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TabletopWelt

Die Nulner Staubstiefeln - Old School Imperium


Leolyn

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Willkommen zu meinem Imperium Projekt


Warhammer Fantasy fing ich in den 90ern des letzten Jahrhunderts mit einer Hochelfen Armee an, die gegen Orks kämpfte.
Beide großartige Armeen, die ich seit damals liebe und sammle.


Doch die nächste Armee in meinem Herzen war immer das schöne, bunte Imperium.
Pantherritter, Sonnenritter, Kurfürsten, Halblinge, Kanonen und Kisleviten, alles Modelle die ich stets wirklich liebte. Und irgendwann festigte hauptsächlich Mortheim spielen nochmal meine Vorliebe für Menschen und auch den anderen Völkern der Ordnung.
Für mich haben die ganzen Schrecken und Monstern der Warhammer Welt nur dann einen wahren erzählerischen Wert, wenn Ihnen ein Held des Guten und seine Armee in einer Herausforderung um Alles oder Nichts entgegentritt.
Mit Imperium sammeln fing ich aber erst spät an, vielleicht so 2015-2016. Mir war aber klar dass ich (wieder) ALLES imperiale haben musste ... Und Kisleviten ... und natürlich auch ein paar (wenige) Söldner...

 

Hier sind sie nun.

Das Bild ist absichtlich groß, damit ihr ein bisschen reinzoomen und suchen könnt... 

 

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Ende April bis Ende Juni 2021 baute ich nur zusammen, magnetisierte und gestaltte Bases, grundierte... und zum Projektbeginn hier war ich (beinahe) mit allen Regimentern durch.
Habe die Minis nicht gezählt, sollten in etwa 400 Figuren sein (Reiter 2x, KM 4x, Monster 3x, Altäre 5x)

 

DIE STAUBSTIEFELN

Die Staubstiefeln sind eine der Nulner Armeen, finanziert hauptsächlich von der Patrizierfamilie Gruppstahl, die ihren enormen Reichtum den Kannonengiesserein und ihren weit verzweigten Handel mit Waffen, Schwarzpulver, Kanonen und Metallen verdankt. Gruppstahls Schiffe segeln den Reik rauf und runter und auch über Marienburg hinaus bis Estalia, Tilea und gar Arabien.
In Altdorf, Marienburg und Miragliano unterhalten die Gruppstahl sogar eigene Kontore. Lager und Verwalter.
Die meisten Krieger der Staubstiefeln stammen aus Nuln oder seinen ausgedehnten Besitztümer, doch die Gruppstahls vermieten ihre Armee auch an gut zahlenden Kunden überall in der Alten Welt und rekrutieren auch dort vor und nach den Schlachten. So sind unzählige Soldaten in dieser imperialen Truppe aus allen Ecken und Enden der Alten Welt, was man oft an ihren (nur teilweise Schwarzen Uniformen erkennt).
In den Diensten der Gruppstahls stehen auch Zwerge, Halblinge und selbst viele legendäre Söldnerregimenter.
Die Truppe muss aus den Häfen oft auch noch so lange marschieren, dass die Gruppstahls in Nuln auch eine große Schuhmanufaktur unterhalten, die hauptsächlich Stiefeln für die Söldner der Familie herstellt. Und auch wenn die Truppe offiziell die 7.te Nulner Armee heißt, Ist der Beiname "Die Staubstiefen" schon mehr als ein Jahrhundert alt und hat sich bei Soldaten, marketendern, Kunden und Händler gleichermaßen eingebrannt.

 

BEMALUNG
Die Charaktere werden als Einzelfiguren gemalt, vielleicht nicht das Maximum was ich kann, aber auf meinem persönlichen Einzelminiaturen Maßstab. Wer schon ein Leser In der Verdammten Stadt ist, kennt meine Minis bereits.

Einzelminis brauchen bei mir so 3-8 Stunden pro Modell, je nach Details und Größe.

 

Bei den Regimentern versuche ich einen anderen Weg zu gehen: Speedpainting mit Fokus. 
Die Regimenter werden zusammen auf ihrer Regimentsbase gemalt; gezielt nur dort wo das Auge auch sieht. Also Speedpainting noch weiter verschlankt. Auch die Airbrush wird hier zum ersten Mal bei meiner Miniaturenbemalung zum Einsatz kommen.  Kriegsmaschinen, Altäre und Monster genauso.
Und dazu bekommt jedes Regiment noch 4-5 Fokuspunkte, die Top gemalt sind und das Auge anziehen sollen. Sie geben den Eindruck, das ganze Regiment sei Top gemalt. 
Solche Fokuspunkte werden z. B. Standarten- und Kommandos, Schilder, auffällige Soldaten (z. B. an den Ecken) oder einzelne gut sichtbare Gesichter in der Masse sein. 
Ich plane damit, einzelne Regimenter in etwa 15 Stunden abzuschließen, je nach Regimentsgröße.


KANBAN

Besonders bei so einer überwältigenden Menge an Minis sehe ich immer wieder die Frage vor mir: 
Was male ich heute? Überlegen, abwägen, entscheiden...

 

Das will ich mir stark erleichtern:

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Alles hat nun eine Karte in meinem Backlog.
Und in der Mitte ist mein Entscheidungsfeld, wo ich mir jeden Abend was zum malen auswürfle. 

Das habe ich schon seit Jahresbeginn immer wieder gemacht. Ich mag die kleine Spannung. Es ist motivierend: Was male ich heute? Pflicht, Spaß, oder gar was Überraschendes?

 

Ihr fragt euch vielleicht: Welche Modelle schaffen es ins Entscheidungsfeld ? 
Eben welche die dringend sind, auf die ich Bock habe, oder eben Modelle/Regimenter die IHR hier auswählt.
Wir gehen das gleich mal an, die neueste Umfrage werde ich immer hier im zweiten Post aktuell halten.


Februar 2022: Noch 9 MONATE

Objective:

Ich will eine bemalte Imperiumsarmee bis Ende 2022

 

Key results

1. Jede Monat 7 Karten abarbeiten

2 Ich bemale pro 3 Monaten maximal 9 Charaktere (der Rest müssen größere Dinge sein)

 

Juni 2022: Noch 12 MONATE

Ich muss einsehen, dass ich nicht so schnell vorankomme wie ich gehofft hatte. 

Muss mich vermutlich darauf beschränken, 4 Karten pro Monat zu malen.

Damit bleibt mir genug Zeit, auch mal wieder andere Sachen zu bemalen, zu spielen, oder auch einfach mal Malfreie Abende zu machen. 

Da ich momentan noch 46 offene Karten habe, kann ich wohl von weiteren 12 Monaten ausgehen. Also bis Mai 2022.

bearbeitet von Leolyn
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In der Verdammten Stadt - Mortheim Bandenprojekt

Oldschool Waagh: Klassisches O&G Armeeprojekt

Weiss Blaue Strategen - Münchener Tabletopverein

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Die 4. Abstimmung: Neue Regimenter


Jeder hat zwei Stimmen und kann sie beliebigen Minis/Regimenter geben (also auch 2x dasselbe).
Wer nur eine Sache benennt nehme ich automatisch als 2 Stimmen dafür.
Minis/Regimenter die es 1. in das Entscheidungsfeld schaffen bleiben normalerweise auch immer drin, dis sie mal erwürfelt werden. 
Ich spiele nur hin und wieder mit den Wahrscheinlichkeiten.
Eine Abstimmung lasse ich ungefähr 1 Woche laufen.

 

So, die 4. Abstimmung endete am 30. März.

Die 2 Bestplazierten kommen ins Entscheidungsfeld

 

 

Und hier die Teilnehmer:

 

 

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1) Musketiere (M-L)     2
2) Bogenschützen (H-L)    0
3) Armbrustschützen (H-R)    0
4) Miregliano Scharfschützen (2. v. H-R)    11
5) Halblinge  (2. v. V-R)    11

6) Miliz (V-R)     8

 

In grün die klaren Sieger.

 

 

bearbeitet von Leolyn
Abstimmung 4 beendet
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In der Verdammten Stadt - Mortheim Bandenprojekt

Oldschool Waagh: Klassisches O&G Armeeprojekt

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Was bisher bemalt ist

 

Juli 2021

 

BIHANDKÄMPFER - Die RUßWACHE

Spoiler

 

Im Jahre 2420 der imperiallen Zeitrechnung, griff Grom der Fettsack die Zwerge von Karak Kadrin und danach das Imperium an. Zuerst plünderte und brannte der dicke Goblin und sein riesiger Waagh Averheim nieder. Doch Grom verlor schnell das Interesse am rauchenden Averheim und bewegte sich schnell weiter gen Westen. 
Mit einem Blitzangriff erzwangen sich die Grünhäute ihre Überquerung des Reiks bei Nuln und belagerten die Stadt, bis ihre Katapulte eine Bresche in die Südmauer schlugen. 
Der Kampf um die Bresche war fürchterlich, doch als der Fettsack schließlich selbst seine Gitze anführte, brach der Willen der Verteidiger und die Goblins stürmten in die Stadt.
Nuln, seit den Zeiten von Magnus den Frommen die kaiserliche Hauptstadt, war nun der Plünderungswut der unzähligen Goblinmobs ausgesetzt. 
Viele der Patrizier Nulns, unter Ihnen auch die Famlie Gruppstahl, hatten nie und nimmer gedacht, dass Grom in nur wenigen Tagen den Reik passieren würde. Und so waren viele Reiche noch in der Stadt, als die Goblins ihren Belagerungsring um die Mauern schlossen. 

Bereits 1732, bei der Erstürmung der Nulns durch Gorbad Eisenklaue war das Haus der Familie Gruppstahl niedergebrannt worden, und die Familie beinnahe ausgelöscht. Reikmund von Gruppstahl, damals der einzige überlebende Erbe, hatte eine weise Entscheidung getroffen: Er kaufte eine kleine Insel im Flusslauf, bis dato als Trockendock verwendet, und baute das Kontor seiner Familie dort beinahe wie eine Festung wieder auf. Nun, als die Grünhäuten ein weiteres mal durch die Nulner Straßen zogen, sah der damalige Familienälteste, Siegmung von Gruppstahl eine Chance. Er konnte nicht nur seine Familie retten, sondern auch ihr Prestige zu erhöhen und vielleicht aus dem Fiasko stärker rauskommen. 
Siegmund bot vielen Reichen Nulns den Schutz seines Anwesens, im Gegenzug für eine beträchtliche Spende. Doch er behielt die Spende nicht, sondern sammelte alles in einem kleinen Raum des Kontors. Dorthin führte er dann einen von Nulns besten noch lebenden Hauptleuten, den Tileaner Teodore Giustiniani. Der Tileaner sollte das Anwesen und seine versammelten Gäste verteidigen, dann würden ihm und seinen Männern all das Gold gehören. 

Giustiniani kam aus Remas und war ein erfahrener Söldnerhauptmann, Nuln eine große und reiche Stadt. Er sah seine Chance, ein reicher Mann zu werden. Umgehend nahm der Tileaner Kontakt mit mehreren Nulner Regimenter Staatstruppen, die noch verstreut in der Stadt Widerstand leisteten, obwohl die Kommandokette bereits zusammengebrochen war. Sein Angebot war simpel: Ihre Loyalität für viel Geld; sinnloser Kampf in den Straßen, oder ein organisierter, SEHR gut bezahlter Widerstand. Wenn sie Erfolg hatten, würden sie noch leben und dabei sogar reiche Männer werden. Die allermeisten Soldaten akzeptierten sofort.
Der Tileaner organisierte seine Truppe in 4 Teilen. 
Ein Teil verbliebe im Kontor um auszuruhen und seine einzige Zugangsbrücke zum Ufer bewachen. Die drei weiteren Gruppen sollten in einem Umkreis von etwa einer halben Meile um das Kontor der Gruppstahls die plündernden Grünhäute immer wieder in schnelle Scahmützel verwickeln. Die Strategie der Tileaner war es, die Goblins so sehr zu beschäftigen, dass Sie im Chaos der Plünderungen und der bernnenden Stadt gar nicht begriffen, dass das Kontor seines Auftraggebers ein intaktes Sanktuarium war. Und während ihrer Angriffe auf die plündernden Gitze stellten die imperiallen Soldaten immer wieder Plündergut sicher, dass Giustiniani alles in die kleine Kammer bringen lies.

Die Orks blieben fast ein Woche in der gewaltigen Stadt, und diese Zeit blieb den Nulner als die "Rußtage" in Erinnerung. Die Stadt brannte überall, der Rauch hing tief und schwer, machte das Atmen in den engen Gassen zu einer Qual. Doch er versteckte auch viele Menschen vor der Hetzjagt der Goblins. 
Giustinianis Söldner wurden immer weniger. Auch wenn jede Truppe alle 6 Stunden die Chance bekamm, sich für 2 Stunden in der Sicherheit des Kontors auszuruhen. Am Ende der Rußtage waren seine Krieger auf etwa 4 Dutzend zusammengeschrumpft und fast alle Männer, selbst Teodore Giustiniani waren mehrfach verwundet und am Rande der Erschöpfung.
Doch der Plan des Tileaners war aufgegangen. Der Kontor der Gruppstahls war kein einziges Mal direkt angegriffen worden, darin war das kleine Zimmer der Söldner voll von Plündergut. 

Als Grom der Fettsack wieder ungeduldig weiter zog, folgten ihm die allermeisten seiner Mobs und in Nuln kehrte langsam wieder Ruhe ein. 
Giustiniani und seine Söldner, die sich inzwischen "Die Rußwache" nannten, halfen mit dabei, die Ruinen der Stadt von den letzten Grünhäuten zu säubern. Böse Münder sagen auch, dass sie dabei immer wieder einiges aus den verlassenen Häusern einsteckten.

Siegmung von Gruppstahl hatte viel verloren, doch auch einen Berg an neuen Gefallen bei den anderen Patziziern der Stadt dazu gewonnen. Er sorgte dafür, dass Giustiniani (und mit ihm seine Familie) den Befehl über die neue Nulner Stadtwache erhielt. Aus dem Ruf Giustinianis und den Gefallen der Gruppstahl entstand einige Jahre später eine neu gegründete 7te Nulner Armee, und der junge Andmund von Gruppstahl, Siegmunds 2.ter Sohn und Giustinianis Protege, erhielt den Befehl darüber.

 

Die Rußwache ging zuerst als Regiment in die neue Stadtwache ein, das berühmteste und best ausgerüstete. Später zog Admund die Truppe subtil ab und machte sie zur Leibgarde der Gruppstahls und noch später zum Kern seiner 7ten Nulner Armee. Er benannte das Regiment damals zur "Rußstahl garde" um und rüstete seine Veteranen als Bihandkämpfer mit schwarzen Plattenpanzern aus. 

Und auch heute, fast 100 Jahre später, kämpft  die Rußstahl Garde noch immer unter ihrem Motto der ersten Stunde: "Loyalität für Liquidität".

 

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August 2021

 

SPEERTRÄGER - GRÜNDELS VERTEIDIGER

Spoiler

Im Jahre 2420 der imperialen Zeitrechnung überrannte das Waagh unter Grom den Fettsack vom Nebelberg die Stadt Nuln. Er hatte seine Grünhäute durch den Schwarzfeuerpass geführt, und Nuln war nur eine seiner Opfer beim wilden Plünderzug durch das Imperium.

Eine bessere Koordination zwischen Artillerie und Infanterie sollte in Zukunft Nulns Heere noch schlagfertiger machen, und beim Wiederaufbau entstanden viele neue defensive Regimenter die mit den Artilleriebatterien zusammen trainierten.

Baron Albrecht Gründel hatte sich bereits in der Belagerung bewährt, und während der Baron auf den Mauern der Stadt kämpfte, brachte er seine Familie im Kontor des Patriziers Siegmung von Gruppstahl in Sicherheit. 

Als die Stadt verloren schien, führte Gründel seine letzten Veteranen durch die Gassen zu seiner Familie und kämpfte bis zum Ende für ihren Schutz.

As sich der Ruß legte und der Wiederaufbau begann, hatte Gründel noch genug Mitteln, ein neues Regiment Speerträger auszuheben und auszustatten. Er gab Ihnen den Namen "Gründels Verteidiger", und seine Söhne haben diese Tradition bis zum heutigen Tage fortgeführt, stets als Teil der 7. ten Nulner Armee unter einem General aus der Gruppstahl Familie.

Gründels Verteidiger beschützen Batterien von Kanonen und Mörser; eine Aufgabe bei der Sie bis heute nicht versagt haben. Wenn man von wenigen Fällen von Hexerei und etlichen Fehlfunktionen absieht, müssen die Verteidiger auch heute noch eine der wertvollen Kriegsmaschine verlieren, die ihrem Schutz unterstellt wurde.

Das Regiment ist immens stolz darauf.

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September 2021

 

ZWERGE - NULNS EISENGILDE

Spoiler

Wenn eine Großstadt der Imperiums bedroht wird, dann sind alle Zünfte der Stadt verpflichtet, zu den Waffen zu greifen und die Armee des Imperiums bei der Verteidigung der Stadt zu unterstützen.
Die meist recht gut betuchten Meister haben deshalb auch die Pflicht, sich und ihre Lehrlinge mit Waffen und Rüstungen für den Verteidigungsfall zu versorgen. 

In Nuln ist es nicht anders, und viele Zünfte verteidigen eigene Mauerabschnitte und haben eigene Wehr- und Zeugtürme: Bäcker, Schuster, Müller, Steinmetze, Gerber oder Schmiede. Doch keine von Ihnen erreicht die Wehrhaftigkeit und Kriegsbereitschaft der zwergischen Eisengilde. Vor dem großen Angriff von Grom den Fettsack, gab es in Nuln noch mehrere Zwergengilden, doch als Grünhäute die Stadt überrannten, war es der uneinnehmbare Turm der Steinmeister und die schwer gepanzerten Krieger der Eisenschmiede, die für die meisten Dawi in der Stadt die Rettung bedeuteten. 
Fast alle Zwergen der Stadt fanden im Turm Zuflucht, das so solide gebaut und ausgiebig unterkellert war, dass es die Dawi bis zum Ende halten konnten.

Anschließend wurde es den Dawi klar, dass auf die Menschen kein Verlass ist, ihre Familien zu beschützen. So entscheiden die Zwerge Nulns, nach gut 3 Jahren zäher Verhandlungen, unzähliger Schlägereien und einem ganz berühmten Wettbewerb in Armdrücken, alle zwergischen Gilden der Stadt zusammen zu legen und sich gemeinsam zu verteidigen.

In jenem berühmten Wettbewerb gewann der Stärkste der Eisenschmiede gegen den besten Steinträger der Steinmetze, und so stand am Ende auch der Name der neuen Gilde fest: Die Eisengilde, ein Metall das im Mittelpunkt des Reichtums von Nulns Zwergen liegt. Sie kontrollieren viele Minen, viele Transportwege, alle Lieferverträge mit den Wehrstädten der Zwerge, und etliche von Ihnen arbeiten als Meister und Berater in den Kannonengießereien und der Technikus Akademie. Außerdem ist es unumstritten, dass die Waffen der nulner Zwergenschmieden die besten sind, die man im Imperium für Goldkronen kaufen kann.

Bei den Zwergen ist es üblich, dass die Jünglinge in Familienverbänden trainiert werden, und dann in Klans kämpfen.
Da die Klane im Imperium stark verstreut sind, werden in Nuln alle Jünglinge gemeinsam von der Eisengilde trainiert. Und da die Zwerge im Land der Menschen auch etwas friedlicher leben als im Königreich der Berge, sammeln die Jünglinge Ihre Kriegserfahrung meist indem sie die Armeen der Menschen regelmäßig in die Schlacht begleiten.

Die Eisengilde kann 3 Regimenter ausheben, von denen meist eines im Kriegsdienst ist. Dank der ausgezeichneten Geschäftsbeziehungen zwischen der Familie von Gruppstahl und den Zunftmeistern der Schmiede, marschieren die Zwerge Nulns fast immer an der Seite der 7ten Armee.

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Gerhard von Veenheim

Spoiler

Die Feinde des Imperiums führen oft blutrünstige, schlachterprobte Krieger oder grauenvolle Monster in die Schlacht. 

Die Soldaten des Imperiums stehen Schulter and Schulter gegen diese furchtbaren Gegner, und es sind mutige Helden oder erfahrene Anführer wie der Ritter von Veenheim, die als Veteranen vieler Schachten den Schrecken die Stirn bieten. Sie geben den Männern Mut und stärken ihre Disziplin, während sie selbst mutig versuchen, die schlimmsten Feinde abzufangen und entweder zu erschlagen, oder zumindest so lange aufzuhalten, bis die treuen Staatstruppen die niederen Feinde in die Flucht geschlagen haben.

Gerhard, Ritter von Veenheim ist einer der wenigen Männer, die ihren Weg als Krieger mit einer Hellebarde in der Hand als niederer Soldat begonnen haben. Er diente dann in der Rußgarde und verdiente sich Jahr für Jahr Anerkennung.

Georg war stets standhaft und loyal zu seinem Kommandanten und dem Haus von Kruppstahl, so dass er schließlich ein eigenes Kommando erhielt und nun selbst Männer in die Schlacht führt. Die Kruppstahl sorgen auch nach Außen für ihre Besten, und ließen ihre Beziehungen spielen um Gerhard nach der Schlacht um die Mine am Kupfergipfel in den Ritterstand erheben zu lassen. Außerdem vertrauten sie dem alten Recken zwei magische Schätze der Familie an.

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Hauptmann Grubmann

Spoiler

 

Hauptmann Thomas Grubmann ist einer der Kruppstahl ... eigentlich. Den der junge Abenteuerer hat aus Liebe in die reiche Patrizierfamilie eingeheiratet. Die liebe zu ihm ist vielleicht einer der ganz wenigen Schwächen, die seine Frau Luthetia von Kruppstahl sich in ihrem Leben geleistet hat. 

Den Thomas ist nicht so, wie die meisten Männer, die in der Armee des Imperiums Regimenter führen. Er spricht freundlich zu seinen Soldaten, trinkt mit Ihnen, und hat sogar ein offenes Ohr für ihre Gedanken. Ja, manchmal hört er sich sogar den militärischen Rat erfahrener Kriegsveteranen an und setzt ihn um. 
Fast alle seiner Männer stehen loyal hinter ihren Hauptmann Grubmann, und würden ihm in die Chaoswüste und wieder zurück folgen. 
Doch innerhalb der Familie Kruppstahl und auch unter den anderen, viel stärker karierreorientierten Offiziere der 7ten Armee wird Grubmann leise belächelt und insgeheim oft für schwach gehalten.

Nur seinen Erfolg auf dem Schlachtfeld kann man kaum belächeln. Da gratuliert man ihm, wenn auch unter falscher Fassade.

 

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Oktober 2021

 

JÄGER - DIE EICHKATZEN

Spoiler

Rosko Hartstock bewegte sich sich fast lautlos über den Blätterteppich des Großen Waldes. Nun ja, er vernahm seine Schritte schon noch, also sollte er noch besser werden, da war er sich sicher.

In seiner Umgebung hörte er aber nichts und so war der Mootländer sehr zufrieden. Die Eichkatzen, sein bunt gemischter Haufen Jäger und Kundschafter war unweit da draußen, aber wenn ER sie nicht hörte, dann sicher auch kein Feind, falls hier einer war.
Vielleicht wurden die Geräusche aber auch verdeckt von dem Krach der 7ten Nulner Armee, die gut zwei Meilen entfernt auf der Straße nach Talabheim zog. Die Armeekolonne erstreckte sich über gut 3 Meilen, der Tross dazu vermutlich nochmal so lange. 

Heute hatten die Eichkatzen die Aufgabe, die linke Flanke zu bewachen und...
Das ist aber dreckiges Leder! dachte sich Rosko. Und wie es stinkt... Dann erst realisierte der Halbling erst, dass gerade aus den Büschen direkt vor ihm  ein Tiermensch heraustrat! Er selbst war gerade groß genug, um dem haarigen, bocksbeinigen Unhold direkt auf die sternförmige Gürtelschnalle seines Lederschurzes zu starren.
Der Tiermensch lief weiter, und Rosko hatte einfach keine Zeit mehr, um sinnvoll beiseite zu treten. 
Bevor die beiden zusammen stoßen, ging Rosko in die Hocke und der Tiermensch stürzte. 
Der Halbling wusste, dass Tiermenschen stark, schnell und eigentlich mindestens so geschickt unter dem Blätterdach waren wie ein Mootländer. Wieso das Biest ihn nicht gerochen hatte? Egal! Jetzt oder nie! 
Der Tiermensch war auf dem Bauch gefallen und hatte wohl tatsächlich immer noch nicht begriffen was los war. Das würde er auch nicht, den Rosko war schon über ihm. Er rammte dem Gor sein Kurzschwert vom Bauch her in den Kopf, und traf auf keinem Widerstand. Der Tiermensch erhaschte nur noch einen kurzen Blick auf den Halbling bevor er starb.
Sein Röcheln war recht laut, und er zuckte und zappelte noch etwas. 
Wenn er nicht alleine war...
Ein helles klares Jagdhornsignal ertönte und schmetterte drei Töne, die durch den Wald trugen. Das war Ander, sein Hornist aus Bückelbach. 
Nein, der Tiermensch war nicht alleine.

Überall um Rosko erwachte der Wald unter Hufgetrampel und guturale Schreie zum Leben. 
Nun, da die Kolonne der Armee gewarnt war, mussten die Eichkatzen das hier nur noch überleben... Leichter gesagt als getan, dachte Rosko.

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BOYARIN MAXIM AKULAVICH

Spoiler

Der Geist der hartnäckigen Unabhängigkeit, der Kislev.

zu einer so beeindruckenden Nation von Kriegern formt bedeutet, dass ein Herrscher nur mit Unterstützung des Adels in der Lage ist, die Kontrolle zu behalten.

 

Unter der Zarin befindet sich eine Reihe von hochrangigen Adligen, bekannt als Boyarin, von denen jeder in Kriegszeiten eine Armee befehligt.

Jeder Boyarin ist ein bedeutender Herrscher, der Titel wird vom Vater zum Kind (Junge oder Mädchen) vererbt und das Land und

Dörfer in der Nähe seiner Residenz schulden ihm Treue und Loyalität. sie sind verpflichtet, seinem Ruf zu den Waffen zu folgen.

Im Gegenzug, kann das Dorf in Zeiten von Hunger und Krieg Schutz und Unterstützung von dem lokalen Herren erhalten.

 

Bojaren sind entschlossene Offiziere, geschmiedet über lange Jahre der Not und des Krieges. Als Vertreter der Zarin kann ihre

Präsenz die Disziplin der kislevitischen Truppen stärken, und sie fungieren als Verbindungsglied zu freundlichen Generälen, wenn Kislev und ihre Verbündeten zusammen kämpfen.

 

Boyarin Maxim Akulavich hat seine Ländereien an der Küste der Krallensee, was ein Fluch wie auch ein Segen ist. In Zeiten des Friedens blüht sein Land auf, den durch seine Küstendörfer fließt ein beträchtlicher Teil des Handels zwischen Kislev und anderen seefahrenden Nationen. Die Sippe der Akulavich sind von jeher kluge Händler, die Pferde, Felle, Korn und Bernstein gegen die Waffen, Rüstungen und Luxusgüter des Südens eintauschen.

 

Ihre Dörfer, wie zum Beispiel Chebokov, dass auch Residenz der Akulavich ist, sind meist mit hölzernen Palisaden und Wachtürmen geschützt. Sie haben gute Garnisonen und senden Reiter entlang der Küste aus, die nach dem Schrecken der Krallensee ausschau halten: Drachenschiffe der Norse.

Doch all dies ist immer wieder nicht genug. größere Flotten der Nordmänner plündern einzelne Siedlungen, oft auch weit Landeinwärts.

Und immer wenn die Armeen des Nordens hinunter marschieren, ist die Boyarin der Akulavich stets gezwungen, seinen Kossaren zu befehligen ihre Siedlungen zu verlassen. Lange Trecks von Flüchtlingen und Proviant Wagen ziehen über die wenigen Straßen südlich in Richtung Erengrad, um in der viel schwerer befestigten Stadt Schutz zu suchen.

Die verlassenen Dörfer werden dem Feind preisgegeben, und die Boyarin und ihre Flügelulanen hetzen und stören das Vorrücken der Nordmänner, um mehr Zeit für ihre Familien zu gewinnen.

 

In diesen Jahren wird Maxim selbst der wohl schlimmsten Zeit seiner Sippe entgegen sehen. Achaon, der Herr der letzten Tage, führt seine gewaltigen Heere über sein Land.

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HELLEBARDIERE - DIE ROTE WACHE

Spoiler

 

Das große Hellebardierregiment der Roten Wache bildet, zusammen mit den Schwertkämpfer der Staubklingen, den Kern aus Staatstruppen auf dem die 7.te Nulner Armee sich aufbaut.
Der junge Andmund von Gruppstahl gründete das Regiment bald nach den Krieg gegen Groms Grünhaut Horde, auch wenn die allermeisten Kämpfer damals blutjunge Rekruten und Söldner aus anderen Teilen des Imperiums waren.
Trotz ihrer schwarz roten Nulner Uniformen übergab der Junge Kommandant dem Regiment eine grüne Standarte und hielt eine flammende Rede wie diese Standarte die letzte gewesen war, die auf den Mauern Nulns gegen die Orkhorden fiel, und nur durch ein Wunder Ranalds den Grünhäuten entwendet wurde. Die grüne Farbe steht für den riesigen Blutzoll, denn die Grünhäute für ihre Eroberung zahlen mussten. Natürlich war Andmunds Gesichte frei erfunden, doch der junge Feldherr war ein begnadeter Redner, so dass die Hellebardiere auch heute noch stolz unter ihrer Standarte marschieren. In den Soldatenkneipen der Industriestadt Nuln gilt die Beleidigung dieses grünen Tuchs als altbewährtes Mittel, eine ordentliche Schlägerei anzufangen. 

Ihren bisher größten Ruhm errang die Rote Wache in der Schlacht um die Mine am Kupfergipfel, wo sie horrende Verluste erlitten, doch unter dem Befehl ihres damaligen Sergeanten Gerhard Blum, heute Hauptmann Gerhard von Veenheim, so lange standhalten konnten, bis die Rußgarde den Vampirlord erschlug und seine Armee daraufhin begann, schnell zu Staub zu zerfallen.

 

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November 2021

 

FLAGELLANTEN

Spoiler

"HEY!" 
Viele Chaosklingen schossen über den schwarzen Schildwall und etliche mehr seiner Männer fielen zu Boden.
Hauptmann Grubmann spürte den Moment, an dem seine Männer der Mut verlies. 
"Zurück, geordnet zurück, Männer!"
War die Stadt schon verloren? 
Überall wehte Rauch und Schreie durch die engen Gassen.

 

***

 

Die Vorhut der 7te Nulner Armee unter seinem eigenen Befehl war am Mittag von den Mauern aufmarschiert, und da war die Bresche in den Mauern wohl schon eine oder zwei Stunden alt gewesen.
Die Chaostruppen gingen noch immer durch die Bresche, doch ein starkes Abwehr kontingent formierte sich bereits. 

 

Es lag dann an ihm zu entscheiden.
Warten auf die Hauptarmee oder Nulner oder angreifen und riskieren, zusammen mit der Garnison in den engen Gassen zu sterben?
Es war nicht zu spät, hatte er beschlossen.
Ein Brückenangriff im Moment des Sieges hatte schon mehr als eine übermächtige Armee in Panik versetzt. Und jede Minute die er wartete, würde mehr Ostländer in der Stadt das Leben kosten.


Er sandte einen Boten zur Hauptarmee und befahl den Angriff.

Der Sturm der Nulner war ursprünglich gut verlaufen. Der Kriegsherr des Chaos hatte seinen besten Männern wohl nicht die Chance auf Beute nehmen wollen und sie in die Stadt geschickt. Die Barbaren und Tiermenschen draußen kämpften hart, aber nicht hart genug für die rachsüchtigen und zu allen entschlossenen Nulner. Sie hatten sich bald verstreut.

Grubmann hatte anschließen seine Kavallerie losgeschickt, um den Tross der Chaoten anzugreifen, der zwei Meilen entfernt lagerte. Dann einen weiteren Boten zur Hauptarmee, ein bisschen besorgt dass der erste noch nicht zurück war. 
Dann hatte er seine Männer in den blutigen Gassen geführt.


***

Anfangs hatten sie Erfolg gehabt, und der große Brückenangriff hatte unzählige Chaoten das Leben gekostet. Viele waren auch panisch geflüchtet.
Doch diese Nordmänner hier waren etwas anderes.
Dreißig Krieger des Chaos. 
DAS war der harte Kern der Chaos Armee. 

Thomas Grubmann hatte in seiner Jugend als Abenteurer einige dieser Champions des Chaos bekämpft und besiegt, doch dies waren einige der härtesten Kämpfe seines Lebens gewesen; und da war er zehn Jahre jünger gewesen. 
Hier standen nun mehr als zwei Dutzend dieser schwer gepanzerter und gerüsteten Monster, komplett eingeschlossen in ihren schwarzen Rüstungen, verziert mit acht zackigen Sternen aus Gold, Silber oder Messing. Sie waren voll behangen mit grausigen, oft blutfrischen Trophäen.
Die Nulner Schwertkämpfer waren wie eine Welle gegen ihren Schildwall geprallt, Thomas selbst hatte die Klinge mit ihrem Champion gekreuzt. Doch der Kampf war nicht gut verlaufen, seine Männer hatte jetzt der Mut verlassen. Thomas musste alles tun um zu verhindern, dass sie sich komplett in den Gassen zerstreuten. 


Er griff seinen Hornisten bei der Schulter, bremste und schüttelte ihn, bis de Mann ihm ängstlich in die Augen blickte. "Signal zum sammeln, SOFORT!" Die Trommel begann zu wirbeln, Und Thomas schrie aus voller Kraft: "SAMMELN, STAUBKLINGEN!! ALLE MANN ZU MIR!"

Machte das noch Sinn? 
Schreckliche Schreie und Wehklagen schwollen in den Straßen an. 
Sollte er seine Männer zurückziehen?
Er warf einen Blick auf die Chaoskrieger zurück. Sie hatten die flüchtenden imperialen Männer nicht verfolgt, im Grunde eine kluge Entscheidung. Der Rückzug hätte auch sehr gut eine Falle sein können, in den engen Gassen konnte alles passieren.

 

Und das tat es auch. 
Aus allen umliegenden Gassen strömten gut vierzig zerlumpte Gestalten voran, wie eine Flutwelle aus Sigmarrufen, Wehklagen, Lumpen, Fackeln und wirbelnden Flegeln.
"Bei Sigmar, es sind Flagellanten!" 
Thomas hatte Sigmars fanatische Verkünder des Weltuntergangs schon mehrfach gesehen, doch noch nie in der Schlacht. 
Sie waren angeblich hier im armen, umkämpften und gebeutelten Norden des Imperiums wesentlich häufiger als in den reichen südlichen Provinzen.

Der Champion der Chaoskrieger, ein schreckliches Monster mit einem gehörnten Schädel als Kopf, brüllte seine Männern Befehlen. Mit einem harten Klacken von Stahl auf Stahl schlossen die Nordmänner wieder ihren Schildwahl. Sie waren bereit, den Sturm aus lumpigen Leibern gegen ihren Stahl branden zu lasen, wie Wasser gegen eine Klippe.
Durch Selbstgeißelung fielen zwei Flagellanten bereits tot um, bevor die Massen wirklich aufeinanderprallten. 


Dann erklang es wieder: 
"HEY!"
Und die Chaosklingen schossen über den schwarzen Schildwall, zerschmetterten Köpfe und schultern. Etwa sieben der Flagellanten starben sofort. 

Dann krachte die Welle aus wirbelnden Flegeln auf den schwarzen Schildwall. 
Das Geräusch berstenden Metalls überdeckte für einige Augenblicke sogar die Schreie "SIGMAR!, SIGMAR!" aus mehr als 30 Kehlen.
Die gepanzerten Chaoten verschwanden für einen Augenblick außer Sicht... Ihr blutiges schwarzes Banner wehte noch weiter über der Menge ... und verschwand.
Die Welle der Flagellanten hielt nicht an, sondern folgte einfach der Straße weiter in die Stadt hinein.

 

Hauptmann Thomas Grubmann hielt den Atem an. 
Erst als viele gepanzerte Leiber unter den nackten Fußen der Flagellanten übrig blieben, erwachte er aus seiner Überraschung und ging neugierig nach vorn. Er hatte viele Jahre gekämpft, doch war er sich nicht sicher, was er eben erlebt hatte.
Er ließ seinen Blick schweifen über der Gasse, wo vor einigen Augenblicken noch 30 Chaoskrieger des Norden gestanden hatten. Er zählte sechzehn ihrer Gefallenen... In nur wenigen Sekunden.
Ihr unheiliges Banner lag zerbrochen im Dreck. 


Nicht mal die Arroganz der Chaoskrieger hatte ihnen den wahnwitzigen Mut verliehen, diesem Angriff stand zu halten.

Der Nulner Hauptmann zog seinen Helm aus und wischte sich die Stirn, während seine Männer sich um ihn sammelten. Es hieß, der Auserwählte Valten sei mit einer ganzen Armee dieser Flagellanten auf dem Weg nach Middenheim.
Jetzt wusste er es: Sigmar war immer noch mit Ihnen! 
Das Imperium würde Achaon standhalten. 
Es wird keine Endzeit geben.

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Januar 2022

 

DIE PANTHERRITTER

Spoiler

Der Pantherorden wurde nach den ersten Kriegen gegen Arabia gegründet als die Kreuzfahrer mit wilden Tieren wie Leoparden, Tigern und Panthern ins Imperium zurückkehrten.
Obwohl die Kreuzzüge gegen Arabia schon lange beendet waren, so führten diese Ritter ihre Lanzen lange noch gegen die Herrscher des Südens. Es wurde schon oft überlegt ihnen ihre Fehde zu untersagen doch der imperiale Hof zieht es bis heute vor, lieber ein fernes Land zu beleidigen als eine große Militärmacht im eigenen Staat. 
Im Gegensatz zu vielen anderen Ritterorden sind die Pantherritter keine Templer einer speziellen Gottheit sondern ein säkularer Orden, und die Loyalität der Pantherritter gilt nur dem Imperium, aus den politischen Machenschaften der einzelnen Provinzen und Stadtstaaten halten sie sich weitestgehend heraus.

Die Pantherritter Sie sind ein legendärer Orden der als sehr wohlhabend gilt und sehr oft Söhne der reichen aber weniger streng gläubigen Patrizierfamilien überall im Imperium aufnimmt. Auch viele politische und wirtschaftliche Führer waren irgendwann in ihrem Leben ein Pantherritter und sind dem Orden weiterhin verbunden.
Es sind nicht zuletzt die Spenden und der Schutz dieser Ritter in Ruhestand, der den Reichtum des Ordens und auch seinen steten Strom an Nachwuchs sicher stellt.

Die Pantherritter tragen auf ihrer Helmzier und den mit Gold und Silber verzierten Plattenrüstungen die Felle exotischer Tiere aus den südlichen Ländern. Auf ihren Schilden ist das Ordenssymbol, ein Panther der Tapferkeit, Stärke und Edelmut symbolisiert, abgebildet. Die Farben des Ordens sind Blau und Silber, die Rossharnische der Pferde jedoch in Blau und Gold gehalten. Ihre Pferde sind zumindest Nachfahren der Araberhengste aus den Kreuzzügen, oder nachgekaufte aus Arabia.

 

Auch wenn das Ordenshaus in Nuln nicht so groß ist wie diejenigen in Middenheim oder Talabheim, so ist es eines der wohlhabendsten. Die Regimentsstandarte dieser Ritter des Pantherordens wurde von Lichtmagiern erschaffen. Es heißt, das magische Angriffe von dem Banner abgelenkt wurden.
Der Nulner Rittmeister, Maximilan von Gruppstahl, ist der ältere Bruder des derzeitigen Patriarchen der Gruppstahl Familie. Das ist vielleicht ein Grund, weshalb der Orden der Pantherritter immer als erster auf Gesuche der Herzogin zur Unterstützung der 7.ten Nulner Armee antwortet.

Und selbst wenn Emanuelle von Nuln mal keinen Gesuch nach einem stellt, reiten oft wenige jüngere Pantherritter unter einem alten Kempen mit den Staubstiefeln aus, um Erfahrung im Feld zu sammeln. Nicht selten führt der inzwischen fast sechzig Winter zählende Maximilian jedes Kontingent persönlich an. Er hätte das Gruppstahl Familienimperium übernehmen können, doch sobald Maximilian seinen ersten Sturmangriff auf den Feind ritt wusste er, dass er niemals wieder am Hofe Politik machen, oder im Kontor Bücher führen könnte. Er verzichtete auf das Erbe zugunsten seines Bruders und widmete sein Leben den Pantherrittern. Es heißt, er sei einer der besten Ritter des Ordens, auf dem Schlachtfeld ein kühler Taktiker und strahlender Held. Die meisten Ordensritter sind sich sicher, dass Maximilian der nächste Ordensmeister wird; einige haben sogar darauf Wetten laufen.

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FEBRUAR 2022

 

BALTHASAR GELT

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Balthasar Gelt ist ein begabter Alchimist und Zauberer des Goldordens. Er kam ursprünglich aus den Grenzgrafschaften über Marienburg nach Altdorf. Es heißt, er habe seine Schiffspassage mit Narrengold - dessen Herstellung Goldmagiern per Gesetz streng verboten ist - bezahlt, und der betrogene Schiffskapitän hätte ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.

Im traditionellen Magier-Duell in der Großen Duellhalle mit dem damaligen Patriarchen Thyrus Gormann gewann er gegen den Feuermagier und wurde neuer Patriarch. Er besiegte seinen Kontrahenten, indem er auf einem Angriff seines Gegners einen Zauber zurückschickte, der den alten Patriarchen langsam in Gold hüllte und zuletzt nur Mund und Augen frei ließ, damit der Besiegte seine Niederlage eingestehen konnte. Er ließ seinen Kontrahenten am Leben, da er das Imperium nicht eines so fähigen und wertvollen Zauberers berauben wollte, was ihm allgemeinen Respekt eintrug.
Seither trägt er den Stab des Volans als Zeichen seiner Amtswürde.

Sein Gesicht verbirgt Balthasar seit einem Unfall in den Magieakademien, welcher beinahe sein Leben gekostet hatte, immer hinter einer Goldmaske, und man munkelt, der Grund dafür läge darin, daß seine Züge in Folge eines misslungenen alchemistischen Experiments von schrecklichen Brandnarben entstellt wären, andere sprechen davon, das sein Gesicht zu Gold wurde. Gerüchte besagen im Übrigen, daß dieser "Unfall" etwas mit dem rachsüchtigen Marienburger Kapitän zu tun hätte, den Balthasar zu Beginn seiner Karriere betrogen hat. Seine Glänzende Robe erzeugt schimmernde Abbilder des Zauberers und seines Reittiers, die feindliche Schützen irritieren und zusätzlich trägt Balthasar ein Meeresgoldamulett um den Hals, das er in uralten Elfenruinen in Estalia fand.

In die Schlacht reitet Balthasar auf seinem Pegasus, und unterstützt eine Armee mit mächtigen Zaubersprüchen aus dem Repertoire der Goldmagie. Balthasar Gelt schrieb ebenfalls einige Bücher, darunter «Von der Kunst der Alchemie», und trägt im Kampf stehts Phiolen mit Al-Kahest und Panacea Universalis mit sich. Außerdem wird er für seine Forschungen über verbessertes Schießpulver auch an der Technikus-Akademie respektiert, wo man für Magier ansonsten nicht viel übrig hat.

Um die territorialen Ambitionen des Kurfürsten Theoderic Gausser von Nordland gegen das benachbarte Hochland zu bremsen schickte Imperator Karl Franz Balthasar als Botschafter an den kurfürstlichen Hof nach Burg Salzenmund. Gemäß eines geheimen Auftrags seines Kaisers verwandelte der Goldzauberer die Goldreserven in den Schatzkammern Gaussers in wertloses Blei. Dadurch konnte der Herrscher Nordlands seine angeworbenen Söldner nicht bezahlen, und der Angriff auf den Nachbarn fand nicht statt. Gausser hat Balthasar Gelt seither Todfeindschaft geschworen, was den Erzzauberer aber nicht kümmerte, da er auf seinem Pegasus mühelos entkam.

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ALDEBRAND LUDENHOF

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Kurfürst Aldebrand Ludenhof ist ein ausgesprochen großer, dünner und starker Mann und weithin respektiert als tapferer Heerführer und ausgesprochen ausdauernd. Sein Palast ist weit außerhalb der Hauptstadt Hergig, mitten in den wildreichen Jagdgründen, die seine unstillbare Jagdleidenschaft befriedigen.

Er ist ein großer Freund der Falkenjagd, seine große Jagdvögel Sammlung  nimmt einen beträchtlichen Teil seiner Stallungen ein und reicht sogar bis in den Palast. Es heißt, er besitzt fast jede Art von Raubvogel, und in jedem Zimmer seines Palastes währe mindestens einer der Vögel. So ist es kaum verwunderlich, dass er wenn er auf seinem Schlachtross in den Krieg zieht, selbst in der Schlacht neben seiner Runenklinge einen Jagdfalken auf dem Arm mit sich trägt, der Feinde mit Krallen und Schnabel attackiert.

Aldebrand Ludenhof hatte einen Sohn und designierten Thronfolger, Konrad Ludenhof, der von dem Gelehrten Erasmus von Nuln unterrichtet wurde. Im Jahre 2516 IC litt dieser Sohn an einer mysteriösen Krankheit. Voller Verzweiflung wandte Ludenhof Senior sich an einen unbekannten, fremden Doktor, der einen besonderen Trank als Gegenmittel verschrieb. Zum Unglück des Vaters stellte der Arzt sich jedoch als Doktor Festus heraus und der Trank verwandelte den Sohn in einen Mutanten, der viele Berater des Kurfürsten tötete und schließlich in die Chaoswüste zu seinem Meister floh.

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MARIUS VON LIEBWITZ

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Die Kaiserliche Menagerie zu Altdorf ist im ganzen Imperium weit bekannt, und auf einem der kaiserlichen Monster in die Schlacht reiten zu dürfen, ist sicherlich eine der höchsten ehren, die einem Ritter des Imperiums zuteil werden kann.

Doch auch viele Kurfürsten und reiche Familien scheuen kaum Kosten und Mühen, um ein-zwei Monster als Reittiere zu erhalten. So hat auch Kurfürstin Emmanuelle von Nuln ihrem kleinen Bruder Marius zu seiner Ritterweihe einen Pegasus Fohlen geschenkt und den Jungen Krieger zu ihrem Schiedskämpfer ernannt.

Der Junge Magnus hat inzwischen für sich einen wahren Heldenruf errungen, und nutzt jede Gelegenheit, um mit Nulns Armeen in eine neue Schlacht zu ziehen.

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März 2022

 

BORIS TODBRINGER

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Graf Boris Wüterich ist der Kurfürst des Middenlandes während am heutigen Tage. Er ist ein hervorragender Soldat und Staatsmann, der seit mehr als 30 Jahren, an der Spitze seiner Familie steht. Doch jetzt befindet er sich im fortgeschrittenen Alter, und es gehen Gerüchte um, dass persönliche und politische Probleme schwer auf dem Geist des Kurfürsten liegen.

 

Seine Schlachten gegen die Tiermenschen des Drakenwaldes – und insbesondere den mächtigen Großhäuptling Khazrak, dem er ein Auge nahm und an den er seinerseits ein Auge verlor – ist ein ewiger Kampf. Es heißt außerdem, dass der Verlust seiner zweiten Frau Kurfürstin Anika-Elise Wüterich vor beinahe 20 Jahren ein Schlag ist, von dem er sich nie ganz erholt hat.

 

Doch auch wenn diese Gerüchte der Wahrheit entsprechen, ist Boris Wüterich in der Tat ein entschlossener Mann, denn äußerlich ist er so energisch wie eh und je – ein Furcht erregender Kämpfer und Anführer. Nicht selten führt er die Armeen Middenlands persönlich in den Kampf, zerschmettert den Feind mit seiner Runenklinge und treibt die Soldaten voran zum Sieg.

 

Boris Wüterich war in zweiter Ehe mit Kurfürstin Anika-Elise Wüterich - geborene Nikse - verheiratet, seine Schwester Brunhilde Wüterich dagegen mit dem Bruder von Boris' Frau, Baron Ludwig Nikse, und Kurfürsten von Nordland. Dieses Arrangement trug zur weiteren Festigung der guten Beziehungen zu der benachbarten Provinz bei. Boris Wüterich hat einen debilen Sohn namens Stefan, der von den Middenheimern despektierlich «Schüttelsteffi» genannt wird.

 

Außerdem ist er der zweite Fürst von Middenheim dieses Namens: Sein Ur-Ur-Großvater, Boris Wüterich I, heiratete 2371 IC die Fürstin von Bildhofen, Erbin des Kurfürstentitels von Middenland. Deren Sohn Berthold Wüterich ist der erste Kurfürst von Middenland aus der Familie Wüterich. Ebenfalls war er der einzige Gegenkandidat zu Imperator Karl Franz bei dessen Wahl.

 

Die Familie Gruppstahl unterhält sehr starke Handelsbeziehungen mit Middenland un der Stadt sed weißen Wolfes, wo es seinen dritt größten Außenkontor (nach Marienburg und Altdorf) das mehrere Minen, Manufakturen, Schmieden und eine Waffengießerei unterhält. Es pflegt beste Kontakte zum Ulriktempel durch ausgezeichnete Lieferungen von Waffen und Rüstungen der Teutogengarde.

Es heißt auch, die Nulner würden gerne einer der Königsmacher sein, wenn nach Boris Wüterichs Tod ein neuer Kurfürst gewählt wird. Ob sie sich die Krämer dabei aber nicht überschätzen, das vermag niemand sicher zu sagen.

Doch auf jeden Fall wird die 7te Nulner Armee nordwärts marschieren, um sich zusammen mit den Middenheimer gegen die Achaons Horde zu stemmen.

 

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HOCHKAPLAN JAKOB VON KIRCHHAM

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Der Kaplan der 7.ten Nulner Armee ist ein hochrangiges Mitglied des Nulner Sigmar Tempels und auch durchaus eine kontroverse Persönlichkeit.

 

In den Augen des Volkes sind Priester des Sigmar ruhige und stoische Persönlichkeiten, Felsen des Glaubens in der Brandung der Schlacht.

Nun, Bruder Jakob von Kirchheim ist etwas anderes. Er hat ausgezeichnete politische Verbindungen in der Stadt und auch zu anderen Tempeln, so dass die Tempelmeister immer wieder ein Auge zugedrückt haben, als Jakob nicht sein ganzes Leben dem Glauben widmete.

Der Kaplan hat viele weltliche Freundschaften, und weiß sie zu pflegen. Er ich kein seltener Gast auf Festen und das macht ihn durchaus beliebt bei Adeligen und in den unterschiedlichen Ritterorden.

Doch Jakob von Kirchham ist auch stolz und durchaus ein bisschen eitel. Das sieht man auch daran, dass er sich durchaus mit mehr prunk und Pomp umgibt als es üblich ist: Seide, federn und viel Gold. Manchmal ist der Kaplan sogar arrogant, zumindest gegen denen, die in der sozialen Leiter unter ihm sind; und das sind sehr viele.

Er kleidet sich fein und reitet in die Schlacht ausschließlich an der Seite der Ritterorden. Die Seelsorge der einfachen Fußsoldaten überlässt der Kaplan gerne geringeren Brüdern.

 

So ist sein Ruf bei den gemeinen Soldaten nicht wirklich der Beste. Ob es wahr ist oder nicht, die Staubstiefeln sagen ihrem Kaplan nach, er habe eine ganze Schlacht nach einem Gelage einfach verschlafen. Und in den einfachen Soldatenkneipen oder an Lagerfeuern haben sie ihm sogar ein Liedchen gewidmet, dass sie nur singen wenn der einflussreiche Priester sicher außer Hörweite ist.

 

Bruder Jakob, Bruder Jakob

Schläfst du noch?

Schläfst du noch?

Hörst du nicht die Trommeln,

Hörst du nicht die Trommeln,

Ram Tam Tam!

Ram Tam Tam!

 

Die Familie von Gruppstahl nutzt gerne den Einfluss und Verbindungen des Kaplans, um Vorteile für sich oder die Staubstiefeln zu erwirken, etwas was Jakob von Kirchheim immer wieder gelingt. Dafür sehen die Patrizier auch gerne über seine "Eigenarten" hinweg. Sie haben aber auch gelernt, dass andere Sigmar Priester die Armee begleiten müssen, die an der Seite der gemeinen Soldaten kämpfen und von diesen besser respektiert sind.

 

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DER KNARRENDE KNUT - LANDSCHLACHTSCHIFF DER MARIENBERG KLASSE

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Der imperiale Dampfpanzer ist und wohl die mächtigste Waffe im kaiserlichen Arsenal. Jedes Kind kennt Geschichten über diese eine geniale Erfindung oder seine glorreichen Siege. 
Doch für jeden glorreichen Einsatz eines Dampfpanzers kämpfen zehn Armeen des Imperiums ganz ohne seine Hilfe. Denn die zehn imperialen Dampfpanzer sind unvorstellbar kostbare Maschinen. Die Technikusse Können immer noch nicht die Erfindung des Genius Leonardo de Miraglianos soweit verstehen, dass sie diese nachbauen könnten.
Und die imperialen Dampfpanzer werden  sogar in Nuln aufbewahrt. Doch die Familie von Gruppstahl hat schnell herausgefunden, dass es nicht nur verschwenderisch vieler Goldkronen, sondern auch extrem hoher Gefallen benötigen würde, um die Staubstiefeln zuverlässig durch einen Dampfpanzer begleiten zu lassen.

Etwas anderes musste also her, den die Staubstiefeln sind eine große Investition der Familie. Es ist wichtig, die Soldaten am leben zu erhalten und angemessen zu unterstützen. Zum Glück ist aber der Dampfpanzer nicht die einzige verrückte Erfindung, die imperiale Soldaten auf dem Schlachtfeld unterstützen kann. 
Die Patrizier suchten und wurden durch ihre Kontakte schnell in Marienburg fündig: ein Land Schlachtschiff der Marienberg Klasse.
Und im Unterschied zu einem Dampfpanzer wäre ein Landschiff auch voll see tauglich und könnte auch über die Flüsse des Imperiums verlegt werden.

Das gefundene Landschiff wurde zuversichtlich "Kaiserin Magritta" benannt, ein etwas verunglückter Name, denn Fürstin Magritta von Marienburg wurde bekanntermaßen trotz des Einsatzes von nicht unbeträchtlichen Geldmengen aus der gut gefüllten Schatzkammer des Stadtstaates NICHT auf den Imperatoren Thron gewählt, wie man in den Schriften von Altdorf nachlesen kann. Der Name des Gefährts blieb jedoch erhalten und erinnert die Marienburger Elite immer wieder unangenehm an dieses Scheitern. Trotz des gezielten Einsatzes in Schlachten, die mehr oder weniger aussichtslos schienen, wurde das Vehikel allerdings von größeren Schäden wie durch ein Wunder verschont, als ob Sigmar seine schützende Hand darüber halten würde.

Als die Nulner Interesse bekundeten, das Gefährt zu kaufen, verhandelten die marienburger Patrizier hart, doch gerade hart genug um sicher zu sein, dass am Ende ein gutes Geschäft stand. Für die Stolze Summe von 2000 Goldkronen reiste die "Kaiserin Magritta" den Reik hinauf nach Nuln, nun im Besitz der Familie von Gruppstahl.
Und der Preis war immer noch weitaus billiger, als einen einzelnen heiligen Dampfpanzer für nur eine einzige Kampagne zu erhalten.
Für die Nulner Kaufleute war auch die Umbenennung des Landschiffes kein gesellschaftliches Faux-pas. Bereits in Altdorf war ein neuer, würdiger, ja fast sprechender Name gefunden: 
Der Knarrende Knut.

Um den Betrieb des Schiffes zu gewährleisten, kauften die Gruppstahls auch gleich die Dienste Kapitäns Christopherus Schwarzholz, seines ersten Maats Sepp Wargwolf und ihrer erfahrenen Mannschaft.
Gepflegt und ausgerüstet, wartet der "
Knarrende Knut" jetzt im Hafen von Nuln auf seinem ersten Einsatz.

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URBAN DER WANDERER

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Ulricpriester finden sich vor allem in den Ländern des Middenlands, wo der Kult des Ulric zu Hause ist. Über ihre Roben tragen sie üblicherweise Wolfsfelle und ähneln in vielen Aspekten den Sigmarpriestern des Imperiums, jedoch besitzen ihre Dogmen leicht unterschiedliche Philosophien.
Selbstständigkeit wird von den Ulricpriestern über Schutz der Schwachen gestellt und körperliche Stärke vor geistiger Entschlossenheit. 
Ebenso neigen sie weniger zu dogmatischen Predigten und interessieren sich ebenfalls kaum für Kreuzzüge. 
Ein weiterer Unterschied zu den verschiedenen Orden des Sigmars ist, dass jeder Initiat des Ulric ein Kämpfer ist. 
Priester des Ulrics können durch ihre Gebete verschiedene Effekte bewirken. So beschleunigen sie mit einem wilden Wolfsgeheul die Wildheit ihrer Begleiter oder nehmen ihnen jegliche Furcht vor Verletzungen. Die Gebete können jedoch auch gegen den Feind gerichtet werden und diese durch Kälte behindern oder direkt schädigen.

 

In den Reihen der Staufstiefeln findet sich eine ziemlich große Zahl von Ulric Anbetern, und gelegentlich schließt sich Urban der Wanderer der Armee an. 
Recht wenig ist über diesen Ulricpriester bekannt, außer dass er nicht aus Middenland, sondern aus dem Osten des Imperiums stammt, manche sagen sogar aus Sylvanien.
Er ist meist im südlichen Imperium unterwegs und lädt Ulrichjünger meist zu spontanen Ulrichsfesten an einem Wilden Ort ein. Sehr oft taucht er auf, wenn zu Jagden auf Tiermenschen oder Grünhäuten gerufen wird.

 

Ulricpriester werden bei der VII.ten Nulner Armee von (fast) allen toleriert, nur Hochkaplan Jakob von Kirchheim klagt manchmal bei Festen über die Wildheit und Borniertheit von Ulrichjünger. Tatsächlich aber nie wenn Urban mitzecht ... wieso nur?

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DER II.te ARTILLERIEZUG DER VII.ten NULNER ARMEE

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Feine Kanonen werden in Nulns Gießereien hergestellt, und sie ist die allerbeste Waffenschmiede im Imperium.
Und die Herstellungsanleitungen der mehrrohrigen Höllenfeuer Salvenkanonnen sind ausgezeichnet gehütete Geheimnisse. 
Artillerie ist deshalb DIE Trumpfkarte für alle Armeen Nulns und praktisch ein Heimspiel für die Gruppstahl Familie. Kanonen sind ihr Geschäft, feinstes Schießpulver ihr Salz und ballistische Berechnungen ihre Gute Nacht Geschichten. 
So wundert es nicht, dass diese Patrizier von kurzen noch mehr Geschütze in den Dienst ihrer Söldnertruppe gestellt haben. 

Und neben den perfekt gegossenen Rohren der Nulner Gießereien gibt es auch Kuriositäten, wie die Glocke des Sigmar. Diese Kanone ist eine Glocke, und ein Meisterwerk, einst für ihren Klang im Sigmartempel von Bechhaven bekannt. Doch als das Städtchen von Chaos angegriffen wurde, funktionierte man die Glocke zu einer Kanone um, und diesen Dienst verrichtet sie noch heute. Der Tempel ist längst niedergebrannt, doch seine Glocke bringt immer noch Sigmars Zorn unter den Feinden seines Imperiums.

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April 2022

 

RORYs SCHARFSCHÜTZEN

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Rory Eisenhuts Mootländer Scharfschützen

Hauptmann Thomas Grubmann fühlte sich nach einer Schlacht immer müde. Oder war es heute etwas besonderes? Seine Armverletzung war ernsthaft, doch er hatte sie in der letzten Stunde fast vergessen.

"... Und so haben die Pfeile der Halblinge die leichten Reiter der Barbaren bis auf den letzten Mann niedergemacht, Hauptmann." beendete der Technikus seinen Bericht. "Bis auf den Hammer der Götter sind alle unsere Kriegsmaschinerien weiter einsatzbereit. Und den Fehler nach der Fehlfunktion der Raketenlafette werde ich reparieren können!" Der Stolz war Honorius Maestro Alfredus Einserstein deutlich anzuhören.

 

"Danke, Meister Einserstein." sagte Thomas und blickte hinüber zu seinem alten Weibel. Der Mann nickte. "Das waren dann alle Schlachtberichte, Herr Hauptmann!" nickte der Mann.

Sigmar sein dank! dachte Grubstein. "Im Namen unserer Kurfürstin und der Menschen Nulns danke ich Ihnen allen für ihren hervorragenden Dienst in dieser Schlacht, meine Herren! Wegtreten, sie und ihre Männer haben sich etwas Ruhe verdient!" Er sah nacheinander seinen Hauptleuten zu, wie sie das große Kommandozelt verließen.

 

Als alle Weg waren und nur noch sein Weibel ihn sah, rappelte er sich Thomas schwer fällig wieder auf. "Ich werde alt, Markus." murmelte er.

"Einen Dämonenfurz tust du, mein Junge." antwortete der Alte halb tadelnd, halb scherzend. "Wer so einen heftigen Schlag mit einer mannshohen Keule einsteckt, der braucht etwas Ruhe und kräftiges Essen! Dann wird alles wieder! Gehen sie in ihrem Zelt, Hauptmann, ruhen sie sich aus und essen sie was."

Ja, das Essen, erinnerte sich Thomas Grubmann. Die Stadt war stark von den Chaoten geplündert worden, so er hatte einiges von seinem Provianttross mit den Stadtbewohnern geteilt. Die Pfeffersäcke der Gruppstahls werden ihm das sicher vom Anteil abziehen, aber wesentlich schlimmer als das war es, dass er das Proviant für seine Männer hatte rationieren müssen. Sicher erst in einem Mond würde eine neue Versorgungskolonne vom Fluss Talabec her bis zu Ihnen durchkommen.

 

"Für dich habe ich ein Huhn braten lassen, mein Junge, du findest es in deinem Zelt." sagte der Weibel. Zumindest hatte es etwas Gutes, der Hauptmann zu sein.

Thomas verließ endlich auch das Kommandozelt in Richtung seines Eigenen. Auch wenn es nur etwa dreißig Schritt waren, bog er den Rücken durch und versuchte, festen Schrittes zu gehen. Seine Männer sollten in ihm einen Vorbild haben.

 

Die Wache vor seinem Zelt richtete sich kerzengerade aus und salutierte als er ihn sah, aber dem Mann war die Schlachtenmüdigkeit ebenfalls anzusehen. Thomas nickte und ging an ihm vorbei. Er schlug gerade die Eingangsklappe auf als er den Schatten hinten im Zelt bemerkte, der sich mit einer Rolle unter der Zeltplane davonmachte. Sein Teller mit Essen war eindeutig angefasst worden, vermutlich ein Vergiftungsversuch. Das Chaos hatte überall seine Spione.

Seine Kriegerreflexe setzten ein und Thomas war hellwach!

"Eindringling!" bellte er, zog sein kurzes Seitenschwert und rannte schnell um das Zelt.

Hinter sich hörte er den Soldaten losspurten, und vor sich erwischte er noch für einen Herzschlag den Schatten zwischen den nächsten Zelten huschen. Er trug einen dunklen Kapuzenmantel.

Thomas sprintete hinterher. Vergessen war seine Müdigkeit und seine Wunde.

 

Der Schatten hechtete immer wieder zwischen Zelten, und auch wenn Thomas immer wieder rief "Haltet den Mann!" so "entkam es den Soldaten immer wieder.

Thomas realisierte dass der Schatten recht klein war, so klein dass er schon vorbei gerannt war, als die Soldaten sich endlich nach ihm bückten. Im gelegentlichen Licht der Soldatenfeuer war der mantel des Flüchtenden wohl fast sicher von grüner Farbe.

Ein Halbling! realisierte Thomas. Und er hat vermutlich mein Brathähnchen nicht vergiftet, sondern geklaut. Es war glaube ich auch gar nicht mehr auf dem Teller, wenn ich mich richtig erinnere...

Seine Vermutung wurde zur Gewissheit, als der Schatten am letzten Zelt der Roten Garde unter Abspannseilen rollte und in das kleine Zeltlager der Halblinge verschwand.

 

Thomas verlangsamte seinen Schritt und mit gut einem Dutzend Soldaten hinter ihm, betrat er die Reihen kleiner bunter Zelte. Auf dem Zentralen Platz war eine etwa 6 Schritt lange Stange, an der die Fahne von Rory Eisenhuts Scharfschützen in den Abendwind wehte: eine rote Doldentraube über gekreuzten Pfeilen auf grünem Grund.

Viele kleine Feuer knisterten, doch darauf gab es wenig Töpfe oder Spieße. Von überall her spürte der Hauptmann immer mehr mürrische und feindselige Blicke auf sich ruhen. Die Halblinge nahmen ihm die Proviant Kürzung übel, so viel war klar. Vielleicht war der Diebstahl seines Abendessens die Rache dafür gewesen.

 

Er sah Rory, den Hauptmann der Halblinge in der Mitte neben dem Fahnenmast treten. Er war ein ziemlich kriegerisch aussehender Halbling, gekleidet in einem Kettenhemd und meist mit einem eisernen Rundhelm auf dem Kopf. Diesen Helm hatte er jetzt unter dem Arm, und blickte Thomas missmutig an.

Zumindest nicht offen feindselig.

 

"Hauptmann Eisenhut." grüßte Thomas den kleinen Soldaten.

"Hauptmann Grubmann. Guten Abend" grüßte Rory zurück, doch eindeutig wollte er von selbst nichts sagen.

Thomas ließ einige schwere Minuten vergehen, die Soldaten hinter ihm werfen den Halblingen böse Blicke zu, die eindeutig genauso erwidert wurden. Jemand knurrte einen Fluch.

Ich muss das hinter mir bringen bevor die Gemüter noch höher kochen, dachte Thomas. Dann bemerkte er einen Stück hinter Rory Eisenhut einen Halbling in grünem Mantel. Das trugen zwar viele Halblinge, doch dieser hier bemühte sich sichtlich, seinen wilden Atem zu beruhigen .

 

"Hauptmann Eisenhut," begann er "ich wurde bestohlen."

Der gepanzerte Halbling zeigte GAR keine Überraschung, und Thomas fuhr fort "einer ihrer Männer hat mein Abendessen gestohlen."

"Ah." "Sooo", hörte er von den menschlichen Soldaten hinter ihm. Er konnte spüren und sehen, wie menschen und Halblinge sich zumindest etwas entspannten.

"Ich denke dieser Halbling hier hat mein Brathänchen gestohlen!" Thomas setzte alles auf einer Karte und zeigte auf den leise schnaufenden Halbling im grünen Mantel.

Der wirkte tatsächlich erschrocken, und selbst Rory eisenhut kriegte große Augen als er sich zu ihm umdrehte und ihm wahrnahm.

 

"Ciordi Ciorockli?" fragte der Schützenhauptmann seinen Halbling.

"Ciordi, ciordi." antwortet dieser mit fester Stimme.

Rory Eisenhut drehte sich zu Thomas um und sagte mit fester Stimme: "Mein Cousin schwört bei der Schwester meiner Mutter Hauptmann. Er hat ihr Brathähnchen nicht gestohlen."

Rorys Stimme war ruhig und bestimmt. Sie zitterte gar nicht. So blieb Thomas Grubmann eine Sekunde sprachlos. Etwas stimmte hier ganz und gar nicht.

"Im Mootland spricht man auch eine Art Reiksspiel" sagte er. Er hatte schon unzählige Halblinge in Nulner Kneipen getroffen und ihren Gesprächen gelauscht. "Aber deinen Cousin verstehe ich nicht, warum?"

Rory Eisenhut betrachtet ihn eine Sekunde lang, dann antwortete er

 

"Auch bei und hat fast jedes kleine Dorf seine eigene Mundart Hauptmann. Man muss drei oder vier davon beherrschen, nur um seine entlaufenen Hühner einzufangen. Die Schwester meiner Mutter lebt ziemlich weit abseits, fast an der Grenze zum Stirland."

 

Er lügt mir einfach ins Gesicht, dämmerte es Thomas. Der kleine Mann hat den Mut, seinem Befehlshabenden Offizier einfach ins Gesicht zu lügen. Und so wütend die hungrigen Halblinge sind, kann das hier hochgehen wie ein Fass Schießpulver.

Plötzlich fühlte sich Thomas schrecklich müde, und seine Wunde schmerzte wieder höllisch.

Seine besten Schützen zu vergraulen, das war kein Brathähnchen wert.

 

Thomas wischte sich mit der Hand über die Stirn und erlaubte sich ganz ganz leicht zu schwanken.

"Hauptmann Rory Eisenhut!" sagte er bestimmt "einer ihrer Männer hat mich bestohlen. Ich vertraue ihnen an, den Schuldigen zu finden und zu bestrafen. Gute Nacht!" Bewusst verzichtete er darauf, später ein Bericht über die Fortschritte der Fahndung oder Bestrafung zu verlangen.

Sie beide wussten was das bedeutete.

"Jawohl, mein Hauptmann!" sagte Rory und wirkte tatsächlich etwas entspannter.

 

"Ihr wart heute großartig Männer!" sprach Thomas laut und blickte in die große Runde der Halblinge. "Ich bin stolz darauf, an der Seite so tapferer Mootländer Schützen zu kämpfen !"

Jetzt brach das Eis endgültig, und der erste Mootländer setzte ein Lächeln auf, dass sich bald wie ein Lauffeuer verbreitete.

Viele Halblinge salutierten vor Thomas Grubmann, als dieser sich umdrehte, und langsam und müde wieder in das Lager der Menschen schritt, umgeben von seinen müden Staatstruppen.

 

 

Rory Eisenhut schritt auf seinen Cousin zu und haute ihm kräftig auf dem Hinterkopf!

"Du Hohlkopf! Essen nimmt man sich aus dem Küchenzelt, nicht vom Tisch unseres Befehlshabers! und wie hattest du vor EIN läppisches Brathänchen aufzuteilen!?"

"Aber es war so einsam und allein im Zelt... " schwärmte der Dieb "Und roch so lecker!"

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DIE SCHARFSCHÜTZEN VON MIREGLIANO

Spoiler

Die Scharfschützen von Miragliano

 

Die Scharfschützen von Miragliano sind eines der berühmtesten Armbrustregimenter. Sie existieren bereits seit über hundert Jahren. Wann immer ein Hauptmann fällt oder zurücktritt, wird er durch den derzeit erfahrensten Scharfschützen ersetzt. Derzeitiger Hauptmann ist Maximilian Damark. 
Denn die Scharfschützen von Miragliano rekrutieren ihre neuen Mitglieder ausschliesslich in Miragliano, meist in der Taverne Zum Tapferen Schütz oder der Gespannte Armbrust. Als Aufnahmeprüfung muss der Aspirant mit seiner Armbrust einen Golddukaten aus 300 Schritt Entfernung in der Mitte durchbohren. Damark selbst ist in Nuln geboren, und startete seine Soldatenkarierre in einem Armbrustschützenregiment der VIIten Nulner Armee. Bei einem Einsatz der Staubstiefeln in Tilea wurde er in Miragliano durch den damaligen Hauptmann der Scharfschützen abgeworben, nachdem er ein Wettschießen gegen drei der Ihnen gewann.

Seinen ersten Dukaten trägt der neue Scharfschütze ab da an seiner Mütze, darin steckt eine Feder, die den schnellen Flug des Armbrustbolzens symbolisiert. Abgesehen von diesem Schmuck ist die in der Regel grün-rote Montur der Scharfschützen meist ehr kampfgezeichnet oder gar abgerissen, wie man es von echten Veteranen gewohnt ist.

Ein beliebter Sport unter den Scharfschützen ist der Beschuss von Tauben, Hunden und Katzen, weshalb es kein Wunder ist, das es in Miragliano weniger dieser Tiere gibt, als sonstwo in Tilea.

Traditionell kämpfen die Scharfschützen niemals für Skaven, die ja bekanntlich Miragliano schon immer mit Anschlägen und Angriffen bedroht haben. Die Schlachten, die sie für im Laufe ihrer Geschichte für die Imperatoren des Imperiums geschlagen haben, sind jedoch zahllos. Auch Kämpfe für die Tzarina Kislevs, verschiedene Zwergenkönige und die Hochelfen oder im Rahmen ihrer Teilnahme an einer Vielzahl von Expeditionen haben sie so viele bestritten, dass es eher verwunderlich ist, wenn sie in den letzten hundert Jahren an einer Schlacht nicht teilgenommen haben. Zwei bekannte Schlachten an denen Sie teilgenommen haben waren die Schlacht von Vlent und die Schlacht von Schipdorf.

Seit Damark ihr Hauptmann ist, kämpfen die Scharfschützen auch sehr oft Seite an Seite mit den Staubstiefeln, vermutlich weil ihr Hauptmann gerne "mit dem Teufel arbeitet, den er gut kennt".

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MIHAILO ALANO PERIE - GOLDZAUBERER

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Mihailo Alano Perie war einst ein Kind und Lagerarbeiter in Miregliano, bis seine magische Begabung, Zinn zu schmelzen und daraus kleine Spielzeugsoldaten zu formen dem Mann für den er arbeitete, offensichtlich wurde. 
Johannes Feredikus Gruppmann, Verantwortlicher für den Familienkontor der Gruppstahl in der Stadt, hätte ein kleiner Vermögen machen können, wenn er den unausgebildeten Jungen einem Patrizier der Stadt als Mündel "anvertraut" hätte. Doch er JJohannes war schon alt und verachtete insgeheim viele Köpfe des dekadenten tileanischen Geldadels. 
Er hatte genug geld und entschied, den Jungen in das nächste Schiff nach Nuln zu setzen, und unter Bewachung seines eigenen Leibwächters mit einem Schreiben nach Nuln verschifft.
Die Familie folgte Johanes Rat seinem Rat und übernahm die Kosten der Ausbildung des Jungen Mihailo zu einem Goldmagier.

Die Magier des Goldordens, die Alchemisten, bedienten sich der Zweiten Lehre der Magie, der Macht des Windes Chamon.
Ihr Symbol ist ein aufsteigender Adler, meist Golden dargestellt. Er stammte aus der Symbolik der Elfen und steht für Macht und Edelmut. Nichtmagier sehen in ihm aber oft die eingebildete Überlegenheit der Alchemisten.
Die Goldzauberer bedienen sich einer Vielzahl von Chemikalien, widmen sich der Alchemie und verbessern unter anderem Schießpulverformeln
Sie stellen auch so banale Dinge wie Duftwasser und Seife her. Die Alchemisten erschaffen eine Vielzahl magischer Gegenstände, können mittels ihrer Sprüche magische Runen auf Gegenständen anbringen oder Metalle umwandeln. Dabei ist das höchste Ziel die Transmutation von Blei in Gold, was nur den mächtigsten zauberer gelingt. All das macht sie sehr wohlhabend, was sich an ihren Roben gut widerspiegelt.

Und für die Gruppstahls lohnt es sich fast jeden Tag, einen befreundeten Magier zu haben, der Metalle transormieren kann und auch Schießpulver von bester Qualität herstellt. 

Mihailo selbst profitiert auch sehr, denn er kann alles was er spielerisch herstellt über das weit verzweigte Handelsnetzwerk der Nulner Patrizier verkaufen. Und ebendaraus auch seltene Ingredienzien aus aller Welt beziehen. 
Und auch wenn er kurz davor steht, das Geheimnis der Gold Transmutation zu lernen, so verbringt er immer noch viel Zeit mit dem Gestalten von immer aufwendigeren und skurillen Zinnsoldaten, mit denen er auf seinem riesigen Dachboden auf vielen Tischen berühmte Schlachten aus der Geschichte der alten Welt nachspielt.
Einige der Gruppstahls sehen seine Nachbildungen von Kreaturen des Chaos oder Untote in seinen Zinnarmeen und fürchten um die Loyalität und den Verstand des jungen Zauberer.

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Mai 2022 

 

KARL DER EINSIEDLER - JADE ZAUBERER

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Karl verachtet Menschen.

Kaum jemand kann sich vorstellen, dass ein Lebenszauberer Menschen verachtet, doch Karl tut es; ganz inbrünstig. Er hat nur seit dem 5ten Lebensjahr gelernt, das gut zu verbergen.

 

Fast sein ganzes Leben hat Karl im Wald verbracht, unter krummen Bäumen, dunklen Blättern und giftigen Pflanzen. Als Sohn eines Holzfällers kannte er fast nichts anderes. Doch auch wenn ihre ganze Gemeinschaft den Großen Wald insgeheim fürchtete, so tat Karl das nie.

Er verstand den Wald, den die Pflanzen hatten schon immer zu ihm gesprochen. Als kleiner Junge erzählte er das seiner Mutter; und sie schlug ihn windelweich. später, an seinem 5ten Geburtstag, zertrampelte sein Vater in Wut seinen Gemüsegarten. Sein Vater, groß wie ein Baum und stark wie ein Bär hatte Angst vor Karl. Das konnte der Junge in seinen Augen sehen, und diesen Blick wird er nie vergessen.

In der nächsten Nacht rannte Karl weg, voller Verachtung für die Menschen.

 

Und in den nächsten zwei Nächten entscheid sich sein Leben.

Ein kleiner Junge, der den Wind aus Jade sehen konnte, würde im Wald überleben. Doch würde es nur eine Frage der Zeit sein, bis er entweder sterben, oder zu einem der schrecklichen Diener der Chaosgötter werden würde, die an diesem dunklen Ort hausten.

Und doch passierte etwas sehr unwahrscheinliches. Eine Gestalt wandelte in dem Schatten der Bäume, doch Karl konnte sie deutlich sehen. Sie war eine Frau aus Licht, umgeben von weiteren Lichtgestalten. Und obgleich er sich nicht bewegte und kaum atmete, kamen sie zu ihm.

Kaia Sturmhexe, die wunderschöne Frau aus Licht, reichte ihm ihre unendlich schöne Hand, und Skarlocks Elfen Ranger nahmen den Jungen Karl mit.

Viele Wochen begleitete Karl die Asrai, die im großen Wald die Bestienmenschen jagten, und dabei den einen namens Morghur suchten.

Jetzt lernte er auch, den Chaos zu hassen; noch viel mehr als die Menschen. Die Menschen waren kleinlich, ängstlich und blind für die Natur. Doch die Diener des Chaos waren viel mehr, dort wo sie schritten war die Natur nie wieder dieselbe.

Nur die Elfen verstanden genau das war Karl fühlte, und sie lebten ihre unendlich langen Leben im Einklang

mit der Natur. Kaia Sturmhexe brachte ihm erste Zauber bei, und Karl sog alles auf wie ein Schwamm.

 

Doch eines Tages nahm ihn die Elfe beiseite und erklärte ihm, dass er nicht bei Ihnen leben könne. Die Asrai lebten unter sich. Doch es gab auch in den Reichen der Menschen einen Platz für ihn, und dort würden sie nun hingehen. Karl war am Boden zerstört, doch er folgte ihr.

Sie rief einen Adler, und gemeinsam stiegen Sie auf seinem Rücken. Zuerst flogen sie über Wälder, später über Felder, Straßen und Dörfer, bis sich vor Ihnen eine große Stadt der Menschen abzeichnete: Altdorf, die Hauptstadt des Imperiums.

 

Kaia brachte Karl vor den ältesten des Jadeordens und sprach sich für seine Aufnahme aus.

Alles ging ganz schnell, und erst viele Jahre später realisierte Karl, dass es bereits das zweite Mal war, das Kaia dies getan hatte. Der erste ihrer Zöglinge war zu einem der mächtigsten und angesehensten Magistern in der Geschichte des Ordens aufgestiegen.

Am Ende küsste ihn die Elfe einmal auf die Stirn, und machte ihm ein mächtiges Geschenk.

danach verschwand sie aus seinem leben, und er war wieder alleine unter den Menschen.

 

Viele Jahre sind seitdem vergangen, und Karl Stumpf ist ein stiller und effizienter Jadezauberer, der meist als Eremit lebt und selten lange an einem Ort bleibt.

Mit den Staubstiefeln verbinden ihn etliche gemeinsame Kämpfe, und mit Thomas Grubmann, einem ihrer Hauptleute, verbindet ihn sogar so etwas wie Freundschaft aus alten Abenteuern. Karl wird kommen, wenn Thomas ihn ruft, und auch umgekehrt. Gemeinsam haben sie schon viele Tiermenschen im großen Wald erschlagen.

 

Karl verachtet immer noch Menschen.

Sie missachten und versklaven die Natur. Doch es gibt weitaus schrecklichere Kräfte auf der Welt, und Karl hat damals schon bei den Elfen verstanden, welche Dinge in seinem Leben wichtig sind.

Und da er nun mal kein Elf ist, wird er die Natur auf seine Weise beschützen, und die Menschen des Imperiums werden ihm dabei helfen.

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NULNS SCHWARZE REITER

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Pistoliere sind die Söhne von Adligen, die noch nicht alt oder erfahren genug sind, um in einen Ritterorden aufgenommen zu werden. Sie reiten leichte Vollblüter, leichter und schneller als die die der Ritter. offene Eisenhüte („Hundskappen“), leichte Trabharnisch (corselets) oder Koller mit eiserner Halsberge anstatt der geschlossenen Helme und schweren Eisenpanzer der übrigen imperialen Kavallerie. Wegen ihres schwarz angestrichenen Eisenzeuges nennt man sie in Nuln auch die „Schwarzen“.

 

Pistoliere bilden leichte Kavallerieeinheiten die mit ein, zwei, selten gar drei Paar teurer Duellpistolen bewaffnet sind. Dazu tragen sie Langschwerter.

Ihre große Beweglichkeit erleichtert ihre Verpflegung und befähigt die Pistoliere zugleich auch zu selbständigen Unternehmungen; sie können ohne Fußvolk weite Feldzüge unternehmen, sind geschickt im Kleinen Krieg und liefern selbständige Schlachten, z. B. in der dritten Schlacht bei der Brücke von Nuln.

 

Die Jungen Reiter versuchten, auf dem Schlachtfeld Ruhm und ihre ersten Lorbeeren zu verdienen.

Im Kampf jagen sie auf ihren Pferden an der Flanke des Gegners entlang und brechen dessen Formation mit überraschenden Blitzangriffen auf.

Aufgrund ihrer Jugend und fehlenden Erfahrung neigen Pistoliere zu Hitzköpfigkeit und eher wilden, fast schon übermütigen Angriffen im Angesicht des Todes, wo ein alter Veteran sich zurückgehalten und auf einen günstigeren Augenblick warten würde.

Auch wenn sie als Staatstruppen, genauer als Elitestaatstruppen galten, wurden Waffen und Ausrüstung der Pistoliere meist von ihren adligen oder hoch betuchten Eltern gestiftet.

In Nuln tragen die Pistoliere Rot und Schwarz.

Anführer der Pistoliere bezeichnen sich stolz als Meisterschützen und sind eher selten auch mit experimentellen Bündelpistolen oder Bündelmusketen ausgerüstet.

 

Problematisch konnte die Loyalität der Pistoliere sein, da sie zuerst ihrem Vater, dann ihrer Familie und erst zuletzt dem Fürsten und dem Imperator treu ergeben sind.

Für die Schwarzen Reiter in der VIIten Nulner Armee ist das tatsächlich weniger ein Problem, da die Patrizier der Gruppstahls auch genau das wollen. Sie behandeln ihre Pistoliere besonders gut und geben ihnen die beste Beute, um sich mit ihren Familien gut zu stellen.

Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass auch ein Bastard des derzeitigen Patriziers der Gruppstahls in den Schwarzen Reitern dient. Doch wenn es so ist, dann hütet der junge Mann sein Geheimnis gut und hat sich bisher nicht verraten.

 

Wieder rum füllen die Gruppstahls die Ränge ihrer schwarzen Reiter auch gerne mit Söldner auf. Nicht selten benutzen die Gruppstahls die Pistoliere der VIIten Armee als private Kuriere oder Leibwächter im Dienste der Familie.

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Juni 2022 

 

DIE WILDHUETER VON KLEVEDORF

Spoiler

Bogenschützen sind in Nuln gar nicht so selten wie man meinen sollte. Viele Bürger der Stadt können sich teuere Schwarzpulver Waffen nicht kaufen, und für die Jagd eignen sich diese sowieso kaum. Besonders Jäger, Wildhüter und nicht zuletzt, Wilderer machen noch sehr viel Gebrauch vom guten, alten Langbogen. 


Angeführt von Kaspian Klevmann, dem persönlichen Wildhüter und der Gruppstahl Familie, die "Wildhueter" werden aus jedem Mann rekrutiert, der einen imperialen Langbogen zu spannen vermag, um mit ihn auf 300 Schritt ÜBERHAUPT etwas nennenswertes trifft. Eine Arbeit als Wildhüter, Jäger, oder überhaupt eine redliche Gesinnung werden gerne vernachlässigt.


Kaspian Klevmann ist ein junger, begnadeter aber arroganter Scharfschütze, der auch für die Gruppstahls an den beliebten jährlichen Schießwettbewerben teilnimmt. Letztes Jahr hat er sogar gewonnen! 

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LONG DRONGS SLAYERPIRATEN und ihre betrunkenen Freunde

Spoiler

Long Drongs Slayerpiraten sind die gefürchtetsten Piraten der Weltmeere.

Während eines schweren Sturms vor der Südküste von Sartosa, der Pirateninsel südlich Tileas, zerschellte die «Fass voll Ale» - ein Frachtschiff der Dawi aus Barak Varr - auf den Riffen und sank samt ihrer kostbaren Ladung Zwergenbier. Da sie die Schande des Verlusts nicht ertragen konnten, legten Kapitän Long Drong und seine gesamte überlebende Mannschaft den Slayer-Eid ab. Als vermutlich erste seefahrende Slayer wollten sie auf den Meeren der Warhammerwelt künftig einen ehrenhaften Tod suchen.

Als nächstes stürmten Long Drong und seine Slayer die Festung des gefürchteten Piratenkapitäns Feiggo auf Sartosa und erbeuteten sowohl dessen Schätze als auch dessen Schiff. Sie verwandelten mittels reichlich Metall und einer großen Zahl von Kanonen den klapprigen Kahn in ein Wasserfahrzeug, das für Zwerge angemessen war. Diesem Schiff gaben sie den Namen «Die Schöne Freggar», nach einer berühmten Zwergenjungfer aus Barak Varr. Die Gallionsfigur, die aus Messing gegossen wurde, ergab zugleich eine beeindruckende Ramme am Bug.

Long Drong fand rasch heraus, daß der symbolische Wert einer Schatzkiste für einen Söldnergeneral weitaus höher war, als der Wert ihres Inhaltes. Also spezialisierten sich die Slayerpiraten darauf, solche verlorengegangenen Schatzkisten wiederzubeschaffen, womit sie sich gleichzeitig sämtliche Piratenbanden der sieben Weltmeere zu Feinden machten. Aber möglichst viele, gefährliche und erbitterte Feinde zu haben ist, abgesehen von einem heroischen Tod, genau das, was ein Slayer will.

Long Drong bereist fortan zahllose ferne Länder, von Lustria bis in die Südlande, vom sonnigen Arabia bis ins neblige Albion und dazu noch zahllose Inseln, die bestenfalls auf Piratenschatzkarten vorkommen. 

Viele Zwergenpiraten fanden auf See den Tod den sie suchten. Und überraschend viele andere, nicht nur Zwerge, schlossen sich den berüchtigten Kaperfahrten an: Schwarzpulver der Oger Vielfrass, Danilo der Halblingkoch oder Finaele, die berüchtigte halbelfische Piratin und Diebin.

Die Slayerpiraten bergen und erbeuten zahllose echte und unechte Schatztruhen. Außerdem lassen sie sich nur zu gerne als Söldner anheuern, solange die Auftraggeber keine Grünhäute sind, die sie wie jeder echte Zwerg hassen! 
Als Seeräuber unterscheiden sich Long Drong und seine Gefährten allerdings von allen anderen Slayern: Sie ziehen mit jeder Menge Pistolen und Entermessern beladen ins Gefecht und sie sind stolz darauf, unter der Totenkopfflagge zu kämpfen. Außerdem brauen die Slayerpiraten, als sie einmal nicht an Zwergenbier herankommen können, ihren eigenen Zwergenrum, der ein äußerst gefährliches Getränk ist.

Während des Sturm des Chaos schlossen sich Long Drongs Slayerpiraten in Erwartung eines heldenhaften Endes der Slayerarmee von Karak Kadrin an. Ob Longs Slayerpiraten der Vergangenheit auch schon als Söldner in Mortheim dienten, ist nicht sicher. Doch wo ein schnelles Ende im Kampf ja häufig nur eine Straßenecke weit entfernt lag,  wurden auch Slayerpiraten gesichtet, das ist schriftlich belegt.

Die Slayerpiraten schlossen sich das erste Mal den Staubstiefeln an, als die nuler Familie für den Zauberer Alano Perie eine Expedition nach Lustria finanzierte, auf der suche nach dem sagenumwobenen Schlagenstab. Eine großzügige Bezahlung in Zwergenbier aus Nulner Brauereien und die Chance, viele Grünhäute zu erschlagen, waren alles gut bedachte Argumente des versierten nulner Werbers Hotar Kleinlich; neben reichlich Gold natürlich.

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GOTREK UND FELIX

Spoiler

Ich bin enttäuscht von dir, Menschling.

Hast du nicht gesagt, hier gäbe es richtig viele Untote?

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bearbeitet von Leolyn
Immer wenn etwas fertig ist, kommt es hier rein.
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In der Verdammten Stadt - Mortheim Bandenprojekt

Oldschool Waagh: Klassisches O&G Armeeprojekt

Weiss Blaue Strategen - Münchener Tabletopverein

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Aha, dass wird sicher auch ein sehr schönes, beeindruckendes Imperium Projekt neben Blackwoods. Denke hier kann ich mir auch paar Ideen abschauen. Bin Vorallem auf die Speedpainting Regimenter gespannt.

 

Daher bin ich für das Regiment Reichsgarde.

bearbeitet von Lupo
  • Like 1

The Beast of the East ! The Best of the Rest !

The Noob from the Hoop! The Boss from the Ost!

The Bone from the Zone!

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Alleine schon die Modellauswahl begeistert sehr!

Da ich viele deiner älteren Projekte verfolgt habe, weiß ich um die hohe Qualität deiner Bemalung und freue mich bereits auf die ersten fertigen Miniaturen!

 

Ich würde gerne das Regiment der Pantherritter als erstes auf deiner Agenda stehen haben. :)

  • Like 1

Hohepriester des Backwahn

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Oha! Hier entsteht bestimmt was großartiges! Ich beobachte dich mal weiter. ;) 

 

zu Abstimmung wär ich für die Panter Ritter und die Kanonen

  • Like 1

Weil mir Warhammer Fantasy einfach spaß macht!

Meine Abenteuer durch Necromunda

Kreuz und Quer durch die Alte Welt mein Mortheim Projekt

+++ Schüler des Todesstoßkults +++

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vor 6 Stunden schrieb Lupo:

Daher bin ich für das Regiment Reichsgarde.

😎 Du meiinst Pantherritter?

 

vor einer Stunde schrieb opaque:

Sehr schöne Sammlung, mir gefällt wie viele Zauberer Inkarnationen du hast. Ach und der Hintergrund ist spitze ich mag solche realweltlichen Anleihen.

3 berittene Magier fehlen mir noch, um alle 8 Orden zu Fuß UND beritten zu haben.

 

 

Der Fluff war mir sehr wichtig, um mir gleichzeitig ein Farbschema zu geben, aber auch größtmögliche Freiheiten zu lassen.

Freut mich sehr, dass er gleich Mehreren zusagt.

 

 

vor einer Stunde schrieb opaque:

Bei der ersten Entscheidungen bin ich für Ar Ulric und die Wollfsritter.

 

vor 6 Stunden schrieb obaobaboss:

... damit fallen die Middenheimer weg ...

Falls sich jemand fragt, wieso die Middenheimer gleich am Anfang kommen:

 

Zur Zeit marscheiren die Staubstiefeln durch Ostland nach Norden, um sich an der Seite der Kisteviten dem Sturm des Chaos zu stellen. 

Bald könnten auch die Krieger des Boris Todbringer an ihrer Seite kämpfen.

 

 

Und hier mal ein kleiner Zwischenstand:

 

1    Ar-Ulric
4    Panther Ritter    
0    Gold Zauberer
1    Weisse Wölfe
3    Kavalleriekanoen
1    Speerträger    

  • Like 7

In der Verdammten Stadt - Mortheim Bandenprojekt

Oldschool Waagh: Klassisches O&G Armeeprojekt

Weiss Blaue Strategen - Münchener Tabletopverein

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Geiles Projekt, da bleibe ich dabei. Klassisches Imperium geht immer! :wub:

 

Zur ersten Abstimmung: die Kanonen (weil Nuln), sowie die Speerträger (weil die Imperiumseinheit).

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Bin selbstverständlich dabei! :yeah:

Was die Abstimmung angeht: Für mich bitte Pantherritter & Speerträger. :)

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Soso, die Speerträger holen auf. 

 

 

Gestern würfelte ich die 5, so daß das Projekt mit den 36 stolzen Bihandkämpfer startet. 

 

Und ich versuchte gleich was Neues. Für das Braun der Bases packte ich die Airbrush aus. 

Es brauchte gut 3 Stunden (und 1x Reinigen zwischendurch) doch nun haben gut 80 Modelle braune Bases. 

 

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Das dünne Airbrush Braun kommt auf schwarzer Grundierung ziemlich dunkel, aber ich kann ganz gut damit leben. 

 

Heute plane ich, die Bases für die Bihandkämpfer, Speerträger und Panther Ritter fertig zu machen.

bearbeitet von Leolyn
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In der Verdammten Stadt - Mortheim Bandenprojekt

Oldschool Waagh: Klassisches O&G Armeeprojekt

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Das hier wird auf jeden Fall verfolgt. Deine Einzelmodelle sind ja immer von höchster Qualität, jetzt bin ich echt gespannt, wie du das mit den Regimentern umsetzt.

 

Insofern stimme ich einfach mal zum Start für die Speerträger, obwohl ich im Grunde alles spannend finde.

  • Like 1

Mittelalter Challenge (viele Ritter und Co um 1209)

Litus saxonicum (Römer, Sachsen, Pikten... Wikinger... und mehr Saga)

Ein Armeeprojekt von Eis und Feuer (A Song of Ice and Fire-/Game of Thrones-Armeen nach Saga/AFS-Regeln)

 

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Mag selbst Reiterei sogar sehr gerne bemalen.

Vielleicht weil ich Pferde so gerne mag. 

 

Ein Tutorial zum Pferde malen mit der Airbrush hat es mir auch sehr angetan.

Die Überlegung war sogar, alle Pferde der Armee gemeinsam in einem Block zu bemalen. Und das in 5-6 Durchgängen, wo bei jedem Durchgang eine neue Farbe entsteht.

ich scheue noch ein bisschen zurück davor, denn so Massenarbeiten mache ich nun schon Monate lang, ich habe langsam ein bisschen Bock auf ein bisschen Feinarbeit und schöne Ergebnisse.

 

 

  • Like 4

In der Verdammten Stadt - Mortheim Bandenprojekt

Oldschool Waagh: Klassisches O&G Armeeprojekt

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vor 2 Minuten schrieb Leolyn:

Ein Tutorial zum Pferde malen mit der Airbrush hat es mir auch sehr angetan.

Die Überlegung war sogar, alle Pferde der Armee gemeinsam in einem Block zu bemalen. Und das in 5-6 Durchgängen, wo bei jedem Durchgang eine neue Farbe entsteht.

Oh, das klingt spannend. Sowas fände ich auch mal interessant...weil Pferde anmalen nicht sooo meins ist^^

Aber HUT AB für die geniale Sammlung, dass ist schon jetzt eine wahre Augenweide! Viel Freude (und Motivation) beim Bemalen.

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vor 54 Minuten schrieb Leolyn:

Ein Tutorial zum Pferde malen mit der Airbrush hat es mir auch sehr angetan.

Die Überlegung war sogar, alle Pferde der Armee gemeinsam in einem Block zu bemalen. Und das in 5-6 Durchgängen, wo bei jedem Durchgang eine neue Farbe entsteht.

Das würde mich sehr interessieren. Kavallerie male ich nicht so gerne an und eine Airbrush hätte ich da. Bin also für Tipps sehr dankbar! :)

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Meine Stimme wärem an die Pantherritter gegangen. Tolle Idee mit dem Kanban-Board; kann mir gut vorstellen dass das hilfreich ist. Die Liebe für das "bunte Imperium" teile ich. Aber damals war halt nur eine Armee drin und so entschied ich mich für die Bretonen; da waren die Ritter immerhin aus Plaste. Bin sher gespannt auf den Aufbau.

 

bearbeitet von Florian Geyer
so halt

Als Adam grub und Eva spann...

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Bei den Reitern versuche ich auch zum ersten Mal, die Bases mit der Sprühdose auch braun zu machen. 

 

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Die ungenaue Sprühdose macht zwar die Beine der Pferde auch braun, bilde mir aber ein, dass ich da später eh drüber male. 

Und 3 Reiter gleich ganz braun gemacht. 

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In der Verdammten Stadt - Mortheim Bandenprojekt

Oldschool Waagh: Klassisches O&G Armeeprojekt

Weiss Blaue Strategen - Münchener Tabletopverein

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  • Leolyn changed the title to Die Nulner Staubstiefeln - Old School Imperium

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