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TabletopWelt

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Also meine erste Warhammer Figuren besitze ich noch.

Das war ein Blister Delaque Ganger, welchen ich in einem kleinen total verrauchten Hobbykellerladen in Wuppertal gekauft habe.

Da muss ich so Zwölf gewesen sein irgend ein Kumpel hat mich dahin mit geschleppt.

Ich fand die Mäntel und so halt einfach cool daher hab ich die mit genommen.

Mittlerweile liegen die Blank in meiner Oldhammer Zinn Sammelkiste. Die wurden bestimt 3-4 mal entfärbt bisher.

Bemalt hab ich die beim ersten mal ganz klassisch mit feinster Revell Emaile Farbe. Gab halt nix anderes.

 

Die ersten bemalten Figuren waren es aber nicht. Da ich sehr früh durch mein Vater angefangen hab Modellbau zu betrieben.

Und da ist mein erstes bemaltes Modell dank seiner unterstützung ne "kleine" Boeing 747 in 1:144 gewesen. Die auch äußerst lange in meinem Zimmer an der Decke hing, bestimmt so bis ich 16-17 war und dann war es vor Mädchen halt uncool. 

 

Also der Grundstein für das Hobby war für mich Modellbau, das hat mir immer Spaß gemacht.

Als ich dann aber noch was gefunden hab wo es mehr als nur hinstellen ist, ist es halt mit Pausen bis heute eskaliert.

Das schöne ist dass ich durch den Blick auf beide Seiten, bis heute wesentlich mehr Materialien u. Arbeitsweisen kenne als viele andere die schon über 10 Jahre im Hobby unterwegs sind und quasi von den GW-Vorgaben u. Materialien geprägt sind.

 

Ganz zu schweigen davon was man unter Detials u. kleinen Bauteilen versteht. :haha:

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Meine erste bemalte Miniatur gibt es nicht mehr. Das war eine selbst gegossene Miniatur von einer "Meisterzinn" Form.

Ganz sicher bin ich mir nicht mehr (muss so 1977/1978 gewesen sein) aber ich glaube es war diese hier.

Danach kam einiges von Airfix (1:72) vor allem Waterloo Zeug.

Die älteste Miniatur, die ich tatsächlich sogar gelegentlich noch verwende ist Liberace:

 

Liberace.jpg

bearbeitet von Winston
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Meine erste Begnung mit Pinsel und Farben hat mit Tabletop eigentlich wenig bis gar nix zu tun...   😉

 

Anfang der 70er Jahre ... es muss so 72/73 gewesen sein ... saß ich vor einem Revell-Bausatz ... einer Submarine Spitfire...

 

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Quelle: ebay

 

...wenn ich mich recht entsinne im Maßstab 1:72 ... und einer Handvoll Revell Enamel-Farben, nebst einem Pinsel und einer Flasche Terpentin-Ersatz zur Pinselreinigung (entsprechende hat's in der Bude auch gerochen). Basics wie Grundierung, Farbe verdünnen etc. waren mir viel zu aufwendig und entsprechend zugekleistert sah das Modell auch aus ... aber...

 

...was war ich stolz, als das Teil seinerzeit unter der Decke hing...   :happy:

 

Es folgten noch etliche andere Bausätze ... unter anderem...

 

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Quelle: ebay

 

...eine H.M.S. Victory...

 

...oder...

 

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Quelle: ebay

 

...eine Harley-Davidson Electra Glide in der U.S.-Police Version.

 

Ich kann heute gar nicht mehr sagen, warum ich damals als kleiner Knirps mein ganzes Taschengeld zusammengerafft hatte um die Modelle zu kaufen...  :ka:

 

Da mein kleiner Bruder (wir hatten gemeinsam ein kleines Zimmer von vielleicht 6 m²) die Modelle im Laufe der Zeit nach und nach geschrottet hat ... ohne jegliche Sanktionierung der Eltern ... habe ich irgenwann damit aufgehört...  :heul2:

 

Jahre ... um nicht zu sagen Jahrzehnte später ... haben wir in einer kleinen Spielerunde fleißig Descent 1. Ed. gezockt. Auf der Suche noch Fan-Erweiterungen und Zubehör bin ich auch immer wieder über bemalte Minis gestolpert. Irgendwann Anfang 2017 war es so weit ... eine Handvoll Farben, eine Dose Chaos-Black Grundiersprach und ein Paar Pinsel wurden gekauft und meine erste Mini...

 

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...ein Ork aus dem Descent Grundspiel war fertig. Nix Schichten, Layern oder ähnliche Techniken ... Farben drauf ... 'ne Schicht Nuln Oil ... fertig...  ;D

 

Die Jungs aus der Gruppe waren begeistert ... und ich angefixt ... der Rest ist Geschichte...   :yeah:

 

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Oje... fürchte, dass es mir da wie @D.J.geht und dass ich die nicht mehr habe. Damals gab es ja auch noch keine digitalen Fotos. Für die jüngeren User hier: früher, als ich klein war, musste man Filme in die Kamera stecken und hat die dann zum Fotoladen gebracht, wo man sie 1-2 Wochen später als fertige Fotos abholen konnte. Das war ziemlich teuer und deshalb hat man nicht einfach mal so Miniaturen fotografiert.

Ich kann aber noch sagen, was meine aller ersten Figuren waren:

 

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50 Soldaten für 7, 95 D-Mark in Düsseldorf, Eller bei Walgenbach gekauft. Da war ich gerade auf die weiterführende Schule gekommen, ein neuer Kumpel wohnte da um die Ecke und wir liefen mehr zufällig am Schaufenster vorbei. Was der Amerikanische Bürgerkrieg war wusste ich, weil ich von meinem Onkel mal das Kinderbuch "Das große Buch vom Wilden Westen" bekomen hatte. Das war so eines dieser typischen Kinderbücher, wo man mit vielen bunten Bildern und kurzen Texten eine ganze Menge Geschichte vermittelt bekommt, ohne dass es allzu öde wird. Wir hatten beide recht wenig Ahnung von dem Krieg ansich und einigten uns wie echte Männer durch eine Runde Schnick-Schnack-Schnuck, wer sich eine Seite aussuchen dufte. Er nahm die Südstaaten, weil er das Cover besser fand. So hat man das früher eben entschieden... ;D

Zum Geburtstag hatte mir meine Patentante dazu die passenden Revell-Farben geschenkt. Da ich als kleiner Kerl damit natürlich nicht besonders gut umgehen konnte, ergab das nicht unbedingt besonders tolle Ergebnisse.

Ulkigerweise habe ich mit 12 Jahren dann Warhammer kennen gelernt und das Thema American Civil War bis vor ein paar Jahren im Hobby nicht mehr angepackt. Ansich seltsam, weil die Leidenschaft immer da war. Jetzt habe ich natürlich eine riesige ACW-Sammlung, natürlich zu 95% aus Perry-Miniaturen. Jetzt kann ich es mir ja auch leisten. Das war tatsächlich mit mir und Warhammer lange ein Problem. Die hohen Kosten. Praktischerweise hörten aber so mit 14-15 Jahren bei uns in der Gruppe ganz viele wieder auf, weil Spielzeug so unsexy war und man dann irgendwie Mädels doch spannender fand. Konnte dann sehr günstig gebrauchten Kram abgreifen. Jedenfalls bin ich da schlicht nicht auf die Idee gekommen, einfach die viel günstigeren historischen Modelle zu sammeln. Gab ja auch kein Internet, wo man sich hätte informieren können. ;D

 

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Herr im Himmel bin ich alt...

 

Meine ersten Figuren sind hoffentlich schon längst wieder eingeschmolzen worden :D

Jedenfalls besitze ich sie nicht mehr...

 

Ich habe um 1989 rum mit dem Hobby angefangen.

Mein Gichtgeplagter Geist (gibt es sowas? Fühlt sich zumindest so an :D ) hat als erste Erinnerungen an Figuren das Spiel Spacelords vor Augen. Das war damals eigentlich recht cool, hat sich aber leider nicht lange gehalten.

Zinnfiguren von Hobby Products, für damalige Verhältnisse gar nicht schlecht.

 

Bemalung:
Nicht entgratet (argh...), ungesäubert (aaargh...), nicht grundiert (ARGH!!!) und dann volle Möhre die guten Revell Enamelfarben aus dem Blechtöpfchen (waaaaaaaah....) mit einem Pinsel, der nach einmaligem Benutzen aussah wie ein explodierter Chinchilla, auf´s grobmotorischste auf die Figuren brutalisiert...

 

Ich darf gar nicht dran denken...

 

Dann bekam ich 40k die 2nd Edition in die Finger.

Und die ersten Acrylfarben.

Da man immer noch strunzendoof war was die Handhabung des ganzen anging, hat sich am oben erwähnten Verfahren aber nix geändert, nur halt Acryl statt Enamel :D

 

Möge der gnädige Schleier des Vergessens auch weiterhin über meinen damaligen Figurenverbrechen ruhen...

 

Manchmal bin ich dankbar für die recht späte Erfindung der Digitalkamera :D

 

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Puh, meine ersten Figuren waren Trolle von Demonworld, kurz darauf habe ich ein paar Revell-Farben auf Mini-Plastiksoldaten geklatscht. Davon gibt es zum Glück keine Bilder oder Beweise mehr :lach:

 

Bevor ich dann meine Confro-Wolfen aus dem Starter angefasst habe, kamen ein paar meiner alten DSA-Brettspiel Minis auf den Tisch. Ohne Kohle für Farbe und Pinsel wurde also der letzte Penny zusammengekratzt und in Acryl-Farben von Nanu Nana investiert und fleißig rumprobiert. Die DSA-TestMinis habe ich vor kurzem sogar noch auf dem Dachboden meiner Eltern entdeckt, blöderweise aber keine Bilder gemacht :facepalm:

 

Kurz nach diesen Experimenten und mit einem besseren Feeling für die Nanu Nana Farben investierte ich dann in meine Echsenmenschen. Die ersten Echsen-Minis auf meinem Maltisch waren Sauruskrieger, der alte Slann und ein Stegadon. Für Nanu Nana Farben war das Ergebnis ganz passabel, denke ich (mit der einen Technik, die ich kannte - Trockenbürsten, bzw. TrockenRUBBELN in der Anfangszeit!):

 

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Gut, dass ich die Bilder noch in meinem ersten Armeeprojekt gefunden habe :lach: Slann und Stegadon wurden vor kurzem erst zerlegt und in Nitro-Verdünnung eingelegt ;D

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Bei mir ging es um 1997 rum mit der Grundbox zur 5ten Edition los und da mit den Bretonen. Ich glaube am Anfang noch mit Plaka Farbe, später dann mit Revell ohne jede Vorbereitung oder Grundierung einfach drauf bis es deckt. 

 

Die Bretonen habe ich leider irgendwann mal abgestoßen. Das älteste Modell was ich noch in der Vitrine habe ist dieser Orkschamane:

 

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Auch hier ohne Entgraten und Grundierung, aber immerhin schon mit Citadel - Farben und Grasstreu. Das Schwein könnte sogar ein bisschen trockengebürstet sein, Wahnsinn 😅

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vor 6 Stunden schrieb tanzbaer60:

Meine erste Begnung mit Pinsel und Farben hat mit Tabletop eigentlich wenig bis gar nix zu tun...   😉

 

Meine auch nicht. Es gibt da ein Foto aus der Krabbelgruppe von 1994, da bemale ich einen kleinen Gipsigel... in blau und braun :blink:

Spätestens danach gab es kein Halten mehr. In der Grundschule habe ich Diddlmäuse und Pokémon vergrößert abgemalt (und mich darüber geärgert, dass mir Leute vorwarfen, ich würde sie abpausen!), in der weiterführenden Schule dann Einhörner, Drachen und - man höre und staune - Vampirfiguren, bis ich in der Oberstufe ganz bei Portraitzeichnungen angekommen war und ich tatsächlich überlegt habe, eine Kunstmappe für die Uni zu erstellen.

 

Ungefähr in der Zeit hatte ich einen Tabletopper zum Freund, der mich das erste Mal in einen GW schleifte - und sich mit mir eine Box Gandalf der Graue beritten/zu Fuß teilte.

Das war 2008.

 

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Die Mini steht übrigens unverändert in der Vitrine. :)

bearbeitet von malkavienne
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Puh, gar nicht mehr so leicht zu sagen, was meine erste Miniatur war. Ich habe zwei ältere Brüder (mit 5 und 7 Jahren Abstand zu mir), durch die ich schon in meiner frühen Kindheit Berührungspunkte mit allen Möglichen Tabletops, Brettspielen und Rollenspielen hatte. Ich habe schon einige Shadowrun-Abenteuer und Battletech-Gefechte auf dem Buckel gehabt, lange bevor ich zehn war. Zu der Zeit habe ich zudem recht fleißig Revell-Bausätze geklebt, aber eigentlich nie bemalt (auch dieses Hobby habe ich von meinem ältesten Bruder abgeschaut). Möglicherweise war mein erstes bemaltes Modell dann die Titanic von Revell, deren Thematik mich damals rundum fasziniert hat, was mich dazu inspirierte, mich doch mal zu trauen und den Pinsel in die Hand zu nehmen. 

 

Als ich so 10 war, fing mein anderer Bruder plötzlich an, von dieser Warhammer-Sache zu sprechen, wo es Rattenmenschen mit Todesrädern gab. Zu der Zeit hatten wir schon HeroQuest und StarQuest mit diversen Erweiterungen wieder und wieder gespielt. Es dauerte nicht lange, bis die Grundbox der 5. Edition von Warhammer Fantasy ins Haus kam. Davor begannen wir bereits, uns mit den Revell-Farben an den armen HeroQuest-Minis zu üben. 

 

Die ersten Miniaturen, die ich mir selbst kaufte, waren drei Blister mit Wildorks. Da aber letztlich eine Warhammer-Fantasy-Armee der Orks & Goblins damals so etwa mit 11 doch ein bisschen außerhalb meines Budgets lag, wurde meine erste vollwertige Tabletop-Armee letztlich doch Bretonia auf Basis des Grundbox-Inhalts. Die Ritter und Landsknechte baute ich dann zu irgendwas um die 2000 - 2500 Punkte aus, wobei Louen Leoncouer der ganze Stolz meiner Sammlung war. Ich kann mich bis heute lebhaft daran erinnern, wie ich die Heraldik auf seinem Umhang mit der Spitze eines Zahnstochers aufgetragen habe. Generell steckte viel Arbeit in der Armee. Jeder Ritter hat sorgsam ausgearbeitete Heraldik und Papierwimpel bekommen, die Banner wurden mit Freehands verziert. Der Armeestandartenträger hat sogar eine Standarte der Herrin des Sees auf Basis eines Artworks aus dem Armeebuch erhalten. Ich glaube, als ich so 12 oder 13 war, war die Armee fertig. Es folgten Chaoskrieger des Nurgle, erste Ausflüge ins Warhammer-40.000-Universum (wo ich nun doch die Ork-Sache verwirklichte) gegen Ende der 2. Edition, und dann wurde es über die Jahre mehr und mehr, bis wir letztlich im Jetzt ankommen, wo ich aus dem ganzen Warhammer-Hobby meinen Beruf gemacht habe und in Games Workshops Diensten stehe.

 

Rückblickend könnte man denken, dass es kaum zu vermeiden war, dass es so kam …

 

Meine Bretonen habe ich einem Jugendfreund verkauft, als wir so um die 15 waren. Es musste glaube ich Geld für mehr 40k-Orks oder so her. Umso älter ich wurde und umso deutlicher wurde, dass mich das Tabletop-Hobby auch in meinem Erwachsenenleben begleiten wird, umso schmerzlicher bereute ich die Entscheidung, meine erste Tabletop-Armee verkauft zu haben. Doch vor rund zwei Jahren konnte ich den Kontakt zu besagtem Freund von damals wiederherstellen und – der Herrin des Sees sei's gedankt – er hatte nicht nur noch immer meine Bretonen, sie befanden sich auch noch, obschon etwas ramponiert, in ihrem Originalzustand! 

Ich kaufte die Armee also zurück, und nun, nach langem Blabla, kommen wir zu einem Bild der ältesten von mir bemalten Miniaturen, die es noch gibt. Eigentlich kaum zu glauben, dass diese Armee über 20 Jahre alt ist. Sie hat nun wie es ihr gebührt einen Ehrenplatz in meiner Vitrine und ist praktisch die erste Armee, auf die der Blick fällt, wenn man meinen Hobbyraum betritt. 

 

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Wenn The Old World rauskommt, werden sie vielleicht wieder reiten, wer weiß? 

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Zum Einstieg ins Tabletop-Hobby hat @Delln in seinem Post hier ja schon was geschrieben. Aber ich werde das Ganze dann einfach noch etwas früher starten. Anfang der neunziger hatten wir in einem Toys R Us Laden die StarQuest Box entdeckt und wollten diese unbedingt haben. Unsere Eltern meinten damals zwar, dass die recht teuer ist und wir die ja nicht lange bespielen werden. Trotzdem konnten wir uns irgendwie durchsetzen und das Spiel wurde sehr intensiv bestritten. So folgten etwas später auch noch die beiden Erweiterungen. An das Bemalen der Minis haben wir damals noch keinen Gedanken verschwendet. Mein Bruder überlegt aber wohl daraus irgendwann ein Projekt zu machen.

 

Mitte bis Ende der 90er habe ich dann auch zwei Revell Star Wars Bausätze mir geholt und diese gebastelt. Es gab einen X-wing und einen Sternzerstörer. Beim Sternzerstörer habe ich dann auch zum ersten Mal Revell Farben verwendet. Einmal ein Grau, was aber viel heller war als dieses Imperiale Grau, welches man aus dem Filmen kennt. Zusätzlich wurden dann noch einige der "Fenster" mit Gelb bemalt. Der X-wing hat leider nicht lange überlebt. :heul2: Als ich eines Tages nach Hause kam lag der Flieger zerstört in der Ecke. Laut meinem Bruder trägt unsere Schwester die Schuld. Angeblich wollte sie sehen, ob der wirklich fliegen kann. Der Fall konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

 

Um die Jahrtausendwende hatte mein Bruder mich und einen Freund überzeugt mit Warhammer Fantasy zu starten. Es ging gemeinsam in die Stadt und in dem dortigen Vedes wurden die ersten Minis gekauft. Mein Bruder holte sich die Starterbox mit Bretonen und Echsenmenschen?, während der Kumpel mit Zwergen und ich mit den Hochelfen vorliebnahmen. Auf der Terrasse, in unserem Partyraum oder im Keller des Freundes wurden dann die ersten Minis mit Farbe versehen. Das Ganze bei Heizlüfter, Farbduft und Aldi-Instant-Eistee (nur richtig gemixt, wenn der Löffel drin stehen kann!) und viel Musik der Besten Band der Welt. Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir die Minis auch grundiert und mit GW/Citadel Farben bemalt. Kurze Zeit später ging es erneut zum Vedes, nur um festzustellen, dass es eine neue Edition gab und wir einiges neu kaufen mussten.

 

Natürlich haben wir damals auch direkt versucht mehrere Armeen parallel aufzubauen. Ich kann mich noch an ein paar Chaoskrieger in meinem Besitz erinnern. Besonders an diese sehr großen Äxte. Zudem hatten wir die Idee eine gemeinsame Dunkelelfenarmee aufzubauen. Hier kann ich mich zumindest noch an ein paar bemalte Schwarze Reiter, Repetierarmbrüste und Armbrustschützen erinnern. Die ersten bemalten Minis waren aber meine Hochelfen. Auch wenn von der Armee nicht mehr viel übrig ist, so befinden sich zumindest noch zwei Einheiten in meinem Besitz. Ich habe damals zuerst eine Einheit Speerträger bemalt. Natürlich direkt den ganzen Block. Deshalb hier meine ersten bemalten Minis:

 

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Ein paar der Silberhelme sind auch erhalten geblieben.

 

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Viele Spiele habe ich damals allerdings nie gemacht. Mein Bruder war da der deutlich aktivere von uns. Bei mir ging damals gerade die Ausbildung los und da standen einfach andere Sachen im Mittelpunkt. Zum Ende meiner Warhammer Fantasy Karriere habe ich mir aber noch eine komplette Skaven Armee gekauft. Das besondere war, dass ich mir zuerst eine Armee für 2000 Punkte überlegt hatte und diese dann auch gekauft habe. Zumindest ein großer Block Klanratten hat da noch Farbe bekommen. Kurz danach war dann für mich erstmal Ende mit dem Hobby und @Zaknitsch hat mir die Skaven abgekauft.

 

 

 

Denn Wiedereinstieg ins Hobby gab es dann 2014. Es war wieder mein Bruder @Delln, der mich ins Hobby zog. Zu seinem 31. Geburtstag hatte er sich eine Starterbox für X-Wing schenken lassen. Bereits an seinem Geburtstag saßen wir, wie kleine Kinder, auf dem Boden und flogen die ersten Gefechte. Schnell wurde von mir eine Rebellenflotte zusammengestellt und Anfang 2015 erfolgte hier dann meine Anmeldung. Damals ging es mir eigentlich nur um ein paar Spielberichte. Mit X-Wing haben wir uns dann die nächsten Jahre beschäftigt. Es ging für mich sogar auf zwei Turniere.

 

Um 2018 rum starteten wir dann unsere Blood Bowl Karriere. Die Wahl meines ersten Teams fiel auf die Oger. Mit dem Start der Bemalung habe ich dann hier im Forum auch meinen gestartet. Die ersten dort bemalten Minis zeige ich dann hier auch nochmal.

 

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Spoiler

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Inzwischen sind viele neue Spiele und bemalte Minis dazu gekommen. U.a. Star Wars Legion, Dead Man's Hand, Blitz und Blood Bowl, SAGA - Ära der Magie, Harry Potter, Marvel Crisis Protocol und Wild West Exodus.

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb Mr. V:

. Laut meinem Bruder trägt unsere Schwester die Schuld. Angeblich wollte sie sehen, ob der wirklich fliegen kann. Der Fall konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

 

Tatsache. Gegen die Heizung ist er geflogen! 

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Meine ersten Modelle waren ein Blister "Elfen" (dass es ich dabei um eine Mischung aus Hoch- oder See-Elfen handelte, habe ich erst später in einem GW-Annual herausgefunden). Das war muss 1995 gewesen (ich habe mir auch gleich noch den deutschen WD Nr. 1 gekauft...).

Die Erstbemalung war dann leider grauenvoll. Ich habe damals tatsächlich geglaubt, dass die Bilder im WD von vergrößerten Modellen stammen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass man so feine Linien ziehen kann.

Die Modelle besitze ich noch, aber die Bemalung wurde ca. 1998 überarbeitet:

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Meine erste bemalte Figur war ein Hochelf aus der Grundbox (Elfen vs Skaven).

 

War ein Elf mit einer Lanze. Habe die Modelle aus der Grundbox nie vollständig bemalt bis auf 5 Fußsoldaten un gespielt habe ich Warhamemr Fantasy nie. Dafür ging es 2014 viel zu schnell zu Horus Heresy und am Rande 40k über.

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Am 15.2.2021 um 13:19 schrieb mazk7130:

Meine ersten Modelle waren ein Blister "Elfen" (dass es ich dabei um eine Mischung aus Hoch- oder See-Elfen handelte, habe ich erst später in einem GW-Annual herausgefunden). Das war muss 1995 gewesen (ich habe mir auch gleich noch den deutschen WD Nr. 1 gekauft...).

Die Erstbemalung war dann leider grauenvoll. Ich habe damals tatsächlich geglaubt, dass die Bilder im WD von vergrößerten Modellen stammen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass man so feine Linien ziehen kann.

Die Modelle besitze ich noch, aber die Bemalung wurde ca. 1998 überarbeitet:

IMG_6787.jpgIMG_6788.jpgIMG_6786.jpg

 

Die 3 Modelle sind im Original übrigens keine "Elfen", sondern Melniboner (3te Edition Modelle), wobei die letzten beiden Modelle jeweils Elric von Melnibone (Elric of Imrrhr und Elic the White Wolf) darstellen. Die wurden erst später nach dem Auslaufen der Elric Lizenz umbenannt.

Die Modelle zählen trotz des Alters noch immer zu meinen Citadel Lieblingsminiaturen!

bearbeitet von Zanko
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Durch meinen Opa (er baute Schiffsmodelle und Dioramen) kam ich schon recht früh mit dem Thema Geländebau in Kontakt, was dann in diversen Geländestücke für Lego mündete. Damals noch mit Styrodur, das mit Lösungsmitteln schön zusammengeätzt wurde und so interessante Strukturen ergab und einer Tapetenkleister-Sand-Mischung als Strukturpaste, wodurch die Teile echt Gewicht hatten. Für die Schule enstanden so auch interessante Stücke wie ein Limes-Diorama (der Holzzaun bestand aus Rollmops-Stäbchen) oder ein Vulkan, der ein kleines Dorf begrub.

Auf das Hobby selbst wurde ich mit der White Dwarf Ausgabe aufmerksam, die zum Erscheinen der neuen Warhammer Grundbox (Bretonen vs. Echsenmenschen) rauskam, aber der Preis und die nicht vorhandene Verfügbarkeit in meiner Gegend waren zwei große Hindernisse. War ja schon für Rollenspiele schwer genug und eigentlich kaum möglich... Nun ja, zumindest mit der Zeitung begleitete ich das Hobby eine Weile. Bis ich dann 2004-2005 im örtlichen Spieleladen auf Confrontation aufmerksam wurde und mir dann als Belohnung für die bestandene Zwischenprüfung im Studium die erste Figur kaufte - den Wächter der Wolfen. Diese Figur habe ich auch später noch einmal gekauft, denn es soll auch die letzte Figur werden, die ich für Confrontation bemale. Coming full circle und so... Naja, und der Rest ist Geschichte...

isakar.JPG

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vor einer Stunde schrieb Zanko:

Die 3 Modelle sind im Original übrigens keine "Elfen", sondern Melniboner (3te Edition Modelle), wobei die letzten beiden Modelle jeweils Elric von Melnibone (Elric von Imrrhr of Elic the White Wolf) darstellen. Die wurden erst später nach dem Auslaufen der Elric Lizenz umbenannt.

Danke für die Info - hat sich schon gelohnt, die zu zeigen, auch wenn ich keine Ahnung habe, wer Elric ist ...

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Ich habe viele Male mit beiden Hobbys - Modellbau und Tabletop - neu wieder angefangen.

Sei es nach Verlust des gesamten Hausrats, langer Krankheit, was weiß ich.

 

Es passt nicht ganz ins Thema erste bemalte Miniatur, denn ich weiß nicht mehr viel von meinen alten Miniaturen. Von daher mal einmal so ein kleiner Abriss dessen, was für mich irgendwo das erste Mal war:

 

Jedes Mal gab es für mich so etwas wie "die erste Miniatur" und jedes Mal ging sie danach auf irgendeine Weise verloren - sei es aufgrund Diebstahl, Verlust oder Verkauf.

Das erste Schiffsmodell, das mein Vater für mich gekauft hat, war die USS Forrestal als Kartonmodell. Ein Riesenklopper. Nie fertiggeworden.

Unser zweiter Versuch war die Pollux, ein Hafenschlepper, als mein erste RC-Modell. Wurde auch nichts.

Das erste Modell, das fertig wurde, war die Bismarck in 1:570 von Revell (Modell von 1991, glaube ich). Total geiler Karton - den Kartondeckel habe ich immer noch. Große Explosionen, zwei Doppeldecker, einer brennt, ein fetter Treffer am Heck der Bismarck. Das war geil.

Mein erstes eigenes Schiffsmodell war die Yorktown, Miniships von Revell, Maßstab 1:1200

Mein erster eigener Panzer war entweder: der Challenger II mit britischer Infanterie, der Jagdpanther mit deutscher Infanterie oder der Tiger I E mit deutscher Infanterie. Alle von Revell, alle im Maßstab 1:72. Ich weiß wirklich nicht mehr, welcher es war. Ich weiß nur, dass ich besonders vom Tiger I E mit der Infanterie die Verpackung geliebt habe, da Schnee, Wald und im Hintergrund so ein typisch ostpreussisches Dorf. Das hat einfach Atmosphäre für mich. Und die von Jagdpanther war echt lächerlich, weil der Schütze mit dem Karabiner im Vordergrund schielte und der daneben ihm mit einem dümmlichen Lachen dabei zuguckte. Als Kind war diese Verpackung für mich ein Graus und eines Jagdpanthers unwürdig. Es passte einfach alles nicht zusammen. Der Challenger - ja gut - das war eine Verpackung ... wie sagt der "Held der Steine" immer? "Nichts, vor dem man sich fürchten müsste".

 

Mein Einstieg ins Tabletop war die Imperiale Armee - entweder 2008 oder 2009. Da war mein erstes Modellset der Infanterietrupp der Imperialen Armee. Damals noch 22,50. Im Vergleich zu heute ein Schnäppsche. Kurz darauf folgte ein Sentinel. Irgendwo habe ich da bestimmt noch Fotos von den Modellen. Ich habe sie aber alle nicht mehr, und ich habe auch keine wirkliche Erinnerung mehr an die Sacgeb. Nur, dass ich vom Besitzer des Ladens damals bei uns in Oldesloe, eine Sororita bekommen habe, da irgendwie eine Figur fehlte oder ein Fehlguss oder irgendwas. Ich weiß es nicht mehr. Es war eine einzelne Prioris. Und da ich nicht gut malen konnte - zumindest nicht im Tabletopstandard, hat einer von den anderen Jungs angeboten, das zu machen. Er hat die Prioris mitgenommen und dann angeblich verloren. Daran erinnere ich mich noch sehr gut.

 

Wenn man mich jetzt fragt: Was hast Du davon angemalt? Keine Ahnung. Ich weiß es nicht mehr.

 

Aber das waren jeweils im jeweiligen Bereich die "ersten" Modelle, Miniaturen oder Berührungspunkte.

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vor 23 Stunden schrieb Mr. V:

Es ging gemeinsam in die Stadt und in dem dortigen Vedes wurden die ersten Minis gekauft.

 

Ja geil, so war das bei uns auch! Der Vedes war zweigeschossig und im Obergeschoss war der ganze coole Kram von Lego-Technik über Modellbau bis hin zu Brettspielen und Tabletop (sprich zu der Zeit alles Games Workshop). Wie oft ich da als Kind durch die Kartons gestöbert, die Armeebücher durchgeblättert und von fernen Fantasy-Welten geträumt habe :wub:

 

Dann gab es noch einen "Highlander Games" bei uns im Ort. Da habe ich tatsächlich meine allererste eigene Mini gekauft, einen Todesgeier mit Reiter (4. Edition, Gespenst mit Schwert auf dem Rücken). Natürlich hatte mein Vater keinen gescheiten Kleber zu Hause und wir bekamen das Gespenst nicht vernünftig auf dem Rücken unter, bis er ihn am Ende frustriert festgelötet hat ;D :facepalm:

 

Und da ich keine Ahnung hatte, wie man Zinn bemalt (und so oder so auch nicht das Taschengeld in Grundierspray investieren wollte) wurde das Ding nie bemalt... Vermutlich ist der irgendwann mal im Müll gelandet, verschenkt worden oder was auch immer. 

 

Das war auch noch die Zeit, wo wir im Kinderzimmer meines Kumpels auf dem Boden lagen, mit seinen Echsenmenschen und Waldelfen nach "angepassten Regeln" Warhammer spielten und ich seine Armeebücher regelrecht verschlang. Aber da war ans Hobby nicht zu denken - das typische Argument von Eltern, die mit dem Hobby nichts anfangen können: "viel zu teuer und damit spielst du doch eh nicht... "

 

So floss das Geld halt in Playstation- und Nintendo-Spiele :lach:

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Ich mache auch mit. Nach einigen mehr oder eher weniger bemalten Revellbausätzen, ein Ork Bogenschütze aus der Grundbox Warhammer 6te Edition.

 

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Das Gelb sollte trotz frech Gold darstellen. Warum auch immer ein Orkspalta nen goldenen Griff haben sollte.

Wenn mich nicht alles täuscht war das 2001. Das Streu kam später durch nen Kumpel drauf. Der hatte meine Orks bekommen. Für Warhammer Quest hab ich aber paar Bigenschützen zurück bekomme und da war er. Mein erster, quasi unverändert :)

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