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Hut ab! Herzlichen Glückwunsch! Es wurde Zeit, dass diese Arbeit mal angemessen gewürdigt wurde!

Hoffe, wir schaffen es bei einem KaWoe auch mal, uns gegenseitig vom Tisch zu würfeln!

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Man möchte nur etwas stöbern und sucht nach ein wenig Inspiration und dann stolpert man über ein Projekt wie dieses.

Chapeaux, Freund der Spitzohren. Vielleicht magst du auch mal etwas zu der aufwendigen Basegestaltung schreiben.

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Hallo Psy-Lock,

machst Du hier noch weiter? Ich finde die Miniaturen wirklich inspirierend, ganz großes Kino! Aber ich weiss ja wie das ist, wenn man erst mal im Motivationsloch angekommen ist...

Ich habe aber gerade einen guten Lauf und baue eine HE Armee auf, bei der ich auch viel eigene sculpts verwende.

LG, Scarface

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vor 3 Stunden schrieb scarface:

 

Ich habe aber gerade einen guten Lauf und baue eine HE Armee auf, bei der ich auch viel eigene sculpts verwende.

LG, Scarface

 

Dann zeig mal was :naughty:

 

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Vielen lieben Dank für eure treue Geduld und die lieben Worte. Ich freue mich jedes mal wieder darüber, wenn ich hier reinschaue! Ich mag garnicht mehr antworten, wenn ich nichts neues vorzuzeigen habe, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Dennoch, interessierte Fragen so ganz unbeantwortet zu lassen, ist doch auch blöd. Vielleicht hilft's ja doch noch: 

 

Am 22.9.2014 um 12:12 schrieb Doctor Festus:

Wie lange brauchst du denn für so eine atemberaubende Einheit? Du musst doch ewig an der herummalen bzw. wie hält man da die Motivation aufrecht?

 

'Wie lange brauchst du?' ist echt der Klassiker unter den Fragen. Da bleibe ich die Antwort meist schuldig, was soll ich auch sagen? Im Schnitt schaffe ich eine Einheit pro Jahr. Das ist nicht viel, aber mittlerweile habe ich eine voll bemalte Armee, und das ist schon mal viel wert, wenn man so langsam malt. Ich messe die Zeit bewusst nicht, die ich brauche. Ich glaub', Blizzard Entertainment hat mal auf die Frage, wann Warcraft 3 fertig sei, geantwortet: "It's done, when it's done." Das gefiel mir. Ich mache bei der Qualität keinen Kompromiss, um Zeit zu sparen. Ich male jede Figur so gut an, wie ich kann, auch die dritte von hinten links. Ich stelle mir dann beim Malen vor, es kommt jemand, beugt sich über die Armee und greift sich ein zufälliges einzelnes Modell heraus. Ich mag es zu wissen, dass genau das Modell, das er in der Hand hält, repräsentiert wie gut ich zu der Zeit malen konnte.

 

Wenn ich mir heute meine ersten Modelle anschaue, sehe ich Unterschiede zu meinen aktuellen. Aber wenn ich weiß, auch bei den alten habe ich alles gegeben ärgere ich mich nicht über die Qualitätsunterschiede. Darum habe ich auch nicht das Bedürfnis, 'touch-ups' an älteren Figuren durchzuführen - mal von Beschädigungen durch's spielen abgesehen, diese stell ich bestmöglich ab. 

 

'Wie hält man die Motivation aufrecht?' - Zuerst hat mir geholfen, dass ich endlich genug Kern bemalt haben wollte. Danach, dass ich endlich eine komplett bemalte Armee fertigstellen wollte. Nun, da das beides erreicht ist ist, hat mir der schöne Armeehintergrund geholfen, bis die Alte Welt abgebrannt ist. Und euer Feedback, das motiviert mich auch ungemein. Ansonsten, Hörbücher und gute Serien helfen auch immer!

 

 

Am 12.3.2015 um 13:04 schrieb Hattonian:

Vielleicht magst du auch mal etwas zu der aufwendigen Basegestaltung schreiben.

 

Die Bases bau ich mit Schiefer (aus dem Aquariumsgeschäft, dort verkaufen sie's nach Kilopreis!) und Sand. Das Base ist das einzige, das ich an den Figuren Bürste, und zwar mit Grautönen aus reinem Weiß und Schwarz, dazu ein Schuss Blau. Beim Bürsten darf man nicht zu viele Farbschichten machen, sonst wird's schlechter. So 4 oder 5 sind gut, mit zunehmendem Weiß-Anteil. Wenn das fertig ist, klebe ich Büschel von Mini-Natur auf, in saftigem Grün und kränklichem Grün. Anschließend klebe ich noch ein paar Blätter dazu, das sind Leinsamen, manche grün gefärbt, manche braun. Dann noch die Ränder in klassischem schwarz Bemalen. Schwarze Baseränder sind für mich ein Muss :P 

 

Am 12.11.2014 um 12:02 schrieb Tuhli:

Eine Frage zu dem Adler Diorama auf dem Tor Nr. 169 hätte ich. Ist der Torbogen als Grundstock käuflich zu erwerben, wenn ja welcher Hersteller ist es?

 

Ich habe den Torbogen damals bei Battlefield Berlin bestellt, allerdings ist er in dem Shop nicht mehr im Sortiment und ich kann dir den Hersteller leider nicht sagen.  :/

 

Am 26.11.2016 um 09:32 schrieb scarface:

Hallo Psy-Lock,

machst Du hier noch weiter?

 

Ich mache weiter. Wenn ich das Handtuch werfe, schreib ich zumindest ein paar Zeilen, versprochen. Bis dahin gilt: solange nichts kommt, ist auch noch nichts fertig. :P 

bearbeitet von Psy_lock

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… klar mach ich noch weiter! Und zwar wie gewohnt, mit erheblichen Pausen zwischen den Updates :) Mein Projekt erhebt sich aus der Versenkung wie ein Phönix aus der Asche...

 

Am 19.4.2013 um 07:16 schrieb Aquen:

Ich will im Mai nen Phönix von dir sehen! ;)

 

Wie könnte ich dir einen solchen Wunsch abschlagen?  :)  :D  Aber zunächst einmal, Hintergrund.

 

          'Was ist das Wesen des Phönix, Meister?'

Reglos und still liegt sie da, die Asche der Alten Welt. Gebrochen, zermalmt, geschleift.

Erinnerungen flüstern über die bleichen Scherben der Insel, erzählen von unerfüllten Träumen, vergessenem Ruhm, vergangenem Schmerz.

          'Er ist Gestalt gewordene Magie.'

Verlorenes Wissen haucht über die Trümmer.

          'Er ist die Lebende Flamme.'

Einige Ascheflocken zittern unmerklich, enthüllen für einen Moment was sie verbergen:  einen einzelnen, glimmenden Funken.

          'Er ist Hoffnung.'

 

79uz6PU.jpg

 

(Vorbemerkung: Aus Rücksicht auf eure Bandbreite und die Forenbreite sind die eingebundenen Bilder in ihrer Größe und Auflösung reduziert. In dieser Galerie findet ihr die Bilder in Originalqualität.)

 

 

Das Modell, das ich euch hier vorstellen möchte, hat mich über gut zwei Jahre und durch einige Tiefen begleitet. Als großer Freund des Hintergrundes der Alten Welt hat mich das Ende der 8ten Edition getroffen und so richtig demotiviert. Avelorn, Eataine, Ellyrion, Caledor, Nagarythe, Tiranoc, Saphery, Chrace, Ulthuan. Wer bei diesen Namen nicht wehmütig wird, hat ein Herz aus Gromril. Das, was nach dem Ende der 8ten Edition WFB und dem Untergang der Alten Welt als ‚hobby wobbles‘ bezeichnet wurde, hatte mich voll erwischt. Also wurden die Pinsel zugunsten anderer Hobbies weggelegt und der halbfertige Phönix musste sich gedulden.

Das Modell selbst trug auch nicht gerade zu meiner Motivation bei: nachdem ich bereits zwei Riesenadler und einen Griefnreiter bemalt hatte, hatte ich die Nase von Federn gestrichen voll. Bingo – hier ist der nächste Flattervogel! Den Phönix habe ich geschenkt bekommen, noch während ich das letzte Regiment für meine Armee bemalt habe. Dafür bedanke ich mich auch hier noch einmal herzlich! Nun habe ich das Bedürfnis, ein solches Geschenk auch durch Bemalung angemessen zu würdigen, und damit war klar, dass der Phönix als nächstes anstand.

 

Diese Entscheidung war nicht ganz einfach, denn bislang hatte ich mir den Vogel nicht zugelegt da das Modell in meinen Augen verschiedene Schwächen aufweist:

Spoiler
  1. Zunächst einmal war seinerzeit der Frostphönix regeltechnisch viel besser als der Feuerphönix – aber mir sagt das Modell in der  Frostvariante nicht so zu. Der Frostphönix hat zwar einen etwas hübscheren Kopf, dafür gefallen mir die modellierten Eiskristalle auf dem Gefieder so gar nicht – die sind zu groß. Also würde ich den Feuerphönix zusammenbauen – nur hat den der 8ten Edition WFB niemand gespielt. Heute spiele ich 9th Age, und da ist der Feuerphönix richtig gut. Glück gehabt!
  2. Das zweite Problem, dass das Modell hat, ist die schwierige Statik: der Vogel hat einen einzelnen Kontaktpunkt zum Base, und neigt dazu, abzuknicken. In der Praxis führte das dazu, dass auf dem Großteil aller Fotos, die ich in Spielberichten gesehen habe, und bei fast allen Spielen, die ich mir angeschaut habe, das Phönixmodell neben seinem nackten Base lag - und das sieht richtig öde aus. Nicht gerade eine Werbung für das Modell. Hier musste also eine stabile Lösung her.
  3. Das dritte Problem ist eine Inkonsistenz in der ‚Inneren Logik‘ des Designs: Der Phönix besteht aus Federn und Feuer: so weit, so gut. Aber was sollen die fünf klingenartigen Auswüchse darstellen, die rechts und links aus den Flügeln nach aussen wachsen – und wie bemalt man die?
  4. Das entscheidende Problem des Modells ist allerdings sein Profil. Die Flügel des Phönix sind parallel zum Boden ausgerichtet, der Flammenschweif ebenso. Schaut man sich den unberittenen Phönix von der Seite an, entsteht der Eindruck eines 2D-Modells: Es ist nur von oben interessant! Es gibt, vielleicht mit Ausnahme des Schnabels, keine spannenden Details, die man von der Seite betrachten kann.

Eine platte, fliegende Flunder?

Diesem Umstand habe ich mit vier Maßnahmen entgegengewirkt:

  • Der Phönix ist nicht parallel zum Boden positioniert, sondern in leicht ansteigendem Flug, um Dynamik zu erzeugen
  • Das Base hat mit den aufgeschichteten Steinen und dem Obelisken Elemente, die in der Profilsicht von der Leere unter dem Vogel ablenken
  • Der Phönix bekommt einen Reiter, damit das Modell nicht mehr so platt ist
  • Ein Schwarm junger Phönixe füllt die Leere unter dem Phönix. Diese sind extra so angeordnet und gebaut, dass sie in der Seitenansicht relevant sind und viel Bewegung reinbringen:

 

Base.thumb.jpg.f7e4caa4ed373a325d415246493f189d.jpg

 

Die jungen Phönixe habe ich aus je drei verschiedenen Bitz zusammengebaut: Die Körper sind aus dem Dark Eldar Blister ‚Razorwing Flock‘ und die Flammen sind aus dem Phönixbausatz. Der Schweif stammt von den Geistern, die um die Mortis Engine herumfliegen.

 

Zur Farbwahl

Mit diesem Modell habe ich mich zum ersten Mal an ein wirklich großes Monster herangewagt. Der Griefn ist zwar auch ein schönes Modell, aber eigentlich nur unmerklich größer als die Riesenadler. Es stand also ein Kernstück der Armee an, das Blicke auf sich ziehen soll. Entsprechend wollte ich den Phönix in leuchtenden Farben malen. Grundsätzlich hat das Modell drei Partien: Feuer und Gefieder und Reiter.

Was die Farbe des Feuers angeht, hatte ich überlegt, blaues oder grünes Feuer zu malen. Allerdings habe ich mich dann schnell für klassisches rot/oranges/gelbes Feuer entschieden. Damit habe ich bereits beim Magier Erfahrung gesammelt. Dieses Feuer ist zwar aufwendig zu malen, aber das Ergebnis ist erwartbar und es gibt keine Überraschungen.

Die spannende Frage war, welche Farbe das Gefieder des Phönix bekommt. Ich habe mich entschieden, mit Ausnahme der Metallfarben sämtliche Farben, die meine Armee trägt, im Gefieder zu zitieren:

  • Blau (Vallejos Magic Blue),
  • Violett (Vallejos Hexed Lichen),
  • Rot (Vallejos Blood Red) und
  • Orange (Vallejos Orange Fire).  

Dieser Ansatz hatte den Vorteil, dass der Phönix sich gut in das Armeeschema einfügen würde. Gleichzeitig bestand die Gefahr, dass die Komposition zu extrem wird und kein stimmiges Gesamtbild abgibt – und am Ende als wilde Farbexplosion daherkommt, die störend wirkt.

 

Um genau dieses Chaos zu vermeiden, entschloss ich mich, die Gefiederpartien zu großen Flächen zusammenzufassen, und auf diesen Flächen jeweils einen großen Farbverlauf umzusetzen. Symmetrie sollte das ganze zusätzlich ordnen.

Diese Verläufe sollten die Farben sortieren und den Betrachter leiten.

Ein sanfter Verlauf von Blau nach Violett ist mit einigen Zwischenschritten gut machbar, schwieriger wird es von Violett nach Rot: da kommt man um Magenta nicht drum herum. Aus diesem Grund gibt es einige recht dominante magentafarbene Partien. Was soll’s, immerhin komm ich so bis Rot. Und von Rot bis Orange ist’s nun wieder einfacher.

Nachdem der Plan stand, ging es daran, die Flächen zu definieren und die Verläufe umzusetzen. Im Einzelnen: Flügeloberseiten, Flügelunterseiten, Torsooberseite, Torsounterseite, Schwanzfedern und Kopf.

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Der Phönix ist ein magisches Wesen, und er sollte strahlen! Um die Farben richtig zum Leuchten zu bringen, habe ich beim Bemalen der Federn insbesondere auf zwei Dinge geachtet:

  1. Die Magie passiert in den dunklen Bereichen
  2. Farben wirken brillianter, wenn die Bereiche um sie herum dunkel sind
Spoiler

Die Magie passiert in den dunklen Bereichen:

Man sollte meinen, wenn ich strahlendes Rot erzielen möchte, male ich die ganze Fläche in stolzem, purem, ebenmäßigem Rot an, und das leuchtet schon von alleine? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Rot in derselben Fläche dramatischer und strahlender wirkt, wenn man eben nicht die ganze Fläche eintönig malt, sondern aus dunklen Tönen entwickelt:

Wenn ich eine Fläche beispielsweise rot malen möchte, fange ich trotzdem mit schwarz an, und ziehe das Rot daraus hervor. Dazu male ich erst die ganze Fläche schwarz und mische sukzessiv rot hinzu. Mit jeder neuen Schicht lasse ich ein bisschen von den vorhergegangenen, dunkleren Schichten stehen, bis ich schließlich Kantenhighlights aus reinem Rot setze.

Die spannenden Fragen sind dabei:

  1. Wieviele Schichten? Bei meiner Bemaltechnik ist die Anzahl der Schichten entscheidend für den Arbeitsaufwand. Ist ja klar, je mehr Schichten man malt, desto länger dauert es bis die Fläche fertig ist. Andererseits gilt auch: je mehr Schichten, desto weicher sieht der Farbverlauf aus. Ich habe für mich selbst irgendwann entschieden, den (Zeit-)Aufwand nicht zu begrenzen. Es dauert eben solang, bis es fertig ist. Damit bleibt für die Anzahl Schichten noch eine faktische Begrenzung: die Größe der Fläche. Je kleiner, desto weniger Schichten passen drauf.
  2. Wieviel Platz der Fläche nehmen helle, wieviel dunkle Schichten ein? Angenommen, ich möchte eine Fläche mit zehn Schichten anmalen. Grob unterteilt sind davon fünf Schichten eher dunkel, denn es überwiegen die schwarzen Pigmente. Die anderen fünf Schichten sind zunehmend hell, da die roten (blauen, violetten, etc) Pigmente überwiegen. Intuitiv habe ich bislang jeder Schicht den gleichen Raum eingeräumt, also war die Fläche bis etwa zur Hälfte dunkel, etwa ab der Mitte begannen die hellen Schichten. Das ist allerdings nicht optimal, denn die Magie passiert in den dunklen Bereichen. Die Rote Fläche wirkt leuchtender und brillianter, wenn die dunklen Bereiche der Fläche bis hin zu 2/3 der gesamten Fläche ausmachen.

 

Farben wirken brillianter, wenn die Bereiche um sie herum dunkel sind:

Ich habe mich bemüht dies zu nutzen, indem ich die hell leuchtenden Bereiche nach Möglichkeit in tiefdunkle Bereiche der benachbarten Federn eingebettet habe.

Zudem ist dies der Grund, aus dem ich bei den Flammenpartien immer wieder auf Schwarz zurückkomme und so die großen Flammenbereiche in unzähliche kleine herunterbreche: Ich wollte stets den Kontrast schaffen, und so auch immer wieder die Gelegenheit erzwingen, dunkle Flächen zu malen.

Diese Überlegung ist übrigens auch der Grund dafür, dass die Steine und der Hinkelstein auf dem Base so dunkel bemalt sind: das OSL (Object Source Lighting), dass durch die brennenden Schweife der Phönixe auf die Steine geworfen wird, funktioniert vor hellem Hintergrund nicht.

 

Übrigens habe ich mir vor einiger Zeit eine Tageslichtlampe zum Malen zugelegt. Zu dem Zeitpunkt war die Unterseite fertig, es sollte mit der Oberseite losgehen. Während die Flammen unter der vorherigen Beleuchtung besser in Gelb (Vallejos Sun Yellow) aussahen, sahen sie unter Tageslicht besser in Orange aus. Der Unterschied ist auf dem folgenden Bild gut zu sehen.  Ich hab mich dann mit der neuen Lampe entschieden, die Flammen nur bis Orange (Vallejos Orange Fire) zu malen.

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Noch ein Nachtrag zur Farbwahl: Im Hintergrund, der im Armeebuch dargelegt wird, steht zu den Phönixen:

 ‚Altert ein Flammenphönix, so kühlt sein Körper ab. Schließlich wird sein Gefieder, das einst vor Lohe glühte, schwer von Eis und Frost. Sobald dies geschieht, muss der Phönix die Flammenspitzen verlassen, denn die Kälte die ihn umgibt bedeutet großen Schmerz für seine hell brennende Sippe.‘

Mir gefällt der Gedanke, dass meine Farbgebung diese Wandlung, das Erkalten, darstellen könnte.

 

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Ein Teil der Flammenmähne und der Sattel des Reiters sind magnetisiert, so dass ich den Phönix beritten spielen kann. Die Seitenansicht ist mit Reiter schöner. Hinzu kommt noch, dass der Reiter mir die Möglichkeit gibt, das Weiss/Grau von Ithilmar einzubringen, und damit wirklich alle in meiner Armee relevanten Farben unterzubringen. Da die Farben des Phönix schon so komplex sind, habe ich mich bei den Schmuckdetails des Reiters zurückgehalten und diese weitgehend in Rot und Blau belassen. Leider sind Gesichter immer noch meine Nemesis – damit bin ich nicht vollkommen zufrieden. Das einzige, was ich am Modell des Gesalbten nicht mag, sind die Handschuhe. Hätte der Reiter metallene Armschienen und Handschuhe, hätte ich den Schaft der Hellebarde hölzern gemalt, aber so war mir der Kontrast zu arm und ich habe mich für einen Metallschaft entschieden. Andererseits passte es dann auch gut, dass meine Phönixgardisten seit jeher blaue Klingen tragen, denn eine Hellebarde mit grauem Schaft und grauer Klingen wäre nicht schön gewesen.

 

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Ausblick

Ein großes Modell, und ich bin froh, dass es fertig geworden ist. Wie geht es also weiter? Nachdem ich nun einige Erfahrung mit diesem Centerpiece gesammelt habe, geht es gleich so weiter. Denn was ist eine Hochelfenarmee ohne uralten Drachen?

 

Mein Bruder hat mir das schönste Drachenmodell geschenkt.

 

Aber bis es soweit ist, wird’s wohl wieder dauern :P

 

bearbeitet von Psy_lock

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Ein weiteres Meisterwerk!

 

Besonders mag ich die kleinen Phönixe.

 

Zitat

Damit bleibt für die Anzahl Schichten noch eine faktische Begrenzung: die Größe der Fläche. Je kleiner, desto weniger Schichten passen drauf.

:shock:

:ok:

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Mann mann mann. Besser gehts nicht! Richtig genial geworden.

 

Mir gefällt der Feuereffekt am Schwanz übrigens auf der Unterseite besser als auf der Oberseite. Oder kommt mir das nur durch das Foto so unterschiedlich vor?

 

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Wow, richtig stark. Ich muss aber leider Kako K. recht geben, dass das hellere Orange an der Unterseite besser wirkt.

Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

 

Das Problem mit dem Ende der 8ten Edition kenne ich. Wir haben ein / zwei 9th Age Spiele gemacht, aber irgendwie war das nicht das selbe.

Jetzt stauben die Armeen in der Vitrine ein und warten auf eine Wiederauferstehung. 

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Einfach großartig!

 

Wenn ich jetzt schreibe, ich wünsche mir einen Drachen im Juli, müssen wir dann wieder ein paar Jahre warten? :D

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