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TabletopWelt

Das DC Extended Universe und andere DC-Verfilmungen


Zavor

Empfohlene Beiträge

Vor gut einem Monat (vgl. meinen Beitrag vom 9. Dezember) hatte ich einen Artikel verlinkt, der über die personellen Veränderungen hinter den Kulissen berichtete und weitere andeutete. Anfang des neuen Jahres folgte dann die nächste Meldung hinsichtlich dieser Thematik: So wurde mittlerweile der so genannte "President of DC-based film production" eingesetzt, der auch über das DCEU wachen soll - wohl das Pendant zu Kevin Feige bei Marvel. Da dies aber nicht die erste Neubesetzung an der Spitze des Filmuniversums ist, muss dennoch abgewartet werden, ob sich eine grundlegende Besserung einstellt.

 

Wie angekündigt, habe ich mir Mitte Dezember Justice League angesehen. Die Review habe ich jedoch vor mir hergeschoben, allerdings in erster Linie wegen meines Zeitmanagements. Entsprechend möchte ich eine Veröffentlichung nun nachholen:

 

Spoiler

Wie bereits bei voran gegangenen Filmen des DCEU kann ich mich der allgemeinen Stoßrichtung der Bewertung nicht anschließen. Rein für sich betrachtet bietet der Film den klassischen Inhalt eines gemeinsamen Superhelden-Abenteuers. Möglicherweise ist dies jedoch einer der Gründe, warum auch das erste gemeinsame Auftreten der Gerechtigkeitsliga eher mit Argwohn betrachtet und beurteilt wird: Vielleicht hat man sich mehr erhofft, nachdem sogar Joss Whedon, der das MCU maßgeblich prägte, ins Boot geholt werden konnte.

 

Justice League zeigt sich dabei in einem abweichenden Gewand, indem versucht wurde, die düstere Stimmung, die in anderen Filmen - insbesondere in Batman v Superman - präsent war, aufzulockern. Dies sollte nicht nur durch die Figur des Flash, die mit ihrer naiv-unbelassenen Natur ein Gegengewicht zu seinen Mitstreitern bildet, gelingen, sondern auch durch die Gruppendynamiken, die sich zumindest in Teilen entfaltet haben. Es war anzumerken, dass auch das Team hinter dem DCEU versuchte, sich am Zusammenspiel der Marvel-Helden, das im MCU bereits seit einigen Jahren etabliert ist, zu orientieren. Jedoch gelingt eine eigene Umsetzung nur in Teilen, da es der bisherige Verlauf des Filmuniversums nicht zuließ, alle Charaktere, bzw. Mitglieder der Justice League gleichermaßen kennen zu lernen. Batman muss nicht unbedingt mit einem Solo-Film dem Publikum vorgestellt werden, die Fledermaus dürfte auch dem "Comic-Casual" bekannt sein. Aber selbst diese Figur war bereits zuvor in einer gewichtigen Rolle auf der großen Leinwand zu sehen - ebenso Superman und Wonder Woman als die anderen beiden Teile der so genannten DC Trinity. Aquaman, Cyborg und Flash jedoch tauchen das erste Mal in relevanten Rollen auf - kennenlernen konnte man sie im Rahmen des Filmuniversums zuvor jedoch nicht. Hier zeigt sich, dass die Idee, sich deutlich vom Vorgehen der Marvel-Konkurrenz abzugrenzen, vielleicht nicht die beste Entscheidung war. Natürlich hätte der Copycat-Vorwurf bestanden, aber zeitgleich hätte auch die Chance bestanden, dass die Zuschauer eine erste Bindung zu den besagten Charakteren knüpfen können und erfahren, was es mit ihnen auf sich hat.

 

So jedoch kommen die Hintergründe der drei Figuren zu kurz. Zwar versucht der Film, die eher tragischen Geschichten von Flash und Cyborg zu beleuchten, kann dies aber nur oberflächlich tun. Dadurch geht auch Potential beim Zusammenspiel zwischen den Helden verloren, da diese teilweise erst einmal etabliert werden müssen, bevor sie mit einander wirken können. Gerade bei den Dynamiken zwischen Batman und Wonder Woman kann man eine andere Tiefe wahrnehmen, da diese bereits als etablierte Figuren gelten können und im bisherigen Verlauf des Filmuniversums schon einmal miteinander interagierten.

 

Aus meiner Sicht funktioniert die bereits angemerkte humorvolle Note recht gut, mag aber manchmal etwas überraschend wirken, da die bisherigen DCEU-Filme einen anderen Ton für das Filmuniversums angeschlagen haben. Sehr bemerkenswert ist hingegen die Darstellung von Aquaman. Diese Figur musste über all die Jahrzehnte regelmäßig Spott einstecken, sodass sich dieses Schicksal fest in der "Geek-Kultur" verankerte. Man merkt der Darstellung von Arthur Curry im Filmuniversum die intensiven Bemühungen an, dieses Bild gerade zu rücken. So erscheint Aquaman im Justice League-Film als draufgängerisches Raubein, der weit weg vom Dasein des Königs seines Volkes ist. Interessant könnte werden, wie sich die Figur in späteren Filmen weiter entwickelt - denn im Moment lastet ihr eine sehr starke "Game of Thrones"-Aura an, was möglicherweise auch am gewählten Schauspieler liegt.

Sehr viel Potential bringt aus meiner Sicht die Figur des Cyborg mit. Insbesondere der Konflikt zwischen ihm und seinem Vater, dessen gute Intention eher einen Keil zwischen beide getrieben hat, ist ein spannendes erzählerisches Element. Ähnliches gilt für die abweisende Haltung der Figur, das neue Schicksal anzunehmen. Beide Aspekte könnten interessante Geschichten mit sich bringen. Schade nur, dass Cyborg wohl erst einmal nicht im Fokus stehen wird, sofern sich in den zukünftigen Planungen nicht noch einmal eine Veränderung einstellt.

 

Der Plot des Films ist nicht der Rede wert - da hatte Batman v Superman mehr zu bieten. Gut gelungen ist indes die Darstellung von Steppenwolf, der einen bedrohlichen und zumindest zeitweilig machtvollen Eindruck hinterlässt. Und er trägt eine beeindruckende Axt mit sich herum - was will man mehr? Zudem bleibt zumindest die Möglichkeit bestehen, dass es sich bei ihm nicht um einen "Wegwerf"-Bösewicht handelt, wie man sie allzu häufig zu Gesicht bekommt. Hier hat das DCEU meines Erachtens viel Potential, wenn Antagonisten wie Lex Luthor, der Joker oder Steppenwolf mehr als einmal auftauchen.

Und ich kann mich in einer anderen Angelegenheit nur wiederholen: Ich mag diesen Batman. So überraschend es auch für mich immer wieder klingt, so gebe ich doch zu, dass Ben Affleck gute Arbeit leistet, dieser Version des Dunklen Ritters Leben einzuhauchen. Wie bereits in Batman v Superman zu erkennen war, ist dieser Bruce Wayne nicht nur abgeklärt und abgehärtet, sondern fast schon etwas resigniert und von daher gewillt, selbst zu unkonventionellen Mitteln zu greifen. Diesen Batman weiterzuentwickeln - gerade im Zusammenspiel mit Superman und Wonder Woman - könnte eine sehr lohnenswerte Aufgabe sein. Um so wichtiger wäre es, Stabilität in die Gestaltung des Filmuniversums zu bringen und auch Ben Affleck in seiner Rolle zu halten. Hier einen Tausch vorzunehmen, würde dem DCEU auf sicher in der einen oder anderen Art und Weise schaden.

 

Dass Justice League den Avengers nicht das Wasser würde reichen können, war erwartbar gewesen. Aber dennoch haben sie sich tapfer geschlagen, insbesondere trotz der eher widrigen Umstände, die die Gesamtkomposition des Filmuniversums hergibt. Leider führt diese aber auch dazu, dass Potentiale, die im Film verborgen sind, sich nicht ausschöpfen lassen und der Film selbst zu viele Aspekte der Charakteretablierung und -entwicklung abdecken muss. Dennoch geht es mir zu weit, Justice League als Flop zu declarieren. Denn ich selbst habe keinen durchschlagenden Erfolg erwartet wie ihn seinerzeit Captain America, Iron Man, Thor und Co. erzielten, als sie gegen Loki im Jahre 2012 antraten.

 

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Wirklich viel scheint es nicht über das Filmuniversum von DC zu berichten zu geben - auch Justice League vermochte es nicht, einen Glanzpunkt zu setzen. Dafür jedoch brodelt es weiter in der Gerüchteküche und etliche Personen lancieren Informationen, die sie von angeblich internen Quellen bezogen haben. So wird berichtet, dass im Jahre 2020 der zweite Man of Steel-Film erscheinen soll. Ferner wird der Flash-Film, der über längere Zeit mit der Flashpoint-Story in Verbindung gebracht wurde, wohl doch als normaler Solofilm veröffentlicht.

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Während der aktuell laufenden Comic-Con in San Diego hat es sich DC nicht nehmen lassen, zwei Trailer für die kommenden Filme des DCEU zu veröffentlichen:

 

- Aquaman

 

- Shazam

 

Spoiler

Der Film über Arthur Curry könnte richtig gut werden. Die visuellen Effekte und Stimmung erscheinen schon einmal als sehr beachtlich. Shazam indes hat leider meine bisherige Erwartungshaltung bestätigt: Völlig albern und durchzogen von nervigen Kinder-Charakteren. Und dieses Kostüm... :facepalm:

 

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Gerade in Aquaman hab ich relativ viel Hoffnung gesetzt, da ich Jason Mamoa sehr mag, aber der Trailer hat mich dann doch etwas ernüchtert. Hatte ich bei Wonder Woman das Gefühl es ist die DC Antwort auf "First Avenger" (ich fand Wonder Woman gut, aber es kam einen schon viel bekannt vor ... Diana Prince mit Entourage und unglücklicher Liebe im ersten Weltkrieg / Steve Rogers mit Entourage und unglücklicher Liebe im zweiten Weltkrieg :gruebel: ) so könnte Aquaman die Antwort auf Thor werden ... (sprich wir bringen das Fantasyelement ins Comicuniversum) ... wenn Marvel jetzt auch noch Prinz Namor auspackt bin ich vollends verwirrt :megalol:

 

Nichts desto trotz wird ich mir Auqaman ansehen und auf amüsantes Popcornkino hoffen ... vielleicht vermag der Hauptdarsteller den Film zu retten ... Margot Robbie ist das letztlich auch bei Suicide Squad gelungen! :ok:

 

Bei Captain Marvel fand ich die Comics schon nicht so dolle ... da bin ich noch unschlüssig ...

Bemalte Minaturen 2014: 152 // 2015: 108 // 2016: 114 // 2017: 104 // 2018: 115 // 2019: 107 //

2020: 73 // 2021: 131 // 2022: 54 // 2023: 103  //

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Am 3.9.2018 um 10:49 schrieb Kodiak71:

Gerade in Aquaman hab ich relativ viel Hoffnung gesetzt, da ich Jason Mamoa sehr mag, aber der Trailer hat mich dann doch etwas ernüchtert.

 

Interessant. Denn mir hat der Trailer sehr gut gefallen und meine Vorfreude auf den Film durchaus gesteigert. Insbesondere die beeindruckenden visuellen Effekte haben es mir angetan.

 

Derzeit habe ich den Eindruck, dass man bei DC versucht, sich in Sachen Ton den Filmen des MCU anzunähern, wofür die beiden eher farbenfrohen und mit Comedy-Elementen versehenen Trailer zu Aquaman und Shazam ein Indiz darstellen. Allerdings birgt dies das Risiko in sich, dass man als "Dublikat" wahrgenommen wird. Und ich bin durchaus mit dem eher dunkleren Ton des DCEU einverstanden, weil dies zu den Comicvorlagen von DC ohne Frage passt. Allerdings befürchte ich, dass man sich intern vom Konzept eines eng verwobenen Filmuniversums bereits verabschiedet hat, sodass die Filme zwar grundsätzlich zusammenhängen, aber eher lose und weniger verflochten wie es beim MCU der Fall ist. Sollte dem wirklich so sein, würde ich bedaueren. Denn das DCEU hat eigentlich genauso viel Potential wie das Produkt der Konkurrenz. Aber nach dem bisherigen Verlauf wird es kaum noch möglich sein, dieses Potential auszuschöpfen.

 

Doch wer weiß - vielleicht stellen die beiden kommenden Filme einen Wendepunkt dar. Erfreulich wäre es.

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vor 9 Stunden schrieb Zavor:

Interessant...

 

Wie gesagt, ich werde mir Aquaman auf jeden Fall ansehen. Aber wie Du vermute ich, dass DC nicht weiß wo man wirklich hin will... Den düsteren Ton den die ersten Filme durchaus haben und mit dem man sich an ein "erwachseneres" Publikum wenden will ist durchaus nicht verkehrt, wundert mich aber, da abgesehen von den Vertigo Sachen, DC eigentlich die klassischen "Kindercomics" hat. bzw. hatte! Wenn man in die Vergangenheit der beiden Alphatiere der Comicszene blickt, dann waren DC anfangs doch sehr zweidimensional, da lediglich die Superheldenseite Probleme hatte, die man mit Superheldenfähigkeiten lösen konnte. Erst spät kamen Private Probleme hinzu und gaben den Helden mehr Substanz. Marvel ging da schon viel früher in diese Richtung: sei es ein Peter Parker der ein gemobbter Außenseiter in der Schule war und später Geld- und Beziehungsprobleme hat. Für ihn war Spiderman zu sein eine Erholung vom Alltag. Da wünschte man sich fast, auch von einer radioaktiven Spinne gebissen zu werden.

Mein erstes Comic Album hat mir mein Cousin vermacht: "Der Tod des Captian Marvel" ein außerirdischer Superheld stirbt an Krebs. Mal abgesehen davon, dass es wohl das erste mal in der Comicgeschichte war, dass ein Superheld stirbt (und auch tot bleibt) wird er nicht von einem Superschurken getötet oder bei einer Katastrophe ... er stirbt an einer Krankheit, die allgegenwertig ist, die jeden von uns erwischen kann. Marvel Comics wurde einfach viel früher erwachsen.

Und das macht meines Erachtens den Erfolg von Marvel aus, es fühlt sich echter an.

Momentan hab ich das Gefühl DC versucht mit aller Gewalt an den Erfolg von Marvel aufzuschließen, aber sie haben keine Ahnung, wie das geht.

Ist auch schwierig, da Marvel einfach mehr coole Charaktere hat.

Eine Möglichkeit wäre eine LOBO Verfilmung :ok: aber das traut man sich vermutlich nicht! Andere Möglichkeit: Kingdom Come verfilmen!! Dystopie mit gealterten Helden die sich einer neuen Generation von Superwesen stellen müssen.

 

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Der Mann kennt sich offensichtlich nicht nur mit Tabletop aus, sondern auch mit Comics! :ok: Sehr informativ, Kodiak - manche der Informationen kannte ich noch nicht (was allerdings auch daran liegen könnte, dass ich - von einer kurzen Ausnahme abgesehen - kein Comicleser war).

 

Was Du berichtest, kann ich nicht von der Hand weisen. Zumal Marvel schon immer versucht hat, politische Themen aufzugreifen (Captain America war initial eine Propaganda-Figur und die X-Men sind bekanntlich eine Adaption der Rassenthematik). Allerdings habe ich die Vermutung, dass der Erfolg oder Misserfolg des Filmuniversums nicht von den Comics abhängt - denn ein gewichtiger Teil der Kinogänger wird nicht aus Comiclesern bestehen. Hinzu kommt, dass DC mittlerweile Marvel in dieser Sparte abgehängt hat, da sich Marvel samt und sonders der Identitätspolitik verschrieben hat und sich damit das eigene Grab schaufelt. Das MCU hat diesen Weg noch nicht eingeschlagen, sondern erzählt mehr oder weniger klassische Comic-Geschichten mit den etablierten und beliebten Charakteren. Ich fürchte zwar, dass Phase 4 den Anfang vom Ende darstellen wird - aber das wiederum ist ein Thema, das im MCU-Treff besser aufgehoben wäre.

 

Woran das DCEU im Grundsatz krankt, hast Du bereits mit einem Satz gut umrissen:

 

Am 5.9.2018 um 08:25 schrieb Kodiak71:

Aber wie Du vermute ich, dass DC nicht weiß wo man wirklich hin will...

 

Diesen Eindruck haben ein paar der bisherigen Filme bei mir hinterlassen. Sowohl Batman v Superman, als auch Suicide Squad wirkten jeweils auf mich, als wollte man zwei Filme in einen stecken, hat dann aber zu spät gemerkt, dass die Screentime nicht ausreicht, um einen soliden Plot zu erzählen, sodass am Ende vieles wie Stückwerk oder zusammengepresst wirkt. Und bedenkend, dass dies erst das zweite und dritte Werk des Filmuniversums darstellt, hat man gleich Kredit beim Publikum eingebüßt.

 

Aus meiner Sicht wurden insbesondere zwei grobe Fehler begangen:

 

- Es gab lange Zeit keinen starken Mann im Hintergrund. Dem DCEU fehlt quasi ein Kevin Feige - ganz simpel gesprochen. Niemand schien den Überblick und einen langfristigen Plan zu haben. Und diese fehlende Klammer, die den gesamten Verlauf zusammenhält, bemerkt man immer noch. Wohin soll die Reise gehen? Gibt es einen gemeinsamen Plot, auf den das Filmuniversum zusteuert? Naheliegend wäre ein Kampf gegen Darkseid, dessen Präsenz nun schon mehrfach angedeutet wurde. Doch ob es diesen Showdown jemals geben wird? Derzeit schwer zu sagen. Wie schon in meinem Beitrag am Dienstag angemerkt - im Moment habe ich nicht den Eindruck, dass die kommenden Filme keinen festen Bezug zu einander haben werden.

 

- Viel zu schnell ist man bei DC dazu übergegangen, Gruppen agieren zu lassen. Ein Teil des Erfolges des MCU ist doch, dass fast alle Hauptcharaktere zunächst einen eigenen Film erhalten, sodass man die Figur kennenlernen kann. Nun kann man natürlich anmerken, dass niemand einen neuen Origin-Film zu Batman braucht. Und damit hätte man sicherlich auch recht. Allerdings ist der Batman des DCEU auch nicht die Variante der Anfangszeit, sondern schon seit Jahren in der Rolle, was ihn sehr abgehärtet werden ließ - auch mental. Daraus hätte man in einem Solo-Film mehr machen können, um >diesen< Batman dem Publikum näher zu bringen. Ähnliches gilt für Aquaman und Cyborg. Dass man beide quasi nebenbei in das Filmuniversum eingeführt hat und ihnen jetzt erst die eigenen Filme widmet (bzw. im Falle Cyborgs erst im Jahre 2020), halte ich für eine Fehlentscheidung. Wie man zudem auf die Idee kommt, die Grüne Laterne ebenfalls erst 2020 einzuführen, fast drei Jahre nach dem Justice League-Film, kann ich nun wirklich gar nicht nachvollziehen. Was ist das DC Universum ohne eine grüne Laterne? Na ja, wahrscheinlich wirkt das Debakel von 2011 immer noch nach, sodass man diese Figur so spät wie möglich einführen möchte.

Mit dem jetzigen Verlauf hatte das Publikum schlussendlich einfach zu viele neue Charaktere "auf einmal", ohne, dass man sich mit einem davon zur Zeit beschäftigen und widmen konnte. "Nerds" wie uns beiden kann man vielleicht fünf, sechs Charaktere im gleichen Film entgegenwerfen - aber das gilt nicht für die Mehrheit der Zuschauer. Beim MCU hat es vier Jahre und sechs Filme gebraucht, bis die Avengers erstmalig gemeinsam auftraten - und der Teil des Publikums, der schon mehrere Jahre dabei war, konnte mit den Figuren etwas anfangen, da sie bereits zuvor mehr oder minder ausführlich vorgestellt wurden. Beim DCEU waren es zwar auch vier Jahre (davon jedoch drei Jahre Pause zwischen Man of Steel und Batman v Superman), allerdings nur vier Filme (Suicide Squad einmal ausgeklammert). Das wirkte alles in allem einfach unrund und "überhastet".

 

Und mittlerweile wirkt das DCEU einfach sehr unbeständig: Filme werden angekündigt und wieder zurückgezogen. Bleiben die Darsteller oder müssen sie ausgetauscht werden? Allein die Frage, ob Ben Affleck am Batman-Solofilm mitwirkt oder nicht, erweckt eher den Eindruck einer schlechten Soap-Opera. Gleiches gilt für den angedachten Joker-Solofilm. Wird er Teil des DCEU oder ein parallel verlaufendes Projekt? Letzteres würde die Sinnhaftigkeit eines Filmuniversums natürlich in Frage stellt. Das alles bildet natürlich kein Vertrauen in das Franchise, was wiederum zu mehr Skepsis führt. Und die wiederum könnte in weiterer Ablehnung münden. Deswegen wäre es mir nicht ganz unlieb, wenn sich das DCEU mehr am MCU orientieren würde - zumindest dem MCU, wie wir es derzeit noch kennen und lieb gewonnen haben.

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vor 9 Stunden schrieb Zavor:

Der Mann kennt sich offensichtlich nicht nur mit Tabletop aus, sondern auch mit Comics

 

Ja sagen wir mal so, in meiner Teenager Zeit hab ich alles gelesen was von Marvel auf dem deutschen Markt verfügbar war ... und das meiste von DC, als Twen kam dann noch einiges aus dem englischen Raum dazu u.a. auch viel von Image. Zusätzlich viele Alben aus dem Splitter Verlag (praktisch wenn dein Hauptpüppchendealer der Verlagschef von Splitter war :P 

 

In den letzten zwanzig Jahren, hab ich mir dann nur noch sporadisch Comics geholt, da a) teuer b) Platzproblem c) Zeitproblem ...

Mal abgesehen davon werden die Serien auch extrem umfangreich. Mittlerweile mag ich abgeschlossene Comics, da kann ich übrigens sehr die bereits angesprochene Comic Novel "Kingdom Come" empfehlen. Genial gezeichnet, episch, dystopisch und eine Parabel auf das Generationenproblem :ok:

 

vor 9 Stunden schrieb Zavor:

Zumal Marvel schon immer versucht hat, politische Themen aufzugreifen

 

Black Panther war meines Wissens der erste schwarze Superheld, zusätzlich nach einer (zum Schluß radikalen) schwarzen Bürgerrechtsbewegung benannt!

 

vor 9 Stunden schrieb Zavor:

da sich Marvel samt und sonders der Identitätspolitik verschrieben hat und sich damit das eigene Grab schaufelt.

 

was genau meinst du damit?

 

vor 9 Stunden schrieb Zavor:

Aus meiner Sicht wurden insbesondere zwei grobe Fehler begangen:

 

- Es gab lange Zeit keinen starken Mann im Hintergrund.

 

- Viel zu schnell ist man bei DC dazu übergegangen, Gruppen agieren zu lassen.

 

Seh ich auch so! Bei Punkt zwei hilft ein direkter Vergleich erster Auftritt Avengers und Justice Leauge:

 

Beim MCU wurden bereits im ersten Film die Avengers angespoilert, man hat die Solofilme gebracht, aber mit der Figur des Nick Fury und der Organisation S.H.I.E.L.D. hatten alle zusätzliche Verbindung. Es braute sich etwas zusammen und die Fans fieberten dem Clash der Titans entgegen, zusätzlich gab es dann im Avengers Film keine Neuzugänge. Die Helden waren aus den Solofilmen bekannt selbst Hawkeye und Black Widow die keine Solofilme hatten. UND sogar der "Bösewicht" Loki war schon bekannt, dass er dann eine außerirdische Armee als Waffe einsetzt, über die nix bekannt war? Egal, die Aliens waren gefährlich und zahlreich ... Grund genug für die Regierung New York zu opfern.

 

Beim DCEU gibt es zwei Solofilme und eine vs.- Film, Suicide Squad lass ich mal außen vor. Es gibt, außer Rückblenden kaum ein verbindendes Element ... mal abgesehen davon, wenn ich mich als Batman mit einem quasi unbesiegbarem Alien (Superman) anlege, warum suche ich mir nicht schon da Superheldenverbündete? Aber das nur am Rande! Gerade Cyborg dürfte vielen Kinobesuchern absolut unbekannt sein, selbst mir war er eher als Mitglied der Teen Titans bekannt. Somit wurde im Film schon mal viel Zeit verbraucht die Charaktere vorzustellen.

Ein großer Fehler war die Auswahl des Bösewichts! ÖHM ... Steppenwolf??? Wenn ich den schon nicht kenne, wie geht es dann erst den Kinobesuchern die nix mit Comics am Hut haben? (und Ja, dieselben Leute kennen auch nicht Thanos, ABER der wurde immer wieder angeteasert ... so dass man geahnt hat, da kommt noch was gewaltiges auf einen zu! Man versucht das bei DC mit Darkseid, aber sorry ich fürchte Darkseid wird im Kino wie ein Thanosabklatsch wirken)

 

Dann fassen wir mal zusammen:

- Marvel bringt etablierte Helden in einem Team zusammen um gegen eine bekannten (charismatischen und unberechenbaren) Schurken zu kämpfen, der aus "unbekannter" Quelle eine Armee gestellt bekommt.

- DC erweckt einen toten Alien wieder zum Leben, presst ein Team aus mehr oder weniger unbekannten Helden zusammen gegen einen farblosen unbekannten Schurken der Dämonen "anführt"

In Avengers gibt es eine epische Szene, in der sich die "Rächer sammeln" (zu meiner Zeit hieß dass so :P ) ... einmal! Und es ist einfach nur GEIL!! :ok:

Bei Justice League stehen die zich mal "episch" in der gegend rum ... :mauer:

 

vor 9 Stunden schrieb Zavor:

Das wirkte alles in allem einfach unrund und "überhastet".

 

Leider! Man versucht im Sprint einen Marathon zu gewinnen, nachdem man 2 Stunden an der Startlinie geschlafen hat...

 

vor 9 Stunden schrieb Zavor:

Deswegen wäre es mir nicht ganz unlieb, wenn sich das DCEU mehr am MCU orientieren würde - zumindest dem MCU, wie wir es derzeit noch kennen und lieb gewonnen haben.

 

Keine Ahnung was bei MCU in der Phase 4 passieren wird, wer wird den Infinity War überleben, kommen die Mutanten ins MCU? wer weiß (gut evtl. Kevin Feige, aber der wird uns dass nicht so bald verraten :heul2: ) Aber in Phase 1-3 haben die Marvel Studios viel richtig gemacht. Woran soll man sich orientieren wenn nicht an den Besten... gerade wenn es nicht den Eindruck macht, dass DC einen besseren Plan hat.

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Am 7.9.2018 um 10:25 schrieb Kodiak71:

was genau meinst du damit?

 

Bei vielen der Figuren, die in den letzten zwei, drei Jahren durch Marvel Comics in den Vordergrund gestellt worden sind, steht das jeweilige Geschlecht und die Hautfarbe im Vordergrund. Man hat sich sichtbar dem progressiven Druck, mehr weibliche und nicht-weiße Charaktere in den Mittelpunkt zu rücken, gebeugt, dabei aber entweder vergessen oder es nicht für notwendig erachtet, diesen Figuren eine Identität, die über diese körperlichen Merkmale hinaus geht, zu geben. Darüber hinaus wurden mit diesen Charakteren bewusst und teilweise auf ekelhafte Art und Weise etablierte Charaktere, die allerdings männlich sind und eine weiße Hautfarbe besitzen, ersetzt - ohne, dass es eine Notwendigkeit dafür gab. Und das ist gerade vor dem Hintergrund, dass Marvel es in früheren Jahrzehnten geschafft hat, weibliche und nicht-weiße Figuren zu erschaffen, die so viel mehr sind als Geschlecht und Hautfarbe, besonders traurig. Dies resultiert - aus meiner Sicht auch vollkommen zurecht - in der Konstellation, dass sich Konsumenten gegen das Mantra der erzwungenen Diversität zur Wehr setzen, indem sie die Comics nicht mehr konsumieren. Im Moment kann man mit hoher Gewissheit sagen, dass Marvel nur noch auf Grund des Filmuniversums eine relevante Größe ist - bei den Comics ist man weit hinter DC zurückgefallen.

 

Einige User haben sich vor rund zwei Monaten zu dieser Thematik im MCU-Treff ausgetauscht. Dort findest Du weitere Informationen und Ansichten zu Thema, sofern es Dich interessieren sollte. :)

 

Was das DCEU anbelangt, so sind wir beiden ganz offentlich der gleichen Meinung. Es bleibt schlussendlich nur noch zu hoffen, dass DC mit ihrem eigenen Filmuniversum noch die Kurve bekommt. Ansonsten dürfte sich dieses Franchise in wenigen Jahren erledigt haben. Und das empfände ich als sehr bedauerlich, weil es die Charaktere von DC durchaus verdienen, Teil eines erfolgreiches Filmuniversums zu sein.

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Wo wir vergangene Woche bei dem ständigen Personal-Wirrwarr des DCEU waren: Es scheint neue Schwierigkeiten zu geben.

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ist irgendwie echt komisch... im Kino empfinde ich DC-Filme (mit Ausnahme der Nolan-Batman-Reihe) mehr so lala ... hingegen finde ich einige der Serien (allen voran Arrow und Gotham) richtig gut ... Wenn man bedenkt, das das Kino in der Regel mehr Geld in die Produktion steckt, könnte man meinen das die Serien einfach durch bessere Inhalte punkten können :P 

Ich weiß wüste Theorie, aber in einer Serie hat man halt auch mehr Zeit die Charaktere zu entwickeln (wenn sie nicht sofort wieder abgesetzt wird, weil sie untauglich für das Mainstream-Neandertaler-Publikum ist :mauer: ) ...

Naja, nur so ein Gedanke ... ;) 

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Ja, das DCEU wirkt irgendwie unorganisiert, teils diletantisch und undurchdacht.

*Wartet weiter auf Darkseid oder Lobo....*

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Diesa Post kann Spurän von Sarkasmuz, grobän Unfug und Gobbobezogänän RP-Wahnsinn enthaltn!!!

Mechanicum-Tactica
KoW/WFB: Nippon/Skaven/Hobgoblins/Heresy: Mechanicum /40k: Adeptus Mechanicus

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Einfach gesagt, es gibt kein einheitliches Filmuniversum.

Dafür gibt es ein Serienuniversum und ein Animeuniversum welche dafür umso besser sind

 

Ich hab mich schon damit abgefunden das man nicht mehr als 3 zusammenhängede Filme schafft.

  • Like 2

"Um meine Völker vor der Dummheit ihrer Politiker zu schützen" Kaiser Franz-Joseph auf die Frage wozu man im 20.Jh noch einen Monarchen braucht.

 

[Die Elfen von Gara'talath] [Die Werkstatt des Henkers 2021] [Kurzgeschichten] [Blog]

[The Game of Fantasy Battles is Kings of War] [Deadzone & Warpath]

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Am 13.9.2018 um 19:51 schrieb Kodos der Henker:

Einfach gesagt, es gibt kein einheitliches Filmuniversum.

...

 

Ich hab mich schon damit abgefunden das man nicht mehr als 3 zusammenhängede Filme schafft.

 

Ja, darauf scheint es wohl hinaus zu laufen (wie ich ebenfalls bereits gemutmaßt habe). Man reiht weitere Solo-Filme aneinander, die ein paar blasse Verbindungen zu vorangegangenen Filmen haben und irgendwie zu einem großen Ganzen gehören, aber schlussendlich auf kein gemeinsames Ziel hinauslaufen. Sollte es wirklich diesen Weg gehen, frage ich mich allerdings schon, was DC glaubt, damit erreichen zu können.

 

Im Übrigen hat Henry Cavill auf die jüngsten Gerüchte reagiert - Aufklärung hat er damit aber auch nicht geleistet.

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Bei dem Joker-Film habe ich noch nicht so ganz verstanden, ob er nun Teil des DCEU sein soll oder einfach parallel stattfinden wird. Die Wahl eines anderen Schauspielers im Vergleich zu Jared Leto ist natürlich ein Indiz für die letztgenannte Variante, aber bei DC kann man sich derzeit nicht wirklich sicher sein.

 

Teil des Filmuniversums dürfte indes "Birds of Prey" werden - immerhin wird Margot Robbie erneut in ihrer Rolle als Harley Quinn zu sehen sein. Mittlerweile wurde bekanntgegeben, dass der Film Anfang Februar 2020 in die deutschen Kinos kommen wird.

Meine Krieger und ich stehen bereit, um jeden zu überrennen, der Widerstand leistet!

Projekte: Die Krieger des ungeteilten Chaos, Der Marsch der Legionen (Chaos Space Marines), Die Streitmacht Heinrichs des Verteidigers (Bretonia)

Schlachtberichte: Tholons Weg zum ewigen Ruhm (Krieger des Chaos), Itriels ewiger Krieg (Chaos Space Marines)

Wege zur Verdammnis - eine Erzählung chaotischen Ausmaßes...

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Die Frage ist natürlich, mit welcher Erwartungshaltung man den Film herangeht, sodass man möglicherweise enttäuscht werden könnte. Ich kann mir gut vorstellen, dass er funktioniert. Zum Einen haben die bisherigen Origin-Filme, die innerhalb des DCEU gezeigt wurden (Man of Steel, Wonder Woman) im Allgemeinen mehr zu überzeugen gewusst und zum Anderen scheint Aquaman ein eher "heiterer" Film zu sein, der sich nicht in einem allzu düsteren Ton verliert. Plus: Zu den Hauptfiguren gehört ein attraktiver Rotschopf! ;)

 

Ich sehe dem Film gespannt und erfreut entgegen und bin weniger skeptisch als gegenüber Shazam.

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Die Trailer von Aquaman finde ich tatsächlich sehr unterhaltsam, sie haben mit Jason Mamoa aber auch einfach einen sehr sympathischen Hauptdarsteller bekommen. Das einzige, was mich sehr skeptisch stimmt, ist dieses grottenschlechte CGI im Trailer. Ich hoffe, im fertigen Film schaut das besser aus.

 

Von Shazam war ich ebenfalls angenehm überrascht. Mag aber auch hier am grundsymphathischen Hauptdarsteller liegen. Aber gut, ich mochte Zachary Levy schon in Chuck.

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vor 20 Stunden schrieb Kalfan:

Das einzige, was mich sehr skeptisch stimmt, ist dieses grottenschlechte CGI im Trailer.

 

Da haben wir beide wohl ganz unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe von "grottenschlecht". Ich zumindest kann dieses Urteil ganz und gar nicht unterschreiben. Gerade die visuellen Effekte finde ich hervorragend und sind ein gewichtiger Teil meiner eigenen Vorfreude auf den Film.

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Das ist doch 'mal eine (erfreuliche) Überraschung: Möglicherweise wird James Gunn nach seiner Demission von Marvel dem Superhelden-Genre treu bleiben und an dem zweiten Suicide Squad-Film mitwirken (Artikel 1, Artikel 2). Eine offizielle Meldung scheint es noch nicht zu geben und derzeit ist auch noch nicht klar, in welchem Umfang der Regisseur an dem Werk beteiligt sein wird. Sollte es aber zu einem Engagement kommen, hätte man bei DC durchaus einen Coup gelandet.

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  • Zavor changed the title to Das DC Extended Universe und andere DC-Verfilmungen

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