit rum zu schlagen.

 

Und ganz ehrlich, egal was passiert, es ist in Ordnung. Das dürfen die Hinterbliebenen so machen, wie sie es für richtig halten.

 

Das gute am Hobby ist:

Fast alles ist transportabel bis hin zu verschickbar

Es sind keine gefährlichen Stoffe involviert

Nichts muss gesondert entsorgt werden

Es wird beinahe immer jemanden geben, der wenigstens noch ein paar Euro dafür ausgibt.

 

Leider werden Sammlungen (Briefmarken, Münzen, TCG, Tabletop, Actionfiguren, etc.) oftmals im eigenen Kopf viel wertiger eingestuft, als ein potentieller Kunde das einschätzen würde. Ich würde also niemals damit rechnen, dass meine Familie großartig Gewinn mit meinen Minis macht. Ich gehe eher davon aus, dass meine Familie dann mehr Wert darauf legt, dass es nach der Entscheidung für die Veräußerung/Entsorgung schnell geht.

Tatsächlich schätze ich, dass meine Frau in dem Fall schlau genug wäre das ganze einem unserer Tabletopfreunde in die Hand zu drücken und zu sagen: "Verkauf das"

 

 

Eine (Hobby-)Autowerkstatt aufzulösen ist da eine ganz andere Hausnummer. Lauter Giftstoffe, Sondermüll, undefinierbare Flüssigkeiten, teilweise richtig teures Werkzeug, etc.

Da kann man nicht einfach alles wegwerfen, wenn es einen stört. Das kann dann tatsächlich zur Belastung für die Hinterbliebenen werden.

 

TT Kram hat man, wenn es schnell gehen muss innerhalb eines Tages in einen Container verfrachtet.

  • Like 7

Sommerprojekt Smock - Der Smockerling ist erwacht - diverse


Alles mögliche zum gucken: Smocks Sammelthema

(40k, Kingdom Death: Monster, Saga, Frostgrave, Dropzone Commander,...)

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